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DE2041582A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Errichten von Streckendaemmen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Errichten von Streckendaemmen

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Publication number
DE2041582A1
DE2041582A1 DE19702041582 DE2041582A DE2041582A1 DE 2041582 A1 DE2041582 A1 DE 2041582A1 DE 19702041582 DE19702041582 DE 19702041582 DE 2041582 A DE2041582 A DE 2041582A DE 2041582 A1 DE2041582 A1 DE 2041582A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tailings
parallel
mining
sliding
face
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702041582
Other languages
English (en)
Inventor
Mcluckie Alexander Dalrymple
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gullick Dobson Ltd
Original Assignee
Gullick Dobson Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gullick Dobson Ltd filed Critical Gullick Dobson Ltd
Publication of DE2041582A1 publication Critical patent/DE2041582A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/02Supporting means, e.g. shuttering, for filling-up materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)
  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)

Description

PATENTANWALT BODE . 4033 HÖSEL · POSTFACH ■ TELEFON 02102-61701 · TELEX 8585166
P 6 - 5
GULLICK DOBSON LIMITED Ince, Wigan, Lancashire, England
Verfahren und Vorrichtung zum Errichten von Streckendämmen
•Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Errichten von Streckendämmen aus Bergematerial sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Zum Schutz von Abbaustrecken in untertägigen Grubenbetrieben gegen starke Druckauswirkungen werden vielfach Streckendämme vorgesehen, die aus Bergematerial parallel zur Abbaustrecke zwischen dieser und dem sich an die Abbaustrecke anschließenden freien Strebraum bzw. dem alten Mann errichtet werden.
Es ist dabei bekannt, das ßergematerial innerhalb der Abbaustrecke zum vorgesehenen Einbauort zu fördern und mit quer zur Abbaustrecke arbeitenden Schiebevorrichtungen aus der Abbaustrecke heraus aus dem Bergematerial die Streckendämme zu errichten. Dieses Verfahren weist jedoch verschiedene Nachteile auf, insbesondere wenn die Abbaustrecke mit Bögen ausgebaut wird. Infolge des Böschungswinkels des Bergematerials läßt sich der Streckenausbau nämlich nur im Bereich des Liegenden, nicht jedoch bis zum Hangenden maschinell hinterfüllen, so daß ein Hohlraum zwischen Streckendamm und Streckenausbau bestehen bleibt. Hierdurch vergrößert sich jedoch der wirksame Streckenquerschnitt, was zu einer unerwünschten
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erhöhten Belastung des Streckenausbaues führt. Diese Auswirkung kann nach dem bekannten Verfahren nur durch manuelles Ausfüllen des genannten Hohlraumes mit Bergematerial vermieden werden. Weiterhin hat das bekannte Verfahren den Nachteil , daß die zu seiner Durchführung benötigte Vorrichtung viel Raum in der Abbaustrecke einnimmt und daher deren Befahrung behindert.
Andere bekannte Verfahren zum Errichten von Streckendämmen haben den Nachteil, daß besonders vorbereitetes Bergematerial verwendet werden muß oder daß das Bergematerial mit hoher Geschwindigkeit eingeschleudert wird, was im untertägigen Betrieb erhebliche Gefahren mit sich bringt.
Aufgabe der Erfindung ist es > ein Verfahren zum Errichten von Streckendämmen zu schaffen, das die oben beschriebenen Nachteile nicht aufweist,und zwar insbesondere ein vollständiges maschinelles Hinterfüllen des Streckenausbaues ermöglicht und zu seiner Durchführung nur wenig Platz in der Abbaustrecke beansprucht.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Errichten von ψ Streckendämmen aus üergematerial, das sich dadurch kennzeichnet, daß das Bergematerial während des Einbringens und/oder Verdichtens in einer Richtung parallel oder nahezu parallel zur Abbaustrecke bewegt wird. Auf diese Weise ist ein vollständiges Hinterfüllen des Streckenausbaues auf maschinellem Wege möglich. Die Errichtung der Streckendämme erfolgt nicht aus der Abbaustrecke heraus, sondern aus dem Streb. Daher wird in der Abbaustrecke wenig Platz beansprucht. Die Einbringung und/oder Verdichtung erfolgt in einer senkrechten
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oder anderen Richtung zum Abbaustoß , abhängig vom Winkel zwischen dem Abbaustofö und der Abbaustrecke.
Zweckmäßig erfolgt eine Förderung von Bergematerial in die Bereiche, wo die Errichtung der Streckendämme erfolgt. Dabei ist es vorteilhaft, das Bergematerial zunächst zu einer Sammelstelle zu fördern, von welcher aus das Bergematerial zu seinem oder seinen Einbauorten «reitergefördert werden kann. Auf diese Weise kann den Sereichen, in denen die Errichtung der Streckendämme erfolgt, das Bergeraaterial gleichmäßig in der jeweils benötigten Menge zugeführt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es weiterhin, eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zu schaffen.
Gegenstand der Erfindung ist daher weiterhin eine Vorrichtung zur Durchführung des oben beschriebenen Verfahrens, die gekennzeichnet ist durch mindestens ein Strebausbauelement, welches an seiner dem Abbaustoß abgewandten Seite eine Schiebevorrichtung zum Einbringen und Verdichten des Bergematerials aufweist, wobei mit der Schiebevorrichtung eine Schiebebewegung vom Ausbauelement weg und parallel oder nahezu parallel zur Abbaustrecke ausführbar ist. Die Vorrichtung ist, da sie gleichzeitig aus Strebausbau dient, besonders raumsparend. Ferner erlaubt sie ein vollmechanisches Errichten von Streckendämmen.
Die Zuführung von Bergematerial zur Schiebevorrichtung erfolgt einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung durch eine Fördereinrichtung, die sich parallel zu mehreren Ausbauelementen zwischen mehreren von den Ausbauelementen getragenen
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Schiebevorrichtungen und dem verdichteten Bergematerial, insbesondere senkrecht zur Längsachse der Abbaustrecke erstreckt. Auf diese Weise kann das Bergematerial aus der Abbaustrecke, wo es z.B. beim Nachreißen der Strecke anfällt, maschinell zu seinem Einbauort gefördert werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schiebevorrichtungen hydraulisch betätigt sind, wobei mindestens ein Druckzylinder vorgesehen ist, der mit einem einseitig wirkenden Schiebeorgan verbunden ist, welches in Vorschubrichtung Bergematerial erfaßt und vorschiebt, in der Gegenrichtung jedoch über in seinem Weg liegendes Bergematerial hinweggleitet. Dadurch ist gewährleistet, daß das flergematerial nur in Richtung auf den Streckendamm befördert werden kann.
Die oben erwähnte Sammelstelle für Bergematerial besteht gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung aus einer Sammelvorrichtung, die in der Abbaustrecke auf der dem Abbaustoß abgewandten Seite der in die Abbaustrecke hineinragenden Fördereinrichtung angeordnet ist. Von dieser Sammelvorrichtung kann das Bergematerial der Fördereinrichtung gleichmäßig aufgegeben werden.
In Abwandlung der oben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung ist es auch möglich, daß an der Übergangsstelle zwischen Strecke und Streb eine Sammelplatte für Bergematerial angeordnet ist und daß sich über die Sammelplatte sowie zwischen Ausbauelementen und dem verdichteten Bergematerial eine etwa parallel zum Abbaustoß fördernde Schrappervorrichtung erstreckt.
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Die Schiebevorrichtung kann so ausgebildet sein, daß sie nicht nur parallel oder nahezu parallel zur Abbaustrecke,*sondern auch in bankrechter Richtung bewegbar ist. Sie wird dann zum Vorschieben des Bergematerials herabgelassen, während sie zur Rückbewegung angehoben wird« um dabei kein Bergematerial zu erfassen.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der oder die Druckzylinder zum Betätigen der Schiebevorrichtung in ausziehbaren Schutzkästen angeordnet sind. Diese Schutzkästen entlasten die Druckzylinder von eventuell auftretenden Biegebeanspruchungen.
Werden zwei Druckzylinder zum Betätigen der Schiebevorrichtung verwendet, so ist es zweckmäßig, daß die Druckzylinder hydrau» lisch so miteinander in Verbindung stehen, daß ihre Hübe zwangsweise gleich groß sind und daß ihre Hubbewegungen synchron ablaufen. .
Das erfindungsgemäße Verfahren ist im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert, in welcher Ausführungsbeispiele der Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht anes Strebausbauelementes mit einem Teil einer Vorrichtung zum Errichten von Streckendämmen gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Strebausbau mit einer Vorrichtung nach Fig. 1,
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Fig. 3 eine Seitenansicht einea Streckenortausbaues mit einem Teil der Vorrichtung zum Errichten von Streckendämmen,
Fig. 4 eine Vorderansicht einer abgewandelten Ausführungaform der Vorrichtung zum Errichten von Streckendämmen,
Fig. 5, 6 und 7
Detailansichten von Abschiebevorrichtungen der ™ Vorrichtung zum Errichten von Streckendämmen,
Fig. 8 eine perspektivische Teilansicht einer Weiterbildung der Abschiebevorrichtung gemäß Fig. 7,
Fig. 9 eine hydraulische Schaltung für eine zwei Druckzylinder aufweisende Abschiebevorrichtung,
Fig.10 eine Draufsicht ähnlich Fig. 2, jedoch mit der abgewandelten Vorrichtung nach Fig. 4,
Fig.11 eine Vorderansicht eines Teils der Vorrichtung nach Fig. 10,
Fig.12 einen Querschnitt durch die Anordnung nach Fig.
™ In Fig. 1 ist ein Ausbauelement 10 für einen Streb für den Langfrontabbau dargestellt, das mittels eines Rückzylinders unter Benutzung eines Strebförderers C als Widerlager gegen die Abbaufront F vorgerückt worden ist. Das Ausbauelement IO weist einen Grundkasten 12, am Grundkasten 12 befestigte hydraulische Stempel 17 und 17' sowie eine von den Stempeln 17 und 17' getragene Kappenkonstruktion auf, die aus einem hinteren Kappenteil 1<4, einem vorderen Kappenteil IS, einer Vorpfändkappe 16 und einer gegenüber dem hinteren Kappenteil It ausziehbaren
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versatzseitigen Kappe 13 besteht. Bas vordere Kappenteil 15, das auf dem vorderen Stempel 17' ruht, ist bei IS* gelenkig mit dem hinteren Kappenteil 14 verbunden. Me-Vorpfändkappe 16 ist bei 16 * schwenkbar und verschiebbar mit dem vorderen Kappenteil 15 verbunden, wobei durch geeignete Mittel dafür gesorgt ist, daß die Vorpfändkappe 16 in ihrer Lage üen Hangenden angepaßt werden kann.
Auf der Versatsc-eite des. *Ausbaueleaentes 10 befindet sich eine Absciiiebeplatte 18, die über eine sterafömige Stütz vorrichtung IS ait einem Druc zylinder 20. verbunden ist, welcher am Grundkasten 12 befestigt ist. Auf der Versatzseite und unterhalb der Absciiiebeplatte la befindet sich bei diesem Ausführungsbeispiel ein Versatzförc'srar 21, der an der Versatzseite des Strebausbaus entlanggeführt ist. Das Hangende über· dem Versatzförderer 21 wird durch die Versatsseitigen Kappen 13 unterstützt.
Die mit P bezeichneten Berge werden» wie weiter unten beschrieben wird» mit Hilfe der Abschiebeplatte 18 in den Versatzraum gepreßt.
In Fig. 2 ist ein aus dem Ausbauelement IQ und weiteren gleich aufgebauten Ausbauelementen 103· - i07 bestehender Strebausbau im Bereich beiderseits einer Abbaustrecke'.R dargestellt. Die Abbatistrecke R ist mit Streckenbogen A ausgebaut. Das Streckenort ist mit einem Streckesiortausbau 22 ausgebaut, der in Fig» noclteinmal in Seitenansicht gezeigt ist. Her Streckenortausbau 22 «reist eine Grundplatte 23, darauf befestigte hydraulische Stempel 25 sowie eine von den Stempeln 25 getragene Kappen» konstruktion 2h auf. In der Äbbaustrecke R ist im Bereich des Versat3sfÖrderers 21 eine SanBiielplatte 26 angeordnet, die mittels
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eines hydraulischen Zylinders 27 schwenkbar ist, so daß mit ihrer Hilfe das beim Nachreißen der Abbaustrecke R anfallend« Haufwerk gesammelt und auf den Versatzförderer 21 verladen werden kann.
In Fig. f und andeutungsweise auch in Fig. 2 ist eine Abwandlung der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 3 dargestellt. Der Versatz» förderer 21 ist dabei durch eine Schrappervorrichtung ersetzt} die einen Schrapperkasten 29 aufweist, welcher über eine endlose Kette 30 durch einen Antrieb 31 hin- und herbewegbar ist. Der " Schrapperkasten 29 fördert das von einer festen Sammelplatte 28
aufgefangene Haufwerk aus der Abbaustrecke R ab. Durch entsprechende Vorrichtungen ist dafür gesorgt, daß das Haufwerk nach beiden Seiten der Abbaustrecke R abgefördert werden kann. Weitere Einzelheiten der Schrappervorrichtung werden weiter unten an Hand der Fig. 10-12 beschrieben.
In den Fig. 5 und 6 ist die Abschiebeplatte 18 in Vorder- und Seitenansicht näher dargestellt. Sie arbeitet nur in einer Richtung. Ober Gelenke 18a ist die Abschiebeplatte 16 an ihrem oberen Ende mit der sternförmigen Stützvorrichtung 19 verbunden, während sie mit ihrem unteren Ende ohne Verbindung an der sternförmigen Stützvorrichtung 19 anliegt. Daher kann die Abschiebeplatte 18, wenn der Druckzylinder 20 eingefahren wird, mit ihrem unteren Ende von der sternförmigen Stützvorrichtung 19 abheben und über im Wege liegendes Haufwerk hinweggleiten.
In Fig. 7 ist eine bevorzugte Abwandlung der Vorschubvorrichtung für die Abschiebeplatte 18 dargestellt. Die Vorschubvorrichtung besteht hier aus zwei Druckzylindern 20a, die an je einer Seite des Grundkastens 12 befestigt sind und gemeinsam die Abschiebeplatte 18 tragen, die in Fig. 8 näher dargestellt, sind die
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Druckzylinder 20a in kastenförmigen Gehäusen angeordnet, die ein äußeres Kastenteil 32 und ein inneres ausziehbares Kastenteil 3H aufweisen. Die äußeren Kastenteile 32 sind bei 32a gelenkig mit dem Grundkasten 12 verbunden und erhalten durch Führungen 33 eine begrenzte Schwenkbarkeit in bankrechter Richtung. Die Abschiebeplatte 18 ist mit den inneren Kastenteilen 34 verbunden und kann infolge der Schwenkbarkeit ihrer Vorschubvorrichtung nach Art einer Planierschaufel bewegt werden»
In Fig. 9 ist eine hydraulische Schaltung für eine zwei Druckzylinder 20a aufweisende Vorschubeinrichtung fUr die Abschiebeplatte 18 dargestellt. Der eine Druckzylinder 20a ist mit seinem Zylinderteil 35 unmittelbar oder über Zwischenglieder mit der Abschiebeplatte 18 verbunden, während er mit seiner Kolbenstange 37 am Grundkasten 12 befestigt ist. Der andere Druckzylinder 20a ist mit seinem Zylinderteil 38 am Grundkästen befestigt, während er mit seiner durchgehend ausgebildeten Kolbenstange 36 mit der Abschiebeplatte 13 verbunden ist. Wird dem Zylinderteil 35 über eine Leitung 39 Druckflüssigkeit zugeführt y so fährt der obere Druckzylinder 20a aus und bewegt die Abschiebeplatte 18 vorwärts. Dabei wird die im Ringraum 35a dieses Druckzylinders 20a enthaltene Druckflüssigkeit über eine Verbindungsleitung HO in den der Abschiebeplatte 18 abgewandten Ringraum 38a des unteren Druckzylinders 20a gepreßt. Der untere Druckzylinder 20a fährt dadurch um den gleichen Weg aus, wie der obere Druckzylinder 20a.
Da8 erfindungsgemäße Verfahren wird mit Hilfe der oben beschriebenen Vorrichtung folgendermaßen durchgeführt:
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Das Bergematerial, das als Haufwerk in der Abbaustrecke bzw. im Streckenort anfällt, wird durch die schwenkbare Samraelplatte 26 bzw. die feste Samaelplatte 29 aufgefangen. Mit der schwenkbaren Sammelplatte 26 wird das Bergematerial auf den Versatzförderer 21 verladen oder auf der festen Sammelplatte 28 für den Abtransport durch den Schrapperkasten 29 bereitgehalten. Der Versatζförderer 21 oder der Schrapperkasten 29 befördert das Bergematerial in den Arbeitsbereich der Abschiebeplatten 18. Die Abschiebeplatten 18 schieben das Bergematerial unter gleich-
ψ zeitiger Verdichtung vom Versatzförderer 21 bzw. vom Liegenden in den Versatzraum und errichten so die Streckendämme. Die Vorschubrichtung der Abschiebeplatte 18 verläuft parallel oder nahezu parallel zur Abbaustrecke R. Dadurch werden insbesondere die Räumen hinter den in Fig. Ί z.3. rait 3 und B1 bezeichneten Bergemauern, die die Abbaustrecke gegen den Streckendamm abschirmen, gut hinterfüllt. Wegen des Böschungswinkels des Bergematerials ist die Frontfläche des Streckendammes geneigt, d.h. ihre Oberkante springt gegenüber der Abschiebeplatte 18 in den Versatzraum zurück. Daher wird das Bergematerial bia zum Hangenden hinauf geschoben, obwohl die Abschiebeplatte mit ihrer Oberkante nicht bis an das Hangende reicht. Dadurch
k wird eine vollständige Ilinterfüllung des Streckenausbaus und eine gute Unterst(Itzung des Hangenden beiderseits der Abbaustrecke erreicht.
Um zu verhindern, daß sich an den Enden des Versatzförderers unerwünschtes Haufwerk ansammelt, kann auch dort je ein Auebauelement nach Art des Ausbauelementes 10 mit Abschiebevorrichtungen angeordnet werden, mit deren Hilfe das Haufwerk in Richtung auf den alten Mann befördert werden kann.
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Die Vorrichtung zum Errichten der Streckendänmte hat im Vergleich zum Querschnitt der Abbaustrecke kleine Abmessungen, so daß sie die Vortriebsarbeit in der Atolaaustrecke nicht nennenswert behindert.
In Fig. 10 ist .die bereits oben erwähnte Sehrappervorriehtung dargestellt, deren-Kette- 30 zwischen den wieder mit 10, IQ^-IQ7 bezeichneten Ausbauelementen und dan Abschiebeplatten 18 angeordnet ist« Dar Schrapperkasten 29 ist in einer mittleren Position dargestellt.
In Fig. 11 und -υ iöL der .Schrapperkasten 29 näher dargestellt. Er weist zwei ir-fr \b^tand.voneinander .angeordnete-Seitenplatten 29a und 29b auf 3Ie Seitenplatten 29a und 29b sind durch zwei Querstä be 29e miteinander verbunden. Der Schrapperkasten 29 ist durch Anschlagvorrichtungen 29e »it dem Untertrum der Kette 30 verbunden. Zwischen den beiden Seitenplatten 29a und 29b ist eine Schrapperplatte 29f angeordnet, die den Zwischenraum zwischen den beiden Seitenplatten 29a und 29b ausfüllt und in ihrer Querachse mittels einer Welle 29g drehbar gelagert ist. Die Welle 29g ist durch die Seitenplatte 29a hindurchgeführt und trägt an ihrem aus der Seitenplatte 29a hinausragenden Ende ein Zahnrad 29h. Das Zahnrad 29n steht mit einem Ritzel 29i in Eingriff, welches ebenfalls sm. der Seitenplatte 29a gelagert ist und zwar über eine Welle 29j, die außerdem noch eine Laufrolle 29k trägt. An den Unterseiten der beiden Seitenplatten 29a und 29b ist weiterhin ein diese verbindender Anschlag 29d angeordnet, an dem die Schrapperplatte 29f bei Drehung mit ihrem jeweils unteren Ende anschlägt.
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Die Funktionsweise des oben beschriebenen Schrapperkastens ist folgende;
Wird der Schrapperkasten 29 in seinem in Fig. 11 dargestellten Zustand durch das Untertrum der Kette 30 nach rechts gesogen, so erfaßt er mit der Schrapperplatte 29f auf der Sammelplatte liegendes Haufwerk und transportiert es nach rechts, da die Schrapperplatte 29f sich mit ihrem unteren Ende gegen den Anschlag 29d abstützt. Wird der Schrapperkasten anschließend von rechts nach links bewegt, so wird durch das sich in diesem * Fall nach rechts bewegende Obertrum der Kette 30 die Laufrolle 29k im Uhrzeigersinn gedreht, so da& sich, angetrieben über das Ritzel 29i und das Zahnrad 29h, die Schrapperplatte 29f auf der Welle 29g gegen den Uhrzeigersinn dreht und das nach rechts geförderte Haufwerk freigibt. Nach einer Drehung der Schrapperplatte 29f um etwa 180° stößt diese mit ihrem nunmehr unteren Ende gegen die in Fig. 11 linke Seite des Anschlages 29d, so daß sie bereit ist, Haufwerk von der Sammelplatte 28 nach links zu befördern. Wird der Schrapperkasten 29, nachdem er Haufwerk nach links gefördert hat, wieder nach rechts bewegt, so lÄuft ein analoger Vorgang in umgekehrter Richtung ab.
Patentansprüche:
III/Bo
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Claims (12)

PATENTANWALT BODE · 4033 HÖSEL · POSTFACH -TELEFON 02102-61701 · TELEX 8585166 - 13 - P 6 - 5 Patentansprüche:
1. Verfahren zum Errichten von Streckendämmen aus Bergematerial, d a d u r c h ge k e η η ζ eic h η et , daß das Bergematerial während des Einbringens und/oder Verdichtens in einer Richtung parallel oder nahezu parallel zur Abbaustrecke (R) bewegt wird.
2» Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbringung und/oder Verdichtung in einer senkrechten oder anderen Richtung zum Abbaustoß (F) erfolgt, abhängig vom Winkel zwischen Abbaustoß (F) und Abbaustrecke (R).
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, g ekenn ζ e i ehrt a t du rc h die Förderung von Bergematerial in die Bereiche, wo die Errichtung der Streckendämme (P) erfolgt.
H. Verfahren nach den Ansprüchen 1-3, g e k e η η ze ic hn e t durch die Förderung des Bergematerials zu einer Sammelstelle (26, 28), von welcher aus das Bergematerial zu seinem oder seinen Einbauorten weitergefördert werden kann.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen !-«♦,gekennzeichnet durch mindestens ein Strebausbauelement (10), welches an seiner dem Abbaustoß abgewandteη Seite eine Schiebevorrichtung (18, 19,20) zum Einbringen und Verdichten des Bergematerials
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aufweist, wobei mit dar Schiebevorrichtung (18,19,20) eine Schiebebewegung vom Strebausbauelement (10) weg und parallel oder nahezu parallel zur Äbbaustrecke CR) ausfahrbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch S9 gekennzeichnet durch eine Fördereinrichtung (21), die sich parallel zu mehreren Ausbauelenenten (10, IG^ - 107) zwischen mehreren von den Ausbauelenanten <10, 10* - I07) getragenen Schiebevorrichtungen (18,19,20) und dem verdichteten Bergematerial (P) insbesondere senkrecht zur Längsrichtung der Abbau strecke (R) erstreckt.
7. Vorrichtung nach Anspruch S und/oder 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Schiebevorrichtungen (18,19,20) hydraulisch betätigt sind, wobei mindestens ein Druckzylinder (20) vorgesehen ist, der mit einen einseitig wirkenden Schiebeorgan (18) verbunden ist, welches in Vorschubrichtung Bergematerial erfaßt und vorschiebt, in der Gegenrichtung jedoch Über in seinem Weg liegendes Bergematerial hinweggleitet.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Anspruch 5-7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Abbaustrecke (R) auf der de» Abbaustoß abgewandten Seite der in die Abbaustrecke (R) hineinragenden Fördereinrichtung (21) eine Sammelvorrichtung (26) für Bergematerial angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet , daß an der Übergangsstelle zwischen Strecke (R) und Streb eine Sammelplatte (28) für Bergematerial
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angeordnet ist und daß sich über die Sainmdtplatte (28) sowie zwischen Ausbauelementen ClO, 101 - 107) und dem verdichteten Bergematerial CP) eine etwa parallel zum Abbaustoß CF) fördernde Schrappervorrichtung C29,30»31) erstreckt.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 - 9, dadurch gekennzeichnet , daß die -Schiebevorrichtung (18, 20a, 32-34) nicht nur parallel oder nahezu parallel zur Abbaustrecke CR), sondern auch in bankrechter Richtung bewegbar ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7-10, dadurch gekennzeic h net, daß der oder die Druckzylinder (20a) zum Betätigen der Schiebevorrichtung (18, 20a, 32-3t» > in ausziehbaren Schutzkästen (32, 34) angeordnet sind«
12. Vorrichtung nach einen oder mehreren der Ansprüche 7-11, ge k e η η ζ ei c h η e t du r eh zwei Druckyzlinder C20a) zum Betätigen der Schiebevorrichtung (18,2Oa, 35-39), die hydraulisch so miteinander in Verbindung stehen, daß ihre Hübe zwangsweise gleich groß sind und daß ihre Hubbewegungen synchron ablaufen«
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DE19702041582 1970-02-14 1970-08-21 Verfahren und Vorrichtung zum Errichten von Streckendaemmen Pending DE2041582A1 (de)

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