DE2041265A1 - Farbfernsehempfanger - Google Patents
FarbfernsehempfangerInfo
- Publication number
- DE2041265A1 DE2041265A1 DE19702041265 DE2041265A DE2041265A1 DE 2041265 A1 DE2041265 A1 DE 2041265A1 DE 19702041265 DE19702041265 DE 19702041265 DE 2041265 A DE2041265 A DE 2041265A DE 2041265 A1 DE2041265 A1 DE 2041265A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- switch
- television receiver
- picture tube
- amplifier element
- color television
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 8
- 238000010894 electron beam technology Methods 0.000 description 7
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000008569 process Effects 0.000 description 3
- 230000004044 response Effects 0.000 description 3
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 2
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 2
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 230000008859 change Effects 0.000 description 2
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 2
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 2
- 230000003071 parasitic effect Effects 0.000 description 2
- 238000011084 recovery Methods 0.000 description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 230000001143 conditioned effect Effects 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 230000005405 multipole Effects 0.000 description 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N17/00—Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details
- H04N17/04—Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details for receivers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Video Image Reproduction Devices For Color Tv Systems (AREA)
- Processing Of Color Television Signals (AREA)
- Details Of Television Scanning (AREA)
Description
RCA Corporation, New York, N.Y.,V.St.Ac
Farbfernsehempfänger.
Die Erfindungbetrifft einen Farbfernsehempfanger, bei dem
eine Signalquelle über die Eingangs- und Ausgangselektroden
eines Verstärkerelementes an einen Strahlstrom-Steuerelektrodenansehluß
einer Bildröhre angekoppelt ist. Insbesondere dient die Erfindung einer Einstellung der Bildröhre.
Um die besten Betriebseigenschaften der Farbbildröhre eines Empfängers zu erreichen, muß man verschiedene Einstellungen
vornehmen, die man gemeinhin unter dem Begriff Bildröhreneinstellung zusammenfaßt«. Grundsätzlich umfaßt die Bildröhreneinstellung
die Justierung einer Anzahl von Veränderlichen, die bei einer Mehrstrahlröhre mit mehreren Leuchtstoffen zwangsläufig
vorliegen. Die Einstellungen sind bedingt durch unterschiedliche Stromeinsatzpunkte der Kennlinien der Strahlsysteme
und wirken sich auf die Leuchtstärke der verschiedenen Leuchtstoffe aus. Der Sinn der Einstellungen liegt darin, eine
maximale Helligkeit des Bildes zu erreichen, ohne daß bei geringeren Helligkeiten Farbverfälschungen auftreten.
Viele neuere G-eräte haben Serviceschalter, welche die Durchführung
der Einstellungen ohne komplizierte lesteinriciitungen
ermöglichen. Hierdurch läßt sich die Bildröhre bei jederjfeifstellung
des Fernsehempfängers schnell und gut einstellen. Die Serviceschalter für die Bildröhreneinstellung ermöglichen
es, den Empfänger aus seinem normalen Betriebszustand in einen
J^stierzustand umzuschalten, in dem folgende Verhältnisse vorliegen;
1v Der normale Leuchtdichtekanal für die Kathoden der Bildröhre
ist unterbrochen·
1098 09/156S
2OA1265
2. Jeder der Bildröhrenkathoden wird eine vorDestimmte
Bezugsspannung für den Schwarzpegel zugeführt. j
i 5β Die BiIdablenkschaltung des Empfängers wird abgeschaltet,
tun die kritische Einstellung der Sperrvorspannung für jedes j
Strahlsystem zu ermöglichen.
Ein solcher Serviceschalter kann jederzeit in Betrieb genommen werden, ohne daß auf die Art des gerade laufenden Programms
Rücksicht genommen werden müßte, welches die Einstellungen sehr erschweren würde.
Die bisher verwendeten Serviceschalter umfassen mehrpolige Schalter mit mehreren Schaltstellungen. Beispielsweise wird
ein Polpaar mit einem Massekontakt verbunden, mit Hilfe dessen die Eingangselektrode eines Verstärkerelementes im Vertikaloszillatorteil
in der Servicestellung gelegt wird. Dieser Kontakt setzt den Vertikaloszillator ausser Betrieb. Gleichzeitig damit
dient ein anderer Teil des Schalters der Auftrennung der Verbindung zwischen der Videoausgangsstufe und den Kathoden der
Bildröhre. Bei einer typiechen Schaltung wird hierzu die Leitung
zwischen der Ausgangselektrode des Verstärkerelementes, also der Anode eine Röhre oder dem Kollektor eines Transistors, und
dem Verbindungspunkt zu den Kathoden der Bildröhre unterbrochen.
Ψ Bei anderen Schaltungen wird der Videokanal über die Verstärkungsregelschaltung
ausser Betrieb genommen. Hierzu wird die Verstärkung der Hochfrequenz- und Zwischenfrequenzverstärker
völlig heruntergeregelt. Die Ausschaltung des Yertilcaloszillators
erfolgt in der bereits beschriebenen Weise.
Diese bekannten Maßnahmen sind jedoch mit bestimmten Nachteilen verbunden. Beispielsweise erfordert die Ausführungsform,
bei welcher der Ausgang einer Breitbandverstärkerstufe von der
Bildröhre abgetrennt wird, Schaltverbindmngen zwischen den
Schalterkontakten und der Anode der Ausgangsstufe. Dadurch entstehen relativ grosse parasitäre Kapazitäten, in Folge deren
die Bandbreite der Verstärkeretufe verringert wird. Weiterhin sind zusätzliche Bauteile erforderlich oder die Anordnung des
109809/1565
'Schalters -hinsichtlich des Videoverstärkers ist kritisch,
wenn man die für einen einwandfreien Betrieb erforderliche
Bandbreite garantieren will. ·
Bei den anderen Ausführungsformen, welche sich der Regelschaltung zur Unterbrechung des Videokanals bedienen, sind
relativ hone Vorspannungen für die Zwischenfrequenz und Hochfrequenzverstärker
erforderlich» welche häufig die Ursache i
für unerwünschte Ausfälle der Verstärkerelemente sind. Ausser- !
dem kann es bei diesen Ausführungsformen sehr schwierig sein,
die Darstellung auf der Bildröhre vollständig zu unterdrücken, ι
da noca einzelne Bildeignalspitzen bis zur Bildröhre gelangen
können und den Einstellvorgang stören können. Die Sperrung der Hochfrequenz-und ZwischenfreQuenzverstärker ohne gleichzeitige
Abschaltung des Videoverstärkers führt ausserdem oft
dazu, dass an den Kathoden der Bildröhre sichunerwünschte
GIeichvorspannungen aufbauen. Dadurch führt die Bildröhre relativ hohe Strählströme. Daraus resultiert eine helle Leuchtfläche,
und dieser unerwünschte Effekt muß wiederum durch zustäzliche
Maßnahmen kompensiert werden. Dadurch sind zusätzliche Bauelemente
erforderlich, die erhöhte Kosten bedingen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber in der Vereinfachung
der Einrichtungen für die Serviceeinstellung der Farbbildröhre, unter Verwendung eines Umschalters zum Umschalten des
Smpfängers zwischen einem normalen Betrieb und einem Justierbe—
trieb.
Diese Aufgabe wird bei einem Parbfernsehempfänger, bei dem
eine Videosignalquelle über die Eingangs- und Ausgangselektroden eines Verstärkerelementes an einen Strahlstrom-Steuereiektrodenanschluß
einer Bildröhre angekoppelt ist, erfindungsgemäß gelöst durch einen Umschalter (32) mit einer Betriebsstellung, in der das Verstärkerelement an die Betriebsspannung angeschlossen ist, und mit einer Justiersteilung, in der die Hauptstromstrecke des Verstärkerelementes von der Betriebsspannung
abgeschaltet ist und gleichseitig dem Steuereleketrodenanschluß
BAD ORIGINAL
10980 9/156 5
eine Justiervorspannung zugeführt wird, die aus der das Verstärkerelement
im Betriebszustand versorgenden Betriebsspannungsquelle über einen Spannungsteiler ableitbar ist.
Hierbei wird beispielsweise die Anoden-Kathoden-Strecke eine: Videoendröhre ausser Betrieb genommen, und gleichzeitig mit
dem Öffnen des Gleichstrompfades wird eine geeignete Impedanz zwischen die Kathoden der Bildröhre und ein Bezugspotential
geschaltet, welche ihnen eine geeignete Bezugsvorspannung für die Einstellung zuführt. Wenn der Kathodenkreis der Endröhre
für den Einstellvorgang aufgetrennt wird, dann kann die Schalterkapazität vernachlässigt werden.
Ein weiterer Schalter dient dazu, den Vertikaloszillator während des Einstellvorganges abzuschalten, indem ein Bezugspotential an eine geeignete Eingangselektrode eines aktiven
Bauelementes des Oszillators gelegt wird. Dadurch bricht die Vertikalablenkung zusammen, und die 525 Zeilen des Bildrasters
erscheinen als einzelne Linie mit einem bestimmten Helligkeitswert. Der Fernsehtechniker kann nun die Bildschirmpotentiometer
einjustieren und damit die Sperrpotentiale der drei Elektronenstrahlsysteme
der Bildröhre zuverlässig einstellen.
Die Erfindung ist im folgenden an> and des in der einzigen
Figur dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung näher erläutert.
Der in der Figur dargestellte Farbfernsehempfänger hat den
üblichen Eingangsteil mit Antenne 10, Mischstufe und Zwischenfrequenzverstärker 11 und Videodemodulator 12. Das demodulierte
Farbbildeignalgemisch wird vom Demodulator 12 einem Leuchtdichteverstärker 13 zugeführt, der mehrere getrennte
Ausgänge hat. Einer dieser Ausgänge ist auf eine Synchronimpule- und Regelschaltung 14 geführt, welche die Ablenkeynchronsignale
für die Horizontal- und Vertikalablenkechaltungen
15 bzw· 16 ableitet. Diese wiederum erzeugen die Ablenkströme für die Ablenkwicklungen 19· Die Ablenkwicklungen sorgen für
die Ablenkung der Blektronenetrahlen der Dreistrahl-Schattenmasken-Farbbildröhre
21.
109809/1565
Ein anderer Ausgang des Verstärkers 13 wird auf den
Farbverstärkerkanal 22 geführt» der in üblicher Weise für die Abtrennung des Farbhilfsträgers aus dem FBAS-Signal sorgt,
diesen verstärkt und synchron demoduliert. Zum farbdemodulator
eines typischen Farbkanals 22 gehört ein Farbträgeroszillator 24, welcher mit dem Farbsynchronsignal synchronisiert wird,
um die gewünschte Demodulation des Farbtragers zu ermöglichen.
Die Farbdemodulatoren 25 enthalten eine Farbmatrix, in welcher die Demodulatorausgangssignale zur Bildung der Farbdifferenzsignale kombiniert werden. Die Farbdifferenzsignale werden
dann den entsprechenden Steuergittern der Elektronenstrahlsysteme der Bildröhre 21 zugeführt. Ein weiterer Ausgang des
leuchtdichteverstärkers 13 ist auf das Gitter einer Videoausgangsverstärkerröhre
31 über einen Vorverstärker geführt, der eine Verzögerungsleitung enthalten kann, mit Hilfe deren
das leuchtdichtesignal im gleichen Maß verzögert wird wie die ,
Farbsignale im Farbkanal. Das verstärkte leuchtdichtesignal
erscheint an der Anode der Verstärkerröhre 31 und wird den
Kathoden der Elektronenstrahlsysteme der Bildröhre 21 zugeführt.
Im folgenden sei auf die Eigenschaften der Bildröhre 21,
die dadurch bedingten Probleme und die Einstellung der Betriebsparameter eingegangen. Die Bildröhre enthält drei getrennte
Strahlsysteme zur Erzeugung von drei Elektronenstrahlen, welche auf die Fläche des Leuchtschirmes mit unterschiedlichen
Winkeln auftreffen und eine lichtaussendung von drei verschiedenen
leuchtstoff punkten verursachen. Jedes Strahlsystem hat
eine Kathode, ein Steuergitter, ein Schirmgitter, welches als
erste Anode dient, und eine ersteBeschleunigungselektrodeY
Die drei Strahlsysteme mit ihren zugehörigen Elektroden werden
ferner von einer gemeinsamen Bndbeschleunigungselektrode beeinflußt,
der eine hohe Spannung U+ zugeführt wird und die für
die Endbeschleunigung der drei Elektronenstrahlen sorgt. Die Hochspannung TJ+ wird in der Horizontalabienksohaltung 15 erzeugt. Bestimmte mit dem praktischen Betrieb der Farbbildröhre
verbundene Probleme werden durch das Vorhandensein mehrerer
109809/1565
Strahlsysteme und mehrerer unterschiedlicher Leuchtstoff«
kompliziert. Beispielsweise unterscheiden sich die drei Strahlsysteme bis zu einem gewissen Grade unvermeidbar in ihrem
•Kennlinienverlauf, ferner ist der Leuchtwirkungsgrad der drei für den Bildschirm verwendeten Leuchtstoffe unterschiedlich.
Überdies können diese Unterschiede von einer Röhre zur anderen schwanken. Zur Korrektur der der Unterschiede im Stromeinsatzpunkt
für die einzelnen Strahlsysteme sind Justierungen erforderlich, die mit Hilfe einzelner Einstellorgane durchgeführt
werden, welche der Einstellung der Betriebsgleichspannung für die Schirmgitter der drei Strahlsysteme dienen. Üblicherweise
verwendet man hierzu Potentiometer, wobei jedem Schirmgitter ein eigenes Potentiometer zugeordnet ist. Die Potentiometer
sind mit einem Ende zusammen an eine Spannung E+ geschaltet, die ebenfalls in der Horizontalablenkschaltung 15 erzeugt wird.
Eine Veränderung der Schirmgitterspannungen mit Hilfe der
Potentiometer erlaubt die Einstellung unterschiedlicher Gleichspannungspotentiale
an den einzelnen Schirmgittern.
Die den Kathoden der Bildröhre zugeführten Spannungen und Signale entstehen am Ausgang der Endröhre 31, deren Anode
über zwei in Reihe geschaltete Widerstände 32A und 33 an die Spannung B+ geschaltet ist. Parallel zum Widerstand 32A liegt
' eine Spule 34, welche der Anhebung des oberen Frequenzbereiches zur Erzielung des gewünschten Frequenzganges dient. Das
genaue Gleichspannungspotential an der Anode der Röhre 31 und damit die Kathodenpotentiale der Bildröhre 21 werden mit Hilfe
des Helligkeitsreglers bestimmt, welcher vor dem Gitter der Röhre 31 angeordnet ist und üblicherweise in der Kopplungsverbindung des gleichspannungsgekoppelten Leuchtdichteverstärkers
13 angeordnet ist. Die Helligkeitseinstellung bewirkt üblicherweise eine Veränderung des Gleichspannungspegels an
der Anode der Videoendröhre 31 und damit der Ruhevorspannung zwischen den Kathoden und den Gittern der Bildröhre 21. Dadurch
wird wiederum der RuheStrahlstrom, und über diesen die
Bildhelligkeit, bestimmt. Die Kathodenspannung der Bildröhre
109809/1565
wird also typischerweise durch die Gleichspannung an der Ausgangselektrode des Bildverstärkers festgelegt/Die Gittervorspannung der Bildröhre hängt von der Gleichspannungs-Rückgewinnungsschaltung
26 ab, welche die Gitter gegenüber den Kathoden auf einen vorbestimmten Betriebspunkt vorspannt.
Eine solche Rückgewinnungsschaltung 26 enthält Klemmdioden,
die bei Auftreten eines Horizontalrücklaufimpulses leiten und eine geeignete Spannung an Koppelkondensatoren entstehen
lassen, die' zwischen dem Ausgang der Demodulatormatrix 25 und den entsprechenden Gittern der Bildröhre angeordnet sind·
Die Kathode, der Endröhre 31 liegt über einen Schalter 32 und
einen yorspannungswiderstand 35 an Hasse· Für Wechselspannung
ist der Widerstand 35 durch ein Potentiometer 36 überbrückt, welches der Kontrasteinstellung dient. Der Schleifer des Potentiometers
36 liegt über einen Kondensator 37 an Hasse, über welchen die Weeheelspannungasignale abfliessen. Der Widerstand 36 und der Kondensator 37 dienen der Erhöhung oder Erniedrigung
der Wechselspannungeverstärkung der Endröhre 311
welche den Kontrast des wiedergegebenen Bildes bestimmt. Zwischen die Kathode der Röhre 31 und Hasse ist ein Kondensator ;
40 geschaltet, welcher der Korrektur am oberen Ende des Über- :
tragungsfrequenzganges dient. Weiterhin ist im Kathodenkreis
ein Widerstand 41 in Reihe mit einem Kondensator 42 angeordnet, mit Hilfe deren ebenfalle der Frequenzgang des Verstärkers korrigiert wird.
In der dargestellten Lage des Schalters 32 fließt der Gleichstrom
der Röhre 31 durch den Schalterkontakt und den Widerstand
35 nach Hasse. Ein weiterer Kontakt des Schalters 32 führt
über einen Widerstand 44 auf die Anode 33 der Röhre und sorgt <
für die Erzeugung einer geeigneten Vorspannung für die Einjustierung der Bildröhre, wenn der Schalter 32 sich in seiner
anderen Lage befindet. Der Schalter 32 besitzt einen weiteren Umsehaltkontakt, von dem ein Pol mit der Vertikalablenkschaltung 16 verbunden, ist und in der dargestellten Schalterstellung
keine Wirkung auf die Ablenkschaltung ausübt. In der gestrichelt
109809/1565
2ÜA1265
gezeichneten Schalterstellung für die Justierungseinstellungen verbindet dieser Umschalter die Vertikalablenkschaltung 16
mit Masse, so daß sie ausser Betrieb gesetzt wird und die Vertikalablenkung
ausfällt.
Wenn der Schalter von seiner ausgezogen gezeichneten Normallage (Empfangsstellung) in die gestrichelte Lage (Justierstellung
) umgelegt wird, treten folgende Änderungen ein. Ein Kontakt verbindet den Widerstand 44 mit dem Verbindungspunkt der
Widerstände 35 und 36. Dadurch wird der Gleichstromkreis zur j
P Kathode der Röhre 31 aufgetrennt, und die Röhre verstärkt nicht ;
mehr. Der Widerstand 44 1st hinsichtlich der Widerstände 33 und ι 35 so bemessen, daß eine geeignete Vorspannung für die Bild- '
röhrenkathoden hinsichtlich der Gitterpotentiale gewährleistet ist, so daß eine geeignete Gitter-Kathoden-Vorspannung herrseht,
welche die Justiereinstellungen ermöglicht. Der andere Umschaltkontakt des Schalters 32 dient dem Erden des Vertikal-Oszillators
16, damit das Vertikalraster !zusammenbricht. Befindet eich der Umschalter also in der gestrichelten Justier- ■
stellung, dann kann der Servicetechniker die Schirmgitterpotentiometer im Schaltungsteil 46 einjustieren. Jedes der
Potentiometer wird zunächst auf eine Minimaleinstellung justiert,
in welcher die drei Elektronenstrahlen gerade unterbunden wer-
* den und die Linie auf dem Bildschirm verschwindet. Diese Sperrung
der Kathodenströme über die Schirmgitterpotentiometer ist möglich durch eine geeignete Bemessung des Widerstandes
44 zur Bestimmung der Gitter-Kathoden-Vorspannungen der Bildröhre.
Jedes der Schirmgitterpotentiometer wird nun gesondert so eingestellt, daß die Schirmgitterspannung sich erhöht, bie
ein eben gerade sichtbarer Strich auf dem Leuchtschirm erscheint. Wenn auf diese Weise zunächst das lot-System einge- .
stellt worden ist, so folgen dieselben Einstellungen für das Blausystem und das Grün-System, an den entsprechenden Potentiometern«
109809/1565
Die Bildröhre ist damit optimal für einen Farbgleichlauf
über den gesamten -ttelligkeitsbereioh eingestellt. Der Schalter
32 wird dann wieder in die Empfangsstellung für einen normalen Betrieb des Empfängers umgelegt, wobei der Kathodenwiderstand
wieder an die Endröhre 31 angeschaltet wird und der Widerstand 44 abgetrennt wird und der Vertikaloszillator 16 wieder
freigegeben wird.und schwingt.
Diese Anordnung bietet eine Reihe von Vorteilen. Durch die
Einfügung des die Vorspannung bestimmenden Schalters in den Kathodenkreis der Endröhre 31 wird erstens die durch die
zusätzliche Verdrahtung des Schalters bedingte parasitäre Kapazität in ihrer Auswirkung wesentlich verringert als es bei
den bisherigen Schalteranordnungen der Fall war. Der Grund hierfür
liegt in dem niedrigeren Impedanzniveau im ^athodenkreis,
welches u.a. auf die Korrekturkapazität 40 zurückzuführen ist, welche eine optimale Frequenzgangskompensation des Verstärkers
bewirkt. Aus diesem Grund kann der Schalter räumlich relativ
weit vom Videoverstärker entfernt angeordnet werden, d.h.
beispielsweise an der Rückfläche des Empfängers, da die Leitungslänge
(Schaltkapazität) hierbei nicht kritisch ist, sondern sich lediglich zur Kapazität des Kondensators 40 hinzuaddiert,
welche den Kathodenkreis der Röhre 31 für hohe Frequenzen überbrückt. Die zusätzliche Schaltkapazität kann durch
eine entsprechende Verringerung des Wertes des Kondensators
40 berücksichtigt werden» Ferner werden sämtliche Vorspannungserfordernisse
für die Bildröhre 21 für die Justiereinstellungen
durch einen einzigen zusätzlichen Widerstand 44 erfüllt,
der überdies im normalen Empfangsbetrieb des Fernsehers keine
Energie verbraucht, sondern nur während der Justiereinstellungen an Spannung liegt· Bei bekannten Justierschaltungen ist
dies nicht der Fall, sondern die für die Justiereinstellungen benötigten Bauelemente führen auch im Normalbetrieb des Empfängers Strom. Ein weiterer Vorteil besteht darinj daß durch
die völlige Abschaltung des Videokanals durch eine Unterbrechung des Gleichstromkreises der Endröhre 31 keinerlei
109809/1561
21)41265
Kopplung von Videosignalen oder Röhrenströmen auf die Bildröhre erfolgen kann, wenn der Empfänger für die JustiereinBtellungen
umgeschaltet ist. In dieser Einstellung entfällt somit auch
der Stromverbrauch dieser Röhre.
der Stromverbrauch dieser Röhre.
Im folgenden sind einige Werte für die verwendeten Bauelemente angegeben»
| Widerstände | 32A - | Sohirmgitterspan- nung |
- | 12 | ,000 | 130 V | 0hm | (Parallelspule 27OyUH) |
| 33 - | Anodenspannung | BildschirmansteLl- spannung - |
4 | 400 | 0hm | |||
| 35 - | 180 | 0hm | ||||||
| 36 - | 500 | 0hm | (einstellbar) | |||||
| 41 - | 270 | 0hm | ||||||
| 44 - | 22 | ,000 | 0hm | |||||
| Kondensatoren | 37 - | 200 / | 'UF | |||||
| 40 - | 1000 | pP | ||||||
| 42 - | 680 | PP | ||||||
| Röhre | 31 - | 7KY6 | ||||||
| Vf | ||||||||
| Bf | - f280 V | |||||||
| Ef | - f680 V |
109809/1565
Claims (7)
- Patentansprüche.Farbfernsehempfänger,'bei--dem eine Videosignalquelle über die Eingangs- und Ausgangselektroden eines Verstärkerelementes an einen Strahlstrom-Steuerelektrodenanschluß einer Bildröhre angekoppelt ist, ge ken η ζ eic h η e t d u rc h einenUmschalter (32) mit einerBetriebsstellung, in der das Verstärkerelement an die Betriebsspannung ange- j schlossen ist, und mit einer Justierstellung, in der die J Hauptstromstrecke des Verstärkerelementes von der Betriebsspannung abgeschaltet ist und gleichzeitig dem Steuerelektrodenanschluß eine Justiervorspannung zugeführt wird, die aus der das Verstärkerelement im Betriebszustand versorgenden Betriebs- ■ Spannungsquelle (B+) über einen Spannungsteiler (33,34»35) ableitbar ist·
- 2. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 1, d a du roh g e k e η η ζ e i c h η e t, daß ein Umschaltkontakt des Schalters (12) in der Empfangsstellung des Schalters den Gleichstromweg des Verstärkerelementes (31) schließt, in der Justierstellung dagegen eine andere Verbindung (44) an dieselbe Spannungsquelle (zwischen B+ und Masse) liegt.
- 3»farbfernsehempfänger nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e η η ze i c h η e t, daß in der Empfangssteliung des Schalters (32) eine Lastimpedanz (35) an die Hauptstromstrecke des Verstärkerelementes (31) gelegt ist, deren anderes Ende, etwa über eine Serienimpeaanz t32A) und einen weiteren Widerstand (33) an der Betriebsspannung (B+) liegt, und daß in der Justierstellung des Schalters der weitere Widerstand (33) und die Lastimpedanz (35) durch einen Zwischenwiderstand (44) miteinander verbunden sind, so daß ein Spannungsteiler zur Erzeugung einer festen Einsteilvorspannung für die Bildröhre gebildet wird·109809/1565
- 4. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärk.erelement (31) so geschaltet ist, daß seine Hauptstrometrecke zwischen seiner Masseelektrode und seiner Ausgangselektrode liegt, daß die Masseelektrode über den Schalter (32) nur in der Empfangslage an die Lastimpedanz (35) angelegt wird und daß unabhängig von der Lage des Schalters ein Punkt zwischen dem weiteren Widerstand (33) und der Ausgangseieketrode an die Bildröhrenkathoden und den Zwischenwiderstand (44) gelegt ist, so daß eine vorbestimmte Justiervorspannung entstehte
- 5· FarDi erasehempfänger nach einem der Ansprüche 2 bis 4f dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe eines zweiten Kontaktes des Umschalters (32) das Raster auf der Bildröhre in einer Dimension abgeschaltet wird.
- 6» Farbfernsehempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkerelement 31 eine Vakuumröhre ist, deren Anode an die Kathoden der Bildröhre (21) angekoppelt ist und deren Kathode über den Umschalter 32 in der Empfangsstellung an die Lastimpedanz (35) angeschaltet ist und deren Gitter galvanisch mit der Videosignalquelle verbunden ist«
- 7. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet, daß die Lastimpedanz (35) durch einen nach Masse geschalteten Widerstand gebildet wird.8ο Farbfernsehempfänger nach den Ansprüchen 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (32) ein zweipoliger Umschalter ist, dessen zweiter Schaltkontakt in der Justierstellung die Vertikalablenkung unterbricht.1 09809/1565
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US85154569A | 1969-08-20 | 1969-08-20 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2041265A1 true DE2041265A1 (de) | 1971-02-25 |
| DE2041265B2 DE2041265B2 (de) | 1978-05-11 |
| DE2041265C3 DE2041265C3 (de) | 1979-01-04 |
Family
ID=25311029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2041265A Expired DE2041265C3 (de) | 1969-08-20 | 1970-08-19 | Serviceschaltung zur Einstellung der Sperrpunkte einer Mehrstrahl-Farbbildwiedergaberöhre |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3612757A (de) |
| JP (1) | JPS5417244B1 (de) |
| DE (1) | DE2041265C3 (de) |
| FR (1) | FR2058403B1 (de) |
| GB (1) | GB1314603A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4694226A (en) * | 1986-08-29 | 1987-09-15 | Rca Corporation | Vertical deflection circuit with service mode operation |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4342048A (en) * | 1980-08-18 | 1982-07-27 | Zenith Radio Corporation | Automatic CRT tracking circuit |
| US4309718A (en) * | 1980-09-22 | 1982-01-05 | Zenith Radio Corporation | Service switch arrangement for low level matrixing type television receiver |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3461225A (en) * | 1966-05-23 | 1969-08-12 | Rca Corp | Service aid for color television receiver |
-
1969
- 1969-08-20 US US851545A patent/US3612757A/en not_active Expired - Lifetime
-
1970
- 1970-08-18 GB GB3967770A patent/GB1314603A/en not_active Expired
- 1970-08-19 FR FR7030517A patent/FR2058403B1/fr not_active Expired
- 1970-08-19 JP JP7269570A patent/JPS5417244B1/ja active Pending
- 1970-08-19 DE DE2041265A patent/DE2041265C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4694226A (en) * | 1986-08-29 | 1987-09-15 | Rca Corporation | Vertical deflection circuit with service mode operation |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2058403B1 (de) | 1975-07-04 |
| GB1314603A (en) | 1973-04-26 |
| DE2041265C3 (de) | 1979-01-04 |
| JPS5417244B1 (de) | 1979-06-28 |
| US3612757A (en) | 1971-10-12 |
| FR2058403A1 (de) | 1971-05-28 |
| DE2041265B2 (de) | 1978-05-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2753196C2 (de) | Vorrichtung zum Wiedergeben von Videosignalen | |
| DE2622829B2 (de) | Serviceschaltung für ein Farbfernsehgerät | |
| DE3715239C2 (de) | ||
| DE3104248C2 (de) | Anordnung zum Einstellen einer Service-Betriebsart in einem Fernsehempfänger | |
| DE2945810A1 (de) | Farbbild-wiedergabevorrichtung | |
| DE2819773A1 (de) | Schaltungsanordnung zur begrenzung des mittleren strahlstroms | |
| DE2041265A1 (de) | Farbfernsehempfanger | |
| DE3715688C2 (de) | Vertikalablenkschaltung für ein Videowiedergabegerät | |
| DE3688602T2 (de) | Anordnung zur automatischen Einstellung der Vorspannung eines Sichtgerätes. | |
| DE3146926C2 (de) | Farbfernsehempfänger | |
| DE1762374C3 (de) | ||
| DE1762374A1 (de) | Service Hilfsschaltung fuer Farbfernsehempfaenger | |
| DE4215102B4 (de) | Abtastverlustdetektor für Kathodenstrahlröhre | |
| DE2820998C3 (de) | Serviceschaltung für eine Farbfernseh-Bildwiedergabeeinrichtung | |
| DE2804120A1 (de) | Vorrichtung zum einjustieren eines farbfernsehempfaengers | |
| DE1925710A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer einen Fernsehempfaenger | |
| DE2220024A1 (de) | Videoausgangsstufe | |
| DE3722448C2 (de) | ||
| DE2614407C3 (de) | Elektronische Kanalwähleinrichtung | |
| DE1462921B2 (de) | FBAS-Signalverstärker für einen Farbfernsehempfänger | |
| DE2409394A1 (de) | Farbsignal-regelvorrichtung fuer farbfernsehempfaenger | |
| DE1925711C3 (de) | Viedeoverstärker für Farbfernsehempfänger | |
| DE1176705B (de) | Farbfernsehempfaenger | |
| DE2744096A1 (de) | Videoverstaerker | |
| DE1252240B (de) | Spannungsversorgungsschaltung für eine Fernsehempfänger-Kathodenstrahlröhre mit Schirmgitterelektrode |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |