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DE1934063B - Verfahren zur Herstellung von Anthrachinon - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Anthrachinon

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Publication number
DE1934063B
DE1934063B DE1934063B DE 1934063 B DE1934063 B DE 1934063B DE 1934063 B DE1934063 B DE 1934063B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
catalyst
starting material
volume
anthraquinone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert; Sturm Hans Jürgen Dr.; 6718 Grünstadt; Engelbach Heinz Dr. 6703 Limburgerhof; Wistuba Hermann Dr. 6800 Mannheim; Stößel Armin Dr. 6710 Frankenthal; Krabetz Richard Dr. 6719 Kirchheim Armbrust
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG

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Description

R1,
346 212, 3&7 601, 407 079, belgische Patentschrift 594 Q89). Bei der Oxydation von l-Metbyl-3-phenylindan bzw. l,l,3-Trimethyl-3-phenyl-indan mit Chromsäure in flüssiger Phase entsteht o-Benzoyl-bjnzoesäure
im Gemisch mit weiteren Nebenprodukten, insbesondere o-Acetylbenzophenon (Journal of Organic Chemistry, Bd. 19 [1954], S. 17 ff.; Journal of the American Chemical Society, Bd. 72 [1950], S. 4918 ff.; Beiichie der Deutschen Chemischen Gesellschaft, Bd. 90 [1957],
ίο S. 1208 ff.).
Es wurde nun gefunden, daß man in einfacher Weise Anthrachinon erhält, wenn man Indane der allgemeinen Formel
in der R1, R2, R3 gleich oder verschieden sein können und jeweils einen Alkylrest bedeuten, R1 und/oder R3 darüber hinaus auch jeweils ein Wasserstoffatom bezeichnen können, mit Sauerstoff in der Gasphase in Gegenwart von Vanadinpentoxid und/oder Vanadaten von Elementen der Gruppen IVa, IVb, Vb, VIIa und VIII des Periodischen Systems, gegebenenfalls im Gemisch mit Oxiden von Elementen der Gruppen IV bis VI, a und b, VII a und/oder VIII des Periodischen Systems oxydiert.
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von Anthrachinon.
Es ist bekannt, Anthracen durch Oxydation mit Luft in Gegenwart von Katalysatoren, z. B. von Vanadium-V-Verbindungen, bei erhöhter Temperatur zu Anthrachinon umzusetzen (deutsche Patentschriften 347 610 und 349 089, schweizerische Patentschriften in der R1, R2, R3 gleich oder verschieden sein können und jeweils einen Alkylrest bedeuten, R1 und/oder R3 darüber hinaus auch jeweils ein Wasserstoffatom bezeichnen können, mit Sauerstoff in der Gasphase in Gegenwait von Vanadinpentoxid und/oder Vanadaten von Elementen der Gruppen IVa, IVb, Vb, VIIa und VIII des Periodischen Systems, gegebenenfalls im Gemisch mit Oxiden von Elementen der Gruppen IV bis VI, a und b, VIIa und/oder VIII des Periodischen Systems oxydiert (Periodisches System nach R ö m ρ ρ, Chemielexikon, Auflage 1966, Bd. 3, Spalten 4752 bis 4754, sowie Bd. 4, Spalten 7419/20).
Die Umsetzung läßt sich für den Fall der Verwendung von l-Methyl-3-phenyl-indan durch die folgenden Formeln wiedergeben:
CH3
+ 9O2
+ 2 CO2 + 2 CO + 8 H2O
Im Vergleich zu dem bekannten Verfahren liefert das Verfahren nach der Erfindung Anthrachinon in guter Ausbeute und Reinheit. Verwendet man das auf Basis Styrol leicht zugängliche l-Methyl-3-phenylindan als Ausgangsstoff, so ist das Verfahren besonders wirtschaftlich im Hinblick auf den häufig nur in unbefriedigenden Mengen erhältlichen Rohstoff Anthracen. Auch erhalten technische Atithracenfraktionen schwefelhaltige Verunreinigungen, deren Oxydationsprodukte den Katalysator in relativ kurzer Zeit unbrauchbar machen (deutsche Auslegeschrift 1 020 617). Dem gegenüber ist der Rohstoff Styrol schwefelfrei. Im Hinblick auf den Stand der Technik ist es überraschend, daß keine o*Benzoyl-benzoesäure erhalten wird und Anthrachinon in einer Umsetzungsstufe direkt aus dem Indan hergestellt wird, ?umal eine thermische Umwandlung von o-Benzoylbenzoesäure in Anthrachinou nicht bekannt ist.
Die als Ausgangsstoffe I verwendeten Indane lassen sich durch Dimerisierung von substituierten oder unsubstituierten Styrolen, z. B. nach den in vorgenannter Veröffentlichungen oder in Rabjohn, Organic Syntheses, Collective Volume IV (John Wiley Inc.
6ö New York, 1963), S. 665 ff., beschriebenen Verfahret herstellen. Bevorzugte Indane I sind solche, in deret Formel R1, R3, R3 gleich oder verschieden sein könnet und jeweils einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoff atomen bedeuten, R1 und/oder R3 darüber hinaus aucl
jeweils 1 Wasserstoffatom bezeichnen können, Ge eignete Indane I sind t, B. 1-Methyl-, 1,3-Dimethyl-1,1,3 · Trimethyl-, 1 - Propyl-, 1 * Isobutyl * 3 - phenyl indan,
Die Oxydation wird in der Regel mit einem Sauer- in der belgischen Patentschrift 681 237 geschilderte
stolTüberscluiß durchgeführt. Bevorzugt ist ein Ver- Weise herzustellen.
häitnis von 25 bis 400 Mol Sauerstoff je Mol Indiin I Die Oxydation wird in der Regel bei einer Temperaübcr die stöchjometrische Menge. In der Regel ver- tür zwischen 200 und 450°C, vorzugsweise zwischen wendet man Sauerstoff in Gestalt von Luft, ebenfalls 5 250 und 400°C, drucklos oder unter Druck, diskontikönnen beliebige Gemische von Sauerstoff und unter nuierlich oder vorzugsweise kontinuierlich durchgeden Reaktionsbedingungen inerten Gasen wie Argon, führt, Man oxidiert ζ. B. den Ausgangsstoff I in der Wasserdampf, Stickstoff und/oder Kohlendioxid oder folgenden Weise: Das Ausgangsindan wird verdampft Rauchgas zur Anwendung gelangen. Die untere Explo- und mit einem auf mehr als 1500C erhitüen Luftstrom sionsgrenze entsprechender Gemische liegt bei 20 bis io vermischt. Es ist auch möglich, einen sauerstofffreien 60 Gramm Indan I pro Kubikmeter Luft. Die Oxyda- Teilstrom der Reaktionsabgase mit dem Dampf des tion wird in Gegenwart von Vanadinpentoxid und/oder Ausgangsstoffs zu sättigen und so die gewünschte Kon-Vanadaten von Elementen der Gruppen IVa, IVb, Vb, zentration an Indan I im Reaktionsgemisch einzu-VIIa und VIII der Periodischen Systems, z. B. Eisen, stellen. Das Gas-Dampf-Gemisch wird dann in einem Titan, Zinn, Antimon-, Blei- und Mangan-vanadat 15 Reaktor bei der Reaktionstemperatur durch die Katadurchgeführt. Im kontinuierlichen Betrieb werden lysatorschicht geleitet. Als Reaktoren kommen zweckzweckmäßig von 20 bis 200, vorteilhaft 40 bis mäßig mit Salzbad gekühlte Röhrenreaktoren, Wirbel-100 Gramm Ausgangsstoff I pro Liter Katalysator schichtreaktoren mit eingebauten Kühlelementen oder (bzw. Katalysator auf Träger) und Stunde oxydiert. Schichtenreaktoren mit Zwischenkühlung in Frage. Die gleichen Mengen Ausgangsstoff I, bezogen auf den ao Aus dem Reaktionsgemisch wird nun in üblicher Weise Katalysator (Katalysator auf Träger), werden in der der Endstoff abgetrennt, z. B. leitet man die den Reak-Regel auch im diskontinuierlichen Betrieb verwendet. tor verlassenden Gase durch einen oder mehrere Ab-Die Vanadate können Mono- oder Poly-vanadate, ins- scheider, um das Anthrachinon vom größten Teil der besondere Ortho-, Pyro, Metavanadate sein. Die Kata- Nebenprodukte zu trennen. Gegebenenfalls ist eine lysatoren können gegebenenfalls auch zusammen mit 35 Reinigung des Endstoffs möglich, z. B. durch Lösen in einem Trägermaterial, ζ. B. Bims, Titandioxid, Steatit, alkalischer NaJriumdithionitlösung und Filtration des Siliciumcarbid, sowie Eisen-, Silicium- und Aluminium- unumgesetzten Ausgangsstoffs. Anschließend wird aus oxid zur Verwendung gelangen. Ebenfalls kommen dem Filtrat der Endstoff durch Luftoxydation ausge-Vanadinpentoxid und/oder die Vanadate im Gemisch fällt und abgetrennt. Ebenfalls kann man das Reakirit Oxiden ν r. Elementen der Gruppen IV bis VI, 30 tionsgemisch in Wasser oder verdünnte Natronlauge a und b, VIIa und/oder VIII des Periodischen Systems leiten und aus dem dabei gebildeten festen Rückstand (Periodisches System gemäß Römpp, Chemielexi- durch Sublimation den Endstoff isolieren,
kon, Auflage 1966, Bd. 3, Spalte 1 4752 bis 4754, sowie Das nach dem Verfahren der Erfindung herstellbare Bd. 4, Spalten 7419/20) für die Umsetzung als Kataly- Anthrachinon ist ein wertvoller Ausgangsstoff für die satoren in Betracht. Die Form und Größe der Kataly- 35 Herstellung von Farbstoffen und Schädlingsbekämpsatoren können in einem weiten Bereich beliebig ge- fungsmitteln. Bezüglich der Verwendung wird auf vorwählt werden, vorteilhaft verwendet man kugelförmige, genannte Veröffentlichungen und Ulimanns Enzytablettierte oder stückige Katalysatoren oder Strang- klopädie der technischen Chemie, Bd. 3, S. 659 ff., preßfinge von einem durchschnittlichen Durchmesser verwiesen,
zwischen 2 und 10 Millimeter. 40 Die in den Beispielen angeführten Teile bedeuten
Vanadatkatalysatoren können vorteilhaft durch Gewichtsteile. Sie verhalten sich zu den Volumteilen
Fällung einer Lösung von Ammonium-vanadat mit wie Kilogramm und Liter,
einem entsprechenden Metallsalz, z. B. einer Lösung
von Ferrichlorid, Mangansulfat oder Titan-tetra- Beispiel 1
chlorid, Filtration und Trocknen des Metallvanadat- 45 ... „ , „ ,
niederschlags hergestellt werden. Durch Zugabe des (Herstellung des Katalysators)
Trägermaterials vor oder während der Fällung wird das 10 Teile Arnmoniumvanadat werden in 175 Teilen Metallvanadat gleichzeitig auf dem Träger fein ver- siedendem Wasser gelöst. Es wird unter starkem Rühteilt. Ebenfalls kann die Lösung oder Suspension des ren die Lösung von 7 Teilen Ferrichlorid (6 H2O) in Vanadats durch Tränken oder Sprühen auf den 00 50 Teilen Wasser zugegeben. Sofort nach der Zugabe Träger aufgebracht werden. Auch ist es möglich, das der Ferrichloridlösung werden 100 Volumteile Bimstrockene oder feuchte Vanadat mit dem Träger 7u ver- körner (2 bis 3 mm Durchmesser) in die braune Susmischen, gegebenenfalls das Gemisch zu zerkleinern pension gegeben und das Gemisch zur Trockene einge- und dann, z. B. mit Hilfe einer Strangpiesse, in ent- dampft. Der Rückstand wird 1 Stunde bei 1250C gesprechende Formlinge überzuführen. Nachdem Ti ock- 55 trocknet und anschließend im Muffelofen im Luftnen kann der Katalysator noch vorteilhaft calciniert strom 4 Stunden bei 400C calciniert.
werden, z. B. bei einer Temperatur zwischen 300 und ._ , . ,
700»c> (Oxydation)
Zur Herstellung von Vanadinpentoxidkatalysatoren 21 Teile des so hergestellten Katalysators werden in kann man 2. B. Vanadinpentoxid in wäßriger Oxal- 60 einen Röhrenreaktor (21 mm innerer Rohrdurchsäure oder Salzsäure lösen und die Lösung auf einen messer) eingefüllt. Nun wird ein Gemisch von geeigneten Träger, z. B. Titandioxid, auftragen, den 100 000 Volumteilen Luft und 2,99 Teilen 1-Methyl-Träger trocknen und gegebenenfalls calcinieren. Ent- 3-phenyi-indan stündlich durch den Katalysator geleisprechend kann man auch Lösungen von Ammonium- tet. Die Rohrwandtemperatur beträgt 362"C, die vanadat in Wasser verwenden. Es ist auch möglich, 65 Temperatur im Innern der Katalysatorschicht 39O0C. Vanadinpentoxid zusammen mit Titandioxid als sehr Das den Reaktor verlassende, gasförmige Reaktionsdünne Schicht, z. B. < 0,1 mm, auf einem Träger in gemisch wird auf 5O0C abgekühlt, wobei der Endstoff Kugelform aufzubringen und den Katalysator in der und der nicht umgesetzte Ausgangsstoff I kondensie·
i 934 063
5 ί 6
ren. Der nicht kondensierte Anteil wird mit Wasser In dem rohen Endstoff werden durch UV-Absorp-
gewasclien. Nuch Abdampfen des Wtischwassers wird tion bestimmt:
der verbleibende Rückstand mit dem Kondensat ver- ^ Gewichtsprozent Anthruchinon 4,94 Teile
em'ßl> . . . . ρ . . . . 1 Gewichtsprozent Phthalsäureanhydrid 0,09 Teile
Es werden nachstehende Ergebnisse erhalten: 5 06 Qewjchts[iro2enl nicht limgeSetzter
Ausgangsstoff I 10,47 Teile Ausgangsstoff I 0,06 Teile
Abgasmenge 335 000 Volumteile 5 Gewichtsprozent Benzoesäure 0,46 Teile
Gehalt des Abgases an ,„ · , · ,, ™..ni j ^. ι
Kohlenmono-und-dioxid... 1,21 Volum- (Entspricht einem Umsatz vorι 99,4% der Theorie und
nrozent = 10 einer Anthrachinonausbeute, bezogen auf umgesetzten
4060 Vo- Ausgangsstoff 1, von 52,8% der Theorie.)
lumteile . .
Roher Endsloff 9,55 Teile Beispiel i
In dem rohen Endstoff werden durch UV-Absorp- 15 (Herstellung des Katalysators.)
tion bestimmt: 42,0 Teile Vanadinpentoxid werden unter Zugabe
52 Gewichtsprozent Anthrachinon = 4,96 Teile v°n 85'8 T,eilen Oxalsäure bei 8(TC in 80 Teilen
13 Gewichtsprozent Phthalsäureanhydrid = 1,24 Teile Wa*sfr eelosDlf LüSU"g wird m\ 16.5 Teilen
9 Gewichtsprozent nicht umgesetzter 91 6°/olger o-Phosphorsäure versetzt und mit Wasser
Ausgangsstoff I = 0 86 Teile 20 *uf insgesamt 140 Volumteile gebracht. Diese Losung
1 wird anschließend mit 3(r'Teilen Titandioxid (Anatas)
(Entspricht einem Umsatz von 92°'o der Theorie und 1,5 Stunden in einem Knetet gemischt. Die so erhaltene
einer Anthrachinon.ausbeute, bezogen auf umgesetzten Masse wird bei 80" C getrocknet, zu 2 bis 4 mm Splitt
Ausgangsstoff I, von 5O,8°/o der Theoiie.) gebrochen und 6 Stunden an der Luft bei 200rjC cal-
„ . . , - 25 ciniert.
Beispiel 2
(Herstellung des Katalysators) (Oxydation)
90 Teile Titantetrachlorid und 58 Teile Vanadin- 75 Teile des so hergestellten Katalysators werden in pentoxid werden in 400 Volumteile konzentrierte Salz- einen Röhrenreaktor ^20 mm innerer Rohrdurchsäure gelöst. Die Lösung gibt man gleichzeitig mit 30 messer) eingefüllt. Nun wird ein Gemisch von konzentriertem Ammoniakwasser in ein mit 200 Teilen 100 000 Volumteilen Luft und 2,56 Teilen 1-Methyl-Wasser beschicktes Rührgefäß, wobei das so gebildete 3-phenyl-indan stündlich durch den Katalysator gelei-Gemisch neutral gehalten wird. Nach der Fällung wird tet. Die Rohrwandtemperatur beträgt 300cC, die noch 1 Stunde bei 80 C nachgerührt. Anschließend Temperatur im Inneren der Katalysatorschicht 320 C. wird der gebildete Niederschlag abgesaugt, mit Wasser 35 Das den Reaktor verlassende, gasförmige Reaktionsgewaschen und nach dem Trocknen 8 Stunden bei gemisch wird auf 50 "C abgekühlt, wobei der End-500 C calciniert. 10 Teile dieses so hergestellten Titan- stoff und der nicht umgesetzte Ausgangsstoff I kondenvanadates werden in Wasser suspendiert. Diese Sus- sieren. Der nicht kondensierte Anteil wird mit Wasser pennon wird auf 100 Volumteile Bimskörner (2 bis ausgewaschen. Nach dem Abdampfen des Wasch-3 mm Durchmesser) aufgebracht. Nach dem Trocknen 40 wassers wird der verbleibende Rückstand mit dem werden die Körner 4 Stunden bei 450 C an der Luft Kondensat vereinigt,
calciniert. Es werden nachstehende Ergebnisse erhalten:
(Oxydation) Ausgangsstoff I 10,24 Teile
.,_.,. , ,, ., . . Abgasmenge 448 000 Volumteile
Δ Teile des so hergestellten Katalysators werden in 45 Geha|t des Ab an
einen Röhrenreaktor (21 mm mnerer Rohrdurch- Kohlenmono- und -dioxid .... 1,55 Volum-
messer) eingefüllt. Nun wird ein Gemisch von nrn7pnt
150 000 Volumteilen Luft und 3,43 Teilen 1-Methvl- 6950 Vo-~
3-phenyl-indan stündlich durch den Katalysator gelei- lumteile
tet. Die Rohrwsndtemperatur beträgt 350 C, die 5» Rohw Ends{off - 0 Tej|e
Temperatur im Innern der Katalysatorschicht 390 C.
Das den Reaktor verlassende, gasförmige Reaktions- In dem rohen Endstoff werden durch UV-Absorp-
gemisch wird auf 50 C abgekühlt, wobei der Endstoff tion bestimmt:
und der nicht umgesetzte Ausgangsstoff I kondensie- 52 Gewichtsprozent Anthrachinon 3,64 Teile
ren. Der nicht kondensierte Anteil wird m.t Wasser 55 3 8 Gewichtsprozent nicht umgesetzter
ausgewaschen. Nach dem Abdampfen des Wasch- v AiKoino«tnff I O ^ Tp=Ip wassers wird der verbleibende Ruckstand mit dem
Kondensat vereinigt. (Entspricht einem Umsatz von 97% der Theorie und
Ausgangsstoff I 9,42 Teile
Abgasmenge 423 000 Volumteile Beispiel 4
Gehalt des Abgases an ,tf „ „ ,
Kohlenmono. und -dioxid .. 1,15 Volum- (Herstellung eines Katalysators)
prozent — 6s 6 Teile Vanadinpentoxid und 94 Teile Titandioxid
4860 Vo- werden ia einer Kugelmühle gemischt. Diese Mischung
lumteile wird als dünne Schicht auf Steatitkugeln (S bis 6 mm
Roher Endstoff 9,15 Teile Durchmesser) aufgebracht. Eine beschichtete Kugel
enthält etwa 6 Teile Vanadiftpentoxid und Titan- Gehalt des Abgases an dioxid. Kohlenmono- und
(Oxydation) *dioxid 1.0Volum*
prozent =
153 Teile des so hergestellten Katalysators werden S 35 850 Vo
in einen Röhrenreaktor (20 mm innerer Durchmesser) lumteile
eingefüllt. Nun wird ein Gemisch aus 1000 000 Volum» Roher Endstoff 41,84 Teile
teilen Luft und 4,38 Teilen l-Methyl-3-phenyl-indan r . . „ . „ .
stündlich durch den Katalysator geleitet. Die Rohr- . In.den rohen Endstoff werden durch UV-Absorptioi
Wandtemperatur beträgt 350°C. Das den Reaktor ver- io bestimmt:
lassende, gasförmige Reaktionsgemiseh wird auf 50°C 41 Gewichtsprozent Anthrachinon 17,15 Teil«
abgekühlt und, wie im Beispiel 3 beschrieben, weiter- 16 Gewichtsprozent Phthalsäure-
bearbeitet. anhydrid 6,7 Teile
So werden nachstehende Ergebnisse erhalten: , 7'7 Gewichtsprozent nicht umgesetzter
° »5 Ausgangsstoff I .... 3,22 Teilt
Ausgangsstoff I 17,52 Teile 4 Gewichtsprozent Benzoesäure 1,67 Teil« Abgasmenge 412 000 Volumteile ... Gehalt des Abgases an (Entspricht einem Umsatz von 93,5 °/0 der Theorie unc Kohlenmono- und -dioxid 2,3 Volum- einef Anthrachinonausbeute, bezogen auf umgesetzter
Prozent = ao Ausgangsstoff I, von 35.9 % der Theorie.) 9500 Vo-
lumteiie Beispiel 6
Roher Endstoff 14,3 Teile In dem rohen Endstoff werden durch UV-Absorp- J5 (Herstellung des Katalysators)
tion bestimmt: n Tej,e Ammoniumvanadat werden in 200 Teiler
40 Gewichtsprozent Anthrachinon 5,72 Teile siedfcidem Wasser gelöst. Es wird unter starkem Ruh
13 Gewichtsprozent l-Methyl-3-phenyl- ren die Lösung von 14 Teilen Antimontrichlorid ir
indan 1.86 Teile 5 Teilen Wasser zugegeben. Sofort nach der Zugabt
30 dei
trocknet und anschließend an der Luft 4 Stunden bei Beispiels M 400'C calciniert.
(Oxydation) (Herstellung des Katalysators)
21 Teile des so hergestellten Katalysators werden in
11.3 Teile Zinn(II)-chlorid (2 H4O) werden unter einem Röhrenreaktor (21mm innerer Rohrdurch-Zugp.be einiger Tropfen konzentrierter Salzsäure in 40 messer) eingefüllt. Nun wird ein Gemisch vor 10 Teilen Wasser gelöst. Es wird unter starkem Rühren 100 000 Volumteilen Luft und 2,24 Teilen 1-Methyldie Lösung von 11,7 Teilen Ammoniumvanadat in 3-phenyl-indan stündlich durch den Katalysator gelei-200 Teilen heißem Wasser zugegeben. Sofort nach der tet. Die Rohrwandtemperatur beträgt 3370C, die Zugabe der Ammoniumvanadatlösung werden 100 Vo- Temperatur im Inneren der Katalysatorschicht 3900C, lumteile Bimskörner (2 bis 3 mm Durchmesser) in die 45 Das den Reaktor verlassende, gasförmige Reaktions-Suspension gegeben und das Gemisch zur Trockene gemisch wird auf 50° C abgekühlt und wie im Beispiel 5 eingedampft. Der Rückstand wird 1 Stunde bei 1250C beschrieben weiterverarbeitet, getrocknet und anschließend an der Luft 4 Stunden bei ...,.,_■ .. 450cC calciniert ^3 ^"fen nachstehende Ergebnisse erhallen:
(Oxydation) 5° Ausgangsstoff I 9,5 Teile
Abgasmenge 465 000 Volumteile
22 Teile des so hergestellten Katalysators werden in Gehalt des Abgases an
einem Röhrenreaktor (21mm innerer Durchmesser) Kohlenmono-und-dioxid .. 2,1 Volumeingefüllt. Nun wird ein Gemisch von 200 000 Volum- prozent =
teilen Luft und 3,19 Teilen l-Methyl-3-phenyl-indan 55 9700 Vo-
stündlich durch den Katalysator geleitet. Die Rohr- lumteile
wandtemperatur beträgt 33O0C, die Temperatur im Roher Endstoff 5,78 Teile
Inneren der Katalysatorschicht 3650C. Das den Reaktor verlassende, gasförmige Reaktionsgemisch wird auf In dem rohen Endstoff werden durch UV-Absorp-500C abgekühlt, wobei der Endstoff und der nicht um- 60 tion bestimmt:
gesetzte Ausgangsstoff I kondensieren. Der nicht kon- ^ GewichtspTO7ent Anthrachinon 2,31 Teile
densierte Anteil wird mit Wasser ausgewaschen. Nach 29 ο^η4ΓΟζεη1 Phthalsäureanhydrid .. 1 68 Teile
Abdampfen des Waschwassers wird der verbleibende Q ο^^ο^ nicht umgesetzter Ruckstand mit dem Kondensat vereinigt. Ausgangsstoff I 0 Teile Es werden nachstehende Ergebnisse erhalten: *5 φ^ρ^ einem Un,^ von 100% der Theorie und Ausgangsstoff I 51,06 Teile einer Anthrachinonausbeute, bezogen auf umgesetzten Abgasmenge 3 585 000 Volumteile Ausgangsstoff I, von 24,3 % der Theorie.)
2387
Beispiel 7
(Herstellung des Katalysators)
Vanadinpentoxid wird in einem Tiegel geschmolzen und zur Abkühlung in dünnem Strahl auf Kohlensäureschnee aufgegossen. Der entstehende Feststoff wird zu Körnern von 1,5 bis 3 mm Durchmesser zerkleinert.
(Oxydation)
70 Teile des so hergestellten Katalysators werden in •inen Röhrenreaktor (20 «im innerer Rohfdureh* messer) eingefüllt. Nun wird ein Gemisch von 100 000 Volumteilen Luft und 2,39 Teilen 1-Methyl-3-phenyl-indan stündlieh durch den Katalysator geleilet. Die Rohrwandteffipefatur beträgt 4050C, die Temperatur im Tnnern der Katalysatorschicht ebenfalls 405° C. Das den Reaktor verlassende, gasförmige Reakttonsgemisch wird auf 50°C abgekühlt, wobei der Endstoff und der nicht umgesetzte Ausgangsstoff I kondensieren. Der nicht kondensierte Anteil wird mit Wasser ausgewaschen. Nach Abdampfen des Waschwassers wird der verbleibende Rückstand mit dem Kondensat vereinigt.
ίο
Es werden nachstehende Ergebnisse erhalten:
Ausgangsstoff 1 7,17 Teile
Abgasmenge 334 000 Volumteile
Gehalt des Abgases an
Kohlenmonoxid und
Kohlendioxid 1,16 Volumprozent = 3876 Volumteile Roher Endstoff 6,14 Teile
ΐη dem rohen Endstoff werden durch UV-Absorption bestimmt:
59 Gewichtsprozent Anthrachinon 3,62 Teile
0,5 Gewichtsprozent nicht umgesetzter
Ausgangsstoff I 0,03 Teile
(Entspricht einem Umsatz von 99,6% der Theorie und einer Anthrachinonausbeute, bezogen auf umgesetzten Ausgangsstoff 1, von 50,7% der Theorie.)
2387

Claims (1)

  1. i 934 063
    Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Anthrachinon, dadurch gekennzeichnet, daß man Indane der allgemeinen Formel
    R,

Family

ID=

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