DE2040068B2 - Photographische kamera mit elektrisch betaetigtem verschlussmechanismus - Google Patents
Photographische kamera mit elektrisch betaetigtem verschlussmechanismusInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/58—Means for varying duration of "open" period of shutter
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Description
35 Zeit oder überhaupt nicht unter Strom
Swirdder technische Fortschritt erreicht,
5«Steuerkrea sowohl die Momentauch
die Ballaufnahme gesteuert wird,
»in nennenswerter Stromi dri
Konstante aufweisende
ue den Magnet entma-
- - _* r»i<» KrtinaunK besteht darin, daß bei
SSC SS BeKmgWeiteinstellorgans auf BaIl-
«Sämemh dem Betätigen des Auslosers der Magnet
gar St oder nur während einer kurzen Zeitspanne wird, nach deren Ende der entmagnetisierte
den Sperrhebel freigibt und nur noch eine Derrung des Sperrhebels mittels eines Hemmhebels
aufrechterhaüen wird, bis dieser unter Einwirkung
dS in die Ausgangsstellung zurückkehrenden
3ösers ebenfalls den Sperrhebel und dieser semeriärX
Verschlußschiießglied freigibt Be, einer Ausführungsform der Erfindung wird durch Drucken
d"s ÄuTlöiers ein Schalter der Steuerschaltung geschlossen,
wozu die Schaltung so ausgelegt lSt, daß in
der Stellung des Belichtungszeite.nstelorgans auf
Ballaufnahme mit d*r Schließung des Schalters nur eine
kurzzeitige Erregung des Magneten erfolgt. d,e SsHchu den Hemmhebel in den kurzzeitig angezogenen
Sperrhebel einschnappen zu lassen. D.eses Ausfuhrungsbeispiel
hat mit der kurzzeitigen unter Stromstel-Eg des Magneten den Vorzug des Fortfaüs eines
mug Vi j, ί t —s und damit der Herabsetzung
und der Erhöhung der Verläß-
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera mit elektrisch betätigtem Verschlußmechanismus mit
einem Auslöser, mit einer Steuerschaltung mit einstellbarer Konstante zur Beautschlagung eines Elektromagneten,
mit einem Sperrhebel für das Verschlußschließglied, der von dem Elektromagneten steuerbar ist und
mit einem Belichtungszeiteinstellorgan, mit dem die Konstante eingestellt wird. Kameras mit elektrischem
Verschluß leiden unter dem Nachteil, daß bei Ballbelichtung viel elektrische Kraft verbraucht wird, wenn ein
Elektromagnet mit der Betätigung des Drückers unter Strom gestellt wird. Bei einer bekannten Kamera
(US-Patent 33 03 766) werden automatische Belichtungen mittels des Schaltkreises einer elektronischen
Belichtungssteuereinrichtung gesteuert Von Hand und mit Ball wird die Belichtung bei dieser Kamera rein
mechanisch bewirkt.
In dem Verschluß einrr bekannten Kamera (USA-Patent 33 03 766) ist ein photoelektrisches Zeitsteuersystem
mit einem rein mechanischen Steuersystem für Ballbelichtung kombiniert. Beim Obergang von einer
Belichtungsart auf die andere wird ein Schalter geöffnet oder geschlossen. Die Ballaufnahme findet bei geöffnetem
Schalter statt, der Magnet in dem photoelektrischen Zeitsteuersystem kommt hierbei nicht unter Strom, der
Verschluß wird vollmechanisch betätigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kamera mit einem Verschlußmechanismus dieser
Bauart dahingehend zu verbessern, daß der Verschlußmechanismus bei Ballaufnahme ebenfalls elektrisch
betätigt wird, der Magnet aber bei der Ballaufnahme nur In der Zeichnung zeigt
F i ε I das Schaltbild des Steuerstromkreises fur eine
erfindungsgemäße Ausführung eines elektrischen Verschluss es.^ pektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen
Ausführung des Verschlußmechanismus nach Beendigung der Verschlußspannung, ....
Fife 3 ebenso eine perspektivische Ansicht der
obigen Ausführung, jedoch unmittelbar nach Betätigung der Auslösevorrichtung. , ■ A
In Fig 1 ist der elektrische Steuerstromkreis des
elektrischen Verschlusses gezeigt Parallel zur Strom-■
lauptschalter S1 bilden der regelbare u der Kondensator C einen Verzögerungssatz.
0 mit der Zeitkonstanten CÄ Durch Veränderung des Widerstandswerts des regulierbaren
Widerstands R wird die Belichtungszeit beliebig
6DeT Hauptschalter S, wird zu Beginn des Auslösevorgangs
unmittelbar vor dem Anlassen des pffnungsvoreanes
des Verschlusses geschlossen und bei Abschluß des Auslösevorgangs wieder geöffnet Durch das
Schließen des Hauptschalters S1 wird der Transistor Γ,
leitend, so daß auch der Transistor T2 leitend und der am
Kollektor dieses Transistors T2 liegende Elektromagnet
M erregt wird. Der Elektromagnet M zieht den den Verschlußmechanismus anhaltenden Hebel an und
sperrt so den Schließvorgang des Verschlusses.
Gleichzeitig mit der Öffnung des Verschlusses wird der Zeitschalter S2 geöffnet, der parallel zum Kondensator
C geschaltet und gewöhnlich geschlossen ist. Der durch den regelbaren Widerstand R fließende Strom
lädt den Kondensator C auf, und die Spannung an der Basis des Transistors Tx steigt allmählich an. Hat diese
Spannung einen bestimmten Wert erreicht, so wird der Transistor T1 und demzufolge auch der Transistor T2
gesperrt Der Elektromagnet M wird entmagnetisiert
und löst die obenerwähnte Sperrung des Schließvor- -angs des Verschlusses. Auf diese Weise wird die
normale Augenblicksaumahme vorgenommen.
Im folgenden wird der Mechanremus für die oben
erwähnte öffnungs- und Schließbewegung anhand der Fig. 2 und 3 beschrieben.
Mit 1 ist der vorauslaufende Schirm bezeichnet und mit 11 der nachlaufende Schirm. Die Aufwickelachse 3,
welche die den vorauslaufenden Schirm 1 aufwickelnden Rollen 2,2 trägt, steht über das Zahnrad 4 mit dem
Antriebszahnrad 5 für den vorauslaufenden Schirm 1 in Eingriff. Die den vorauslaufenden Schirm 1 anhaltende
Scheibe 7 ist mit dem Antriebszahnrad 5 fest verbunden und mit ihm auf derselben Achse6 gelagert und steht bei 15,
gespanntem Verschluß gemäß Fig.2 mit dem um die A;hse 9 drehbaren, durch die Feder 10 im Uhrzeigersinn
vorgespannten Auslösehebel 8 in Eingriff und wird dadurch in der Bewegung angehaiten. Diese den
vorauslaufenden Schirm anhaltende Scheibe 7 hält in dieser Stellung den eine Öffnungsneigung besitzenden
Zeitschalter & geschlossen. Bei der Verschlußspannung kommt also der vom Antriebszahnrad 5 für den
vorauslaufenden Schirm vertikal vorspringende Stift 16 in Eingriff mit dem entsprechend vorspringenden Stift
17 des Antriebszahnrads 15 für den nachlaufenden Schirm 11. Dieses Antriebszahnrad 15 ist ebenfalls auf
der obenerwähnten Achse 6 drehbar gelagert und steht mit dem Zahnrad 14 in Eingriff, das mit dei den
nachlaufenden Schirm 11 aufwickelnden Achse 14 fest verbunden ist Das Antriebszahnrad 15 wird im
Uhrzeigersinn gedreht, so daß der nachlaufende Schirm 11 auf die auf der Achse 13 vorgesehene Rolle 12
aufgewickelt wird. Auf der oberen Fläche des Antriebszahnrads 15 für den nachlaufenden Schirm 11
ist die Anhaltescheibe 18 angeordnet, und zwar ist sie auf dem Antriebszahnrad 15 um die Achse 19 drehbar
gelagert. Durch die Feder 20 ist sie im Uhrzeigersinn vorgespannt und wird in Anlage am Anschlagstift 21
gehalten. Mit dieser Anhaltescheibe 18 steht die Anhalteklinke in Eingriff, die am einen Ende des den
nachlaufenden Schirm 11 anhaltenden zweiarmigen Sperrhebels 22 angearbeitet ist. Dieser Sperrhebel 22 ist
am Kameragehäuse um die Achse 23 schwenkbar gelagert und durch die Feder 25 im Uhrzeigersinn
vorgespannt. Mit dem anderen Arm dieses Hebels 22 ist der Anker 26 verbunden, der dem Magnetpol des
Elektromagneten M gegenübersteht. Die nach unten vorspringende Krummscheibe 27 des Sperrhebels 22
steht bei gespanntem Verschluß mit dem vorspringenden Stift 16 des Antriebszahnrads 5 des vorauslaufenden
Schirms 1 in Eingriff. Dadurch ist der Sperrhebel 22 über die Krummscheibe 27 gegen die Kraft der feder 25 und
entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht, so daß der Anker 26 am Elektromagneten M in Anlage gehalten
wird. Ferner weist der Sperrhebel 22 die vertikal vorspringende Anhaltescheibe 28 auf.
Die Auslösestange 29, die durch die Feder 30 in Ausgangsstellung nach oben gehalten wird, weist
seitlich eine schräge Fläche 31 auf, an der der eine Schenkel des Auslösehebels 8 anliegt. An ihrem unteren
Ende hat die Auslösestange 29 einen Ansatz 35, der bei ihrer Betätigung mit dem eine Öffnungsneigung
besitzenden Hauptschalter S\ in Eingriff kommt und diesen schließt Seitlich an der Auslösestange 29 ist
senkrecht zu dieser eine Verbindungsstange 32 vorgesehen, von deren Ende wiederum senkrecht zu dieser, die
Arretierscheibe 33 mit einer schrägen Betätigungsfläche 34 nach oben abgebogen ist
Auf der die Verschlußgeschwindigkeit bestimmenden Achse 42 ist der Umschaltnocken 43 befestigt Dieser
Umschaltnocken 43 weist die der Ballaufnahme entsprechende Ausnehmung 44 auf. An der Oberfläche
des vorerwähnten Umschaltnockens 43 ist ein Gleitwiderstand angeordnet, über den der wirksame
Widerstandswert des in F i g. 1 gezeigten regelbaren Widerstandes R geändert werden kann. Gemäß der
gewünschten Verschlußgeschwindigkeit wird damit der richtige Widerstandswert eingestellt Der Umschalthebel
40, dessen einer Arm mit der Nockenfläche des Umschaltnockens 43 zusammenwirkt, ist am Kameragehäuse
um die Achse 41 drehbar gelagert Der fetemmhebel 36, an dem der am anderen Arm dieses
Umschalthebels 40 anliegende Stift 39 angebracht ist, ist um die Achse 37 am Kameragehäuse drehbar gelagert
und durch die Feder 38 im Uhrzeigersinn vorgespannt infolgedessen wird der Umschalthebel 40 in einer
Stellung gehalten, in der er mit dem Umschaltnocken 43 in gleitender Berührung steht Der Hemmhebel 36 liegt
an der abgeschrägten Fläche 34 der Arretierscheibe 33 an. Ferner ist der Hemmhebel 36 so ausgebildet, daß der
eingeschnittene Teil 45 gemäß der Drehung des Hemmhebels 36 mit der vorspringenden Anhaltescheibe
28 des den nachlaufenden Schirm U anhaltenden Sperrhebels 22 in oder außer Eingriff kommt.
Bei einer gewöhnlichen Augenblicksaufnahme dreht also die Umschaltnockenfläche, mit Ausnahme der
Ausnehmung 44. durch die Drehung der die Verschlußgeschwindigkeit bestimmenden Achse den Umschalthebel
40 entgegen dem Uhrzeigersinn.
Da der Umschalthebel 40 über den Stift 39 den Hemmhebel 36 gegen die Kraft der Feder 38, also
entgegen dem Uhrzeigersinn, dreht, weicht der Hemmhebel 36 der abgeschrägten Betätigungsfläche 34
der Arretierscheibe 33 aus. ebenso entfernt sich der eingeschnittene Teil 45 von der vorspringenden
Anhaltescheibe 28 des den nachlaufenden Schirm 11 anhaltenden Sperrhebels 22.
Durch die Abwärtsbewegung der Auslösestange 29 schließt deren Ansatz 35 den Hauptschalter Su und
zugleich verdreht die schräge Fläche 31 den Auslösehebel 8 entgegen dem Uhrzeigersinn. Die den vorauslaufenden
Schirm 1 anhaltende Scheibe 7 wird hiermit in ihrer Bewegung freigegeben, so daß das Antriebszahnrad
5 durch die Wirkung der in der Zeichnung nicht dargestellten Feder auf die den vorauslaufenden Schirm
1 aufwickelnde Achse 3 beginnt, sich entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen und dabei den Zeitschalter 52
öffnet. Gleichzeitig beginnt der Öffnungsvorgang des Verschlusses mittels des vorauslaufenden Schirms 1.
Reißt dt-r Erregerstrom des Elektromagneten M, wie
oben beschrieben, durch die Wirkung des elektrischen Steuerstromkreises ab, so wird der den nachlaufenden
Schirm 11 anhaltende Sperrhebel 22 durch die Kraft der Feder 25 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Der Eingriff
der Anhalteklinke 24 mit der Anhaliescheibe 18 wird gelöst, worauf das Antriebszahnrad 15 des nachlaufenden
Schirms 11 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht und der Schließvorgang des Verschlusses eingeleitet
wird.
Wird dagegen das die Verschlußgeschwindigkeit bestimmende Belichtungszeiteinstellorgan 42 auf
Ballbelichtung gestellt, so wird der regelbare Widerstand R auf einen verhältnismäßig niedrigen Widerstandswert,
der einer Zeitkonstante des Verzögerungskreises von etwa Viooosec bis '/500 see entspricht,
eingestellt, und der Umschalthebel 40 kann in die Ausnehmung 44 des Umschaltnockens 43 gelangen, also
in eine Stellung, in der er den Hemmhebel 36 nicht mehr an einer Drehung im Uhrzeigersinn hindert Jedoch wird
diese Drehung durch die an ihm anliegende abgeschrägte Betätigungsfläche 34 der mit der ihre Ausgangsstellung
einnehmenden Auslösestange 29 verbundenen Arretierscheibe gehemmt Der eingeschnittene Teil 45
des Hemmhebels 36 weicht also immer noch der vorspringenden Anhaltescheibe 28 aus, wie in Fig.2
gezeigt
Durch die Abwärtsbewegung der Auslösestange 29 wird zuerst der Hauptschalter Si geschlossen. Der
Elektromagnet M wird erregt und zieht den Anker 26 an, so daß der Eingriff der Anhalteklinke 24 des den
nachlaufenden Schirm anhaltenden Sperrhebels 22 mit der Anhaltescheibe 18 aufrechterhalten wird. Wird die
Auslösestange 29 weiter abwärtsbewegt, so verdreht ebenso, wie bei der normalen Augenblicksaufnahme
beschrieben, die schräge Fläche 31 den Auslösehebeil 8, so daß die den vorauslaufenden Schirm anhaltende
Scheibe 7 in ihrer Bewegung freigegeben wird. Zugleich dreht sich der Hemmhebel 36 mit dem Herabsinken der
abgeschrägten Betätigungsfläche 34 der Arretierscheibe 33 durch die Kraft der Feder 38 im Uhrzeigersinn, so
daß der eingeschnittene Teil 45 mit der vorspringenden Anhaltescheibe 28 des den nachlaufenden Schirm 11
anhaltenden Sperrhebels 22 in Eingriff kommt Der den nachlaufenden Schirm 11 anhaltende Sperrhebel 22
wird hiermit wie in F i g. 3 gezeigt doppelt gesperrt.
Nachdem die den vorauslaufenden Schirm anhaltende Scheibe 7 in ihrer Bewegung freigegeben ist wird der
vorauslaufende Schirm 1 aufgewickelt; zugleich wird der Zeitschalter S2 geöffnet. Der Öffnungsvorgang des
Verschlusses ist eingeleitet. Dann wird der Elektromagnet M, wie bereits beschrieben, nach Ablauf der mit
Hilfe des regelbaren Widerstandes bestimmten Verzögerungszeit von etwa Viooo see bis '/soo see entmagnetisiert.
Da der den nachlaufenden Schirm 11 anhaltende Sperrhebel 22 in seiner Drehbewegung durch den
Hemmhebel 36 arretiert ist und so der Eingriff der Anhalteklinke 24 mit der Anhaltescheibe 18 erhalten
bleibt, kann der nachlaufende Schirm 11 noch nicht aufgewickelt werden und der Verschluß bleibt geöffnet.
Läßt man die Auslösestange 29 nach der bestimmten
ίο Belichtungszeit in ihre Ausgangsstellung zurückkehren,
so steigt die Arretierscheibe 33 mit der Auslösestange 29 gemeinsam auf. Die schräge Betätigungsfläche 34
dreht den Hemmhebel 36 gegen die Kraft der Feder 38 und entgegen dem Uhrzeigersinn und läßt den
eingeschnittenen Teil 45 der vorspringenden Anhaltescheibe 38 ausweichen, so daß der den nachlaufenden
Schirm 11 anhaltende Sperrhebel 22 durch die Kraft der
Feder 25 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Der Eingriff der Anhalteklinke 24 mit der Anhaltescheibe 18 wird
damit gelöst Hierauf wird der nachlaufende Schirm 11
durch die Bewegung des Antriebszahnrades 15 aufgewickelt und so der Schließvorgang des Verschlusses
eingeleitet Die Ballbelichtung wird also nach kurzer Betätigung des elektrischen Steuerstromkreises mechanisch
vorgenommen.
Bei der beschriebenen Ausführung der Erfindung ist die Arretierscheibe 33 durch die Verbindungsstange 32
unmittelbar mit der Auslösestange 29 verbunden. Es ist aber auch möglich, die Arretierscheibe 33 so anzuordnen,
daß sie mit dem bekannten, durch die Auslösestange 29 betätigten Glied zur Drehung des Reflexspiegels
in der einäugigen Reflexkamera oder dem automatischen Vorwahlglied zusammenwirkt und der Hemmhebel
beim Auslöseverfahren durch ein solches Glied betätigt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Photographische Kamera mit elektrisch betätigtem Verschlußmechanismus mit einem Auslöser, mit 5 ohne
einer Steuerschaltung mit einstellbarer Konstante zur Beaufschlagung eines Elektromagneten, mit
einem Sperrhebel für das Verschlußschließglied, der von dem Elektromagneten steuerbar ist und mit
einem Belichtungszeiteinstellorgan, mit dem die Konstante eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Einstellung des Belichtungszeiteinstellorgans (42) auf Ballaufnahme mit dem
Betätigen des Auslösers (29) der Magnet »M< gar nicht oder nur während einer kurzen Zeitspanne
erregt wird, nach deren Ende der entmagnetisierte Magnet »M« den Sperrhebel (22) freigibt und nur
noch eine zweite Sperrung des Sperrhebels mittels eines Hemmhebels (36) aufrechterhalten wird, bis
dieser unter Einwirkung des in die Ausgangsstellung zurückkehrenden Auslösers ebenfalls den Sperrhebel
und dieser seinerseits das Verschlußschließglied (15) freigibt
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Drücken des Auslösers (29) ein
Schalter (Sx) der Steuerschaltung (CR Q Tu T2)
geschlossen wird und daß die Schaltung so ausgelegt ist, daß in der Stellung des Belichtungszeiteinstellorgans
(42) auf Ballaufnahme mit der Schließung des Schalters CSi) nur eine kurzzeitige Erregung des
Magneten »M« erfolgt, die ausreicht den Hemmhebel
(36) in den kurzzeitig angezogenen Sperrhebel (22) einschnappen zu lassen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1969078321U JPS4835785Y1 (de) | 1969-08-18 | 1969-08-18 | |
| JP7832169 | 1969-08-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2040068A1 DE2040068A1 (de) | 1971-03-18 |
| DE2040068B2 true DE2040068B2 (de) | 1977-03-03 |
| DE2040068C3 DE2040068C3 (de) | 1977-10-20 |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2040068A1 (de) | 1971-03-18 |
| US3698300A (en) | 1972-10-17 |
| JPS4835785Y1 (de) | 1973-10-27 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |