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DE1933767U - Feuerhemmendes bauteil zur unterteilung oder abtrennung von raeumen. - Google Patents

Feuerhemmendes bauteil zur unterteilung oder abtrennung von raeumen.

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Publication number
DE1933767U
DE1933767U DE1965D0032516 DED0032516U DE1933767U DE 1933767 U DE1933767 U DE 1933767U DE 1965D0032516 DE1965D0032516 DE 1965D0032516 DE D0032516 U DED0032516 U DE D0032516U DE 1933767 U DE1933767 U DE 1933767U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fire
retardant
chipboard
component according
door
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1965D0032516
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novopan GmbH
Original Assignee
Novopan GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Novopan GmbH filed Critical Novopan GmbH
Priority to DE1965D0032516 priority Critical patent/DE1933767U/de
Publication of DE1933767U publication Critical patent/DE1933767U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Feuerhemmendes Bauteil zur Unterteilung oder Abtrennung von Bäumen
Die Erfindung betrifft ein feuerhemmendes Bauteil zur Unterteilung oder Abtrennung von Räumen, wie "beispielsweise bei Yerwaltungs-, Schul-oder Wohnbauten. Hier hat man vielfach schon versucht, grosse Räume zu unterteilen oder Räumlichkeiten von Korridoren, Treppenhäusern usw. abzuteilen und zwar mit Wänden, die eine Feuerhemmung oder gar einen absoluten Feuerwiderstand geben sollen. Eine annehmbare Feuerhemmung konnte bisher nur erzielt werden, wenn für die Wände kostspielige Materialien oder zusätzlich Isoliermatten oder andere feuerfeste kompakte Bauteile verwendet wurden. Die Wände mussten teilweise sehr stark ausgeführt werden, so dass die angrenzenden Räumlichkeiten über Gebühr ,verkleinert wurden.
Durch die Erfindung werden diese Mängel behoben, indem
als feuerhemmendes Bauteil zur Unterteilung oder Abtrennung von Bäumen ein raumtrennendes Bauteil zur Anwendung gelangt, das aus einem oder mehreren Wandschränken o.dgl. gebildet ist, welche aus Holzspanplatten von einer die Feuerhemmung ergebenden Dicke aufgebaut sind.
Zweckmässig sind Vorder-, Rück-, Seiten- und Zwischenwände der die Trennwand bildenden Schranke durch Holzspanplatten gebildet, die etwa 19 mm oder dicker sind. Insbesondere eignen sich für solche feuerhemmenden Bauteile &χβ unter dem Namen "Uovopan" im Handel befindlichen Holzspanplatten.
Damit der Feuerwiderstand eine grosse Zeit lang aufrechterhalten wird, ist dafür Sorge zu tragen, dass im Falle eines Brandes auch die Schrankwände bzw. die ^üren stehen bleiben und beim Abbrennen der Beschläge, wie Scharniere, Schlossteile od.dgl. nicht herausfallen, was ein Einstürzen des Schrankes zur Folge hätte. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die zum Schrank gehörigen Beschläge, wie Scharniere, Riegel,,Schlösser o.dgl. weitgehend von feuerhemmenden Holzspanplatten eingeschlossen oder mit solchen abgedeckt sind. "Vor allem sind die Scharniere, Riegel usw. an die Stellen der Tür verlegt, die von der Holzspanplattentür oder auch der Seitenwand sowieso überdeckt sind.
_ 3 —
Wenn die die Trennwand bildenden Schranke in Form von Einbauschränken verwendet werden, so sind selbstverständlich auch die Schrankwände, die an der Haus- oder Raumwand anliegen, aus feuerhemmenden Holzspanplatten gebildet. Die Ausführung des Schrankes kann vielfältig sein, und zwar in der Grosse, Anzahl der Türen, Türenanordnung und Ausbildung als auch in seiner Unterteilung. Der die Feuerhemmung ergebende Wandschrank kann als in der vollen Höhe durchgehendes Bauteil Anwendung finden oder auch in Unterteilung in Unterschränke und Oberschränke. Es können aber auch mehrere Schranke, beispielsweise Bücken an Eücken zur Bildung einer feuerhemmenden Trennwand zusammengesetzt sein.
Der Erfindungsgedanke lässt die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten zu. Einige davon sind in der anliegenden Zeichnung wiedergegeben, und zwar zeigen
Fig. 1 eine Torderansicht eines als feuerhemmende Trennwand
ausgebildeten Sehrankes
Fig. 2 einen Schnitt durch die Trennwand bzw. den Sehrank gem.
Fig. 1 und
Fig. 3 bis 6 Schnittdarstellungen im vergrösserten Masstabe über die Anbringung der verschiedenen, zum Schrank gehörigen Beschläge.
Bei der Anordnung gem. Pig. 1 und 2 soll zwischen den beiden Raumwänden 1 eine feuerhemmende Trennwand gebildet werden. Diese besteht aus dem erfindungsgemässen Schrank, der durchweg aus Holzspanplatten von 19 mm Dicke oder mehr besteht, wie sie beispielsweise unter dem Hamen "Novopan" im Handel sind. Wenn die Holzspanplatten mit einer Imprägnierung oder einem feuerhemmenden Anstrich versehen sind, lassen sich auch geringere Plattendicken anwenden.
Wie insbesondere aus Pig. 2 erkennbar ist, sind die Bückwände 2, die Seitenwände 3 sowie die Trennwände 4 und auch die Türen 5»5' aus gleich starken feuerhemmenden Holzspanplatten gebildet. Selbstverständlich können einzelne der Wände oder Türen auch aus noch dickeren Holzspanplatten bestehen.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind ein Unterschrank vorgesehen, in Verbindung mit einem darüberliegenden Oberschrank 6, der aber in der gleichen Weise aus Holzspanplatten gebildet ist, wie der Unterschrank.
In den Fig. 5 bis 6 ist die erfindungsgemässe Anordnung von Beschlagen am Schrank wiedergegeben. Pig. 3 zeigt dabei einen Schnitt durch die Scharniersteile einer einschlagenden Tür, wie sie etwa bei dem Schrank gem. Fig. 2 Anwendung finden kann. Die Tür 5' trägt an ihrer Kopfseite das Scharnier 8, mit welchem sie sich gleichzeitig gegen die Seitenwand 3 cles Schrankes anlegt.
Diese kann gleichzeitig mit einer die Raumwand 1 abdeckenden Holzspanplatte 7 verbunden sein. Auf der Scharnierseite ist an die Seitenwand 3 eine Leiste 9 angesetzt, die von einem auf der Innenseite der Tür 5' befestigten Abdeckprofil umschlossen wird* Wie ersichtlich, liegt das Scharnier 8 in seiner Stiftseite frei. Im Falle eines Brandes wird bei starker Deformierung der Scharniere die Tür dann durch die Falzleiste 10 gehalten.
In Fig. 4 is^ eine aufgesetzte Tür für eine Anschlagrichtung mit einem verdeckten Scharnier wiedergegeben. Der aus einer entsprechenden Holzspanplatte gebildete Türflügel 11 trägt hier auf seiner Innenseite das Scharnier 8 und ist über die Scharniersteile hinaus verlängert und an dem rückwärtigen Rand mit einer entsprechend profilierten Anschlagleiste 12 verbunden. Die Zwischenwand 4 ist um ein gewisses Mass verkürzt und trägt hier aus Holzspanplatten gebildete Leisten 13, 14» 15» die einen schmalen Spalt 16 bzw. einen kleinen Raum umschliessen, in den hinein die Tür schlägt. Das Scharnier 8 ist an dem Teil 14 befestigt. Der Spalt ist durch eine Anschlagleiste 17 auf der Innenseite des Türflügels 1' abgedeckt.
Die die Tür 11 fortsetzende Wand 18 oder ein weiterer Türflügel trägt ebenfalls an der Stosseite eine der Anschlagleiste 12
angepasste Profilleiste 19·
In Fig. 5 ist eine weitere Ausbildungsform der Türanlenkung wiedergegeben, und zwar handelt es sich hier um eine aufschlagende Tür, die in Form einer Kofferdeckelanlenkung vorgesehen ist. Die Wand 3 "trägt hier an ihrem vorderen Hand eine Leiste 20, an deren Kopfseite das Scharnier 8 befestigt ist. Der Türflügel 21 ist über die Leiste 20 hinaus verbreitert und an der Kopfseite ebenfalls mit einer Leiste 22 versehen, an der der noch freie Teil des Scharnieres 8 angebracht ist, so dass damit das Scharnier durch die Teile 21 und 22 bzw. die Leiste20 und die Wand 3 weitgehend gegen den Zutritt von Flammen und Hitze geschützt ist.
Fig. 6 zeigt die Anbringung zweier Türflügel 2J und 23' in einem gemeinsamen Scharnier, beispielsweise einem Doppelseharnier 24. Die Befestigung des Scharnieres erfolgt an den Kopfseiten der Türflügel 23 bzw. 23' und an einem vertikalen Steg 25, der in die aus Holzspanplatten gebildete Mittelwand 26 eingelassen ist. Auf die Innenseiten der Türflügel 25, 23' sind noch Falzleisten 27 bz"sr. 27' aufgesetzt, die die Seiten des Steges 25 umfassen und damit bei einem Abbrand der Seharnierteile die Türen nicht herausfallen. Selbstverständlich sind für die Anbringung der verschiedenen Beschläge noch weitere Aus-
«· 7 —
führungsmöglicnkeiten gegeben.

Claims (8)

  1. RA. 66 Ί3Ί 9*1.8.1265
    Schutzansprüche:
    1 * Feuerhemmendes Bauteil zur Unterteilung oder Abtrennung von Räumen, dadurch gekennzeichnet, dass das raumtrennende Bauteil aus einem oder mehreren Wandschränken o.dgl. gebildet ist, die aus Holzspanplatten von einer die Feuerhemmung ergebenden Dicke aufgebaut sind.
  2. 2. Feuerhemmendes Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Torder-, Rück-, Seiten- und Zwischenwände der die Trennwand bildenden Schranke durch Holzspanplatten von einer die Feuerkemmung ergebenden Dicke, etwa 19 mm und mehr, gebildet sind.
  3. 3. Feuerhemmendes Bauteil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schranke Einbausehränke sind, wobei auch die Schrankwände, die an der Haus- oder Raumwand anliegen, aus feuerhemmenden Holzspanplatten gebildet sind.
  4. 4· Feuerhemmendes Bauteil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Sohrank gehörigen Beschläge, wie Scharniere, Riegel, Schlösser o.dgl» weitgehend von feuerhemmenden Holzspanplatten eingeschlossen oder mit solchen abgedeckt sind.
    IU
  5. 5» Feuerhemmendes Bauteil nach Anspruch 1,2 und 4 j dadurch gekennzeichnet, dass die Beschläge, Scharniere, Riegel o.dgl. an Stellen verlegt sind, die ganz oder zum grössten Teil von feuerhemmenden Holzspanplatten abgedeckt sind.
  6. 6. Feuerhemmendes Bauteil nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere eine Trennwand bildende Wandschränke Rücken an Rücken gestellt oder auch übereinander angeordnet sind.
  7. 7. Ein- oder mehrteiliger Wandschrank durchweg aus Holzspanplatten von mindestens 19 nun Dicke, wie sie unter dem Handelsnamen "Wovopan" bekannt sind und mit Scharnieren, Schlossteilen, Riegeln o.dgl., die durch die Holzspanplatten abgedeckt bzw. von diesen weitgehend eingeschlossen sind, vorzugsweise in der Anordnung gem. Fig. 3'bis*6.
  8. 8. Feuerhemmendes Bauteil nach Anspruch 4 und 5» dadurch gekennzeichnet, dass die Tür an der Scharnierseite durch eine Falzleistenanordnung zusätzlich gesichert ist, wobei im Schrank eine Halteleiste und auf der Türinnenseite eine die EaltsLeiste bei geschlossener Tür umfassende Quetsehfalz-1eiste vorgesehen ist.
    - 10 -
    9· Feuerhemmend.es Bauteil nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem raumtrennenden Bauteil eine feuerhemmende Durchgangstür vorgesehen ist.
DE1965D0032516 1965-12-18 1965-12-18 Feuerhemmendes bauteil zur unterteilung oder abtrennung von raeumen. Expired DE1933767U (de)

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DE1965D0032516 DE1933767U (de) 1965-12-18 1965-12-18 Feuerhemmendes bauteil zur unterteilung oder abtrennung von raeumen.

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Publications (1)

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DE1933767U true DE1933767U (de) 1966-03-03

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ID=1163228

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DE1965D0032516 Expired DE1933767U (de) 1965-12-18 1965-12-18 Feuerhemmendes bauteil zur unterteilung oder abtrennung von raeumen.

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DE (1) DE1933767U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1654658B1 (de) * 1967-08-09 1972-12-07 Kurt Mechel Raumtrennender,feuerhemmender Einbauschrank mit Schalldaemmung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1654658B1 (de) * 1967-08-09 1972-12-07 Kurt Mechel Raumtrennender,feuerhemmender Einbauschrank mit Schalldaemmung

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