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DE2321799A1 - Katalysatormischung zur oxidation von o-xylol oder naphthalin zu phthalsaeureanhydrid - Google Patents

Katalysatormischung zur oxidation von o-xylol oder naphthalin zu phthalsaeureanhydrid

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Publication number
DE2321799A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
xylene
catalyst
naphthalene
phthalic anhydride
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2321799A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Henry Cheavens
Stewart Robert Montgomery
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WR Grace and Co
Original Assignee
WR Grace and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WR Grace and Co filed Critical WR Grace and Co
Publication of DE2321799A1 publication Critical patent/DE2321799A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J27/00Catalysts comprising the elements or compounds of halogens, sulfur, selenium, tellurium, phosphorus or nitrogen; Catalysts comprising carbon compounds
    • B01J27/02Sulfur, selenium or tellurium; Compounds thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
    • C07C51/31Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation of cyclic compounds with ring-splitting
    • C07C51/313Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation of cyclic compounds with ring-splitting with molecular oxygen

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Catalysts (AREA)
  • Furan Compounds (AREA)

Description

Katalysatormischung zur Oxidation von o-Xylol oder Naphthalin zu Phthalsäureanhydrid ·
Die Erfindung betrifft Katalysatormischungen zur Katalyse der Dampfphasenoxidation von Naphthalin oder o-Xylol zu Phthalsäureanhydrid.
Es ist bekannt, dass Phthalsäureanhydrid durch Oxidation von o-Xylol oder Naphthalin mit sauerstoffhaltigen Gasen, insbesondere Luft, in Gegenwart von Katalysatoren hergestellt werden kann. Die Katalysatoren können als Festbett oder Wirbelbett vorliegen. Seit kurzem ist ein erster Typ einer wirksamen Katalysatormischung aus Vanadinpentoxid und Kaliumpyrosulfat auf einem Silicagelträger bekannt. Allerdings ergeben diese Katalysatoren
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keine wirtschaftlichen Ausbeuten an Phthalsäureanhydrid aufgrund der Bildung sehr grosser Mengen an ungewünschtem Kohlendioxid und der für industrielle Zwecke unwirtschaftlichen Reaktionsbedingungen .
Ein zweiter Typ eines bekannten Katalysators für diese Zwecke besteht aus Vanadinpentoxid, Kaliumpyrosulfat und Antimontrioxid auf einem Titandioxidträger; dieser Katalysator ergibt gute Ausbeuten. Der Katalysator unterscheidet sich von dem zuerst erwähnten darin, dass Antimontrioxid vorhanden ist und dass verschiedene Trägermaterialien verwendet werden. Dieser zweite Katalysator hat eine bessere Aktivität als der erste für die Oxidation zu Phthalsäureanhydrid. Trotzdem reicht die Aktivität dieses Katalysatortyps nicht in allen Fällen aus, wirtschaftliche Ausbeuten sicherzustellen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, neue Katalysatormischungen zur Oxidation von o-Xylol oder Naphthalin zu Phthalsäureanhydrid zu entwickeln.
Zur Lösung der Aufgabe wird eine Katalysatormischung zur katalytischen Dampfphasenoxidation von Naphthalin oder o-Xylol zu Phthalsäureanhydrid mit einem Gehalt an (i) 1 bis 10 Gew.% Vanadinoxid (berechnet als V O5), das ganz oder überwiegend als Vanadinpentoxid vorliegt, (ii) 0,5 bis 20 Gew.% Antimon-
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trioxid, (iii) 0,2 bis 60 Gew.% eines Alkalipyrosulfates und (iv) 30 bis 90 % Titandioxidträgermaterial, wobei die Prozentangaben der Komponenten (i) , (ii) , (iii) und (iv) auf. das Gesamtgewicht der Komponenten bezogen sind und insgesamt 100 % ausmachen, vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Alkalipyrosulfat zu 10 bis 100 % Cäsiumpyrosulfat ist und der Rest gegebenenfalls aus Kaliumpyrosulfat besteht.
überraschenderweise wurde jetzt festgestellt, dass in einem Katalysator mit einem Gehalt an Vanadinoxid, Antimontrioxid und Alkalipyrosulfaten auf Titandioxid als Träger der Ersatz des gesamten oder eines Teils des Kaliumpyrophosphates durch Cäsiumpyrophosphat zu einer deutlichen Verbesserung der anfänglichen und der Langzeitaktivität des Katalysators führt, wie sich durch die Ausbeuten an Phthalsäureanhydrid zeigen lässt. Dieser promotierende Effekt ist spezifisch für Cäsiumpyrosulfat und wird nicht festgestellt, wenn das Kaliumpyrosulfat ganz oder teilweise durch Lithiumpyrosulfat, Natriumpyrosulfat oder Rubidiumpyrosulfat ersetzt wird. Ausserdem wurde festgestellt, dass die Reaktion häufig mit grösserer Selektivität bei der Produktion von Phthalsäureanhydrid, insbesondere bezüglich Nebenprodukte wie Maleinsäure, verläuft. Der promotierende und synergistische Effekt des Cäsiumpyrosulfates ist theoretisch nicht zu erklären; bei der praktischen Anwendung zeigt sich aber, dass die so hergestellten Katalysatoren
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eine weitaus grössere Aktivität aufweisen.
Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Dampfphasenoxidation von Naphthalin oder o-Xylol zu Phthalsäureanhydrid, in dem diese Ausgangskohlenwasserstoffe mit einem sauerstoffhaltigen Gas in Gegenwart der erfindungsgemässen Katalysatormischung behandelt werden.
In der GB-PS 8 851 183 wird ein Katalysator des ersten erwähnten Typs beschrieben, in dem kein Antimontrioxid vorliegt und bei dem als Trägermaterial Silicagel vorhanden ist. In dieser Veröffentlichung wird angegeben, dass der Ersatz eines Teils des Kaliumpyrophosphates bei dieser Katalysatormischung durch Rubidium- oder Cäsiumpyrosulfat zu verbesserten Ergebnissen führt. Wenn das Kaliumpyrophosphat aber vollständig durch diese Verbindungen ersetzt wird, zeigt sich keine verbesserte Wirksamkeit. Im Gegensatz zu dieser britischen Patentschrift betrifft die Erfindung Katalysatoren des-zweiten Typs, bei denen überraschenderweise der Ersatz des Kaliumpyrophosphates, und zwar entweder ganz oder teilweise, zu einer deutlichen Verbesserung der Aktivität führt, während Rubidiumpyrophosphat wirkungslos vist. Hierbei zeigt sich also, dass der Promotereffekt des Cäsiumpyrophosphates bei der Vanadinoxid-Antimon- . trioxid-Kombination eintritt, während Rubidiumpyrophosphat in diesem Fall keine Verbesserung bewirkt; diese Eigentümlichkeit
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betrifft nur die Katalysatoren des genannten zweiten Typs und tritt bei den Katalysatormischungen des ersten Typs nicht auf.
Ausserdem führen die erfindungsgemässen Katalysatorraischungen zu einer hohen Selektivität. Selektivität wird als das Verhältnis der produzierten Mole Phthalsäureanhydrid zu den eingesetzten Molen o-Xylol oder Naphthalin in Mol % definiert.
In einer bevorzugten Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung wird Wasserdampf zu dem sauerstoffhaltigen Gas als weiterer Promotor der Reaktion zugegeben.
Verschiedene gasförmige Promotoren werden seit kurzem für diese Reaktion eingesetzt wie beispielsweise Brom, Bromwasserstoff, organische Bromverbindungen und organische Borverbindungen. Allerdings haben diese bekannten Promotoren allesamt den Nachteil, dass sie entweder teuer oder korrosiv sind. Die Wirksamkeit von Wasser im dampfförmigen Zustand als Promotor ist unerwartet, da bekannt ist, dass Wasser Phthalsäureanhydrid zu Benzoesäure hydrolysieren kann, so dass aus diesem Grunde bisher allgemein die Regel war, die Reaktion unter im wesentlichen wasserfreien Bedingungen durchzuführen, um eine derartige Hydrolyse auszuschliessen. Jetzt wurde allerdings gefunden dass kleinere Zusatzmengen an Wasser, meist etwa im Bereich von 3 bis 14 Mol Wasser je Mol o-Xylol oder Naphthalin, die
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Ausbeute an Phthalsäureanhydrid wesentlich erhöhen, ohne gleichzeitig die Menge der als Nebenprodukt gebildeten Benzoesäure zu steigern. Erfindungsgemäss kann daher Phthalsäureanhydrid durch Oxidation von o-Xylol oder Naphthalin in Gegenwart eines Katalysators mit einem Gehalt an Vanadinox d, einem Alkalipyrosulfat und Antimontrioxid auf Titandioxid als Träger unter Zusatz von Wasserdampf in Konzentrationen von etwa 4 bis 14 Mol Wasser je Mol o-Xylol oder Naphthalin im Einsatzprodukt des Reaktors, d.h. meist zusammen mit dem sauerstoffhaltigen Gas, hergestellt werden, wobei die Ausbeuten bedeutend ansteigen.
Die Vanadinkomponente des Katalysators ist ein Vanadinoxid wie beispielsweise Vanadinpentoxid oder ein teilweise reduziertes Vanadinpentoxid oder ähnliche Verbindungen.
Zur Darstellung des Katalysators können die Ausgangsstoffe für die 4 wesentlichen Komponenten in verschiedener Weise kombiniert werden. Als Ausgangsverbindung für Vanadinoxid kann Vanadinpentoxid, Ammoniumvanadat, Vanadintrichlorid, Vanadintrioxid, Vanadintetroxid, Vanady!sulfat oder ähnliches genommen werden. Die Ausgangsverbindung für Antimonoxid kann Antimontrioxid oder ein lösliches Antimonsalz sein, das beim Herstellungsverfahren in Antimontrioxid umgewandelt wird. Die Ausgangsverbindung für das Alkalipyrosulfat kann in Form von Kaliumpyrosulfat, Cäsium- oder Kaliumhydrogensulfat, Cäsium- oder
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Kaliumsulfat plus Schwefelsäure oder in ähnlicher Weise vorliegen.
Das Titandioxidträgermaterial wird durch Fällung eines Titandioxidgels , nachfolgendem Trocknen und Calcinieren bei etwa
500 bis 8000C hergestellt. Das calcinierte Titandioxid hat
im allgemeinen eine Oberfläche von etwa 10 bis 120 m /g und
vorzugsweise von etwa 20 bis 40 πι /g. Die erfindungsgemässen Katalysatoren können für Festbett- und Wirbelbettverfahren eingesetzt werden. Bei Verwendung im Wirbelbett beträgt die Teilchengrösse des Titandioxid meist etwa 20 bis ,600 »um und vorzugsweise etwa 20 bis 300 ,um, während für Festbettverfahren das Titandioxid meist einen mittleren Durchmesser von 1 bis IO mm aufweist. Das Titandioxid kann in Form von Mikrokügelchen eingesetzt werden, die in einfacher Weise durch Sprühtrocknen wässriger Titandioxidgelsuspensionen erhalten werden können.
In einem bevorzugten Herstellungsverfahren werden das Titandioxid und Antimontrioxid als erster Verfahrensschritt innig vermischt, dann wird eine wässrige saure Mischung eines Vanadylsalzes mit Cäsiumpyrosulfat und/oder Kaliumpyrosulfat vorbereitet. Die zugesetzte Säure ist vorzugsweise Schwefelsäure. Diese wässrige Mischung wird dann unter kräftigem Rühren zu der Mischung aus Titandioxid und Antimontrioxid zugegeben, um eine gleichmässige Verteilung der Verbindungen sicherzustellen. Das dabei entstehende feuchte Pulver wird getrocknet und einige
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oder alle der beschriebenen Verfahrensschritte werden gegebenenfalls wiederholt, um den Gehalt an den jeweiligen Metallverbindungen zu erhöhen. Wenn ein bestimmtes Metall in den angegebenen Konzentrationen bereits vorhanden ist, kann dieses bei dem zweiten Imprägnationsverfahren ausgelassen werden. Das heisst also, dass das trockene Pulver gegebenenfalls mit einem zweiten, Anteil Anti'montrioxid und/oder einem zweiten Anteil der wässrigen sauren Mischung eines Vanadylsalzes und Cäsiumpyrosulfat und/oder Kaliurapyrosulfat innig vermischt wird. Auch hierbei wird wieder kräftig gerührt, um eine gleichmässige Verteilung der Ver indungen sicherzustellen. Das dabei resultierende feuchte Pulver wird dann getrocknet und anschliessend calciniert.
Die erfindungsgemässen Katalysatoren können auch nach zahlreichen anderen Verfahren hergestellt werden. Ein guter Katalysator mit langer Betriebsdauer, ausgezeichneter Selektivität und ausgezeichneter Umwandlungsfähigkeit kann nach einem der folgenden Verfahren erzeugt werden:
(a) Trockenes Vermischen von Titandioxid mit feinverriebenen Antimontrioxid und anschliessendem Imprägnieren der trockenen Peststoffe mit wässrigen Lösungen mit einem Gehalt an Vanadylsulfat, Kaliumpyrosulfat und/oder Cäsiumpyrosulfat in den gewünschten Anteilen, Trocknen der imprägnierten Mischung bei
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mindestens 110 C, gegebenenfalls Wiederholung des trockenen Vermischens mit Antimontrioxid und nochmaligem Imprägnieren mit wässrigen Lösungen mit einem Gehalt an Vanadylsulfat, Kaliumpyrosulfat und/oder Cäsiumpyrosulfat in den gewünschten Anteilen, Trocknen der imprägnierten Mischung bei mindestens etwa 11O°C und anschliessenderi Erhitzen des .Katalysators in Luft bei etwa 400 bis 500°C.
(b) Imprägnieren des Titandioxids mit einer Aufschlämmung aus in Wasser gelöstem Vanadylsulfat, Cäsiumpyrosulfat und/oder Kaliumpyrosulfat, wobei das feinteilige Antimontrioxid in dieser Lösung suspendiert wird, Trocknen der Mischung bei mindestens HO C und Erhitzen des Katalysators während einer Zeitspanne von 4 bis 6 Stunden auf etwa 400 bis 500°C. Die katalytischen Komponenten werden in den oben angegebenen Anteilen eingesetzt.
(c) Zusammenbringen einer trockenen Mischung aus Titandioxid und Antimontrioxid mit einer Schmelze des Alkalipyrosulfates und Vanadinpentoxids, Vermischen der Feststoffe mit der Schmelze zum Imprägnieren und Abkühlen des gebildeten Katalysators.
In jedem Falle ist es wünschenswert, den Katalysator vor der Verwendung zu klassieren, d.h. also, unerwünscht grosse
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- ίο -:
und/oder kleine Teilchen auszusondern. Der Katalysator weist
2 eine Oberfläche von etwa 2 bis 20 πι /q, vorzugsweise eine
2 solche von etwa 5 bis 10 ra /g und ein Porenvolumen von etwa 0,1 bis 0,3 cm /g auf. Die optimale Teilchengrösse hängt davon ab, ob die Katalysatormischung im Festbett oder im Wirbelbett eingesetzt werden soll.
Die Reaktionsbedingungen für die Oxidation unter Verwendung dieses Katalysators sind im wesentlichen für das Festbett und das Wirbelbett gleich. Sie unterscheiden sich allerdings in der Länge der Kontaktzeit des o-Xylols oder Naphthalins mit dem Katalysatorbett. Die Reaktionstemperaturen betragen bei Festbett- und Wirbelbettverfahren jeweils etwa 250 bis 42O°C, vorzugsweise etwa 300 bis 400 C.
Sowohl im Festbett- als auch im Wirbelbettverfahren wird der o-Xyloleinsatz mit einem Gas mit einem Gehalt an molekularem Sauerstoff wie beispielsweise Luft, vermischt. Das bevorzugte molare Verhältnis von Sauerstoff zu o-Xylol oder Naphthalin liegt bei etwa 2 bis 12 Mol Sauerstoff je Mol o-Xylol oder Naphthalin. In bevorzugten Ausfuhrungsformen des Verfahrens werden in den Reaktor zusammen mit dem Luftstrom etwa 3 bis Mol Wasser je Mol o-Xylol oder zusätzlich eingegeben.
Die Fliessgeschwindigkeiten der Gase oder Dämpfe werden
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meist so kontrolliert, dass die Verweilzeit etwa 0,10 bis 15 Sekunden beträgt. Im Wirbelbettverfahren werden Verweilzeiten von etwa 2 bis 10 und vorzugsv/eise etwa 2 bis 8 Sekunden, in Festbettverfahren werden Verweilzeiten von etwa 0,1 bis 4 und vorzugsweise von etwa 0,1 bis 1,8 Sekunden benötigt. Die Verweilzeit wird üblicherweise als die durchschnittliche Zeit definiert, während welcher das Ausgangsmaterial sich mit dem Katalysator in Kontakt befindet:
Verweilzeit =-
Leervolumen des Katalysatorbettes bei Reaktionstemperatur und -druck
Volumetrische Einsatzmenge der gasförmigen Reaktionspartner bei Reaktionstemperatur und -druck
Festbett- und Wirbelbettverfahren ergeben die besten Resultate bei Verwendung der neuen Katalysatoren, wenn die Reaktion bei Drucken von etwa 1 bis 3 at durchgeführt wird; gegebenenfalls können auch etwa höhere Drucke bis zu 5at oder sogar bis zu 10 at angewendet werden.
Bei Verwendung der erfindungsgemässen Katalysatoren in Wirbelbettreaktoren werden die Teilchen in einem Reaktor aus Eisen oder Stahllegierungen in wirbelnder Bewegung gehalten. Gaseinlass erfolgt am unteren Ende des Reaktionsrohres, das gegebenenfalls kegelförmig verengt sein kann durch eine Platte aus einer Keramik oder gesintertem metallischen Material oder durch eine durch eine konische Einschnürung bedingte kreisförmige öffnung.
Bei Verwendung kleinerer Reaktionsgefässe kann die Abführung der Wärme durch die Wände des Gefässes erfolgen, indem beispiels-
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weise mit Luft oder einer Salzschmelze gekühlt wird. Bei grösseren Anlagen ist die Installation von Kühlschlangen im Wirbelbett notwendig, um die Reaktionshitze abzuführen, die gegebenenfalls zur Dampfherstellung verwendet werden kann.
Es ist Vorteilhaft, aber nicht notwendig, die Reaktion in Gegenwart von Schwefeldioxid durchzuführen; aus diesem Grunde werden in die Reaktionskammer kleinere Mengen Schwefeldioxid, Schwefeltrioxid oder Schwefelverbindungen eingegeben, die unter den Reaktionsbedingungen zu Schwefeldioxid und Schwefeltrioxid oxidiert werden. Vorzugsweise erfolgt der Zusatz der Schwefel— verbindungen in einer Menge von 0,001 bis 0,5 Mol So» je Mol o-Xylol oder Naphthalin.
Die Selektivität, deren Definition oben gegeben wurde, nimmt mit steigender Temperatur ab, während andererseits die Umwandlung von o-Xylol, das heisst also die Molprozente des sich umsetzenden o-Xylols mit fallender Temperatur ebenfalls abfallen. Die Selektivität und die Umwandlung hängen daher von der Verwendung des neuen Katalysators ab, insbesondere, wenn die Reaktion bei den bereits angegebenen Drucken durchgeführt wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Beispiele näher erläutert. Falls nicht anders angegeben, beziehen sich alle Teil- und Prozentangaben auf das Gewicht.
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Beispiel 1 Herstellung des Katalysators
Ein Katalysator mit einem Gehalt an 2,7 % Vanadinpentoxid, 4 % Antimontrioxid, 7,5 % Cäsiumpyrosulfat, 15,6 % Kaliumpyrosulfat und 70,2 % Titandioxid wurde wie folgt hergestellt: 12Og Titandioxid-Mikrokügelchen des Anatasetyps wurden nach dem Vorklassieren auf 53 bis 177 .um trocken mit 7,1 g eines Antimontrioxids mit einer Grosse von weniger als 44 .um bis zur Homogenität vermischt. Eine wässrige Lösung mit einem Gehalt an Vanadylsulfat, Kaliumpyrosulfat, Cäsiumsulfat und Schwefelsäure wurde aus 6,0 g Vanadylsulfat, 13,5 g Kaliumpyrosulfat, 7,4 g Cäsiumsulfat, 1 ml konzentrierter Schwefelsäure und 19 ml Wasser hergestellt.
Die Titandioxid-Antimontrioxid-Mischung wurde mit dieser blaugefärbten Lösung unter kräftigem Rühren imprägniert, bis die Verteilung der Lösung gleichmässig zu sein schien. Das feuchte Pulver wurde bei 110 C getrocknet, dann wurde eine zweite Imprägnation unter Verwendung der gleichen Mengen der angegebenen Verbindt.ngen durchgeführt. Nach einem zweiten Trocknungsvorgang bei 11Q0C wurde der Katalysator 5 Stunden bei 45O°C calciniert. Nach dem Sieben des Katalysators durch ein Sieb mit einer lichten Maschen von 177 .um zur Entfernung agglomerierter Teilchen zeigte der Katalysator eine durchschnittliche Teilchengrösse von "0 -um. Die Oberfläche des fertigen Katalysators .betrug 5,8 n» '/g und das Porenvolumen betrug 0,15 cm /g.
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Oxidation von o-Xylol
Die Aktivität dieses Katalysators wurde in einer Laborwirbelbetttestanlage ausgemessen, die speziell für diesen Zweck hergestellt worden war. Eine Charge von 106 g des nach dem vorher beschriebenen Verfahren hergestellten Katalysators wurde fluidisiert, indem über den Katalysator eine Gasmischung mit einem Gehalt an 5,3 g o-Xylol (technische Reinheit, 96 %)r 53 g Luft und 0,1 g Schwefeldioxid je Stunde übergeleitet wurde. Vor dem Eintreten in das Katalysatorbett wurde die Gasmischung auf 200 bis 23O°C vorgeheizt. Während des .Versuches wurde in den Reaktor ein Druck von 1,41 at aufrechterhalten. Der Katalysatorabrieb wurde aus dem Gasphasenreaktionsprodukt in einer am Kopfende des Reaktors befindlichen Abstreifzone entfernt. Diese Abstreifzone wurde auf 260 C erhitzt. Nach Berührung des Katalysators während einer Zeit von etwa 8 Sekunden wurden die den Reaktor verlassenden Dämpfe und Gase gleichzeitig als Proben in zwei GasChromatographen entnommen und gaschromatographisch analysiert. Phthalsäureanhydrid und andere kondensierbare Produkte wurde als kristalline Feststoffe in einer wassergekühlten Falle gesammelt. Nach 43,58 Stunden kontinuierlichem Betriebs bei 380 C betrug die Gewichtsausbeute an Phthalsäureanhydrid 100,4 %, bezogen auf im Einsatz enthaltenes o-Xylol (theoretische Ausbeute = 71,9 %). Die Gewichtsausbeuten an Maleinsäureanhydrid und o-Toluolaldehyd, bezogen auf o-Xylol, betrugen 5,8 bzw. 0,3 Gew.%. Die Umwandlung des o-Xylols betrug somit 9 7,4 %. Eine Berechnung des Kohlenstoffgleichgewichtes für dieses Verfahren unter Einschluss des gebildeten Kohlendioxids und -monoxids ergab.
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dass 99,9 % des o-Xylol über den Katalysator passierten.
Die Oxidationsreaktion wurde unter den oben angegebenen Bedingungen weitere 46 Stunden betrieben, während welcher Zeit die zugeführten Mengen an Luft und Schwefeldioxid auf 79,5 g bzw. 0,15 g je Stunde erhöht wurden. Nach 48,80 Stunden kontinuierlichem Betriebs bei einer Temperatur von 385 C stieg die Gewichtsausbeute an Phthalsäureanhydrid auf 102,5 % (theoretische Ausbeute = 73,4%) an. Die Ausbeuten an Maleinsäureanhydrid und o-Toluolaldehyd betrüge; 5,9 bzw. O,6 %.
Der Katalysator behielt seine Aktivität während längerer Betriebszeiten. Nach 188,78 Stunden Betrieb bei- einer Lufteinspeisungsmenge von 79,5 g/h. und einer Schwefeldioxideinspeisungsmenge von 0,15 g/h. betrug die Gewichtsausbeute an Phthalsäureanhydrid 102,0 % (theoretische Ausbeute = 73 %, bezogen auf o-Xylol).
Beispiel 2 bis 7 Herstellung der Katalysatoren
Die in der Tabelle I aufgeführten Katalysatoren mit den angegebenen Zusammensetzungen und Eigenschaften wurden aus den angegebenen Ausgangverbindungen nach der in Beispiel 1 beschriebenen Methode hergestellt. Die Beispiele 2, 4 und 6 enthalten Cäsiumpyrosulfat, während die Beispiele 3, 5 und 7 nicht unter die Erfindung fallen und Vergleichsbeispiele sind.
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Tabelle I
Beispiel Ausgangsverbindungen Zusammensetzung in Gew.%
Oberfläche Poren
in m /g volumen
in cm /g
5 6
VOSO4, Sb2O H2SO4, TiO2
, Cs2SO4,
VOSO4, Sb2O3, K2S2O7,TiO2
VOSO4, Sb2O3, CS2SO4, H2SO4, TiO2
VOSO4, Sb3O3, K3S2O7,
VOSO4, Sb2O3, K2S2O7, CS2SO4, H2SO4, TiO2
VQSO4, Sb2O3, Rb2SO4, H2SO4, TiO2 V2O5 Sb2O3 K2S2O7 Rb2S2O7 CS2S2O7 TiO2
66
66
76
76
67
3 4 0 0
3 4 27 O
3 4 0 0
3 4 17 " 0
4
4
21
23
70
6
3.5
9.5
11
10
0.15 0.21
0.21 0.1b
0.09
ISJ
CD
CQ
Oxidation des o-Xylols
Die Aktivitäten dieser in Tabelle I angegebenen Katalysatoren wurden in der Wirbelbettanlage unter folgenden Bedingungen bestimmt: Katalysatormenge - 106 g, o-Xylol - Einsatzmenge (technische Reinheit, 96 %) - 5,3 g/h; LuftZuführungsmenge - 53 g/h, S0_ Zuführungsmenge - 0,1 g/h; Reaktordruck - 2,4 at; Oberflächenkontaktzeit - 8 Sekunden. Die Testergebnisse sind in Tabelle II zusammengestellt:
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Beispiel
Tabelle II Gew.% Ausbeute (bezogen auf o-Xylol) 0.3
Reaktor-
temperatur in °C
Versuchsdauer
in h
Phthalsäure
anhydrid
Maleinsäure- Toluol-
anhydrid andehyd
0.5
100.6 5.2 0.5
400 62.34 89.2 6.8 0.2
400 68.71 95.7 7.3 1.0
320 41.43 84.5 6.7 0.2
357 23.56 95.1 8.2
398 24,06 88.8 6.0
396 22.23
Beispiel 8 Oxidation von Naphthalin
Mit einem nach dem in Beispiel 1 angegebenen Verfahren hergestellten Katalysator wurde gereinigtes Petroleumnaphthalin in der Wirbelbettanlage oxidiert. Die Versuchsbedingungen waren wie folgt: Naphthalineinspeisungsmenge - 5,3 g/h; Lufteinsneisungsmenge 79,5 g/h; Reaktortemperatur - 396°C; Reaktordruck 2f4 at und Oberflächenkontaktzeit 7 Sekunden. Nach 25,86 Stunden Reaktionsdauer betrugen die Gewichtsausbeuten an Phthalsäureanhydrid, Maleinsäureanhydrid und 1,4-Naphthochinon, bezogen auf Naphthalin, 91,3, 4,5 bzw. 2,3 Gew.%. Die Naphthalinumwandlung war also praktisch quantitativ.
Beispiel 9 bis 14
Eine Reihe von Versuchen wurde in einem Wirbelbettreaktor mit einem Gehalt- an 106 g eines Katalysators aus Mikrokügelchen mit
70 ,um mit der folgenden Zusammensetzung durchgeführt:
Vanadinpentoxid - 2,7 % Antimontrioxid - 4,0 % Cäsiumpyrosulfat- 7,5 % Kaliumpyrosulfat- 15,6 % Titandioxid - 70,2 %
Dieser Katalysator hatte eine Gesamtoberfläche von 5,8 m /g und ein Porenvolumen von 0,15 cm /g. In der folgenden Tabelle III sind
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die Parameter der Versuche wie Luft-, Schwefeldioxid-, Wasser- und o-Xylol (technische Reinheit, 96%) -Gehalt im Einsatzstrom aufgeführt. Der Reaktordruck betrug 2,4 at. Die Kontaktzeit im Katalysatorbett betrug etwa 5 bis 8 Sekunden; die den Reaktor verlassenden Dämpfe wurde gleichzeitig in zwei Gaschromatographen als Proben entnommen und analysiert. Die kondensierbaren Produkte wurden in einer wassergekühlten Falle gesammelt, während die nicht kondensierbaren Gase abgezogen wurden. Aus den Resultaten in Tabelle III lässt sich die günstige Auswirkung des-Zusatzes von Wasserdampf auf die Ausbeute an Phthalsäureanhydrid entnehmen. Durch den Zusatz von Wasser werden ausserdem die gebildeten Mengen an Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Maleinsäureanhydrid verringert.
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Tabelle III
Stündliche Einspeisungsmengen in g
Gew.% Ausbeute (bezogen auf o-Xylol)
Reaktog- Phthalsäure- Maleinsäure- Benzoe- o-Toluol- % UmBeispiel Luft o-Xylol SO2 H2O temp., C anhydrid anhydrid säure aldehyd Wandlung
9 53 5. 3 0.1 6
9
0 382 96.3 6.1 2.4 0.4 95.8
CjO 10 53 5. 3 0.1 . 6 3 379 101.9 5.5 1.6 0.3 97.2
CD
00
£--
cn
11
12
53
53
5.
5.
3
3
0.1
0.1
.2
.5
384
393
104.2
105.4
5.2
5.0
2.4
1.0
0.3
0.3
97.5
98.0 2?
/1089 13
14
■ 79.5
79.5
5.
5.
3
3
0.15
' O.l3
0
.2
391
394
100.4
104.2
7.3
6.0
0.1
0.5
0.8
0.6
94.3
96.7
Beispiel 15 bis 17
Aus diesen Beispielen ist zu entnehmen, dass nicht zu erwarten war, dass zugesetztes Wasser die Ausbeute an Phthalsäureanhydrid erhöht, da es zu einer teilv/eisen Zersetzung dieser Verbindung zu Benzoesäure führt. Die Ausführung der Experimente erfolgte, indem Mischungen aus Phthalsäureanhydrid, Wasser und Luft unter den in Tabelle IV'angegebenen Bedingungen durch das Reaktionsgefäss bei einem Druck von 2,4 at geleitet wurden:
Tabelle IV
-Stündliche Einspeisungsmengen in g
Beispiel Luft Phthalsäure- Reaktor- % Umwandlung in
anhydrid H2O temperatur 0C Benzoesäure
15 71. 1 2 .5 0. 6 360 O.2
16 71. 1 2 .5 1. 4 360 O.6
17 71. 1 2 .0 2. 8 36O 2.5
Bei hohen Verhältnissen von Wasser : Phthalsäureanhydrid ist es äusserst überraschend, dass keine wesentliche Hydrolyse des Phthalsäureanhydrids zu Benzoesäure eintritt.
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Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    fl, Katalysatormxschung zur katalytischen Dampfphasenoxidation von Naphthalin oder o-Xylol zu Phthalsäureanhydrid mit einem Gehalt an
    (i) 1 bis 10 Gew.% Vanadinoxid (berechnet als V^O1.), v/elches
    vollständig oder überwiegend als Vanadinpentoxid vorliegt, (ii) 0,5 bis 2O Gew.% Antimontrioxid, (iii) 0,2 bis 6O Gew.% eines Alkalipyrosulfates und (iv) 30 bis 9O Gew.% Titandioxid-Trägermaterial, wobei die prozentualen Angaben für die Komponenten (i), (ii), (iii) und (iv) sich auf das Gesamtgewicht dieser Komponenten beziehen und insgesamt 100 % ausmachen, dadurch gekennzeichnet, dass das Alkalipyrosulfat zu IO bis 100 % aus Cälsiumpyrösulfat besteht und der Rest gegebenenfalls Kaliumpyrosulfat ist.
  2. 2. Katalysatormischung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil der Komponente (iii) 15 bis 40 % beträgt.
  3. 3. Katalysatormischung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
    dass sie eine Gesamtoberfläche von 2 bis 20 m /g und ein Poren-
    3 volumen von 0,1 bis Of3 cm /g aufweist.
  4. 4. Verfahren zur katalytischen Dampfphasenoxidation von Naphthalin oder d-Xylol zu Phthalsäureanhydrid, dadurch gekennzeichnet, dass Naphthalin- oder o-Xyloldämpfe mit einem sauerstoffhaltigen
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    Gas in Gegenwart der Katalysatormxschung nach Anspruch 1 bis behandelt werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxidation in Gegenwart von Wasserdampf als Reaktionspromotor durchgeführt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Wasserdampf in Mengen von etwa 3 bis 14 Mole Wasser je Mol Naphthalin oder o-Xylol vorliegt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass während der Behandlung des Naphthalins oder o-Xylols mit dem Katalysator zu diesem Schwefeldioxid in einem Molverhältnis von Schwefeldioxid : Naphthalin oder o-Xylol von etwa 0,QOl:
    1 bis 0,5 : 1 zugesetzt wird.
    si:go:ra
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