DE1938389C3 - Überwachungseinrichtung für ein Antiblockierregelsystem - Google Patents
Überwachungseinrichtung für ein AntiblockierregelsystemInfo
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- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Überwachungseinrichtung für ein Antibiockierrcgelsystem für druckmittclbetätigte
Fahrzeugbremsen, bei der die Ansprechzeit des Driieksteuerorgans mit Hilfe eines über einen Ladewiderstand
aufladbaren Kondensators überwacht wird und bei der bei Erreichen einer vorgegebenen
Ladespannung das Regelsystem unwirksam gemacht wird.
Eine solche Einrichtung ist aus der USA.-Patentschrift 3017 145 bekannt. Dort ist ein Diei-Wege-Magnetventil
vorhanden, das in seiner einen Stellung eine Druckanhcbung zulaßt und in der anderen Stellung
eine Druckabsenkung bewirkt. Im Störungsfalle kann al.-,ο nur in der letztgenannten Stellung dieses
Ventils die Wirksamkeit der Bremse gefiihrdcl werden,
so daß auch nur ein einziges, dieser Stellung zugeordnetes elektrisches Steuersignal überwacht zu
werden braucht. Dies, geschieht mit Hilfe eines während der Ansprechzeit des Ventils, sich ntifladenden
Kondensators, dessen Ladespannung bei Erreichen einer vorgegebenen Schwelle das Regelsystem un-
s wirksam macht.
Besteht jedoch das einem bestimmten Radbremszylinder
zugeordnete DrucksteuL-mriutn aus einem
Einlaß- und einem Auslaßventil, wiv 7. B, in der schweizerischen Patentschrift 458 092 beschrieben,
ίο oder wird das Drucksteuerorjian von mehreren unterschiedlichen
Steuersignalen beaufschlagt, dann ist notwendigerweise diese Mehrzahl von auftretenden
Steuersignalen auf fehlerhaftes, zu langes Andauern zu überwachen.
»5 Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht
darin, bei einem Antiblockierregler mit einem Drucksteucrorgan, das von wenigstens zwei Steuersignalen
beaufschlagt wird, eine einfache und gut wirksame Überwachungs- und Abschaiteinnchtung zu
»o schaffen. Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch
1 angegebenen Merkmale gelöst.
Es wurde nämlich erkannt, daß bei allen neueren Antiblockierregelsystemen die Steuersignale niemals
derart zeitlich gegeneinander verschoben sind, daß
*5 sich keine Unterbrechung ergibt. Die kürzeren Signale
treten vielmehr nur auf, solange auch die längeren Signale
vorhanden s'.nd, so daß die Ladezeit des Kondensators nach der Normaldauer dieser längsten Signale
allein bemessen werden kann.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin daß dem Kondensator ein beim Fehlen sämtlicher
Steuersignale wirksamer niederohmiger Entladezweig zugeordnet ist. Damit soll veirmieden werden, daß der
Kondensator als integrator wirkt, d. h. auch dann auf seine volle Spannung kommt und eine Außerbetriebsetzung
des Antiblockierregelsystems bewirkt, wenn die signalfrcicn Pausen sehr kurz werden. Ertindungsgemälj
kommt dagegen nur eine Auslösung zustande, wenn mindestens eines der Stciii.*signale ununterbrn-
♦o ehe η länner als eine bestimmte Maximal/eil andauert
Eine solche Schnellentlaclevorrichtung kann z. B.
dadurch verwirklicht werden, daß zu der aus einem hochohmigen Ladewiderstand und dem Kondensator
gebildeten Reihenschaltung cii niederohmiger EntIa-
dewiderstand parallel geschaltet ist. und außerdem der Ladewiderstand mit einer parallelgeschalteten Diode
versehen ist, die beim Entladevorgang durchlässig ist. Sind bei einem Antibiockierrcgelsystem zwei Magnetventile
vorhanden, deren Steuersignale beide
überwacht werden müssen, dann erhält man auf folgende
Weise eine besonders einfache SchaUung: Jede Magnetwicklung wird mit einer Parallelschaltung aus
je einer Diode und einem Widerstand in Reihe geschaltet und die beiden Reihenschaltungen bilden
dann parallel genommen oen Schnellenlladcwidetsland.
An Hand der Zeichnung werden im folgenden einige Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Schaltung zur gemeinsamen Überwachung eines Einlaß- und eines Auslaßventils
in sogenannter Arbcitsstromschaltung mit einer Warnlampc;
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausfiihrungsbeispicl zur
Überwachungcbenfallszweier Ventile unter Verwendun»
des Ruhestromprinizips;
Fig. 3 ist ein Zcildiagramm, das die Steuersignale
und den Bremsdruck der beiden ersten Beispiele im
Normalbetrieb zeigt;
F i g. 4 ist ein drittes Ausfuhrungsbeispiel mit ubenzwei
Ventilen, die jedoch von insgesamt vier Si-
lcn teilweise im Pulsbetrieb gesteuert werden, und
pig. 5 ist das Zeitdiagramm hierzu.
Pie Überwachungseinrichtung gemäß Fig. 1 betrifft
ein Amiblockierregelsystem mit einem normalerweise
geöffneten Einlaßventil 17 und einem normalerweise geschlossenen Auslaßventil 18. Die
Wicklungen dieser Ventile werden über Kontakte 19 und 20, die z, B. auch Relaiskontakte sein können,
von einem am Fahrzeugrad angebrachten, nicht dargestellten Meßfühler gesteuert und sind gemeinsam
über einen Umschalt-Relaiskontakt 21 geführt. Die zugehörige Relaiswicklung 22 (vgl. die gestrichelte
Wirkverbindung 22a) wird von einem Transistor 23 gesteuert. Im dargestellten Normalzustand ist die Relaiswicklung
22 nicht erregt, und der Kontakt steht so, daß der Strom vom Pluspol, sofern die Koniakte
19 oder 20 geschlossen sind, über die Magnetventile nach Masse fließen kann. Zieht das Relais nn, so
brennt eine Warnlampe 24, und die Magnetventile fallen unabhängig von der Stellung der Kontakte 19
und 20 in ihre Ruhestellung.
Zur Feststellung einer eventuellen Überschreitung der normalen Arbeitszeiten der Ventile ist ein RC-Zeitglied
vorgesehen, bestehend aus der Reihenschaltung eines Ladewiderstandes 25 und eines Kondensators
26, der an Masse liegt. Das vom Kondensator abgewendetc Ende des Widerstandes ist über eine
Diode 27 und einen dazu parallel liegenden Widerstand 28 an die Verbindungsleitung zwischen dem
Kontakt 19 und dem Magnetventil 17 gelegt, wahrend eine Diode 29 und ein dazu parallel liegender Widerstand
30 zur Vcrbindungsleitung zwischen dem Kontakt 20 und dem Magnetventil 18 führt. Der Ohmwert
der Widerstände 28 und 30 ist mindestens so hoch bemessen, daß die Magnetventile entkoppelt sind,
d.h. beim Schließen eines der beiden Kontakte 19 oder 20 nur das jeweils zugeordnete Magnetventil arbeitet.
Die Dioden 27 und 29 sind so gepolt, daß der Strom von den beiden Kontakten 19 und 20 über das
RC-Glied nach Masse fließen kann. Sie haben die Aufgabe sicherzustellen, daß unabhängig davon, ob
einer od,:r beide Kontakte 19 oder 20 geschlossen sind, die volle Speisespannung am RC-Glicd 25/26
liegt.
Am Verbindungspunkt des Ladewiderstandes 25 mit dem Kondensator 26 ist die Basis eines Transistors
31 angeschlossen. Seiii Emitter liegt an einem durch
die Widerstände 32 und 33 gebildeten Spannungsteiler, wahrend sein Kollektor über einen Koppclwiderstand
34 mit der Basis des Transistors 23 verbunden ist. Endlich ist zur kurzzeitigen Entladung des Kondensators
26 über die Widerstände 28 und 30 und die beiden Magnetventile eine Diode 35 /um Ladewiderstand
25 parallel geschaltet
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende;
Ausgehend vom Ruhezustand, in dem beide Transistoren nichtleitend sind, möge beispielsweise der
Kontakt 19schließen. Damit arbeitet das Einlaßventil
17 und gleichzeitig wird über die Diode 27 und den I.adewiderstand 25 der Kondensator 26 aufgeladen.
Damit steigt die Spannung an der Basis des Transistors 31 an, und wenn sie yrößer als die Spannung am Widerstand
33 plus der Sperrspannung des Transistors 31 geworden ist, sei iUtet dieser und damit auch der
Transistor 23 durch. Damit zieh! das Relais an. der Kontakt 21 legt um, das Ein- und Auslaßventil geht
in seine Ruhestellung zurück und die Warnlampe 24 brennt.
Diese Vorgang spielt sich jedoch nur ab, wenn eine
Störung auftritt, denn der Ladewidersland 25 ist so hochohmig, daß während der bei Normalbetrieb des
Regelsystems als maximal anzusehenden Signaldauer des Einlaßventils 17 (etwa 400 msec) der Kondensator
nicht auf die zum Schalten der Transistoren erforderte liehe Spannung aufgeladen werden kann.
In Fig. 3 oben ist das Steuersignal Z17 des Einlaßventils
17 und i",K des Auslaßventils 18 in Form eines
Impulsdiagrammes eingezeichnet. Man sieht folgende Abhängigkeit de·., Bremsdruckes P von diesen Signais
len: Wenn keines der beiden Signale vorhanden ist, wie z. B. ganz !inks im Diagramm, dann ist das Einlaßventil
geöffnet und das Auslaßventil geschlossen, so daß der Druck vom Fahrer des Fahrzeuges gesteuert
ansteigt. Ist nur das Signal Z17 vorhanden, dann schließt
»o das Hinlaßventil 17 und der Druck bleibt konstant.
Erscheint zusätzlich auch (',„, dann sinkt der Druck
ab. Die Figur zeigt nach relativer Größenordnung und Reihenfolge der Signale den Normalfa!! eines'Regelzvklus
bei einem bekannten Regelsystem. Je nach den
»5 Fahrbahnverhältnissen ändern sieh meist die Höhe
uri-J Zahl der Druckslufen im rechten Teil. Das Diagramm
soll vor allem erläutern, daß vom Prinzip des Regelsystem-, her das Signal /',„ niemals in den Pausen
M)Ii ι,, liegen kann. Es genügt also, die Ladedauer
des Kondensators bis 7um Erreichen der Schaltspannung
um einen gewissen Sicherheitszuschlag länger /u machen, als die längste Impulsdauer von /[7 ist. Ausgehend
ton den Verhältnissen bei extrem glatter
Fahrbahn und mit einem Sicherheitszuschlag von etwa 200 msec wurde die maximale Ladezeit oder Anspreehzeit
der Überwachungseinrichtung mit 600 msec bemessen. Ob der Kondensator infolge von ir
oder /,„ geladen wird, ist gleichgültig. Jedes Signal
wird nach dergleichen Norm überwacht. Ein zusatzli-
4J cliLr, ganz entscheidender Vorteil besteht noch darin,
daß als dritte Möglichkeit der Kondensator 26 seine
Schultspannung erreichen kann, wenn die Signale gegeneinander
zeillich so versetzt sind, daß das eine die I.iicke des anderen überdeckt. Auch dieses zeigt ja
"lach dem vorher Gesagten eine Störung des Svstcms
an.
liei Normalbetrieb des Regelsystems treten jedoch möglicherweise nur kurze Signalpausen auf, bevor
die Schaltspaniumg am Kondensator 26 erreicht ist.
Dann entlädt sich der Kondensator unter Umgehung des Widerstandes 25 schnell über die Diode 35 auf
folgendem Slmmvveg: Widerstand 28. Einlaßventil 17. Kontaki 21 sowie paiallel da::u über Widerstand
30 und Auslaßventil 18. Dieser Hntlaüeslrompfad muli insgesamt nicderohmiger als der Ladewiderstand
25 sein. Diese Forderung läßt sich mit der Forderung nach Entkopplung der Magnetventile praktisch leicht
vereinigen, da die Magnelveniilwicklungen sehr niederohmig
sind. Beispielsweise wurden 3 kS2 für die
Widerstände 28 und 30 und 180 ki? für den Ladewiderstand
25 gewählt.
Die Überwachungseinrichtung ist insbesondere für das AntiblockierregHsystem von Personenkraftwagen
vorgesehen. Der Fahrer soll es sich vor Antritt einer
Fahrt zur Gewohnheit machen, kurzzeitig auf die Bremse zu treten und zu beobachten, ob die Warnlamps
24 aufleuchtet. Da ein solches kurzzcitges Bremsen beim Stillstand oder während der Fahrt stets
lunger als 600 msec dauert, wird die Überwachungseinrichtung
ansprechen, wenn einer der beiden Kontakte 19 oder 20 kleb» oder aus einer sonstigen FeIilerursache
die Drucksteuerventile arbeiten, wenn die Schaltung über den Brcmslichtschalter an Spannung
gelegt wird.
Das Ausführungsbeispiel einer Überwachungseinrichtung nach F i g. 2 bezieht sich auf das gleiche Antiblockierregclsystem,
also ebenfalls auf ein solches mit Ein- und Auslaßventil. Die Ventile 17 und 18 sind
hier jedoch über einen normalerweise geöffneten Relaiskontakt 42 gemeinsam an den Pluspol angeschlossen
und werden über zwei Transistoren 40 und 41 vom Regelsystem her gesteuert. Die zu dem Kontakt
42gehörige Relaiswicklung43 (Wirkverbindung 43«)
ist einerseits mit dem Pluspol und andererseits über die Kollektor-Emitter-Strecke eines Transistors 58
mit Masse verbunden. Die Basis des Transistors liegt über Widerstand 57 am Pluspol, so daß also im Ruhezustand
dieser Transistor leitet, die Relaiswirklung erregt und der Kontakt 42 geschlossen ist. Die Steuertransistoren
40 und 41 sind dagegen nichtleitend, so daß sich die beiden Magnetventile in ihrer Ruhestellung
befinden.
trf E
Kontakt 4T, Einlaßvennil 17 und Widerstand 46 sowie
parallel da/.u Auslaßventil 18 und Widerstand 47, Diode 50 (unler Umgehung des Widerstandes 48).
negativer Belag des Kondensators 49.
Fig. } bezieht sich auch auf das Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2. Die Impulszcile /17 gibt die Zeiten
an. in denen der Transistor 40 und die Impuls/eile /,„ entsprechend die Zeit an, in der der Transistor 41
leitend ist. Bei Fig. 1 waren dies die Zeiten, in denen
>o die Kontakte 19 bzw. 20 geschlossen waren.
Das dritte Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 soll demonstrieren,
daß auch mehr als zwei Steuersignale mit Hilfe eines Kondensators überwacht werden können,
wenn nur die langen Steuersignale die kurzen aus-
»5 nahmslos zeitlich überdecken. Das ist auch bei dem
Antiblockierregelsystem gewährleistet, das der F i g. 4 zugrunde liegt. Es ist wiederum ein normalerweise geöffnetes
Einlaßventil 17 und ein normalerweise geschlossenes Auslaßventil 18 vorgesehen. Beide weisen
»o jedoch neben dem stromlosen und dem dauernd erregten
Zustand einen dritten Betriebszustand auf, in dem ihnen ein unterbrochener Steuerstrom, also eine
periodische Impulsfolge, zugeführt wird. Der Pulsbetrieb des Einlaßventils hat ein Ansteigen des Druckes
Zur Entkopplung der beiden Magnetventile sind »5 in kleinen Stufen, im Mittel also mit einer geringeren
auch hier zwei Widerstünde 46 und 47 sowie zwei Steigung zur Folge, während bei dauernd erregtem
Dioden 44 und 45 vorgesehen, letztere sind jedoch Einlaßventil und gepulstem Auslaßventil der Druck
umgekehrt gepolt wie in Fi g. 1. Der mittlere Verbin- im Mittel langsamer absinkt als bei dauernd erregtem
dungspunkt der Dioden und Widerstände fuhrt zu ei- Auslaßventil.
nem Widerstand 48 des RC-Gliedcs und über diesen
zum Kondensator 49. Dieser ist jedoch im Gegensatz zu Fig. 1 mit dem Pluspol verbunden. Zur Schnellentladung
des Kondensators dient eine Diode 50, die parallel zum Widerstand 48 gelegt ist. Der Verbin-Ein
Signalgeber 59 gibt in dem Diagramm nach Fig. 5 dargestellte Steuersignale ex, e2, fl( und a2 ab.
Ferner ist ein Impulsgenerator 60 mit vier Ausgängen
61 bis 64 vorgesehen. Sofern ein Schalter 65, der den Steuerimpulsgeber und den Signalgeber von einer
dungspunkt zwischen Kondensator und Widerstand 35 Stromquelle 66 her mit Energie versorgt, geschlossen
48 liegt an der Basis eines npn-Transistors 51, dessen ist, stehen an den Ausgängen 61 bis 64 der Reihe nach
ein Dauersignal, eine rechteckige Impulsfolge, wiederum ein Dauersignal und wiederum eine rechtekkige
Impulsfolge an. Die beiden Impulsfolgen müssen 40 nicht unbedingt gleiches Tastverhältnis und gleiche
Impulslänge haben. Die beiden Ausgänge 63 und 64 des Impulsgenerators sind über UND-Glieder 67 und
68 sowie über ein ODER-Glied 71 mit der Einlaßventilwicklung verbunden. Die UND-Glieder 67 und 68
Die Wirkungsweise dieser Schaltung nach Fig. 2 45 werden von den Signalen e, und e2 gesteuert. Entspre ist
zum großen Teil umgekehrt wie bei Fig. I. Ausge- chend gelangen nach Maßgabe der Steuersignale ö,
und n, die Impulse an den Ausgängen 61 und 62 de>
Impulsgenerators über UND-Glieder 69 und 70 sowie über ein ODER-Glied 72 zur Wicklung 18 des Auslaßventils.
In Zusammenschau mit Fig. 5 ergibt sich kurz folgende
ungestörte Wirkungsweise des Antiblockierregelsystems nach Fig. 4: Ist gar kein Signal am Ausgang
des Signalgebers 59 vorhanden, so steigt der Druck F steil an, weil das Einlaßventil nicht erregt
Emitter an einem durch Widerstände 52 und 53 gebildeten Spannungsteiler angeschlossen ist. Der Kollektor
dieses Transistors führt über einen Koppelwiderstand 54 zur Basis eines pnp-Transistors 56 und
außerdem über einen Widerstand 55 an Masse. Der Emitter dieses Transistors 56 liegt an Masse und .srin
Kollektor an der Basis des schon genannten Transi store 58.
hend vom Ruhezustand nrt geschlossenem Kontakt
42 und stromdurchflossener Kollcktor-Emitter-Strecke
des Transistors 58 soll das Ansprechen dieser Schaltung erläutert werden, wenn einer der beiden
Transistoren 40 oder 41 länger als 600 msec leitend ist, was auch hier als Störungsfall gilt. Beispielsweise
möge durch Beeinflussung vom Regelsystem her der Transistor 40 leitend werden. Der Kondensator 49
lädt sich dazu über den Widerstand 48, die Diode 44 und über den Transistor 40 auf. Dabei sinkt das Potential
an der Basis des Transistors 57 ab, und zwar im Störungsfall so weit, daß dieser Transistor leitend
wird. Damit wird das Potential an der Basis des Transistors 56 hochgezogen, wodurch auch dieser leitend
wird und dadurch den Transistor 58 sperrt. Das Relais
43 fällt ab und der Kontakt 42 öffnet.
Die beiden Magnetventile gehen also in ihre Ruhestellung zurück. Wird die Ansprechzeit der Schaltung
dagegen nicht erreicht und öffnet der Transistor 40 schon vorher, und sei es auch nur kurzzeitig, dann
entlädt sich der Kondensator auf folgendem Wege, ausgehend vom Pluspol:
und daher voll geöffnet ist. Ist nur das Signal c, vorhanden,
dann steigt der Druck in Stufen langsam an, e2 bewirkt ein Halten des Bremsdruckes, da das Einlaßventil
dauernd geschlossen ist, e2 plus α, (mögli-
cherweise auch zusammen mit C1) bewirkt ein langsames,
stufenweises Absinken des Bremsdruckes, und C2 plus a2 (gegebenenfalls zusammen mit den übrigen
Signalen) bewirkt ein steiles Absinken des Bremsdruckes, da das Auslaßsignal dauernd geöffnet
65 ist.
Es empfiehlt sich hier, die Signale e2, o, und α,
zu überwachen, was gemäß Fig. 4 dadurch geschieht, daß die drei Signale über ein ODER-Glied 73 einer
<O
u· ii te η eile
41 ■ich
dcmil en, usem
ee-5 en erin
ine
cn ;m ck :m
eh ib. en en
er en ch ck- :n ic
Torschaltung 74 zugeführt werden. Diese Torschaltung
aber steuert den Ladevorgang der eigentlichen Überwachungsschaltung. Die Überwachungsschaltung
besteht wie bei Fig. 1 aus dem RC-Glied 25/26 sowie der Diode 35, die parallel zum Ladewiderstand
25 geschaltet ist, und aus einem nicderohmigen EnHa-■icwiderstand
75, der zum ganzen RC-Glicd parallel !ragt. Die Parallelschaltung aber ist in Reihe mit der
Torschaltung74 an eine Spannungsquelle angeschlossen. Rechts des RC-Gliedcs feigen dann die beiden
Transistoren 31 und 23 gemäß Fig. 1, wobei der Transistor 23 ein Relais 76 steuert, zu dem, wie durch
die Wirkverbindung 76a gezeigt, der Schalter 65 für die Stromversorgung gehört. Im Ruhe- und Normalzustand
ist der Schalter geschlossen.
Wenn mindestens eines der zu überwachenden Steuersignale vorhanden ist, legt die Torschaltung 74
den Überwachungskreis an Spannung und der Kondensalor liidt sich auf. Jn den Signalpausen kann sich
der Kondensator über die Diode 35 und den nicderohmigen Entladewklcrstaud 75 schnell entladen. So
bald eines der Signale über den Überwachungszeitraum hinaus ununterbrochen andauert, erreicht dii
ίο Ludespannung des Kondensators einen Wert, bei derr
das Relais 7d erregt wird und damit der Schalter 6f öffnet. Dies hat die Außerbetriebsetzung des Anti
bloekicrregclsystems zur Folge und die Drueksleuer ventile fallen in ihren Ruhezustand.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 635/3
Claims (5)
1. Überwachungseinrichtung für ein Antiblokkicrregeisystem
für druckmittelbetätigte Fahrzeugbremsen, bei der die Ansprechzeit des Drucksicuerorgans mit Hilfe eines über einen Ladewiderstand
aufladbaren Kondensators überwacht wird und bei der bei Erreichen einer vorgegebenen
Ladespannung das Regelsystem unwirksam gemacht wird, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der an sich bekannten Verwendung eines Drucksteuerorgans (17,18), das mit mindestens
zwei unterschiedlichen Steuersignalen (Z17,
/,„; is, α,, a2) beaufschlagt wird, von denen jedes
im Störungsfall die Wirksamkeit der Bremse gefährden kann, zur Überwachung aller Signale nur
ein einziger Kondensator (26; 49) vorgesehen ist, und daß dieser derart angeschaltet ist, daß bei
Vorhandensein wenigstens eines Steuersignals ein Ladestrom zuai Kondensator (26; 491) fließt.
2. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kondensator
(26; 49) ein beim Fehlen von Steuersignalen wirksamer niederohmiger Entladezweig (35, 28, 17;
50, 46, 17) zugeordnet ist.
3. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Reihenschaltung
aus Ladewiderstand (25, 48) und Kondensator (26; 49) ein niederohmiger Entladcwiderstand
(28, 17; 17, 46; 75) geschaltet ist, und daß parallel zum Ladewiderstand (251: 48) eine
derart gepoltt Diode geschaltet ist, daß beim Fehlen
einer Ladespannung der L dewiderstand unwirksam
ist.
4. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetwicklungen
von Drucksteuerventilen (17, 18) im Entladekreis des Kondensators (25, 49) liegen.
5. Überwachungseinrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Magnetwicklurg der Drucksteuerventile (17, 18) mit einer Parallelschaltung aus je einer Diode (27.
29) und einem Widerstand (28, 30) in Reihe liegt und die parallelliegenden Reihenschall ungen den
Entladewiderstand bilden.
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19691938389 DE1938389C3 (de) | 1969-07-29 | 1969-07-29 | Überwachungseinrichtung für ein Antiblockierregelsystem |
Publications (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE2253867C3 (de) * | 1972-11-03 | 1981-04-16 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Überwachungsschaltung für Antiblockierregelsysteme |
| FR2222253B1 (de) * | 1973-03-19 | 1976-05-21 | Dba | |
| US4712841A (en) * | 1986-11-19 | 1987-12-15 | Allied Corporation | Fail safe circuit for an anti-lock braking system modulator drive |
-
1969
- 1969-07-29 DE DE19691938389 patent/DE1938389C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE1938389A1 (de) | 1971-02-11 |
| DE1938389B2 (de) | 1974-01-31 |
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