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DE2041265A1 - Farbfernsehempfanger - Google Patents

Farbfernsehempfanger

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Publication number
DE2041265A1
DE2041265A1 DE19702041265 DE2041265A DE2041265A1 DE 2041265 A1 DE2041265 A1 DE 2041265A1 DE 19702041265 DE19702041265 DE 19702041265 DE 2041265 A DE2041265 A DE 2041265A DE 2041265 A1 DE2041265 A1 DE 2041265A1
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DE
Germany
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switch
television receiver
picture tube
amplifier element
color television
Prior art date
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DE19702041265
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English (en)
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DE2041265C3 (de
DE2041265B2 (de
Inventor
Anderson George Edward
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RCA Corp
Original Assignee
RCA Corp
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Publication date
Application filed by RCA Corp filed Critical RCA Corp
Publication of DE2041265A1 publication Critical patent/DE2041265A1/de
Publication of DE2041265B2 publication Critical patent/DE2041265B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2041265C3 publication Critical patent/DE2041265C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N17/00Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details
    • H04N17/04Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details for receivers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Video Image Reproduction Devices For Color Tv Systems (AREA)
  • Processing Of Color Television Signals (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

RCA Corporation, New York, N.Y.,V.St.Ac Farbfernsehempfänger.
Die Erfindungbetrifft einen Farbfernsehempfanger, bei dem eine Signalquelle über die Eingangs- und Ausgangselektroden eines Verstärkerelementes an einen Strahlstrom-Steuerelektrodenansehluß einer Bildröhre angekoppelt ist. Insbesondere dient die Erfindung einer Einstellung der Bildröhre.
Um die besten Betriebseigenschaften der Farbbildröhre eines Empfängers zu erreichen, muß man verschiedene Einstellungen vornehmen, die man gemeinhin unter dem Begriff Bildröhreneinstellung zusammenfaßt«. Grundsätzlich umfaßt die Bildröhreneinstellung die Justierung einer Anzahl von Veränderlichen, die bei einer Mehrstrahlröhre mit mehreren Leuchtstoffen zwangsläufig vorliegen. Die Einstellungen sind bedingt durch unterschiedliche Stromeinsatzpunkte der Kennlinien der Strahlsysteme und wirken sich auf die Leuchtstärke der verschiedenen Leuchtstoffe aus. Der Sinn der Einstellungen liegt darin, eine maximale Helligkeit des Bildes zu erreichen, ohne daß bei geringeren Helligkeiten Farbverfälschungen auftreten.
Viele neuere G-eräte haben Serviceschalter, welche die Durchführung der Einstellungen ohne komplizierte lesteinriciitungen ermöglichen. Hierdurch läßt sich die Bildröhre bei jederjfeifstellung des Fernsehempfängers schnell und gut einstellen. Die Serviceschalter für die Bildröhreneinstellung ermöglichen es, den Empfänger aus seinem normalen Betriebszustand in einen J^stierzustand umzuschalten, in dem folgende Verhältnisse vorliegen;
1v Der normale Leuchtdichtekanal für die Kathoden der Bildröhre ist unterbrochen·
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2. Jeder der Bildröhrenkathoden wird eine vorDestimmte
Bezugsspannung für den Schwarzpegel zugeführt. j
i 5β Die BiIdablenkschaltung des Empfängers wird abgeschaltet,
tun die kritische Einstellung der Sperrvorspannung für jedes j Strahlsystem zu ermöglichen.
Ein solcher Serviceschalter kann jederzeit in Betrieb genommen werden, ohne daß auf die Art des gerade laufenden Programms Rücksicht genommen werden müßte, welches die Einstellungen sehr erschweren würde.
Die bisher verwendeten Serviceschalter umfassen mehrpolige Schalter mit mehreren Schaltstellungen. Beispielsweise wird ein Polpaar mit einem Massekontakt verbunden, mit Hilfe dessen die Eingangselektrode eines Verstärkerelementes im Vertikaloszillatorteil in der Servicestellung gelegt wird. Dieser Kontakt setzt den Vertikaloszillator ausser Betrieb. Gleichzeitig damit dient ein anderer Teil des Schalters der Auftrennung der Verbindung zwischen der Videoausgangsstufe und den Kathoden der Bildröhre. Bei einer typiechen Schaltung wird hierzu die Leitung zwischen der Ausgangselektrode des Verstärkerelementes, also der Anode eine Röhre oder dem Kollektor eines Transistors, und dem Verbindungspunkt zu den Kathoden der Bildröhre unterbrochen.
Ψ Bei anderen Schaltungen wird der Videokanal über die Verstärkungsregelschaltung ausser Betrieb genommen. Hierzu wird die Verstärkung der Hochfrequenz- und Zwischenfrequenzverstärker völlig heruntergeregelt. Die Ausschaltung des Yertilcaloszillators erfolgt in der bereits beschriebenen Weise.
Diese bekannten Maßnahmen sind jedoch mit bestimmten Nachteilen verbunden. Beispielsweise erfordert die Ausführungsform, bei welcher der Ausgang einer Breitbandverstärkerstufe von der Bildröhre abgetrennt wird, Schaltverbindmngen zwischen den Schalterkontakten und der Anode der Ausgangsstufe. Dadurch entstehen relativ grosse parasitäre Kapazitäten, in Folge deren die Bandbreite der Verstärkeretufe verringert wird. Weiterhin sind zusätzliche Bauteile erforderlich oder die Anordnung des
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'Schalters -hinsichtlich des Videoverstärkers ist kritisch, wenn man die für einen einwandfreien Betrieb erforderliche Bandbreite garantieren will. ·
Bei den anderen Ausführungsformen, welche sich der Regelschaltung zur Unterbrechung des Videokanals bedienen, sind relativ hone Vorspannungen für die Zwischenfrequenz und Hochfrequenzverstärker erforderlich» welche häufig die Ursache i für unerwünschte Ausfälle der Verstärkerelemente sind. Ausser- ! dem kann es bei diesen Ausführungsformen sehr schwierig sein, die Darstellung auf der Bildröhre vollständig zu unterdrücken, ι da noca einzelne Bildeignalspitzen bis zur Bildröhre gelangen können und den Einstellvorgang stören können. Die Sperrung der Hochfrequenz-und ZwischenfreQuenzverstärker ohne gleichzeitige Abschaltung des Videoverstärkers führt ausserdem oft dazu, dass an den Kathoden der Bildröhre sichunerwünschte GIeichvorspannungen aufbauen. Dadurch führt die Bildröhre relativ hohe Strählströme. Daraus resultiert eine helle Leuchtfläche, und dieser unerwünschte Effekt muß wiederum durch zustäzliche Maßnahmen kompensiert werden. Dadurch sind zusätzliche Bauelemente erforderlich, die erhöhte Kosten bedingen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber in der Vereinfachung der Einrichtungen für die Serviceeinstellung der Farbbildröhre, unter Verwendung eines Umschalters zum Umschalten des Smpfängers zwischen einem normalen Betrieb und einem Justierbe— trieb.
Diese Aufgabe wird bei einem Parbfernsehempfänger, bei dem eine Videosignalquelle über die Eingangs- und Ausgangselektroden eines Verstärkerelementes an einen Strahlstrom-Steuereiektrodenanschluß einer Bildröhre angekoppelt ist, erfindungsgemäß gelöst durch einen Umschalter (32) mit einer Betriebsstellung, in der das Verstärkerelement an die Betriebsspannung angeschlossen ist, und mit einer Justiersteilung, in der die Hauptstromstrecke des Verstärkerelementes von der Betriebsspannung abgeschaltet ist und gleichseitig dem Steuereleketrodenanschluß
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eine Justiervorspannung zugeführt wird, die aus der das Verstärkerelement im Betriebszustand versorgenden Betriebsspannungsquelle über einen Spannungsteiler ableitbar ist.
Hierbei wird beispielsweise die Anoden-Kathoden-Strecke eine: Videoendröhre ausser Betrieb genommen, und gleichzeitig mit dem Öffnen des Gleichstrompfades wird eine geeignete Impedanz zwischen die Kathoden der Bildröhre und ein Bezugspotential geschaltet, welche ihnen eine geeignete Bezugsvorspannung für die Einstellung zuführt. Wenn der Kathodenkreis der Endröhre für den Einstellvorgang aufgetrennt wird, dann kann die Schalterkapazität vernachlässigt werden.
Ein weiterer Schalter dient dazu, den Vertikaloszillator während des Einstellvorganges abzuschalten, indem ein Bezugspotential an eine geeignete Eingangselektrode eines aktiven Bauelementes des Oszillators gelegt wird. Dadurch bricht die Vertikalablenkung zusammen, und die 525 Zeilen des Bildrasters erscheinen als einzelne Linie mit einem bestimmten Helligkeitswert. Der Fernsehtechniker kann nun die Bildschirmpotentiometer einjustieren und damit die Sperrpotentiale der drei Elektronenstrahlsysteme der Bildröhre zuverlässig einstellen.
Die Erfindung ist im folgenden an> and des in der einzigen Figur dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung näher erläutert.
Der in der Figur dargestellte Farbfernsehempfänger hat den üblichen Eingangsteil mit Antenne 10, Mischstufe und Zwischenfrequenzverstärker 11 und Videodemodulator 12. Das demodulierte Farbbildeignalgemisch wird vom Demodulator 12 einem Leuchtdichteverstärker 13 zugeführt, der mehrere getrennte Ausgänge hat. Einer dieser Ausgänge ist auf eine Synchronimpule- und Regelschaltung 14 geführt, welche die Ablenkeynchronsignale für die Horizontal- und Vertikalablenkechaltungen 15 bzw· 16 ableitet. Diese wiederum erzeugen die Ablenkströme für die Ablenkwicklungen 19· Die Ablenkwicklungen sorgen für die Ablenkung der Blektronenetrahlen der Dreistrahl-Schattenmasken-Farbbildröhre 21.
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Ein anderer Ausgang des Verstärkers 13 wird auf den Farbverstärkerkanal 22 geführt» der in üblicher Weise für die Abtrennung des Farbhilfsträgers aus dem FBAS-Signal sorgt, diesen verstärkt und synchron demoduliert. Zum farbdemodulator eines typischen Farbkanals 22 gehört ein Farbträgeroszillator 24, welcher mit dem Farbsynchronsignal synchronisiert wird, um die gewünschte Demodulation des Farbtragers zu ermöglichen. Die Farbdemodulatoren 25 enthalten eine Farbmatrix, in welcher die Demodulatorausgangssignale zur Bildung der Farbdifferenzsignale kombiniert werden. Die Farbdifferenzsignale werden dann den entsprechenden Steuergittern der Elektronenstrahlsysteme der Bildröhre 21 zugeführt. Ein weiterer Ausgang des leuchtdichteverstärkers 13 ist auf das Gitter einer Videoausgangsverstärkerröhre 31 über einen Vorverstärker geführt, der eine Verzögerungsleitung enthalten kann, mit Hilfe deren das leuchtdichtesignal im gleichen Maß verzögert wird wie die , Farbsignale im Farbkanal. Das verstärkte leuchtdichtesignal erscheint an der Anode der Verstärkerröhre 31 und wird den Kathoden der Elektronenstrahlsysteme der Bildröhre 21 zugeführt.
Im folgenden sei auf die Eigenschaften der Bildröhre 21, die dadurch bedingten Probleme und die Einstellung der Betriebsparameter eingegangen. Die Bildröhre enthält drei getrennte Strahlsysteme zur Erzeugung von drei Elektronenstrahlen, welche auf die Fläche des Leuchtschirmes mit unterschiedlichen Winkeln auftreffen und eine lichtaussendung von drei verschiedenen leuchtstoff punkten verursachen. Jedes Strahlsystem hat eine Kathode, ein Steuergitter, ein Schirmgitter, welches als erste Anode dient, und eine ersteBeschleunigungselektrodeY Die drei Strahlsysteme mit ihren zugehörigen Elektroden werden ferner von einer gemeinsamen Bndbeschleunigungselektrode beeinflußt, der eine hohe Spannung U+ zugeführt wird und die für die Endbeschleunigung der drei Elektronenstrahlen sorgt. Die Hochspannung TJ+ wird in der Horizontalabienksohaltung 15 erzeugt. Bestimmte mit dem praktischen Betrieb der Farbbildröhre verbundene Probleme werden durch das Vorhandensein mehrerer
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Strahlsysteme und mehrerer unterschiedlicher Leuchtstoff« kompliziert. Beispielsweise unterscheiden sich die drei Strahlsysteme bis zu einem gewissen Grade unvermeidbar in ihrem •Kennlinienverlauf, ferner ist der Leuchtwirkungsgrad der drei für den Bildschirm verwendeten Leuchtstoffe unterschiedlich. Überdies können diese Unterschiede von einer Röhre zur anderen schwanken. Zur Korrektur der der Unterschiede im Stromeinsatzpunkt für die einzelnen Strahlsysteme sind Justierungen erforderlich, die mit Hilfe einzelner Einstellorgane durchgeführt werden, welche der Einstellung der Betriebsgleichspannung für die Schirmgitter der drei Strahlsysteme dienen. Üblicherweise verwendet man hierzu Potentiometer, wobei jedem Schirmgitter ein eigenes Potentiometer zugeordnet ist. Die Potentiometer sind mit einem Ende zusammen an eine Spannung E+ geschaltet, die ebenfalls in der Horizontalablenkschaltung 15 erzeugt wird. Eine Veränderung der Schirmgitterspannungen mit Hilfe der Potentiometer erlaubt die Einstellung unterschiedlicher Gleichspannungspotentiale an den einzelnen Schirmgittern.
Die den Kathoden der Bildröhre zugeführten Spannungen und Signale entstehen am Ausgang der Endröhre 31, deren Anode über zwei in Reihe geschaltete Widerstände 32A und 33 an die Spannung B+ geschaltet ist. Parallel zum Widerstand 32A liegt ' eine Spule 34, welche der Anhebung des oberen Frequenzbereiches zur Erzielung des gewünschten Frequenzganges dient. Das genaue Gleichspannungspotential an der Anode der Röhre 31 und damit die Kathodenpotentiale der Bildröhre 21 werden mit Hilfe des Helligkeitsreglers bestimmt, welcher vor dem Gitter der Röhre 31 angeordnet ist und üblicherweise in der Kopplungsverbindung des gleichspannungsgekoppelten Leuchtdichteverstärkers 13 angeordnet ist. Die Helligkeitseinstellung bewirkt üblicherweise eine Veränderung des Gleichspannungspegels an der Anode der Videoendröhre 31 und damit der Ruhevorspannung zwischen den Kathoden und den Gittern der Bildröhre 21. Dadurch wird wiederum der RuheStrahlstrom, und über diesen die Bildhelligkeit, bestimmt. Die Kathodenspannung der Bildröhre
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wird also typischerweise durch die Gleichspannung an der Ausgangselektrode des Bildverstärkers festgelegt/Die Gittervorspannung der Bildröhre hängt von der Gleichspannungs-Rückgewinnungsschaltung 26 ab, welche die Gitter gegenüber den Kathoden auf einen vorbestimmten Betriebspunkt vorspannt. Eine solche Rückgewinnungsschaltung 26 enthält Klemmdioden, die bei Auftreten eines Horizontalrücklaufimpulses leiten und eine geeignete Spannung an Koppelkondensatoren entstehen lassen, die' zwischen dem Ausgang der Demodulatormatrix 25 und den entsprechenden Gittern der Bildröhre angeordnet sind· Die Kathode, der Endröhre 31 liegt über einen Schalter 32 und einen yorspannungswiderstand 35 an Hasse· Für Wechselspannung ist der Widerstand 35 durch ein Potentiometer 36 überbrückt, welches der Kontrasteinstellung dient. Der Schleifer des Potentiometers 36 liegt über einen Kondensator 37 an Hasse, über welchen die Weeheelspannungasignale abfliessen. Der Widerstand 36 und der Kondensator 37 dienen der Erhöhung oder Erniedrigung der Wechselspannungeverstärkung der Endröhre 311 welche den Kontrast des wiedergegebenen Bildes bestimmt. Zwischen die Kathode der Röhre 31 und Hasse ist ein Kondensator ; 40 geschaltet, welcher der Korrektur am oberen Ende des Über- : tragungsfrequenzganges dient. Weiterhin ist im Kathodenkreis ein Widerstand 41 in Reihe mit einem Kondensator 42 angeordnet, mit Hilfe deren ebenfalle der Frequenzgang des Verstärkers korrigiert wird.
In der dargestellten Lage des Schalters 32 fließt der Gleichstrom der Röhre 31 durch den Schalterkontakt und den Widerstand 35 nach Hasse. Ein weiterer Kontakt des Schalters 32 führt über einen Widerstand 44 auf die Anode 33 der Röhre und sorgt < für die Erzeugung einer geeigneten Vorspannung für die Einjustierung der Bildröhre, wenn der Schalter 32 sich in seiner anderen Lage befindet. Der Schalter 32 besitzt einen weiteren Umsehaltkontakt, von dem ein Pol mit der Vertikalablenkschaltung 16 verbunden, ist und in der dargestellten Schalterstellung keine Wirkung auf die Ablenkschaltung ausübt. In der gestrichelt
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gezeichneten Schalterstellung für die Justierungseinstellungen verbindet dieser Umschalter die Vertikalablenkschaltung 16 mit Masse, so daß sie ausser Betrieb gesetzt wird und die Vertikalablenkung ausfällt.
Wenn der Schalter von seiner ausgezogen gezeichneten Normallage (Empfangsstellung) in die gestrichelte Lage (Justierstellung ) umgelegt wird, treten folgende Änderungen ein. Ein Kontakt verbindet den Widerstand 44 mit dem Verbindungspunkt der Widerstände 35 und 36. Dadurch wird der Gleichstromkreis zur j
P Kathode der Röhre 31 aufgetrennt, und die Röhre verstärkt nicht ; mehr. Der Widerstand 44 1st hinsichtlich der Widerstände 33 und ι 35 so bemessen, daß eine geeignete Vorspannung für die Bild- ' röhrenkathoden hinsichtlich der Gitterpotentiale gewährleistet ist, so daß eine geeignete Gitter-Kathoden-Vorspannung herrseht, welche die Justiereinstellungen ermöglicht. Der andere Umschaltkontakt des Schalters 32 dient dem Erden des Vertikal-Oszillators 16, damit das Vertikalraster !zusammenbricht. Befindet eich der Umschalter also in der gestrichelten Justier- ■ stellung, dann kann der Servicetechniker die Schirmgitterpotentiometer im Schaltungsteil 46 einjustieren. Jedes der Potentiometer wird zunächst auf eine Minimaleinstellung justiert, in welcher die drei Elektronenstrahlen gerade unterbunden wer-
* den und die Linie auf dem Bildschirm verschwindet. Diese Sperrung der Kathodenströme über die Schirmgitterpotentiometer ist möglich durch eine geeignete Bemessung des Widerstandes 44 zur Bestimmung der Gitter-Kathoden-Vorspannungen der Bildröhre. Jedes der Schirmgitterpotentiometer wird nun gesondert so eingestellt, daß die Schirmgitterspannung sich erhöht, bie ein eben gerade sichtbarer Strich auf dem Leuchtschirm erscheint. Wenn auf diese Weise zunächst das lot-System einge- . stellt worden ist, so folgen dieselben Einstellungen für das Blausystem und das Grün-System, an den entsprechenden Potentiometern«
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Die Bildröhre ist damit optimal für einen Farbgleichlauf über den gesamten -ttelligkeitsbereioh eingestellt. Der Schalter 32 wird dann wieder in die Empfangsstellung für einen normalen Betrieb des Empfängers umgelegt, wobei der Kathodenwiderstand wieder an die Endröhre 31 angeschaltet wird und der Widerstand 44 abgetrennt wird und der Vertikaloszillator 16 wieder freigegeben wird.und schwingt.
Diese Anordnung bietet eine Reihe von Vorteilen. Durch die Einfügung des die Vorspannung bestimmenden Schalters in den Kathodenkreis der Endröhre 31 wird erstens die durch die zusätzliche Verdrahtung des Schalters bedingte parasitäre Kapazität in ihrer Auswirkung wesentlich verringert als es bei den bisherigen Schalteranordnungen der Fall war. Der Grund hierfür liegt in dem niedrigeren Impedanzniveau im ^athodenkreis, welches u.a. auf die Korrekturkapazität 40 zurückzuführen ist, welche eine optimale Frequenzgangskompensation des Verstärkers bewirkt. Aus diesem Grund kann der Schalter räumlich relativ weit vom Videoverstärker entfernt angeordnet werden, d.h. beispielsweise an der Rückfläche des Empfängers, da die Leitungslänge (Schaltkapazität) hierbei nicht kritisch ist, sondern sich lediglich zur Kapazität des Kondensators 40 hinzuaddiert, welche den Kathodenkreis der Röhre 31 für hohe Frequenzen überbrückt. Die zusätzliche Schaltkapazität kann durch eine entsprechende Verringerung des Wertes des Kondensators 40 berücksichtigt werden» Ferner werden sämtliche Vorspannungserfordernisse für die Bildröhre 21 für die Justiereinstellungen durch einen einzigen zusätzlichen Widerstand 44 erfüllt, der überdies im normalen Empfangsbetrieb des Fernsehers keine Energie verbraucht, sondern nur während der Justiereinstellungen an Spannung liegt· Bei bekannten Justierschaltungen ist dies nicht der Fall, sondern die für die Justiereinstellungen benötigten Bauelemente führen auch im Normalbetrieb des Empfängers Strom. Ein weiterer Vorteil besteht darinj daß durch die völlige Abschaltung des Videokanals durch eine Unterbrechung des Gleichstromkreises der Endröhre 31 keinerlei
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Kopplung von Videosignalen oder Röhrenströmen auf die Bildröhre erfolgen kann, wenn der Empfänger für die JustiereinBtellungen umgeschaltet ist. In dieser Einstellung entfällt somit auch
der Stromverbrauch dieser Röhre.
Im folgenden sind einige Werte für die verwendeten Bauelemente angegeben»
Widerstände 32A - Sohirmgitterspan-
nung
- 12 ,000 130 V 0hm (Parallelspule
27OyUH)
33 - Anodenspannung BildschirmansteLl-
spannung -
4 400 0hm
35 - 180 0hm
36 - 500 0hm (einstellbar)
41 - 270 0hm
44 - 22 ,000 0hm
Kondensatoren 37 - 200 / 'UF
40 - 1000 pP
42 - 680 PP
Röhre 31 - 7KY6
Vf
Bf - f280 V
Ef - f680 V
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Claims (7)

  1. Patentansprüche.
    Farbfernsehempfänger,'bei--dem eine Videosignalquelle über die Eingangs- und Ausgangselektroden eines Verstärkerelementes an einen Strahlstrom-Steuerelektrodenanschluß einer Bildröhre angekoppelt ist, ge ken η ζ eic h η e t d u rc h einenUmschalter (32) mit einerBetriebsstellung, in der das Verstärkerelement an die Betriebsspannung ange- j schlossen ist, und mit einer Justierstellung, in der die J Hauptstromstrecke des Verstärkerelementes von der Betriebsspannung abgeschaltet ist und gleichzeitig dem Steuerelektrodenanschluß eine Justiervorspannung zugeführt wird, die aus der das Verstärkerelement im Betriebszustand versorgenden Betriebs- ■ Spannungsquelle (B+) über einen Spannungsteiler (33,34»35) ableitbar ist·
  2. 2. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 1, d a du roh g e k e η η ζ e i c h η e t, daß ein Umschaltkontakt des Schalters (12) in der Empfangsstellung des Schalters den Gleichstromweg des Verstärkerelementes (31) schließt, in der Justierstellung dagegen eine andere Verbindung (44) an dieselbe Spannungsquelle (zwischen B+ und Masse) liegt.
  3. 3»farbfernsehempfänger nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e η η ze i c h η e t, daß in der Empfangssteliung des Schalters (32) eine Lastimpedanz (35) an die Hauptstromstrecke des Verstärkerelementes (31) gelegt ist, deren anderes Ende, etwa über eine Serienimpeaanz t32A) und einen weiteren Widerstand (33) an der Betriebsspannung (B+) liegt, und daß in der Justierstellung des Schalters der weitere Widerstand (33) und die Lastimpedanz (35) durch einen Zwischenwiderstand (44) miteinander verbunden sind, so daß ein Spannungsteiler zur Erzeugung einer festen Einsteilvorspannung für die Bildröhre gebildet wird·
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  4. 4. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärk.erelement (31) so geschaltet ist, daß seine Hauptstrometrecke zwischen seiner Masseelektrode und seiner Ausgangselektrode liegt, daß die Masseelektrode über den Schalter (32) nur in der Empfangslage an die Lastimpedanz (35) angelegt wird und daß unabhängig von der Lage des Schalters ein Punkt zwischen dem weiteren Widerstand (33) und der Ausgangseieketrode an die Bildröhrenkathoden und den Zwischenwiderstand (44) gelegt ist, so daß eine vorbestimmte Justiervorspannung entstehte
  5. 5· FarDi erasehempfänger nach einem der Ansprüche 2 bis 4f dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe eines zweiten Kontaktes des Umschalters (32) das Raster auf der Bildröhre in einer Dimension abgeschaltet wird.
  6. 6» Farbfernsehempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkerelement 31 eine Vakuumröhre ist, deren Anode an die Kathoden der Bildröhre (21) angekoppelt ist und deren Kathode über den Umschalter 32 in der Empfangsstellung an die Lastimpedanz (35) angeschaltet ist und deren Gitter galvanisch mit der Videosignalquelle verbunden ist«
  7. 7. Farbfernsehempfänger nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Lastimpedanz (35) durch einen nach Masse geschalteten Widerstand gebildet wird.
    8ο Farbfernsehempfänger nach den Ansprüchen 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (32) ein zweipoliger Umschalter ist, dessen zweiter Schaltkontakt in der Justierstellung die Vertikalablenkung unterbricht.
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DE2041265A 1969-08-20 1970-08-19 Serviceschaltung zur Einstellung der Sperrpunkte einer Mehrstrahl-Farbbildwiedergaberöhre Expired DE2041265C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US85154569A 1969-08-20 1969-08-20

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Publication Number Publication Date
DE2041265A1 true DE2041265A1 (de) 1971-02-25
DE2041265B2 DE2041265B2 (de) 1978-05-11
DE2041265C3 DE2041265C3 (de) 1979-01-04

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Country Status (5)

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US (1) US3612757A (de)
JP (1) JPS5417244B1 (de)
DE (1) DE2041265C3 (de)
FR (1) FR2058403B1 (de)
GB (1) GB1314603A (de)

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