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DE1938389C3 - Überwachungseinrichtung für ein Antiblockierregelsystem - Google Patents

Überwachungseinrichtung für ein Antiblockierregelsystem

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Publication number
DE1938389C3
DE1938389C3 DE19691938389 DE1938389A DE1938389C3 DE 1938389 C3 DE1938389 C3 DE 1938389C3 DE 19691938389 DE19691938389 DE 19691938389 DE 1938389 A DE1938389 A DE 1938389A DE 1938389 C3 DE1938389 C3 DE 1938389C3
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DE
Germany
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capacitor
resistor
monitoring device
charging
parallel
Prior art date
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Application number
DE19691938389
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English (en)
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DE1938389A1 (de
DE1938389B2 (de
Inventor
Klaus Dipl.-Ing. 6900 Heidelberg Voigt
Helmut 6901 Leutershausen Will
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rockwell Collins Deutschland GmbH
Original Assignee
Teldix GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Teldix GmbH filed Critical Teldix GmbH
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Publication of DE1938389B2 publication Critical patent/DE1938389B2/de
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/32Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration
    • B60T8/321Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration deceleration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • B60T8/88Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration with failure responsive means, i.e. means for detecting and indicating faulty operation of the speed responsive control means
    • B60T8/885Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration with failure responsive means, i.e. means for detecting and indicating faulty operation of the speed responsive control means using electrical circuitry

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Überwachungseinrichtung für ein Antibiockierrcgelsystem für druckmittclbetätigte Fahrzeugbremsen, bei der die Ansprechzeit des Driieksteuerorgans mit Hilfe eines über einen Ladewiderstand aufladbaren Kondensators überwacht wird und bei der bei Erreichen einer vorgegebenen Ladespannung das Regelsystem unwirksam gemacht wird.
Eine solche Einrichtung ist aus der USA.-Patentschrift 3017 145 bekannt. Dort ist ein Diei-Wege-Magnetventil vorhanden, das in seiner einen Stellung eine Druckanhcbung zulaßt und in der anderen Stellung eine Druckabsenkung bewirkt. Im Störungsfalle kann al.-,ο nur in der letztgenannten Stellung dieses Ventils die Wirksamkeit der Bremse gefiihrdcl werden, so daß auch nur ein einziges, dieser Stellung zugeordnetes elektrisches Steuersignal überwacht zu werden braucht. Dies, geschieht mit Hilfe eines während der Ansprechzeit des Ventils, sich ntifladenden Kondensators, dessen Ladespannung bei Erreichen einer vorgegebenen Schwelle das Regelsystem un-
s wirksam macht.
Besteht jedoch das einem bestimmten Radbremszylinder zugeordnete DrucksteuL-mriutn aus einem Einlaß- und einem Auslaßventil, wiv 7. B, in der schweizerischen Patentschrift 458 092 beschrieben,
ίο oder wird das Drucksteuerorjian von mehreren unterschiedlichen Steuersignalen beaufschlagt, dann ist notwendigerweise diese Mehrzahl von auftretenden Steuersignalen auf fehlerhaftes, zu langes Andauern zu überwachen.
»5 Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, bei einem Antiblockierregler mit einem Drucksteucrorgan, das von wenigstens zwei Steuersignalen beaufschlagt wird, eine einfache und gut wirksame Überwachungs- und Abschaiteinnchtung zu
»o schaffen. Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Es wurde nämlich erkannt, daß bei allen neueren Antiblockierregelsystemen die Steuersignale niemals derart zeitlich gegeneinander verschoben sind, daß
*5 sich keine Unterbrechung ergibt. Die kürzeren Signale treten vielmehr nur auf, solange auch die längeren Signale vorhanden s'.nd, so daß die Ladezeit des Kondensators nach der Normaldauer dieser längsten Signale allein bemessen werden kann.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin daß dem Kondensator ein beim Fehlen sämtlicher Steuersignale wirksamer niederohmiger Entladezweig zugeordnet ist. Damit soll veirmieden werden, daß der Kondensator als integrator wirkt, d. h. auch dann auf seine volle Spannung kommt und eine Außerbetriebsetzung des Antiblockierregelsystems bewirkt, wenn die signalfrcicn Pausen sehr kurz werden. Ertindungsgemälj kommt dagegen nur eine Auslösung zustande, wenn mindestens eines der Stciii.*signale ununterbrn-
♦o ehe η länner als eine bestimmte Maximal/eil andauert Eine solche Schnellentlaclevorrichtung kann z. B.
dadurch verwirklicht werden, daß zu der aus einem hochohmigen Ladewiderstand und dem Kondensator
gebildeten Reihenschaltung cii niederohmiger EntIa-
dewiderstand parallel geschaltet ist. und außerdem der Ladewiderstand mit einer parallelgeschalteten Diode versehen ist, die beim Entladevorgang durchlässig ist. Sind bei einem Antibiockierrcgelsystem zwei Magnetventile vorhanden, deren Steuersignale beide
überwacht werden müssen, dann erhält man auf folgende Weise eine besonders einfache SchaUung: Jede Magnetwicklung wird mit einer Parallelschaltung aus je einer Diode und einem Widerstand in Reihe geschaltet und die beiden Reihenschaltungen bilden dann parallel genommen oen Schnellenlladcwidetsland.
An Hand der Zeichnung werden im folgenden einige Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Schaltung zur gemeinsamen Überwachung eines Einlaß- und eines Auslaßventils in sogenannter Arbcitsstromschaltung mit einer Warnlampc;
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausfiihrungsbeispicl zur
Überwachungcbenfallszweier Ventile unter Verwendun» des Ruhestromprinizips;
Fig. 3 ist ein Zcildiagramm, das die Steuersignale und den Bremsdruck der beiden ersten Beispiele im
Normalbetrieb zeigt;
F i g. 4 ist ein drittes Ausfuhrungsbeispiel mit ubenzwei Ventilen, die jedoch von insgesamt vier Si-
lcn teilweise im Pulsbetrieb gesteuert werden, und
pig. 5 ist das Zeitdiagramm hierzu.
Pie Überwachungseinrichtung gemäß Fig. 1 betrifft ein Amiblockierregelsystem mit einem normalerweise geöffneten Einlaßventil 17 und einem normalerweise geschlossenen Auslaßventil 18. Die Wicklungen dieser Ventile werden über Kontakte 19 und 20, die z, B. auch Relaiskontakte sein können, von einem am Fahrzeugrad angebrachten, nicht dargestellten Meßfühler gesteuert und sind gemeinsam über einen Umschalt-Relaiskontakt 21 geführt. Die zugehörige Relaiswicklung 22 (vgl. die gestrichelte Wirkverbindung 22a) wird von einem Transistor 23 gesteuert. Im dargestellten Normalzustand ist die Relaiswicklung 22 nicht erregt, und der Kontakt steht so, daß der Strom vom Pluspol, sofern die Koniakte 19 oder 20 geschlossen sind, über die Magnetventile nach Masse fließen kann. Zieht das Relais nn, so brennt eine Warnlampe 24, und die Magnetventile fallen unabhängig von der Stellung der Kontakte 19 und 20 in ihre Ruhestellung.
Zur Feststellung einer eventuellen Überschreitung der normalen Arbeitszeiten der Ventile ist ein RC-Zeitglied vorgesehen, bestehend aus der Reihenschaltung eines Ladewiderstandes 25 und eines Kondensators 26, der an Masse liegt. Das vom Kondensator abgewendetc Ende des Widerstandes ist über eine Diode 27 und einen dazu parallel liegenden Widerstand 28 an die Verbindungsleitung zwischen dem Kontakt 19 und dem Magnetventil 17 gelegt, wahrend eine Diode 29 und ein dazu parallel liegender Widerstand 30 zur Vcrbindungsleitung zwischen dem Kontakt 20 und dem Magnetventil 18 führt. Der Ohmwert der Widerstände 28 und 30 ist mindestens so hoch bemessen, daß die Magnetventile entkoppelt sind, d.h. beim Schließen eines der beiden Kontakte 19 oder 20 nur das jeweils zugeordnete Magnetventil arbeitet. Die Dioden 27 und 29 sind so gepolt, daß der Strom von den beiden Kontakten 19 und 20 über das RC-Glied nach Masse fließen kann. Sie haben die Aufgabe sicherzustellen, daß unabhängig davon, ob einer od,:r beide Kontakte 19 oder 20 geschlossen sind, die volle Speisespannung am RC-Glicd 25/26 liegt.
Am Verbindungspunkt des Ladewiderstandes 25 mit dem Kondensator 26 ist die Basis eines Transistors 31 angeschlossen. Seiii Emitter liegt an einem durch die Widerstände 32 und 33 gebildeten Spannungsteiler, wahrend sein Kollektor über einen Koppclwiderstand 34 mit der Basis des Transistors 23 verbunden ist. Endlich ist zur kurzzeitigen Entladung des Kondensators 26 über die Widerstände 28 und 30 und die beiden Magnetventile eine Diode 35 /um Ladewiderstand 25 parallel geschaltet
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende; Ausgehend vom Ruhezustand, in dem beide Transistoren nichtleitend sind, möge beispielsweise der Kontakt 19schließen. Damit arbeitet das Einlaßventil 17 und gleichzeitig wird über die Diode 27 und den I.adewiderstand 25 der Kondensator 26 aufgeladen. Damit steigt die Spannung an der Basis des Transistors 31 an, und wenn sie yrößer als die Spannung am Widerstand 33 plus der Sperrspannung des Transistors 31 geworden ist, sei iUtet dieser und damit auch der Transistor 23 durch. Damit zieh! das Relais an. der Kontakt 21 legt um, das Ein- und Auslaßventil geht in seine Ruhestellung zurück und die Warnlampe 24 brennt.
Diese Vorgang spielt sich jedoch nur ab, wenn eine
Störung auftritt, denn der Ladewidersland 25 ist so hochohmig, daß während der bei Normalbetrieb des Regelsystems als maximal anzusehenden Signaldauer des Einlaßventils 17 (etwa 400 msec) der Kondensator nicht auf die zum Schalten der Transistoren erforderte liehe Spannung aufgeladen werden kann.
In Fig. 3 oben ist das Steuersignal Z17 des Einlaßventils 17 und i",K des Auslaßventils 18 in Form eines Impulsdiagrammes eingezeichnet. Man sieht folgende Abhängigkeit de·., Bremsdruckes P von diesen Signais len: Wenn keines der beiden Signale vorhanden ist, wie z. B. ganz !inks im Diagramm, dann ist das Einlaßventil geöffnet und das Auslaßventil geschlossen, so daß der Druck vom Fahrer des Fahrzeuges gesteuert ansteigt. Ist nur das Signal Z17 vorhanden, dann schließt
»o das Hinlaßventil 17 und der Druck bleibt konstant. Erscheint zusätzlich auch (',„, dann sinkt der Druck ab. Die Figur zeigt nach relativer Größenordnung und Reihenfolge der Signale den Normalfa!! eines'Regelzvklus bei einem bekannten Regelsystem. Je nach den
»5 Fahrbahnverhältnissen ändern sieh meist die Höhe uri-J Zahl der Druckslufen im rechten Teil. Das Diagramm soll vor allem erläutern, daß vom Prinzip des Regelsystem-, her das Signal /',„ niemals in den Pausen M)Ii ι,, liegen kann. Es genügt also, die Ladedauer des Kondensators bis 7um Erreichen der Schaltspannung um einen gewissen Sicherheitszuschlag länger /u machen, als die längste Impulsdauer von /[7 ist. Ausgehend ton den Verhältnissen bei extrem glatter Fahrbahn und mit einem Sicherheitszuschlag von etwa 200 msec wurde die maximale Ladezeit oder Anspreehzeit der Überwachungseinrichtung mit 600 msec bemessen. Ob der Kondensator infolge von ir oder /,„ geladen wird, ist gleichgültig. Jedes Signal wird nach dergleichen Norm überwacht. Ein zusatzli-
4J cliLr, ganz entscheidender Vorteil besteht noch darin, daß als dritte Möglichkeit der Kondensator 26 seine Schultspannung erreichen kann, wenn die Signale gegeneinander zeillich so versetzt sind, daß das eine die I.iicke des anderen überdeckt. Auch dieses zeigt ja "lach dem vorher Gesagten eine Störung des Svstcms an.
liei Normalbetrieb des Regelsystems treten jedoch möglicherweise nur kurze Signalpausen auf, bevor
die Schaltspaniumg am Kondensator 26 erreicht ist.
Dann entlädt sich der Kondensator unter Umgehung des Widerstandes 25 schnell über die Diode 35 auf folgendem Slmmvveg: Widerstand 28. Einlaßventil 17. Kontaki 21 sowie paiallel da::u über Widerstand 30 und Auslaßventil 18. Dieser Hntlaüeslrompfad muli insgesamt nicderohmiger als der Ladewiderstand 25 sein. Diese Forderung läßt sich mit der Forderung nach Entkopplung der Magnetventile praktisch leicht vereinigen, da die Magnelveniilwicklungen sehr niederohmig sind. Beispielsweise wurden 3 kS2 für die
Widerstände 28 und 30 und 180 ki? für den Ladewiderstand 25 gewählt.
Die Überwachungseinrichtung ist insbesondere für das AntiblockierregHsystem von Personenkraftwagen vorgesehen. Der Fahrer soll es sich vor Antritt einer
Fahrt zur Gewohnheit machen, kurzzeitig auf die Bremse zu treten und zu beobachten, ob die Warnlamps 24 aufleuchtet. Da ein solches kurzzcitges Bremsen beim Stillstand oder während der Fahrt stets
lunger als 600 msec dauert, wird die Überwachungseinrichtung ansprechen, wenn einer der beiden Kontakte 19 oder 20 kleb» oder aus einer sonstigen FeIilerursache die Drucksteuerventile arbeiten, wenn die Schaltung über den Brcmslichtschalter an Spannung gelegt wird.
Das Ausführungsbeispiel einer Überwachungseinrichtung nach F i g. 2 bezieht sich auf das gleiche Antiblockierregclsystem, also ebenfalls auf ein solches mit Ein- und Auslaßventil. Die Ventile 17 und 18 sind hier jedoch über einen normalerweise geöffneten Relaiskontakt 42 gemeinsam an den Pluspol angeschlossen und werden über zwei Transistoren 40 und 41 vom Regelsystem her gesteuert. Die zu dem Kontakt 42gehörige Relaiswicklung43 (Wirkverbindung 43«) ist einerseits mit dem Pluspol und andererseits über die Kollektor-Emitter-Strecke eines Transistors 58 mit Masse verbunden. Die Basis des Transistors liegt über Widerstand 57 am Pluspol, so daß also im Ruhezustand dieser Transistor leitet, die Relaiswirklung erregt und der Kontakt 42 geschlossen ist. Die Steuertransistoren 40 und 41 sind dagegen nichtleitend, so daß sich die beiden Magnetventile in ihrer Ruhestellung befinden.
trf E
Kontakt 4T, Einlaßvennil 17 und Widerstand 46 sowie parallel da/.u Auslaßventil 18 und Widerstand 47, Diode 50 (unler Umgehung des Widerstandes 48). negativer Belag des Kondensators 49.
Fig. } bezieht sich auch auf das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2. Die Impulszcile /17 gibt die Zeiten an. in denen der Transistor 40 und die Impuls/eile /,„ entsprechend die Zeit an, in der der Transistor 41 leitend ist. Bei Fig. 1 waren dies die Zeiten, in denen
>o die Kontakte 19 bzw. 20 geschlossen waren.
Das dritte Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 soll demonstrieren, daß auch mehr als zwei Steuersignale mit Hilfe eines Kondensators überwacht werden können, wenn nur die langen Steuersignale die kurzen aus-
»5 nahmslos zeitlich überdecken. Das ist auch bei dem Antiblockierregelsystem gewährleistet, das der F i g. 4 zugrunde liegt. Es ist wiederum ein normalerweise geöffnetes Einlaßventil 17 und ein normalerweise geschlossenes Auslaßventil 18 vorgesehen. Beide weisen
»o jedoch neben dem stromlosen und dem dauernd erregten Zustand einen dritten Betriebszustand auf, in dem ihnen ein unterbrochener Steuerstrom, also eine periodische Impulsfolge, zugeführt wird. Der Pulsbetrieb des Einlaßventils hat ein Ansteigen des Druckes
Zur Entkopplung der beiden Magnetventile sind »5 in kleinen Stufen, im Mittel also mit einer geringeren auch hier zwei Widerstünde 46 und 47 sowie zwei Steigung zur Folge, während bei dauernd erregtem Dioden 44 und 45 vorgesehen, letztere sind jedoch Einlaßventil und gepulstem Auslaßventil der Druck umgekehrt gepolt wie in Fi g. 1. Der mittlere Verbin- im Mittel langsamer absinkt als bei dauernd erregtem dungspunkt der Dioden und Widerstände fuhrt zu ei- Auslaßventil.
nem Widerstand 48 des RC-Gliedcs und über diesen zum Kondensator 49. Dieser ist jedoch im Gegensatz zu Fig. 1 mit dem Pluspol verbunden. Zur Schnellentladung des Kondensators dient eine Diode 50, die parallel zum Widerstand 48 gelegt ist. Der Verbin-Ein Signalgeber 59 gibt in dem Diagramm nach Fig. 5 dargestellte Steuersignale ex, e2, fl( und a2 ab.
Ferner ist ein Impulsgenerator 60 mit vier Ausgängen 61 bis 64 vorgesehen. Sofern ein Schalter 65, der den Steuerimpulsgeber und den Signalgeber von einer
dungspunkt zwischen Kondensator und Widerstand 35 Stromquelle 66 her mit Energie versorgt, geschlossen 48 liegt an der Basis eines npn-Transistors 51, dessen ist, stehen an den Ausgängen 61 bis 64 der Reihe nach
ein Dauersignal, eine rechteckige Impulsfolge, wiederum ein Dauersignal und wiederum eine rechtekkige Impulsfolge an. Die beiden Impulsfolgen müssen 40 nicht unbedingt gleiches Tastverhältnis und gleiche Impulslänge haben. Die beiden Ausgänge 63 und 64 des Impulsgenerators sind über UND-Glieder 67 und 68 sowie über ein ODER-Glied 71 mit der Einlaßventilwicklung verbunden. Die UND-Glieder 67 und 68 Die Wirkungsweise dieser Schaltung nach Fig. 2 45 werden von den Signalen e, und e2 gesteuert. Entspre ist zum großen Teil umgekehrt wie bei Fig. I. Ausge- chend gelangen nach Maßgabe der Steuersignale ö,
und n, die Impulse an den Ausgängen 61 und 62 de> Impulsgenerators über UND-Glieder 69 und 70 sowie über ein ODER-Glied 72 zur Wicklung 18 des Auslaßventils.
In Zusammenschau mit Fig. 5 ergibt sich kurz folgende ungestörte Wirkungsweise des Antiblockierregelsystems nach Fig. 4: Ist gar kein Signal am Ausgang des Signalgebers 59 vorhanden, so steigt der Druck F steil an, weil das Einlaßventil nicht erregt
Emitter an einem durch Widerstände 52 und 53 gebildeten Spannungsteiler angeschlossen ist. Der Kollektor dieses Transistors führt über einen Koppelwiderstand 54 zur Basis eines pnp-Transistors 56 und außerdem über einen Widerstand 55 an Masse. Der Emitter dieses Transistors 56 liegt an Masse und .srin Kollektor an der Basis des schon genannten Transi store 58.
hend vom Ruhezustand nrt geschlossenem Kontakt
42 und stromdurchflossener Kollcktor-Emitter-Strecke des Transistors 58 soll das Ansprechen dieser Schaltung erläutert werden, wenn einer der beiden Transistoren 40 oder 41 länger als 600 msec leitend ist, was auch hier als Störungsfall gilt. Beispielsweise möge durch Beeinflussung vom Regelsystem her der Transistor 40 leitend werden. Der Kondensator 49 lädt sich dazu über den Widerstand 48, die Diode 44 und über den Transistor 40 auf. Dabei sinkt das Potential an der Basis des Transistors 57 ab, und zwar im Störungsfall so weit, daß dieser Transistor leitend wird. Damit wird das Potential an der Basis des Transistors 56 hochgezogen, wodurch auch dieser leitend wird und dadurch den Transistor 58 sperrt. Das Relais
43 fällt ab und der Kontakt 42 öffnet.
Die beiden Magnetventile gehen also in ihre Ruhestellung zurück. Wird die Ansprechzeit der Schaltung dagegen nicht erreicht und öffnet der Transistor 40 schon vorher, und sei es auch nur kurzzeitig, dann entlädt sich der Kondensator auf folgendem Wege, ausgehend vom Pluspol:
und daher voll geöffnet ist. Ist nur das Signal c, vorhanden, dann steigt der Druck in Stufen langsam an, e2 bewirkt ein Halten des Bremsdruckes, da das Einlaßventil dauernd geschlossen ist, e2 plus α, (mögli-
cherweise auch zusammen mit C1) bewirkt ein langsames, stufenweises Absinken des Bremsdruckes, und C2 plus a2 (gegebenenfalls zusammen mit den übrigen Signalen) bewirkt ein steiles Absinken des Bremsdruckes, da das Auslaßsignal dauernd geöffnet
65 ist.
Es empfiehlt sich hier, die Signale e2, o, und α, zu überwachen, was gemäß Fig. 4 dadurch geschieht, daß die drei Signale über ein ODER-Glied 73 einer
<O
u· ii te η eile 41 ■ich
dcmil en, usem
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cn ;m ck :m
eh ib. en en er en ch ck- :n ic
Torschaltung 74 zugeführt werden. Diese Torschaltung aber steuert den Ladevorgang der eigentlichen Überwachungsschaltung. Die Überwachungsschaltung besteht wie bei Fig. 1 aus dem RC-Glied 25/26 sowie der Diode 35, die parallel zum Ladewiderstand 25 geschaltet ist, und aus einem nicderohmigen EnHa-■icwiderstand 75, der zum ganzen RC-Glicd parallel !ragt. Die Parallelschaltung aber ist in Reihe mit der Torschaltung74 an eine Spannungsquelle angeschlossen. Rechts des RC-Gliedcs feigen dann die beiden Transistoren 31 und 23 gemäß Fig. 1, wobei der Transistor 23 ein Relais 76 steuert, zu dem, wie durch die Wirkverbindung 76a gezeigt, der Schalter 65 für die Stromversorgung gehört. Im Ruhe- und Normalzustand ist der Schalter geschlossen.
Wenn mindestens eines der zu überwachenden Steuersignale vorhanden ist, legt die Torschaltung 74 den Überwachungskreis an Spannung und der Kondensalor liidt sich auf. Jn den Signalpausen kann sich der Kondensator über die Diode 35 und den nicderohmigen Entladewklcrstaud 75 schnell entladen. So bald eines der Signale über den Überwachungszeitraum hinaus ununterbrochen andauert, erreicht dii
ίο Ludespannung des Kondensators einen Wert, bei derr das Relais 7d erregt wird und damit der Schalter 6f öffnet. Dies hat die Außerbetriebsetzung des Anti bloekicrregclsystems zur Folge und die Drueksleuer ventile fallen in ihren Ruhezustand.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 635/3

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Überwachungseinrichtung für ein Antiblokkicrregeisystem für druckmittelbetätigte Fahrzeugbremsen, bei der die Ansprechzeit des Drucksicuerorgans mit Hilfe eines über einen Ladewiderstand aufladbaren Kondensators überwacht wird und bei der bei Erreichen einer vorgegebenen Ladespannung das Regelsystem unwirksam gemacht wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei der an sich bekannten Verwendung eines Drucksteuerorgans (17,18), das mit mindestens zwei unterschiedlichen Steuersignalen (Z17, /,„; is, α,, a2) beaufschlagt wird, von denen jedes im Störungsfall die Wirksamkeit der Bremse gefährden kann, zur Überwachung aller Signale nur ein einziger Kondensator (26; 49) vorgesehen ist, und daß dieser derart angeschaltet ist, daß bei Vorhandensein wenigstens eines Steuersignals ein Ladestrom zuai Kondensator (26; 491) fließt.
2. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kondensator (26; 49) ein beim Fehlen von Steuersignalen wirksamer niederohmiger Entladezweig (35, 28, 17; 50, 46, 17) zugeordnet ist.
3. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Reihenschaltung aus Ladewiderstand (25, 48) und Kondensator (26; 49) ein niederohmiger Entladcwiderstand (28, 17; 17, 46; 75) geschaltet ist, und daß parallel zum Ladewiderstand (251: 48) eine derart gepoltt Diode geschaltet ist, daß beim Fehlen einer Ladespannung der L dewiderstand unwirksam ist.
4. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetwicklungen von Drucksteuerventilen (17, 18) im Entladekreis des Kondensators (25, 49) liegen.
5. Überwachungseinrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Magnetwicklurg der Drucksteuerventile (17, 18) mit einer Parallelschaltung aus je einer Diode (27. 29) und einem Widerstand (28, 30) in Reihe liegt und die parallelliegenden Reihenschall ungen den Entladewiderstand bilden.
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DE2253867C3 (de) * 1972-11-03 1981-04-16 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Überwachungsschaltung für Antiblockierregelsysteme
FR2222253B1 (de) * 1973-03-19 1976-05-21 Dba
US4712841A (en) * 1986-11-19 1987-12-15 Allied Corporation Fail safe circuit for an anti-lock braking system modulator drive

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