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DE1039130B - Elektronenstrahl-Oszillograph - Google Patents

Elektronenstrahl-Oszillograph

Info

Publication number
DE1039130B
DE1039130B DEK32086A DEK0032086A DE1039130B DE 1039130 B DE1039130 B DE 1039130B DE K32086 A DEK32086 A DE K32086A DE K0032086 A DEK0032086 A DE K0032086A DE 1039130 B DE1039130 B DE 1039130B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
amplifier
cathode
oscillograph according
input
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK32086A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK32086A priority Critical patent/DE1039130B/de
Publication of DE1039130B publication Critical patent/DE1039130B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Elektronenstrahl-Oszillograph Vorliegend heschrielJene Erfindung bezieht sich auf einen Elektronenstrahl-Öszillographen für Meßzweche, in welchem de Meß.tqnrichtung für Zeit und Spannungu besonders ausgebildet sind. Weitere Zusatzeinrichtungen in verschiedenen Kombinationen ergeheu ein besondlers universelle Anwendbarl eit dieses Gerätes.
  • Bei bisherigen Konstruktionen von Kathodenstrahl-Oszillographen war vorndhmlich Wert auf rein visueile Beobachtung gelegt. In neuerer Zeit dagegen wird eine Eichbarkeit der iu beobachtenden Vorgänge angestrebt. Insbesondere sind neuere Konstruktionen beka.nntgewordeln in welchen teilweise sowohl eine Eichung der Zeitbasis als auch der Y-Ablenkspannung angestrebt wird.
  • Der vorliegend beschriebene Oszillograph baut dieses Prinzip der Eichbarkeit weiter au.s. Desgleichen wird die vorhan(denl Tendenz zur Verwendung von Gleichstromverstärkern und gleichstromgekoppelten Impulss5baltung.en weiter vervollkommnet und speziell für die Eichbarkeit nutzbar gemacht.
  • Die erst in neuerer Zeit häufiger Anwendung von Gleichstromverstärkern und Gleichstromkopplungen bringt den Vorteil einer absoluten Eichbarkeit eines dargestel.ltenLinienzuges auf der Kathodenstrahlröhre bezüglich eines zu messenden Spannungsniveaus unter Vermeidung von Einschwingvorgängen niedriger Frequenz mit sich, welche durch RC-Koppelglieder in Wechselstromverstärkern entstehen.
  • Das Prinzip des Differential verstärkers hat bisher hauptsächlich nur im Niederfrequenzgebiet Anwendung gefunden und ist deswegen meist nur in Oszillographen mit kleiner Bandbreite (einige 100 kH) anzutreffen. Elektronenschalter wurden bei Oszillographen für höhere Bandbreiten stets als auswechsdharze Einscbubaggregate oder Vorsatzaggregate zugeführt. Diese Elektronenschalter sind mit einem zusätzl ichen Vorverstärker kombiniert da dieselben auf einem Schaltpegel von einigen Volt bis einigen 10 Volt arbeiten.
  • Verschiedentlich sind Geräte auf dem Markt erschienen, hei denen für Elektronenschalter und Differentialverstärker zusätzliche Einrichtungen wie Vorsatzgeräte oder getrennte Einschübe vorgesehen sind.
  • Eine Spannungseichung wird bei den bisherigen Oszillographen meist durch Umschaltung des einen vorhandenen Eingangskanals auf eine Rechteckwelle bekannter Spannung (manchmal auch Sinuswelle) vorgenommen, wobei besonders nachteilig ist, daß während dier Spannungseichung der eigentliche Meßvorgang unterbrochen werden muß. Die Spannungseichung wird hierbei so vorgenommen. daß die Empfindlicthkeit des Gerätes vorweg geeicht wird. so daß sich nach einer Justierung eines Amplituden-Feinreglers eine definierte Empfindlichkeit in Volt/mm ergibt. Die Meßspan.nung läßt sich dann aus der Ablenkung, multipliziert mit dem Teilverhältnis des Eingangsteilers, errechnen.
  • Als Nachteil dieser Methode ist zu werten, daß sich die einmal geeichte Empfindlichkeit im Verlauf des Betriebes sowohl durch Alterung der Röhren wie auch durch Netzspannungsschwankungen ändern kann, so daß die Genauigkeit der Spannungsmessung in Frage gestellt ist.
  • Diese Nadhteile werden bei dem neuen Elektronenstrahl-Oszillographen vermieden, dessen Y-Verstärker erfindungsgemäß durch die Kombination folgender Merkmale gekennzeichnet ist: a) eine Schaltungsanordnung. in welcher ein Y-Differentialverstärker mit einem an sich bekannten elektronischen Schalter zusammenwirkt; b) eine Schaltungsanordnung zur Spannungsmessung mit Hilfe des elektronischen Schalters, bestehend aus einer regelbaren Eichspannungsquelle, die wahlweise eine gegen Null positive oder negative Eichspannung abgibt, und einem Voltmeter zur Anzeige der Eichspannung sowie einem Umschalter, der diese Eichspannung wahlweise einem Kanal des elektronischen Schalters als Verschiebespannung zuführt; c) eine Schaltungsanordnung mit Umschalter zur Spannungseichung mit Hilfe des Y-Difterentialverstärkers, bei der der Umschalter so ausgebildet ist, daß die Eichspannung wahlweise einem Eingang des Diffe!rentialverstärkers als Verschiebespannung zugeführt wird; d) eine Schaltungsanordnung zur Kompensation von schädlichen Kapazitäten, bei der im Differentialverstärker ein Netzwerk vorgesehen ist, welches wie eine Kapazität mit negativem Vorzeichen wirkt und welches aus einer zusätzlichen Verstärkerstufe besteht, die ausgangsseitig als Katho- denverstärker arbeitet, deren Anodenkreise zusatzlich mit einer Uberkreuzkopplung mit dem Gitter eingangsseitig verbunden sind. und deren negativ kapazitiver Blindstrom durch die kapazi tive Belastung des Kathodenkreises bestimmt wird.
  • Der Aufbau und die Wirkungsweise eines derartigen Oszillographen werden an Hand der Figuren in nachstehendem näher erläutert.
  • Fig. la zeigt einen Elektronenschalter mit einem Y-Verstärker; Fig. lb zeigt eine andere Ausführungsform eines Y-Verstärkers; Fig. 2 zeigt den Steuerteil zum Elektronellschalter.
  • Der Y-Verstärker gemäß Fig. 1 a besteht aus Röhren 1 bis 6 und ist konsequent als Gegentaktverstärker ausgeführt. Die Röhre 1 wirkt als Kathodenverstärker, wobei ein Regelwiderstand 15 zur Y-Lage-Regelung vorgesehen ist. Die Versehiebespannung wird durch Unsymmetrie der Stromflüsse durch die beiden Hälften der Röhre 1 und der dadurch entstehenden Verschiebung der Gittervorspannung hervorgerufen. Die Röhre 2 arbeitet bei asvmmetrischer Eingangsspannung als normale Gegentaktstufe. Ein Gegenkopplungsregler 14, welcher zwischen den beiden Kathoden der Röhre 2 angeordnet ist. ermöglicht die Amplitudenfeinregelung. Die Phasenumkehru irkung der Röhre 2 wird durch die Betätigung des Gegenkopplungsreglers 14 nicht wesentlich beeinflußt, weil die beiden Kathodenwiderstände 16 und 17 groß gegenüber dem Widerstand des Reglers 14 sind. Eine Spannungsteilerrölire stützt die Anodenspannung der Röhre 2 ab, so daß eine direkte galvanische Kopplung auf die Gitter der Röhre 3 erfolgen kann. Diese Art der Kopplung entspricht der üblichen, von Gleichstromverstärkern her bekannten. Die Röhre 3 ist wiederum durch einen Kathodenwiderstand 18 kathodenverkoppelt. so daß restliche Unsymmetrien. welche allenfalls im Anodenkreis der Röhre 2 bestehen können, aufgehoben werden. Eine Überkreuzkopplung mittels zweier Kondensatoren 19 und 20 ermöglicht eine Kompensation der Gitteranodenkapazität der Trioden. Diese Überkreuzkopplung ist nur deswegen in der Stufe 2 nicht vorgesehen. weil dieselbe von zwei Kathodenverstärkern gespeist ist, die genügend niederohmig sind, um die kapazitive Last dort mit durchzusteuern.
  • Die genannten regelbaren Kondensatoren 19 und 20 ermöglichen außerdem über eine Kompensation der Gitteranodenkapazität hinaus eine Uherentzerrung des Frequenzganges der Stufe, welcher einer induktiven Entzerrung des Anodenkreises etwa äquivalent ist. Es wird mit dieser Anordnung ein Verbesserungsfaktor von etwa 1,5 erzielt.
  • Im Anodenkreis der Röhrenstufe 3 findet eine Vorentzerrung tiefer Frequenzen und der Gleichstromkomponente für die nachfolgende Teilerkoppiong statt.
  • Diese Vorentzerrung wird durch die zusätzlichen Außenwiderstände 21 und 22 erzielt. welche durch einen Kondensator 23 überbrückt sind. Der Kondensator 23, welcher aus zwei symmetrisch gegen Erde angeordneten Kapazitäten bestehend gedacht werden kann, ist gemäß einer Ausbildung der Erfindung in einem Glied vereinigt, so daß sich hier auch nur eine einzige wirksame Zeitkonstante für die beiden Anodenkreise ergeben kann. Der nachfolgende Teiler. bestehend aus einer RC-Kombination 24 und einem Widerstand 25 hzw. einer zweiten RC-Kombination 26 und einem Widerstand 27, ist so bemessen, daß er für hohe Frequenzen ein Übertragungsmaß von annähernd »Eins« liefert. Für tiefe Frequenzen und die Gleich- stromkomponente steht dagegen ein solches entsprechend seinem Widerstandsteilerverhältnis zur Verfügung. Die Teilerverhältnisse und Zeitkonstanten der Voranhebung und des Koppelteilers sind so bemessen, daß eine Aufhebung des Frequenzganges der beiden hintereinandergeschalteten Glieder erfolgt.
  • Die Röhrenstufe 4 an den Abgriffen der Koppelteiler ist als Kathodenverstärker ausgeführt. Dies ist damit begründet. daß ein Kathodenverstärker verhältnismäßig leicht so bemessen werden kann daß sich in seinem Aussteuerbereich kein Gitterstromeinsatz ergibt. welcher den Koppelte.iler unzulässig belasten würde. Hierdurch ist die Übersteuerungsfähigkeit des Verstärkers an dieser Stelle gewährleistet, was für einen Oszillographenverstärker nicht unerhehlich ist.
  • Die nachfolgende Röhrenstufe 5 ist bereits eine Leistungsstufe, weshalb je zwei Röhren parallel geschaltet sind. Im Kathodenkreis dieser Röhren heünden sich zwei getrennte Kathodenwiderstände 28 und 29, welche durch einen Gegenkopplungswiderstand 30, a-förmig überbrückt sind. Dieser Widerstand 30 weist seinerseits eine aus einem Kondensator 31 und einer Spule32 bestehende Oberbrückung auf welche die Gegenkopplungswirkung des Widerstandes 30 für hohe Frequenzen aufhel t. Mit Hilfe dieser hohen Anhebung ist der Frequenzgang des Anodenkreises der Röhren 5 weitmöglichst kompensiert. Die Außenwiderstände 33, 34 dieser Röhrenstufe sind im Hinblick auf die Eigenschaften des Verstärkers bezüglich des Aussteuerbereiches bei mittleren Frequenzen relativ groß bemessen. Da die schädlichen Kapazitäten durch die nachfolgende Kathodenverstärkerstufe verhältnismäßig klein sind, läßt sich auch hieraus der relativ große Wert der Widerstände 33. 34 rechtfertigen.
  • Die nachfolgende Röhrenstufe 6 macht von einer Doppel ausnutzung Gebrauch. Hier liegt eine tYberkreuzverkoppelung von Anoden und Kathoden dieser Endstufe vor, welche mittels zweier Kondensatoren 35 und 36 vorgenommen ist. Diese Schaltungsanordnung knüpft an eine unter dem Namen »Kathodynschaltung« bekannte Anordnung an, welche sowohl in ihrem Anodenkreis als auch in ihrem Kathodenkreis gleiche Widerstände aufweist. Unter Voraussetzung der Gleichheit dieser Widerstände und dem Gegentaktbetrieb mit zwei solchen Schaltungen ergeben sich je zwei zusammengehörige Äquipotentialpunkte 37 und 38 bzw. 39 und 40. Diese Äquipotentialpunkte für niedrige Frequenzen können nach Belieben mit Kondensatoren verbunden werden. Die besondere Wirkung an dieser Stelle beruht darauf, daß in den kapazitiv belasteten Ausgangskreisen jeweils ein Anodenstrom und ein Kathodenstrom zur Wirkung gelangen, wodurch die Wirkung dieser Röhre leistungsmäß ig verdoppelt ist. Der Aussteuerbereich bei gegebenen schädlichen Kapazitäten ist bei dieser Schaltung daher doppelt so groß wie derjenige eines einfachen Kathodenverstärkers. Gleichzeitig ergibt sich noch eine Verringerung der differenziellen Ausgangsimpedallz auf den halben Wert, wodurch sich die Grenzfrequenz ohne Berücksichtigung des Aussteuerbereiches auf das Doppelte erhöht. Dies wiederum bringt eine weitere Verbesserung der Kompensationswirkung des Kathodenverstärkers bezüglich seiner Eingangsgitterkathodenkapazität, was größere Außenwiderstände 33 34 der vorausgehenden Stufe zuläßt.
  • Bei der in Fig. lb dargestellten Ausführungsform des Y-Verstärkers, welche in der letzten Röhren stufe nach vorn wirkend von einer Schaltung zur Erzeugung einer negative Kapazität Gebrauch macht. arbeitet die erste Röhre des Y-Verstärkers mit den Eingalngsklemmen 41 42 auf eine kathodenverdoppelte Röhrenstufe 43 welche in jedem Fall sowohl bei symmetrischer als asymmetrischer Eingangsspannung ein symmetrisches Ausgangssignal auf die beiden Gegentaktkanäle abgibt. Die Kathodellverkopplung erfolgt über einen gemeinsamen Kathodenwiderstand 44.
  • Der Anodenkreis enthält zwei lTerzögerungselemenge45 und 46. welche auf eine nachgeschaltete Rölhrenstufe 47 wirken. Die Amplitudenregelung (Verstärkungsregelmig) erfolgt hier in der zweiten Verstärlçerstufe 47 wieder durch einen Gegenkopplungswiderstand 48 in der bereits vorher beschriebenen Weise. Ebenso ist die Kompensation der Gitteranodenkapazität durch zwei über Kreuz gekoppelte Kondensatoren 19 und 20 durchgeführt. Desgleichen die Teilerkopplung mit Vorentzerrung mit Schaltelementen 21 bis 27. Die Röhrenstufe 49 entspricht in ihrer Wirkung genau derjenigen der Röhrenstufe 5 aus Fig. 1 a.
  • Trimmerkondensatoren 50 und 51 dienen wiederum der Kompensation der wegen der großen Außenwiderstände beträchtlichen dynamischen Gitteranodenkapazität, während Schaltelemente 30 und 31 wiederum die Funktion der frequenzabhängigen Gegenkopplung ausüben. Eine Röhrenstufe 50 zeigt eine spezielle Schaltung zur Erzeugung einer negativen Kapazität, welche die schädlichen Kapazitäten in den Anodenkreisen der Röhrenstufe 49 kompensiert. Diese Röhrenstufe 50 wirkt ausgangsseitig wiederum als Kathodenverstärker auf die Platten Yp und YN der Oszillographenröhre. Die schädlichen Kapazitäten dieses Kreises verursachen in den Anodenkreisen dieser Röhren 50 einen Blindstrom, welcher gleich ist dem Blindstrom du.roh die schädlichen Kapazitäten der Platten Yp und YN Durch eine weitere Überkreuzungskopplung mittels Kapazitäten 51 und 52 werden diese Blindströme auf die Anodenkreise der Röhren 49 zurückgeführt. Da diese Blindströme genau der Funktion einer Kapazität gehorchen, wegen der Gegenphasigkeit der Einkopplung aber entgegengesetzt gerichtet sind. sind diese in der Lage, die Wirkung einer schädlichen Kapazität in den Anodenkreisen der Röhren 49 exakt zu kompensieren. Hier setzt lediglich der innere Widerstand des Ausgangs des Kathodenverstärkers 50 eine Grenze, welcher den schädlichen Kapazitäten an den Platten Yp u.nd YN vorgeschaltet erscheint.
  • Hierdurch ist dem Ansteigen des Blindstromes bei hohen Frequenzen eine Grenze gesetzt. wodurch die Kompensationswirkung der Schaltung auf einen Frequenzbereich beschränkt ist, der unterhalb der Grenzfrequenz des Ausgangskreises des Kathoden verstärkers liegt.
  • Von besonderer Bedeutung ist bei dieser Schaltung, daß die Anzahl derjenigen Stufen, in welchen ein Gleichstrompotentialsprung überwunden werden mu.ß reduziert werden kann, da die Einzelverstärkung einer Stufe, z. B. der Stufe 49, höhere Werte erreicht. Dies ist insbesondere bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 b mittels der Stufe 50 der Fall, weil hier durch die Kompensation der schädlichen Kapazitäten im Anodenkreis der Röhren 49 beträchtlich größere Außenwiderstände als bisher Anwendung finden können.
  • Desgleichen wird die Wirkung der Kompensation der Gitteranodeukapazität der Röhren 49 durch die Kondensatoren 51 und 52 weiter verbessert, weil die Grenzfrequenz im Anodenkreis der Röhren 49 entsprechend hoclh ausfällt und damit die Kompensation nahezu phasenrein erfolgen kann.
  • Der Elektronenschalter gliedert sich gemäß den Fig. la und lb in Röhrenstufen 7, 8, 9 und 10. Die eigentliche Schalterröhre des Elektronenschalters ist die Röhre 8, ein doppelter Kathodenverstärker mit gemeinsamem Ausgang und gemeinsamem I<:athodenwiderstand 60. Dieser Kathodenverstärker wird durch eine Steuerspannung 13 welche über die Röhre 7 nochmals geradlinig gemacht wird. wechselseitig gesteuert, so daß abwechselnd Röhrensystem 8 1 oder 8 II leitend gemacht wird. Sofern die Dachspannungen der beiden Steuersignale an den Gittern 8 I und, 8II gleich sind, pendeln die beiden Röhrensysteme um einen Balancepunkt, so daß sich in jedem Falle nach dem Umschalten wieder die gleiche Kathodenspannung an der IÇathode der Röhre 8 einstellt. Die positiven Dachlinien der beiden Schalterspannungen lassen sich hierbei durch Regler 61 und 62 einzeln verschieben, so daß sich zwei voneinander getrennte, übereinanderliegende Nullinien abbilden lassen. Die Eingangsspannung gelangt über zwei Röhren 10 auf die Gitter einer Doppeitriode 9 welche über zwei Widerstands-Kondensator-Kombinationen 63 und 64 auf die Gitter der Doppeltriode 8 wirken. An diesen beiden Gittern erfolgt daher eine Übereinanderlagerung der Schaltspannung mit den Eingangssignalen, wobei abwechselnd das Eingangssignal von 8 I und von 8 II auf den Ausgang 65 des Elektronenschalters gelangt. An diesem Ausgang 65 ist. um an die Eingangsfiempfindlichkeit des Y-Verstärkers anzupassen. ein Teiler 69 vorgesehen, dessen Ausgangsspannung auf die eine Eingangsklemme 42 des Y-Verstärkers wirkt. Durch die unvermeidlichen Kapazitäten zwischen den Gittern und den Kathoden der Röhre 8 ergibt sich ein Übersprechen, welches durch ein zweites Zeitkonstantenglied 65, 66 nachgebildet wird.
  • Die so gewonnene Übersprechspannung wird zur Kompensation auf die andere Eingangsklemme 41 des Y-Verstärkers geschaltet. dessen Differentialwirkung die Störung im Anodenkreis der Röhren 43 verschwinden läßt.
  • Um vom Elektronenschalterbetrieb auf Differentialverstärkerhetrieb oder umgekehrt überzugehen, wird ein Umschalter 67 betätigt, welcher auch für die Eichspannung mit einem System 68 eine entsprechende Umschaltung vornimmt, die für den Elektronenschalter durch den Teiler 69 notwendig wird.
  • Die Spannungseichung, welche nur in Fig. 1 a dargestellt ist, erfolgt durch ein Voltmeter 70 mit einem Regelwiderstand 71 welcher wahlweise eine gegen Null positive oder negative Eichspannung abgeben kann. Das Voltmeter 70 weist dementsprechend einen Nullpunkt in Mittellage auf. Die Eichspannung kann mittels eines Anschlusses am Y-Teiler II (Ziffer 11) an den Y-Eingang II (hinter den Teiler) an Stelle eines zweiten Eingangssignals angeschaltet werden.
  • Diese Art der Spannungseichung während des Betriehes bezieht sich daher nur auf Einkanalhetrieb sowohl beim Differentialverstärker als auch heim Elektronenschalter. Bei Verwendung des Differentialverstärkers drückt sich diese variable Eichspannung in einer 1-Lage-Verschiebung des gesamten Bildes aus. wobei die Verschiebespannung am Voltmeter ablesbar ist. Bei der Ablesung ist das gewählte Teilerverhältnis zu beachten. um um größenordnungsmäßige Fehlablesungen zu vermeiden.
  • Bei Verwendung des Elektronenschalters entsteht eine zweite Niveaulinie in dem Bild, die ebenfalls in ihrer Lage verschoben werden kann. während das eigentliche zu untersuchende Bild in seiner Lage feststeht. Das Spannungsniveau dieser Niveaulinie ist ebenfalls an dem Voltmeter 70, welches neben der Kathodenstrahlröhre auf der Frontplatte des Gerätes angeordnet ist, ablesbar. In jedem Fall ha.t diese Art der Spannungseichung den Vorteil, daß einer der beiden Eingangskanäle für den eigentlichen Meßvorgang bei Spannungsmessung freigehalten wird, so daß für die Eichung eine Ahschaltung des Rildes nicht erforderlich ist. Da es sich um eine Art Kompensationsverfahren handelt, hängt die Meßgenauigkeit pralstisch nur von der Genauigkeit des Voltmeters ab, eventuell von der Strichstärke der Kathodenstrahlröhre. nicht aber von irgendwelchen Unlinearitäten und \ erstärkungsschwankungen im Y-Verstärker.
  • Das Verfahren ist daher nicht nur besonders praktisch und einfach im Betrieb, sondern auch wesentlich genauer.
  • Der in Fig. 2 dargestellte Steuerteil zum Elektronenschalter besteht. aus Röhren 80, 81 und 82. Die Eingangsklemme H ist mit der Hellsteuerleitung der Zeitahlenkeinheit verbunden und liefert eine rechteckförmige Steuerspannung mit der Dauer des Kippverlaufs. Diese Spannung wird durch die Röhre80 verstärkt und begrenzt und steuert einen Flip-Flop 81.
  • Die Schaltungsanordnung ist hierbei so getroffen, daß die Flip-Flop-Schaltung 81 mit der Rückflanke der Zeitablenkung (zu Beginn des Kipprücklaufs) umgesteuert wird. Die Flip-Flop-Schaltung 81 läuft daher kippsynchron, teilt die Kippfrequenz binär und schaltet im verdunkelten Kipprücklauf um. Die Schaltzeit der Flip-Flop-Schaltung und des Elektronenschalters ist daher nicht kritisch da hierfür mehrere Fs zur Verfügung stehen. Der Augenblick der Umschaltung ist zwangläufig mit dem Kipprücklauf auf dem Bildschirm verdunkelt. Hierdurch kann die im Bild störende Umschaltung so ausgetastet werden, daß sich optisch für den Betrachter die Funktion eines echten Zweistrahl-Oszillographen ergibt.
  • Die Röhre 82 hat die Aufgabe. die von der Flip-Flop-Schaltung 81 gelieferte rechteckähnliche Spannung in eine exakt rechteckförmige umzusetzen.
  • Eventuell verbleibende restliche Störungen auf dem Steuersignal 13 (Schaltspannung) werden in der Röhre 7 (Fig. la. 1 b) beseitigt. Diese besondere Sorgfalt in der Säuberung der Schaltspannung von Störungen ist notwendig. weil sie mit ihrer positiven Dachlinie die Nullinie für die Y-Ablenkung bildet und jede Störung der Schaltspannung im Bild erscheinen würde.
  • Es sei noch darauf hingewiesen. daß zwischen den Röhren 81. 82 reine Gleichstromkopplung besteht. was die Geradlinigkeit der Nullinie auch bei tiefen Frequenzen gewährleistet. Desgleichen besteht Gleichstroinkopplung von den Eingängen 11 und 12 über die Y-Teiler bis zum Ausgang des Elektronenschalters.
  • Durch die ausschließliche Anwendung von Kathodenverslärliern im Schal terzweig ergibt sich außerdem kein erheblicher Potentialsprung zwischen Eingang und Ausgang des El ektronenschalters, welcher sonst durch besondere Maßnahmen (Teilerkopplung, Glimmlampenteiler, Röhrenkopplung usw.) überwunden werden müßte. Aus diesem Grunde kann auch der Ausgang des Elektronenschalters direkt an den Y-Eingang angeschlossen werden. Die Vorteile, den Elektronenschalter dem Y-Eingang vorzuschalten, und der Weg, dies zu ermöglichen, sind damit erläutert.
  • Zusammenfassend soll nochmals erwähnt werden, worin die Hauptvorteile eines Gerätes nach der Erfindung gegenüber bisher bekannten liegen: 1. Differentialverstärker wurden bisher hauptsächlich im Niederfrequenzgebiet verwendet, um störende Einflüsse durch Symmetrie des Einganges ausgleichen zu können. Als Störungen kamen hierbei vor allem Netzbrummen oder ähnliche Erscheinungen in Betracht. Vorliegender Differentialverstärker mit seiner hohen Bandbreite ist vorwiegend als Differenzspannungsmeßverstärker gedacht, beispielsweise um den Spannungsabfall an einem einseitig nicht an Masse liegenden Objekt zu messen.
  • Mit Vorteil ergibt sich die Anwendung beispielsweise an einer Flip-Flop-Schaltung, an welcher Spannungsdifferenzen zwischen Gittern und Kathoden, Gittern und Anoden usw. gemessen werden sollen. Desgleichen können in Netzwerken Spannungen »erdfrei« gemessen werden.
  • 2. Die wahlweise Kombination des Elektronenschalters mit dem B reitbaiidverstärker ermöglicht entweder die Untersuchung von zwei getrennten Vorgängen über den Elektronenschalter oder aber die Differenzspannungsmessung zwischen zwei hochliegenden Punkten mit dem Differentialverstärker.
  • In beiden Fällen wird durch die neuartige Spannungseichung bei Verwendung nur eines Kanals eine erhehliche Vereinfachung der Spannungsmessung im Oszillogramm erreicht. Dies um so mehr. als sie ohne Unterbrechung des Meßvorganges vor sich gehen kann. Da sowohl über den El ektronenschalter als auch ülser den Differentialverstärker Gleicbstromkopplung vorgesehen ist, erreicht der Oszillograph dabei die Genauigkeit eines guten Röhrenvoltmeters. Die Genauigkeit kann dabei durch Teilvergrößerung in der Y-Achse noch gesteigert werden.
  • 3. Die Anwendung einer Schaltung zur Erzeugung einer negativen Kapazität im Y-Verstärker verringert den Röhrenaufwand für eine gegebene Randbreite erheblich. so daß hier eine besonders günstige Lösung erreicht ist.
  • 4. Die Ausgestaltung des Elektronenschalters ausschließlich mit Kathodenverstärkern vermeidet einen großen Potentialsprung zwischen Eingang und Ausgang des Elektronenschalters so daß diesei- unmittelbar auf den Eingang des Differentialverstärkers wirken kann. Besonders wichtig ist hierbei daß die Kathodenverstärker niedrige Ausgangswiderstände aufweisen und daher an dieser Stelle kein nennenswerter Frequenzgang entsteht, so daß der Frequenzgang unter Verwendung des Elektronen schalters nahezu dem des nachgeschalteten Y-Verstärkers entspricht.

Claims (22)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Elektronenstrahl-Oszillograph, dessen Y-Verstärker durch die Kombination folgender Merkmale gekennzeichnet ist: a) eine Schaltungsanordnung, in welcher ein l'-Differentialverstärker mit einem an sich bekannten elektronisehen Schalter zusammenwirkt; b) eine Schaltungsanordnung zur Spannungsmessung mit Hilfe des elektronischen Schalters, bestehend aus einer regelbaren Eichspannungsquelle, die wahlweise eine gegen Null positive oder negative Eichspannung abgibt und einem Voltmeter zur Anzeige der Eichspannung sowie einem Umschalter, der diese Eichspannung wahlweise einem Kanal des elektronischen Schalters als Verschiebespannung zuführt; c) eine Schaltungsanordnung mit Umschalter zur Spannungseichung mit Hilfe des Y-Differentialverstärkers. bei der der Umschalter so ausgebildet ist. daß die Eichspannung wahlweise einem Eingang des Differentialverstärkers als Verschiebespaunung zugeführt wird; d) eine Schaltungsanordnung zur Kompensation von schädlichen Kapazitäten, bei der im Differentialverstärker ein Netzwerk vorgesehen ist welches wie eine Kapazität mit negativem Vorzeichen wirkt und welches aus einer zusätzlichen Verstärkerstufe hesteht, die ausgangsseitig als Kathodenverstärker arbeitet, deren Anodenkreise zusätzlich mit einer Überkreuzkopplung mit dem Gitter eingangsseitig verhunden sind und deren negativ kapazitiver Blindstrom durch die kapazitive Belastung des Kathodenkreises bestimmt wird.
  2. 2. Oszillograph nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. daß zur Erzielung der Symmetrie eine katllodenverkoppelte Verstärkerstufe am Differentialeingang vorgesehen ist, der vorzugsweise ebenfalls kathodenverkoppelte weitere Verstärkerstufen zur Aufrechterhaltung der Symmetrie nachgeschaltet sind.
  3. 3. Oszillograph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß im Y-Verstärker der Koppelteiler zur Erzeugung eines Potentialunterschiedes durch einen so bemessenen Kondensator überbrückt ist, daß eine Übertragung höherer Frequenzen mit einem Teilerverhältnis von nahezu »Eins« erzielt wird, wobei die Gleichstromkomponente und die tiefen Frequenzen, welche durch den Koppelteiler vermindert werden, vorangehoben sind.
  4. 4. Oszillograph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Schalter dem Differentialverstärker vorgeschaltet ist und mittels eines manuell bedienbaren Schaltelementes eine wahlweise Anwendung des Differentialverstärkers allein oder zusammen mit dem elektronischen Schalter möglich ist.
  5. 5. Oszillograph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Y-Eingangs-Stufenteiler getrennt bedienbar sind und wahlweise entweder auf die Eingänge d.es elektronischen Schalters oder auf die Differentialverstärkereingänge umschaltbar sind.
  6. 6. Oszillograph nach den Ansprüclhen 1 bis 5 mit Differentialeingang und elektronischem Schalter, dadurch gekennzeichnet, daß eine einstellbare, variable Eichspannung (Gleichspannung) vorgesehen ist, welche an einem Voltmeter abgelesen werden kann und auf einen der beiden Eingangskanäle wirkt.
  7. 7. Oszillograph nach den Ansprüchen 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß bei Spannungseichungen bei eingeschaltetem Differentialverstärker die durch die auf einen der beiden Differentialeingänge gegebene Eichspannung hervorgerufene Y-Lage-Verscqlliehung direkt als Verschiebespannung an dem Voltmeter ablesbar ist.
  8. 8. Oszillograph nach den Ansprüchen 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung des elektroii i scheu 5 chalters die variable Eichspannung so auf einen der beiden Eingänge des elektronischen Schalters wirkt, daß sie als eine diesem Eingang zugeordnete Niveaulinie erscheint, deren veränderbares Spannungsniveau direkt am Voltmeter ablesbar ist.
  9. 9. Oszillograph nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß den beiden Y-Eingangs-Teilern, welche mit ilhrem Ausgang wahlweise auf den Eingang des elektronischen Schalters oder auf den Differentialeingang einwirken, je ein Kathodenverstärker nachgeschaltet ist.
  10. 10. Oszillograph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Verschiebung der Y-Lage vor dem Amplitudenfeinregler jedoch hinter dem Eingangsteiler eingreifen.
  11. 11. Oszillograph nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Schalter mit zwei Kathodenverstärkern, welche ausgangsseitig auf einen gemeinsamen Kathodenwiderstand wirken und durch eine Schaltspannung abwechselnd auf- und zugesteuert werden, versehen ist.
  12. 12. Oszillograph nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltspannung aus einer Flip-Flop-Schaltung gewonnen wird, welche die Zeitablenk-Frequenz binär teilt.
  13. 13. Oszillograph nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung so ausgelegt ist, daß die Schaltspannung der Signalspannung additiv überlagert wird.
  14. 14. Oszillograph nach den Ansprüchen 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltspannung der beiden Kathodenverstärker um einen Gleichgewichtspunkt kippt, welcher potentialmäßig durch das Potential der gemeinsamen Kathode bestimmt ist.
  15. 15. Oszillograph nach den Ansprüchen 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Gitterkathodenkapazität der Schaltröhre wirkungsmäßig äquivalentes Kompensationsglied vorgesehen ist und auf den zweiten Eingang des Differentialverstärkers zur Wirkung gebracht wird.
  16. 16. Oszillograph nach den Ansprüchen 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltspannung kippsynchron arbeitet und die Umschaltung in den Kipprücklauf gelegt ist.
  17. 17. Oszillograph nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipprücklauf verdunkelt abläuft, so daß die Umschaltstörspannung nicht auf den Bildschirm gelangt.
  18. 18. Oszillograph nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Flip-Flop-Schaltung Begrenzerstufen nachgeschaltet sind, die die Schaltspannung in eine nahezu ideale Rechteckspannung verformen.
  19. 19. Oszillograph nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Y-Verstärker Doppeltrioden Verwendung finden, deren Gitteranodenkapazitäten durch Uberkreuzkopplung kompensiert sind.
  20. 20. Oszillograph nach den Ansprüchen 1, 9 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kathoden einer kathodenverkoppelten Gegentaktstufe eine regelbare Gegenkopplung zur Regelung der Y-Amplitude vorgesehen ist.
  21. 21. Oszillograph nach den Ansprüchen 1, 9 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine frequenzabhängige Gegenkopplung zwischen den Kathoden einer 1'-Verstärker-Stufe zur Entzerrung höherer Frequenzen vorgesehen ist.
  22. 22. Oszillograph nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwiderstände dieser Röhrenstufe so bemessen sind, daß sich für mittlere Frequenzen ein optimaler Aussteuerbereich ergibt, während die Gegenkopplung so bemessen ist, daß der durch diese Auslegung des Anodenkreises entstehende hohe Frequenzgang durch schädliche Kapazitäten nahezu ausgeglichen wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Rohde u. Schwarz-Mitt., 2/1952, S. 98 bis 105; Radio-Mentor, 11/1955. S.686 bis 689; K 1 e i n, »Elektronenstrahl-Oszillographen«. 1948, S.105, 171 bis 180; C z e ch »Der Elektronenstrahi-Oszillograph«, 1955, S.67, 68,68 bis 82, 89 bis 95 und 180 bis 185; Funk-Technik, 6/1955. S. 151. i52.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120586B (de) * 1959-04-23 1961-12-28 Gerhard Wolf Schaltungsanordnung zum Steuern des elektronischen Messsignalumschalters eines Kathodenstrahl-Oszillographen
DE1122160B (de) * 1959-04-23 1962-01-18 Gerhard Wolf Elektronischer Umschalter fuer einen Kathodenstrahl-Oszillographen
DE2041601A1 (de) * 1969-08-26 1971-03-11 Sony Corp Signalsteuerkreis

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