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DE1020800B - Messeinrichtung - Google Patents

Messeinrichtung

Info

Publication number
DE1020800B
DE1020800B DEL15753A DEL0015753A DE1020800B DE 1020800 B DE1020800 B DE 1020800B DE L15753 A DEL15753 A DE L15753A DE L0015753 A DEL0015753 A DE L0015753A DE 1020800 B DE1020800 B DE 1020800B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
time
tariff
consumer
zone
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL15753A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Theodor Schuengel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL15753A priority Critical patent/DE1020800B/de
Publication of DE1020800B publication Critical patent/DE1020800B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/57Multi-rate meters
    • G01R11/58Tariff-switching devices therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Meßeinrichtung Der Erfindung liegen folgende Aufgabestellungen zugrunde: Es soll eine Meßeinrichtung geschaffen werden, welche gestattet, insbesondere bei Großverbrauchern von elektrischer Arbeit oder auch anderen Mengen, Tarifgruppen danach zu bilden, wie sich der Verbrauch in verschiedene Leistungszonen aufteilt und insbesondere mit welcher Zeit diese Leistungszonen in Anspruch genommen wurden. Bei der Gesamtabgabe eines Kraftwerkes z. B. richten sich die Erzeugungskosten etwa danach, ob man zu den Grundlastmaschinen unter Umständen eine zusätzliche Kessel- und Maschinengruppe in Betrieb nehmen muß.
  • Außerdem soll die Meßeinrichtung zulassen die Einstufung in bestimtute Tarifzonen willkürlich, z. B. durch Schaltuhren zu bestimmten Schwachlastzeiten, zu beeinflussen.
  • Eine weitere spezielle Aufgabe besteht darin, bei mehreren Abnehmern die Einstufung in höhere Tarifgruppen dann nicht vorzunehmen, wenn zwar der einzelne Abnehmer eine niedere Zone schon überschritten hat, andere Abnehmer aber entsprechend weniger verbrauchen und somit im Kraftwerk noch genügend Leistung in den niederen Stufen zur Verfügung steht.
  • Eine Überschreitung soll also nur dann und nur mit dem Anteil höher berechnet werden, wenn und insoweit die Summenleistung der Abnehmer das Kraftwerk dazu zwingt.
  • Eine weitere spezielle Aufgabe besteht darin, eine kostenmäßig nicht zu hoch liegende Meßeinrichtung zu finden, welche es gestattet, diese Verrechnung nach dem Prinzip der Selbstkosten und Aufteilung in entsprechende Zonen auch beim Kleinverbraucher anzuwenden.
  • Die bisher bekannten Versuche zur Lösung dieser Aufgaben sind an Hand der Zeichnung (Fig. 1 bis 6) erläutert, und zwar am Beispiel der elektrischen Energie.
  • In Fig. 1 sei unter a eine Belastungslinie dargestellt, wie sie beispielsweise von einem Leistungsschreiber gezeichnet wird. Die Ordinate der Darstellung gibt die Skala der Meßwerte, die Abszisse den fortschreitenden Zeitablauf. Die schraffierte Fläche unter dieser Linie stellt die elektrische Arbeit »Leistung X Zeit« dar. Die Auswertung einer solchen Fläche für die Verrechnung ist praktisch nicht durchführbar. Die Ausmessung dieser Fläche wird iiblicherweise durch den elektrischen Zähler vorgenommen. Der Zähler würde nach Ablauf des Vorganges die gleiche Zahl anzeigen. wenn die Leistungslinie in Fig. 1 nach Darstellung b oder c verlaufen wäre, da diese Flächen unter sich völlig gleich sind.
  • Der normale Zähler sagt infolgedessen nichts darüber aus, wie hoch die maximale Belastung des Vorganges war, auch nicht, wie lange dieser Vorgang gedauert hat. Vor allem aber besagt er nichts darüber, mit welchem Flächenanteil die Angabe in einem unteren Bereich, beispielsweise von 0 bis 20 MW (Zone 1), und in einem oberen Bereich, beispielsweise von 20 bis 40 MW (Zone II), gelegen hat. Nach Kurve a ist der »Überverbrauch« in Zone II sehr unbedeutend, während nach Kurve c sich der Verbrauch zu gleichen Teilen auf Zone I und Zone II verteilt.
  • Um die Anhäufung des Verbrauchs an bestimmten Tagesstunden zu vermeiden, ist nach Fig. 2 ein Doppeltarifzähler vorgesehen. Es ist die Tagesbelastungskurve eines Kleinverbrauchers dargestellt, dessen Energieabnahme morgens um 5 Uhr beginnt und um 23 Uhr auf Null zurückgeht. Der Doppeltarifzähler hat zwei getrennte Zählwerk, für HT (Hochtarif) und NT (niederer Tarif), welche durch eine getrennte Schaltuhr zu einer einstellbaren Zeit umgeschaltet werden. Es ist klar, daß diese Tarifhildung keine Rücksicht auf die tatsächlichen Belastungsspitzen des Verbrauchers noch auf die zeitliche Verteilung der Belastungsflächen nimmt. Der Maximumzähler sei in diesem Zusammenhang nur beiläufig erwähnt, da er über einen längeren Zeitraum lediglich unterscheidet, welche höchste Belastung, z. B.
  • 1/4 Stunde im Mittel, über den Abrechnungszeitraum aufgetreten ist. Nach diesem ermittelten Maximum wird üblicherweise eine Grundgebühr berechnet.
  • Der Überverbrauchszähler mißt üblicherweise mit einem Zählwerk die gesamte Belastungsfläche, mit einem zweiten Zählwerk die Fläche, welche über einem bestimmten Leistungswert liegt. In Fig. 3 ist unter a die gleiche Belastungskurve wie in Fig. 2 gezeichnet.
  • Unter b ist eine zweite Kurve gezeichnet, für welche der Überverbrauchszähler auf den gleichen Zählerstand laufen würde, weil die Gesamtfläche unter dieser Kurve wie auch die schraffierte ftberverbrauchsfläche (zwischen 161/2 und 20 Uhr) die gleichen sind wie bei Kurve a. Es ist zu erkennen, daß der Überverbrauchszähler keine Aussage macht über die zeitliche Inanspruchnahme der Zone 1, d. h. auch der Stillstandszeiten, insbesondere aber nicht über die zeitliche Inanspruchnahme der Leistung in Zone II, nämlich bei Kurve a 4 t 3 7 Stunden und bei Kurve l 31/2 Stunden.
  • Der Festmengenzähler, System Ferrari, unterteilt die gezählte Arbeitsfläche dadurch, daß er nach einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen eines normalen Zählers Impulse auf ein Zählwerk gibt. Er unterscheidet dabei nicht, in welcher Zeit die Zählerumdrehungen absolviert wurden. Die Einordnung in verschiedene Tarifzonen geschieht dadurch, daß rückwärts aus der Anzahl der Umdrehungen in einer bestimmten Zeit unterschieden wird, ob eine bestimmte Leistungsgrenze über- oder unterschritten wurde. In Fig. 4 ist eine schematisierte Belastungslinie über einen Tagesablauf dargestellt, und zwar so. daß sich diese Linie in flächengleiche Rechtecke aufteilen läßt.
  • Jedes Flächenstück entspricht einer sogenannten Festmenge von 10 kW mal 2 Stunden = 20 kÄVh. Nach Ablauf des Tages würde der Ferrari-Zähler somit nach Fig. 4 fünf Festmengen je 20 kWh = 100 kE7ll gemessen haben. Wenn dieser Festmengenzähler mit der sogenannten Leistungsweiche, welche auf 5 kW eingestellt sei, ausgerüstet ist, so zählt diese Anordnung drei der Festmengen in Tarif II und zwei Festmengen in Tarif 1. Dasselbe würde der Ferrari-Festmengenzähler tun, wenn die Belastungskurve die in Fig. 6 dargestellte Gestalt hätte.
  • Es geht also auch aus dieser Meßeinrichtung nicht hervor, mit welchen Zeiten die Belastungsstufe der Zone 1 und die Belastungsstufe der Zone II in Anspruch genommen wurden, insbesondere nicht. mit welchen Flächenanteilen die Belastung sich auf diese Zonen verteilt. Die Verteilung ist in Fig. 6 links, z. B. zur Hälfte in Zone 1, zur Hälfte in Zone II, während in Fig. 4 ein erheblich höherer Anteil in Zone 1 liegt.
  • Man könnte daran denken, durch feinere Unterteilung der Leistungsstufen die Ferrari-Festmengen in ihrer Leistungshöhe, d. h. auch in ihrer Zeitabszisse genauer zu erfassen. Diese Apparatur würde aber für den Kleinverbraucher zu kostspielig und für den Großverbraucher immer noch nicht genau genug sein. Selbst bei Anwendung von schreibenden Ferrari-Geräten mit einem erheblichen Kostenaufwand und einem gemeinsamen Auswertungsautomaten für die Menge der Abnehmer mit einem noch höheren Kostenaufwand beträgt der Stufensprung immer noch rund 40/o, um die die Zeitbestimmung abweicllen würde. Vor allem ist für die spezielle Aufgabenstellung für die Anwendung einer gemeinsamen Speisung für mehrere Abnehmer der Auswertungsautomat nicht geeignet, da die gleichzeitige Auswertung zum Zwecke der Untersuchung der Belastungssumme aus dem Grunde nicht möglich ist, weil die Festmengenimpulse, welche von den verschiedenen Registrierstreifen kommen, nicht zeitgleich erfaßt werden. In Fig. 5 ist noch einmal die schematisierte Belastungskurve nach Fig. 4 dargestellt.
  • Fig. 5 zeigt, daß mit dieser Messung der Zeitabszissen, nach Darstellung: 8 Stunden von 2l>is 10Uhr und 11 Stunden von 12 bis 23 Uhr, genau ermittelt wird, mit welchem Anteil die Gesamthelastungsfläche in Zone 1 bzw. je in einer der höheren Zonen liegt.
  • Teilt man die Gesamtfläche durch den zugehörigen Zeitabschnitt, so erhält man die mittlere Leistung iiber diese Zeit gesehen.
  • Aus dem linken Abschnitt in Fig. 5 ist zu erkennen. daß die Fläche insgesamt 7.5 kW über 8 Stunden = 60 k'Wh beträgt. Davon liegen in Zone 1: 5 klar mal 8 Stunden = 40 kWh, so daß in Zone II 20 kWh verbleiben. Der rechte Abschnitt in der gleichen Figur zeigt eine Belastungsfläche von 3,63 kW mal 11 Stufe den = 40 kÄvh.
  • Die Erfindung betrifft eine Alengenmeßeinrichtung unter Verwendung von Zeitzählern, die registrieren, wie lange sich die Meßwerte innerhalb besflmmter Zonen bewegen, wobei in einer Versorgungsanlage jede Verbraucherstelle außer mit den üblichen Mengenmessern auch mit Zeitzählwerken ausgerüstet ist. Erfindungsgemäß wird bei einer solchen Mengenmeßeinrichtung: ein zentrales Summenmeßwerk mit Zonenkontakten versehen. die so auf die SIengen- und Zeitzählwerke in den Verbraucherstellen einwirken, daß Menge und Zeit nur dann in einer höheren Zone registriert werden, wenn der Summellllleß+vert ebenfalls in dieser höheren Zone liegt.
  • Beim Einfachtarif wird derZeitzähler eingeschaltet, sobald der Niengenmesser (Zähler) zu laufen beginnt und einen hierfürvorgesehellellSignallçolltakt schließt.
  • Beim Mehrfachtarif werden mehrere Zeitwerke oder ein nmschaltbarer Zeitzähler mit mehreren Zählwerken benutzt, sei es in Verbindung mit einem Festmengenzähler, der gleichzeitig mit dem Tarifbereich auch das Zeitzählwerk auf den neuen Bereich umschaltet, sei es ein Überverbrauchszähler mit Signalkontakt. der ebenfalls gleichzeitig mit der Umschaltung auf das Zählwerk des Üherverbrauchbereichs auch das Zeitzählwerk auf die Zone des Überverbrauchs umschaltet. Man kann die Zeitzählwerke so auslegen, daß ein Zählwerk die Stillstandzeiten, die anderen Zählwerk die Zeiten der unteren Zone und die Zeiten für die Inanspruchnahme der höheren Zonen zählen.
  • Das Zeitzählwerk kann auch so beschaffen sein, daß die Summe der Einzelzeiten in den verschiedenen Zonen von der gesamten abgelaufenen Uhrzeit abgezogen wird, so daß dadurch die Stillstandzeiten ermittelt werden können.
  • In Fig. 7 ist nach Art einer Prinzipschaltung beispielhaft dargestellt, wie die Meßeinrichtung nach der Erfindung für einen Abnehmer aussieht. Die dem Abnehmer A aus dem Stromnetz zufließende Energie wird über einen Zähler 10 angezeigt. Letzterer gibt nach Ablauf je einer Festmenge kurzzeitig mittels seines Kontaktes einen Impuls, der von einem Überverbrauchszähler 11 daraufhin untersucht wird, ob eine eingestellte Leistung überschritten wird oder nicht. Wird diese Leistung nicht überschritten, so bleiben die beiden Umschaltkontakte in Ruhe, der Zählimpuls läuft weiter auf die Stufe I eines Doppelzählwerkes 12; der Ruhekontakt des zweiten Kontaktsatzes leitet die Anschluß spannung nach wie vor auf Stufe I des doppelten Zeitzählwerkes 13.
  • Wird die eingestellte Leistung überschritten, so schalten die beiden Kontakte des lDberverbrauchszählers 11 auf die Stufe II des Mengenzählwerkes 12 und des Zeitzählwerkes 13, so daß der nächste Impuls des Zählers in dieser Stufe gezählt wird. In Fig. 7 kann der Überverbrauchszähler 11 auch durch ein Leistungsrelais oder durch einen Leistungsmesser mit Signalkontakt ersetzt werden. Ebenso können die Geräte 10 und 11 in der Praxis mit ihren Zählwerken, unter Umständen sogar mit den Zeitzählwerken, in einen Gerät vereinigt werden. Auch kann an Stelle der elektrischen Stufenumschaltung eine mechanische Umschaltkupplung in einem Differentialgetriebe verwendet werden, wie es beispielsweise bereits in Überverbrauchszählern der Fall ist. Es könnten auch die Kontakte unter Umständen in einem getrennten Zvv-ischenrelais, welches dann gleichzeitig als Verstärker dient, untergebracht werden.
  • Das Prinzip dieser Zählung mit Zeitbestimmung ist naturgemäß nicht auf Zählung elektrischer Energie beschränkt, sondern allgemein anwendbar auf alle Fälle der Bestimmung von Meßgrößen, welche zeitlich veränderlich sind.
  • Für dieEinrichtung nachFig.7 sind z.B. die beiden folgenden Ausführungen möglich: Ein Zweitarifzähler, ähnlich der bisherigen Ausführung eines Überverbrauchszählers, ist so abgewandelt, daß ein erstes Zählwerk denÜberverbrauch, ein zweites in der gleichen bekannten Weise den »Unterverbrauch« gegenüber einem Regelverbrauch anzeigt. Die Umschaltung kann durch einen Signalkontakt des Überverbrauchszählers elektrisch oder auch mechanisch im Überholungsgetriebe geschehen.
  • Gleichzeitig mit der Umschaltung auf verschiedene Zählwerks wird ein Zeitzähler mit zwei Zählwerkes umgeschaltet. Als Ausführung für das Zeitzählwerk eignet sich z. B. ein Synchron-Uhrenmotor.
  • Bei der zweiten Ausführung zeigt ein Überverbrauchszähler üblicher Bauart den Gesamtverbrauch auf dem ersten Zählwerk, den Überverbrauch in der höheren Tarifzone auf dem zweiten Zählwerk, gleichzeitig jedoch erfindungsgemäß zusätzlich die Betrilebszeiten in Tarifzone I und Tarifzone II, so daß sich durch Abzug von der Gesamtzeit die Stillstandszeit ergibt.
  • Sinngemäß können beide Lösungen nicht nur für Zweitarifzähler, sondern allgemein für Mehrfachtarife verwendet werden.
  • Fig. 8 zeigt die Lösung der ersten speziellen Aufgabe zur Bildung eines Zonentarifes bei mehreren von einer gemeinsamen Erzeugerstelle gespeisten Abnehmen. Es ist aus Fig. 8 deutlich, daß links die gleiche Anordnung für den Abnehmer A dargestellt ist, wie sie in Fig. 7 verwendet wurde. Für einen zweiten Abnehmer B ist rechts in Fig. 8 eine völlig gleichartige Meßeinrichtung vorgesehen. Zusätzlich ist bei dieser Einrichtung jedoch in der Übergabestelle - hier sei es das Kraftwerk - ein Überverhrauchszähler oder ein Leistungsrelais 14 angeordnet. Der Sinn dieses Relais 14 ist folgender: Bei einer eingestellten Leistung von beispielsweise 40 MW schaltet dieses Gerät seine sämtlichen Kontakte nach rechts um. Die Überverbranchszähler oder I,eistungsrelais der Einzelabnehmer seien auf eine Leistungsgrenze von 20 MW eingestellt. Wird beim Abnehmer A nun die Leistungsgrenze l überschritten, so läuft der nächste ankommende Impuls über den rechten Anschluß nicht direkt auf das eigene Zählwerk II, sondern erst über einen gleichsinnigen Kontakt des Gerätes 14. Nur wenn auch hier die ent-

Claims (1)

  1. sprechend höhere Leistung überschritten wurde, läuft der Impuls wirklich auf das Zählwerk II. Würde der zweite Abnehmer B ebensoviel weniger als 20 MW in Anspruch nehmen, wie Abnehmer A mehr als 20 MW beansprucht, so wäre im Gerät 14 die Leistung von 40 MW noch nicht überschritten, und der Zählimpuls würde auf das Zählwerk des niederen Tarifes I laufen.
    Es ist klar, daß hiermit der eine Punkt der speziellen Aufgabe gelöst ist, nur dann einen etwaigen Überverbrauch in die höhere Tarifstufe einzureihen, wenn im Kraftwerk in der entsprechenden Leistungsstufe von anderer Seite keine Reserven mehr belassen sind.
    Die unteren Kontakte schalten die Zeitzählwerke im gleichen Sinne und gleichzeitig um. Auf diese Weise ist die Flächenaufteilung, wie bei der Beschreibung der Fig. 5 erwähnt, ebenfalls gelöst. Dasselbe gilt in Fig. 8 für den Abnehmer B.
    Diese Meßeinrichtung läßt sich nicht nur für zwei Tarifstufen, sondern für beliebig viele Tarifstufen anwenden. Auch läßt Fig. 8 erkennen, daß die gleiche Meßeinrichtung für beliebig viele Abnehmer erweitert werden kann, vorausgesetzt, daß im Gerät 14 oder fm entsprechenden Hilfsrelais hierfür zusätzliche Kontakte vorgesehen werden.
    Selbstverständlich ist es auch hier möglich, die Zonenunterscheidung in der Zählung zeitweise, z. B. selbsttätig mittels Schaltuhren, aussetzen zu lassen.
    Auch kann man zeitweise, z. B. in erfahrungsgemäß schwachbelasteten Zeiten, alle laufenden Impulse, d. h.
    Festmengen, eine oder mehrere Stufen tiefer zählen lassen. Dies geschieht durch Umschaltung der zu den Zählwerken führenden Leitungen.
    PATENTANSPRUCH Mengenmeßeinrichtung unter Verwendung von Zeitzählern, die registrieren, wie lange sich die Meßwerte innerhalb bestimmter Zonen bewegen, wobei in einer Versorgungsanlage jede Verbraucherstelle außer mit den üblichen Mengenmessern auch mit Zeitzählwerken ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein zentrales Summenmeßwerk mit Zonenkontakten versehen ist, die so auf die Mengen- und Zeitzählwerke in den Verbraucherstellen einwirken, daß Menge und Zeit nur dann in einer höheren Zone registriert werden, wenn der Summenmeßwert ebenfalls in dieser höheren Zone liegt. ~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 847 776, 853 610, 903 997, 762 998, 865 535.
DEL15753A 1953-06-08 1953-06-08 Messeinrichtung Pending DE1020800B (de)

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