DE1938182A1 - Vorrichtung zum Verhueten des Gleitens von Kraftfahrzeugreifen - Google Patents
Vorrichtung zum Verhueten des Gleitens von KraftfahrzeugreifenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verhüten des
Gleitens von Kraftfahszeugreifen, mit in schräg zur
Reifenlauffläche angeordneten Ausnehmungen geführten, in Längsrichtung verschiebbaren Gleitschutzbändern, welche
auf einem Teil ihrer Längserstreckung Stollen tragen, wobei die Längsverschiebung der Gleitschutzbänder über an
ihren Enden befestigte, gegen die Felge in ümfangsrichtung verstellbare Halteringe erfolgt und in den Endlagen
der Gleitschutzbänder die Stollen sich innerhalb bzw. außerhalb der Reifenlauffläche befinden.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der deutschen Patentschrift 1 197 34-1 bekannt. Bei dieser bekannten
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Vorrichtung wird die Verschiebung der Gleitschutzbänder durch ein Bremssystem hervorgerufen, bei welchem eine
verhältnismäßig starke Bremsverzögerung angewendet werden muß, um die Gleitschutzbänder zu verschieben.
Außerdem ist es bei der bekannten Vorrichtung nicht möglich, die Gleitschutzbänder während der Fährt wieder
in die Außerbetriebsstellung zu bringen, in welcher sich die Bremsstollen außerhalb der Reifenlauffläche befinden.
Ebenso wenig ist es möglich, die Gleitschutzbänder während des Bückwärtsfahrens in die Betriebsstellung aufzuziehen.
Aufgabe der Erfindung ist eine derartige Verbesserung dieser Vorrichtung, daß ein sicheres Aufziehen bzw. Abziehen
der Gleitschutzbänder während der Fahrt bei geringst möglicher Beanspruchung der mechanischen Teile während der
Verstellung möglich ist. Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach dem Grundgedanken der Erfindung vorgeschlagen, aus
der Drehung des Hades selbst eine oszillierende Bewegung abzuleiten, die zum Aufziehen der Gleitschutzbänder in
eine in Umfangsrichtung des Hades erfolgende Bewegung umgesetzt wird. Hierfür eignet sich grundsätzlich eine
Vorrichtung mit mindestens einem an den Halteringen angebrachten Stellorgan, in dessen Bewegungsbahn ein
mit dem Fahrzeug verbundenes Steuerorgan einschaltbar ist und mit einer am Had angebrachten Verstelleinrichtung
für die Halteringe, welche durch jede vom Steuerorgan
hervorgerufene, bei jeder Radumdrehung wenigstens einmal erfolgende Auslenkung des Stellorgans schrittweise
betätigbar ist.
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Durch diese schrittweise Betätigung ist die mechanische
Beanspruchung der Verstelleinrichtung und aller damit verbundenen Teile während eines Bewegungsschrittes
verhältnismäßig gering. Durch eine geeignete Ausbildung der Verstelleinrichtung kann diese durch den Bügel in
entgegengesetzten Richtungen betätigt und dadurch ein Auf- und Abziehen der Gleitschutsbänder erzielt werden.
Das Stellorgan kann beispielsweise aus einem federnd an den Halteringen angelenkten Bügel bestehen, der
mittels des Steuerorgans auslenkbar ist. Auch kann umgekehrt das am Fahrzeug angebrachte Steuerorgan einen Bügel
aufweisen, der die oszillierende Bewegung eines entsprechend ausgebildeten Stellorgane bewirkt, wenn seine
Lauffläche in der Bahn des Stellorgans liegt.
Die die Gleitschutzbänder auf beiden Seiten der Felge festlegenden Halteringe sind vorzugsweise miteinander
verbunden. Zu diesem Zweck eignen sich starre oder auch elastische, die Felge durchsetzende Querstreben, welche nicht
nur zur gegenseitigen Festlegung der Halteringe, sondern auch z\ir Anlenkung des die Verstelleinrichtung betätigenden
Stellorgans, beispielsweise des Bügels, dienen können. Der hierbei mit der Felge umlaufende Bügel wird bei 3eder
Umdrehung des Hades durch das in seine Bewegungsbahn
eingeschaltete Steuerorgan kurzzeitig ausgelenkt. Die Auslenkung wird auf eine in beliebiger Weise ausgebildete,
beispielsweise mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch arbeitende Verstelleinrichtung übertragen, welche der
Verschiebung der Gleitschutzbänder dient.
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Eine einfache Ausführungsform der Erfindung besteht darin,
daß zwei Bügel an den Halteringen bzw. den Querstreben federnd angelenkt und durch das Steuerorgan getrennt
voneinander betätigbar sind. Die Bügel können dabei entweder mit je einem Teil der Verstelleinrichtung für
die Halteringe verbunden sein, wobei die beiden Teile die Halteringe in entgegengesetzten Eichtungen verstellen,
oder aber es können beide Bügel auf die Verstelleinrichtung in gleichem Sinne wirken, wobei dann eine Umschalteinrichtung
für die Verstellrichtung der Halteringe vorgesehen werden muß.
Eine zweckmäßige Ausbildung des Steuerorgans besteht in einer drehbar gelagerten Steuerrolle, welche zwischen
mindestens zwei Stellungen verstellbar ist, wobei sie in einer Stellung auf den Bügel bzw. den Bügeln während
jeder Umdrehung einmal abrollt und in der anderen Stellung
von den Bügeln frei ist. Der bzw. die Bügel können dabei vorteilhafterweise bogenförmig etwa um den halben Felgenumfang
verlaufen und beispielsweise an ihren Enden angelenkt sein. Das Steuerorgan bzw. die Steuerrolle läuft
auf der gesamten Bogenlänge des Bügels ab und lenkt diesen hierbei kontinuierlich derart aus, daß er im
Bereich seines Scheitelpunktes die stärkste Auslenkung erfährt, die zur Betätigung der Verstelleinrichtung
ausgenutzt wird. Zur Umschaltung zwischen den beiden Verstellrichtungen der Halteringe können bei einer besonders
einfachen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung die am Steuerorgan zur AnTage kommenden Teile der Bügel
verschiedene radiale Abstände von der Radachse besitzen, wobei das Steuerorgan zwischen diesen beiden radialen
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Abständen verstellbar ist. Zu diesem Zweck muß das
Steuerorgan also nicht nur zwischen den beiden oben genannten Stellungen, in denen as sich mit den Bügeln
in Eingriff oder außer !Eingriff befindet, sondern auch
zwischen den beiden in unterschiedlicher radialer Lage befindlichen Bügeln verstellbar- sein. Das Steuerorgan
kann mit rein mechanisch, elektromagnetisch, pneumatisch oder hydraulisch arbeitenden Mitteln betätigt werden.
Zur Verstellung des Steuerorganes in zwei Richtungen sind bei dem erfindungsgemäßea. Ausführungsbaispiel zwei
Steuerzylinder vorgesehen, deren hydraulische oder
pneumatische Arbeitsrichtungen winklig zueinander verlaufen.
Eine einfache mechanische Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung besteht darin, daß die Verstelleinrichtung zwei in entgegengesetzten Richtungen wirkende
Teile aufweist, deren jeder ein an der Felge angebrachtes Zahnsegment aufweist, in welches eine an dem zugehörigen
Bügel schwenkbar angelenkte, federbelastete Schaltklinke · eingreift. Bei jeder Betätigung des Bügels durch das
Steuerorgan wird die Schaltklinke um einen Zahn des Zahnsegmentes weiterbewegt, wobei das Steuerorgan jeweils
nur auf den einen Bügel einwirkt, so daß nur der in einer Richtung wirksame Teil der Verstelleinrichtung zur Wirkung
auf die Halteringe kommt. Durch Verstellen des Steuerorgans kann dieses so eingestellt werden, daß es nur auf
den anderen Bügel einwirkt und in diesem Falle erfolgt die Verdrehung der Halteringe und damit die Verschiebung
der Gleitschutzbänder in der entgegengesetzten Richtung. Die Verstellung der Gleitschutzbänder kann außerdem
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durch Verzögern bzw. Beschleunigen des Rades unterstützt werden, wodurch an den Bändern zusätzliche Zug- bzw.
Schubkräfte wirken.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung arbeitet pneumatisch oder hydraulisch. Bei dieser Ausführungsform weist die Verstelleinrichtung
für die Halteringe einen oder mehrere hydraulische oder pneumatische Arbeitszylinder sowie eine oder mehrere durch
die Stellorgane betätigbare Pumpen auf, welche mit den Arbeitszylindern verbunden sind. Die von dem Stellorgan
betätigten Pumpen erzeugen einen vorzugsweise hydraulischen Druck, mit welchem die Arbeitszylinder infolgedessen die
Halteringe mit den Gleitschutzbändern verstellt werden.
Sind beispielsweise zwei beidseitig beaufschlagbare
Arbeitszylinder vorgesehen, empfiehlt sich die Verwendung zweier, durch die Stellorgane betatigbarer Pumpen, welche
jeweils mit einer Seite des Arbeitszylinders verbunden sind.
Es ist jedoch erfindungsgemäß auch möglich, die beiden Pumpen mit der gleichen Seite des Arbeitszylinders zu
verbinden, wobei die beiden Pumpen während einer Eadumdrehung nacheinander durch das Steuerorgan betätigbar
sein müssen. In diesem Fall muß eine hydraulische oder pneumatische !^schalteinrichtung vorgesehen werden, welche
die Pumpen von einer Seite des Arbeitszylinders auf die andere Seite umschaltet. Dadurch läßt sich die
Pumpenwirkung während einer Badumdrehung und damit die
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Krafteinwirkuns avf die Kalteringe und die Gleitschutzbänder
verdoppeln.
Auch hier können. Stell- und Si; euer organe aus bogenförmigen
Bügeln bzw. diesen zugeordnet an verstellbaren Laufrollen
bestehen, c'.ie am FahrseuggestGll angebracht sind.
Vorzugsweise- sind anstelle eines Arbeitszylinders zwei
oder mehrere an gleichen Haltoring diametral gegenüberliegend
angebrachte -ArbeitGsyliader vorgesehen, wobei die
gegenüberliegenden Seiten dieses Halteringes zum Abfangen der
radial gerichteten Eraftkompojsnente durch eine Momentausgleichsstange
miteinander verbunden sind. Die beiden Arbeitezylinder sind hierbei vorteilhafterweise parallel
im Pumpenkreislauf zueinander geschaltet.
Während die Kolbenstange der Arbeitszylinder zweckmäßigerweise mit einem der Halteringe kraftschlüssig verbunden
ist, befindet sich das Widerlager der Zylinder an der Radfelge. Hierbei empfiehlt es sich, zwischen dem Zylinder
und der Felge Federn vorzusehen, welche gespannt werden, wenn die von den Pumpen erzeugte Kraft die an den Halteringen
und den Gleitschutzbändern auftretenden, verhältnismäßig großen Reibungskräfte noch nicht überwindet.
In diesem Fall wird die Pumpenenergie in den Federn solange gespeichert, bis sie zur Überwindung des
Reibungswiderstandes und des Trägheitsmomentes ausreicht.
Falls beide Pumpen zur Erhöhung des wirksamen Druckes auf die gleiche Seite der Arbeitszylinder einwirken, muß wie
bereits oben erwähnt, eine Umschalteinrichtung zwischen den beiden Seiten der Arbeitszylinder vorgesehen werden.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann diese Umschalteinrichtung einen eine Wippe abwechselnd umschaltenden
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Arbeitszylinder sowie zwei durch die Wippe abwechselnd gegen die Wirkung einer Rückstellfeder ο »dgl. zu
öffnende Steuerventile aufweisen, welche in geöffnetem Zustand eine Verbindung zwischen den Pumpen und je einer
Seite der Arbeitszylinder herstellen. Wird bei dieser Ausführungsform das Steuerorgan in die Eingriffsstellung
mit den Bügeln gebracht, so wirkt der durch die Pumpen erzeugte Druck zunächst auf diesen, die Wippe
betätigenden Arbeitszylinder ein, so daß diese umgeschaltet wird. Dadurch wird eines der in Ruhelage
geschlossenen Steuerventile geöffnet, so daß sich der von den Pumpen gelieferte Druck auf einer Seite der
Arbeitszylinder aufbaut und die an der Felge angebrachten Halteringe mittels seiner Kolbenstange in der gewünschten
Richtung verschiebt. Der die Wippe betätigende Umschalt~
Arbeitszylinder, der während der Pumpenbetätigung unter Druck bleibt, kann über eine Entspannungseinrichtung,
beispielsweise eine Kapillare ο.dgl., entspannt und
dadurch wieder in seine Ausgangsstellung zurückgebracht werden. Nach der Verstellung der Gleitschutzbänder wird
das Steuerorgan wieder außer Eingriff mit den Bügeln
gebracht. Wird später das Steuerorgan abermals in Eingriff mit den Bügeln gebracht, so betätigt der
dafür vorgesehene Ümschalt-Arbeitszylinder die Wippe
in der entgegengesetzten Richtung und durch die Betätigung der entsprechenden Steuerventile wird das Druckmittel
der entgegengesetzten Seite der Arbeitszylinder zugeführt. Dadurch werden die Gleitschutzbänder wieder
in ihre Ausgangslage zurückgebracht.
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Der Gegenstand der Erfindung, insbesondere konstruktive Einzelheiten, sind nachstehend anhand verschiedener
Ausführungsbeispiele, die in den Zeichnungen dargestellt sind, im einzelnen eÄLäutert. Es zeigen:
Pig. 1 eine Aufsicht der Lauffläche eines Fahrzeugreifens mit den erfindungsgemäßen Gleitschutzbändern,
Fig. 2 eine 3?eilseitenans;Lcht eines Hades mit einer
ersten Ausfuhrungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 3 einen Radialschnitt der in Fig. 2 dargestellten
Ausführungsform,
Fig. 4· einen behüglich Eg. 3 um 90° verdrehten Hadialschnitt
der gleichen Ausführungsform,
Fig. 5 bis 7 den Fig. 2 bis 4 entsprechende Sarstellungen
einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 8 das Schaltbild eines hydraulischen oder pneumatischen Systems für die in den Fig. 5 bis 7
dargestellte Ausführungsform und
Fig. 9 das Schaltbild eines hydraulischen oder pneumatischen
Systems für eine Abwandlung der in den Fig. 5 bis 7 dargestellten Ausführungeform·
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-loin Pig. 1 ist ein Reifen 1 mit schräg zu seiner Lauffläche verlaufenden Ausnehmungen 2 dargestellt, in
welchen Gleitschutzbänder 3 verschiebbar angeordnet sind. Die Gleitschutzbänder 3 weisen auf einem Teil
ihrer LängserStreckung Stollen mit in diese eingesetzten
Spikes 4 auf, welche ein Gleiten des Fahrzeuges verhindern sollen· Bei Verschiebung der Gleitschutzbänder in Längsrichtung
gelangen die Stollen mit den Spikes 4 außerhalb der Lauffläche 3 des Reifens, wobei die Ausnehmungen 2
durch von Stollen freie Teile der Gleitschutzbänder ausgefüllt werden. Die beiden Endstellungen der Verschiebung
der Gleitschutzbänder 4 werden so gewählt, daß in einer Endstellung praktisch die gesamte Länge der Ausnehmungen
2 im Bereich der Laufflächen mit Stollen besetzt ist, während sich in der anderen Endstellung keine Stollen
im Bereich der Lauffläche 5 befinden.
Wie aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich, ist der Reifen 1 auf eine Felge 6 aufgezogen. Die schmaler werdenden Enden
der Gleitschutzbänder 3 sind außen und innen an je
einem Haltering 7 befestigt, welche über Wülste 8 in Umfangsrichtung drehbar an der Felge 6 anliegen. Die
Felge 6 weist Durchbrüche 9 auf, durch welche Querstreben
10 geführt sind, die die beiden Halteringe 7 starr oder auch elastisch federnd miteinander verbinden. An den
Querstreben 10 sind in Schwenklagern 11 zwei etwa um den halben umfang der Felge verlaufende, gewölbte Bügel
12 und 13 gelagert. Die Scheitel der beiden Bügel weisen, wie aus Fig. 4 ersichtlich, unterschiedliche radiale
Abstände von der Drehachse 14 des Rades auf. Jeder Bügel
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ist über eine vorgespannte Feder 15 bzw. 16 mit der
Felge 6 verbunden. Sie Federn 15 und 16 halten die beiden Bügel normalerweise in der in ausgezogenen Linien
dargestellten, nicht ausgelenkten Lage.
An der Hadachse 1? ist das Steuerorgan, bestehend aus der
Steuerrolle 18 und die Steuerzylinder 19 und 20, nichtdrehbar befestigt. Durch Betätigung des beispielsweise
mechanisch, pneumatisch pder hydraulisch von einer zentralen Stelle aua betätigbaren Steuerzylinders 19 läßt sich
die Steuerrolle in Richtung des Doppelpfeils 21 verstellen, während sie durch Betätigung des Steuerzylinders
20 in Richtung des Doppelpfeile 22 verstellt wird. Die
Steuerrolle , welche ve^sugsweise auf der Kolbenstange
des Steuerzylinders 20 drehbar gelagert istι kenn alle
diese Bewegungen ausführen, da der Stauen ssylinder 19 an
beiden Enden und der Steuerzylinder 20 an dem Ton der
Steuerrolle entfernten Ende schwenkbar angelenkt sind.
Wird die Steuerrolle 18 aus der in Fig. 4 ia ausgezogenen
Linien dargestellten Lage in die in gestrichelten Linien dargestellte Lage verstellt, so kommt sie am Scheitelbereich
des Bügels 13 bei jeder Umdrehung des Rades einmal zur Anlage und verschwenkt diesen ebenfalls in die gestrichelt
dargestellte Lage 13'· Anschließend stellt die Feder 16 den Bügel wieder in die in ausgezogenen Linien dargestellte
Stellung zurück. Bei jeder Verschwenkung des Bügels 13 ärrch die Steuerrolle 18 werden die Halteringe 7 mittels
einer an einem Ende des Bügels schwenkbar gelagerten und durch eine feder 23 belastete Schaltklinke 24 in TJmf angsrichtung der felge versetzt, wobei die Schaltklinke 24 mit
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ihrer KLinkennase 25 in ein an der Felge 6 angebrachtes
Zahnsegment 26 eingreift und die gegenüberliegende, an dem Bügel 12 angebrachte Klinke 24-' gleichzeitig
mittels des Bügels 13 aus dem Zahnsegment 26 ausgehoben
wird. Auf diese Weise werden die Halteringe 7 bei jeder
Betätigung des Bügels 13 durch die Steuerrolle 18 schrittweise
um einen Zahnabstand des Zahnsegmentes 26 verdreht. Dadurch verschieben sich die Gleitschutzbänder 3 innerhalb
der Ausnehmungen 2, bis die gewünschte Bndlage der Gleitschutzbänder
erreicht ist. Diese Bewegung wird durch die an den Gleitschutzbändern 3 angreifende bremsende
Kraft, die bei Berührung der Bänder mit der Fahrbahn auftritt, unterstützt. Beim Ausfahren des Steuerzylinders
20 in Richtung des Doppelpfeile 22 wird die Steuerrolle 18 in eine solche Lage gebracht, daß sie bei Betätigung
des Steuerzylinders 19 mit dem Bügel 12 in Eingriff kommt und diesen bei jeder Umdrehung einmal betätigt· Dadurch
greift die an einem Ende des Bügels 12 schwenkbar gelagerte Schaltklinke 24* in ein dem Zahnsegment 26 etwa, gegenüber
angeordnetes Zahnsegment 26* ein und rückt dieses Jeweils um einen Zahn vor. Infolgedessen werden in entsprechender
Weise die Halteringe 7 bezüglich der Felge 6 in entgegengesetzter Sichtung verdreht.
Die in den Fig. 5 bis 7 dargestellte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Torrichtung arbeitet hydraulisch. Gleiche oder entsprechende Seile der Anordnung sind mit
den gleichen Bezugszeichen versehen wie in den vorangehenden Figuren. Bei dieser Ausführungsform sind an einem
der Halteringe 7 zwei etwa diametral gegenüberliegende,
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beidseitig beauischlagbare Arbeitszylinder 30 und 31
befestigt. Zum Auffangen der radial gerichteten Kraftkomponenten der Arbeitszylinder 3ind die gegenüberliegenden
Seiten dieses Halterins·s durch eine Momentausgleichsstange
32 miteinander verbunden. In nicht näher dargestellter Weise ist jeweils die eine Seite der Arbeitszylinder 30
und 31 über Leitungen 33 und 34 mit einer an der Felge
befestigten Pumpe 35 verbunden. Die entgegengesetzten Seiten der Arbeitszylinder sind in ebenfalls nicht näher
dargestellter Weise über Leitungen 36 und 37 mit
einer zweiten, an der Felge befestigten Pumpe 38 verbunden. Den Pumpen sind außerdem ,jeweils Ventile 39 bzw. 40
zugeordnet, die von dem eingedrückten Kolbenstößel 4-1 bzw. 42 betätigt werden· In ähnlicher Weise wie beim
vorausgehenden Ausführungsbeispiel sind an den Querstreben 10 auf einer Schwenkachse zwei Bügel 43 bzw. 44 gelagert·
Die Bügel erstrecken sich bei dieser Ausführungsform
allerdings über getrennte Umfangsbereiche der Felge. Der
radiale Abstand der Scheitelbereiche der Bügel 43 und ist jedoch wie bei der vorher beschriebenen Ausführungsform verschieden, so daß ebenfalls durch; Verstellung der
Steuerrolle 18 in Richtung des Doppelpfeils 22 in einer
radial äußeren Einstellung der Steuerrolle der Bügel 44 ' und in einer radial inneren Einstellung der Bügel 43
betätigt wird. Bei jeder Verschwenkung eines der Bügel wird eine Pumpe und ein zugehöriges Ventil betätigt, wodurch
die Arbeitszylinder jeweils in der einen oder entgegengesetzten Richtung mit Druck beaufschlagt und betätigt
und die Gleitschutzbänder 3 in der einen oder anderen Richtung verschoben werden.
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Falls der von den ersten Pumpenhüben erzeugte Druck zunächst wegen der entgegenwirkenden Beibungskräfte
für eine Verstellung der Halteringe mit den Gleitschutzbändern nicht ausreicht, werden die Federspeicher
46 gespannt, welche zwischen den Arbeitszylindern 30 und dem Widerlager der Arbeitszylinder an der Felge
angeordnet sind. Sie dienen somit zunächst der Energiespeicherung und unterstützen die Verschiebung der Bänder,
sowie die erzeugte Kraft größer als der Reibungswiderstand ist.
In Fig. 8 ist die Schaltung des hydraulischen Systems für die in den Fig. 5 tfe 7 dargestellte Ausführungsform gezeigt. Die Pumpe 35 und das Ventil 39 einerseits
und die Pumpe 3d und das Ventil 40 andererseits werden
jeweils parallel durch die zugehörigen Bügel beispielsweise mit einer Kraft von etwa 60 kp betätigt. Bei
Betätigung der Pumpe 35 und des Ventils 39 wird ein Kreislauf
über das Rückschlagventil 50 über die Leitungen 33
und 34 zu den linken Seiten der Arbeitszylinder 30 und
31 und von den rechten Seiten der Arbeitszylinder über die Leitungen 36 und 37, das Ventil 39 und das Rückschlagventil
51 wieder- zur Pumpe 35 geschlossen. Die Kolben 52
und 53 der beiden beispielsweise für maximal 200 atü ausgelegten Arbeitszylinder werden durch die von der
Pumpe 35 erzeugte hydraulische Kraft nach rechts bewegt (betrachtet gemäß Fig. 8). Setzen die Arbeitszylinder
einen größeren Widerstand entgegen, so wird das Druckmittel über einen Kurzschlußkreis, in dem ein auf 150 - 200 atü
ausgelegtes Überdruckventil 59 angeordnet ist, rückgeführt·
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Bei Betätigung der Pumpe 38 und des Ventils 40 wird ein
entsprechender Kreislauf von der Pumpe 38 über ein Rückschlagventil
56 und die Leitungen 36 und 37 zu den rechten
Seiten der Arbeitszylinder 30 und 31 und von den linken
Seiten der Arbeitszylinder über die Leitungen 33 und 34,
das Ventil 40 und das Rückschlagventil 57 wieder zur Pumpe
38 geschlossen. Die Kolben 52 und 53 werden bei Betätigung
der Pumpe 38 nach links verschoben (betrachtet gemäß Fig. 8) . Auch bei diesem Kreislauf kann das Druckmittel
über eine KurzschluBleitung mit dem Überdruckventil GO
rückgeführt werden.
Beide Kreisläufe stehen über Leitungen 54 und 58 mit
einem Druckspeicher 55 ia Verbindung, der unter einem
Druck von etwa 0,5 atü steht und der für einen Druckmittelauegleich
auf den Saug Seiten der Pumpen sorgt.
In Fig. 9 ist das Schaltbild eis©r verbesserten Hydraulik>
steuerung für eine geringfügig abgewandelte, nicht näher
dargestellte Ausführungsform der erfindungegemäßen Vorrichtung
der in Fig. 5-7 dargestellten Art aufgezeigt.
Bei dieser Vorrichtung haben die beiden Bügel 43 und 44 gleiche Abmessungen, so daß bei jeder Umdrehung des Rades
beide Bügel nacheinander und damit beide Pumpen 35 und 38
je einmal betätigt werden. Die gesamte Pumpenleistung
ist daher doppelt so groß wie bei der vorher beschriebenen Ausführungsform· Da die Steuerrolle 18 bei dieser Anordnung
nicht in radialer Sichtung verschoben werden muß, genügt ein einziger Steuersylin&er 19, mit welchem die Steuerrolle
in und außer Singriff mit den beiden Bügeln gebracht wird.
Auch kann anstelle des hydraulischen Zylinders 19 hier eine einfach aufgebaute, rein mechanisch oder elektro-mecha-.
nisch arbeitende Steuereinrichtung verwendet werden.
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Bei einer derartigen Anordnung ist allerdings zusätzlich eine Umsteuereinrichtung notwendig, mit welcher das
Druckmittel derart umgesteuert werden kann, daß beiden Zylinderseiten wahlweise Druckmittel zugeführt wird
und der Kolben der Arbeitszylinder 30 und 31 in beiden
Eichtungen verschiebbar ist.
Eine derartige Umschalteinrichtung ist in dem Schaltschema
gemäß Fig. 9 dargestellt. Beide Pumpen 35 und 38 stehen über Rückschlagventile 63, 65 und die Leitung 66 mit
einem Umschalt-Arbeitszylinder 70 in Verbindung, wobei
die Druckmittelrückführung über die Kapillare 80, den Druckspeicher 55» die Leitungen 84- und 61 und die
Rückschlagventile 62 und 64- erfolgt. Der um die Achse schwenkbar gelagerte Umsehalt-Arbeitszylinder 70 wird
von zwei Federn 68 und 69 in Mittellage gehalten. Seine Kolbenstange weist ein Betätigungsorgan 71 auf, welches
bei jedem Ausfahren des Kolbens abwechselnd in eine der beiden Rasten 72 bzw. 73 einer um die Achse 74·" schwenkbar
gelagerten Wippe 75 eingreift und diese hierbei abwechselnd nach rechts oder nach links verschwenkt· Bei Verschwenkung
der Wippe im Gegenuhrzeigersinn wird das Steuerventil
76 und bei Verschwenkung im Uhrzeigersinn das Steuerventil
77 mittels der Wippe 75 geöffnet «Beidseitig der Wippe angebrachte, federnde Anschläge 78 und 79 halten die Wippe
75 nach der erfolgten Umschaltung in einer leicht verschwenkten
Stellung, so daß das Betätigungsorgan 71 bei dem nächstfolgenden Hub des Umschaltzylinders 70 in die
andere Raste einfällt und die erwünschte Umschaltung erfolgt.
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Bei Betätigung der Pumpen 35 und 38 wird das Druckmittel
zunächst dem Umschalt-Arbeitszylinder 70 zugeführt,
wodurch die Wippe 75 mittels des an der Kolbenstange angebrachten Betätigungsorgans 71 verschwenkt wird. Hat der
Kolben des Arbeitszylinders 70 seine Endlage erreicht, baut
sich im hydraulischen System ein größerer Druck auf, so daß das Druckmittel über das nunmehr geöffnete Überdruckventil,
das beispielsweise auf 5 atü ausgelegt ist, zu den Steuerventilen 75 und 77 gelangen-kann. Ist eines der Ventile
geöffnet, so ist der hydraulische Kreis mit der Leitung 82, den Arbeitszylindern 30 und 31» der Leitung 83 und einer
der beiden zum Druckspeicher 55 führenden Leitungen geschlossen, wobei die Strömungsrichtung in diesem Kreis und
damit die Arbeitsrichtung der Arbeitszylinder 30 und 31
von den Steuerventilen 76 und. 77 bestimmt wird. Dev Rücklauf
des Druckmittels erfolgt in jedem Fall über die zwischen dem Druckspeicher 55 und den Rückschlagventilen 62 und 64
, angeordneten Leitungen 84 und 61.
Sind die Pumpen 35 uM 38 nicht mehr in Betrieb, wird der
im Umschaltzylinder 70 aufgebaute Druck über die Kapillare
80* abgebaut, so daß die Umschaltvorrichtung eine ihrer beiden Ruhestellungen einnimmt.
Bei einer neuerlichen Betätigung der beiden Pumpen infolge Eingreifens der Steuerrolle 18 an den beiden Bügeln
wird die Wippe 75 mittels des Umschaltzylinders 70
in entgegengesetztem Sinn verschwenkt, so daß das Steuerventil 77 geöffnet wird. Der Pumpendruck wird sodann
wiederum über das Rückschlagventil 8S^ eine Durchführung
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- 13 -
des Steuerventi3.es 77 und die Verbindungsleitung 83
zur rechten Seite der Arbeitszylinder 30 und 31 geführt, wobei
der Kreislauf von der linken Seite der Arbeitszylinder über die Leitung 82 und dia zweite Durchführung des geöffneten
Steuerventils 77 zum Druckspeicher 55 geführt wird. Die
Kolben der beiden Arbeitszylinder werden dadurch in entgegengesetzter Richtung verschoben, wodurch die Halteringe
in der geschilderten Weise und mit ihnen die Gleitschutzbänder verstellt werden.
Aus Sicherheitsgründen ist bei dieser Ausführungsform der Arbeitszylinder 70 über ein beispielsweise auf 150 atü
ausgelegtes Überdruckventil mit dem Druckspeicher verbunden.
Diese zuletzt beschriebene Ausführungsform ist nicht nur
einfacher und wirksamer als die vorher beschriebenen Ausführungsformen,
sondern bietet wegen der Verwendung zweier Pumpen auch eine größere Sicherheit, wenn beispielsweise
eine Pumpe ausfallen sollte.
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Claims (19)
1. !Vorrichtung zum Verhüten des Gleitens von Kraftfahrzeugreifen,
mit in schräg zur Reifenlauffläche angeordneten Ausnehmungen geführten, in Längsrichtung verschiebbaren
Gleitschutzbändern, welche auf einem Seil ihrer Längserstreckung Stollen tragen, wobei die LängsverSchiebung
der GIeitschutzbänder über an ihren Enden befestigte,
gegen die Felge in UmfanGsrichtung verstellbare Halteringe
erfolgt und in den Endlagen der Gleitschutzbänder die Stollen sich innerhalb bzw. außerhalb der Reifenlauffläche
befinden, gekennzeichnet durch mindestens ein an den Halteringen (7) angebrachtes Stellorgan, in dessen Bewegungsbann ein mit dem Fahrzeug verbundenes Steuerorgan einschaltbar
ist,und durch eine Verstelleinrichtung für die
Halteringe, welche durch jede vom Steuerorgan hervorgerufene,
bei jeder Radumdrehung mindestens einmal erfolgende Auslenkung'des Stellorgans schrittweise betätigbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteringe (?) mittels die Felge durchsetzender,
starrer oder elastischer Quer streben (10) miteinander verbiinden sind, an welchen vorzugsweise das Stellorgan
angelenkt ist· >
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- 2ο -
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Stellorgan aus einem federnd an den Halteringen
(7) angelenkten Bügel (z.B. 12) besteht, der mittels
des Steuerorganes auslenkbar ist·
4·- Vorrichtung nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Bügel (z.B. 12, 13) an den Halteringen (7) bzw· den Querstreben (10) federnd angelenkt und durch
das Steuerorgan getrennt voneinander betätigbar sind·
5- Vorrichtung nach Anspruch 4·, dadurch gekennzeichnet,
caß die Bügel (z.B. 12, 13) mit Se einem Teil der Versteileinrichtung
für die Halteringe (7) verbunden sind, wobei die beiden Seile die Halteringe in entgegengesetzten
Richtungen verstellen.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Steuerorgan als drehbar gelagerte Steuerrolle (18) ausgebildet ist, welche zwischen mindestens zwei
Stellungen verstellbar ist, wobei sie in einer Stellung auf den Bügel bzw. den Bügeln (z.B. 12, 13)
abrollt und in der anderen Stellung von den Bügeln frei ist.
7· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der bzw. die Bügel (z.B. 12, 13) bogenförmig etwa um den halben Felgenumfang verläuft bzw. verlaufen.
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~ 21 -
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
4 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die am Steuerorgan
(18) zur Anlage kommenden Seile der Bügel (z.B. 12, 15) verschiedene radiale'Abstände von der Radachse (14)
besitzen und daß das Steuerorgan zwischen diesen beiden radialen Abständen verstellbar ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung
des Steuerorgans mechanisch, hydraulisch, pneumatisch
oder elektro-magnetisch erfolgt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet,
daß zur Verstellung des Steuerorgahs (18) zwei hydraulische oder pneumatische Steuerzylinder (19, 20)
mit winklig zueinander verlaufenden Arbeitsrichtungen vorgesehen sind.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teil der Verstelleinrichtung für die Halteringe (7) ein an der
Felge (6) angebrachtes Zahnsegment (26, 26') aufweist, in welches eine an dem zugehörigen Bügel (12, 13)
schwenkbar angelenkte, federbelastete Schaltklinke (24, 24') eingreift.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung
für die Halteringe (7) einen oder mehrere
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hydraulische oder pneumatische Arbeitszylinder (30, 31)
sowie eine oder mehrere, durch die Stellorgane (4-3, 44)
betätigbare Pumpen (35» 38) aufweist, welche mit den Arbeitszylindern verbunden sind.
13· Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung für die Halteringe (7)
mindestens einen beidseitig beaufschlagbaren Arbeitszylinder
(30, 31) sowie zwei durch die Stellorgane (43, 44) betätigbare Pumpen (35* 38) aufweist, welche Jeweils
mit einer Seite des Arbeitszylinders verbunden sind.
14« Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstelleinrichtung für die Halteringe (7) mindestens einen beidseitig beaufschlagbaren, hydraulischen
oder pneumatischen Arbeitszylinder (30, 31) sowie zwei durch je ein Stellorgan (43, 44) während
einer Badumdrehung nacheinander betätigbare Pumpen (35» 38) aufweist, welche beide mit der gleichen Seite
des Arbeitszylinders (30, 31) verbunden sind, wobei die Pumpen durch eine hydraulische oder pneumatische
ümschalteinrichtung von einer Seite des Arbeitszylinders
auf die andere Seite umschaltbar sind·
15· Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12
- 14,dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens an einem
Haltering (7) zwei oder mehrere paarweise etwa diametral gegenüberliegende Arbeitszylinder (30, 31) befestigt sind,
deren Angriffspunkte am Haltering durch Momentausgleichestangen
(32) miteinander verbunden sind.
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16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 - 15» dadurch gekeimzeichnet, daß die Arbeitszylinder
(30, 31) über Federspeicher (46) mit der Badfelge kraft schlüssig verbunden sind.
17· Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umschalteinrichtung einen eine Wippe (75) abwechselnd umschaltenden Arbeitszylinder (70) sowie
zwei durch die Uippe abwechselnd gegen die Wirkung einer Rückstellfeder o.dgl· zu öffnende Steuerventile (76, 77)
aufweist, welche in geöffnetem Zustand eine Verbindung zwischen den Pampen (35« 38) und je einer Seite des
Arbeitszylinders bzw. der Arbeitszylinder (3o, 31)
herstellen.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch
ein zwischen den Fampen (35· 38) und dem Umschalt-Arbeitszylinder (70) Torgesehenes Entspannungsventil,
vorzugsweise eine Kapillare.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalt-Arbeitszylinder (70) unterhalb
der zwei nebeneinander liegende Basten (72, 73) aufweisenden Uippe (75) angeordnet ist und die Wippe (75)
mittels zweier federnder Anschläge (78, 79) in ihrer Buhestellung derart verschwenkt gehalten wird, daß das am
Kolben des Zylinders angebrachte Betätigungsorgan (71)
abwechselnd mit den beiden Basten (72 bzw. 73) hei Betätigung
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-2A-
des Umschalt-Arbeitszylinders (70) in Eingriff gelangt und die Wippe aus der einen Schwenkst ellung in
die andere überführt·
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Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938182A DE1938182C3 (de) | 1969-07-28 | 1969-07-28 | Vorrichtung zum Verhüten des Gleitens von Kraftfahrzeugreifen |
| CH979270A CH517007A (de) | 1969-07-28 | 1970-06-29 | Vorrichtung zum Verhüten des Gleitens von Kraftfahrzeugreifen |
| AT644170A AT310599B (de) | 1969-07-28 | 1970-07-15 | Vorrichtung zum Verhüten des Gleitens von Kraftfahrzeugreifen |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1938182A DE1938182C3 (de) | 1969-07-28 | 1969-07-28 | Vorrichtung zum Verhüten des Gleitens von Kraftfahrzeugreifen |
Publications (3)
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| DE1938182B2 DE1938182B2 (de) | 1974-07-25 |
| DE1938182C3 DE1938182C3 (de) | 1975-03-13 |
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ID=5741079
Family Applications (1)
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| GB (1) | GB1289008A (de) |
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| DE1938182C3 (de) | 1975-03-13 |
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| DE1938182B2 (de) | 1974-07-25 |
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|---|---|---|---|
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