DE1938285C - Blaskopf vorrichtung an einer Glaskolben-Blasmaschine - Google Patents
Blaskopf vorrichtung an einer Glaskolben-BlasmaschineInfo
- Publication number
- DE1938285C DE1938285C DE19691938285 DE1938285A DE1938285C DE 1938285 C DE1938285 C DE 1938285C DE 19691938285 DE19691938285 DE 19691938285 DE 1938285 A DE1938285 A DE 1938285A DE 1938285 C DE1938285 C DE 1938285C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ramp
- chain
- nozzle tip
- guide roller
- glass
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
J 938 285 f
3 4
wegung der zweiten Führungsrolle und damit der sich während der in Ansicht dargestellte Blaskopf die ab-
in den Glasrohling eindrückenden Blasdüsenspitzc gesenkte Stellung während des Kolbenblasens inne-
steuern. hat,
Die zweite Führungsrolle am Blasrohr und die F i g. 3 den Blaskopf gemäß F i g. 1 in Ansicht von
zweite Auflauframpe an der Maschine, die an der 5 oben nach der Linie A-A,
zweiten Führungsrolle angreift und die Abvärtsbewe- Fig. 4 Einzelheiten, den Gleitschuh und den Zy-
gung der Blasdüsenspitze steuert, während die erste linder zeigend,
Führungsrolle am Blaskopf mit einer ersten Auflauf- F i g. 5 und 6 die Einlauf- und Auslaufstelle der
rampe zusammenarbeitet, derart, daß sie den Gleit- Blasköpfe am Druckluftbehälter von der Seite gese-
schuh am oberen Ende des *Blaskopfes kurzzeitig so io hen und
weit absenkt, daß eine Koiiision mit der Unterseite Fig. 7 eine schematische Darstellung einer Glasdes
Druckluftbehälters vermieden ist, erbringt gegen- kolbenblasmaschine, die mit der Blaskopfgliederkette
über dem Stand der Technik mit einfachen Mittein gemäß der Erfindung ausgestattet ist.
die wesentlichen Vorteile. Mit anderen Worten, bei Wie F i g. 1 und 2 zeigen, ist der Blaskopf 23 mit der Erfindung sind die Verschiebebewegungen des 15 Führungsrollen 9 und 10 ausgestattet Die Führungs-Gleitschuhs und der Blasdüsenspitze jetrennt vonein- rollen 9 sind seitlich fest an einem Zylinder 5 angeander sowohl in geeigneter zeitlicher Folge als auch bracht, der an seinem oberen Ende einen Gleiiin geeigneter Verschiebungsgröße gesteuert. Es ver- schuh 1 aufweist und der in einer Hülse 3 geführt ist, steht sich dabei, daß durch die getrennte Steuerung die fest mit den Kettengliedern 2 verbunden ist, wovon Gleitschuh und Düsenspitze eine unerwünschte 20 bei der Zylinder gegen die Kraft einer Feder 4 in Aufwärts verschiebung der Blasdüsenspitze in bezug senkrechter Richtung Bewegungen ausführen kann, auf den Glasbandrohling verhindert wird. Die Ab- Ein Blasrohr 8 mit Blasdüsenspitze 7 an seinem untewärtsverschiebung des Gleitschuhs erfolgt zuerst ren Ende ist gleitbar in den ZylinderS eingesetzt, so durch das Zusammentreten der ersten Führungsrolle dai! ■ r gegen die Kraft einer Feder 6 in vertikaler und der ersten Auflauframpe, ohne daß dabei die 35 Richtung hin und her verschieblich ist. Die Führungs-Blasdüsenspitze mit dem Glasbandrohling in Beruh- rollen iO sitzen am Blasrohr 8. Die Rollen 9 und 10 rung kommt, und nachdem der Gleitschuh in Jen Be- werden von Auflauframpen 11, 12, 13, 14 und 15 gereich des Druckluftbehällers gelangt ist, wird durch führt, wie dies später noch genauer beschrieben wird. Zusammenwirken der zweiten Führungsrolle und der Die Auflauframpe 11 (s. Fig. 5) ist dafür vorgesedritten Auflauframpe die Blasdüsenspitze, die durch 30 hen, die Führungsrollen 9 und damit auch den Zylin· die zweite Auflauframpc so lange in ausreichendem der 5 so weit herunterzudrücken, daß der Gleit-Abstand gehalten wird, in den Glasbandrohling hin- schuh 1 unter die unterseitige Gleitfläche 16 eines eingedrückt, unabhängig von der Bewegung des Druckluftbehälters 31 geführt wird, an dem der Gleit-Gleitschuhs. schuh 1 anliegen soll, während die Auflauframpe 12
die wesentlichen Vorteile. Mit anderen Worten, bei Wie F i g. 1 und 2 zeigen, ist der Blaskopf 23 mit der Erfindung sind die Verschiebebewegungen des 15 Führungsrollen 9 und 10 ausgestattet Die Führungs-Gleitschuhs und der Blasdüsenspitze jetrennt vonein- rollen 9 sind seitlich fest an einem Zylinder 5 angeander sowohl in geeigneter zeitlicher Folge als auch bracht, der an seinem oberen Ende einen Gleiiin geeigneter Verschiebungsgröße gesteuert. Es ver- schuh 1 aufweist und der in einer Hülse 3 geführt ist, steht sich dabei, daß durch die getrennte Steuerung die fest mit den Kettengliedern 2 verbunden ist, wovon Gleitschuh und Düsenspitze eine unerwünschte 20 bei der Zylinder gegen die Kraft einer Feder 4 in Aufwärts verschiebung der Blasdüsenspitze in bezug senkrechter Richtung Bewegungen ausführen kann, auf den Glasbandrohling verhindert wird. Die Ab- Ein Blasrohr 8 mit Blasdüsenspitze 7 an seinem untewärtsverschiebung des Gleitschuhs erfolgt zuerst ren Ende ist gleitbar in den ZylinderS eingesetzt, so durch das Zusammentreten der ersten Führungsrolle dai! ■ r gegen die Kraft einer Feder 6 in vertikaler und der ersten Auflauframpe, ohne daß dabei die 35 Richtung hin und her verschieblich ist. Die Führungs-Blasdüsenspitze mit dem Glasbandrohling in Beruh- rollen iO sitzen am Blasrohr 8. Die Rollen 9 und 10 rung kommt, und nachdem der Gleitschuh in Jen Be- werden von Auflauframpen 11, 12, 13, 14 und 15 gereich des Druckluftbehällers gelangt ist, wird durch führt, wie dies später noch genauer beschrieben wird. Zusammenwirken der zweiten Führungsrolle und der Die Auflauframpe 11 (s. Fig. 5) ist dafür vorgesedritten Auflauframpe die Blasdüsenspitze, die durch 30 hen, die Führungsrollen 9 und damit auch den Zylin· die zweite Auflauframpc so lange in ausreichendem der 5 so weit herunterzudrücken, daß der Gleit-Abstand gehalten wird, in den Glasbandrohling hin- schuh 1 unter die unterseitige Gleitfläche 16 eines eingedrückt, unabhängig von der Bewegung des Druckluftbehälters 31 geführt wird, an dem der Gleit-Gleitschuhs. schuh 1 anliegen soll, während die Auflauframpe 12
Vorteilhaft ist es, die dritte Auflauframpe federnd 35 die Aufgabe hat, den Zylinder 5 nach Beendigung des
abzustützen, um ein zu gewaltsames Hineindrücken Blasformvorgangs wieder in seine Ausgangsstellung
der Blasdüsenspitze in den Glasbandrohling bei even- zurückzuführen
tuellen Störungen zu vermeiden. Auch kann zwischen Die Auflauframpe 13 (s. Fig. 1 und 5) verhindert,
eine Innenschulter der Buchse und eine Außenschul- daß die Führungsrollen 10 abgesenkt werden, so daß
ter am Zylinder eine Feder eingespannt sein, die den 40 auch das Blasrohr 8 nicht abgesenkt werden kann
Zylinder aufwärts drückt, so daß dieser in an sich be- und die Blasdüsenspitze 7 nicht eher niedergedrückt
kannter Weise federnd mit dem Gleitschuh an der wird, als bis der Gleitschuh 1 dicht an der Gleitfläche
Druckluftbelvilter-Unterseite anliegt, und es kann 16 anliegt, und die Rampe läßt das Absinken der
weiterhin zwischen eine Innenschulter im Zylinder Blasdüsenspitze 7 in das Glasband 18 auf einer Loch-
und eine Außenschulter am Blasrohr eine zv/eite Fe- 45 platte 17 erst dann zu, wenn der Gleitschuh 1 festen
der eingespannt sein, die das von der dritten Auflauf- Kontakt mit der Gleitfläche 16 des Luftbehälters hat.
rampe zwangsgeführt in den Glasbandrohling mit Rampe 13 wirkt mit der Auflauframpe 15 zusammen,
der Blasdüsenspilze hineingedrückte Blasrohr wäh· die durch Federn 19 (s. Fig. 5) gehalten ist und
rend des Blasvorgangs in dieser Stellung hält. sicherstellt, daß die Blasdüse 7 abgesenkt wird.
Erwünscht ist nach einem weiteren besonderen 50 Die Auflauframpe 14 (Fig. 6) sorgt dafür, daß die
Ausführungsbeispiel der Erfindung eine solche Ge- Blasdüse 7 nach Beendigung des Blasformvorganges
slallung der zweiten Auflauframpe, daß die Blasdü- vom Glasband 18 wieder abgehober, und in ihre Aus-
senspitze kurz vor dem Anheben des Gleitschuhs an gangslage zurückgeführt wird.
die Druckluftbehälter-Unterseite abgesenkt wird. Da- F i g. 7 ist eine schematische Darstellung einer bemit
wird verhindert, daß im Augenblick der Anlage 55 kannten Bandmaschine, an der die erfindungsgemädes
Gleitschuhs an der Druckluftbehälter-Unterseite ßen Blasköpfe eingesetzt sind. In dieser Figur ist mit
Druckluft aus der noch nicht in den Glasbandrohling 20 die Austrittsöffnung eines Glasschmelzofens beeingedrückten
Blasdüsenspitze entweichen kann. zeichnet, aus der ein Glasschmelzestrahl 21 heraus-
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung wird nach- strömt, der durch ein Paar Zuführrollen 22 in ein
folgend an Hand der Zeichnung beschrieben. Es 60 Band ausgeformt wird, das den Lochplatten 17 an
zeigt einer endlosen Lochplattenkette 25 zugeführt wird,
Fig. 1 eine Ansicht eines Blaskopfgliedes gemäß die in horizontaler Richtung verläuft. Das Glas wird
der Erfindung, das im Maschinenrahmen geführt dann durch Löcher in den Lochplatten hindurchge-
wird, in Richtung der Bewegung der Blaskopfkette drückt und zu Glaskolben ausgeformt, was in, be-
gesehen, 65 kannter Weise durch Zuführen von Luft mit niedri-
Fig..2 eine Seitenansicht zweier Blasköpfe, von gern Druck durch Blasköpfe 23 erfolgt, die an einer
denen einer im Längsschnitt dargestellt ist, wobei der Blaskopfgliederkette 26 hängen, weiche in einer
geschnittene mit Abstand über dem Glasband liegt, Ebene oberhalb der Lochplatten 17 an einer beson-
deren Kette synchron entlanggeführt werden, während
an einer ebenfalls endlosen Formenketle 27 senkrecht unterhalb der Lochplatte 17 synchron mit
dieser Formen 24 entlanggeführt werden. Die Ziffern 28 und 29 bezeichnen Antriebselemente, während mit
30 ein Rahmen bezeichnet ist. In die unlerseilige Gleitfläche 16 des Druckluftbehälters 31 sind Luftkanälc
32 angeformt. Fig. 1 zeigt außerdem Führungsrollen 33, die am Kettenglied 2 befestigt sind und auf
Führungsschienen 34 laufen, sowie weitere Antriebsrollen 35. 36 ist ein Ventil, das die Zufuhr der Luft
steuert.
Das aus der Ofenöffnung 20 austretende Glas, das auf die Lochplatten 17 über die Zuführrollen 22 aufgelegt
und dann mittels der Lochplattenkette voran- »5 transportiert wird, wird entsprechend den Formen 24
durch Aufsetzen der Blasdüsenspitzen 7 mittels Blasluft geformt, wobei die Düsen 7 synchron in das
Glasband 18 niedergesenkl werden und Blasluft dann aus dem Behälter 31 zugeführt wird. In dem Zeitabschnitt,
in dem die Blasdüsenspitze 7 noch nicht auf das Glasband 18 aufgesetzt ist, sondern in der angehobenen
Lage vorgeschoben wird, gelangt der Gleitschuh 1 bereits in gleitenden Kontakt mit der Gleitfläche
16 des Druckluftbehäkers 31, indem er langsam durch die Auflauframpe 11 abgesenkt wird, so
daß er unter die Gleitfläche 16 gelangt. Am Ende der Auflauframpe 11 kann der Gleitschuh dann wieder
etwas nach oben rücken, was mit Hilfe der Feder 4 erfolgt, so daß er gleitend auf der Unterfläche 16 entlanggeführt
wird.
Unmittelbar nach dem der Gleitschuh 1 an der Gleitfläche 16 anliegt, wird zum Ende der Rampenflächc
13 zu die Blasdüsenspilze 7 abgesenkt, wobei sie durdi die Feder 6 und die Auflauframpe 16 in
dieser Bewegung unterstützt wird, so daß sie in das Glasband 18 eintaucht.
Gelangt der Gleitschuh 1 mit dem Blasrohr 8 dann in den Bereich der Luftauslrittsöffnungen 32 im
Drucklufttank 31 und seiner Gleitfläche 16, was geschieht, wenn nach Einsetzen der Blasdüsenspilze 7
in das Glasband J8 die Blaskopfkette weiter vorgezogen
wird, wird Luft mit schwachem Oberdruck in das Glas 18 hineingeblasen, so daß ein Glaskolben entsprechend
der Gestall der darunter befindlichen Form 24 ausgeformt wird.
Bei der Blaskopfgliederketle nach der Erfindung werden der Gleitschuh und die Blasdüsenspitze also
unabhängig voneinander durch verschiedene Federn und voneinander unabhängige Auflauframpen auf-
und abbewegt, und die Blasdüsenspitze wird mil Hilfe einer Auflauframpe und nur nachdem der
Gleitschuh bereits mit der Gleitfläche auf der Unterseite des Druckluftbehälters Kontakt hat, in die Glasschmelze
hineingedrückt, so daß das seitliche Austreten von Luft infolge ungenügenden Kontaktdrucks
und damit Unregelmäßigkeiten in der Eindringtiefe der Blasdüscnspitze in die Glasoberfläche vermieden
werden. Es isl damit auch vollständig vermieden, daß nicht ausreichend Luft beim Blasen zugeführt wird
und dadurch etwa schlechte Erzeugnisse hergestellt werden könnten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Blaskopfvorrichtung an einer Glaskolben- bereichs oberhalb der Locbplattenkette, wobei jeder
Blasmaschine, die zu einer Kette zusammenge- 5 Blaskopf einen in ein^.r Buchse der Kettenglieder gehängte,
oberhalb einer einen Glasbandrohling tra- führten Zylinder mit einem Gleitschuh am oberen
genden Lochplattenkette geführte Blasköpfe ent- Ende aufweist, der mit der Unterseite des Drucklufthält,
weiche Kette endlos über Umkehrzahnräder behälters in Berührung tritt, sowie ein Blasrohr mit
zu einem Teil mit der Lochplattenketie gemein- Blasdüsenspitze am unteren Ende zum Aufsetzen auf
sam läuft mit einem feststehenden Druckluftbe- io den auf der Lochplattenkette getragenen Glasbandhälter
mit bestimmtem Abstand entlang eines rohling, das in dem Zylinder axial gleitbar geführt ist,
Bahnbereichs oberhalb der Lochplattenkette.wo- mit einer ersten Führungsrolle an dem Zylinder mit
bei jeder Blaskopf einen in einer Buchse der Ket- Abstand unterhalb des Kettengliedes und einer ersten
tenglieder geführten Zylinder mit einem Gleit- Auflauframpe in? Bewegungsweg der ersten Fühschuh
am oberen Ende aufweist, der mit der Un- 15 rungsrolle, um den Gleitschuh zunächst abzusenken
terseite des Druckluftbehälters in Berührung tritt, und danach zur Anlage unter dem Druckluftbehälter
sowie ein Blasrohr mit Blasdüsenspitze am unte- anzuheben.
ren Ende zum Aufsetzen auf den auf der Loch- Bei dieser bekannten Blaskopfvorrichtung ist am
plattenkette getragenen Glasbandrohling, das in Blaskopf nur eine einzige Führungsrolle vorgesehen,
dem Zylinder axial gleitbar geführt ist, nut einer 20 An dieser Führungsrolle greift eine Auflauframpe an,
ersten Führungsrolle an dem Zylinder mit Ab- wodurch der Blaskopf beim Annähern an den Druckstand
unterhalb des Kettengliedes und einer er- luftbehälter auf einer Schrägflächc dieser Aufiaufsten
Auflauframpe im Bewegungsweg der ersten rampe allmählich so weit abwärts gedrückt wird, daß
Führungsrolle, um den Gleitschuh zunächst abzu- die Blasdüsenspitze am unteren Ende des Blasrohres
senken und danach zur Anlage unter dem Druck- 35 mit dem Glasbandrohling in Berührung kommt, wäh-Iuftbehiilter
anzuheben, dadurch gekenn- rend ein Gleitschuh am oberen Ende des Biaskopfes
zeichnet, daß unterhalb der ersten Führungs- bis auf ein Niveau etwas unterhalb der Unterseite des
rolle (9) am Blasrohr (8) eine zweite Führungs- Druckluftbehälters abgesenkt ist, so daß zwischen
rolle (1©) angebracht is;, eine zweite Auflauf- Gleitschuh und Druckbehälter keine Kollision auftrerampe
(13) unterhalb der zweiten Führungsrolle 30 ten kann. Am Ende der Auflauframpe kann der
(9) verläuft, die die Enden der ersten Auflauf- Gleitschuh dann unter Einwirkung einer Feder, die
rampe überragt, die Blasdüsenspitze (T) zunächst sich im Blaskopf befindet, zur Anlage an der Untervom
Glasrohling fernhält und sie in diese etwa seile des Druckluf'behälters nach oben gedruckt wergleichzeitig
mit derAnlage des Cleitschuhs (1) am den. Da jedoch das Blasrohr mit der Blasdüsenspitze
Druckluftbehälter hineindrückt, und daß eine 35 in diesem Augenblick nicht gesondert geführt ist, bedritte
Auflauframpe (15) oberhalb der zweiten steht die Möglichkeit, daß die Blasdüsenspitze sich
angebracht ist, sich mit ihr derart überlappend, etwas gegenüber dem Glasbandrohling anhebt. FoIgdaß
sie gemeinsam die Vertikalbewegung der Hch ist der Anlagedruck, mit dem die Düsenspitze an
zweiten Führungsrolle und damit der sich in den der Lochplatte anliegt, nach dem Anheben des Gleit-Glasrohling
(18) eindrückenden Blasdüsenspitze 40 schuhs verringert, was dazu führen kann, daß zwi-
(7) steuern. sehen der Düsenspitze und dem Glas ein Spalt ent-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gc- steht. An dieser Stelle austretende Luft bewirkt, daß
kennzeichnet, daß die dritte Auflauframpe (15) das Erzeugnis mangelhaft ist, und außerdem wird im
federnd abgestützt ist. Augenblick des Aufsetzens der Blasdüsenspitze auf
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- 45 die Lochplatte auf diese ein zu hoher Druck ausgedurch
gekennzeichnet, daß zwischen eine Innen- übt, so daß die Lochplatte dabei leidet und ihre Leschulter
der Buchse (3) und eine Außenschulter bensdauer verkürzt wird.
am Zylinder (5) eine Feder eingespannt ist, die Diesen Nachteilen soll die Erfindung begegnen, so
den Zylinder (S) aufwärts drückt, und daß eine daß die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe
weitere Feder (6) zwischen eine Innenschulter im 50 darin zu sehen ist, eine Blaskopf vorrichtung eingangs
Zylinder (5) und eine Außenschulter am Blasrohr beschriebener Art so zu verbessern, daß in dem
(8) eingespannt ist, die das Blasrohr abwärts Augenblick, in dem der Gleitschuh unter die Druckdrückt.
luftbehäiier-Unterseite geführt wird, die Blasdüsen-
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis spitze noch vom Glasbandrohling ferngehalten wird,
3, gekennzeichnet durch eine solche Gestaltung 55 wogegen sie danach exakt geführt so weit auf den
der zweiten Auflauframpe (13), daß die Blasdü- Glasbandrohling aufgesetzt wird, daß kein unersenspitze
(7) kurz vor dem Anheben des Gleit- wünschier Spalt offenbleiben kann.
schuhs an die Druckluftbehälterunterseite (16) Dies geschieht gemäß der Erfindung nun dadurch,
abgesenkt wird. daß unterhalb der ersten Führungsrolle am Blasrohr
60 eine zweite Führungsrolle angebracht ist, eine zweite
Auflauf rampe unterhalb der zweiten Führungsrolle
verläuft, die die Enden der ersten Auflauframpe überragt, die Blasdüsenspitze zunächst vom Glasroh-
Die Erfindung betrifft eine Blaskopfvorrichtung an ling fernhält und sie in diese hineindrückt etwa
einer Glaskolben-Blasmaschine, die zu einer Kette 65 gleichzeitig mit der Anlage des Gleitschuhs am
zusammengehängte, oberhalb einer einen Glasband- Druckluftbehälter, und daß eine dritte. Auflauf rampe
rohling tragenden Lochplattenkette geführte Blas- oberhalb der zweiten angebracht ist, sich mit ihr der-
köpfe enthält, welche Kette endlos über Umkehr- art überlappend, daß sie gemeinsam die Vertikalbe-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP5407868 | 1968-07-31 | ||
| JP5407868 | 1968-07-31 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1938285A1 DE1938285A1 (de) | 1970-02-05 |
| DE1938285B2 DE1938285B2 (de) | 1972-06-15 |
| DE1938285C true DE1938285C (de) | 1973-01-18 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69316945T2 (de) | Verfahren und Vorrichtungen zum Biegen von Glasscheiben in horizontaler Lage | |
| EP0674086B2 (de) | Verfahren zum Zusammenbauen von Isolierglasscheiben, deren Innenraum mit einem Schwergas gefüllt ist und Vorrichtung zum Füllen von Isolierglasscheiben mit Schwergas | |
| DE2532318C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von auf die Erweichungstemperatur erhitzten Glasscheiben | |
| DE1934072C3 (de) | Vorrichtung zum Einsprühen eines Schmiermittels in eine teilbare Vorform einer IS-Glasformmaschine | |
| DE2754969A1 (de) | Schrittweise arbeitende foerdervorrichtung sowie verfahren zum betrieb derselben | |
| DE3142378A1 (de) | "maschine zur selbsttaetigen montage von reifen auf felgen" | |
| DE2039725B2 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Gießformen | |
| DE1938285C (de) | Blaskopf vorrichtung an einer Glaskolben-Blasmaschine | |
| DE1586194C2 (de) | Düse zum Aufblasen und Füllen von extrudierten Hohlkörpern | |
| DE1800267C3 (de) | Tiegelpresse | |
| DE3104666C2 (de) | Formsand-Blasmaschine | |
| DE1948372A1 (de) | Automatische Seidenschirm-Druckmaschine fuer gefuellte Flaschen mit ebenen Flaechen aus elastischem Material | |
| DE2055252C3 (de) | Verfahren zum Biegen von Glasscheiben und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE1938285B2 (de) | Blaskopfvorrichtung an einer glaskolben-blasmaschine | |
| CH662522A5 (de) | Formmaschine zum herstellen von gasgehaerteten sandformen und verfahren zum betrieb dieser formmaschine. | |
| DE2319447C3 (de) | Vorrichtung zum Runden von Blechzuschnitten | |
| DE1165213B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von verschweissten Doppelglasscheiben | |
| DE4204142C2 (de) | Schutzgitter für eine Druckmaschine | |
| DE1452017C3 (de) | Aufstell- und Verschiebevorrichtung für Walzstäbe, insbesondere für Profile | |
| DE4100409A1 (de) | Anlage zum herstellen gebogener vorgespannter autoglasscheiben | |
| DE3906461C1 (en) | Device for forming grooves into a clay column transversely to its longitudinal direction | |
| DE2036266B2 (de) | Einer Stranggießkokille nachgeordnete Strangführung | |
| DE1938286C (de) | Glied einer Lochplatten-Gliederkette einer Bandmaschine | |
| DE2227234C3 (de) | Vorrichtung zum Ausformen keramischer Gußstücke, insbesondere Klosettbecken | |
| AT409128B (de) | Verfahren zum zusammenbauen von isolierglasscheiben, deren innenraum mit einem schwergas gefüllt ist |