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DE2040287A1 - Bremseinrichtung fuer eine Transportvorrichtung,insbesondere fuer einen Aufzug oder ein Hebezeug - Google Patents

Bremseinrichtung fuer eine Transportvorrichtung,insbesondere fuer einen Aufzug oder ein Hebezeug

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Publication number
DE2040287A1
DE2040287A1 DE19702040287 DE2040287A DE2040287A1 DE 2040287 A1 DE2040287 A1 DE 2040287A1 DE 19702040287 DE19702040287 DE 19702040287 DE 2040287 A DE2040287 A DE 2040287A DE 2040287 A1 DE2040287 A1 DE 2040287A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
drum
brake shoe
articulated
pot magnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702040287
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Haeffele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAUSHAHN FA C
Original Assignee
HAUSHAHN FA C
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAUSHAHN FA C filed Critical HAUSHAHN FA C
Priority to DE19702040287 priority Critical patent/DE2040287A1/de
Publication of DE2040287A1 publication Critical patent/DE2040287A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D49/00Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like
    • F16D49/16Brakes with two brake-blocks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D59/00Self-acting brakes, e.g. coming into operation at a predetermined speed
    • F16D59/02Self-acting brakes, e.g. coming into operation at a predetermined speed spring-loaded and adapted to be released by mechanical, fluid, or electromagnetic means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D2121/00Type of actuator operation force
    • F16D2121/18Electric or magnetic
    • F16D2121/20Electric or magnetic using electromagnets
    • F16D2121/22Electric or magnetic using electromagnets for releasing a normally applied brake

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

  • Bremseinrichtung fUr eine Transportvorriclltung, insbesondere für einen Aufzug oder ein Hebezeug.
  • Die Erfindung betrifft eine Bremseinrichtung fUr eine Transportvorrichtung, die eine starke vertikale Beweoungskomponente aufweist, insbesondere für einen Aufzug oder ein Hebezeug, mit einer bei der Transport bewegung sich drehenden Bremstrommel und mit wenigstens einem, vorzussweise zwei Bremsbacken sowie mit Je einem radial zur Trommelachse stehenden, zun LUften des zugeordneten Bremsbackens dienenden Topfmagneten, der von zwel. in zueinander entgegengesetzten Umfangsrichtungen der Trommel sich erstreckenden Tragarmen gehalten ist.
  • In ihrer grundsätzüchen Ausführungsform weisen die herkömmlichen Bremsvorrichtungen - soweit sie für Hebezeuge, wie z.B. Krane, Förderanlagen, Winden alle Art oder Aufzüge bestimmt sind und als Doppelbackenbremsen ausgebildet sind - einarmige Hebel auf, deren Schwenkachsen unterhalb der waagerecht gelagerten Bremstrornmel angeordnet sind, wobei die Anordnung in der Regel spiegelsymmetrisch zu der durch die Bremstrommelachse gehenden Vertikal ebene getrorren ist. In der Höhe der Bremstrommelachse sind in den bekannten Anordnungen zwei Bremsbacken vorgesehen, die an ihrer der Trommel zugekehrten Stirnseite mit einem den Bremsvorgang durch einen erhöhten Reibungskoeffizienten unterstützenden Bremsbelag versehen sind.
  • Die Bremsbacken können dabei innerhalb oder außerhalb der Zylindermantelfläche der rotierenden Brematronmel angeordnet sein und sind dann so geformt, daß sle sich beim Bremsvorgang mit einer möglichst grossen, sich in Umfangsrichtung der Trommel erstreckenden Angrfrtsflache an der Bremstrommel anlegen, welche gleichzeitig als eine der beiden Hälften einer Kupplung ausgebildet sein kann. Duroh den Anpressdruck der Bremsbacken entsteht ein in Umfangsrichtung der Bremstrommel wirkendes Bremamoment, welches über die zur Lagerung der Brenisbacken dienenden Schwenkzapten in ein gegenUber dem Schwungmoment der Transporteinrlchtung widerstandsfähiges Fundament oder Gehäuse eingeleitet werden muss. Die oben erwähnten, zum Lüften der Bremsbacken dienenden Bremshebel sind im Normalfall Uber die Befestigungszapfen der Bremsbacken hinaus noch weiter verlängert und tragen in demwenigen Teil, der sich oberhalb der Bremstrommel berindet, eine Federanordnung, deren Ausbildung im Einzelfall von der gewählten Konstruktion abhängt und den zum Bremsvorgang notwendigen Anpressdruck der Bremsbacken an die Bremstrommel erzeugt. Es ist allgemein üblich, daß die Bremskraft durch vorgespannte Federn oder Gewichte erzeugt wird, während das Lüften der Bremse durch Magnetkraft, durch hydraulische, pneumatische oder elektromechanische Einrichtungen, wie z.B. MetorbremslüSter, erfolgen kann. Dieses Prinzip hat sich vor allem bei Transportvorrichtungen nit t einer starken vertikalen Bewegungskomponente, insbesondere bei Hebezeugen allgemein durchgesetzt, weil hierbei während des Transportvorganges die Bremse gelüftet gehalten werden muß, jedoch beim Ausfall der Antriebsenergie automatisch zur Wirkung kommt und dann die Last festhält.
  • Es sind ereits Bremseinrichtungen der eingangs beschriebenen Art bekannt geworden, bei denen der Topfmagnet einen M-fbrmigen Querschnitt aufweist, wobei der Kern und die Seitenwände Teil eines schwach gekrümmten GußstUckes sind.
  • Die Seitenwangen dieses GuBstUckes umschliessen die Wicklung des Elektromagneten, dessen Anker von dem mit einem Bremsbelag versehenen konkaven Bremsbacken gebildet wird. Bel dieser bekannten Bremseinrichtung wirdder zugehörige Bremsbacken durch eine Lasche gehalten, welche an einem ihrer beiden Enden an das sichelförmige Tragstück des Elektromagneten angelenkt ist und an ihrem anderen Ende ebenfalls gelenkig mit dem Bremsbacken verbunden ist: Die etwa horizontal verlaufende Quermittelebene des Tragstückes liegt bei dieser Anordnung horizontal, wobei die Achse der Bremstrommel ebenfalls in dieser Ebene angeordnet ist. Parallel zu dieser Ebene weist der Endabschnitt des sichelförmigen Tragstückes plane Spannflächen zur Befestigung an einem Maschinengestell auf, wobei die radiale Zustellung des TragstUckes lediglich durch Preßkräfte sichergestellt ist.
  • Bei dieser bekannten Bauart bereitet es beträchtliche Schwierigkeiten, den als Anker dienenden Bremsbacken tnit einem ausreichenden, aber möglichst kleinen Luftspalt genau gegendber der Bremstrommel einzustellen.
  • Ausserdem muß zu diesen Einstellarbeiten der Bektromagnet eingeschaltet werden, weil sonst beim Lösen der Spannschrauben gegen die volle Presskraft der zum AndrUcken des Bremsbackens an die Trommel dienenden Federn gearbeitet werden müßte. Der Erfindung liegt demgegenUber die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile der bekannten, vielteiligen Bauart zu vermeiden und eine solche Anordnung zu schaffen, die bei ,geri ngem elektrischen Leistungsbedarf eine leichte Einstellbarkeit ermöglicht, einfach in der Bedienung und Montage ist und außer einer gelegentlichen Nachjustierung keine weitere Wartung benötigt.
  • Zur leichten Justierbarkeit des mit zwei Tragarmen gehaltenen Topfmagneten ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß einer der beiden Tragarme an seinem Endabschnitt einen parallel zur Trommelachse sich erstreckenden Schwenk- oder Gelenkzapfen für einen mit dem Bremsbacken fest verbundenen FUhrungshebel aufweist. Bei einer besonders günstigen Ausftihrungsform der Erfindung ist der Schwenk- oder Gelenkzapren ortsfest, insbesondere am Maschinenrahmen befestigt, angeordnet.
  • Da bei dieser Anordnung sowohl der Tragarm als auch der Bremshebel um die gleiche Achse, nämlich die Achse des Schwenk- oder Gelenkzapfens, schwenkbar ist, läßt sich eine etwaige Abnutzung des Bremsbelages in geometrisch einwandfreier, Weise ausgleichen, wobei der Druck der Bremsfedern mechanisch stabil aurgenommen werden kann, was die Justierung wesentlich vereinfacht.
  • Zur Erleichterung der Nachjustierung ist außerdem vorgesehen, daß der andere sich in entgegengesetzter Umfangsrichtung erstreckende Tragarm an seinem vom Topfmagneten abgekehrten Endabschnitt gelenkig mit einer tangential zur Bremstrommel längsverstellbaren Schraubeirichtung, insbesondere einer auf Zug beanspruchten Augenschraube verbunden ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung; ist RUr eine spiegelsymmetrisch ausgebildete Bremseinrichtung mit zwei an diametralen Zonen der Bremstrommel anliegenden Bremsbacken vorgesehen, daß diejenigen Je mit einem der Topfmagneten verbundenen Tragarme, welche jeweils mi einem der Führungshebel für die Bremsbacken gelenkig verbunden sind, außerdem gelenkig mit einer Kuppelstange untereinander verbunden sind. Eine besonders günstige Bauweise ergibt sich, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung eine die Anpreaskraft des bzw. der Bremsbacken an die Br*flstrommel liefernde Druckfeder im Innern des Mittelschenkels des Topfmagneten untergebracht ist, die aus mehreren ringförmigen Tellerfedern zusammengesetzt ist, die auf einen an der RUckseite des Bremabackens abstehenden Führurigszapfen aufgereiht sind.
  • Ein besonders günstiges Verhältnis zwischen Hubkraft und der zur Erzielung der Hubkraft notwendigen magnetischen Erregung ergibt sich, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der Zentralkern und der Marcel des Topfmagneten zylindrisch ausgebildet sind, wobei ihre gemeinsame Zylinderachse radial zur Drehachse der Bremstrommel verläuft.
  • Weitere Einzelheiten und zweckmäßige Weiterbildungen ergeben sich aus dem nachstehend beschriebenen und in der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispiel eier Doppelbackenbremseinrichtung rür einen Personen- oder Lastaufzug in Verbindung mit den Unteransprüchen.
  • Es zeigen: Filz 1 die Bremseinrichtung in axialer Draufsicht und teilweise im Schnitt und Fig. 2 in einer Teilansicht von oben senkrecht auf die Drehachse der Bremstrommel.
  • Die Bremseinrichtung ist an einer Aufzugmaschine angebaut und für einen nicht dargestellten Personenaufzug bestimmt, und umfaßt eine bei der Transportbewegung des Auf zuges sich drehende Bremstrommel 10, deren Drehachse bei A angedeutet und in der Betriebslage waagerecht angeordnet ist. Die Bremseinrichtung weist einen zu der in der Drehachse A liegenden vertikalen Ebene B symmetrischen Aufbau auf und umfaßt im einzelnen einen rechten Bremsbacken 11 und einen linken Bremsbacken 12. Der rechte Bremsbacken 11, welcher in Fig. 1 in einer auf der Drehachse A der Bremstrommel 10 senkrecht stehenden Querschnittsebene darsestellt ist, trägt an seiner der äußeren Umfangsfläche der Bremsfläche zugekehrten Stirnseite einen Bremsbelag 13 und ist einstückig mit einem Führungshebel 14 verbunden, der auf einem parallel zur Drehachse A der Bremstrommel angeordneten ortsresten Schwenkzapfen 15 schwenkbar gelagert ist.
  • Der Bremsbacken 11 ist ebenso wie der Bremsbacken 12 gleichzeitig als Anker eines Elektromagneten ausoebildet, wobei der rechte Polschuh 11 dem im Schnitt dargestellten Elektromagneten 20 und der linke Pdschuh 12 dem in Ansicht dargestellten, jedoch im übrigen mit dem Elektromagneten 20 übereinstimmenden zweiten Elektromagneten 21 zusammenarbeitet.
  • Der im folgenden nachstehend stellvertretend für den linken Elektromagneten 21 beschriebene rechte Elektromagnet 20 umfaßt einen topförmigen Eisenkern 22 mit einem rohrfOrmlgen Außenmantel 23 und einem zylindrischen Zentralschenkel 24 sowie mit einem den Zentralsehenkel und den Außenmantel 23 einstU¢kig verbindendnn ringscheibenförmigen Jochstück 25.
  • Im Zwischenraum zwischen dem Zentraischenkel 24 und dem Außenmantel 23 ist eine zur Erregung des Elektromagneten dienende Wicklung 26 angeordne'. In der dargstellten, die Bremstrommel 10 blockierenden Abschaltstellung des Elektromagneten stehen der eben ausgebildeten, von der Bremstrommel abgekehrten Rückseite 16 des Bremsbackens 11 die in einer gemeinsanen Ebene liegenden Stirnflächen des Außenmantels 23 und des Zentralschenkels 22; nut einem Abstand von etwa 0,3 mm gegenüber, welcher in Fig. 1 der besseren Deutlichkeit halber stark vergrößert wiedergegeben ist. Die in der dragstellten Bremsstellung erforderliche Anpresskraft wird auf den ch Bremsbacken durch ein aus zahlreichen Tellerfedern geschiteten Federpaket 27 aufgebracht, das über einen mit einen Gewindezapfen 28 im Bremsbacken 11 verschraubten Führungszapfen 29 aufgeschoben ist und val einer Bohrung 30 aufgenommen wird, die sich gleichachsig im Zentralschenkel 24 des als Rotationskörptr ausgebildeten Eisenkerns 22 befindet.
  • Um das beim Bremsvorgang entstehende Bremsmoment in ein ortsfestes Fundament oder in einen nicht dargestelten, ebenfalls ortsfesten Maschinenrahmen einzuleiten, ist der Eisenkern 22 des Elektromagneten in einem Tragrahmen 32 z.B. durch Preßsitz festgehalten, wobei der Tragrahmen u.a. aus einem unteren Tragarmende 33 und einem oberen Tragarmende 34 besteht. Der obere Tragarm 34 ist ebenso wie der untere 33 an seinem freien Endabschnitt Uabelförmig ausgebildet und nimmt einen oberen in Fig. 1 deutlich erkennbaren Schwenkzapfen 35 auf, auf welchem eine Augenschraube 36 schwenkbar gelagert ist, welche mit zwei Stellmuttern 37 gegen einen Schenkel 38 eines langgestreckten Befestigungsbügels 39 auf den notwendigen Arbeitsluftspalt zwischen der Stirnseite des topfförmigen Eisenkerns 22 und der RUckseite 16 des Bremsbackens 11 eingestellt werden kann. Der Befestigungsbügel ist mit einer nicht näher bezeichneten Lasche und nicht näher bezeichneten Schrauben ortsfest angeordnet.
  • In symmetrischer Anordnung greift der obere Tragarm 44 des linken Tragrahmens über einen zweiten Schwenkzapfen 45 an dem linken Schenkel 48 des Befestigungsbügels 39 an.
  • Während die beiden oberen Tragarme 34 und 44 über ihre Schwenkzapfen 35 und 45 in Umfangsrichtung unverschiebbar gelagert sind und die auftretenden, beim Bremsvorgang entstehenden Reibungsmomente in das Fundament bzw. den feste stehenden Maschinenrahmen einleiten, sind auch die beiden nach unten gerichteten Tragarme 33 und 34 e untereinander durch eine Kuppelstange 50 verbunden. Dies untere Anordnung ist so getroffen, daß sowohl der Bremshebel 14, der untere Tragarm 33 und die Kuppelstange 50 auf einem ortsfesten Zapfen 15 gelagert sind, welcher z.B. als Bolzen mit Gewindeende ausgebildet ist, das in eine entsprechende Gewindebohrung im Maschinengehäuse eingeschraubt ist. Die Kuppelstange 50 dient hauptsächlich zur Verteilung der Umfangshälfte auf zwei Bolzen. Wesentlich ist, daß alle Teile fest angebracht sind und nur der Bremshebel 14 sich um den Bol-zen 15 nach Maßgabe der Luft im Spalts schwenken läßt.
  • Da sowohl der Tragarm 33, 34 als auch der Bremshebel 14 um die gleiche Achse, nämlich den Bolzen 15, schwenken, so läßt sich die Abnutzung des Bremsbelages 13 und damit das unnötige Größerwerden des Luftspaltes bei 16 durch Nachstellen der Augenschraube 36 mittels der Muttern 37 in geometrisch einwandheier Weise ausgleichen. Dieses ist ein wesentlicher aedanke, der zu dieser vorliegenden Konstruktion führte.
  • Bei dieser Aus führungs form ergibt jeweils eine der beiden spiegelbildlich angeordnet Symmetriehälften der Bremseinrichtung eine komplette, voll wirksame Bremse.
  • Der besondere Vorteil der erfindungsgemässen Bremseinrichtung besteht neben der aus den Zeichnungen leicht erkennbaren konstruktiven Einfachheit vor allem darin, daß der Arbeitsluftspalt zwischen den Eisenkernen der Elektromagnete und den ihnen gegenüberstehenden gledchzeitig als Bremsbacken ausgebildeten Ankern auf sehr gering. Werte reduziert werden kann und daß sich demzufolge bereits mit einer geringen magnetischen Durchflutung hohe Zugkräfte ausbilden, welche es ermöglichen» die für die Breinswirkung maßgeblichen radial wirkenden Pederkräft. der Federpakete 27 sehr hock zu wählen. Da im Gegensatz zu den seither bekannt gewordenen Bremshebelanordnungen keine Hebelübersetzung zwischen dem die Abhebekraft erzeugenden Elektromagneten und dem Bremsbacken vorgesehen ist, wird der in einem Schadensfalle bis zum Eintritt der Bremswirkung auftretende Totgang lediglich durch den sehr geringen Arbeitslufspalt zwischen der Stirnseite des topfförmigen Eisenkerns 22 und der Rückseite 16 des als Anker dienenden Bremsbackens bestimmt. Insgesamt ergibt sich eine sehr gedrängte und raumsparende Anordnung der Bremseinrichtung, wobei wegen der spiegelbildlichen und untereinander gleichen Ausbildung der Eisenkerne und ihrer Erregerwicklungen eine gleichzeitige Betatigung der beiden Elektromagnete sowohl in Parallelschaltun£>t als auch in Reihenschaltung möglich ist.

Claims (6)

A n s p r ü c h e
1. Bremseinrichtung fUr eine Transportvorrichtung, die eine starke vertikale Bewegungskomponente aufweist, insbesondere für einen Aufzugoder ein Hebezeug, mit einer bei der Transportbewegung sich drehenden Bremstrommel und mit wenigstens einem, vorzugsweise zwei Bremsbacken, sowie mit je einem radial zur Trorjnelachse stehenden, zum Lüften des zugeordneten Bremsbackens dienenden Topfmagneten, der von zwei in zueinander entgegengesetzten Umfangsrichtungen der Trommel sich erstreckenden Tragarmen gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß einer (33) der beiden Tragarme (33,)4) an seinem Endabschnitt einen parallel zur Bremstrommelachse sich erstreckenden Schwenk- oder Gelenkzapfen (15) für einen mit dem Bremsbacken (11) fest verbundenen FUhrungshebel (14) aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenk- oder Oelenkzapfen (15) ortsfest, insbesondere am Maschinenrahmen befestigt angeordnet itt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der andere, sich in entgegenzesezzter Umfangsrichtung erstreckende Tragarm (34) an seinem vom Topfmagneten (20) abgekehrten Endabschnitt gelenkig mit einer tansentlal zur Bremstrommel (10) längsverstellbaren Schraubeeinrichtung, insbesondere einer mit Stellmuttern (37) versehenen Augenschraube (36), ortsfest verbunden ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3 mit zwei diametral angeordneten Bremsbacken, dadurch gekennzeichnet9 daß diejenigen, je mit einem Topfmagneten (20) verbundenen Tragarme (33, 34), welche jeweils mit einem der Führungshebel (14) für die Bremsbacken (11, 12) gelenkig verbunden sind, außerdem untereinander gelenkig mit einer Kuppelstange (50) verbunden sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Anspresskraft des Bremsbackens (11,12) an die Bremstrommel (10) liefernde Druckfeder (27) im Inneren des Mittelschenkels (24) des Eisenkerns untergebracht ist, die aus mehreren ringförmigen Tellerfedern zusammengeset2t ist, die auf einen an der Rückseite (16) des Bremsbackens (11,12) abstehenden Führungszapfen (29) aufgereiht sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralkern (24) und der Mantel (23) des Topfmagneten (20) zylindrisch ausgebildet sind.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0056779A3 (en) * 1981-01-19 1982-08-04 Goodyear Aerospace Corporation Parking brake
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WO2009156681A3 (fr) * 2008-06-03 2010-03-11 Warner Electric Europe Dispositif de freinage de poulie ou de disque
JP5354013B2 (ja) * 2009-07-07 2013-11-27 三菱電機株式会社 エレベータ巻上機の制動装置

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