DE1935C - Neueruugen an den Glockenschiebern der Schirme - Google Patents
Neueruugen an den Glockenschiebern der SchirmeInfo
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Description
1878.
Klasse S3.
ADOLPH DITTRICH in PARIS. Neuerungen an den Glockenschiebern der Schirme.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5· Februar 1878 ab.
Diese Erfindung besteht in Neuerungen an den mit Spiralfeder versehenen Glocken für
Sonnen- und Regenschirme, sowie in der Art dieselben zu befestigen.
Die Erfindung hat zum Zwecke, die Anwendung einer mit Spiralfeder versehenen Glocke,
welche wie eine gewöhnliche Glocke (ohne Spiralfeder) aussieht, die aber doch die Vortheile
der Feder-Glocke darbietet und nicht so kostspielig ist als diese.
Bei der vorliegenden Construction fällt das innere Röhrchen und der innere Rand der bisherigen
Glocken weg.
Die Glocke A ist so eingepafst, dafs sie direct auf dem Stocke des Sonnenschirmes zwischen
zwei Ansätzen oder Vorsprüngen b c gleiten kann. Diese werden am besten durch eine
Verringerung des Durchmessers des Stockes bei d, oder auch auf eine andere Art hergestellt,
wie unten näher beschrieben wird.
Um diese Glocke an ihre Stelle zu bringen, ohne sie längs des Stieles gleiten zu lassen, sind
der Handgriff C und der Stiel B einzeln hergestellt;
beide Theile sind vereinigt mittelst eines schraubenförmigen Theiles,' wie bei e ersichtlich.
Der eingezogene Theil d, auf welchem die Glocke A gleitet, kann zum Handgriffe C (Fig. 5)
oder zum Stocke B gehören (Fig. 4); die Vereinigung geschieht an der Stelle der Ansätze b
und c oder an einem Zwischenpunkte.
Der Handgriff C kann entweder den nämlichen Durchmesser als der Stock B (Fig. 1, 2,
3; 4i 5)) oder einen gröfseren haben, Fig. 6; in
letzterem Falle kann der Theil d den nämlichen Durchmesser als der Stock B besitzen, auf welchen
man alsdann einen Bund / befestigt, um den einen der Ansätze, b, zu bilden; der andere
Ansatz, c, befindet sich auf dem Griffe C, welcher einen gröfseren Durchmesser hat. Der
Handgriff C und Stock B sind in diesem Falle mittelst eines schraubenförmigen Theiles (wie in
den Figuren 4 und 5) vereinigt.
Die Glocke A besteht aus Metall' und trägt an ihrem oberen Ende eine röhrenförmige Verlängerung
a, welche länger ist als der verengte Theil d; sie erhält einen Durchmesser, welcher,
ihr erlaubt, auf dem Handgriff C zu gleiten.
In dem ringförmigen Zwischenräume, welcher sich zwischen der cylindrischen Verlängerung a
und dem dünneren Theile d befindet, befindet sich ein Raum, welcher dazu dient, eine Spiralfeder
g aufzunehmen, welche den Theil d umgiebt. Das eine Ende dieser Feder stützt sich
gegen den oberen Vorsprung c und das andere gegen einen Rand a', welcher in dem Innern
der röhrenförmigen Verlängerung α befestigt, oder gerade über der Glocke A ein Stück mit
ihm bildet; der Rand «' pafst auf den Theil d
des Stieles, um die Glocke in ihrer Gleitbewegung zu führen.
Wenn man die Feder g auf einen Rand von geringerem Durchmesser als der Handgriff C
stellt, so braucht der Durchmesser des Röhrchens α nicht gröfser zu sein, als nothwendig
ist, um dasselbe auf dem Handgriffe C gleiten zu' lassen; die auf diese Weise construirte,
federnde Glocke hat ein ebenso schönes Aeufsere als diejenige, welche keine Feder hat.
Die Glocke A stützt sich gegen den unteren Vorsprung b und gleitet zwischen den beiden
Vorsprüngen.
h ist ein auf dem Röhrchen α gebildeter, vorspringender Wulst; man ergreift ihn mit den
Fingern, um die Feder zusammenzudrücken und die Stäbe des Schirmes frei zu machen. Das
obere äufserste Ende der cylindrischen Verlängerung α ist ausgeschnitten, oder auf eine andere
Art, wie bei i in Fig. 1 verziert. Der übrige Theil des Röhrchens α zwischen diesem Theile i
und der Glocke A ist gefärbt oder gemalt, wie es z. B. die Schattenlinien in Fig. 1 andeuten;
auf diese Weise wird der nachgeahmte Ring vollständig von der Glocke verschieden erscheinen.
Claims (3)
1. Die beschriebene Construction einer Feder-Glocke für Sonnen- und Regenschirme.
2. Eine Feder - Glocke der beschriebenen Art, welche in der Weise eingepafst ist, dafs sie
direct auf dem Stocke des Sonnen- oder Regenschirmes gleiten kann, ohne dafs das
Röhrchen oder feste Band, dessen man sich gewöhnlich bedient, zur Verwendung kommt.
3. Eine federnde Glocke, der beschriebenen Art, die so eingepafst ist, dafs sie auf einem
Theile gleitet, welcher von geringerem Durchmesser ist, als der Handgriff und zum Handgriffe
oder zum Stocke pafst.
Eine federnde Glocke, welche so eingerichtet ist, dafs sie zwischen zwei Vorsprüngen oder Ansätzen gleitet, wovon der eine b sich auf dem Handgriffe und der andere sich auf dem Stocke befindet.
Die Verbindung des Theiles d mit den Ansätzen b c und die Zusammensetzung mit dem Gewinde, wodurch es möglich wird, den Stock und den Handgriff jeden für sich herzustellen.
Eine federnde Glocke, welche so eingerichtet ist, dafs sie zwischen zwei Vorsprüngen oder Ansätzen gleitet, wovon der eine b sich auf dem Handgriffe und der andere sich auf dem Stocke befindet.
Die Verbindung des Theiles d mit den Ansätzen b c und die Zusammensetzung mit dem Gewinde, wodurch es möglich wird, den Stock und den Handgriff jeden für sich herzustellen.
Die Herstellung der federnden Glocke mit dem ausgezierten Metallringe oder Bande i,
welches mit dem Röhrchen α ein Stück bildet,
wie oben beschrieben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1935C true DE1935C (de) |
Family
ID=281381
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1935D Active DE1935C (de) | Neueruugen an den Glockenschiebern der Schirme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1935C (de) |
-
0
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