DE2044400A1 - Fordersystem - Google Patents
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- DE2044400A1 DE2044400A1 DE19702044400 DE2044400A DE2044400A1 DE 2044400 A1 DE2044400 A1 DE 2044400A1 DE 19702044400 DE19702044400 DE 19702044400 DE 2044400 A DE2044400 A DE 2044400A DE 2044400 A1 DE2044400 A1 DE 2044400A1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B13/00—Other railway systems
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B1/00—General arrangement of stations, platforms, or sidings; Railway networks; Rail vehicle marshalling systems
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- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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-
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- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B13/00—Other railway systems
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- Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)
Description
DH. KURT-RUDOLF ESKENBERG ■
PATENTANWALT
3 HANNOVER · SCH ACKST R ASS E 1 ■ TELEFON (0511) 81 40 6 8 -KABEL PATENTION HANNO ViS
Crisplant A/S 259/16
Fördersystem Γ
Die Erfindung betrifft ein,Fördersystem mit einet Anzahl von Trägerfahrzeugen und Mitteln zur Bewegung dieser
Fahrzeuge zwischen einer Beschickungsstation, in der sie Ii
. mit Gegenständen "beladen werden, und wenigstens einer Ent- !
ladungsstation, in der die Gegenstände durch geeignete "Ver- '
teileryorrichtungen von den Fahrzeugen entladen werden. j;
Zweck der Erfindung ist es, Gegenstände entsprechend' j;
Ihrer vorgesehenen Bestimmung von eii:er Beschickungsstation ;
wahlweise einer von mehreren Entladungsstationen zuzuleiten,
wo sie dann mittels geeigneter Vorrichtungen entladen und :
entsprechend verteilt werden.
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204AA00
Fördersysteme mit einer Anzahl einzelner träger
für die zu fördernden Artikel sind bereits bekannt. Insbesondere bei einem Sortierförderer müssen dabei die Srägar
bzw. die Förderfahrzeuge eine ausreichende Länge haben, um
auch die Gegenstände mit der giSten auftretenden Länge sicher
tragen zu können. Um dies zu gewährleisten, müssen die Träger bei einem System zur Förderung von Gegenstände verschiedener
Länge entsprechend der größten auftretenden Länge dimensioniert werden. Das Fördersystem muß daher im allgemeinen überdimensioniert
werden, und seine größte Ladungsfähigkeit wird praktisch kaum ausgenutzt.
Ferner ist es bekannt, einen ständig angetriebenen Förderriemen zurverwenden, auf den die zu fördernden Gegenstände
mit vorgegebenen Abständen aufgebracht werden. Bai diesem Sjefcem müssen in den Entladungsstationen Verteilermittel
vorgesehen werden, die geeignet sind, Gegenstände unterschiedlicher Länge vom Band wegzunehmen und zu verteilen.
Obwohl bei diesem Verfahren die Ladungsfähigkeit der Fördermittel unabhängig von der unterschiedlichen Länge der zu
fördernden Gegenstände voll ausgenutzt werden kann,ist auch dieses System Überdimensioniert, weil nämlich Zeitraums auftreten
können, in welchen nicht genügend zu fördernde Gegenstände vorhanden sind, so daß auch hier die volle Ladungsfähigkeit des Förderriemens nicht voll ausgenutzt wird. Um
diesem Nachteil entgegenzuwirken, ist es zwar möglich, die Geschwindigkeit des Förderriemens zu verringern, wenn v;enig
Gegenstände zur Verfügung stehen, jedoch ist die hierfiurch er-
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zielbare Einsparung praktisch unbedeutend.
Dieses Problem tritt in besonderem Mäße "bei fördersysteme
η auf, bei welchen der erwähnte Förderriemen aus
einer Reihe von Einzelplatten oder .entsprechenden einzelnen-Trägerelementen
besteht, mit -welchen zusätzlich die Entladung
und Verteilung der Gegenstände ausgeführt werden kann und zwar in der Weise, daß eine Platte bzw. eine
Gruppe von Platten eine Kippbewegung aisführt, wenn sie die gewünschte Eirtladungsstation erreicht, wobei die Gesamtlänge
einepGruppe der Länge des von ihr getragenen Gegenstandes
entspricht. Ein derart aufgebauter !Förderriemen ist natürlich verhältnismäßig teuer, so daß die Zahl der Platten
so niedrig wie möglich gewählt werden muß. Andererseits müssen
die Platten auf der gesamten Länge des Förderriemens
dicht beieinander liegen, und der Förderrienen muß lang
genug sein, um an sämtlichen Entladungsstationen vorbeigeführt werden zu können. Falls es nun aus irgendeinen Grund nicht
möglich sein sollte, die Entladungsstationen dicht zueinander
zu legen, führt dies zu einem sehr ungünstigen "verhältnis zwischen Preis und Ladefähigkeit des Pörderrieiaens .
Der Erfindung liegt nunnehr die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und ein preisgünstiges !Fördersystem
zu schaffen, dessen Ladefähigkeit optimal ausgenutzt werden kann.
Bei einem Fördersystem der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst,daß jedes
Fahrzeug mit Kupplungsvorrichtungen zur lösbaren Verbindung
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BAD ORfGINAL
des Fahrzeuges mit einem vorangehenden oder einem folgenden Fahrzeug in der Weise versehen ist, daß miteinander verbundene
Fahrzeuge eine ausgerichtete Ladefläche zur Aufnahme zu fördernder Gegenstände "bilden, deren länge größer
ist als die Länge eines einzelnen Fahrzeuges.
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Förderfahrzeuge einzeln beweglich sind. Dadurch ist
es möglich, entsprechend der Länge eines zu fördernden Gegenstandes nur die hierzu erforderliche Anzahl von Förderfahr- ·
zeugen einzusetzen. Dadurch läßt sich ohne Überdimensionierung die Ladefähigkeit des Systems voll ausnutzen, was sich wiederum
günstig auf den Preis des Fördersystems auswirkt.
Eine Gruppe von Förderfahrzeugen, die gemeinsam eine einheitliche, ausgerichtete Ladefläche besitzen, wird
nun solange angetrieben, bis sie schließlich zu der ausgewählten Entladungsstation gelangt, in der die geförderten
Gegenstände nach irgendeinem bekannten Verfahren entladen und verteilt werdet; können. Die Entladung kann beispielsweise
durch Kippen der Ladefläche erfolgen. Die nächste Gruppe von Förderfahrzeugen oder ein· einzelnes Fahrzeug, falls ein genügend
kurzer Gegenstand befördert werden soll, kann die Besehickungsstation völlig unabhängig von der ersten Y/agengruppe
zu jedem beliebigen Zeitpunkt verlassen. Der Abstand der einzelnen Fördergruppen hätgb also lediglich von der Ladegeschwindigkeit
ab. Da somit auch bei langsamer Ladegeschwindigkeit keine leeren Fahrzeuge die Beschickungssiation verlassen,
ist eine optimale Ausnutzung der Förderfahrzeuge ge-
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währlelstet, was eine entsprechende Dirnensionierung des ■
gesäumte Fördersystems ermöglicht· Bei einer Weiterbildung
der Erfindung können außerdem Mittel vorgesehen werden, mittels derer die Verbindung einer Wagengruppe spätestens
dann gelöst wird, wenn diese zur Beschiekungsstation zurückkehrt
oder bei einer anderen Besehickungsstation eintrifft.
Ein·'weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, ■
daß die Anzahl der Fahrzeuge nicht vergrößert werden muß, j
wenn der Abstand zwischen Beschickungsstation und Entladungs- ' Stationen bzw. der Abstand unter einzelnen Entladungsstationen ·
vergrößert wird. Die Ladefähigkeit des Fördersystems kann_
also voll ausgenutzt werden ohne daß es erforderlich ist, ^i
Fahrzeuge auf der gesamten Förderstrecke dicht hintereinander anzuordnen. Wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Anzhhl
von Fahrzeugen an der Beschickungsstation wartet, können diese Fahrzeuge,einzeln oder in Gruppen, beladen und sofort von |
der Beschickungsstation abgesendet werden Die Gesamtzahl j der Fahrezuge kann ohne weiteres so gewählt werden, daß
entsprechend der möglichen ladegeschwindigkeit immer eine
ausreichende Zahl v.on Fahrzeugen zur Verfugung steht, welche '
zur Förderung einer durchschnittlich pro Zeiteinheit zu <
I fördernden Menge von Gegenständen auch dann nicht erhöht ι werden muß, wenn Schwankungen der Beladungs-Iaktgeschwindig- j
keit auftreten. . i
Ausftihrungsbeispiele der Erfindung sind in der ι
Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher besdxieben.
Es zeigen: |
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Fig. 1 als schematische Darstellung eine Draufsicht auf eine Ausführungsforin eines
erfindungsgemäßen. Fördersysteme,
Pig. 2 eine perspektivische Darstellung ^.ines
. in diesem System verwendbaren Förderwagen s,
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer anderen
Ausführungsform des Fördesystems,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausführungsfrom eines Förderwagens
zur Verwendung . in einem erfindungsgemässen Fördersystem,
Pig. 5 eine schematische Darstellung mehrerer solcher Förderwagen und
Pig. 6 eine ähnliche Darstellung solcher Förderwagen,
aus der weitere Einzelheiten erkennbar sind.
Fig. 1 zeigt einen geschlossenen Schienenkreis 2, auf welchem eine Anzahl einzeln beweglicher Förderwagen 4
angeordnet ist. Diese Förderwagen 4 können auf der Schiene an einer Beschickungsstation 6 zur Beladung der Förderwagen
und an mehreren Entladungsstationen 8 vorbeigefiihrt
werden. IJm die Förderwagen an eine gewünschte Entladungsstation
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—Τ—
zu leiten und dort die Verteilung der geladenen Gegenstände
durchzuführen) können "beliebige Dekannte Steuer verfahr en
Verwendung finden. Wie bereits erwähnt, sind die Förderwagen so aufgebaut, daß sie zur Aufnahme eines Gegenstandes
vorgegebener Länge in ausreichender Zahl zusammengekuppelt werden können. Das bedeutet, daß es für manche Gegenstände
ausreicht einen einzelnen Förderwagen zu verwenden, während"'--es
für andere Gegenstände notwendig sein kann, swei oder |
mehr Förderwagen zu verbinden, um eine ausreichende Auflagefläche für die Gegenstände zu erhalten. Für den Antrieb
können die Förderwagen mit einer Einrichtung versehen v/erden,
die mit einer Antriebskette in Eingriff gebracht werden kann,welche in der Hahe de:: Schiene 2 verläuft. Vor
allem bei komplizierten Systemen ist es jedoch vorzuziehen, jeden Förderwagen mit einem Sinzelmotor auszurüsten, der
beispielsweise mittels eines Kontaktschienensystems angetrieben werden kann.
Die Beladung der Förderwagen 4 an der Beschickungsstation 6 kann auf verschiedene Arten vorgenommen werden,
was jedoch für die vorliegende Erfindung praktisch ohne %
Bedeutung ist. Wichtig ist allerdings,· daß an der Beschikkungsstation
eine ausreicheude Zahl von Förderwagen zur Verfugung steht, wenn der zu verladende Gegenstand langer
ist als ein einzelner Förderwagen. Das System ist vorzugsweise so ausgelegt, daß eine Anzahl dicht aufeinanderfolgender
Förderwagen am Eingang der Beschickungsstation wartet, so daß es für die Beladung der nächsten Gruppe von Förder-
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wagen ausreicht, den zu verladenden Gegenstand mit seinem vorderen Ende nahe an die vordere Kante des ersten Mörder-Wagens
zu brirgen und sämtliche Förderwagen, die als Auflagefläche für den Gegenstand erforderlich sind zu verbinden
oder verbunden zu lassen, und diese Gruppe der Pörderwagen, nachdem sie von den folgenden Pörderwagen entkuppelt ist,
von der BeMungsstation abfahren zu lassen. Wenn die Wagengruppe
die Entladungsstation 8 erreicht, für die der Gegenstand bestimmt ist, werden die bereits erwähnten, jedoch nicht
dargestellten Verteilereinrichtungen in Betrieb genommen, um den Artikel von den Pörderwagen herunterzunehmen. Anschließend
kehrt die Förderwagengruppe.zur Beschickungsstation zurück.
Wie später noch ausführlicher erläutert, ist jeder Pörderwagen mit einer Einrichtung versehen, die dessen
Antriebsmittel außer Betrieb setzt, wenn er auf das hintere Ende des vorangehenden Pörderwagens auffährt. Sobald
also ein Pörderwagen in der Beschickungsstation steht, un
mit dem nächsten zu fördernden Gegenstand beladen zu werden, werden die .'zurückkehrenden Pörderwagen in einem GMsabschnitt
vor der Beschickungsstation selbsttätig in Reihe hintereinander zugestellt. Diese Wagenreihe wird in Bewegung
gesetzt, wenn der erste Pörderwagen oder die erste Wagengruppe von der Beschickungsstation abgehen, wobei selbsttätig
wirkende Bremsmittel vorgesehen sind, die den ersten Pörderwagen, der für den abgehenden Gegenstand nicht mehr
benötigt wird, ausklinken und anhalten. Das Ansprechen dieser
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Bremsmittel kann beispielsweise mittels fotoelektrischer" Γ
Schaltmittel gesteuert werden, die die Länge eines Gegen- '
Standes nach irgendeinem bekannten Verfahren abtasten j
und die zum Tragen dieses Gegenstandes erforderliche An- j
zahl von förderwagen ausklinken und danach den ersten \
für diesen Zweck nicht mehr benötigten Förderwagen an- "!
halten, bis der nächste Gegenstand ankommt. j
Die Mittel zum automatischen Auskuppeln können ; betriebsmäßig verbunden sein mit Mitteln zum Zusammen- j
kuppeln der für jeden einzelnen Gegenstand erforderlicheO ----^J
Anzahl von Förderwagen. In diesem Fall muß zunächst dafür gesorgt werden, daß die Verbindung der Förderwagen j
vor oder bei ihrer Rückkehr zur Beschickungsstation ge- I löst wird. Um diese Trennung durchzuführen, können die j
Förderwagen eine Entkupplungsstation 10 durchlaufen. |. Andererseits ist es auch möglich, in der Station 10 ;
alle durchlaufenden Wagen zusammenzukuppeln und anschlies- '
send in der Beschickungsstation β eine Entkupplung der |
Förderwagen·,durchzuführen, welche verschiedene Gegenstände I
tragen sollen. ' f
Fig. 2 zeigt einen Förderwagen 20 der zur Ver- ■ ;
Wendung in einem System gemäß Fig. 1 geeignet ist. Die j Förderwagen 20 laufen auf Schienen 22 und werden durch ■ ■
eine ?ununterbrochen laufende Antriebskette 24
angetrieben. Die Antrifebsverbindung zwischen Förderwagen '
"und Antriebskette wird mittels eines Bolzens 26 durchge- !
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führt, der mit der Antriebskette in Eingriff ist, und der am äußeren Ende eines zweiarmigen Hebels 28 sitzt,
dessen oberer Teil 30 mittels einer Feder 32 nach vorn
gedrückt wird. Der Bolzen 26 weist einen Querausleger 34 auf, mittels dessen der Bolzen 26 von der Antriebskette
24 abgehoben werden kann, wenn der Querausleger 34 durch eine geeignete Hebevorrichtung angehoben wird.
Eine derartige Hebevorrichtung wird zweckmäßigerweise in der Beschickungsstäion 6 vorgesehen, um einen Förder-
^ wagen, bzw. eine Sruppe von aufeinanderfolgenden Förderwagen
von der Antriebskette zu lösen und damit anzuhalten. Die Hebevorrichtung enthält beispielsweise ein Betätigungs-,
glied in Form einer geneigten Platte, welche mittels eines ortsfest angeordneten Zylinders 38 zwischen einer angehobenen
Stellung und einer abgesenkten Stellung bewegt werden kann. Der in der angehobenen Stellung auf die
geneigte Fläche auftreffende Querausleger 34 wird aufgrund der Bewegung des Förderwagen so lange angehoben,
bis der Bolzen 26 von der Antriebskette 24 entkuppelt : ist und der Förderwagen somit anhält. In der abgesenkten
j Stellung ist die geneigte Fläche unwirksam, und der Querj
ausleger 34 kann ungehindert, d.h. ohne angehoben zu wer-
W i den, daran vorbeigeführt werden.
Am hinteren Ende des Wagens 20 ist ein Seil 40 ' vorgesehen, welches einen Anschlag bildet· Wird nun der
Förderwagen 20 mitisLs des Betätigungsgliedes 36 angehalten,
trifft der obere Teil 30 des Hebels 28 des nächsten eintreffenden
Förderwagens, der in gleicher Weise aufgebaut ist, auf den Anschlag 40 des heiäts stehenden Förderwagens,
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wobei der Hebel 28 selbsttätig geschwenkt wird und den. Bolzen 26 von der Antriebswelle 24 entkuppelt.
Wenn jetzt der erste Förderwagen vom Betätigungsglied
36 freigegeben wird und die Antriebsstation verläßt, wird der Bolzen 26 des nächsten Förder wagens unter
der Kraft der Feder 32 selbsttätig mitösr Antriebs--',
kette 24 in Eingriff gebracht und folgt dem dem ersten Förderwagen unmittelbar nach, wobei nur ein kleiner
Zwischenraum zwischen den ladeplatten der beiden Förderwagen auftritt. Sobald die Steuervorrichtung, welche ."
die Länge der zu fördernden Gegenstände abtastet, fest- ■
stellt, daß kein weiterer ¥agen zur Aufnahme eines
bestimmten Gegenstandes mehr erforderlich ist, wird das ;
Betätigungsglied 36 angehoben und hält somit den nächsten Förderwagen solange an, bis ein neuer Gegenstand auf die
entsprechende Anzahl von Förderwagen aufgebracht ist.
Auf diese Welse kann mit einer Anzahl von Förderwagen 20
der in Verbindung mit Fig. 1 beschriebene Arbeltsablauf durchgeführt werden. ' ·
Fig. 3 zeigt einen etwas komplizierter aufgebauten
Förderkreis, bei welchem Schienenschalter vorgesehen sind, ä
um die Förderwagen, oder die Förderwagen-Grc^ppen auf verschiedene,
in der Zeichnung mit Pfeilen versehenen 3ahnen zu Entladungsstationen
zu bringen. Wie der Zeichnung zu entnehmen ist, können selbstverständlich auch mehrere Eeschickungss-tationen
6 in einem System vorgesehen werden, wobei ganz allgemein-festgestellt werden kann, daß die Bewegung eines
einzelnen Förderwagens keinesfalls auf eine bestimmte geschlossene
Bahn beschränkt ist. Bei einem solchen, etwas
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komplizierteren System ist es vorzuziehen, zum Antrieb
der Förderwagen Einseimotoren einzusetzen»
Eine einfache Ausführungsform eines solchen
Förderwagens ist in Fig. 4 dargestellt. Eine Ladeplatte 12 des dargestellten Wagens weist an jedem Ende
eine schwenkbare Klappe 14 auf. Diese Klappen können zwischen eiier Stellung, in der sie mit der ladeplatte
12 fluchten, und einer hierzu senkrechten, in Fig. 4 links dargestellten Stellung geschwenkt werden. Wie
anhand der Figuren 5 und β später noch beschrieben wird, sind in der Beschickungsstation Mittel zur Betätigung
der Klappen zwischen diesen beiden Stellungen vorgesehen.
Der in Fig. 4 dargestellte Förderwagen 4 besitzt einen eigenen Antriebsmotor 42, dessen Erregung beispeilsweise
über nicht dargestellte Gleitschuhe und Kontaktschjflien
erfolgt. An einem nach vorn ragenden Arm 44 ist ein Endschalter 46 angeordnet, welcher den Antriebsmotor
42 ausschaltet,-wenn der Förderwagen auf das hintere Ende
eines vorangehenden Förderwagens aufläuft. Der Arm 44 west an der oberen Seite eine Aussparung 48 auf, die mit
einer Querleiste 50 an der Rückseite der hinteren Klappe 14 des vorangehenden Förderwagens .in Eingriff kommt, wenn
diese Klappe heruntergeschwenkt ist. Die beiden Förderwagen, sind in diesem Fall zusammengekuppelt. Der gegen die
Kraft einer Feder 52 nach unten schwenkbare Arm 44 weist einen nach unten nagenden Ansatz auf, an dem eine nach
vorn abwärts geneigte Nase 54 angeordnet ist. Diese Nase 54 wirkt mit einer Rolle 56 zusammen, die auf der Kolbenstange
eines ortsfest angeordneten Zylinders 58 sitzt und
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zwischen einer angehobenen Stellung und einer abgesenkten'
Stellung bewegbar ist· Während die Rolle 56 in der angehobenen
Stellung über dem höchsten Punkt der Nase 54 liegt, wird sie in ihrer abgesenkten Stellung von der Nase 54
eines ankommenden Förderwagens getroffen, und schwenkt dann den Arm 44 in der Weise nach unten, daß die Verbin-
dung der Aussparung 48 und der Querleiste 50 des voran- j
gehenden Förderwagens gelöst wird. Schaltriiittel zur Aus- '
schältung des Antriebsmotors 42 sind in Serie mit dem
Schalter 46 derart vorgesehen, daß sie durch das Abwärtsschwenken des Armes 44 betätigt werden.
Der Zylinder 58 dient demselben Zweck wie der Zylinder
38 in Fig. 2. Normalerweise befindet sich die Rolle 56 in ihrer abgesenkten Position, in der sie einen ankommenden
Förderwagen anhält und srom vorhergehenden Förderwagen
entkuppelt. Wenn ein Förderwagen die Beschickungsstaüon
verläßt, wird die Rolle 56 in ihre oberen Stellung angehoben und in dieser solange gehalten, bis keine zusätzlichen Förder- j
wagen zum 3?rag"eh eines einzelnen Gegenstandes mehr erf order- |
lieh sind. Die bereits vor der Beschickungsstation zusammeagekuppelten
Förderwagen laufen also solange an der Rolle 56 vorbei, bis sie wieder abgesenkt wird. Diese Absenkung
und das dadurch erreichte -Zurückhalten eines weiteren Förderwageüb wird durch eine Vorrichtung gesteuert
die die Länge der au fördernden Gegenstände abtastet.
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Wenn die Förderwagen nacheinander zur Besehikkungsstation rollen- sind ihre Klappen 14, wie unten
beschrieben, selbsttätig heruntergeschwenkt. Wenn nun ein Förderwagen auf den vorhergehenden Förderwagen aufläuft,
wird der Arm 44 unter der Wirkung einer vor der Aussparung 48 liegenden geneigten Angriffsfläche 60 geschwenkt,
welche auf die Querleiste 50 auftrifft, die dann mit der Aussparung 48 in Eingriff kommt. Die Förderwagen
sind somit . zusammengekuppelt. Die Querleiste 50 ist in Längsrichtung geringfügig in der Aussparung 48
verschiebbar, so daß bedingt durch die Arbeitsweise des Endschalters 46 der Antriebsmotor des Förderwagens
nur dann ausgeschaltet wird, wenn der Förderwagen gegen den vorangehenden Förderwagen gedrückt wird. Die erwähnte
Verschiebung der Querleiste 50 reicht aus, sobald sieh der erste Förderwagen in Bewegung setzt, den Schalter
46 des folgenden Förderwagens zu betätigen und dessen
Motor einzuschalten, bevor" dieser Wagen vom ersten Wagen gezogen werden muß. Sobald also ein oder mehrere Förderwagen
. die Beschickunggsstation verlassen, setzen sich alle dort bereitgestellten Wagen in Bewegung. Sobald dann
der erste Förderwagen mit Hilfe der Rolle 56 wieder gebremst wied, halten auch alle nachfolgenden Förderwagen
wieder an.
Wie aus Fig. 5 deutlich zu erkennen ist3 überbrücken
die heruntergeschwenkten Klappen 14 die Zwischenräume . zwischen den Ladeplatten 12 zweier verbundener Förderwagen,
wodurch eine einheitliche oder wenigstens nahezu ununterbrochen© Tragfläche für die zu fördernden Gegenstände
erhalten wird· Die in dieser Daisbellung schematisch. dar- ;
gestellten Kupplungsmittel sind mit" 16 bezeichnet. |
Ferner ist in Fig. 5 eine Reihe schematisch ;
dargestellter Walzen 18 zu erkennen, die zur Beschik- :
kungsstation 6 gehören und knapp oberhalb der Ladeplat- ;
ten 12 der an der Beschickungsstation vorbeilaufenden
Förderwagen angeordnet sind. Wenn die Förderwagen in ■ ä
die Beschickungsstation vorrücken? nehmen mit Ausnahme ' '
der vorderen Klappe des ersten Förderwagens sämtliche
Klappen 14 ihre heruntergeschwenkte Stellung ein. Die "■""--·>'
Jt ' ■
vordere Klappe des ersten Förderwagens jedoch wird beispielsweise
mittels einer in Verbindung mit Fig. 6 beschriebenen Vorrichtung selbsttätig nach oben geschwenkt,
sobald sie am stirnseitigen Ende·des Bereiches mit den Walzen 18 vorbeigelaufen ist. Wenn sich die Förderwagen
weiterbewegen, wird ein Gegenstand 19 auf ihnen abgelegt, der mit gMeher Geschwindigkeit von den Walzen 18 vorbewegt
wird, so daß das vordere Ende des Gegenstandes unmittelbar
hinter der Vorderklappe des ersten Förderwagens
abgelegt wird. Abtastmittel, wie zum Beispiel eine foto- "
elektrische Meßvorrichtung 17» stellen fest, wann die
Stirnkante des Artikels 19 das Ende des Bereichs der Walzen 18 erreicht und setzen· gleichzeitig den Zylinder
•58 (oder 58 in Fig. 2) in Betrieb, so daß sich der erste
För derwagen und somit die gesamte Reihe der wartenden Förderwagen
in Bewegung setzt. Dabei wird der Gegenstand auf :
109810/169A
den ersten bzw. auf die ersten Förderwagen geladen« Palis mehrere Förderwagen erforderlich sindj bleiben
diese zusammengekuppelt, weil die Abtastinittel den Zylinder 58 nach wie vor in entsprechender Weise betätigen.
Sobald die Abtastmittel das Durchlaufen des hinteren Endes des Gegenstandes festkeilen, wirken sie .
in der Weise auf den Zylinder 58, daß die Rolle 56 abgesenkt wird und somit der folgende Wagen bzw. die Reihe
der folgenden Wagen angehalten wird. Gleichzeitig geben sie ein Steuersignal an eine Vorrichtung zum Hochschwenken
der Klappe 14 am hinteren Ende des Förderwagens, auf dem das hintere Ende des Gegenstandes liegt, sobald dieser
Wagen den Bereich der Walzen 18 verläßt.
Anstelle eines Ladeverfahrens, bei dem die Gegenstände in Längsrichtung bewegt werden, können die Gegenstände
durch eine Querbewegung auch von der Seite auf die Förderwagen aufgebracht werden, dis hierbei zweckmäßigerweise
stillstehen. Die bereits erwähnte Längenabtastvorrichtung kann dann das Durchlaufen des hinteren
Ende eines Gegenstandes feststellen, wenn dieser von einem bzw. von mehreren Wagen heruntergenommen wird, wobei die
Vorrichtung den nächsten Förderwagens solange zurückhält, bis ein neuer Artikel auf das Vorderende der Förderwagenreihe
in der Beschickungsstation aufgebracht wird. Für eine solche seitliche Beladung und eine entsprechende seitliche
Entladung der Förderwagen werden vorteilhafterweise Förderwagen verwendet, die gemäß einem älteren Vorschlag mit quer-
109810/1694
beweglichen Oberflächenteilen versehen sind.
Eine geeigente Abtastvorrichtung ist bereits in der deutschen Patentanmeldung Nr. P 17 81 183. 5 be
schrieben, und zwar in Verbindung mit der Beförderung
von Artikeln von einer Beschickungsstation auf einen
endlosen Förderriemen. .
Pig. 6 zeigt ebenfalls eine Reihe von erfindungsgemäßen
Förderwagen und dient dazu, die Beiäigungsmittel für die Klappen 14 näher zu erläutern» Bei der
hier, dargestellten Ausführungsform sind an den vorderen
Klappen 14 Haken 62 vorgesehen, die mit quer vorstehenden Zapfen 64 an den hinteren Klappen 14 zusammenwirken,
und die Kupplungsmittel darstellen, wenn benachbarte Klappen ihre heruntergeschwenkte Stellung:
einnehmen. Die Klappenv.sind außerdem mit Bolzen 66 versehen,
die!.nach unten über die Schwenkachse der Klappen ■
hinausragen»„,wenn die Klappen nach oben geschwenkt sind.
Unterhalb der Ladeplatte.12 ist für jeden der Bolzen
ein Sohnappriegel vorgesehen, welcher aus einer Springfeder
68 besteht, die mit einer durch Biegung entstandenen
Aussparung 70 versehen ist, in weiche jeweils ein Bolzen
einsohnappt, wenn die Klappen nach oben gesohwenkt werden.
Die freien Enden der Blattfedern 68 weisen einen horizontal
verlaufenden feil 72 auf, der nach hinten und nach außen
geneigt ist, so daß der äußerste Teil der Blattfedern quer nach außen über die Bolzen 66 hinausragt. · Die Lösung
20;44·4θ"0
der Schnappverbindung kann in einfacher Weis© dadurch erfolgen,
daß die vorstehenden Teilen 72 nach innen ge-. drückt werden, wobei die Klappen in ihre heruntergeschwenkte
Position fallen.
Dieses Herun$erschwenken der Klappen 14 wird '■ beispielsweise dadurch erreicht, daß die Förderwagen
™ an einem starren Pfeiler 74 vorbeibewegt werden, der außerhalb der Bewegungslinie der Bolzen 66 und in der
Bewegungslinie der äußersten Teile 72 der Blattfedern 68 steht. Alle Klappen werden also nacheinander heruntergeschwenkt,
wenn die Förde?wagen an diesem Pfeiler vorbeilaufen, der, bezogen auf die Bewegungsrichtung der
Förderwagen, zwischen der letzten Entladungsstation und
der Beschickungsstätion eines Fördersystems vorgesehen werden kann.
Wie bereits erwähnt, wird die Klappe 14 an der Vorderkante eines Förder wagens nach oben in ihre aufrechte
Stellung geschwenkt, bevor der Förderwagen die Beschickungsstation verläßt. Das Hochklappen kann auch
bei stehendem Wagen erfolgen, wenn dies erwünscht ist. Hierfür ist es ausreichend, geeignete Mittel vorzusehen
um die Vorder klappe des ersten Wagens in., der Beschickungsstation nach oben zu schwenken. Bei der ia Fig« δ dargestellten
Ausführungsform, be i der die Klappen unmittelbar
als Kupplungsmittel verwendet sind, muß jedoch dafür ge»
20444OO
sorgt werdaa, daß das Hochschwenken der Vorderklappeuunge-·
fähr zu dem Zeitpunkt erfolgt, zu dem ein Förderwagen die
Beschickungsstation mit einem Gegenstand verläßt. Dieses Hochschwenken der Vorderklappen wird "beispielsweise daduroh
erreicht» daß sämtliche Vorderklappen mit einem quer vorstehenden Bolzen 76 versehen sind, und daß in
der Bewegungslinie dieser Bolzen ein geneigtes Betätigungsglied 78 vorgesehen ist. Dieses Betätigungsglied
78 ist auf.der Kolbenstange eines Zylinders 80 befestigt
und kann zwischen einer wirksamen Stellung, in der der Bolzen 76 eines ankommenden Förderwagens auf dem Betätigungsglied
78 nach oben gleitet und so die Klappe nach oben in ihre verriegelte Stellung schwenkt, und einer
unwirksamen Stellung unterhalb der Bolzen 76 bewegt werden,
in der die Bolzen 76 unbeeinflußt an dem Betätigungsglied
vorbeilaufen. Der Zylinder 80 wird durch die berdts
erwähnte Abtastvorrichtung gesteuert und hält das Betätigungsglied 78 so lange in seiner unwirksamen Stellung,
solange in der Beschickungsstation ein Gegenstand ' aufgeladen wird. Sobald der Gegenstand die Beschickungsstation
verlassen hat»wird das Bestätigungsglied 78 in sehe wirk-,
same Stellung gebracht, bis der nächste· Gegenstand zur Beladung
des folgenden bzw. der folgenden Förderwagen bereitgestellt ist. .
In Fig. 6 kann der in Fig. 4 beschriebene, durch eine Schwenkbewegung des Armes 44 betätigte Schalter für den
Antriebsmotor durch einen ähnlichen Schalter ersetzt werden, der unmittelbar durch das ' Betätigungsglied 78.be--
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einflußt wird und einen Förderwagen in seiner Wartestellung anhält. Im übrigen kann eine Antriebsvorrichtung
gemäß Fig. 4 verwendet werden. Anstelle eines besonderen Motorschalters, der durch den Arm 44 oder das
Betätigungsglied 76 geschaltet wird, ist es auch möglich, eine Kontaktschiene zu verwenden, deren mit einem
Gleitschuh zusammenwirkender Teil eines in der Wartestellung befindlichen Förder wagens wirksam mit den bereits
erwähnten Abtastmitteln verbunden ist und nur solange an die Stromquelle angeschlossen ist, solange
in der Beschickungsstation ein Gegenstand aufgeladen 'wird. Danach wird die elektrische Verbindung des erwähnten
Teiles der Kontaktschiene aufgehoben und somit
der folgende Förderwagen angehalten, bis durch die Abtastvorrichtung oder auf andere Art das nächste Signal
zur Abfahrt eines Förderwagens oder einer Förderwagen-Gruppe erzeugt wird.
Sobald ein"Gegenstand auf einem oder mehreren
Förderwagen die Beschickungsstation verlassen hat,wird die hintersten Klappe 14 des Förderwagens bzw. der Förderwagenreihe
in ihre aufrechte Position geschwenkt. Diese Schwenkbewegung erfolgt mittels einer Anordnung,die aus
einem quer vorstehenden Bolzen 82 besteht, der nahe bei der Schwenkachse der entsprechenden Klappe angeordnet ist
und an seinem äußeren Ende einen rechtwinklig abgebogenen Teil 84 aufweist, der sioh bei heruntergeschwenkter Klappe
in einer nach vorne unten geneigten Stellung befindet.
109810/1694
• In der Bewegungslinie diese s abgewinkelten Teiles 84
ist ein Betätigungsglied 86 vorgesehen, das am aufragenden Ende der Kolbenstange eines Zylinders 88·be-'
: festigt ist. Das Betätigungsglied 86 kann smit zwischen
einer oberen, wirksamen Stellung und einer unteren» un-
, wirksamen Stellung verschoben werden. In der oberen Stelr
lung kommt das Betätigungsglied 86 mit dem unteren Ende
■- des abgewinkelten Teils 84 eines am Zylinders 88 vorbe-
j laufenden Förderwagens in Eingriff, wobei die hintere ^
■ Klappe 14 in ihre aufrechte.eingerastete Stellung geschwenkt
j wird, während in der unteren Stellung die Teile 84 unbe- ■
einflußt an dem Betätigungs glied 86 vorbeilaufen. Der
Zylinder 88 ist unmittelbar hinter der Beschickungsstation
vorgesehen und wird parallel zu dem die Vorderklappe .
' hochschwenkenden Zylinder 80 betätigt,und zwar in der Weise,
daß er nur die hinterste Klappe eines Förderwagens oder
einer Förderwagenreihe hochklappt, wenn dieser bzw. diese
: die Beschickungsstation zur Förderung eines Gegenstandes
verläßt.
Wie bereits erwähnt, werden sämtliche hochgeschwenkten
Klappen 14 wieder nach unten geschwenkt, wenn die Förderwagen vor ihrem Eintreffen in der Beschickungsstation an dem Pfeiler 74 vorbeilaufen* Wenn hinter dem
Pfeiler 74 das Vorder ende eines Förderwägens auf das Hinterende
des vorangehenden Förderwagens aufläuft, wobei die entsprechenden Klappen heruntergeklappt sind, werden
die Haken 62 mittels eines an diesen vorgesehenen, geneigten
Vorderteiles duroh die Zapfen 64 selbsttätig angehoben,
204AA00
fallen auf der anderen Seite der Zapfen wieder herunter und verbinden somit die Wagen. Die Haken 62 können hierfür
schwenkbar angeordnet sein oder starr von der Vorderklappe vorstehen,wobei dann Ibim Zusammenkuppeln die gesamte
Klappe geringfügig angehoben wird.
Wenn das Schienensystem 2 verhältnismäßig enge Kurven aufweist^· werden die Förderwagen zweckmäßigerweise
so ausgebildet^daß zwei oder mehr zusammengekuppelte
Förderwagen die Kurven durchfahren können^ ohne daß Verklemmungen oder andere Störungen zwischen den Ladeplatten
auftreten. In einem solchen Fall sollten die Ladeplatten oder die Enden der Klappen zusammengekuppelter Förderwagen
in einem gewissen Maße von-einander entfernt sein oder
einander überlappen. Bei bestimmten Systemen kann es zweckmäßig sein, die gesamte Länge der Strecke, auf der Entladungsstationen
vorgesehen sind, geradlinig zu verlegen und die Kupplungen unmittelbar nach Verlassen der letzten
Entladungsstation zu trennen. Von hier aus kehren dann die Förderwagen einzeln zu der Beschickungsstation zurück
oder laufen zu einer weiteren Beschickungsstation weiter, so daß auf diesem 3?eiX der Strecke engere Kurven vorgesehen
werden können.
Anstelle schwenkbarer Klappen 14 können auch* wie in Fig. 4 durch gestrichelte Linien 15 angedeutete ständig
senkrecht stehende Bretter verwendet werden. Diese Bretter
können durch selbsttätig© Steuermittel, die den Mitteln zur
109810/1694
Betätigung der Klappen 14 entsprechen, senkrecht aus !
einer Stellung unterhalb der Ebene der Ladeplatte eines -.'
Förderwagens hochgeschoben werden. j
Obwohl in der vorstehenden Beschreibung aus- \
schließlich von Förderwagen als Trägervorrichtungen j
gesprochen wurde, müssen hierunter nicht ausschließlich
z.B. vierrädrige Förderwagen verstanden werden. Es kann \ vielmehr jede andere &rt von Fahrzeugen verwendet wer- - ä den einschließlich schwimmender Vorrichtungen, die von
einer Wasserströmung getragen und angetrieben werden. j Das System kann also auch angewendet werden in Verbin- ' \ dung mit Hängeförderern, d.h. Förderer,- bei denen '>
z.B. vierrädrige Förderwagen verstanden werden. Es kann \ vielmehr jede andere &rt von Fahrzeugen verwendet wer- - ä den einschließlich schwimmender Vorrichtungen, die von
einer Wasserströmung getragen und angetrieben werden. j Das System kann also auch angewendet werden in Verbin- ' \ dung mit Hängeförderern, d.h. Förderer,- bei denen '>
die einzelnen Trageeinrichtungen in einer Schiene hängen, j
wie in Fig. 4 durch gestrichelte Linien 13 angedeutet
ist. In diesem Fall können die Ladeplatten in Längsrichtung in zwei Hälften unterteilt sein. Die Verteilung zu fördernder Gegenstände kann dann wiederum mittels
nicht dargestellter automatischer Steuervorrichtungen er- ; folgen, mittels derer die Hälften der Ladeplatte ,ausein- : anöerbewegt bzw. - geschwenkt -werden, wobeidie Gegenstände von unten auf die Ladeplatten gebracht werden. ^l
ist. In diesem Fall können die Ladeplatten in Längsrichtung in zwei Hälften unterteilt sein. Die Verteilung zu fördernder Gegenstände kann dann wiederum mittels
nicht dargestellter automatischer Steuervorrichtungen er- ; folgen, mittels derer die Hälften der Ladeplatte ,ausein- : anöerbewegt bzw. - geschwenkt -werden, wobeidie Gegenstände von unten auf die Ladeplatten gebracht werden. ^l
-Ansprüche-
109810/16 9 4
Claims (10)
- Ans.prüche :!^Fördersystem mit einer Anzahl von Trägerfahrzeugen und Mitteln zur Bewegung dieser Fahrzeuge zwischen einer Beschickungsstation, in &r sie mit Gegenständen "beladen werden, und wenigstens einer Entladungsstation, in der die Gegenstände durch geeignete Verteilervorrichtungen von den Fahrzeugen entladen werden, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fahrzeug mit Kupplungsvorrichtungen zur lösbaren Verbindung des Fahrzeuges mit einem vorangehenden oder einem folgenden Fahrzeug in der Weise versehen ist, daß miteinander verbundene Fahrzeuge eine ausgerichtete Ladefläche zur Aufnahme zu fördernder Gegenstände bilden, deren Länge größer ist als die Länge eines einzelnen Fahrzeuges.
- 2. Fördersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind zum selbsttätigen Anhalten entladener Fahrzeuge an einer Stelle?zu der diese Fahrzeuge zur erneuten Beldadung zurückgekehrt sind, und daß diese Mittel zusätzlich zum Abkuppeln einer für die Aufnahme und Förderung eines weiteren Gegenstandes erforderlichen Anzahl von Fahrzeugen dienen.
- 3. Fördersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Kupplungsmittel zur selbsttätigen Verbindung sämtlicher entladener, hintereinander in einer Wartereihe vor der Beschickungsstation auflaufender Fahrzeuge vorgesehen sind, daß in der Beschickungsstation Entkupplungsmittel vorgesehen sind zur selbsttätigen Trennung der Verbindung des letzten Fahrzeuges einer die Beschickungsstation mit einem Gegenstand verlassenden Fahrzeuggruppe vom unmittelbar nachfolgenden Fahrzeug.109810/169420Λ4Α00
- 4· Fördersystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Entkupplungsmittel mit einer Abtastvorrichtung zur Abtastung der Länge eines zu fördernden Gegenstandes derart in. Verbindung sind, daß die während der Verladung eines Gegenstandes auf eines oder mehrere Fahrzeuge unwirksamen Kupplungsmittel erst dann eingeschaltet werden, wenn der Gegenstand die Beschickungsstation verlassen hat.
- 5· Fördersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind zur selbsttätigen Trennung sämtlicher Verbindungen zwischen entladenen , in einer Wartereihe vor der Beschickungsstation eintreffenden. Fahrzeugen, und daß in der Beschickungsstation Betätigungsmittel vorgesehen sind zur selbsttätigen Verbindung einer die Beschickungsstation mit einem Gegenstand verlassenden Anzahl von Fahrzeugen. '
- 6. Fördersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fahrzeug in der Nähe jedes Endes der Ladeplatte mit einem hebbaren Bremsglied versehen ist, daß in der Beschickungsstation Betätigungsmittel vorgesehen· sind zum Anheben des Bremsgliedes an der Stirnseite des ersten einen Gegenstand aufnehmenden Fahrzeuges und zum entsprechenden Anheben des Bremsgliedes am hinteren Ende des letzten die Beschickungsstation mit einem Artikel verlassenden Fahrzeuges, daß an den Fahrzeugen Mittel zum Halten der Bremsglieder in ihrer angehoben Position vorgesehen sind, und daß ortsfeste Entkupplungsmittel hinter oder in der Beschickungastation vorgesehen sind, mittels derer sämtliche angehobenen Br'&msglieder entladener Fahrzeuge, welche sich109810/109420U400der Bgsohiokungsstation nähern öder bereits dort eingetroffen sind, wieder abgesenkt wanden in eine Stellung unterhalb der oder in die Höhe der Ladeflächen der Fahrzeuge.
- 7» Fördersystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsglieder aus schwenkbaren Klappen an der vorder^ ren und hinteren Kante der Ladeflächen oder Ladeplatten bestehen und daß die Mittel zur Verbindung aufeinander folgender Fahrzeuge derart ausgebildet sind, daß sie zwischen den Ladeplattenbenachbarter Fahrzeuge einen Zwischenraum einhalten, der mittels der in ihre horizontale. Stellung heruntergeschwenkten Klappen überbrückt ist·
- 8. Fördersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmittel den Klappen unmittelbar derart zugeordnet sind, daß sie bei heruntergeschwenkten Klappen wirksam sind.
- 9· Fördersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fahrzeug mit einem einzelnen Antriebsmotor versehen ist, und daß Schaltmittel derart vorgesehen sind, daß der Motor ausgeschaltet wird, wenn das Fahrzeug auf ein vorangehendes, stehendes Fahrzeug aufläuft,und daß der Motor eingeschaltet wird, sobald sich das vorangehende Fahrzeug in Bewegung setzt.
- 10. Fördersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeuge in da?Besehiekungsstatioa dicht unterhalb einer Beladebühne vorbeilaufen, auf der die auf die Fahrzeuge zu verladenden Gegenstände mit einer der Antriebegesohwindigkeit109810/189420AAAOOder Fahrzeuge entsprechenden Geschwindigkeit derart vorgeschoben werden, daß sie über das freie Ende der Beladebühne hinausbewegt und auf den Fahrzeugen abgelegt werden, daß ortsfest angeordnete Abtastmittel vorgesehen sind, die selbsttätig das Durchlaufen des vorderen und des hinteren Endes eines jeden Gegenstandes feststellen, und daß die Abtastmittel in Wirkverbindung stehen, mit Mitteln zur Verbindung aufeinander folgender Fahrzeuge, welche einen Gegenstand aufnehmen. '109810/169A
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