DE2041601C3 - Transistorisierter Signaldämpfungskreis - Google Patents
Transistorisierter SignaldämpfungskreisInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen transistorisierten Signaldämpfungskreis
entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Kreis ist aus »Design Manual for Transistor Circuits«, &Mgr;&agr; Graw-Kiil Book Comp. 1951,
Seiten 216 bis 219, in Form eines Horizontalverstärkers bekannt, dessen emittergekoppelte Verstärkungstransistoren
durch ein einstellbares Widerstandsnetzwerk zur Einstellung der Verstärkung verbunden sind. Die
verstärkten Signale werden an den Kollektoren dieser Transistoren abgenommen. Bei Änderung der Verstärkung
dieses Horizontalverstärkers ändert sich nicht nur die Größe der verstärkten Signale, sondern auch deren
mittlerer Gleichspannungswert
Aus der GB-PS 637 083 ist eine Schaltungsanordnung mit einer Brückenschaltung bekannt, an deren
beiden Diagonalen zwei Gleichspannungen abgenommen werden, die den Ablenkplatten einer Kathodenstrahlröhre
eines Oszillographen zugeführt werden. In jeder Diagonalen der Brückenschaltung liegt dabei eine
Reihenschaltung aus zwei Festwiderständen und einem Potentiometer, von dem eine einstellbare Gleichspannung
zur weiteren Verarbeitung abgenommen wird. Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung werden im
Gegensatz zu dem Signaldämpfungskreis der eingangs genannten Art keine Wechselspannungssignale verarbeitet
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einstellbare Dämpfung von gegenphasigen Wechselspannungssignalen
ohne Änderung des Signalgleichspannungswertes zu erreichen.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1
angegebenen Merkmale. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
betrieben, daß ihre Ausgangselektroden gleichspannungsmäßig
auf gleichem Potential liegen und der
Mittelpunkt des Widerstandsnetzwerks wechselspannungsmäßig auf Masse liegt Wenn somit das Potentiometer
verstellt wird, ändert sich die Größe der Ausgangssignale, nicht jedoch deren gleichspannungsmäßige
Lage. Durch Verstellen des Potentiometers erhält man somit eine Änderung der 'Wechselspannunpssignale
um eine feste Bezugslinie.
&iacgr;&ogr; Die Erfindung wird nachstehend anhand der Fig. 1
und 3 beispielsweise erläutert Es zeigt
Fig. 1 das Prinzipschaltbild eines Ausführungsbeispiels
des Signaldämpfungskreises,
Fi g. 2 das Ersatzschaltbild des Signaldämpfungskrei-
Fi g. 2 das Ersatzschaltbild des Signaldämpfungskrei-
ii ses und
Fig.3 die Anwendung des Signaldämpfungskreises
auf einen Farbfernsehempfänger.
Der Signaldämpfungskreis der Fi g. t hat HPN-Transistoren
Tl und Tl mit etwa gleichen Kennlinien; ihre Basen sind mit Eingängen 1 und 2 verbunden. Die
Eingänge i und 2 werden mit gegenphasigen Weehselspannungssignalen
3 und 4 gleicher Größe gespeist Zur Durchführung dieser gegenphasigen Signale kann als
Phasenumkehrschaltung ein Transformator, ein Differentialverstärker
oder dergleichen verwendet werden. Z. B. können die Eingänge 1 und 2 mitden beiden Enden
der Sekundärwicklung eines mit einem Wechselspannungssignal gespeisten Transformators verbunden sein,
dem an der Mittelabzapfung der Sekundärwicklung eine
JO bestimmte Gleichspannung zugeführt wird. Die Kollektoren
der Transistoren Ti und Tl sind über Widerstände 5 bzw. 6 mit einem Betriebsspannungsanschluß
7 verbunden, während die Emitter der Transistoren Ti und Tl über gleich große Widerstände 8 und 9
an Masse liegen. Die Transistoren Ti und Tl sind somit
als Emitterfolger geschaltet
Der Verbindungspunkt A zwischen dem Emitter des Transistors Ti und dem Widerstand 8 ist mit dem
Verbindungspunkt B zwiächen dem Emitter des
Transistors Tl und dem Widerstand 9 durch eine Reihenschaltung aus einem Festwiderstand 10 einem
Potentiometer 11 und einem Festwiderstand 12 verbunden. Die Werte der Widerstände 10 und 12 sind
gleich groß gewählt. _Von_dern Verbindungsnunkt
zwischen dem Festwiderstand 10 und dem Potentiometer
11 bzw. dem Festwiderstand 12 und dem Potentiometer 11 sind Ausgänge 13 und 14 herausgeführt
Da die Transistoren &Pgr; und Tl als Emitterfolger geschaltet sind, sind die Gleichspannungswerte lKrer Emitter etwa gleich dem der Wechselspannungseingangssignale. Wenn daher die den Eingängen 1 und 2 zugeführten gegenphasigen Wechselspannungssignale 3 und 4 mit demselben Gleichspannungswert zugeführt werden, ist der Gleichspannungswert am Verbindungspunkt A zwischen dem Emitter des Transistors Ti und , dem Widerstand 8 gleich dem Gleichspannungswert am Verbindungspunkt B zwischen dem Emitter des Transistors Tl und dem Widerstand 9, da die Transistoren Ti und 72 etwa gleiche Kennlinien haben. Infolgedessen sind auch die Gleichspannungswerte an den Ausgängen 13 und 14 gleich denen an den Verbindungspunkten A und B, d. h. gleich denen der Eingangswechselspannungssignale 3 und 4, und zwar
Da die Transistoren &Pgr; und Tl als Emitterfolger geschaltet sind, sind die Gleichspannungswerte lKrer Emitter etwa gleich dem der Wechselspannungseingangssignale. Wenn daher die den Eingängen 1 und 2 zugeführten gegenphasigen Wechselspannungssignale 3 und 4 mit demselben Gleichspannungswert zugeführt werden, ist der Gleichspannungswert am Verbindungspunkt A zwischen dem Emitter des Transistors Ti und , dem Widerstand 8 gleich dem Gleichspannungswert am Verbindungspunkt B zwischen dem Emitter des Transistors Tl und dem Widerstand 9, da die Transistoren Ti und 72 etwa gleiche Kennlinien haben. Infolgedessen sind auch die Gleichspannungswerte an den Ausgängen 13 und 14 gleich denen an den Verbindungspunkten A und B, d. h. gleich denen der Eingangswechselspannungssignale 3 und 4, und zwar
b5 unabhängig von dem am Potentiometer 11 eingestellten
Widerstandswert.
Da die Werte der Widerstände 10 und 12 gleich groß sind und auch die Gleichspannungen an den Verbin-
10
15
25
dungspunkten A und B gleich sind, liegt der Mittelpunkt
zwischen den Verbindungspunkten A und B, d. h. die
Mitte des Potentiometers 11 bezüglich der Wechselspannungskomponenten
der Eingangssignale 3 und 4 auf Masse. Das Widerstandsnetzwerk zwischen den Verbindungspunkten A und B kann daher durch das in
Fig.2 gezeigte Ersatzschaltbild wiedergegeben werden.
In diesem ist das Potentiometer 11 in zwei gleich große veränderbare Widerstände 11a und 116 unterteilt.
Der Verbindungspunkt dieser Widerstände 11a und 116, deren Abgriffe miteinander gekoppelt sind, liegt an
Masse. Die Wechselstromkomponenten der an den Verbindungspunkten A und B auftretenden Eingangssignale
3 und 4 werden daher durch die Festwiderstände 10 und 11 und die veränderlichen Widerstände lla und
116 geteilt und den Ausgängen 13 und 14 zugeführt
Durch Einstellen der veränderlichen Widerstände lla und 116, d.h. des Potentiometers 11, können daher die
Amplituden der an den Ausgängen 13: und 14
abgenommenen Signale auf einen gewünschten Wert eingestellt werden. Die'Amplituden'der den Eingängen
1 und 2 zugeführten Eingangssignale 3 und;4 können daher mittels des Potentiometers 11 auf einen
gewünschten Wert eingestellt werden, während ihre Gleichspannungswerte konstant gehalten werden.
Anstelle der NPN-Transistoren können selbstverständlich auch PNP-Transistoren oder Feldeffekttransistoren
verwendet werden.
Anhand der Fig.3 wird nun die Anwendung des
beschriebenen Signaldämpfungskreises auf den Färb- ao steuerkreis eines Farbfernsehempfängers erläutert Die
Eingänge 21 werden von einem Bandfilter-y^rstärkerkreis
mit einem Farbsignal gespeist Die Eingänge 21 sind mit der Primärwicklung 22 eines Transformators
verbunden, dessen Sekundärwicklung 23 an einem Ende mit der Basis eines&igr; ersten NPN-Transistörs 7"2f und am
anderen Ende mit der Basis eines zweiten NPN-Transistors T22 verbunden ist, der etwa die gleichen
Kennlinien wie der Transistor T21 hat Ein Mittelabgriff der Sekundärwicklung 23 liegt über einen Widerstand
24 an Masse. Der Verbindungspunkt zwischen deai
Mittelabgriff und dem Widerstand 24 ist über einen
Widerstand 25 an einen Betriebsspannungsanschluß 26 angeschlossen. Die den Eingängen 21 zugeführten
Farbsignsie werden somit in £wei gegenpnasige
Farbsignale 521 und 522 mit einem bestimmten Gleichspannungswert umgewandelt Diese Färbsignale
521 und 522 werden den Transistoren &Tgr;2&Idigr; und &Ggr;22
zugeführt. Die Kollektoren der Transistoren 7"2S und
T22 sind an Betriebsspannungsanschlüsse 27 und 28 angeschlossen. Die Emittsr der Transistoren liegen über
gleich große Widerstände 29 und 30 an Masse. Die Transistoren 7*21 und &Ggr;22 sind somit als Emitterfolger
geschaltet Der Verbindungspunkt zwischen dem Emitter des Transistors T21 und dem Widerstand 29 ist
mit dem Verbindungspunkt zwischen dem Emitter des Transistors &Ggr;22 und dem Widerstand 30\über eine
Reihenschaltung verbunden, die einen ersten Widerstand 31, einen Potentiometer 32 und einen zweiten
Widerstand 33 aufweist Die Widerstände 31 und 33 sind gleich groß. Außerdem ist vom Verbindungspunkt 34
zwischen dem Widerstand 31 und dem Potentiometer 32 ein Ausgang 35 und vom Verbindungspunkt 36 zwischen
dem Potentiometer 32 und dem Widerstand 33 ein Ausgang 37 herausgeführt Die Ausgänge 35,37 sind mit
einem nicht gezeigten Farbdemodulator verbunden. Der Verbindungspunkt 34 ist auch mit dem Kollektor
eines NPN-Transistors 7*23 verbunden, der als Schaltelement
dient In gleicher Weise ist der Verbindungspunkt 36 an den Kollektor eines ebenfalls als
Schaltelement dienenden Transistors 7*24 angeschlossen. Die Kennlinien der Transistoren 7*23 und 7*24 sind
in etwa gleich. Die Basen der Transistoren 7*23 und 7*24
sind miteinander und über einen Widerstand 39 mit einem Spannungsquellenanschluß 38 verbunden. Die
Emitter der Transistoren 7"23 und 7*24 sind ebenfalls
verbunden und liegen über einen Widerstand 40 an Masse. Dir Verbindungspunkt der Basen der Transistoren
7*23 und 7*24 mit dem Wideband 39 ist an den
Kotlektor eines NPN-Transistors &Ggr;25 angeschlossen,
dessen Emitter über einen Widerstand 41 an Masse liegt und dessen Basis mit dem Emitter eines NPN-Transistors
&Ggr;26 verbunden ist, dessen Emitter auch über einen
Kondensator 42 an Masse hegt Die Basis des
Transistors 7*26 wird von einem Farbsynchronsignal gespeist, das von einem Farbsynchronsignal-Trennkreis
43 zugeführt wird. Der Transistor 7*26 und der
Kondensator 42 bilden einen Spitzenwertgleichrichter,
dessen gleichgerichtetes Ausgangssignal der Basis des Transistors 7*25 zugeführt wird. Die Spannung am
Anschluß 38 wird so gewählt, daß die Transistoren 7*23
und 7*24 im Sättigungsbereich sind, während der Transistor &Ggr;25 sperrt
Wenn das von dem Trennkreis 43 gelieferte Farbsynchronsignal gleichgerichtet und der Basis des
Transistors 7*25 zugeführt wird, wird dieser leitend. Die Basen der Transistoren &Ggr;23 und 724 liegen daäer etwa
auf Massepoteniial, so daß diese Transistoren in den
nicht leitenden Zustand übergehen. Da die Transistoren 7 21 und 7*22 etwa gleiche Kennlinien haben, werden
die Gleichspannungswerte an den Verbindungspunkten 34 und 36 einander gleich, so daß über die Ausgänge 35
und 37 dem Farbdemodulator der folgenden Stufe Farbsignale zugeführt werden, die einen bestimmten
Gleichspannungswert haben und die durch das Potentiometer 32 auf eine bestimmte Größe eingestellt
werden können.
Fehlt das Farbsynchronsignal, so ist der Transistor 7*25 gesperrt und die Transistoren 7*23 und 7*24 leiten.
Die Impedanz zwischen dem Kollektor und dem Emitter der leitenden Transistoren ist daher sehr klein.
Die Signale an den Verbindungspunkten 34 und 36
werden daher über die Transistoren 7*23 und 7*24 nach Masse abgeleitet; dies ist gleichbedeutend mit dem
Kurzschließen der Ausgänge 35 und 37. Dem Farbdemodulator wird daher kein Farbsignal zugeführt und die
Gleichspannungswerte an den Ausgängen 35 und 37 sind somit praktisch gleich dem Massepotential.
Claims (3)
1. Transistorisierter Signaldämpfungskreis, bestehend aus einem ersten und einem zweiten Transistor
mit etwa gleichen Kennlinien und mit jeweils drei Elektroden, deren beiden Eingangselektroden gegenphasige
Signale zugeführt werden, deren beide Ausgangselektroden über jeweils einen Widerstand
mit den beiden Anschlüssen einer Gleichspannungsquelle verbunden sind und deren eine Ausgangselektrodenjbereir^einstellbares
Widerstandsnetzwerk miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß das Widerstandsnetzwerk aus der Reihenschaltung eines Festwiderstandes (10; 33),
eines Potentiometers (11; 32) und eines weiteren Festwiderstandes (12; 31) mit gleichem Widerstandswert
wie der erste Festwiderstand besteht, und daß zwischen dem Potentiometer (11; 32) und
den Festwiderständen (10; 30,12; 29) Ausgänge (13, 14; 35,37} herausgeführt sind.
Z Dämphmgskreis nach Anspruch I, gekennzeichnet durch zwei Schaltelemente (T23, TlA), die
zwischen die Ausgänge (35,37) und Masse geschaltet sind.
3. Dämpfungskreis nach Anspruchs, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Schaltelemente fT23, &Ggr;24) aus Transistoren bestehen. ■
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8281 | Inventor (new situation) |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |