DE1938465B2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verdampfergerät mit einem Außenbehälter und einem in diesem angeordneten
Innenbehälter, der eine obige Dampfauslaßöffnung aufweist und mit einem Wasserspeicherrohr verbunden
ist, und mit einem Anschlußleitungen aufweisenden elektrischen Heizkörper zur Aufheizung des Wassers im
Innenbehälter, wobei der Zwischenraum zwischen Außen- und Innenbehälter als Wärmeisolierraum dient.
Durch die US-PS 14 30 548 ist ein Verdampfergerät der vorgenannten Art bekannt, bei dem der Heizkörper
in einem gegenüber der Atmesphäre nur fast dichten Raum angeordnet ist. Wegen dieses nur unvollkommenen
Abschlusses ist bei dem bekannten Gerät die Lebensdauer des Heizkörpers, falls er nicht aus sehr
teuren Materialien hergestellt ist, wegen der auftretenden Korrosion relativ kurz.
Durch das DE-GM 19 59 276 ist ein Wasserverdampfer bekannt, bei dem der als Verdampfungsraum
dienende Innenbehälter durch einen mit Isolierstoff ausgefüllten Zwischenraum von dem Außen- oder
Kaltwasserbehälter getrennt ist Dieser Zwischenraum ist lediglich durch einen angeschraubten Deckel
abgeschlossen und folglich nicht hermetisch abgedichtet, was dort aber ohne Bedeutung für die Korrosionsbe-•
ständigkeit ist, da als Heizkörper unmittelbar im innenbehälter angeordnete Heizelektroden vorgesehen
sind. Derartige Heizelektroden müssen mit großer Spannung betrieben werden, weshalb ihre Verwendung
im allgemeinen unerwünscht ist Bei kleineren Ver-
><> dampfergeräten für Haushalte sind solche Elektroden
sogar unzulässig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Lebensdauer der gattungsgemäßen Verdampfergeräte,
insbesondere die Lebensdauer ihrer aus Metall beste-
Ii henden, korrosionsgefährdeten Teile, wie Heizkörper
und ggfs. Thermostat beträchtlich zu erhöhen.
Die Lösung dieser Aufgebe wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Außenbehälter und der
Innenbehälter miteinander dicht und untrennbar ver-
?i> bunden sind, daß der erwähnte Zwischenraum hermetisch
geschlossen ist, daß der Heizkörper in dem Zwischenraum zwischen Außen- und Innenbehälter
oder einem damit verbundenen Teilraum angeordnet ist und daß die Anschlußleitungen des Heizkörpers an
-■> einen Steckerteil angeschlossen sind, der in der
Außenbehälterwandung hermetisch dicht angebracht ist.
Wie die Praxis gezeigt hat, wird durch diese Maßnahmen auch bei Verwendung eines Heizkörpers
■"' aus preiswertem, an sich korrosionsanfälligem Material
ein Verdampfergerät mit hoher Lebensdauer erreicht. Denn durch die Anordnung des Heizkörpers in dem
hermetisch dichten Zwischenraum ist sichergestellt, daß sich am Heizkörper nun nicht mehr bei jeder Abkühlung
;5 Schwitzwasser absetzen kann. Durch die Ausschaltung
dieser, für die verhältnismäßig rasche Zerstörung üblicher Verdampfergeräte ursächlichen Wirkung ist
nunmehr die angestrebte lange Lebensdauer solcher Verdampfergeräte erreicht.
4u Bei Verdampfergeräten, welche mit einem Thermostatschalter
für den Heizkörper versehen sind, ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß der
Thermostatschalter ebenfalls innerhalb des hermetisch geschlossenen Zwischenraumes angeordnet ist, so daß
f5 auch dieser gegenüber Korrosionsangriffen der Atmosphäre
geschützt ist
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann bei einem Verdampfergerät, bei welchem der Heizkörper in
den inneren Behälterraum frei hineinragend angeordnet
■50 ist, vorgesehen sein, daß der Heizkörper in einem
geschlossenen Rohr angebracht ist, das hermetisch dicht an der Wand des Innenbehälters angeschlossen ist.
Hierdurch wird verhindert, daß während des Erwärmens und Abkühlens des Heizkörpers Wasser oder
« Wasserdampf oder andere schädliche Gase in den Zwischenraum eingesaugt werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann der aus Außen- und Innenbehälter
bestehende doppelwandige Behälter kalorimeterartig
ho ausgebildet sein, d.h. mit evakuiertem Zwischenraum
oder polierten Wandungen desselben. Durch diese Evakuierung sind die im Zwischenraum untergebrachten
Metallteile als auch die Innenwände des Zwischenraumes in erhöhtem Maße gegen Korrosion geschützt.
bs Darüber hinaus wird hierdurch die Wärmeisolierung
zwischen innen- und Außenbehälter erhöht, was einen verbesserten Wirkungsgrad erbringt.
Weiterhin kann der Erfindung zufolge vorgesehen
Weiterhin kann der Erfindung zufolge vorgesehen
sein, daß das Wasserspeicherrohr durch Seitenwandtei-Ie der zwei Behälter geführt und an diese hermetisch
dicht angeschlossen ist. Das Wasserspeicherrohr versteift die beiden Behälter gegeneinander und begünstigt
die Aufrechterhaltung einer hermetischen Abdichtung r, des Zwischenraums zwischen den beiden Behältern.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung im Schnitt dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
Das Verdampfergerät ist auf nicht näher angegebene Weise in einem Wasserspeicher t angebracht
Das Verdampfergerät besitzt einen Außenbehälter 2 und einen Innenbehälter 3, der einen Verdampfungsraum 4 umschließt, welcher durch ein langes, enges Rohr
S mit dem Speicher 1 in Verbindung steht Der Außenbehälter 2 und der Innenbehälter 3 sind
miteinander derart dicht und untrennbar verbunden, daß ihr Zwischenraum hermetisch dicht abgeschlossen
ist Die beiden Behälter sind durch ein wärmebeständiges Isolationsmaterial 6 miteinander verbunden, wodurch
eine Wärmebrücke zwischen den beiden Behälterteilen vermieden wird. Mit dem gleichen Zweck kann
das Rohr S wärmeisoliert durch die Behälterwände geführt sein. Der Innenbehälter 3 ist mit einem Deckel 7
verschlossen, der mit einem Austrittstutzen 8 mit einer engen Passage für den Dampf versehen ist Der Deckel
ist gegen den Innenbehälter 3 mit Hilfe eines O-Ringes 9
abgedichtet und kann als Sicherheitsventil dienen.
Am Boden des Verdampfungsraumes 4 befindet sich ein elektrischer Heizkörper 10, der durch Leitungen 11
und 12 mit dem einen Teil 13 einer Steckerverbindung bzw. einem Thermostaten 14 verbunden ist Der andere
Teil 15 der Steckerverbindung ist durch eine Leitung mit
einem Netzstecker 16 verbunden und kann außerdem mit einer Kontrollampe 17 versehen sein, die entweder
leuchtet, solange der Heizkörper Strom erhält oder wenn der Thermostat 14 den Strom zum Heizkörper
abgeschaltet hat Der Teil 13, der hermetisch dicht in der Wand des Außenbehälters 2 angebracht ist hat einen
Kragen 18, in den ein Vorsprung 19 am Teil 15 hineinpaßt Der Kragen 18 und der Vorsprung 19
können mit Hilfe eines O-Ringes gegeneinander abgedichtet sein.
In der doppelten Wand ist eine Luftschicht vorhanden, die eine gute Wärmeisolation bewirkt. Die
isolierende Eigenschaft der doppelten Wand kann zusätzlich noch dadurch verbessert werden, daß ihr
Hohlraum teilweise luftleer gepumpt wird. Eventuell kann man auch die einander zugekehrten Flächen der
Behälter 2 und 3 zwecks Reduktion der Wärmestrahlung polieren, versilbern oder ähnliches. Der hermetisch
geschlossene Hohlraum der doppelten Wand bietet einen effektiven Schutz gegen Korrosion sowohl der
inneren Flächen des Behälters, als auch derjenigen Teile, z. B. des Thermostaten 14, die im Hohlraum angeordnet
sind. Der Heizkörper 10 ist von einem Rohr umgeben, und da dessen Enden in den Hohlraum der doppelten
Wand münden, genießt auch der Heizkörper den genannten Korrosionsschutz. Im Hinblick darauf,
Korrosion völlig auszuschalten, kann die im Hohlraum bo
der doppelten Wand verbliebene Luftmenge durch ein inaktives Gas ersetzt werden. Das eine Ende des Rohres
5, das sich im Inneren des Verdampfergerätes befindet, kann von einer Buchse 20 aus einem Kunststoffmaterial
umgeben sein, das das Ablagern von Kesselstein verhindert. Eventuell kann das ganze Rohr 5 mit einem
solchen Material ausgekleidet sein.
Der Thermostat 14 kann so eingerichtet sein, daß er den Strom zum Heizkörper 10 abschaltet, wenn die
Temperatur den Siedepunkt des Wassers um eine gewisse Anzahl Grade überschritten hat, z. B. auf
110—115° C gestiegen ist, und dem Heizkörper wieder
Strom zuführt, wenn die Temperatur daraufhin um einige Grade gefallen ist Der Thermostat tritt also erst
in dem Fall in Funktion, wenn sich kein Wasser mehr im Verdampfungsraum 4 befindet, z. B. weil der Wasserspiegel
im Speicher 1 unter das Rohr 5 abgesunken ist Wenn im Verdampfungsraum 4 kein Wasser mehr ist
schwingt die Temperatur zwischen z. B. 105 und 115° C
hin und her, da der Heizkörper jeweils nur in ganz kurzen Perioden eingeschaltet ist, bevor der Thermostat
ihn wieder ausschaltet Diese wechselnde Temperatur des Heizkörpers, die auf einem Temperaturniveau liegt
das nicht schädlich ist bewirkt daß Kesselsteinablagerungen am Heizkörper und dessen nächster Umgebung
nach und nach abplatzen, woraufhin sie sich nach Abnehmen des Deckels 7 aus dem Gerät herausschütteln
lassen.
Im Deckel 7, der Kunststoff hergestellt ist ist eine Vertiefung 21 vorgesehen, in die einige Tropfen einer
luftreinigenden oder dufterzeugenden Flüssigkeit gegeben werden können.
Dem Verdampfungsgerät das in erster Linie als Luftbefeuchter für Aufenthaltsräume gedacht ist, kann
gegebenenfalls Wasser aus einem Wasserbehälter oder direkt von einer Wasserleitung zugeführt werden, und
zwar wird die Zufuhr dann mit Hilfe eines Schwimmermechanismus oder einer anderen Form von Wasserstandsregler
geregelt.
Außer zu dem genannten Zweck kann das erfindungsgemäße Verdampfergerät auch zu anderen Zwecken
verwendet werden, z. B. als Inhalationsgerät, Eierkocher oder Wassererhitzer.
Das Rohr 5 kann beliebigen Querschnitt haben. Das gleiche gilt für die Behälter 2 und 3, die z. B.
kreisförmigen oder polygonalen Querschnitt haben können. Außerdem können die Behälter zylindrisch, wie
auf der Zeichnung angedeutet oder z. B. konisch sein.
Der Heizkörper 10 braucht nicht im eigentlichen Verdampfungsraum 4 angebracht sein, so wie es auf der
Zeichnung gezeigt ist. Er kann in den Boden des Verdampfungsraumes eingebettet eventuell in einem
doppelten Boden angeordnet oder im Hohlraum der doppelten Wand angebracht sein.
Das Rohr 5, das lang und eng sein soll, braucht nicht so weit in den Verdampfungsraum 4 hineinzuragen, wie
es auf der Zeichnung gezeigt ist Es kann statt dessen ein längeres Stück aus dem Behälter herausragen. Ein Teil
des Rohres läßt sich eventuell durch einen Schlauch ersetzen.
Aufgrund der hermetischen Abdichtung des Zwischenraumes zwischen den Behältern 2, 3 ist es völlig
ungefährlich, das gesamte Verdampfergerät, z. B. zum Zwecke des Reinigens, in Wasser einzutauchen.
Aufgrund der wasserdichten Ausführung der Steckerverbindung 13, 15 geschieht auch nichts, wenn die
Leitung in diesem Fall nicht abgenommen ist
Die behälter 2 und 3 können aus rostfreiem Stahl gefertigt sein, doch können hierzu auch andere
Materialien Verwendung finden.
Claims (5)
1. Verdampfergerät mii einem Außenbehälter und einem in diesem angeordneten Innenbehälter, der
eine obige Dampfauslaßöffnung aufweist und mit einem Wasserspeicherrohr verbunden ist, und mit
einem Anschlußleitungen aufweisenden elektrischen Heizkörper zur Aufheizung des Wassers im
Innenbehälter, wobei der Zwischenraum zwischen Außen- und Innenbehälter als Wärmeisolierraum
dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenbehälter (2) und Innenbehälter (3) miteinander
derart dicht und untrennbar verbunden sind, daß der erwähnte Zwischenraum hermetisch geschlossen
ist daß der Heizkörper (10) in dem Zwischenraum zwischen Außen- und Innenbehälter oder
einem damit verbundenen Teilraum angeordnet ist und daß die Anschlußleitungen des Heizkörpers an
einen Steckerteil (13) angeschlossen sind, der in der Außenbehälterwandung hermetisch dicht angebracht
ist
2. Verdampfergerät nach Anspruch I1 welches mit
einem Thermostatschalter für den Heizkörper versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Thermostatschalter (14) innerhalb des hermetisch geschlossenen Zwischenraums angeordnet ist
3. Verdampfergerät nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem der Heizkörper in den inneren Behälterraum
frei hineinragend angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper (10) in einem
geschlossenen Rohr angebracht ist, das hermetisch dicht an die Wand des Innenbehälters (3) angeschlossen
ist
4. Verdampfergerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Außen- und
innenbehälter (2, 3) bestehende doppelwandige Behälter kalorimeterartig ausgebildet ist, d. h. mit
evakuiertem Zwischenraum oder polierten Wandungen desselben.
5. Verdampfergerät nach Anspruch I1 dadurch
gekennzeichnet, daß das Wasserspeicherrohr (5) durch Seitenwandteile der zwei Behälter (2, 3)
geführt und an diese hermetisch dicht angeschlossen ist.
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