DE1937839C - Elektrischer Lichtbogenofen - Google Patents
Elektrischer LichtbogenofenInfo
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Description
)ic Erfindung betrifft einen elektrischen Lichtboofen
zum kontinuierlichen Schmelzen von mclalli-2m Beschickungsgut, insbesondere von unsortier-Hisenschrotl.
iei den bekannien, zum Schmelzen von Schrott
lenden Lichtbogenofen erfolgt der Betrieb diskonierlich, was insofern nachteilig ist, als hierbei Zcitusle
und Schwankungen in der elektrischen Leiig in Kauf genommen werden müssen. Außerdem
eht bei den meisten öfen die Gefahr, daß der dem
ti durch ßcschickungsschüchtc zugefiihrte Schrott
Jeriihrung mit der bzw. den Elektroden gelaunt
und einer verhältnismäßig starken Wärmestrahiunj ausgesetzt ist, die zum Zusammenbacken des Schrott:
am Ausgang der Beschickurigsschächte führt. Hierdurch wird ein kontinuierliches Nachrutschen de:
5 Schrotts in den Ofenraum verhindert, so daß ein Auflockern der Charge durch Stochern erforderlich wird.
Dies bringt wiederum die Gefahr eines Elektrodenbruchs mit sich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde. ο einen Lichtbogenofen der vorgenannten Art so ai.vubilden,
daß er trotz diskontinuierlicher Beschiel, ι ,ig
kontinuierlich betrieben wird und bei dem das ijeschickungsgut
während seiner Bunkerung gegen die Ofenhilze abgeschirmt ist, so daß ein gleichin.·!.! ^s
J5 und kontinuierliches Nachrutschen des Bcschicku;<pgules
gewährleistet ist.
Diese .Aufsähe wird bei einem elektrischen fr- W-bogenofen
der vorgenannten Art mit einer oder <·.■<-reren
über der Oberfläche des geschmolzenen .\k .κ
iingeordiK-ii-n l-'lektroden und mit mindestens
<·■■ ■■■·.·>
in^Abstand von der Elektrode bzw. den EIck . ■ ...-.-;i
angeordnetem Zufuhrkanal für das Beschickun. ■ _ ι
gemäß der f.rfindiing dadurch gelöst, daß die irr c
der bzw. den Elektroden zugewandte Wandung bunkcrarlig'.n Z'.ifuhrkanals von der jeweils m·. ι
gelegenen l'lektrodc und von der Oberfläche Schmel/bades
einen solchen Abstand hat, daß die v!) unterhalb der innenwaiidung ausbildende Böser.-··';·.
die Elektroden nicht berührt.
Um eine möglichst weitgehende Abschirmung ,:,·,
Beschickungsgutes gegenüber der Lichtbogensir; b lung zu erzielen und dadurch das Beschickungsgut 1I-,
zu seinem Eindringen in die Schmelzzone auf ei.-i-.;
verhältnismäßig niedrigen Temperatur zu erhalten, ist
die innere Wandung des Bunkerableils vnrteilhaii iweise
als senkrechte Schlitzwand aus feuerfestem Malerial ausgebildet, die an dem den Ofenraum abdeckenden
Gewölbe befestigt ist und sich von dort bis m einem Abstand von maximal 100 cm oberhalb des
höchsten Niveaus des Schmelzbades erstreckt, und daß die Außenwandung des Bunkerabteils durch den
der Schutzwand gegenüberliegenden Teil der Außenwand des Ofens gebildet ist, und daß in der Ofenwand
eine an sich bekannte Abstichöffnung vorgesehen ist, die das Niveau der Schmelzzone und damit auch die
radiale Ausdehnung der Böschung des Beschickungsgutes bestimmt.
Der schnelle Übergang des Beschickungsgutes von einer Zone mit verhältnismäßig niedriger bzw. nur wenig
erhöhter Temperatur zur Schmelzzone führt in Verbindung mit der plötzlich . sich auswirkenden
Strahlung der Lichtbogen zu einem raschen Schmelzen und verhindert, daß das Beschickungsgut längere
Zeit in einem Temperaturbereich verbleibt, in dem plastische Dcformationscrschcinungcn und Zusammenbackungen
auftreten, die nachteilige Verstopfungen erzeugen können.
Der Umstand, JaIJ der Schrott innerhalb'1 des IJeschickiingsschachtes
auf einer verhältnismäßig nicdrigen Temperatur gehalten wird, hat die vorteilhafte
Nebenerscheinung., daß die für die metallurgische und thermische Bilanz des Verfahrens schädliche Oxydation
vermieden wird.
Auch bildet der längs der äußeren Wand des Ofens
C5 auf dem Niveau des Metallbades befindliche Schrott
einen Schutzschirm, der eine vorzeitige /\bnut/un;; der Auskleidung \ ei hindert.
Im falle eines kreisförmigen Querschnitts des
Ufens weist dieser vorzugsweise mindestens ein ringförmiges
Bunkerabteil auf, während im Falle eines viereckigen Querschnittes des Ofens vorteilhafterweise
zwei Bunkerabteile vorgesehen sind, die beiderseits der Längsachse des Ofenraums angeordnet sind.
In diesem Fall sind die Elektroden vorteilhal torweise
in Reihen angeordnet.
Der das JVankerabteil von dem Ofenraum trennende
Schutzschirm weist vorteilhafterweise Hohlräume zur Kühlung mittels eines umlaufenden Kiihlmediums
auf.
Da zwischen der Massigen Phase und dem festen,
zu schmelzenden Gut, die miteinander in Berührung stehen, ein thermisches Gleichgewicht besteht, wird
die Schmclzgeschwirtdigkeit des Ofens durch die aufgewandte
elektrische Leistung und nicht durch die Beschickunpsgeschwindigkeit
bestimmt. Infolgedessen kann die Beschickung je nach Art der zu schmelzenden Produkte kontinuierlich oder diskontinuierlich
sein.
Nachstehend werden einige der möglichen Ausfiihrungsbcispicle
der Lrfindung an Hand der Zeichnung br schrieben. Darin ist
Fig. ! eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbcispiel
der Erfindung,
F i g. 2 ein Schnitt längs der Linie A-H des Ausl'ührungsbeispiels
der Fig. I,
F i g. 3 eine Draufsicht auf ein zweites Ausl'ührungsbeispiel der F.rfindung,
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein drittes Ausführungsbeispiel
der F.rfindung und
F i g. 5 ein Schnitt längs der Linie C-D des dritten Ausführungsbeispiels,
F i g. (i eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel
mit in Reihe angeordneten F.lektroden.
In Fig. I und 2 ist ein elektrischer Rundofen dar
gestellt, der einen Brennraum 2 und ein Abteil 3 aufweist, das in seinem oberen Teil von dem Brennraum
2 durch eine feuerfeste Wand oder einen Schirm 4 getrennt ist. Der Brennraum ist mit einer
fcuei festen Mauer 5, einem Boden 6 und einem gleichfalls feuerfesten Deckengewölbe 7 ausgestattet.
In dem Deckengewölbe 7 sind drei Elektroden 8 a, 8 b
und 8 c angeordnet, die durch Tragarme 9 a bzw. 9 b bzw. 9 c abgestützt werden, welche den elektrischen
Strom auf an sich bekannte Art von den nicht dargestellten Transformatoren zuführen. Der Brennraum
ist mit einer Ausflußrinne 10 für Schlacke und einer Rinne 11 für den Abfluß des geschmolzenen Metalls
ausgestattet, die bei diesem Ausführungsbeispiel ein Syphon-System bildet.
Das Abteil 3 hat hier eine ringförmige Gestalt und umgibt den Brennraum mit Ausnahme des Bereichs
der Tragarme und desjenigen Bereichs, der dem Auslaß des Schmelzguts vorbehalten ist. Man kann auch
die Abflußrinne IO und den Syphon 11 in der Zone der Tragarme anordnen, so daß das Abteil 3 ausgedehnter
ist und daß die Oberfläche der ungeschützten Mauer 5 noch kleiner ist. Das Abteil 3 wird aiii eine ι
Seite durch eine auf das Deckengewölbe 7 abuestü'./.ie.
gewölbte Wand 4 und eine gewölbte Wand 12 und auf der anderen Seite durch ebene Wände 13 und 14 begrenzt,
the sich an das Gewölbe anschließen und nicht in das Innere des Brennraums hineinragen. Diese
Wände liilden somit einen ringl'öimigen Fülltrichter,
der über das Niveau des Gewölbes 7 merklich hervor
ragt, was den Beschickung organg erleichtert. Die
Wand 12, weist hier im Länusschnitt du- Gestalt cir;r
abgeknickten Linie mit einem geneigten Teil 12« in der von dem Schirm 4 nicht geschützten Zone auf. Der
Neigungswinkel gegenüber dei Horizontalen beträgt hier etwa 60' . Diese Neigung gewährt den Vorteil, das
Herabgleiten der noch festen Produkte und das Abfließen des geschmolzenen Metalis zu erleichtern.
In diesem Beispiel bestehen die metallurgischen Produkte aus unsortiertem Eisenschrott.
Die Beschickung mit dem Eisenschrott erfolgt
ίο durch eine öffnung 15, vorzugsweise mittels eines
Elektromagneten 16, der auf einem nicht dargestellten Laufkran bewegt wird und die Ablage des Schrotts in
den ganzen ringförmigen Raum des Fülltrichters 3 und damit die Beschickung jedes Punktes des Fülltrichtere
ermöglicht. Der Schrott kann aber auch unmittelbar vom Lagerplatz, beispielsweise mittels Waggon,
entladen werden, was einen weiteren Vorteil der Erfindung darstellt.
Während des Absinkens in dem Fülltrichter 3 ist
7" der Sehrott gegen die Strahlung des Lichtbogens
durch die Wand 4 geschützt. Diese besteht, wie vorstehend ausgeführt ist, aus feuerfester u id Wärme
schlecht leitendem Material. Während d<_s Verlaufs
des Sehmelzvorgangs wird jedoch der Schirm 4 der
Strahlung des Bades und in geringerem Masse der des Lichtbogens ausgesetzt. Um einen Verschleiß des
Schutzschirme durch übermäßige Erhitzung zu vermeiden, ist dieser mit Kühlkammern 17 ausgestattet,
in denen Wasser umläuft, das durch Leitungen 18 zugeführt
und durch Leitungen 19 abgeleitet wild. Man kann aber auch den Umlauf von kalter Luft oder jedem
anderen Medium vorsehen. Dank dieses Schutzschirmes4.
und zwar gleichgültig, ob er gekühlt ist oder nicht, gelangt der Schrott in den unteren Teil des
Abteils 3 mit einer verhältnismäßig niedrigen Temperatur, die in keinem Fall diejenige übersteigt, bei der
die Eisenteile zusammenbacken. Dann wird der Schrott plötzlich der Strahlung des Lichtbogens ausgesetzt
und schmilzt. Er wird jedoch zugleich durch
neuen Schrott ersetzt, so daß in jedem Augenblick ein Schutzschirm vorhanden ist, der den unteren Teil der
Wand 12 und insbesondere den geneigten Teil 12 a bedeckt. Der Schirm 4 ist derart gestaltet, daß er einen
Durchgang 20 zwischen dem Brennraum 2 und dem Abteil 3 bildet, der die Ausbildung einer gegen das In
nere des Ofens hin in Pfeil richtung abrutschenden Bö
seining ermöglicht. Dieser Durchgang hat in dem Ausführungsbeispiel
eine Höhe von 50 cm über derr Höchstniveau A des Flüssigkeitsbades und die Gestal
eines kreisförmigen Spalts. Der Schirm 4 setzt sich un ter dem Gewölbe 7 in den kleinen Mauern 4« und 4/
fort, die dazu dienen, die abrutschende Eisenschrott Böschung über die Enden des Abteils 3 hinauszulei
ten. Dies hat den Vorteil, daß sowohl ein Schutz schirm aus Schrott gegenüber einem wesentlichen Tei
der Mauer 5 gebildet wird als auch daß verhinder wird, il'iß der Schrotthaufen mit den Elektroden ii
nerühiuiig kommt. Auf diese Weise vermeidet ma
die Gefahr eines Kurzschlusses, den der Schrott her
<i<> vorinl'en könnte, und man bewahrt das Vorhanden
sein eines Flüssigkeilsliades. das die Beständigkeit de Lichtbogens begünstigt, der dann nur zwischen de
Lkktiiiden und dein Flüssigkeitsbad überspringt. D
im übrigen tue Elektroden durch das Absinken dt
f>;, Schrotts keinen SUM erleiden, sind die Gefahren di
Bruchs der Elektroden stark \ermindert.
I in anderer Vorteil der F.rfindung besteht darii
daß man stets die höchste leisUini: ausnutzen kam
die unter ausgezeichneten Bedingungen der Wärmeübertragung
verfügbar ist, da der wichtigste Teil der Strahlung von den zu schmelzenden Produkten aufgenommen
wird.
Aus dem vorgenannten Vorteil ergibt sich derwcilere
Vorteil, daß die Hinrichtung für die Leistungsregelung viel weniger beansprucht wird als die eines üblichen
elektrischen Ofens. Sie kann viel einfacher gestaltet und unterhalten werden.
Da stets eine feste Phase in Berührung mit der flüssigcn
Phase unterhalten wird, gleicht die Temperatur der flüssigen Phase an dieser Stelle der Temperatur
des flüssigen Zustandes, und die ganze, in dieser Zone aufgebrachte elektrische Leistung dient zum Schmelzen
des Metalls. Hin anderer Vorteil der Hrfindung beruht auf dem Umstand, daß man die Schmelzgesrhwindigkeit
des Schrotts, und damit die Produktion der Anlage genau regeln kann, da die letztere eine
Funktion der elektrischen Leistung ist, deren Regelung exakt erfolgen kann.
Außerdem gestattet die große Anpassungsfähigkeit der Beschickungsmittcl dieser Einrichtung, hinsichtlieh
Abmessungen und Gewicht sehr unterschiedlichen Schrott in den Ofen einzubringen.
Ein besonderer Vorteil dieses Ausführungsbeispiels besteht darin, daß die Auslaßöffnungen für das
Schmelzgul von dem Abteil 3 und damit von dem ganzen,
noch festen Hisenschrott entfernt sind. Die Temperatur des durch die Strahlung des Lichtbogens erhitzten
Bades ist daher in der Nähe dieser Öffnungen viel höher, was den Abfluß des Metalls und der
Schlacke sehr erleichtert.
Ls ist bekannt, daß bei einer Speisung mit dreiphasigem Strom die Elektroden nicht alle genau unter der
gleichen Spannung stehen. Man nennt daher diejenige Phase die »wilde Phase«, die der am meisten belasteten
Elektrode entspricht. Diese weist offensichtlich eine viel intensivere Strahlung als die anderen auf.
Aus diesem Grunde sieht die Erfindung — wenn möglich — vor, diese Elektrode, im Fall des Ausführungsbeispiels
die Elektrode 8 c. derart anzuordnen, daß sie von der Schrollböschung umgeben ist. Der Oberschuß
dieser Strahlungsenergie wird daher mit maximalem Wirkungsgrad ausgenutzt Die Weiterleitung der von
der Elektrode 8 c übertragenen Energie kann beispielsweise durch Verwendung eines elektromagnetischen
Rührwerks verbessert werden. Die Wirkung eines solchen, das in der Zeichnung nicht dargestellt
ist, würde auch den Abfluß der Schmelzprodukte erleichtern und die Bildung einer Ofensau oder einer icsten
Masse auf der Sohle des Mauerwerks verhindern.
In E i g. 3 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Hrfindung dargestellt. Dabei handelt es sich um einen
Rundofen, der bekannte oder denen des vorbcschriebcnen
Ofens analoge Elemente enthält. Gleiche Teile sind hier mit denselben Bezugszeichen versehen. Der
Ofen enthält zwei Ringabteile oder Fülltrichter J und
3", die beiderseits der Zone der Tragarme 9 a. 9 h und 9 r und der Ablaßmittel 10 und 11 für die Schmclzprodukte
angeordnet sind. Diese Abteile sind durch zylindrisch gewölbte Wände 4' und 12', 4" und 12"
und durch ebene Wände 13' und 14', 13" und 14" begrenzt, deren letztere sich an das Gewölbe 7 anschließen
und nicht in das Innere des Brennraums 2 hineinragen. Die Pfeile zeigen die Richtung an, welche die
nachrulschende Böschung einschlägt, die, wie aus F i g. 3 ersichtlich ist, sich in diesem Fall bis unter die
Tragarme erstreckt. In dieser Zone vereinigen sich die aus den Abteilen 3' und 3" herrührenden Böschungen
dank der kleinen Mauern 4'« und 4"a, welche die Wände 4' und 4" unterhalb des Gewölbes7 fortsetzen.
Am anderen linde der Abteilungen 3' und 3" setzen kleine Mauern 47? unterhalb des Gewölbes 7 die
Wände 4' und 4" fort, so daß nur die Rinne für den Ablauf der Schlacke und des Eisens von festen Schi ottteilen
frei ist. Dieses Ausführimgsbcispiel hat den Vorteil, einen Schutzgürtel um die Ofenwände herum
mit Ausnahme der Ablaßzone für die geschmolzenen Produkte zu schaffen. Diese fließen in diesem Beispiel
durch die nebeneinander angeordneten Auslässe Il und 10 ab.
Fig. 4 und 5 zeigen einen im Oucrschnitt rechteckigen Ofen. In diesem Beispiel wird der Brennraum!
von zwei seitlichen, rechtwinkligen Abteilen 3' und 3" umgeben. Einer der Vorteile dieses Ausführungsbeispiels
beruht auf dem Umstand, daß die beiden seillichen Abteile durch Transportbänder 21 gespeist
werden können, deien eines unterhalb der Tragarme angeordnet sein kann. Die Auslaßmittcl 10 und
H für die geschmolzenen Produkte liegen an den En den des Abteils2. In diesem Beispiel ist die Sohle 6 in
Richtung von dem Schlackenauslaß 10 zu dem Auslaß für das geschmolzene E-'isen II leicht geneigt, was den
Vorteil bietet, daß der Abfluß des geschmolzenen Metalls erleichtert wird. In diesem Beispiel sind die Elektroden
8 a, 8 b und 8 < in Reihe angeordnet.
Die Technik der rechteckigen Wanne mit in Reihe angeordneten Elektroden und mit zwei nachrutschenden
Böschungen läßt sich verallgemeinern und insbesondere auf Öfen mit sechs Elektroden in Reihe gemäß
einer im übrigen bekannten Verfahrenstechnik anwenden (I-i g. 6).
In den genannten Beispielen bestehen die zu schmelzenden Produkte aus unsortiertem E.isenschrott.
Es versteht sich von selbst, daß die Erfindung sich nicht auf diese Art von Produkten beschränkt,
sondern auch auf jede andere Art von Metall, z. B. auf sortierten Schrott, vorzcrklcinerle Produkte in (!estalt
von kleinen Kugeln. Eisenschwamm oder Briketts usw. erstreckt.
Schließlich ist die Erfindung sowohl auf die diskontinuierliche
Erzeugung von Metall, das in Chargen mit Kippen des Ofens nach jedem Arbeitsgang geschmolzen
wird, als auch auf die ununterbrochene Produktion von Eisen durch kontinuierliches Schmelzen von
Schrott anzuwenden, wobei der Ofen dann für die Schmel/stufe eines für kontinuierliche Verarbeitung
von Metall bekannten Verfahrens vorgesehen ist. In dem letztgenannten Fall braucht man nicht ein Kippen
des Ofens vorzusehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
- Patentansprüche:I. Elektrischer Lichtbogenofen zum kontinuierlichen Schmelzen von metallischem Beschickungsgut, insbesondere von unsortiertem Eisenschrott, mit einer oder mehreren über der Oberfläche des geschmolzenen Metalls angeordneten Elektroden und mit mindestens einem im Abstand von der Elektrode bzw. den Elektroden angeordneten Zufuhrkanal für das zu schmelzende Gut, dadurch gekennzeichnet, daß die innere der bzw. den Elektroden (8) zugewandte Wandung (4) eines bunkerartigen Zufuhrkanals (3) von der jeweils nächst gelegenen Elektrode und von der Oberfläche des Schmelzbades einen solchen Abstand hat, daß die sich unterhalb der Innenwandung ausbildende Böschung die Elektroden nicht berührt.
- 2. Elektrischer Lichtbogenofen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Wandung des Bunkerabteils (3) als senkrechte Schutzwand (4) aus feuerfestem Material ausgebildet ist, die an dem den Ofenraum abdeckenden Gewölbe (7) befestigt ist und sich von dort bis zu einem Abstand von maximal K)O cm oberhalb des höchsten Niveaus des Schmclzbades erstreckt, und daß die Außenwandung des Bunkerabteils (3) durch den der Schutzwand (4) gegenüberliegenden Teil der Außenwand (12) des Ofens gebildet ist, und daß in der Ofenwand eine an sich bekannte Abstichöffnung vorgesehen ist.
- 3. Elektrischer Lichtbogenofen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er im Querschnitt kreisförmig ausgebildet ist und zumindest ein ringförmiges Bunkerabtei! (3) aufweist.
- 4. Elektrischer Lichtbogenofen nach den Ansprüchen ! und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er vierkantig ausgebildet ist und zwei Bunkerabteile (3', 3") aufweist, die beiderseits der Längsachse des Ofenraumes (2) angeordnet sind.
- 5. Elektrischer Lichtbogenofen nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der das Bunkerabteil (3) von dem Ofenraum (2) trennende Schutzschirm (4) mit Hohlräumen (17, 18, 19) zur Kühlung mittels eines umlaufenden Kühlmediums verschen ist.
- 6. Elektrischer Lichtbogenofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (8«. Sb, 8c) in Reihe angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR161243 | 1968-07-31 | ||
| FR161243 | 1968-07-31 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1937839A1 DE1937839A1 (de) | 1970-02-05 |
| DE1937839B2 DE1937839B2 (de) | 1972-09-21 |
| DE1937839C true DE1937839C (de) | 1973-04-19 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4406008A (en) | 1981-05-18 | 1983-09-20 | Mannesmann Aktiengesellschaft | Three phase arc melting and reduction furnace |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4406008A (en) | 1981-05-18 | 1983-09-20 | Mannesmann Aktiengesellschaft | Three phase arc melting and reduction furnace |
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