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DE1798374C3 - Vorrichtung zur Steuerung eines oder mehrerer Arbeitsvorgänge. Ausscheidung aus: 1700116 - Google Patents

Vorrichtung zur Steuerung eines oder mehrerer Arbeitsvorgänge. Ausscheidung aus: 1700116

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Publication number
DE1798374C3
DE1798374C3 DE19671798374 DE1798374A DE1798374C3 DE 1798374 C3 DE1798374 C3 DE 1798374C3 DE 19671798374 DE19671798374 DE 19671798374 DE 1798374 A DE1798374 A DE 1798374A DE 1798374 C3 DE1798374 C3 DE 1798374C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
control
control member
lever
crank
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671798374
Other languages
English (en)
Other versions
DE1798374B2 (de
DE1798374A1 (de
Inventor
Walter 2000 Hamburg Limberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LUMOPRINT ZINDLER KG 2000 HAMBURG
Original Assignee
LUMOPRINT ZINDLER KG 2000 HAMBURG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LUMOPRINT ZINDLER KG 2000 HAMBURG filed Critical LUMOPRINT ZINDLER KG 2000 HAMBURG
Priority to DE19671798374 priority Critical patent/DE1798374C3/de
Publication of DE1798374A1 publication Critical patent/DE1798374A1/de
Publication of DE1798374B2 publication Critical patent/DE1798374B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1798374C3 publication Critical patent/DE1798374C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H27/00Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives
    • F16H27/04Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives for converting continuous rotation into a step-by-step rotary movement
    • F16H27/10Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives for converting continuous rotation into a step-by-step rotary movement obtained by means of disengageable transmission members, combined or not combined with mechanisms according to group F16H27/06 or F16H27/08

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung eines oder mehrerer Arbeitsvorgänae in Abhängigkeit von einem Auslöseimpuls, wobei eine ständig umlaufende Welle als Antriebsglied vorgesehen ist und durch den Impuls eine Ankopplung eines Steuergliedes für einci vorbestimmten Drehbogen erfolgt, wobei wenigstens eine auslösbare Riisteinriclmmg für ein Steuerglied vorgesehen ist.
Bei einer solchen bekannten A usfiihrung nach der USA.-Patenischrift 1 188 7'in sind ein Antriebsglied und ein Steuerglied koaxial zueinander angeordnet. Das Antriebsglied steht unter der Wirkung eines AntriebMTiotors. Bei dieser bekannten Ausführung ergibt sich das Problem, daß im Augenblick der Ankopp'ung. d. h. bei crstcllung des Antriebscingriffs, der Antriebsmotor besonders zur Beschleunigung belastet wird. Vor allem bleibt die Antriebsleistung <m gesaniien Bereich der Drehung gleich.
Aus der deutschen Patentschrift 1 187 878 ist ein Hnndsprungantrie'i") mit gegenläufiger Drehung der Abtriebsv.clle bekannt. Dabei ist ein Kraftspeicher an einem Kurbelzapfen befestigt. Hierbei wird aber nur der Zweck verfolgt, diesen Kraftspeicher, die sogenannte Einschaltfedcr. durch eine Handkurbel zu spannen, damit sie nach Durchgang durch einen Übertotpunkt durch Entspannung die Einschaltung übernimmt. Dabei bildet dieser Kraftspeicher das einzige Antriebsmittel.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs angegebene Vorrichtung, dahingehend zu verbessern, daß zur Durchführung von Arbeitsvorgängen der an sieh vorhandene Antrieb im Sinne einer DrchmninentversUirkung unterstützt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zu einem das Steuerglied betätigenden Kraftspeieher mindestens ein weiterer Zusatz-Kraftspeicher vorgesehen ist, der an einem mit dem Steuerglied in Eingriff stehenden kurbclartigcn Element angreift, dessen Winkelgeschwindigkeit in einem solchen Verhältnis zum Steuerglied steht, daß es dessen Antrieb in vorbestimmten Drehbogenabsehnitten verstärkt. Hierdurch wird dem Antrieb in bestimmten Drehbogenabsehnitten eine zusätzliche Antriebskraft durch den Zusatz-Kraftspeichcr überlagert. Dadurch ist es möglich, besondere Antriebsbedingungen ;tu erfüllen, und zwar mit Mitteln, die ihre zusätzlich einzuspeisende Antriebskraft von dem vorhandenen Antrieb her erhalten. Das ist besonders vorteilhaft, wenn mehrere Steuerglieder vorgesehen sind, die wechselseitig eingesetzt werden. Der Zusatzkraftspeicher ermöglicht in Verbindung mit einer Übersetzung, daß mit schwachen Antriebsmitteln eine mechanische Steuerung für Arbeitskreise möglich ist,
to die zeitweise eine geringere und zeitweise größere Antriebskraft benötigen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. In dieser zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsfonn der Erfindung mit einem Zusatz-Kraftspeicher,
F i g. 2 eine entsprechende Ansicht einer weiteren Ausführungsform unter Verwendung zwe-jr Steuer-
ao glieder, die wechselweise schaltbar sind.
In beiden Figuren ist das Antriebsglied mit 1 bezeichnet. Das Antriebsglied ist in der Stirnansicht als Welle dargestellt, wobei die Stirnansicht offenläßt, wie lang die Welle ist, d.h. sie kann sich unter Umständen auch auf eine scheibenförmige Erstreckung verkürzen. Das mit 1 bezeichnete Antriebsglied besteht aus dem eigentlichen, in Richtung des Pfeils 2 angetriebenen Wellenkern 3 und einem Mantel 4, der aus einem Material mit hohem Reibungswert ausgeführt ist und auch elastisch sein kann. Der Mantel kann aus Kunststoff bestehen. Der Wcllenkcrn 3 ist in nicht näher gezeigten Gestellmitteln drehbar gelagert. Auf den Wellenkern 3 kann ein Motor direkt oder über ein Vorgelege einwirken. In Verbindung mit einem Gerät kann der Motor mit dem Gerätehauptschalter eingeschaltet werden.
Ein Steuerglied 5. welches den abtreibenden Teil der Vorrichtung darstellt, sitzt auf einer Welle 6. die in den erwähnten, nicht näher dargestellten Gcsteilmitteln frei verdrehbar angeordnet ist. Die Steuerscheibe hat auf dem Wellenkern 6 einen scheibenfiirniigon. drehfest angeordneten Ansatz 7 und einen darauf angebrachten Mantel 8. Dieser ist z. B. am äußeren Umfang mit einer Rändelung 9 versehen, die einen Kraftübertragungscingriff mit dem Mantel 4 verbessert bzw. schlupffrei herstellt. Der Mantel 8 ist auch aus kompressibletn Material hergestellt.
Der Kraftübertragungscingriff kann durch eine Reibungsverbindung erzielt werden. Zu diesem
5c Zweck können Antriebsglied und Steuerglied eine gegebenenfalls auch elastische Oberfläche aufweisen, die einen hohen Reibungskoeffizienten hat. Dabei können Steuerglied und Antriebsglicd unter einer Federspannung stehen, die beide Glieder zusammendrückt. Es wird einbezogen, daß der Reibungscingriff verbessen werden kann, indem wenigstens eines der beiden Teile, die aus dem Steuerglied und dem Antriebsglicd bestehen, die genannte gerändelte Mantelfläche hat, die sich in den elastischen Mantel des anderen Gliedes eindrückt.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung kann zwischen Steuerglied und Antricbsglied eine Verzahnung vorgesehen sein, die im Bereich der Umfangsaussparung ausgelassen ist, welche aber bei Herstellung des Eingriffs, gegebenenfalls mit den Merkmalen, daß die Verzahnung beiderseits einer Aussparung mit allmählich zunehmender Zahnhöhe ausgeführt ist, sicherstellt, daß ein stoßfreier Eingriff erzielt wird.
3 4
Im Mantel 8 des Steuergiiedes ist eine Umfang*- hebel oder einen Kurbelarm ersetzt werden. Wichtig
aussparung 10 angeordnet, die bogenförmig ausi>c- ist dabei, daß im Bereich des äußeren Umfangs des
stallet ist und deren bogenförmiger Boden einen Rades 41 bzw. des Endes des Kurbelarmes ein
Krümmungsradius hat, der wenig größer als der der Widerlager 44 anueordnet ist, an dem ein Kraftspei- Außenseite des Mantels 4 ist. 5 cner 45 angreift^der andererseits an einem Funk- Der Ansatz 7 ist seitwärts über den Mantel 8 hin- tionsglied 46 bei 47 gelagert ist. Das Funktionsglied
ausgezogen, und er hat eine Nockenfläche II, die zu 46 ist in der gezeichneten Ausführung an einem
allgemein als Rasteinrichtung bezeichneten Vorkeh- Schwenkhebel 48 gelagert, der um einen Drehzapfen
rungen gehört. Die Nockenfläche 11 sehließt sich an 49 verdrehbar ist. "
einen seitlichen Einschnitt 12 an. Zu der Rasteinrich- 10 In der Ausgangsstellung befindet sich das Widerla-
tung gehört ferner ein Rasthebel 13, der in dem er- ger 44 in der gezeichneten Stellung, und zwar in
wähnten, nicht dargestellten Gestell mit einem einem schon etwas beaufschlagten Zustand des
Schwenkzapfen 14 verdrehbar ist. Es versteht sich Kraftspeichers 45. Bei entsprechender Bemessung
daß der Raslhebel sowie auch die Stufenfläche eine der Durchmesser (Verdoppelung) bezüglich des Steu-
andere als die genau radiale Richtung zum Wehin- 15 ergliedes5 und des Rades 41 würde sich das Wider-
kern haben können, um den Eingriff oder die Aus- lager 44 in der Stellung 44' befinden, wenn das Steu-
rückung zu erleichtern. erglied 5 wieder in die Rast- oder Ruhestellung
An dem Rasthebel 13 greift ein Gestänge 15 mit käme. Dann wäre das Widerlager 44 über den obe-
emem Druckknopf 16 an. der in Richtung "des Pfeils η.·η Kulminationspunkt in die Stellung 44' gezogen.
1? betätigbar ist, um den Rasthebel 13 aus der Stu- 20 so daß es bei erneutem Antrieb des Steuergliedes 5
I.:'fläche 11 auszurücken, durchaus möglich wäre, u^ß die Entspannung des
An dem Rasthebel 13 greift ferne· eine Zugfeder Kraftspeichers 45, der sich nämlich dann entspre-
Vi an. die festgelegt unu bestrebt ist. den Rasthebel chend der Linie 50 erstrecken würde, das Rad 41 mit
13 unter die Siufenfläche 11 zuziehen. in die Ausgangsstellung zurückziehen würde. In die-
AIs wahlweise Ausführungsform kann an dem 25 scm Fall kann also auch der letzte Teil der Entspan-
i-.asthebel 13 um einen Schwenkzapfen 20 gelenkig nung des Kraftspeichers zu einem geordneten Einlauf
v-·'.· Kolbenstange 21 des Ankers eines Betätigungs- in die Ausgangsstellung beitragen.
...ier Elektromagneten 22 angreifen, dessen Erre- Es ist erkennbar, daß eine mehrfache Kraftverstär-
L ingswieklung 23 über einen Schalter 24 einschalt- kung vorliegt und daß durch den Rasthebel 13 eine
! ü ist. Wenn der Schalter 24 betätigt wird, dann 30 Steuerung stattfindet, die nicht nur die im Drehbogen
:.ihri die Erregung, und selbst wenn sie nur impuls- bemessene Steuerung auslöst, sondern die dabei auch
weise erfolgt, dazu, daß der Rasthebel 13 aus der dazu beiträgt, daß mehrere Kraftspeicher zweckent-
•--.itenllache 11 gezogen wird. An dem Wellenkern 6 sprechend eingesetzt werden können wobei durch
.'vier dem Ansatz 7 is; mit Abstand vom Drehmittel- die Änderung einer Profilieruni; erreicht wird, daß
Γ Linkt ein Widerlager 26 für einen Kraftspeicher 27 3= auch ein absoluter Stillstand in der Ausgangsstellung
.-:igeordnet. dessen anderes Ende bei 34 stationär ab- erreichbar ist.
·. ..'.iii/.t ist. Im Ausführungsheispiei ist der Krafispei- Es versteht sich, daß das kurbeiarlige Element
. --,er 27 eine Zugfeder, die in der gezeichneten Stel- oder Rad 41 zur Steuerung von Nockenhebeln geei-j-
i::üLT gespannt ist. Dabei ist es wesentlich, daß die ge- net ist.
>■■.■!ehriete und die Verriegelungsstellung darstellende 40 Es versteht sich ferner, daß das Funktionsglied 46
1 aje so gewählt ist. daß bei einer Bewegung der zur Betätigung einer La--t 51 c'ienen kann oder /ur
v.._licischeibe 5 aus dieser Lage eine Entspannung Erfüllung einer anderen Aufgabe, die ein Sclr.u'nk-
vi.-s Kraiispeicheis 27 möglich ist. hebel entsprechend dem Hebe' 48 erfüllen kann.
Ferner ist in dem Gestell ein kiirbelartiacs F-Ie- F i g. 2 zeigt eine weitere Ausgestaltung. Det ment, dargestellt als Rad 42. auf einer im Gestell 45 Schalter 24 ist dabei lediglich durch die Kontaktverdrehbar gelagerten Achse 42 angeordnet. Zvvi- gruppe 52 ersetzt. Ferner ist die Anordnung des sehen der Achse 42 und der Welle 6 kann ein nicht Nockens 35 durch andere in Umfangsrichtuiig vernäher dargestelltes Getriebe als Zahnradgetriebe. drehte Nockcnanordnungen ersetzt, auf welche aber Seilgelriebe oder dergleichen angeordnet sein. Es später Bczuli genommen wird.
wird aber darauf hingewiesen, daß auch der Umfang 50 Ein Steuerhebel 53 ist um eine Achse 34 verilrch-
43 dos Rades 41 mit der Rändelung 9 der Umfangs- bar. wobei der Hebel 53 an der Feder 55 aufgehängt
außenseite des Steuergiiedes 5 im Eingritf stehen ist. deren anderes Widerlager 56 ebenfjlls im Gestell
kann. Wenn die Umfangsaussparung 10 genau an den fest angeordnet ist.
Krümmungsradius des Mantels 4 angepaßt ist. würde Dem Amriebsglied I, das mit 'lern äußeren Umciii Antriebseingriff zwischen dem Steuerglied 5 und 55 fang seires Mantels 4 mit dem Steuerglied 5 b/vv. der dem Rad 41 auch dann nicht unterbrochen werden. entsprechenden gerändelten Umfangsfläche mit einer wenn die Unifangsaussparung 10 in ilen Bereich des Umfangsaiissparung 10 zusammenwirkt, ist ein z.wei-Uiiifanüs 43 bzw, des MunicFs des Rades 41 gelangt. tes kurbelartigcs Element 57 zugeordnet. Zum Anweil der Durchmesser des Rades größer ist als der trieb dieses kurbelartigen Elements ist auf dem WcI-des Sleucrgliedes. Somit kann auch ein Eingriff 60 lcnkern 3 eine Scheibe 58 angeordnet, die einen durch Reibung, gegebenenfalls verstärkt durch Rän- durchlaufenden Umfang hat. zu welchem eier äußere deluiig eines der Eingriffsteile, oder aber auch durch Mantclumf'.ng 59 des Elements 57 eine Aussparung Zahneingriff herbeigeführt werden. 60 besitzt. Die Aussparung 60 kann in der Kontur
Das Rad 41 is' ein Kraftverstärker. Es hat größe- variiert werden.
ren Durchmesser als das Steuerglied 5. Wenn eine 65 Der äußere Mantelumfang 59 kann auf einem
Kraftübertragung, wie sie nicht dargestellt ist, mittels Mantel 61 angeordnet sein, der elastisch ist, wobei
eines Getriebes vrn der Welle 6 zur Welle 42 vorgc- der Umfang 59 gerändelt oder verzahnt sein kann,
sehen wäre, könnte das Rad 41 durch einen Kurbel- Der Mantel 61 sitzt auf einer Nabe 62. welche dreh-
fest auf einer Welle 63 angeordnet ist. die die Lage- daß dadurch weitere Schaltungen ausgelöst werden rung der zweiten Steuerscheibe 57 bildet. /\n der können. Das kurbelartige Element 57 läuft bezüglich Nabe 62 befindet sich ein Widerlager 64, an dem ein der gezeichneten Durchmesserverhältnissc und Anals Zugfeder ausgebildeter Kraftspeicher 65 angreift. Ordnungen des Nockens 71 noch um, wenn d?r Nokdessen anderes Widerlager 66 ortsfest angeordnet ist. 5 ken 71 bereits'in die in Fig. 2 gezeichnete Ausgangs-Die Nabe 62 hat eine Rasteinkerbung mit einer Stu- stellung zurückgekehrt ist und der Kraftspeicher 55 fenfläche 67, die der Stufcpfläche 11 in F i g. 1 ent- den Steuerhebel 53 in seine Ausgangsstellung zuspricht. Die Nabe ist neben dieser Stufenfläche längs rückzubewegen bestrebt ist. Dann reitet das obere der Linie 68 ausgespart. In diese Rastausnehmuni; Ende des Rastarms 69 auf dem Umfang der Scheibe greift der Rastarm 69 ein. Dieser sitzt aber in der io 62, bis er in die durch die Stufenfläche 67 gebildete speziellen Ausgestaltung auf dem Steuerhebel 53, so Raststufe eintritt. Es ist nun erkennbar, daß an der daß die an ihm angreifende Feder 70 praktisch die Welle 63 des kurbelartigen Elements 57 weitere Feder 55 unterstützt bzw. eine der Federn eingespart Nockensteuerungen angeordnet sein können und — werden könnte. darauf wird besonders hingewiesen — auch Nocken-
Es wird darauf hingewiesen, daß beispielsweise der 15 Steuerungen, die, solange sich das kurbelartige EIe-
Stcuerhebel 53 durch den Nocken 71 des Steuerglie- ment 57 dreht, die Schaltmittel 52 wieder einschalten
des 5 betätigbar ist. Dieses hat in einer anderen können, so daß sich der gesamte Vorgang uiuinter-
Ebene noch einen Nocken 72. Dieser drückt auf brochen wiederholt. Wenn also in einem solchen
einen nur an seinem Ende erkennbaren Hebelarm 73, Vorgang eine Unterbrechung vorgesehen sein soll.
der seinerseits an einer Feder 74 aufgehängt ist, die »o dann könnte in der Leitung 80 mit dem Schalter 52
andererseits bei 75 im Gestell fest angeordnet ist. ein zusätzlicher Ausschalter vorgesehen sein, der die
Beide Steuerhebel 53, 73 arbeiten auf einem Leitung 80 zu gegebener Zeit öffnet.
Schaltarm 76 eines Schalters 77, der eine Beiich- Obgleich in Fig. 2 eine I80°-Anordnung des
tungsquelle 78 ein- oder ausschaltet. Steuergliedes 5 zum kurbelartigen Element 57 gezeigt
Wird nun durch Betätigung der Kontakte 52 der »5 ist, ist eine andere Anordnung möglich, in der mehr
Schaltmagnet 22 erregt und der Rastarm 13 ausge- kurbclartige Elemente vorgesehen sind. Beispiels-
rückt. dann wird das Steuerglied 5 im Sinne des weise könnten drei kurbelartige Elemente einschließ-
Pfeils 79 mitgenommen. In Abhängigkeit von dieser lieh des Steuergliedes jeweils um 120° gegeneinan-
Drehung betätigt dann zunächst der Nocken 72 den der versetzt sein. Ferner könnten die Antriebsum-
Steuerhebel 73. so daß ein Funktionsglied 78 einge- 30 fangsflächen 9, 59 gegeneinander in axialer Richtung
schaltet wird. versetzt werden, so daß bei ohnehin zu wählenden
Gleichzeitig wird durch den Nocken 71 der Rast- Durchmessern der Antriebsglieder bestimmte Dreharm 69 verschwenkt, so daß das als Scheibe ausge- bogenänderungen oder drehseitige Änderungen unter führte kurbelartige Element 57 anläuft, und zwar auf jeweiliger Anpassung des Drehmoments erzeugt wer-Grund der Entspannung des Kraftspeichers 65, so 35 den könnten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur Steuerung eines oder mehrerer Arbeitsvorgänge in Abhängigkeit von einem Auslöseimpuls, wobei eine ständig umlaufende Welle als Antriebsglied vorgesehen ist und durch den Impuls eine Ankopplung eines Steuergliedes für einen vorbestimmten Drehbogen erfolgt, wobei wenigstens eine auslösbare Rasteinrichtung für ein Steuerglied vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zu einem das Steuerglied (5) betätigenden Kraftspeicher (27) mindestens ein weiterer Zusatz-Kraftspeicher (45, 65) vorgesehen ist, der an einem mit dem Steuerglied in Eingriff stehenden kurbelartigen Element (41. 57) angreift, dessen Winkelgeschwindigkeit in einem solchen Verhältnis zum Steuerglied steht, daß es dessen Antrieb in vorbestimmten Drehbosenabschrulten verstärkt.
DE19671798374 1967-01-04 1967-01-04 Vorrichtung zur Steuerung eines oder mehrerer Arbeitsvorgänge. Ausscheidung aus: 1700116 Expired DE1798374C3 (de)

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DE1798374A1 DE1798374A1 (de) 1972-04-06
DE1798374B2 DE1798374B2 (de) 1973-11-22
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