DE397955C - Zusammenklappbarer Regenschirm - Google Patents
Zusammenklappbarer RegenschirmInfo
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- DE397955C DE397955C DEF51384D DEF0051384D DE397955C DE 397955 C DE397955 C DE 397955C DE F51384 D DEF51384 D DE F51384D DE F0051384 D DEF0051384 D DE F0051384D DE 397955 C DE397955 C DE 397955C
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- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B19/00—Special folding or telescoping of umbrellas
Landscapes
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 27. JUNI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 397955 -KLASSE 33 a GRUPPE
(F51384 Xj33a)
George Adam Faik in Milwaukee, Wisconsin, V. StA.
Zusammenklappbarer Regenschirm. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1922 ab.
Die Erfindung betrifft einen zusammenklappbaren Regenschirm, dessen Stock und Dachstangen
aus Teilen bestehen, die untereinander gelenkig verbunden und als Röhren ausgebildet
sind. Das Neue besteht darin, daß die zum Öffnen und Schließen des Schirmes dienenden
Teile im Innern dieser Röhren untergebracht sind.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
Abb. ι ist' eine schaubildliche Ansicht des offenen Schirmes,
Abb. 2 eine schaubildliche Ansicht des zusammengefalteten Schirmes,
Abb. 3 ein Querschnitt durch den Schirm in zusammengefalteter Lage.
Abb. 4 und 4a stellen einen senkrechten
Schnitt durch den zusammenklappbaren Stock und eine der zusammenklappbaren Dachrippen
dar, wobei die Teile in offener Stellung in vollen Linien und in geschlossener Stellung in
gestrichelten Linien gezeigt sind.
Abb. 5 ist eine schaubildliche Ansicht, in welcher gezeigt wird, wie die verschiedenen
Drähte für die Rippenglieder zu einzelnen Kabeln im Stock vereinigt werden. Abb. 6 ist ein Längsschnitt durch das Ende
einer Rippe gemäß der Abb. 4 in größerem Maßstabe.
Abb. 7 ist ein senkrechter Schnitt durch den zusammengefalteten Schirm, wobei eine Rippe
in Ansicht gezeigt ist.
Abb. 8 ist eine Draufsicht auf die Schirmkrone mit den radial ausgehenden Ansätzen
für die Rippen.
Abb. 9 ist eine Draufsicht auf eine mit Rollen versehene Führung in der Krone.
Abb. 10 ist eine Ansicht dieser Führung von unten gesehen.
Abb. 11 ist ein Querschnitt nach der Linie
11-11 der Abb. 4.
Abb. 12 ist ein Schnitt durch eine andere Ausfühfungsform der Krone.
Abb. 13 ist ein Schnitt durch den Schirmgriff in größerem Maßstabe mit dem Bewegungsgetriebe
für das Aufspannen und Zusammenfalten des Schirmes.
Abb. 14 zeigt das Bewegungsgetriebe gemäß der Abb. 13 von der Seite aus gesehen.
Abb. 15 ist ein Querschnitt nach der Linie 15-15 der Abb. 13.
AbI). 16 ist ein Längsschnitt des Handgriffes
und des Getriebes einer anderen Ausführung, Abb. 17 ist eine Seitenansicht des in der
Abb. 16 gezeigten Getriebes.
Abb. 18 ist ein Querschnitt nach der Linie 18-18 der Abb. 16.
Abb. 19 ist eine Seitenansicht eines der Gelenke.
Der Stock besteht vorzugsweise aus vier Teilen 1; der eine Endteil 1 trägt die Handgriffhälfte
2, die aus einem Stück mit ihm besteht, während die andere Griffhälfte 3 zwecks leichterer Herstellung abnehmbar ist. Jeder
Stockteil 1 ist durch ein Gelenk mit dem nächsten verbunden. Die;e Gelenke sind nur
nach einer Seite umklappbar und bestehen aus den Teilen 5 an den Enden der Stockteile
und den Verbindungsgliedern 4, welche in Einschnitten der Teile 5 liegen und bei 6 angenietet
sind, wie in den Abb. 7, 13, 16 und 19
gezeigt ist.
Die Rippen bestehen aus den Teilen 7 und 8; die letzteren sind fest mit der Krone 9 am
Ende des Stockes 1 verbunden. Die Rippenteile 7, die an den Rippenteilen 8 liegen, sind
etwas länger als die anderen Rippenteile 7, j um ein gutes Zusammenfalten der Teile (siehe
die Abb. 7) zu erzielen. Die verschiedenen Teile 7 und 8 sind durch einseitig wirksame
Gelenke, ähnlich denen des Stockes (Abb. 19) verbunden. Die Gelenke zwischen den Rippenteilen
8 und den anliegenden Teilen 7 und diejenigen zwischen den nächstgelegenen Teilen 7
und den anliegenden Teilen 7 können nach ι innen umgelegt werden, während die Gelenke
! zwischen~den beiden äußersten Teilen 7 nach außen umlegbar sind.
Die Krone 9 hat eine Bohrung 10, in welche der Stock 1 fest eingelassen ist. Innerhalb
der Krone ist ein Hohlraum 11 (Abb. 8), der mit denjenigen in den Rippenteilen 8 und im
Stock ι in Verbindung steht. In dem Boden des Hohlraumes 11 sind Einschnitte 12 vorgesehen,
um die Vorsprünge 13 des Rollenträgers aufzunehmen (Abb. 7, idf. Der letztere besteht
aus dem flachen Ring 14 mit dem inneren Armkreuz 15 und den Rollen 16 und wird durch
den Finger 17 der Kappe 18 in seiner Lage gehalten (Abb. 7 bis 10). Die Krone 9 hat
ferner eine äußere Nut 19, in welcher der Überzug 20 durch einen Ring 21 festgehalten
wird.
Die äußersten Rippenteile 7 sind mit Schlitzen 22 (Abb. 6, 7) versehen, um die Spindelenden
der Führungsrollen 23 aufzunehmen. Diese werden durch die Kappen 24, die ebenfalls
geschlitzt sind, um über die Spindelenden zu passen, in Stellung gehalten. Die Kappen 24
haben Knöpfe 25, an welchen der überzug 20 befestigt werden kann. Um die Rippen und
den Stock fest in aufgespannter Stellung zu halten, ist jedes Gelenk mit einem Schieber 26
ausgestattet, der innerhalb der hohlen Rippen und des Stockes gleitbar liegt. Die Schieber
26 zwischen den Rippenteilen 7 und 8 sind kurzer als die anderen, welche alle die gleiche
Länge besitzen. Um die Schieber 26 zu betätigen, damit die Gelenke einerseits umlegbar
sind, anderseits ein festes Ganzes bilden, sind die Schieber 26 jeder Rippe durch Drähte 27,
die an Stiften 28 angreifen, miteinander verbunden. Von den innersten Schiebern 26
(zwischen den Teilen 7 und 8 jeder Rippe) gehen Drähte 29 aus, die bei 30 zu einem
einzigen Kabel 31 vereinigt sind, das an dem obersten Stockschieber 26 bei 32 befestigt ist.
Die übrigen Schieber 26 des Stockes sind ebenfalls durch Drähte 27 miteinander verbunden.
Jede Rippe wird durch einen Draht 33 bedient. Das eine Ende jedes Drahtes 33 ist
bei 34 an dem äußersten Schieber 26 der Rippe befestigt, ist dann über die Rolle 23
nahe der Spitze der Rippe geführt und von
da zurück nach der Kammer ii der Krone 9,
wo der Draht weiter über eine Rolle 16 führt. Die Enden der Drähte 33, die über die Rollen
16 laufen, sind bei 35 zu einem einzigen Kabel 36 im Stock vereinigt. Das Kabel 36
geht an den Stockschiebern 26 vorbei und in den Handgriff, wo es an eine Kette 37 angeschlossen
ist, die über ein Kettenrad 38 läuft; das andere Ende der Kette ist an einem kurzen
Kabel 39 befestigt, das bei 40 an den nächstliegenden Schieber 26 des Stockes angelenkt
ist. Das Kettenrad 38 sitzt in Lagern des Handgriffes und wird durch einen gerieften
Knopf 41 gedreht, der entweder unmittelbar
ig auf der Achse 42 des Kettenrades (Abb. 16
und 17) oder auf einer anderen Achse 43 sitzt, die durch Kegelräder 44 mit der Achse
42 (Abb. 13, 14) in Verbindung steht.
In der in den Abb. 16 und 17 gezeigten
Ausführung werden die Handgriff teile 2 und 3 durch Schrauben 45 zusammengehalten und in
der Ausführung nach den Abb. 13 und 14 durch eine Gewindekappe 46 und den Flansch 47 des
gerieften Knopfes 41.
Der Überzug 20 kann in passender Weise bei 48 an den Rippen befestigt sein. Um die
Gelenke des Stockes und der Rippen verdeckt zu halten, nachdem die Schieber in die Sperrstellung
gezogen worden sind, können sie mit Klinken 50 (Abb. 16) versehen sein, die bei 51
drehbar befestigt sind und Nasen 52 haben, um in Einschnitte des gegenüberliegenden
Gliedes einzugreifen.
Der Rollenhalter (Abb. 9 und 10) kann weggelassen
werden; in diesem Falle ist die Stockspitze 9 bei 49 (Abb. 12) abgerundet.
Die Gelenke zwischen den Rippenteilen 7 und 8 und ebenso diejenigen zwischen den
inneren Rippenteilen 7 sind so eng, daß die Rippen im gefalteten Zustande eng aneinander
zu liegen kommen, während die Gelenke der äußeren Rippenteile 7 weite Gelenke sind, um
beim Zusammenfalten einen Zwischenraum für den Überzug zu ergeben (Abb. 7).
Das Gelenk zwischen dem obersten Stockteil ι und dem anliegenden Stockteil ist verhältnismäßig
lang, um genügend Raum für den Überzug frei zu lassen, während die anderen Stockteile kurzer sind.
Es sei angenommen, der Schirm befinde sich in offener Stellung, wie in den Abb. 1, 4 und
4 a gezeigt ist. Soll er geschlossen werden, so wird der Knopf 41 ein wenig gedreht, um
die Schieber 26 zurückzuziehen, welche in den Gelenken zwischen den Rippenteilen 8 und 7
liegen. Dadurch wird das Gelenk nahe der Krone 9 in Faltstellung gebracht. Da die
anderen Schieber 26 langer sind., können die anderen Gelenke noch nicht umgelegt werden,
und der Schirm kann dann um den Stock 1 parallel zu ihm und nach unten umgelegt
werden, in welcher Stellung er z. B. durch ein Gummiband gehalten werden kann. Wenn es
jedoch gewünscht wird, den Schirm weiter zusammenzufalten, so wird der Knopf 41 weitergedreht,
bis sämtliche Schieber 26 von den entsprechenden Gelenken weggezogen sind und die äußersten Rippenteile 7 nach außen umgelegt
werden können. Die Rippen werden dann zusammengefaltet, so daß sie die in der Abb. 4 in gestrichelten Linien dargestellte Lage
einnehmen; schließlich wird der Stock zusammengeklappt, wie in den Abb. 2 und 3 gezeigt ist.
Claims (4)
1. Zusammenklappbarer Regenschirm, dessen Stock und Dachstangen aus Teilen
bestehen, die untereinander gelenkig verbunden und als Röhren ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Öffnen
und Schließen des Schirmes dienenden Teile im Innern dieser Röhren untergebracht
sind.
2. Regenschirm nach Anspruch 1 mit Schiebern, die in den Dachrippen und im
Stock gleitbar angebracht sind und das Umknicken der Gelenke verhindern, wenn der Schirm in Gebrauchsstellung ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Glieder (26) durch Drähte (27) untereinander verbunden go
sind, deren Enden (29, 33) sich zu je einem Kabel (31, 36) vereinigen, und daß diese
Kabel durch ein im Griff (23) angebrachtes Getriebe bewegt werden.
3. Regenschirm nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Gelenkschieber
(26) zu gleicher Zeit bewegt werden, jedoch so angeordnet sind, daß die Gelenke zwischen den innersten Rippenteilen (8)
und der Krone (9) zuerst zusammenklappbar sind und zuletzt gegen Umknicken durch Einschieben ihrer Schieber (26) gesichert
werden.
4. Regenschirm nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schieber (26) von Zuggliedern (27) bewegt werden, die von
den zu versteifenden Gelenkteilen völlig umschlossen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF51384D DE397955C (de) | 1922-03-21 | 1922-03-21 | Zusammenklappbarer Regenschirm |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF51384D DE397955C (de) | 1922-03-21 | 1922-03-21 | Zusammenklappbarer Regenschirm |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE397955C true DE397955C (de) | 1924-06-27 |
Family
ID=7104565
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF51384D Expired DE397955C (de) | 1922-03-21 | 1922-03-21 | Zusammenklappbarer Regenschirm |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE397955C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1160988B (de) * | 1953-10-30 | 1964-01-09 | Kortenbach & Rauh Kg | Schirmgestell |
-
1922
- 1922-03-21 DE DEF51384D patent/DE397955C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1160988B (de) * | 1953-10-30 | 1964-01-09 | Kortenbach & Rauh Kg | Schirmgestell |
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