DE1939165B2 - Leistungsabhaengige tarifiereinrichtung fuer elektrischen verbrauch - Google Patents
Leistungsabhaengige tarifiereinrichtung fuer elektrischen verbrauchInfo
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Description
Die Erfinduni? betrifft eine leisiangsabhängige Tarifs fiereinrichtung mit einem Schwellwertelement zur Feststellung
der Überschreitung eines vorgegebenen Leistungsgrenzwertes und mit einem Stufenelement, das
den zulässigen Leistungsgrenzwert nach festgelegten Kriterien selbsttätig erhöht.
Die Investitionskosten für Kraftwerke und Verteilnetze werden im wesentlichen durch die von den Verbrauchern
verlangten Spitzenleistungen bestimmt. Die Elektrizitätswerke sind deshalb aus wirtschaftlichen
Gründen daran interessiert, möglichst viel Energie bei konstanter Leistung zu liefern. Der Verbrauch oberhalb
eines den Belangen des Abnehmers angepaßten Leistungsgrenzwertes soll daher zu einem höheren Tarif
in Rechnung gestellt werden. Die zur Anwendung gelangenden Tarife setzen sich im allgemeinen aus einem
von der bezogenen, mit Zählern gemessenen Energie abhängigen Glied und aus einem von der Leistung abhängigen
Tarifglied zusammen.
Für die Festlegung des verbrauchsunabhängigen Tarifgliedes wurden bisher meistens Maximumzähler
eingesetzt. Hierbei wird die elektrische Energie mit einem Induktionszähler gemessen. Während einer
Registrierperiode, die durch einen Synchronmotor festgelegt ist, wird ein Mitnehmerzeiger mit leistungsproportionaler
Winkelgeschwindigkeit angetrieben. Dabei schiebt er einen Maximumzeiger vor sich her. Am Ende
jeder Registrierperiode wird der Mitnehmerzeiger auf Null gestellt, während der Maximumzeiger stehenbleibt.
Somit zeigt der Maximumzeiger die höchste mittlere Leistung aller vorangegangenen Registrierperioden
der laufenden Ableseperiode an.
Der bekannte Maximumzähler ist aufwendig und außerdem der mechanischen Abnützung unterworfen.
Auch in tarifpolitischer Hinsicht vermag er oft nicht zu befriedigen, da die Festlegung des verbrauchsunabhängigen
Tarifgliedes auf Grund der höchsten mittleren Leistung aller Registrierperioden erfolgt, so
daß eine einzige Leistungsspitze einen hohen Tarif mit sich bringen kann, während die Dauer oder die Anzahl
der Belastungsspitzen unberücksichtigt bleibt.
Beim bekannten Überverbrauchszänler erfolgt die Registrierung des oberhalb eines vorgegebenen Grenzwertes liegenden Verbrauchs. Die Höhe der auftretenden Spitzenleistungen wird hingegen nicht erfaßt. Die
Beim bekannten Überverbrauchszänler erfolgt die Registrierung des oberhalb eines vorgegebenen Grenzwertes liegenden Verbrauchs. Die Höhe der auftretenden Spitzenleistungen wird hingegen nicht erfaßt. Die
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Tariffestlegung an Hand des ermittelten Uberver- Die Bestimmung des Grundtarifes an Hand des bezogebrauchs
wird deshalb oft ebenfalls als ungerecht emp- nen elektrischen Stromes sieht jedoch nur bei konfunden.
stanter Spannung und konstantem Leistungsfaktor in
Aus der österreichischen Patentschrift 251 698 ist Relation zur bezogenen Leistung,
eine Einrichtung bekannt, die dazu dient, ein Warn- 5 Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, signal abzugeben, wenn innerhalb einer vorgegebenen eine Tarifiereinrichtung mit selbsttätig stufenweise verZeitspanne, z. B. in einer Viertelstunde, die bezogene änderbarer Schwelle zu schaffen, bei der auch die elektrische Arbeit einen ebenfalls vorgegebenen Spannung und der Leistungsfaktor berücksichtigt Schwellenwert überschreitet. Zu diesem Zweck erzeugt werden.
eine Einrichtung bekannt, die dazu dient, ein Warn- 5 Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, signal abzugeben, wenn innerhalb einer vorgegebenen eine Tarifiereinrichtung mit selbsttätig stufenweise verZeitspanne, z. B. in einer Viertelstunde, die bezogene änderbarer Schwelle zu schaffen, bei der auch die elektrische Arbeit einen ebenfalls vorgegebenen Spannung und der Leistungsfaktor berücksichtigt Schwellenwert überschreitet. Zu diesem Zweck erzeugt werden.
ein Elektrizitätszähler Impulse, deren Folgefrequenz io Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß vordirekt,
deren Periode also umgekehrt proportional der geschlagen, daß der Eingang des Schwellwertelementes
jeweils bezogenen Leistung ist. Zugleich erzeugt ein an einen Leistungsmesser angeschlossen ist, welcher in
Impulsgenerator fortlaufend Impulse mit einer festen an sich bekannter Weise eine Impulsfolge mit dem
Vergleichsperiode. Letztere werden von einem Diffe- Reziprokwert der Leistung proportionaler Periodenrenzzählwerk
positiv gezählt, während die vom Elektri- 15 dauer abgibt, daß das Schwellwertelement so ausgebilzitätszähler
erzeugten Impulse negativ gezählt werden. det ist, daß es anspricht, wenn der Zeitabstand zwi-Jeweils
nach Ablauf der Meßperiode, also z. B. alle sch^n zwei aufeinanderfolgenden Impulsen einen vorViertelstunden,
wird der Differenzzähler auf einen vor- bestimmten Schwellwert r .ierschreitet. und daß die
gegebenen Zahlenwert eingestellt. Erreicht der Diffe- Impulsfolge oder eine Refeierrimpulsfolge beim Anren/zählervor
Beendigung der Meßperiodc den Zahlen- 20 sprechen des Schwellwertelementes einem Impulszähler
wert Null, so ist dies ein Zeichen dafür, daß der vorge- zugeführt ist. der beim Erreichen einer vorbestimmten
gebene Schwellenwert der mittleren Leistung über- Impulszahl die Weiterschaltung des Stufenelementes
schritten wurde, und es wird in diesem Falle ein Warn- auslöst,
signal abgegeben. Erfindungsgemäß werden damit die Nachteile der
signal abgegeben. Erfindungsgemäß werden damit die Nachteile der
Die bekannte Einrichtung hat den Nachteil, daß die 25 bekannten Einrichtungen vermieden. Es können außereinen
vorgegebenen Wert überschreitende Leistung dem rein elektronische Leistungsmesser ohne mechanicht
sofort zur Weiterverarbeitung meßtechnisch er- nisch bewegte Teile verwendet werden. Solche Leifaßt
wird, sondern daß der Umweg der Integration stungsmesser sind an sich bekannt. Sie bestehen
der Leistung über eine längere Meßperiode gemacht meistens aus einem Multiplikator zur Bildung des Prowird.
Es können deshalb kurzfristig sehr hohe Über- 30 duktes aus Strom und Spannung und auseinem Analogschreitungen
der zulässigen Leistung auftreten, ohne Digital-Wandler. dereine Impulsfolge mit der Leistung
daß die Einrichtung anspricht, wenn nur in dem Rest proportionaler Impulsfolgefrequenz erzeugt,
der Meßperiode die Leistung so gering bleibt, daß Nachfolgend werden einige Ausführiingsbeispiele
der Meßperiode die Leistung so gering bleibt, daß Nachfolgend werden einige Ausführiingsbeispiele
ihr Zeitintegral über die Meßperiode unterhalb des der Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläu-Schwellenwertes
bleibt. 35 tert. Es zeigen
Ferner wurde die Verwendung von Einrichtungen F i g. 1, 3 und 5 Blockschaltbilder und
vorgeschlagen, welcl.e an Stelle der bezogenen Leistung F i g. 2, 4 und 6 Diagramme,
den bezogenen Strom messen. Bei einer derartigen In der F i g. 1 ist ein Leistungsmesser 1 dargestellt.
Einrichtung (schweizerische Patentschrift 451 321) wird der aus einem Multiplikator 2 zur Bildung des Produkjeder
Phasenstrom der Verbraucheranlage mittels eines 40 tes aus Strom / und Spannung L, aus einem Analog-Strom-Spannungs-Wandlers
in eine ihm proportionale Digital-Wandler 3 zur Bildung einer Impulsfolge mit
Spaniung umgesetzt. Diese Spannungen werden gleich- dem Reziprokwert der Leistung U ■ I proportionaler
gerichtet, geglättet und sodann summiert. Sobald die Periodendauer Tund auseinem Frequenzuntersetzer 4
Summenspannung einen vorgegebenen, einstellbaren besteht. Der Ausgang des Leistungsmessers 1 ist an eine
Schwellenwert überschreitet, schließt sie einen elektro- 45 Eingangsklemme 5 eines Schwellwertelementes 6 und
nischen Schalter und bringt dadurch ein Relais zum an einen Eingang 7 eines UN D-Tores 8 angeschlossen.
Ansprechen, das einen Doppeltarifzähler auf einen dessen anderer Eingang 9 mit der Ausgangsklemme 10
Überstromtarif umschaltet und zugleich ein Zeitzähl- des Schwellwertelementes 6 verbunden ist.
werk zur Anzeige der Dauer des Uberstromes in Gang Die Eingangsklemme 5 des Schwellwertelementes 6
werk zur Anzeige der Dauer des Uberstromes in Gang Die Eingangsklemme 5 des Schwellwertelementes 6
setzt. 50 ist an einen monostabilen Multivibrator 11 ange-
Es ist auch schor der Vorschlag bekanntgeworden. schlossen, der einen Schalttran-btor 12 steuert. Der
bei einer derartigen Einrichtung mittels eines Stufen- Kollektor-Emitter-Strecke desselben ist ein Kondenschalters
jewei'j dann eine höhere Stufe des Schwellen- sator 13 und ein Eingang eines Schwellenschalters 14
wertes einzuschalten, wenn der Strom-Schwellenwert parallel geschaltet, dessen Ausgang mit der Ausgangsmehrmals
während einer bestimmten Zeit überschritten 55 klemme 10 verbunden ist. Der Kondensator 13 wird
wurde. Liegt nun der bezogene Strom unterhalb dieses mittels einer Stromquelle 15 mit einem konstanten
neuen Schwellenwertes, so bleibt der Stufenschalter in Strom I1 aufgeladen.
der erreichten Schaltstellung stehen. Liegt der Strom Der Ausgang 16 des UND-Tores 8 ist an einen
jedoch oberhalb der erwähnten Stufe oder steigt zu Impulszähler 17 angeschlossen, der beim Erreichen
einem späteren Zeitpunkt über diese Stufe hinaus an, 60 einer vorbestimmten Impulszah! η ein Stufenelement
so wird das Zeitglied erneut in Gang gesetzt usf. Somit weiterschaltet, das durch eine Tarifzählkette 18 und
ist die erreichte Sdialtstufe ein Zeichen dafür, daß der eine derselben zugeordnete Decodiermatrix 19 mit
der vorangehenden Schaltstufe zugeordnete Stufenwen einer in der Zeichnung nicht dargestellten Tarifstufendes
Netzstromes während einer bestimmten kumulier- Sichtanzeige gebildet ist. Die Decodiermatrix 19 steuert
ten Zeit überschritten worden ist. 65 über Ausgangsleiiungen 20 das Speichervermögen /1
Die letztgenannte Einrichtung stellt in tarifpolitischer des Impulszählers 17 und über eine Ausgangsleitung 21
Hinsicht einen günstigen Kompromiß zwischen dem den Strom I1 der Stromquelle 15 in Abhängigkeit von
Überverbrauchszähler und dem Maximumzähler dar. der jeweiligen Tarifstufe. Der Impulszähler 17 und die
Tarifzählkette 18 können durch Betätigen einer Taste Kippstufe 28 angeschlossen. Die Decodiermatrix 19
22, die nur für das Personal des Energielieferanten zu- (F i g. 1) steuert über die Ausgangsleitung 21 das
gänglich ist, auf Null gestellt werden. Untersetzungsverhältnis m des Frequenzuntersetzers 26.
Der Leistungsmesser 1 kann an einem Impulszähler Der Impulsgenerator 25 gibt eine Referenzimpuls-
23 zur Ermittlung der konsumierten elektrischen Ener- 5 folge mit konstanter Periodendauer TR an den Fregie
angeschlossen sein. quenzuntersetzer 26 ab. Dieser wird bei jedem vom
Die Arbeitsweise des beschriebenen Überverbrauchs- Leistungsmesser 1 erzeugten Impuls entsprechend der
Anzeigegerätes wird nachfolgend an Hand der F i g. 2 Fig. 4, in welcher die Spannungen t/„ iZ5, t/„ und U7
erläutert, in welcher Spannungen U1 bis U5 in Funktion in Funktion der Zeit dargestellt sind, auf Null zurückder
Zeit t dargestellt sind. 10 gestellt. Etwas verzögert wird die Kippstufe 28 in den
Bei jeder negativen Flanke der vom Leistungsmesser 1 logischen Zustand L gekippt. Nach der Vergleichszeit
erzeugten Spannungsimpulse U1 wird der monostabile T0 — m · Tr entsteht am Ausgang des Frequenzunter-Multivibrator
11 getriggert und der Kondensator 13 setzers 26 ein L-Signal, das die Kippstufe 28 zurückkurzzeitig
entladen. Anschließend wird der Konden- stellt, so daß das UND-Tor 8 gesperrt wird. Die vom
satorl3 durch den Strom/! wieder aufgeladen; die 15 Leistungsmesser 1 abgegebenen Impulse können also
Spannung U3 am Eingang des Schwellenschalters 14 nur an den Eingang des Impulszählers 17 gelangen,
steigt linear an und erreicht, vom Beginn der Konden- wenn die Bedingung T <T0 erfüllt ist. Beim Weitersatorentladung
an gerechnet, den Schwellenwert Us schalten der Tarifzählkette 18 werden m und somit
des Schwellenschalters 14 nach der Vergleichszeit T0. auch T0 um eine Stufe verkleinert.
Wenn nach einer Kondensatorentladung der nächst- 20 In der F i g. 5 ist ein Blockschaltbild eines Überfolgende
vom Leistungsmesser I abgegebene Impuls verbrauchs-Anzeigegerätes dargestellt, bei welchem die
erst auftritt, wenn der Schwellenschalter 14 angespro- kumulierte Überschreitungsdauer ts, während der die
chen hat, so kann dieser Impuls das UND-Tor 8 nicht einge.ohaltete Leistungsschwelle ohne Tariferhöhung
durchlaufen. Ist hingegen die Periodendauer T der überschritten werden darf, von der Höhe der Überspannung
U1 kleiner als die Vergleichszeit T0, so bleibt 25 schreitung unabhängig ist. Gleiche Teile wie in vorandas
UND-Tor 8 durchlässig, weil der Kondensator 13 gehenden Figuren sind wiederum mit den gleichen
wieder entladen wird, bevor der SchweüenschaUer 14 Be^ugszahlen versehen,
ansprechen kann. Der Ausgang des Leistungsmessers 1 ist über einen
ansprechen kann. Der Ausgang des Leistungsmessers 1 ist über einen
Der Impulszähler 17 zählt also diejenigen der vom Frequenzuntersetzer 33 an einen Stelieingang 34 einer
Leistungsmesser 1 abgegebenen Impulse, deren Ab- 30 bistabilen Kippstufe 35 angeschlossen, deren Ausgang
stand T zum vorangehenden Impuls kleiner ist als die mit einem Eingang 36 eines UND-Tores 37 verbunden
Vergleichszeit T0, d. h., er bildet das Zeitintegral der ist. Ein Impulsgenerator 38 ist an einen Eingang 39 des
Leistung P, wenn eine vorgegebene Leistungsschwelle UND-Tores 37 und über ein Verzögerungsglied 40 an
Ps überschritten wird. Für die zum Erreichen der einen Rückstelleingang 41 des Frequenzuntersetzers 33
Impulszahl η erforderliche Zeit ts gilt die Beziehung 35 und an einen Rückstelleingang 42 der Kippstufe 35
" c- D—D·*,—, _ τ angeschlossen. Die Elemente 33,35,38 und 40 sind
ts-y.buTF- Ps ist ts - tmax -H-J0. Bestandteile eines Schwell wertelementes 43.
Beim Erreichen der Impulszahl η gibt der Impuls- Ein Ausgang 44 des UND-Tores 37 ist an den Im-
zähler 17 einen Fortschaltimpuls an die Tarifzählkette pulszähler 17 geführt, welcher beim Erreichen der Im-18
ab. Die Decodiermatrix 19 erhöht nun einerseits 40 pulszahl η über das durch die Elemente 18 und 19 geüber
die Ausgangsleitung 21 den Strom I1 um eine bildete Stufenelement eine Erhöhung des Unter-Stufe,
wodurch die Vergleichszeit T0 verkleinert wird. Setzungsverhältnisses m des Frequenzuntersetzers 33
Andererseits bewirkt die Decodiermatrix 19 über die bewirkt.
Ausgangsleitungen 20 eine Erhöhung der Impulszahl η In der F i g. 6 sind Spannungen U1 und IZ8 bis U10
im gleichen Maß, so daß tmax = η -T0 konstant bleibt. 45 des beschriebenen Über-erbrauchs-Anzeigegerätes dar-
Die Größen η und T0 können konstant gehalten wer- gestellt, das wie folgt arbeitet:
den, wenn der Frequenzuntersetzer 4 mehrere Ausgänge Der Impulsgenerator 38 erzeugt eine Referenz-
mit unterschiedlichem Untersetzungsverhältnis auf- impulsfolge U9 mit konstanter Periodendauer Tr. Der
weist, die durch von der Decodiermatrix 19 gesteuerte Leistungsmesser 1 gibt seine Ausgangsimpulse an den
Schalter wahlweise abgegriffen und an die Eingänge 5 50 Frequenzuntersetzer 33 ab; nach m Impulsen entsteht
und 7 geschaltet werden. am Ausgang des Frequenzuntersetzers 33 ein Signal,
In der F i g. 3 ist ein Schwellwertelement 24 darge- das die Kippstufe 35 setzt, wenn nicht schon vorhei
stellt, das in der F i g. 1 an die Stelle des Schwellwert- ein Referenzimpuls aufgetreten ist, welcher über das
elementes 6 tritt und nach einem rein digitalen Prinzip Verzögerungsglied 40 den Frequenzuntersetzer 41 zuarbeitet. Gleiche Teile wie in der F i g. 1 sind mit den 55 rückgestellt hat. Die Kippstufe 35 wird also gesetzt
gleichen Bezugszahlen versehen. Ein Impulsgenerator wenn die Bedingung T0 ~ Tr
> m-T erfüllt ist. Dei 25 ist über einen Frequenzuntersetzer 26 an einen nächste Referenzimpuls schiebt dann den Impulszähle:
Rückstelleingang 27 einer bistabilen Kippstufe 28 an- 17 um eine Stelle weiter und stellt verzögert den Fre
geschlossen, deren Ausgang 29 mit der Ausgangs- quenzuntersetzer 33 und die bistabile Kippstufe 3i
klemme 10 des Schwellwertelementes 24 verbunden ist. 60 zurück. Sobald der Impulszähler 17 nach der kumu
Dessen EingangsHemme 5 ist an einen Rückstellein- lierten Zeitdauer ts = n-TR η Referenzimpulse ge
gang 30 des Frequenzuntersetzers 26 und über ein zählt hat, schaltet die Tarifzählkette 18 weiter urid da
Verzögerungsglied 31 an einen Stelleingang 32 der Untersetzungsverhältnis m wird um eine Stufe erhöht
Claims (10)
1. Leistungsabhängige Tarifiereinrichtung für elektrischen Verbrauch mit einem Schwellwertelement zur Feststellung der Überschreitung eines
vorgegebenen Leistungsgrenzwertes und mit einem Stufenelement, das den zulässigen Leistungsgrenzwert nach festgelegten Kriterien selbsttätig erhöht,
wenn derselbe überschritten wird, dadurch
gekennzeichnet, daß der Eingang des Schwellwertelementes (6,24,43) an einen Leistungsmesser (I) angeschlossen ist, welcher in an sich
bekannter Weise eine Impulsfolge (U1) mit dem
Reziprokwert der Leistung proportionaler Periodendauer abgibt, daß das Schwellwertelement
(6, 24, 43) s.) ausgebildet ist, daß es anspricht, wenn der Zeitabstand (7") zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Impulsen einen vorbestimmten Schwellwert (T0) unterschreitet, und daß die Impulsfolge
(U,) oder eine Referenzimpulsfolge (i/8) beim Ansprechen
des Schwellwerteiementes (6, 24, 43)einem Impulszähler (17) zugeführt ist. der beim Erreichen
einer vorbestimmten Impulszahl die Weiterschaltung des Stufenelementes (18, 19) auslöst.
2. Tarifiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwellwertelement (6)
einen Kondensator (13) aufweist, der einem vom Leistungsmesser (1) gesteuei ien Eniladeschalter(12)
und dem Eingang eines S<:hwellenschalters (14) parallel geschaltet und an eine Stromquelle (15) angeschlossen
ist.
3. Tarifiereinrichiung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schwellwertelement (24) einen Impulsgenerator (25) aufweist, der über einen
Frequenzuntersetzer (26) an einen Rückstelleingang (27) einer bistabilen Kippstufe (28) angeschlossen
ist, und daß der Ausgang des Leistungsmesser* (1) mit einem Rückstelleingang (30) des Frequenzuntersetzers
(26) und über ein Verzögerungsglied (31) mit einem Stelleingang (32) der bistabilen
Kippstufe (28) verbunden ist.
4. Tarifiereinrichtung nach Anspruch 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (10) des
Schwellwertelementes (6; 24) an einen ersten Eingang (9) eines UND-Tores(8) angeschlossen ist.
dessen zweiter Eingang (7) mit dem Ausgang des Leistungsmessers (1) und dessen Ausgang (16) mit
dem Impulszähler (17) verbunden ist.
5. Tarifiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwellwertelement (43)
einen Impulsgenerator (38) aufweist, der über ein Verzögerungsglied (40) an einen Rückstelleingang
(42) einer bistabilen Kippstufe (35) und an einen Rückstelleingang (41) eines Frequenzuntersetzers
(33) angeschlossen ist, und daß der Ausgang des Leistungsmessers (1) über den Frequenzuntersetzer
(33) mit einem Stelleingang (34) der bistabilen Kippstufe (35) verbunden ist.
6. Tarifiereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die bistabile Kippstufe (35) an
einen ersten Eingang (36) eines UND-Tores (37) angeschlossen ist, dessen zweiter Eingang (39) mit
dem Impulsgenerator (38) und dessen Ausgang (44) mit dem Impulszähler (17) verbunden ist.
7. Tarifiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch eekennzeichnet. daß das Stufenelement durch eine
Zählkette (18) und eine ihr zugeordnete Decodiermatrix (19) gebildet ist.
8. Tarifiereinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2, 3, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein in den Ausgang des Leistungsmessers (1) geschalteter Frequenzuntersetzer
(4; 33) ein vom Stufenelement (18,19Ϊ steuerbares
Untersetzungsverhältnis aufweist
9. Tarifiereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom (/j der Stromquelle
(IS) und das Fassungsvermögen («) des Impulszählers (17) durcii das Stufenelement (18,19) stufenweise veränderbar sind.
10. Tarifiereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Untersetzungsverhältnis des Frequenzuntersetzers (26) und das
Fassungsvermögen (ti) des Tmpulszählers (17) durch
das Stufenelement (18, 19) stufenweise veränderbar sind.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| CH1944068A CH477002A (de) | 1968-12-31 | 1968-12-31 | Ueberverbrauchs-Anzeigegerät für elektrische Leistung |
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| DE1939165B2 true DE1939165B2 (de) | 1973-01-11 |
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