AT165981B - Elektrisch gesteuerte Backenbremse, insbesondere für Lasthebemaschinen - Google Patents
Elektrisch gesteuerte Backenbremse, insbesondere für LasthebemaschinenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Gegenstand der Erfindung ist eine elektrisch gesteuerte Backenbremse, insbesondere für Lasthebemaschinen, deren wesentliches Kennzeichen darin besteht, dass die mit der Bremstrommel (Bremsscheibe) zusammenwirkenden Bremsbacken selbst als Ankerkörper des vorzugsweise für alle Backen gemeinsamen Bremslüftmagneten ausgebildet und angeordnet sind. Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf besonders zweckmässige bauliche Ausgestaltungen dieser Bremse, wobei insbesondere auf eine zuverlässige und einwandfreie Wirkung bei möglichst einfachem Aufbau Bedacht genommen ist. Die erfindungsgemässe Bremse besitzt vor allem den Vorteil, dass durch den Fortfall des ansonsten bei solchen Bremsen vorzufindenden Betätigungsbzw. Lüftungsgestänges jeglicher toter Gang, der zwischen Anker und Magnet vorzufindende Luftspalt und damit auch die Leistung des Magneten sehr klein gehalten werden kann. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Bremse nach der Linie I-I der Fig. 2 und Fig. 2 eine Seitenansicht hiezu, teilweise im Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1. In der Zeichnung bezeichnet 1 die abzubremsende Welle, auf welcher die Bremstrommel (Bremsscheibe) 2 aufgekeilt ist, in deren Innerem mehrere, z. B. vier, Bremsbacken 3, 4, 5 und 6 sowie der'.-urdgsweise ringförmige Bremslüft- magnet 7 angeordnet sind. Die Bremsbacken liegen dabei zwischen dem eigentlichen Bremskranz 8 und dem Magneten 7 und wirken unmittelbar selbst als Anker des Lüftmagneten. Die Bremsbacken 3-6 sitzen auf Zapfen 9, die ihrerseits in den Schenkeln 10 von Winkelhebeln 11 befestigt sind, welche unter Vermittlung von Zapfen 12 an einem feststehenden, z. B. unmittelbar an die Antriebsmaschine angeschlossenen Träger 73 angebracht sind. Wie Fig. 1 zeigt, dient dieser im wesentlichen planenförmige Träger gleichzeitig auch zur Unterbringung der Magnetwicklung 7. Zur Erzeugung des erforderlichen Bremsdruckes stehen die Bremsbacken unter Vermittlung der Winkelhebel 11 unter dem Einfluss von Brems- druckfedern 14. Um dabei eine gleichmässige Verteilung des Bremsdruckes bzw. ein gleich- mässiges Anliegen der Backen an die Trommel zu erreichen, sind zwischen den Backen besondere Ausgleichsvorrichtungen vorgesehen, welche den durch die Federn 14 erzeugten Druck gleichmässig auf die Backen übertragen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wirkt jede der Bremsdruckfedem 14 unter Zwischenschaltung von Ausgleichswippen 15 auf die Schenkel 16 der Backenhebel (Winkelhebel) 11 zweier benachbarter Backen 3,6 bzw. 4,5, wobei ausserdem zwischen den beiden Federn selbst ein Ausgleichsgestänge 17 vorgesehen ist, das einen Ausgleich zwischen den beiden Backenpaaren schafft. Die Spannung der Federn 14 und damit der absolute Wert des Bremsdruckes kann hiebei durch die Schrauben 18 verändert und eingestellt werden. Es versteht sich von selbst, dass die Zahl der Backen nicht unbedingt auf vier Backen beschränkt ist, sondern dass es auch mög ! ich wäre, unter gleichzeitiger entsprechender Ab- änderung der Ausgleichsvorrichtung eine kleinere oder grössere Backenzahl vorzusehen. Ausserdem wäre es denkbar, die Backen statt an der Innenseite des Trommelkranzes eventuell auch ausserhalb desselben anzuordnen. In diesem Falle müsste dann der Lüftmagnet die Backen umschliessen, d. h. von aussen her auf dieselben wirken. Auch hiefür müsste natürlich eine entsprechende Anpassung der Backenlagerung bzw. der Ausgleichsvorrichtung vorgenommen werden. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die Bremsbacken aus den auf den Zapfen 9 gelagerten Backenkörpern, die an ihrer Aussenseite in an sich bekannter Weise mit Bremsbelägen 20 versehen sind. An die Backenkörper sind vorzugsweise zu beiden Seiten die plattenförmigen (ringsegmentförmigen) eigentlichen Ankerkörper 21, 21 angeschlossen, die den Magnetstrom aus dem Lüftmagneten aufnehmen. Zwischen den Ankerkörpern (Ankerplatten) 21 und den Stegen 13 a des Magnettragkörpers 13 bestehen die bereits eingangs erwähnten Luftspalte 22, die für die Wirkung der Bremse bzw. für die Bemessung des Lüftmagneten von grosser Bedeutung sind. EMI1.1 die Backen mit einer Nachstelleinrichtung versehen, die eine Veränderung der Luftspalte und damit die Herbeiführung des vorerwähnten Ausgleiches ermöglichen. Diese Nachstellvorrichtung EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> wird z. B. dadurch gebildet. dass die den Zusammenhalt der Bremsbackenteite besorgenden Bolzen 23 im Bereich der Ankerplatten 21 mit Exzentern 24, 24 versehen sind (Fig. 1 unten), die in entsprechende Bohrungen der Ankerplatten eingreifen. Durch Verdrehen der Bolzen 23, z. B. mittels der Vierkante 25 (nach Lösen der Muttern 26), werden nun die Ankerplatten in radialer Richtung verstellt und dementsprechend die Luftspalte 22 verändert. Die Wirkung der Bremse kann erfindungsgemäss noch dadurch verbessert werden, dass man die Bremstrommel selbst als Ventilator ausbildet, um eine gute Bespülung der Bremswerkteile mit Kühlluft zu erhalten. Zu diesem Zwecke ist, wie aus Fig. 1 zu ersehen, z. B. in der Bremsscheibe 2 ein Schaufelkranz 30 angeordnet, welcher die Kühlluft im Sinne des eingezeichneten Pfeiles in das Innere der Bremstrommel fördert. PATENTANSPRÜCHE : 1. Elektrisch gesteuerte Backenbremse, ins- besondere für Lasthebemaschinen, dadurch ge- kennzeichnet, dass die mit der Bremstrommel (Bremsscheibe) zusammenwirkenden Brems- backen selbst als Ankerkörper des vorzugsweise für alle Backen gemeinsamen Bremslüftmagneten ausgebildet und angeordnet sind.
Claims (1)
- 2. Bremse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel, welche die Einstellung des Luft- spaltes zwischen dem Magneten und den Anker- körpern gestatten, um die durch die Reibungs- abnutzung hervorgerufene Vergrösserung des Luft- spaltes ausgleichen zu können.3. Bremse nach Anspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass jede der Bremsbacken in einen Backenkörper und in eigentliche, vorzugsweise plattenförmige Ankerkörper unterteilt ist, welche unmittelbar mit den magnetstromführenden Teilen des Bremslüftmagneten zusammenwirken und am Backenkörper einstellbar und fixierbar angeordnet sind. 4. Bremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusammenhalt der Bremsbackenteile durch Schraubenbolzen erfolgt, die im Bereich der Ankerplattec mit Exzentern versehen sind, so dass durch Verdrehen der Bolzen eine entsprechende Versteifung derAnkcrplatten gegen- über dem Backenkörper erzielt wird.5. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsdruck durch Federn hervorgerufen wird, die unter Vermittlung entsprechender Übertragungshebel auf die Bremsbacken einwirken, wobei die Spannung dieser Federn zur Veränderung des Bremsdruckes einstellbar ist.6. Bremse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass für je zwei benachbarte Backen eine Bremsdruckfeder vorgesehen ist, die unter Zwischenschaltung eines Ausgleichsgliedes, z. B. einer Wippe, auf die Übertragungshebel dieser beiden Backen einwirkt.7. Bremse nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass vier Bremsbacken und zwei Bremsdruckfedem vorgesehen sind, welch letztere über ein Ausgleichsgestänge miteinander in Verbindung stehen, um ein gleichmässiges Anpressen aller Backen zu gewährleisten.P. Bremse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsbacken im Inneren der Bremstrommel zwischen dieser und dem ringförmigen Lüftmagneten angeordnet sind.9. Bremse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsbacken an einen gemeinsamen, vorzugsweise platten- förmigen, z. B. mit dem Gehäuse der Antriebs- maschine (des Antriebsmotors) fest verbundenen Träger unter Vermittlung von Winkelhebeln gelagert sind, von denen der eine Schenkel die zugeordnete Bremsbacke führt, während der andere Schenkel mit der Bremsdruckfeder bzw. der Ausgleichswippe zusammenwirkt.10. Bremse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremstrommel selbst als Ventilator für die Zufuhr von Kühlluft ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT165981T | 1948-07-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT165981B true AT165981B (de) | 1950-05-25 |
Family
ID=34200109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT165981D AT165981B (de) | 1948-07-12 | 1948-07-12 | Elektrisch gesteuerte Backenbremse, insbesondere für Lasthebemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT165981B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1181310B (de) * | 1960-07-07 | 1964-11-12 | Antriebstechnik Dr Ing Guenthe | Elektromagnetisch gelueftete Reibungsbremse fuer Antriebsmotoren |
-
1948
- 1948-07-12 AT AT165981D patent/AT165981B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1181310B (de) * | 1960-07-07 | 1964-11-12 | Antriebstechnik Dr Ing Guenthe | Elektromagnetisch gelueftete Reibungsbremse fuer Antriebsmotoren |
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