DE1931524C - Datenspeicher und Datenspeichern steuerschaltung - Google Patents
Datenspeicher und Datenspeichern steuerschaltungInfo
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- DE1931524C DE1931524C DE19691931524 DE1931524A DE1931524C DE 1931524 C DE1931524 C DE 1931524C DE 19691931524 DE19691931524 DE 19691931524 DE 1931524 A DE1931524 A DE 1931524A DE 1931524 C DE1931524 C DE 1931524C
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Description
Die Erfindung betrifft eine Datenspeicher- und iatenspeichersteuerschaltung, bei der eine sehr große
Anzahl von Bleichen Speichere !em (.Tt en zu einem
Speicher derart zusammengefaßt ist, daß Wörter jeweils vorgeggebener Bitzahl gespeichert werden, wobei
auf Grund des Herstellungsprozesses der Speicherelemente ein Teil desselben unbrauchbar ist, bei
der für jedes Wort über die vorgegebene Bitzahl hinaus zusätzliche Speicherelemente vorgesehen sind,
deren Anzahl entsprechend der Anzahl der für das Wort zu erwartenden unbrauchbaren Speicherelemente
gewählt ist.
ίο Die Erfindung betrifft außerdem eine Datenspeicherschaltung
und eine Datenspeicheransteuerschaltung, bei der eine sehr große Anzahl von gleichen
Speicherelementen zu einem Speicher derart zusammengefaßt ist, daß Wörter mit jeweils vorgegebener
Bitzahl gespeichert werden, wobei auf Grund des Hersteilungsprozesses der Speicherelemente ein Teil
desselben unbrauchbar ist. wobei pro Bitstelle mindestens zwei Speicherelemente als Bitstellen-Speicherelenientgruppe
vorgesehen sind, wovon im Falle seiner Brauchbarkeit ein einziges Element mit der
Leseleitung verbunden ist, und wobei außerdem für jedes Wort über die vorgegebene Bitzahl hinaus zusätzliche
Speicherelemente vorgesehen sind, deren Anzahl der für das Wort zu erwartenden unbrauchbaren
Bitstellen-Speicherelementgruppen gewählt ist. Die Rechnertechnik benötigt große Datenspeicher.
Kernspeicher, Dünnschichtspeicher und Halbleiterspeicher sind wegen der bei ihnen zu erreichenden
kurzen Zugriffszeiten besonders interessant. Die Notwendigkeit, Massenspeicher auf kleinem
Raum unterzubringen, führte dazu, sogenannte integrierte Speicher anzustreben, für die in einem einzigen
Prozeß sehr viele Speicherelemente gleich an den Stellen erzeugt werden, an denen sie nachher V<_rwendung
finden sollen.
Bei Halbleiterspeichern sind die Speicherelemente, die aus bistabilen Kippstufen gebildet sind, in einem
regelmäßigen schachbrettartigen Muster auf der Oberfläche einer Halbleitergrundscheibe angeordnet.
Bei Dünnschichtspeichern wird eine dünne ferromagnetische Schicht erzeugt, auf der einzelne in sich
geschlossene Bitstellen gegeneinander abgegrenzt werden, die jeweils ein Speicherelement bilden.
Bei den üblichen Methoden des Lesens und Schreibens wild nun den Speicherelementen ein Verdrahtungsschema
zugeordnet, das sich kreuzende Zeilen- und Spaltenleitungen vorsieht und nicht individuell
auf den einzelnen Speicher abgestimmt ist, sondern entsprechend der Speichergröße festgelegt wird und
dann bei der Fertigung mehrerer Speicher immer wieder verwendet wird. Eine Reparatur einzelner,
fehlerhafter und somit unbrauchbarer Speicherelemente ist im allgemeinen nicht möglich.
Unter diesen Umständen ist es erforderlich, für die einzelnen Speicherelemente eine we-^entlich geringere
Ausfallrate anzustreben, als es bei nichtintegrierten
Speichern der Fall ist, bei denen aus der Gesamtzahl
der produzierten Speicherelemente die brauchbaren
herausgesucht werden können, um dann zu dem Ge-
<>» samtspeicher zusammengesetzt zu wenk'n.
Da es bis heute noch nicht gelungen ist, die Ausfallrate
bei integrierten Speichern .uif O herabzusetzen
und da dies aucli in ab-eliK-er Zukunft nicht
zu erwarten ist, werden Überlc · n angestellt, wie
integrierte Speicher mit vcrh.V isinäßig wenig unbrauchbaren
Speicherelemenv Λκΐι noch verwendbar
gemacht werden konno' Diesbezügliche Vorschläge
sehen vor, die IV ii'gcn auf fehlerhafte
Speicherelemente mit Hilfe eines Computers durch- deten Methoden auch auf andere Typen von intezuführen,
der dann auf Grund dieser Prüfung eine grierten Speichern anwendbar.
individuelle Verdrahtung für den Speicher entwirft, Fig. 1 zeigt einen wortorganisierten adressengc-
die die unbrauchbaren Speicherelemente oder gege- steuerten Speicher mitsamt seiner Verdrahtung,
benenfalls diejenigen Worte ausspart, die diese un- 5 Als weiße Kreise sind funktionsfähige Speicherbrauchbaren Speicherelemente enthalten. elemente dargestellt, unbrauchbare Speicherelemente
Diese Methoden sind jedoch nur in Fällen anwend- sind durch schwarze Kreise angedeutet. Jedes Speibar,
bei denen die Ausfallrate relativ gering ist. Hier- cherelement ist über eine Bitleitung BL, die in Spalfür'cin
Zahlenbeispiel. In einer Speicherebene seien tenrichlung verläuft, und eine Wortlcitung WL, die in
1024 Worte zu je 50 Bits vorgesehen. Unter der An- io Zeilenrichtung verläuft, angesteuert,
nähme, daß in 10%) aller Worte mindestens ein un- Die Tatsache, daß einige Speicherelemente wegen
brauchbares Speicherelement auftritt, so ergibt sich ihrer Fehlerhaftigkeit unbrauchbar sind, läßt sich in
eine Zahl von 102 auszusparenden Worten. Wird einem üblichen logischen Prüfprogramm feststellen,
angenommen, daß die Fehler in der Ebene statistisch da ja die Verdrahtung bereits in der gezeigten Weise
verteilt sind, so wird es nur wenige Worte mit mehr 15 vollständig vorhanden ist und nicht mehr verändert
als einem Fehler geben. Die maximal zulässige Aus- werden soll.
fallrate beträgt folglich etwa Der erste Schritt ist die Veränderung der un
brauchbaren Speicherelemente in der Weise, daß sie
102 r -0 ^' ^er Abfrage (»lesen«) Signale abgeben, dip- sich
1024-50 = ' 20 deutlich von den 0- bzw. L-Signalcn der funktions
fähigen Speicherelemente unterscheiden. Bei einer·
Derartig niedrige Ausfallraten sind heute un- Halbleiterspeicher kann dies beispielsweise dadurch
realistisch. erreicht werden, daß am Ausgang eines Speicher-
Wird von einer Ausfallrate von l0°/u ausgegangen, elementes eine oder mehrere Verbindungen unterbroso
ergibt sich für jedes Wort im Mittel, daß fünf 25 chen werden, z. B. in der üblichen Foto-Ätztechnik
Speicherelemente unbrauchbar sind. Bei statistischer oder durch gesteuerte scharf gebündelte Laserstrah-Verteilung
dieser Elemente über die Ebene sind die len. Detaillierte Beispiele hierfür werden weiter unten
Probleme, die sich ergeben, wenn eine individuelle beschrieben.
Verdrahtung vorgesehen werden soll, die die un- Bei einem Dünnschichtspeicher kann man beibrauchbaren
Speicherelemente ausspart, nahezu un- 30 spielsweise durch eine örtliche starke Erhitzung die
lösbar. magnetische Charakteristik zerstören, was sich wie
Der Erfindung liegt die .Aufgabe zugrunde, einen derum z. B. durch einen Laserstrahl bewerkstellige)
Datenspeicher der genannten Art zu schaffen, der die läßt. In diesem Fall wird beispielsweise beim Lese
genannten Probleme auf einfache Weise löst. statt eines positiven oder negativen Impulses g:
Die Erfindung besteht darin, daß die unbrauch- 35 kein Impuls auf der Leseleitung auftreten,
baren Speicherelemente des Datenspeichers derart Soll nun ein Wort, das im Speicher gespciciK
verändert sind, daß sie bei der Abfrage Signale ab- werden soll, 11· Bits enthalten und ist auf Grund d
ecben, die die Unbrauchbarkeit des Speicherelemen- Fabrikationsprozesses mit einer mittleren Anzahl 11
les kenntlich machen, und daß in der Ansteuerschal- brauchbarer Speicherelemente / zu rechnen, so w i
lung Mittel vorgesehen sind, die beim Einschreiben 40 bei der Herstellung des Speichers die Anzahl
<:■ des Wortes diejenigen Bits, die mittels eines un- Speicherelemente für das Wort zu ic+ /gewählt. 1.
brauchbaren Speicherclementes gespeichert werden Prinzip kann jetzt das Wort vollständig gcspeicb·.
sollen, auf das nächstfolgende brauchbare Speicher- werden, jedoch ergeben sich beim Lesen und Sehr;
element verschieben. ben gewisse Schwierigkeiten, die sich aus der eil·
Sie besteht bei einer Speicherschaltung, bei der 45 derlichen Stellenverschiebung, die die unbrauchbarbereits
mindestens zwei Speicherelemente als Bit- Speicherelemente aufspart, ergeben.
stellen-Speicherelementgruppe pro Bitstelle vorge- Im folgenden sollen der Einfachheit halber
sehen sind und im Falle seiner Brauchbarkeit ein ein- nächst die Maßnahmen erörtert werden, die k
ziges Element mit der Leseleitung verbunden ist, dar- Lesen diese Schwierigkeiten meistern, wobei c
in, daß in den unbrauchbaren Bitstellen-Speicher- 50 Schaltung nach F i g. 2 verwendet wird,
elemenlgruppen ein Speicherelement derart verändert Es werde ein Wort mit fehlerhaften SpcicV
ist, daß es bei der Abfrage ein Signal abgibt, das die elementen aufgerufen. Die Lesesignale von funktio;,
Unbrauchbarkeit der Bitstellen-Speicherelement- tüchtigen Speicherelementen werden einem Spcich.
gruppe kenntlich macht, und daß Mittel vorgesehen register SR I zugeführt, die Signale, die von den v.
sind, die beim Einschreiben des Wortes diejenigen 55 brauchbaren Elementen abgegeben werden und t
Bits, die in einer unbrauchbaren Bitstellen-Speicher- maß den obigen Ausführungen als solche erkenn!
elementgruppe gespeichert werden sollen, auf die sind, werden einem Speicherregister SRII zucefiü'
nächstfolgendebrauchbareBitstellen-Speicherelement- Im Speicherregister SRI sind entsprechend d*en ic
gruppe bzw. das nächstfolgende brauchbare Ersatz- lerhaften Speicherelementen Leerstellen (*) eivh-t
speicherelement verschieben. 6o ten, während das Speicherregister 5RII an den g!
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einiger chen Stellen eine »L« zeigt. Wird das Speicherree^u
Ausführungsbeispiele unter Zuhilfenahme von Ab- SÄ I als Schieberegister ausgeführt, so kann durch !
bildungen näher erläutert erforderliche Anzahl von Verschiebungen das l
DeriZinfachheit halber sei davon ausgegangen, daß wünschte Aufrücken zu einem in der richtigen K.
ein Halbleiterspeicher betrachtet werde, bei dem die 65 henfolge gespeicherten Wort erreicht werden.
Speichen i.mcnte als bistabile Kippstufen ausgebildet Beim Einschreiben eines voreegebenen Wo-- -
sind. läuft der Vorgang umgekehrt ab."Zunächst wird ;?"■■
Wie schi'ii oben dargelegt, sind aber die angewen- Adresse aufgerufen. Im Speicherregister SR] 1 -
scheinen die fehlerhaften Speicherelemente mit ihrem
Stellenwerk Das vorgegebene Wort wird in das Spcicherregisler
SR I eingegeben und in diesem so auseinandergerückt, daß entsprechend dem Inhalt des
Speicherregisters 57? II die fehlerhaften Speicherelemente
ausgespart werden. Sodann wird das Wort aus dem Speicherregistcr SR I in den Speicher übernommen.
l£s ist auch möglich, ein zusätzliches Speicherregistcr
S1Zi III derart vorzusehen, daß beim
Diese Information kann auf Grund der besonderen Ausgangssignale der fehlerhaften Speicherelemente
durch einen nochmaligen Lesevorgang gewonnen werden, oder wie in 1· ig. 5 gezeigt, durch ein weite-5
res Speicherregister Λ'/ί III, das die gleiche Information
enthält wie das Spcicherregister .VA? 11 im oben
beschriebenen Fall. Zum Auseinanderrücken der Bits braucht nun in der Schaltung nach F i g. 5 eine Verschiebung
nur im Speicherregistcr Λ7? I vorgenommen
Lesen das eine, beim Einschreiben das andere der io zu worden. Hierfür zeigt F i g. 6 ein Beispiel, das in
Speicherregister SRU bzw. SR III die Fehlerstellen- der gleichen Weise aufgebaut ist wie das Beispiel in
anzeige übernimmt. ~' Im folgenden soll noch dargelegt werden, wie die
geschilderten Schiebeoperationen bewerkstelligt wer-
wird. 57? I und SRU sind die schon erwähnten Speicherregister,
wobei im Speicherregister SR II die mit
1024
1024-50
1024-50
Dieser Wert ist heute bei großen Kapazitäten kaum erreichbar. Es sei aber darauf hingewiesen, daß ohne
Anwendung der erfindungsgemäßen Datenspeicheransteuerungsschaltung
ein Speicher mit einer der-
Fi g. 3.
Die beschriebenen Schaltungen liefern eine serielle Verschiebung, so daß mehrere Schicbetakte ausge-
den können. 15 nutzt werden müssen, was Zeit erfordert. Der Spei-
Fig. 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel, mit cherzyklus wird dadurch verlängert. Zwar ist diese
dessen Hilfe der Auslesevorgang nochmals erläutert Verlängerung deshalb verhältnismäßig gering, weil
Verschiebungen wesentlich rascher zu bewerkstelligen sind als Lese- oder Schreibvorgänge. Trotzdem
fehlerhaften Speicherelementen bestückten Steiien ao wäre es vorteilhaft, die geschilderten Verschiebungen
durch eine L vermerkt sind, während die Stellen, die in einem einzigen Takt durchzuführen. Dies ist nach
durch funktionsfähige Speicherelemente realisiert der eben beschriebenen Methode möglich, wenn in
sind, mit einer 0 erscheinen. Im Speicherregister SR I jedem Wort nur maximal ein einziges Speichersind
die entsprechenden fehlerhaften Stellen mit * element fehlerhaft ist. Unter Zugrundelegung der gebezeichnet.
Dort kann L oder 0 stehen, was jedoch »5 nannten Werte führt das zu einer maximal zulässigen
völlig belanglos ist. Im Speicherregister SR1 sind nun Ausfallrate von
von links nach rechts die Bits Bx bis Bt enthalten, die
das Wort bilden. Jedes dieser Bits B, kann eine 0
oder ein L sein.
das Wort bilden. Jedes dieser Bits B, kann eine 0
oder ein L sein.
Zwischen den Speicherregistem SR I und SR II ist 30 ein Netzwerk aus UND- und ODER-Schaltungen
vorgesehen, die ein Verschieben der Bits innerhalb des Speicherregisters SR I nach links bewirken sollen.
Die Ausgänge der Stufen des Speicherregisters
STfII sind dabei (mit Ausnahme der ersten und der 35 artigen Ausfallrate, bei dem in der bisher bekannten
letzten Stufe) mit jeweils einem Eingang eines Weise fehlerhafte Worte ausgespart werden, bereits
ODER-Gatters verbunden, dessen Ausgang mit dem als unbrauchbar anzusehen wäre.
zweiten Eingang des nächstfolgenden ODER-Gatters In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung wird
verbunden ist. Die Eingänge der Stufen des Speicher- die serielle Verschiebung durch eine parallel verlauregisters
SR I (mit Ausnahme der ersten Stufe) sind 40 fende Operation ersetzt.
mit den Ausgängen von UND-Gattern verbunden, Fig. 7 zeigt eine hierfür geeignete Schaltung, bei
deren Eingänge mit den Ausgängen der zugehörigen der wiederum zwei Spcicherregister SRI. SRU vor-ODER-Gatter
verbunden sind (bzw. im Falle des gesehen sind, die in gleicher Weise, wie oben beersten
UND-Gatters mit dem Ausgang der ersten schrieben, Informationen über die unbrauchbaren
Stufe des Speicherregisters SRII). Dem jeweils zwei- 45 Speicherelemente bzw. die Bitfolgc des Speicherworten
Eingang der UND-Gatter wird ein Schiebetakt tes beinhalten. Jeder Stelle des Wortes ist ein Auszugeführt.
Dieser Schiebetakt wird über zwei Ver- wählschalter S1 bis S4 zugeordnet, der vier Stellungen
zögerungsglieder mit der Verzögerungszeit τ außer- einnehmen kann. Der hier dargestellte Schalter wird
dem dem Speicherregister SRII zugeführt. Für die zweckmäßig in bekannter Weise aus elektronischen
Funktion der in Fig. 2 gezeigten Anordnung gibt 50 Elementen realisiert. Stehen alle Schalter S1 bis S1 in
Fig. 3 ein Beispiel, bei dem jeweils übereinander die einer ersten Stellung 0, so werden die einzelnen Stu-Inhalte
der Speicherregister SR I und SR II zu aufein- fen des Speicherregisters SRI in der normalen Reianderfolgendcn
Taktzeiten dargestellt sind. In diesem henfolge direkt mit den Eingangsklcmmen ft, bis bt
Falle ist wiederum w = 4, / = 3. Im ersten Takt wer- verbunden, die den Schalterarmen der Auswahlschalden
alle Informationen im Speicherregister SÄ I, die 55 ter S1 bis S4 zugeordnet sind. Steht ein Auswahlrechts
von der ersten, von links her gezählten Fehl- schalter in einer zweiten Stellung 1, so entspricht dies
stelle liegen, um eine Stelle nach links gerückt. Dann -im·™ »ίητη^ι;™™ v/orcWN^r, ^=, !-»•--h-j- ^ «
wird im Speicherregister SÄ II die erste L von links
gelöscht usf. Für die Funktion der Schaltung ist noch
eine Anordnung ELL erforderlich, die ein Kriterium 60
für »erste L von links« liefert und über ein Löschgüed LG die jeweils »erste L von links« löscht.
Solche Anordnungen sind bekannt und im Aufbau
einfach, siehe z.B. Fig. 4a oder 4b. Nach maximal
gelöscht usf. Für die Funktion der Schaltung ist noch
eine Anordnung ELL erforderlich, die ein Kriterium 60
für »erste L von links« liefert und über ein Löschgüed LG die jeweils »erste L von links« löscht.
Solche Anordnungen sind bekannt und im Aufbau
einfach, siehe z.B. Fig. 4a oder 4b. Nach maximal
/ Schiebetakten steht die gelesene Information in ge- 65 können. In dem in Fi g. 7 gezeigten Beispiel ist es er-
»■ohnlcr Weise im Speicherregister SÄ I an. forderlich, daß die Auswahlschalter von links nach
Zum Einschreiben wird wiederum die Information rechts in den Stellungen 0,0,2,3 stehen, damit die im
über die fehlerhaften Speicherelemente benötigt. Speicherregister SÄ I enthaltende Information unter
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einem einmaligen Verschieben der betreffenden Stelle nach rechts. Entsprechendes gilt für die übrigen
Schalterstellungen.
Für das Zusammenrücken der Informationen im Speicherregister SÄ 1 beim Lesen werden jedoch Verschiebungen
benötigt, die von den im Speicherregister SÄ II enthaltenden Informationen abhängen, entlang
des Speicherregisters SÄ I also unterschiedlich sein
9 10
Aussparung der fehlerhaften Speicherelemente an tion beim Lesen beschrieben, so kann heim L-.in-
den vier Ausgangsklemmen />, bis b4 ansteht. Es ist schreiben das Prinzip entsprechend angewandt wer-
also erforderlich, aus den Informationen im Speicher- den, wobei jedoch nach rechts statt nach links vcr-
register SR II Signale zur Hinstellung der Auswahl- schoben werden muß.
schalter S1 bis S4 abzuleiten. Fi g. H zeigt ein Schema, 5 Im folgenden soll gezeigt werden, wie in einfacher
wie in mehreren aufeinanderfolgenden Schritten der Weise die eingangs geforderte Kenntüchmachung unInhalt
des Speicherregistors SRU auf 0 gebracht brauchbarer Speicherelemente erreicht weiden kann,
werden kann, wobei gleichzeitig die Einstellgrößen wenn die Speicherelemente E durch bistabile Kippfür
die Auswahlschalter S1 bis .V1 gewonnen werden. stufen realisiert sind. In Fig. 11 sei E1 ein funklions-Ausgehend
von dem in F i g. 7 gezeigten Inhalt des io tüchtiges Element, E., sei als unbrauchbar ermittelt
Spcicherregislürs S/i II wird in einem ersten Schritt worden. Waagerecht "dargestellt sind Wortleitungcn
eine »erste Verknüpfungsgröße« derart gebildet, daß WL, denen der Takt T zum Lesen des jeweiligen
nach der »ersten L von links« nach recht hin alle Wortes zugeführt werden. Senkrecht dazu ist eine
Stellen mit einer L besetzt werden. Danach wird eine Bitleseleitung BL angeordnet, die über einen Wider-Verknüpfungsgröße
»erste L von links« gebildet 15 stand mit einer Spannungsquelle von -0,1V ver-(dritte.
Zeile in Fig. 8). Diese Verknüpfungsgröße bunden ist. Jedes der Speicherelemente E1 und E0 ist
wird negiert und mit der ursprünglich vorgegebenen über zwei gegeneinandergeschaltete Dioden D11, "/->,.,
Verknüpfungsgröße, die dem Inhalt des Speicher- bzw. D21, D22 mit der Bitleseleitung BL verbunden"
registers SR II entspricht Jerstc Zeile), konjunktiv Über jeweils eine Diode D11 bzw. D2., ist der Verbinverknüpft
(vierte Z.eiie). uas Ergebnis dieser Ver- 20 dungspunkt der Diode Dn, Dv, bzw. D21, D.,., mit der
knüpfung ist eine Verknüpfungsgröße, die der ur- zugehörigen Wortleseleitung WLl bzw. WLl versprünglichen
Verknüpfungsgröße (erste Zeile) bis auf bunden. Außerdem liegt dieser Punkt über Widereine
Stelle völlig entspricht. Lediglich die erste L von stände an einer Spannung von -3 V. Vorausgesetzt,
links ist durch eine 0 ersetzt. Diese neugebildete Ver- daß jedes Speicherelement die Spannungswerte 1
knüpfungsgröß? wird in einem zweiten Schritt zum 25 oder 0 V abgeben kann und daß der Takt T den Wert
Ausgangspunkt genommen, und nach den entspre- OV für den Ruhestand und den Wert -2 V fur Hie
chenden Operationen wird sehließlich der Inhalt des Abfrage aufweist, ergibt sich für das funktionstiichiis'C
Speicherregisters SR 11 durch Nullen repräsentiert. Element je nach seinem gespeicherten Inhaii - -nc
Es läßt sich eine sehr vorteilhafte Schaltung finden. Spannung von 0,1 oder — 1 V in der Bit-I - c;· i-
um die geschilderten Operationen zu realisieren. 30 tung, während für das unbrauchbare Speichere:^!11t
Fig. 9 zeigt sie für ein einziges Speicherelement E durch Auftrennung der Verbindung zwisclur K?r
des Speicherregisters SRU. Dem einen Ausgang der Diode D21 und dem Verbindungspunkt mit der ; ie
Stufe ist ein ODER-Gatter 1 nachgeschaltet, dessen D22 eine Spannung von -2 V abgegeben wi .ic
zweiter Eingang mit dem ODER-Gatter der vorher- als'Kriterium für die Lmbrauchbarkei; des IK- .s
gehenden Stufe des Speicherregisters verbunden ist. 35 verwendet werden kann. Es sei darauf hinci· 1
Am Ausgang dieses ODER-GaUers 1 ist die »erste daß bei Speichern üblicher Bauart die Ab«- m
Verschiebungsgröße« abgreifbar. fehlerhafter Speicherelemente von der Bit->
'-
Der Ausgang des Speicherelementes ist weiterhin tung nicht dazu führt, daß sich fehlerhafte f ' :c
mit einem ersten Eingang eines UND-Gatters 2 ver- durch eine besondere Spannun« zu erkenn-1
bunden, dessen zweiter Eingang negiert ebenfalls mit 40 Dies ergibt sich daraus, daß zur Bit-Leselein is
dem ODER-Gatter der vorhergehenden Stufe ver- die Ausgänge sehr vieler Speicherelemente hi··' η
knüpft ist und dessen Ausgang mit einem negierten die normalerweise nach Art einer ODER S
Eingang eines weiteren UND-Gatters 3 verbunden funktionieren. Wenn die nicht aufgerufenen S -
ist. Der andere, nicht negierte Eingang des UND- elemente ein O-Potential an die Bit LeselciV
Gatters 3 ist ebenfalls mit dem Ausgang des Speicher- 45 geben, ändert somit ein aufgerufenes Speiche· "t
elementesverbunde-n. Am Ausgang des UND-Gatters 2 dieses Potential nur dann wnnc^iwL«·' rt
ist die Verschiebungsgröße »erste L von links« abzu- hat. Ein abgetrenntes Speicherelement ist' >n
greifen. Am Ausgang des UND-Gatters 3 wird das einem eine 0 speichernden Speichereleme, ht
Ergebnis der konjunktiven Verknüpfung des regier- unterscheidbar. Es sind also besondere Scl·
ten Vektors »e.ste L von links« und des Ursprung- 50 nahmen erforderlich, damit ein Signal eint
liehen Inhalts des Speicherregisters SÄ II abgenom- rufenen fehlerhaften Speicherelement« Mi ^
men. Vom Ausgang des UND-Gatters 3 geht es direkt Potential an der Bh-LeLleiS SSmmt ' · -s
zum nächsten Schritt gemäß Fig. 8 weiter. in Fig. 11 als Beispiel eezeict wird EmV re
Sind für eine Stelle des Speicherregisters SRII alle Möglichkeit besteht darin daß dieO und Z -Ie
erforderlichen Verschiebungsgrößen abgeleitet wor- 55 aufgerufener funktionstüchtiger Elemente' -h
den, so muß die höchste Verschiebungsgröße Vor- andere Potentiale dargestellt werden als ir !>e-
rang vor den anderen erhalten. Dies kann beispieis- zustand auf der Bit-Leseleitune vorhanden i- in
weise mittels einer Schaltung nach Fig^ 10 gesche- muß nur dafür gesorgt werden, daß aufgerui h-
hen bei der von oben her die Verschiebungsgroßen lerhafte Speicherelemente das Ruhenotentia' : !üt-
/ugefuhrt werden und bei der unten die entspre- 60 Leseleitung unverändert lassen Da bekanr' "zu
chende Schalterstellung abgegriffen wird. Diese welchem Zeitpunkt eine Abf a ' ' ' d
Schalterstellung wird dem zugehörigen Auswahlschal- zeigt das Bestehenbleiben des R^K!£ -n
tel 1 ν hlgc 21F, η Jedei ΐΤι. T? ' S °Γ/ an' daß ein fenlerhaftes Speichern - ;u,fschalter
S, bis S4 erhalt an der erforderlichen Schal- gerufen wurde. oycujicicicii..
terklemme so ein ausgezeichnetes Potential, das die 65 Fie
s„«ge Durchscauing mr fee Regis*,«* er- »ei.l
s„«ge Durchscauing mr fee Regis*,«* er- »ei.l
«ta, dK z»™™««. d„-,„,o™,-
Bit-I.eselciUmgcn BLx und IiL., dargestellt, die am
oberen F.nde auf Widerstände jeweils an einer Spannung
von 2 V liegen. Die Speicherelemente E1 his F,, gehen, wenn sie funktionsfähig sind, die Spannuiij.'swerte
1 V oder 0 V ab. Dem Ausgang der Speicherelemente sind jeweils die l-.initter von Transistoren
Yv1 bis Ty, naehgeschallel. Die Basis der
Transistoren ist jeweils über Widerstände mit den WorlleiUingen WL verbunden. Der Kollektor der
Transistoren ist jeweils mit den Hit-Leseleiiungen IiL
verbunden. Zusätzlich, sind zu den Wortleitimtien WL
Hilfsleilungen ///., und HL,, vorgesehen, die über
Dioden /), bis />, mit den Kollektoren der Transistoren
verbunden sind. Auf der Wortleitung WL lieut im
Ruhezustand ein Potential von I 1 V, das die Transistoren (vom pnp-Typus) im gesperrten Zustand
hält. Für diese Abfrage erseheint an den Wortlcitungen
WL eine Spannung von —2 V, die die Transistoren durchschaltet, so daß an den Bit-Leseleitungen
BL unien die Spannungswcrtc ! oder 0 V je nach
dem Inhalt des abgefragten Speicherelementes E erscheinen.
Wird eines der Speicherelemente E als unbrauchbar
erkannt, so stellt sich auch hier wieder die Frage, wie eine der Leitungsverbindungen am besten unterbrochen
werden kann, um eine eindeutige Kennzeichnung dieses Speicherelementes zu erhalten.
Die eingangs erwähnte Anwendung eines Lasers erfordert wegen der erforderlichen Präzision des Zielens
dann, wenn eine große Anzahl von fehlei haften Elementen vorliegt, einen untragbaren Zeitaufwand.
Entsprechendes gilt für Foto-Ätztechnik, die die Herstellung einer jeweils individuellen Maske erfordert.
Fig. 12 zeigt einen Weg, wie die genannten Schwierigkeiten umgangen werden können. In die Verbindung
der Kollektoren der Transistoren zu den Bit-Leseleitungen BL sind »Schmelzsicherungen« F eingesetzt,
die vom Transistor her gesehen hinter der Verbindung mit der Diode D liegen. Diese Schmelzsicherungen
können beispielsweise als besonders schmal ausgeführte Leiterzüge ausgebildet sein, die
durch einen erhöhten Stromfluß zum »Durchbrennen« veranlaßt werden können.
Die Stromstöße können über die eingezeichneten Hilfsleitungen HL zugeführt werden. Nach dieser
Operation werden die Dioden durch eine genügend große negative Vorspannung auf der Hilfsleitung//L
dauernd gesperrt.
Werden die Dioden ebenfalls gleich mitintegriert
hergestellt, so können sie natürlich auch ihrerseits wieder Fehler aufweisen. Zwar ist es möglich, diese
Dioden mit besonderer Sorgfalt herzustellen, etwa indem man ihnen eine besonders große Fläche zuweist,
jedoch bleibt grundsätzlich die Schwierigkeit bestehen, daß die Dioden möglichst ohne Fehler hergestellt sein müssen. Ein Ausweg aus diesen Schwierigkeiten könnte darin bestehen, daß die Stromimpulse an die Schmelzsicherung F durch aufzusetzende Kontaktbürsten zugeführt werden. Eine andere
Möglichkeit, die besonders geeignet ist, wenn sehr viele und sehr kleine Speicherelemente vorhanden
sind, besteht darin, bei der Herstellung an der Stelle der Dioden D eine Leitungsunterbrechung vorzusehen. Nachdem durch die Prüfung die Koordinaten
der fehlerhaften Speicherelemente festgestellt worden siaid, werden in der üblichen Maskentechnik sämtliche Leitungen an der Stelle der Dioden D durchverbunden. Durch Stromstöße in den betreffenden Bit-
Leseleilungen und Hilfsleitungen IiL bzw. ///. werden die zu den als fehlerhaft festgestellten Koordinaten
gehörenden Schmelzsicherungen F durchgebrannt. Zu,η Schluß werden wieder in der üblichen Maskentechnik
sämtliche Leitungen an der Stelle der Diode /) durch Atzimg unterbrochen. Bei dieser Methode
werden keine individuellen Masken benötigt.
In der Praxis hat sich gezeigt, daß Fehler, die die Speicherelemente unbrauchbar machen, meist gehäuft
i« an gewissen Stellen der Speicherebene auftreten. Der
Cirirul für die Häufung ist in größeren Kristallfehlern
oder in Abbildungsfehlern am Rand zu suchen. In solchen Fällen ist eine Abhilfe dadurch möglich, daß
jedem zu speichernden Bit mehr als ein Speicher-
is element zugeordnet wird. Aus Sicherheitsgründen
wird man die zu einem Bit gehörenden Speicherelemente nicht dicht beieinander, sondern an verschiedenen
Stellen der Speicherebene anordnen. Fig. 13 zeigt in schematischer Darstellung den Fall.
=o daß pro Bi! zwei Speicherelemente vorgesehen sind.
Die aus den Bits gebildeten Worte liegen jeweils um eine halbe Speicherbreite auseinander und werden
parallel angesteuert. Die unbrauchbaren Speicherelemente sollen dabei von der Leseleitung abgetrennt
sein, wofür eine der oben geschilderten Techniken geeignet ist. während die funktionstüchtigen Speicherelemente
sämtlich angeschlossen bleiben. Unter diesen Umständen wird nur für den Fall, daß beide
einem Bit zugeordneten Speicherelemente unbrauchbar sind, eine Aussparung gemäß dem oben geschilderten
System erforderlich. Im Mittel können bei jeweils zwei Speicherelementen pro Bit 50% der gleichmäßig
statistisch verteilten Fehler kompensiert werden; der Prozentsatz der Fälle, bei denen beide Speichcrelemente
eines Bits unbrauchbar sind, dürfte verhältnismäßig gering sein.
Im folgenden sei eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung beschrieben, bei der von einem Hilfsspeieher
(lebrauch gemacht wird.
Bei der Herstellung von integrierten Schaltungen muß allgemein darauf geachtet werden, daß sich sowenig
Anschlüsse wie möglich ergeben, da die Herstellung einer großen Zahl äußerer Verbindungen
technologisch schwierig ist. Es ist also vorteilhaft, auf einer Speicherebene eines wortorganisierten Speichers
die Wortauswahlschaltung schon zusammen mit den Speicherelementen vorzusehen. Wird beispielsweise
bei einem aus bistabilen Kippstufen aufgebauten Halbleiterspeicher die Wortauswahlschaltung auf der
gleichen Grundplatte realisiert, so kann diese Wortauswahlschaltung
wiederum Fehler aufweisen, die einen ordnungsgemäßen Speicherbetrieb durch fehlerhafte
Dekodierung stört.
Man könnte daran denken, diejenigen Worte, die zu solchen Fehlstellen innerhalb der Wertauswahlschaltung
gehören, als unbrauchbar anzusehen und somit zur Speicherung nicht heranzuziehen, günstiger
jedoch ist der Einsatz eines Hilfsspeichers.
Der Einsatz eines solchen Hilfsspeichers sei im fol-
genden an Hand der Fig. 14 kurz skizziert. Neben einem aus den beschriebenen Speicherelementen aufgebauten
und als Hauptspeicher bezeichneten Spei cher Sp1 ist ein kleinerer HilfsSpeicher Sp., vorgesehen.
Nach der Herstellung der Speicherebene jeweils beider Speicher wird zunächst überprüft, welche
Worte sich infolge Fehlern innerhalb der Wortaus wahlschaltung nicht oder falsch, beispielsweise dop-
pelt einstellen lassen. Außerdem wird die obenerwähnte Prüfung auf unbrauchbare Speicherelemente
innerhalb der Worte vorgenommen. Die Adressen der Worte, die entsprechend der Prüfung nicht benutzbar
sind, da sie entweder fehlerhaft einstellbar sind oder mehr unbrauchbare Speicherelemente enthalten
als zulässig, werden in einem Hilfsspeicher notier'.
Entsprechend der Notierung nicht benutzbarer Adressen werden jetzt die Adressen der nicht brauchbaren
Worte des Hauptspeichers Sp1 in einem Zuordner
Z den Adressen der funktionstüchtigen Worte des Hilfsspeichers Sp2 zugeordnet. Derartige Zuordner
sind bekannt und einfach zu realisieren, beispielsweise als Diodenmatrizen. Bei der Abfrage wird nun
dann, wenn der Adresse im Hauptspeicher Sp1 mehr
unbrauchbare Speicherelemente als zulässig angehören, sowohl im Hauptspeicher Sp1 als auch im
Hilfsspeicher Sp., ein Speicherinhalt hinausgelesen.
Da nur der ais dem Hilfsspeicher Sp., gelesene S
cherinhalt als richtic anzusehen ist, wird ihm in
Vorrangschalllina 1 S der Vorzug gegeben, so der richtige Speicherinhalt im Speicherregister .·.
erschein! "berate Von ^schaltungen sind ein.
zu realisieren, beispielsweise entsprechend Fig.
wo einem UND-Galier c\* ODER-Gatter nac:>:
schaltet Ut, nobc: ik:-i UND-Gatter der Inhalt ;
Hauptspeicher:-. Λ>·, und der negierte Auslesebe :
für den Hi'i.ssiviehe!- 2 yueeführt werden, währ
dem ODER-riau-r <ι..Κ·π der Ausgangsgröße
." S;x:Hit:nr>halt des Hilfsspeicher
UND-Gaiic zugeführt w Der Voii
liegt dan;;, lediglich 'Su
wendet ue:: zahl de .:-■
elemente (;.. ■:■!--. η beschriebenen Weiterbilde ■
. ;.n dorn großen Hauptspeien. ·.
n'!.;h kleinerer Hilfsspeicher '.·;>/■
(!-..^scn Größe sich nach der An
·■■ .,.'.n unbrauchbaren Speiche
-:\ .jicnois richtet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnung
Claims (17)
1. Datenspeicher- und Datenspeicheransteuerschaltung, bei der eine sehr große Anzahl von
gleichen Speicherelementen zu einem Speicher derart zusammengefaßt ist, daß Wörter mit jeweils
vorgegebener Bitzahl gespeichert werden, wobei auf Grund des Herstellungsprozesses der
Speicherelemente ein Teil desselben unbrauchbar ist, bei der für jedes Wort über die vorgegebene
Bitzahl hinaus zusätzliche Speicherelemente vorgesehen sind, deren Anzahl entsprechend der
Anzahl der für das Wort zu erwartenden unbrauchbaren Speicherelemente gewählt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die un-
brauchbaren Speicherelemente des Datenspeichers derart verändert sind, daß sie bei der Abfrage
Signale abgeben, die die Unbrauchbarkeit des Speicherelementes kenntlich machen, und daß
in der Ansteuerschaltung Mittel vorgesehen sind, die beim Einschreiben des Wortes diejenigen Bits,
die mittels eines unbrauchbaren Speicherelementes gespeichert werden sollen, auf das nächstfolgende
brauchbare Speicherelement verschieben.
2. Datenspeicher- und Datenspeicheransteuerschaltung, bei der eine sehr große Anzahl von
gleichen Speicherelementen zu einem Speicher derart zusammengefaßt ist, daß Wörter mit jeweils
vorgegebener Bitzahl gespeichert werden, wobei auf Grund des Herstellungsprozesses der
Speicherelemente ein Teil desselben unbrauchbar ist, wobei pro Bitstelle mindestens zwei Speicherelemente
als Bitstellen-Speicherelementgruppe vorgesehen sind, wovon im Falle seiner Brauchbarkeit
ein einziges Element mit der Leseleitung verbunden ist und wobei außerdem für jedes
Wort über die vorgesehene Bitzahl hinaus zusätzliche Speicherelemente vorgesehen sind, deren
Anzahl entsprechend der Anzahl der für das Wort zu erwartenden unbrauchbaren Bitstellen-Speicherelementgruppen
gewählt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den unbrauchbaren Bitstellen-Speicherelementgruppen
ein Speicherelement derart verändert ist, daß es bei der Abfrage ein Signal abgibt, das die Unbrauchbarkeit der Bitstellen-Speicherelementgruppe
kenntlich macht, und daß Mittel vorgesehen sind, die beim Einschreiben des Wortes diejenigen Bits, die in einer
unbrauchbaren Bitstellen-Speicherelementgruppe gespeichert werden sollen, auf die nächstfolgende
brauchbare Bitstellen-Speiche relementgruppe bzw. das nächstfolgende brauchbare Ersatzspeicherelement
verschieben.
3. Datenspeicher- und Datenspeicheransteuerschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel vorgesehen sind, die beim Auslesen solche Stellen unterdrücken, die zu
unbrauchbaren Speicherelementen bzw. Bitstellen-Speicherelementgruppen gehören.
4. Datenspeicher- und Datenspeicheransteuerschaltung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein als Schiebei'\;ister ausgebildetes Speicherregister (SRU,
'-'('.U) vorgesehen ist, dessen Stellenzahl gleich
■■'■ · r Summe der Zahl der vorgegebenen Bits und
<■· ν /.ahI der zusätzlichen Speicherelemente ist
ι·!-■■■'' in dem die unbrauchbaren Speicherelemente
b/v Ritstellen-Speicherelementgrupper. zugeordneten
Stellen durch ein L markierbar sind, daü das einzuschreibende oder gelesene Wort in einem
weiteren als Schieberegister ausgebildeten Speicherregister (SRI) gleicher Stellenzahl wie die
erstgenannten Speicherregister enthalten ist und daß Mittel vorgesehen sind, die von einer ersten
in einem der erstgenannten Speicherregister (SR II, SRIII) markierten Stelle aus die folgenden
Stellen innerhalb des weiteren Speicherregisters (SRI) taktweise so lange verschieben, bis beim
Einschreiben die als zu unbrauchbaren Speicherelementen bzw. Bitstellen-Speicherelementgruppen
gehörigen Stellen ausgespart sind und beim Lesen die entsprechenden Lücken ausgefüllt sind.
5. Datenspeicher- und Datenspeicheransteuerschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zur Stellenverschiebung Auswahlschalter (5) sind, deren Zahl gleich der
Bitzahl der Worte ist, und bei denen die Zahl der Schaltlagen um 1 größer ist als die Zahl der unbrauchbaren
Speicherelemente bzw. Bitstellen-Speicherelementgruppen und die je nach Schaltlage
die ihm direkt zugeordnete Stelle oder die nächsthöheren Stellen des Speicherregisters
(SRI) durchschalten und daß Mittel vorgesehen sind, die auf Grund des Inhaltes des Speicherregisters
(SKII bzw. SRUl) die Schaltlage der Auswahlschalter so wählen, daß unbrauchbare
Speicherelemente bzw. Bitstellen-Speicherelementgruppen ausgespart werden.
6. Datenspeicher- und Datenspeicheransteuerschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Schaltlage jedes der Auswahlschalter (S) bestimmenden Größen aus dem
Speicherregister (SRU, SRlU) mittels eines logischen Netzwerks ableitbar sind, das dem Speicherregistei
zugeordnet ist, und einen »ersten Schiebebefehl« dadurch abgibt, daß, ausgehend von
einer ersten mit L besetzten Stelle des Speicherregisters, alle weiteren Stellen mit L besetzt werden,
wenn L das Merkmal für die Unbrauchbarkeit des zugehörigen Speicherelementes bzw. der
Bitstellen-Speicherelementgruppen ist, daß die erste mit L besetzte Stelle der Information des
Speicherregisters (SRU, SRlU) auf 0 gesetzt wird und daß die so geänderte Information entsprechend
zur Ableitung weiterer »Schiebebefehle« ausgenutzt wird, bis die maximal zugelassene
Zahl von L auf 0 gesetzt ist.
7. Datenspeicher- und Datenspeicheransteuerschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß zusätzlich zu dem aus den Speicherelementen gebildeten Speicher (Sp1)
ein Hilfsspeicher (Sp1) in der Weise vorgesehen
ist, daß Worte, die in dem Speicher nicht eingeschrieben werden können, in dem Hilfsspeicher
gespeichert werden.
8. Datenspeicher- und Datenspeicheranstcuerschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kenntlichmachung unbrauchbarer Speichercl .nente in der Weise erfolgt,
daß sich bei der Abfrage des unbrauchbaren Speicherelementes auf der Bitleseleitung
(SL) ein besonderes Potential einstellt, das sich von den in beiden möglichen Speicherzuständen
eines funktionstüchtigen Speicherelementes bei seiner Abfrage wiedergegebenen Potentialen
unterscheidet.
9. Datenspeicher- und Datenspeicheransteuerschaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das besondere Potential sich von dem im Ruhezustand anliegenden Potential unterscheidet.
10. Datenspeicher- und Datenspeicheransteuerschaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das besondere Potential mii dem im Ruhezustand anliegenden Potential übereinstimmt,
während die die beiden möglichen Speicherzustände eines funktionstüchtigen Speicherelemenles
bei seiner Abfrage wiedergebenden Potentiale von dem im Ruhezustand anliegenden Potential abweichend gewählt sind.
11. Verfahren zur Bewirkung der Veränderung unbrauchbarer Speicherelemente eines Datenspeichers
nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei als bistabile Kippstufen
ausgebildeten Speicherelementen die Veränderung durch Auftrennung mindestens einer
Verbindungsleitung in der Weise erfolgt, daß sich beim Lesen ein Ausganessignal an dem unbrauchbaren
Speicherelement ergibt, das sich von den Ausgangssignalen der funktionstüchtigen Speicherelemente
seiner Größe nach unterscheidet.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auftrennung einer Verbindungslcitung in der Weise erfolgt, daß die Verbindungsleitung
mit einem derart großen Strom beaufschlagt wird, daß sie, vorzugsweise an einer dafür vorbereiteten »Schmelzsicherung« (F),
durchbrennt.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom über Hilfsleitungeiv
(HL) und Dioden (D) zugeführt wird und daß die Dioden anschließend dauernd gesperrt gehalten
werden.
14. Verfahren nach Anspruch 12, daduich gekennzeichnet,
daß der Strom von außen über aufgesetzte Kontaktbürsten zugeführt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Prüfung der Speicherelemente
auf ihre Funktionstüchtigkeit Zuleitungen erzeugt werden, über die der Strom nach dem
Koinzidenzprrnzip den unbrauchbaren Speicherelementen
zugeführt wird, und daß nach dem Auftrennen der Verbindungsleitung die Zuleitungen
entfernt werden.
16. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftrennung einer Verbindungsleitung
mittels Laserstrahlen und/oder Ätzung erfolgt.
17. Verfahren zur Bewirkung der Veränderung unbrauchbarer Speicherelemente eines
Datenspeichers nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei als Teile
einer dünnen ferromagnetischen Schicht ausgebildeten Speicherelementen die Veränderung durch
kurzzeitige starke Erwärmung des Speicherelementes vorzugsweise mit Hilfe von Laserstrahlen,
vorgenommen wird.
Priority Applications (15)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691931524 DE1931524C (de) | 1969-06-21 | Datenspeicher und Datenspeichern steuerschaltung | |
| DE1963895A DE1963895C3 (de) | 1969-06-21 | 1969-12-20 | Datenspeicher und Datenspeicher anste'uerschaltung |
| DE19702007050 DE2007050C (de) | 1970-02-17 | Datenspeicherschaltung und Datenspeicheransteuerschaltung | |
| DE2007787A DE2007787B2 (de) | 1969-06-21 | 1970-02-20 | Datenspeicher- und Datenspeicheransteuerschaltung |
| DE2008663A DE2008663C3 (de) | 1969-06-21 | 1970-02-25 | Datenspeicher- und Datenspeicheransteuerschaltung |
| GB2939270A GB1307418A (en) | 1969-06-21 | 1970-06-17 | Data storage system |
| FR7022748A FR2054586A1 (de) | 1969-06-21 | 1970-06-19 | |
| US48300A US3693159A (en) | 1969-06-21 | 1970-06-22 | Data storage system with means for eliminating defective storage locations |
| JP45054314A JPS4825251B1 (de) | 1969-06-21 | 1970-06-22 | |
| DE19702053260 DE2053260A1 (de) | 1969-06-21 | 1970-10-30 | Datenspeichersystem |
| DE19702058698 DE2058698A1 (de) | 1969-06-21 | 1970-11-28 | Datenspeichersystem |
| DE19702058641 DE2058641B2 (de) | 1969-06-21 | 1970-11-28 | Datenspeicher |
| US00193949A US3772652A (en) | 1969-06-21 | 1971-10-29 | Data storage system with means for eliminating defective storage locations |
| FR7138955A FR2111957A6 (de) | 1969-06-21 | 1971-10-29 | |
| GB5071771A GB1361009A (en) | 1969-06-21 | 1971-11-01 | Data storage system |
Applications Claiming Priority (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691931524 DE1931524C (de) | 1969-06-21 | Datenspeicher und Datenspeichern steuerschaltung | |
| DE1963895A DE1963895C3 (de) | 1969-06-21 | 1969-12-20 | Datenspeicher und Datenspeicher anste'uerschaltung |
| DE19702007050 DE2007050C (de) | 1970-02-17 | Datenspeicherschaltung und Datenspeicheransteuerschaltung | |
| DE2007787A DE2007787B2 (de) | 1969-06-21 | 1970-02-20 | Datenspeicher- und Datenspeicheransteuerschaltung |
| DE2008663A DE2008663C3 (de) | 1969-06-21 | 1970-02-25 | Datenspeicher- und Datenspeicheransteuerschaltung |
| DE19702053260 DE2053260A1 (de) | 1969-06-21 | 1970-10-30 | Datenspeichersystem |
| DE19702058641 DE2058641B2 (de) | 1969-06-21 | 1970-11-28 | Datenspeicher |
| DE19702058698 DE2058698A1 (de) | 1969-06-21 | 1970-11-28 | Datenspeichersystem |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1931524A1 DE1931524A1 (de) | 1971-01-21 |
| DE1931524B2 DE1931524B2 (de) | 1972-11-16 |
| DE1931524C true DE1931524C (de) | 1973-06-07 |
Family
ID=
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