DE2646162A1 - Speicherersatzschaltung - Google Patents
SpeicherersatzschaltungInfo
- Publication number
- DE2646162A1 DE2646162A1 DE19762646162 DE2646162A DE2646162A1 DE 2646162 A1 DE2646162 A1 DE 2646162A1 DE 19762646162 DE19762646162 DE 19762646162 DE 2646162 A DE2646162 A DE 2646162A DE 2646162 A1 DE2646162 A1 DE 2646162A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- address
- prom
- counter
- rom
- memory
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F9/00—Arrangements for program control, e.g. control units
- G06F9/06—Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
- G06F9/30—Arrangements for executing machine instructions, e.g. instruction decode
- G06F9/32—Address formation of the next instruction, e.g. by incrementing the instruction counter
- G06F9/322—Address formation of the next instruction, e.g. by incrementing the instruction counter for non-sequential address
- G06F9/328—Address formation of the next instruction, e.g. by incrementing the instruction counter for non-sequential address for runtime instruction patching
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F8/00—Arrangements for software engineering
- G06F8/60—Software deployment
- G06F8/65—Updates
- G06F8/66—Updates of program code stored in read-only memory [ROM]
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Software Systems (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Computer Security & Cryptography (AREA)
- Read Only Memory (AREA)
- Techniques For Improving Reliability Of Storages (AREA)
- For Increasing The Reliability Of Semiconductor Memories (AREA)
- Debugging And Monitoring (AREA)
- Stored Programmes (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADEN
Postadresse München: Patentconsult 8 München 60 Radeckestraße 43 Telefon (089)883603/883604 Telex 05-212313
Postadresse Wiesbaden: Patentconsult 62 Wiesbaden Sonnenberger Straße 43 Telefon (06121)562943/561998 Telex 04-186237
Western Electric Company, Incorporated Divine 2-20 New York, N. Y. 10007, USA
Speicherersatzschaltung
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Ersetzen fehlerhafter Programminformation in Plätzen eines nicht veränderbaren
Speichers durch gültige Programminformation.
Bekanntlich werden nicht veränderbare Festwertspeicher (ROM's) in Prozessoren, Computern und bei andern solchen Anwendungen benutzt,
die das Speichern dauerhafter Information erfordern. Obwohl ROM's, insbesondere Halbleiter-ROM's effiziente, nicht veränderbare
Informationsspeichervorrichtungen sind, bringt deren Verwendung immer dann Probleme mit sich, wenn es erforderlich
wird, die gespeicherte Information zu ändern. Beispielsweise kann ein ein ROM benutzendes Gerät hergestellt, getestet, ausgeliefert
und zur Inbetriebnahme installiert werden und für eine lange Zeitdauer zufriedenstellend arbeiten. Danach kann aufgrund
einer fehlerhaften Programminformation im ROM ein Gerätefehlver-
München: Kramer. Dr. Weser · Hirsch — Wiesbaden: Blumbach · Dr. Bergen · Zwirner
709817/072$
halten auftreten. Diese fehlerhafte Information kann entweder auf einem kleinen Fehler im ursprünglich geschriebenen Programm
beruhen oder sie kann aus einem in jüngerer Zeit entstandenen Defekt innerhalb der ROM-Vorrichtung herrühren.
Im Hinblick darauf stellt es ein gemeinsames Problem dar, Programmfehler
in ROM-gesteuerten Geräten zu entdecken,und daß der Besitzer des Gerätes mit dem Problem konfrontiert ist, den Fehler
unverzüglich zu korrigieren, um die Zeit minimal zu machen, während welcher das Gerät außer Betrieb ist.
Dieses Problem könnte leicht gelöst werden, wenn man nicht die Realitäten der Halbleiter-ROM-Technologie und -Wirtschaftsgesichtspunkte
in Betracht ziehen müßte. Es wäre denkbar, das Problem dadurch zu lösen, daß der defekte ROM durch einen mit der
richtigen Information programmierten neuen ROM ersetzt wird, diese
Lösung ist jedoch weder- möglich noch wirtschaftlich. Vor allen Dingen kann der typische HaIbleiter-ROM nur in der Fabrik programmiert
werden, wobei das Programmieren einen Teil des Herstellungsprozesses ausmacht. Folglich kann ein Gerätebenutzer
nicht unverzüglich einen neu programmierten ROM erhalten. Stattdessen muß er sich mit dem ROM-Hersteller in Verbindung setzen,
dem Hersteller die richtige Programminformation geben und dann warten, bis der Hersteller den neuen ROM erzeugt und liefert.
Da die ROM-Programmierung vom Hersteller auf kundenbezogener Basis durchgeführt wird, kann ein Hersteller auch nicht ein oder
zwei neue ROM's für einen einzigen Kunden herstellen. ROM's sind nur wirtschaftlich, wenn sie in vernünftig großen Mengen herge-
709817/0725
stellt werden. Aus diesen Gründen kann die Abschaltzeit eines Gerätes normalerweise nicht dadurch minimal gemacht werden, daß
ein defekter ROM durch einen neuen ROM mit richtiger Programm-.information'
ersetzt wird.
Am Einsatzort programmierbare ROM's (PROM's) sind im Handel zur
unmittelbaren Auslieferung verfügbar. Es wäre denkbar, ein installiertes Gerät mit einem defekten ROM dadurch wieder betriebsbereit
zu machen, daß ein PROM mit richtiger Information programmiert wird und dann der defekte ROM durch den neu programmierten
PROM ersetzt wird. Dies wäre technisch möglich, ist jedoch für die meisten Anwendungen wirtschaftlich unzufriedenstellend. Der
Grund dafür ist, daß PROM-Vorrichtungen etwa 10mal so teuer wie vergleichbare ROM's sind. Diese Lösung mag trotz des wirtschaftlichen
Nachteils zufriedenstellend sein bei Anlagen, bei denen der Preis des PROM niedrig ist im Vergleich zu den Kosten, die
dem Benutzer durch den Ausfall .des Gerätes entstehen. Bei vielen Anlagen kann jedoch der Kostennachteil nicht in Kauf genommen
werden. Beispielsweise kann eine Telefongesellschaft oder ein Computerhersteller nicht tausenden von in Betrieb befindlichen
Geräten möglicherweise die massenweise Ersetzung defekter ROM's mit 10mal soviel kostenden PROM's nicht verkraften.
Im Rahmen des Standes der Technik sind Versuche gemacht worden,
um das Problem fehlerhafter Information in nicht veränderbaren Speichern zu lösen. Die meisten bekannten Lösungen erfordern die
Verwendung von Gerätschaft, die kompliziert und teuer ist, wie das Vorsehen eines vollständig doppelten Speichersystems. Eine
709817/072S
bekannte Anordnung weist einen Decodierer auf, der den Empfang eines jeden Speicheradressenwortes, das einen defekten ROM-Platz
spezifiziert, feststellt, ein Steuersignal erzeugt, um den Ausgang des defekten ROM zu sperren, und einen veränderbaren Hilfsspeicher
aktiviert, der dann gültige Programminformation liefert.
Eine bekannte Vorrichtung verwendet eine Dxodenmatrixanordnung als Hilfsspeicher. Dieser Speicher kann am Einsatzort dadurch
programmiert werden, daß Dioden in Fassungen der Matrixkreuzungspunkte eingesetzt werden, die zur Erzeugung der neuen Programminformation
erforderlich sind. Die bekannte Vorrichtung mag bei Anwendungen geeignet sein, bei denen Platzbedarf keine Rolle
spielt und der ROM von begrenzter Kapazität ist. Sie ist jedoch ungeeignet bei Systemen des derzeitigen Standes der Technik, bei
denen integrierte Schaltungen einschließlich ROM's und andere solche Vorrichtungen mit Briefmarkengröße verwendet werden, wobei
Raumbedarf eine vorwiegende Rolle spielt. Auch wäre die bekannte Anordnung kostspielig, wenn man sie für einen ROM großer
Kapazität verwenden würde, da der Hilfsspeicher wahrscheinlich die selbe Bit-Kapazität haben müßte wie der defekte ROM. In diesem
Fall würde es sich nur um eine weitere Anordnung mit doppeltem Speicher handeln.
Es stellt daher ein Problem dar, programmgesteuerte Geräte in Betrieb zu halten, wenn Programmfehler in den ROM's solcher Geräte
entdeckt worden sind.
Dieses Problem läßt sich erfindungsgemäß mit einer Schaltungsanordnung
gemäß Anspruch eins lösen. Weiterbildungen und Aus-
709817/0725
gestaltungen der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung sind in
den Unteransprüchen angegeben.
den Unteransprüchen angegeben.
Die vorliegende Erfindung umfaßt eine verbesserte Ersetzungsmöglichkeit für ROM's. Die erfindungsgemäß vorgesehene Gerätschaft
umfaßt einen PROM-Decodierer zum Feststellen des Empfangs von
Adressenwörtern, die defekte ROM-Plätze repräsentieren, und zur
Erzeugung eines Ausgangssignals, das je ein solches Adressenwort repräsentiert. Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt weiterhin einen HilfsSpeicher kleiner Kapazität zum Speichern der gültigen Programminformation, die anstelle der in den fehlerhaften ROM-Plätzen befindlichen Information verwendet werden soll, sowie
einen zwischen dem Decodierer und dem Hilfsspeicher angeordneten Codierer zum Adressieren des Hilfsspeichers immer dann, wenn ein Decodierer-Ausgangssignal empfangen worden ist, das einen zu ersetzenden ROM-Platz spezifiziert.
Adressenwörtern, die defekte ROM-Plätze repräsentieren, und zur
Erzeugung eines Ausgangssignals, das je ein solches Adressenwort repräsentiert. Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt weiterhin einen HilfsSpeicher kleiner Kapazität zum Speichern der gültigen Programminformation, die anstelle der in den fehlerhaften ROM-Plätzen befindlichen Information verwendet werden soll, sowie
einen zwischen dem Decodierer und dem Hilfsspeicher angeordneten Codierer zum Adressieren des Hilfsspeichers immer dann, wenn ein Decodierer-Ausgangssignal empfangen worden ist, das einen zu ersetzenden ROM-Platz spezifiziert.
Die Eingänge des Decodierers und des ROM sind beide mit einer Speicheradressensammelleitung
des PROM-Systems verbunden, von dem der ROM einen Teil bildet. Der Decodierer empfängt dadurch jedes dem
ROM zugeführte Adressenwort, stellt den Empfang eines jeden einen defekten ROM-Platz repräsentierenden Wortes fest und erzeugt ein
den fehlerhaften Platz darstellendes Ausgangssignal. Dieses Signal
weist 1-aus-n-Form auf und wird einem von mehreren Decodierer-Ausgangsleitern
zugeführt, welcher der ersetzten Adresse zugeordnet ist. Jeder Decodierer-Ausgangsleiter repräsentiert einen
anderen zu ersetzenden defekten ROM-Platz. Der Codierer empfängt dieses 1-aus-n-Signal, setzt es in Binärform um und überträgt
709817/072S
- fr -
die Binärinformation als Adresseninformation an den Hilfsspeicher.
Diese binäre Information wird zusammen mit anderer Information verwendet zur Spezifizierung des Wortplatzes im Hilfsspeicher,
der die gültige Programminformation speichert, die anstelle der im defekten EOM-Platz befindlichen Information verwendet werden
soll.
Der Codierer erzeugt auch immer dann ein Gattersignal, wenn ein
Ausgangssignal vom Decodierer empfangen worden ist. Dieses Gattersignal
sperrt den Ausgang des ROM-Speichers und aktiviert den Ausgang des Hilfsspeichers, so daß die im Hilfsspeicher gespeicherte
richtige Information zu diesem Zeitpunkt vom System an Stelle der im defekten ROM-Platz befindlichen Information verwendet
wird.
Die Verwendung mehrerer PROM's relativ niedriger Kapazität/ wie
16 X 8-PROM1S, ist der Verwendung eines einzigen PROM mit einer
Anzahl von Eingängen, die der Anzahl der Leiter der Adressensammelleitung gleich ist, wirtschaftlich vorzuziehen, da die
Kosten der PROM's im Verhältnis zu deren Bit-Kapazität stehen.
Ein PROM mit zwölf Eingangsleitern hätte 4.096 (212) Wortplätze.
Die Verwendung von drei kleinem PR0Mrs ist billiger, da ein PROM
mit vier Adressenleitern nur 16 (2 ) Wortplätze aufweist; und die
drei Decodierer PROM1S haben zusammen nur 48 Wortplätze. Die Verwendung
dreier 16x8-PEOM's begrenzt die Anzahl der Ersetzungen oder Korrekturen
auf 8, da jedes PROM-Wort eine Länge von 8 Bits aufweist.
Die vorliegende Erfindung überwindet die Begrenzung der Ersetzungskapazität
von PROM's dadurch, daß ein N-Stufen- oder N-Ordnungs
-Binärzähler vorgesehen wird mit Ausgangsleitern, die ge-
709817/072S
sondert von jeder Stufe oder Ordnung sowohl zu getrennten Adresseneingängen
eines jeden PROM als auch zu Adressenexngängen des Hilfsspeichers führen. Die· Leiter der Systemspeicher-Adressensammelleitung
erstrecken sich zu gesonderten Eingängen der Decodierer-PROM's. Somit werden die PROM1S gemeinsam sowohl durch die
Adressensammelleitungs-Information als auch durch die Ausgangssignale
des Zählers adressiert. Die Zähler-Ausgangssignale unterteilen
jeden der Decodierer-PROM's und den Hilfsspeicher effektiv
in 2 Sektoren oder Abschnitte, so daß beispielsweise durch
Decodierer-PROM's mit einer 8-Bit-Länge N Sätze zu acht Ersatzstücken
vorgesehen werden können.
Es sei beispielsweise angenommen, daß N = 1 und daß der Zähler
vom 1-Bit-Typ ist, dessen Ausgangssignal entweder eine 0 oder eine 1 sein kann. Die resultierende Anordnung wäre dann eine
solche, bei der ein Speicheradressensammelleitungsleiter mit jedem PROM und dem Hilfsspeicher verbunden ist. Dies würde die
Feststellung zweier Sätze zu acht Ersatzstücken erlauben. Gleichermaßen
könnte N gleich 2 oder 3 oder irgendeine andere gewünschte
Zahl sein, um die Decodierer-PROM's und den Hilfsspeicher
in zusätzliche Abschnitte zu unterteilen und weitere Ersatzmöglichkeit vorzusehen.
Die angegebene erfindungsgemäße Ausfuhrungsform erläutert einen
dreistufigen Binärzähler mit getrennten Ausgangsleitern, die von
jeder Stufe sowohl zu drei getrennten Eingängen eines jeden Decodierer-PROM
als auch zu drei getrennten Eingängen des Hilfsspeichers führen. Diese drei Leiter vom Zähler liefern die
709817/0725
Adressen-Bits, die den Decodierer-PROM's durch die Speicheradressen-Sammelleitungsleiter
zugeführt worden sind. Die Zählerausgangs-Bits liefern auch die Adressen-Bits, die dem Hilfsspeicher
durch den Codierer zugeführt werden. Die durch den Zähler gelieferten drei Bits können acht verschiedene binäre Zustände
annehmen. Sie unterteilen deshalb effektiv die Decodierer-PROM's und den Hilfsspeicher in acht verschiedene Sektoren, um die Feststellung
acht verschiedener Sätze von Ersatzstücken zu erlauben, wobei jeder Satz acht Wörter aufweist. Dafür ist natürlich angenommen,
daß die Decodierer-PROM's eine 8-Bit-Länge aufweisen.
Der Binärzähler befindet sich normalerweise in einem Rücksetzzustand,
in dem seine drei Ausgangsleiter ein binäres 000 liefern, um die Eingänge sowohl der Decodierer PROM's als auch des
Hilfsspeichers zu adressieren. Wenn der Speicheradressen-Sammelleitung
eine ROM-Adresse zugeführt wird, gibt das System, von dem der ROM ein Teil ist, auch ein Lesesignal auf eine dem
3-Bit-Zähler zugeordnete Steuerschaltung. Dieses Lesesignal aktiviert
den Zähler nach einer vorbestimmten Zeitverzögerung, so daß dieser damit beginnt, der Reihe nach seine verschienenen Binärzustände
zu durchschreiten. Wenn die der Speicheradressen-Sam-
zugeführte
melleitung gegenwärtig/ROM-Adresse ersetzt werden soll und wenn dieser Ersatz sich im Sektor 000, dem ersten Satz von Ersatzadressen, befindet, wird die Zählersteuerschaltungsanordnung unmittelbar gesperrt, und der Zähler verläßt seine Position 000 nicht. Wenn die gegenwärtig zugeführte ROM-Adresse sich nicht im ersten Satz von Ersatzstücken befindet, verläßt der Zähler die Position 000 und schreitet von Position zu Position fort, bis
melleitung gegenwärtig/ROM-Adresse ersetzt werden soll und wenn dieser Ersatz sich im Sektor 000, dem ersten Satz von Ersatzadressen, befindet, wird die Zählersteuerschaltungsanordnung unmittelbar gesperrt, und der Zähler verläßt seine Position 000 nicht. Wenn die gegenwärtig zugeführte ROM-Adresse sich nicht im ersten Satz von Ersatzstücken befindet, verläßt der Zähler die Position 000 und schreitet von Position zu Position fort, bis
709817/0725
die gegenwärtig empfangene ROM-Adresse entweder durch die Decodierer-PROM's
festgestellt ist, oder bis der Zähler alle seine Positionen durchlaufen hat und zu seiner Ausgangsposition 000
zurückkehrt.
Es sei angenommen, daß sich eine auf der Adressensammelleitung
erscheinende ROM-Adresse in einem PROM-Sektor befindet, der durch eine Zwischenposition des Zählers wie 101 definiert ist. Diese
Adresse wird dann durch die Decodierer-PROM's festgestellt, wenn der Zähler seine Position 101 erreicht. Die binären Ausgangs-Bits
des Zählers steuern.zu dieser Zeit die Decodierer-PROM's in den Sektor, der den Zähler-Bits 101 zugeordnet ist. Adressen-Bits,
die den PROM's durch die Adressensammelleitungsleiter
zugeführt werden, identifizieren, welches Ersatzstück im Sektor 101 festgestellt worden ist. Ein dieses Ersatzstück repräsentierendes
Decodierer-Ausgangssignal wird in 1-aus-8-Form auf den Codierer gegeben, der es in Binärform umsetzt und diese
an den Hilfsspeicher liefert.
Die Binärinformation vom Codierer und die binären Bits 101 vom
Zähler spezifizieren zusammen eindeutig den Platz innerhalb des HilfsSpeichers, der die Programminformation enthält, die
das System zu dieser Zeit anstelle derjenigen Information benötigt, welche in dem gegenwärtig adressierten ersetzten defekten
ROM-Platz vorhanden ist. Das System gibt ein Speicher-Ergänzt-Signal
an die ZählerSteuerschaltungsanordnung, um den Zähler
wieder in seine Rücksetzposition zu bringen, nachdem das System die von ihm benötigte gültige Programminformation vom Hilfs-
709817/072S
speicher empfangen hat.
Ein Merkmal der Erfindung ist die Verfügbarmachung einer ROM-Ersatzeinrichtung,
die eine Vielzahl von PROM's kleiner Kapazität verwendet, die gemeinsam durch einen Binärzähler und durch
ROM-Adressen-Bits gesteuert werden, um eine Vielzahl Sätze von Adressenwörtern festzustellen, die defekte ROM-Adressenplätze
repräsentieren.
Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß jeder der PROM's Adresseninformation
sowohl von Leitern einer System-Adressensammelleitung als auch von Ausgangsleitern des Binärzählers erhält.
Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß die einzelnen Ausgangsleiter
des Binärzählers je sowohl mit getrennten Adresseneingängen
aller PROM's als auch getrennten Adresseneingängen eines Hilfsspeichers verbunden sind.
Ein zusätzliches Merkmal besteht in der Verfügbarmachung einer Schaltungsanordnung zum Parallelschalten der entsprechenden
Ausgangsleiter der PROM's, um ein unterscheidendes 1-aus-n-Signal
immer dann zu erzeugen, wenn ein Adressenwort empfangen worden ist, das einen zu ersetzenden defekten ROM-Platz repräsentiert.
Ein weiteres Merkmal besteht in der Verfügbarmachung eines Codierers,
der mit den PROM-Ausgangsleitern verbunden ist, der
jedes 1-aus-n-Decodierer-Ausgangssignal empfängt und der jedes
derartige Signal in ein Binärwort codiert, das Adresseninforma-
709817/0725
tion für einen Hilfsspeicher darstellt.
Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß der Hilfsspeicher die gültige Prograraminformation speichert, die verwendet werden
soll, wenn das Wort einer zu ersetzenden fehlerhaften ROM-Adres-
und
se empfangen worden ist,/daß der Hilfsspeicher durch die Bit-Information
adressiert wird, die ihm gemeinsam sowohl durch den Codierer als auch den Zähler geliefert wird.
Ein weiteres Merkmal besteht in der Verfügbarmachung einer
Steuerschaltungsanordnung mit dem Codierer, der auf den Empfang eines jeden Decodierer-Ausgangssignals reagiert, den Ausgang
des defekten ROM sperrt und die gegenwärtig adressierte Information im Hilfsspeicher ausgibt.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsformen näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Figur 1 eine mögliche erfindungsgemäße Ausführungsform, die Möglichkeiten für 64 Ersatzstücke schafft; und
Figuren 2 bis 5 zusammen eine mögLiehe Art, in welcher die Decodierer-PROM's
der Figur 1 programmiert werden können.
Ein erf'indungsgemäßes Speichersystem ist in Figur 1 gezeigt und
umfaßt eine Speicheradressen-Sammelleitung 118, einen ROM 101,
der den Hauptspeicher des Systems darstellt und von dem angenommen
wird, daß er zu ersetzende defekte Plätze hat, einen Puffer 117,
709817/072S
der die Ausgangssignale vom ROM empfängt, und eine AusgangsSammelleitung
113, die das ROM-Ausgangssignal über den Puffer 117'
erhält und diese Signale an eine VerbraucherschaItung 110 liefert.
Die Verbraucherschaltung 110 kann den Rest der Systemelemente,
einschließlich eines Prozessors, umfassen, die dem Speichersystem der Figur 1 zugeordnet sind und/oder von diesem gesteuert
werden.
Im Normalbetrieb gibt die Verbraucherschaltung 110 über die
Speicheradressen-Sammelleitung 118 Adressenwortxnformatxon an den ROM und empfängt den Inhalt eines jeden aus dem ROM ausgelesenen
Wortes. Diese Information wird vom ROM über einen Weg
110, den Puffer 117, einen Weg 113A und die Datenausgangs-Sammelleitung
113 erhalten. Der Puffer 117 ist normalerweise durch ein hohes Potential (H) an seinem Steuerleiter 114 freigegeben.
Während solcher Zeiten verbindet der Puffer die Wege 116 und 113A effektiv signalmäßig miteinander.
entsprechend der in Figur 1 gezeigten erfindungsgemäßen Ausführungsform
vorgesehenen Ersatzeinrichtungen umfassen ferner vier 64 X 8-PROM's 103-1 bis 103-4, einen Codierer 105 mit einem
Inverter 109, einen Hilfsspeicher 107, einen Puffer 112 und
einen Zähler 120 mit Ausgangsleitern CO, C1 und C2. Die Leiter
CO, C1 und C2 führen sowohl zu drei Adresseneingängen eines jeden der PROM's als auch zu drei Adresseneingängen des Hilfsspeichers
107. Die Leiter der Sammelleitung 118 sind mit den übrigen
Adresseneingängen der PROM's 103 verbunden, wobei Leiter AO - A2 mit PROM 103-1, Leiter A3 - A5 mit PROM 103-2, Leiter A6 - A8
709817/0725
mit dem (nicht gezeigten) PROM 103-3 und Leiter A9 - A11 mit
PROM 103-4 verbunden sind. Jeder PROM speichert 8-Bit-Wörter und hat acht Ausgangs leiter, die mit 0 bis 7 bezeichnet sind.
Die entsprechenden Ausgangsleiter der vier PROM's sind parallel miteinander verbunden und führen über den Inverter 109 je zu
einem unterschiedlichen Eingang des Codierer 105.
Die vier PROM's sind zusammen so programmiert, daß sie bis acht Sätze aus je acht unterschiedlichen ROM-Adressenwörtern auf
Sammelleitung 118 feststellen. Die acht Wörter des ersten Satzes werden festgestellt, wenn die Binär-Bits vom Zähler 000 sind;
die acht Wörter des nächsten Satzes werden festgestellt, wenn die Bits vom Zähler 001 sind; und so weiter für die übrigen Sätze
bis einschließlich zum achten Satz, wenn die Zähler-Bits 111 sind. Jedes der acht Adressenwörter innerhalb eines Satzes ist funktionell
einem einzigen Bit-Rang innerhalb eines jeden der vier PROM's zugeordnet. Jeder PROM-Ausgangsleiter ist auch eindeutig
einem einzigen Bit-Rang seines PROM zugeordnet. Beispielsweise sind die PROM-Ausgangsleiter 0 dem am weitesten rechts liegenden
oder niedrigsten Bit-Rang oder der niedrigsten Bit-Position zugeordnet, so daß beim Auslesen eines PROM-Wortes die Inhalte
des am weitesten rechts liegenden Bits des Wortes auf den Ausgangsleiter 0 gegeben werden.
Jeder Ausgangsleiter eines jeden PROM ist funktionell einem der Adressenwörter eines jeden der acht Sätze von Wörtern, die
ersetzt werden können, zugeordnet. Der Ausgangsleiter 0 eines
jeden PROM ist der Adresse des ersten Wortes eines jeden Satzes,
709817/0725
der ersetzt werden kann, funktionell zugeordnet, und es wird eine binäre 1 in das am weitesten rechts liegende Bit des Wortplatzes
in jedem PROM geschrieben, zu dem Zugriff genommen wird, wenn die erste ersetzte Adresse eines Satzes auf Sammelleitung
118 erscheint. Folglich wird immer dann, wenn dieses Wort empfangen
wird, eine binäre 1 als das am weitesten rechts liegende Bit eines jeden PROM ausgelesen und auf dessen Ausgangsleiter 0
gegeben.
Die entsprechenden Ausgangsleiter der PROM's sind parallel verdrahtet
und die innere Schaltungsanordnung der PROM's ist derart, daß ein Satz parallel geschalteter Ausgangsleiter nur auf H
gehen kann, wenn jeder PROM seinen Ausgangsleiter dieses Satzes auf H treibt, und zwar in Abhängigkeit von der Speicherung einer
binären 1 in der zugeordneten Bit-Stelle des ausgelesenen Wortes. Eine binäre 0 (ein L), das auf einem Ausgangsleiter eines PROM
ausgelesen worden ist, hält die entsprechenden Ausgangsleiter
der anderen drei PROM's auf L, selbst wenn diese anderen drei PROM's gleichlaufend eine 1 auslesen.
Auf diese Weise ist der Ausgangsleiter 0 eines jeden der vier
PROM's der Adresse des ersten ROM-Wortes in jedem der acht verschiedenen Sätze, die ersetzt werden können, zugeordnet. Die
anderen sieben Ausgangsleiter eines jeden der PROM's sind den sieben anderen ROM-Wörtern, die in jedem Satz ersetzt werden
können, zugeordnet. Die Ersatzkapazität dieser Anordnung ist deshalb 64 ROM-Adressenwörter, da jedes PROM acht Ersatzstücke
für jeden der acht möglichen binären Zustände der Leiter CO, C1
und C2 erzeugen kann.
709817/0725
Aus dem Vorausgehenden kann man ersehen, daß die vier PROM's
zusammen 1-aus—8-Information erzeugen, wenn jede ersetzte Adresse
eines Satzes empfangen wird. Ein 1-aus-8-Signal irgendeines Ausgangsleiters 0 bis 7 kann eine ersetzte Adresse in irgendeinem
der acht Sätze aus acht Wörtern, die durch die PROM's festgestellt
werden können, erstellen. Dieses Signal ist deshalb mehrdeutig, da es nicht eindeutig identifiziert, welches der acht
möglichen ROM-Wörter, die ersetzt werden können, festgestellt worden ist. Der Codierer empfängt jedes Decodierer-Ausgangssignal,
codiert dieses in Binärform und gibt die Binärinformation als Adressen-Bits an den HilfsSpeicher 107, der ein PROM sein kann.
Die Adressen-Bits vom Decodierer werden vom HilfsSpeicher zusammen
mit den durch die Leiter CO, C1 und C2 gelieferten Adressen-Bits verwendet. Diese sechs Adressen-Bits identifizieren zusammen
eindeutig, welche der 64 möglichen ersetzten Adressen festgestellt worden ist. Diese sechs Bits adressieren jenes Wort im
HiIfsspeicher 107, welches die gültige Programminformation enthält,
die zu dieser Zeit als Ersatz für diejenige Information verwendet wird, welche im gleichlaufend adressierten defekten
ROM-Platz enthalten ist.
Der Codierer 105 weist einen GS-Ausgangsanschluß auf, der normalerweise
auf H liegt, der aber immer dann auf L geht, wenn der Codierer ein H von den Decodierer-PROM's auf irgendeinem seiner
Eingangsleiter 0 bis 7 empfängt'. Das L am Anschluß GS wird über
den Leiter 114 auf den Puffer 117 gegeben, um diesen zu sperren,
so daß die ROM-Signale auf dem Weg 116 nicht über den Puffer 117
zur Datenausgangs-Sammelleitung 113 geliefert werden. Das L
709817/0725
-VK-
auf dem Weg 114 wird außerdem durch eine Schaltung 115 invertiert
und auf den Puffer 112 geliefert, um diesen freizugeben. Dies bewirkt, daß die Hilfsspeicherausgangssignale auf Weg 111
über den Puffer 112 an die Datenausgangs-Sammelleitung 113 gegeben
werden.
Unter Bezugnahme auf das Vorausgehende sei angenommen, daß das 64. ROM-Wort, das ersetzt werden kann, von der Verbraucherschaltung
110 empfangen und auf die Adressensammelleitung 118 gegeben wird. Der Zähler rückt nun von Position zu Position vor, bis er
seine Position 111 erreicht. Zu dieser Zeit spezifizieren die Zählerausgangs-Bits 111 auf den C-Leitern und die Bits ROM-Adresse
einen der acht verschiedenen Plätze in jedem PROM 103, in dessen am weitesten links gelegenen Bit eine binäre 1 gespeichert
ist. Jeder PROM 103 liest nun eine binäre 1 aus, um seinen Ausgangsleiter 7 auf H zu treiben. Der Codierer empfängt dieses H
auf seinem Eingangsleiter 7 und codiert es in eine binäre 7. Diese binäre 7 wird über Leiter 106 auf den HilfsSpeicher 107
gegeben, der nun auch eine binäre 111 auf den Leitern CO, C1 und C2 empfängt. Die vom Codierer 105 und von den Leitern CO, C1 und
C2 gelieferten sechs binären Einsen verschaffen gemeinsam Zugriff zu dem Wortplatz im Hilfsspeicher -107, der gegenwärtig die richtige
Information speichert, welche die Verbraucherschaltung zu dieser Zeit anstelle derjenigen Information benötigt, die im
gegenwärtig adressierten defekten Platz des ROM 101 vorhanden ist.
Der Codierer liefert nun ein L an den Leiter 114, um den Puffer
117 zu sperren und den Puffer 112 freizugeben. Dies bewirkt, daß die gegenwärtig ausgelesene Information des Hilfsspeichers
709817/0725
- vr-β* 2646152
auf die Datensammelleitung 113 gegeben und anstelle der fehlerhaften
Information im ROM an die Verbraucherschaltung 103 geliefert
wird.
Das Folgende beschreibt die Arbeitsweise des Zählers 120 und seiner
Steuerschaltungsanordnung. Der Zähler befindet sich normalerweise in seiner Rücksetz- oder 000-Position. Ein L auf seinem
Eingangsanschluß CR vom Leiter 125, der den Ausgang eines UND-Gatters 121 darstellt, zwingt den Zähler in seinen Rücksetzzustand.
Ein Flipflop 128 befindet sich normalerweise in einem Rücksetzzustand, in dem sein Q-Ausgang euf L ist. Dieses L wird
über einen Weg 130 auf den oberen Eingang des UND-Gatters 121 geführt, um dessen Ausgang auf L und damit den Zähler in seinem
Rücksetzzustand zu halten. Der Zähler kann auch durch einen Leiter
125 zurückgesetzt werden. Dieser Leiter befindet sich normalerweise
auf H, wird jedoch immer dann auf L getrieben, wenn dem System anfänglich Energie zugeführt wird. Dieses L wird über das
UND-Gatter 121 an den CR-Eingang des Zählers geliefert, um diesen zurückzusetzen.
Ein Oszillator 123 ist frei laufend und seine Ausgangssignale werden dem CK Eingang des Zählers zugeführt. Der Zähler reagiert
jedoch nur auf die Oszillator-Signale, wenn der Zählereingang EN auf L ist. Ein Leiter 130, der auf dem unteren Eingang eines
NAND-Gatters 122 führt, ist normalerweise L. Dies hält den Ausgang des NAND-Gatters auf H, und dieses H wird über den Leiter
126 auf den Zählereingang EN geführt, um zu verhindern, daß dieser
auf die Oszillatorsignale anspricht.
709817/0725
DAS LESE-Signal auf einem Weg 129 wird von L nach H umgeschaltet r
wenn die Verbraucherschaltung 110 ein ROM-Adressenwort auf die
Sammelleitung 118 gibt. Das LESE-Singal wird zu diesem Zeitpunkt
zu H gemacht, so daß das System unter normalen Bedingungen die aus dem ROM auswgelesene Programminformation erhalten kann.
Das auf H gehende LESE-Signal wird auf den unteren Eingang eines UND-Gatters 124 geführt, und wenn das Signal vom Oszillator 123
auf H geht, schaltet das UND-Gatter 124 durch und gibt ein H auf den CK1-Eingang des Flipflop 128. Dieses H setzt das Flipflop
und treibt dessen Q-Ausgang auf H. Dieses H wird über einen Weg 130 auf den unteren Eingang des NAND-Gatters 122 geführt. Der
GS-Leiter7 der zum oberen Eingang dieses NAND-Gatters führt befindet
sich normalerweise auf H. Deshalb sind nun beide Eingänge des Gatters auf H und dessen Ausgang wird auf L geschaltet, um
den Zähler freizugeben, so daß dieser auf die Ausgangssignale des Oszillators 123 ansprechen kann.
Die dem Zuführen des LESE-Signals über den Weg 129 folgende
Ansprechzeit der Schaltungsanordnung der Figur 1 ist dafür ausreichend, daß die PROM-Decodierer-Schaltungsanordnung Zeit hat,
um zu bestimmen, ob eine auf die Sammelleitung 118 gegebene Adresse einen ROM-Platz repräsentiert, der durch den ersten Sektor
der Decodierer-PROM's ersetzt werden soll. Dieser Sektor ist durch die Bits 000 definiert oder adressiert, die vom Zähler
den C-Leitern und damit sowohl den unteren drei Adresseneingängen eines jeden der PROM's 103 als auch den Adresseneingängen des
Hilfsspeichers 107 zugeführt werden.
709817/0725
Es sei zunächst angenommen, daß die der Sammelleitung 118 gegenwärtig
zugeführte ROM-Adresse keine ersetzte Adresse im Sektor 000 der PROM1S ist. Ist dies der Fall, bleibt der GS-Leiter
vom Codierer 105 auf H, und der Zähler rückt beim nächsten positiven
Übergang des Ausgangssignals vom Oszillator 123 von seiner Position 000 zur Position 001 vor. Der Zähler liefert dann ein
001 über die C-Leiter auf die unteren drei Adresseneingänge eines
jeden der Decodierer-PROM's. Dadurch wird diesen die Bestimmung erlaubt, ob die ROM-Adressensignale auf Sammelleitung 118 eine
ersetzte Adresse repräsentieren, die sich im Sektor 001 der PROM's befindet.
Die Schaltungsanordnung der Figur 1 und der Zähler 120 arbeiten auf diese Weise, wobei der Zähler bei jedem positiven übergang
des Oszillator-Ausgangssignals vorrückt und wobei die Decodierer-PROM's eine Suche nach einer ersetzten ROM-Adresse in jedem ihrer
verschiedenen Sektoren durchführen, wenn der Zähler 120 von Position zu Position vorrückt, um die acht möglichen Binärzustände
der Leiter CO, C1 und C2 zu definieren.
Es sei angenommen, daß die der Sammelleitung 118 gegenwärtig
zugeführte ROM-Adresse keine zu ersetzende Adresse ist und daß sie stattdessen einen ROM-Platz repräsentiert, der richtige
Information enthält/ die zu diesem Zeitpunkt vom System verwendet werden soll. In diesem Fall gibt der ROM seine Ausgangsinformation
über den Weg 116, den Puffer 117, der zu diesem Zeitpunkt
freigegeben ist, und über die Wege 113A und 113 an die Verbraucherschaltung
110, in der diese Information vom System benutzt
709817/0725
wird. Der Zähler 120 kann seinen Zyklus einmal oder mehrmals durchlaufen, während der ROM seine Ausgangsinformation zum System
überträgt. Die Anzahl der Zyklen oder Teilzyklen, die der Zähler zu dieser Zeit durchschreitet, ist unerheblich, da die Adresseninformation
auf Sammelleitung 118 keine zu ersetzende Adresse betrifft.
Die Verbraucherschaltung 110 schaltet den LESE-Leiter 129 von
H nach L um, nachdem sie die Ausgangsinformation vom ROM empfangen und registriert hat. dieses L auf Leiter 129 gelangt zum CR-Eingang
des Flipflop 128, um diesen rückzusetzen. Dies treibt
den Q-Ausgang des Flipflop 128 auf L. Dieses L wird über den Weg 130 auf den unteren Eingang des NAND-Gatters 122 gegeben, um
dessen Ausgang auf H zu treiben. Dies sperrt den Zähler, so daß er nicht langer auf die Treibsignale vom Oszillator ansprechen
kann. Das L auf dem Weg 130 wird außerdem auf den oberen Eingang des UND-Gatters 121 gegeben, um dessen Ausgang auf L zu
treiben und den Zähler rückzusetzen.
Als nächstes sei angenommen, daß die der Sammelleitung 118 zugeführte
Adresse einen zu ersetzenden defekten ROM-Platz repräsentiert. Die Schaltungsarbeitsweise läuft in der beschriebenen Weise
ab, der Zähler schreitet von Position zu Position, bis die den Leitern CO, C1 und C2 zugeführten binären Bits den Sektor der
Decodierer-PROM's spezifizieren, in dem sich die ersetzte Adresse befindet. Es sei beispielsweise angenommen, daß sich diese ROM-Adresse
im letzten Sektor der PROM1S befindet, der durch die binären Bits 111 definiert ist, die den unteren drei Eingängen
709817/0725
eines jeden der PROM1S 103 durch die Leiter CO, C1 und C2 zugeführt
werden.
Das Vorrücken des Zählers in seine Position 111 bewirkt, daß dieses
Bit-Muster auf die unteren drei Decodierer-PROM-Adresseneingänge
geführt wird. Diese drei Bits und die einem jeden Decodierer-PROM durch die Α-Leiter zugeführten Adressen-Bits erlauben
es den Decodierer PROM's, die ersetzte Adresse festzustellen.
Jeder Decodierer-PROM treibt denjenigen seiner Ausgangsleiter auf
H, v/elcher der ersetzten Adresse zugeordnet ist. Wie bereits beschrieben
sind die PROM's solchermaßen programmiert, daß jede ersetzte Adresse eines Satzes einer unterschiedlichen Bit-Stelle
innerhalb des PROM zugeordnet ist. Eine 1 wird in diese Bit-Stelle des PROM-Platzes gegeben, zu dem durch die ersetzten
Adressen-Bits Zugriff genommen worden ist. Jeder Decodierer treibt denjenigen seiner Ausgangsleiter auf H, der diesem Bit
zugeordnet ist, wenn seine ersetzten Adressen-Bits empfangen worden sind. Die entsprechenden Ausgangsleiter eines jeden PROM
werden nun auf H getrieben und sie geben dieses im 1-aus-8-Format
auf den Codierer. Der Codierer codiert dieses 1-aus-8-Signal in Binärform und gibt diese als Adresseninformation über den Weg
106 auf den Hilfsspeicher 107.
Die Bits 111 vom Zähler werden über die C-Leiter zu diesem Zeitpunkt
auch als Adresseninformation auf den Hilfsspeicher geführt. Die von den C-Leitern gelieferten 3-Bits und die vom Codierer
105 gelieferten 3-Bits adressieren zusammen dasjenige Wort im Hilfsspeicher, das die richtige Programminformation enthält, die
709817/0725
das System zu diesem Zeitpunkt anstelle derjenigen Information benötigt, welche in dem durch die ersetzte Adresse spezifizierten
defekten ROM-Platz enthalten ist.
Der GS-Äusgang des Codierers wird auf L gebracht, wenn dieser
ein 1-aus-8-Signal von den Decodierer-PROM's erhält. Dieses L
sperrt den Puffer 117, so daß die fehlerhafte Information im ROM nicht vom System empfangen werden kann. Dieses L wird auch
durch das Element 115 invertiert, um den Puffer 112 freizugeben,
so daß richtige Programminformation im Hilfsspeicher zu diesem Zeitpunkt vom System verwendet werden kann.
Die Zeitsteuerung dieser Schaltungsanordnung innerhalb des Systems 110, das die Programminformation von der Sammelleitung
113 empfängt und registriert, ist solchermaßen, daß sie ihre Schaltungsanordnung nicht zum Registrieren der Programminformation
von der Sammelleitung 113 aktiviert, bis eine Zeitverzögerung eingetreten ist, die gleich derjenigen Zeit ist, die der
Zähler braucht, um einen Arbeitszyklus zu beenden. Die Zeitsteuerung ist solchermaßen ausgelegt, daß das System nicht fälschlicherweise
auf fehlerhafte Information anspricht, die es vom ROM während Bedingungen empfängt, unter denen ein der Sammelleitung
118 zugeführtes Wort einen Ersatz im letzten Sektor der Decodierer-PROM's repräsentiert. In solchen Fällen kann der ROM
101 anfänglich ansprechen und fehlerhafte Information ausgeben, während der Zähler von seiner Rücksetzposition in seine Position
111 vorrückt. Die Verbraucherschaltung ignoriert jegliche Programminformation,
die sie auf der Sammelleitung 113 vor einer
709817/0726
Zeitverzögerung empfängt, die gleich derjenigen Zeit ist, die der Zähler benötigt, um von seiner Rücksetzposition in seine Position
111 zu schreiten.
Das System empfängt die Information auf Sammelleitung 113 und
schaltet den LESE-Leiter 129 vom H- in den L-Zustand. Dies setzt
das Flipflop 128 zurück, das seinerseits den Zähler durch Anlegen eines L an den CR-Eingang rücksetzt und den Zähler sperrt, so daß
er nicht länger auf die Oszillator-Signale ansprechen kann, indem
ein EN-Eingang auf H gebracht wird.
Die Figuren 2, 3, 4 und 5 erläutern zusammen die Art und Weise, in welcher die vier PROM's 103- programmiert werden können, um
einen ersten Satz von acht verschiedenen Ersatzstücken vorzusehen. Die linke Spalte einer jeden Figur legt die Ersatznummer
fest, die zweite und dritte Spalte zeigen die Adressensammelleitungs-
und Zählerausgangs-Bits, die von jedem PROM für jedes Ersatzstück erhalten werden, und die rechte Spalte zeigt die
Art, in welcher die PROM's programmiert sind, um die acht Ersatzsignale
zu erzeugen.
Anhand von Figur 2, die eine typische Programmierung für PROM 1 zeigt, kann man sehen, daß zu dem Platz des PROM 1,der dem Ersatz
0 zugeordnet ist, auf den Empfang der A-Leiter-Binär-Bits
hin Zugriff genommen wird. Aus der rechten Spalte der Figur 2 ersieht man, daß eine binäre 1 in die am weitesten rechts liegende
Bit-Position dieses Wortes geschrieben wird. Figur 3 zeigt, daß zu dem Platz des PROM 2,der dem Ersatz 0 zugeordnet ist, durch
709817/0725
A-Leiter-Bits 010 Zugriff besteht und daß eine binäre 1 in der
am weitesten rechts liegenden Bit-Position dieses Wortes gespeichert ist. Aus Figur 4 ersieht man, daß zu dem Wort des PROM 3,
das dem Ersatz 0 zugeordnet ist, Zugriff durch die A-Leiter-Bits 100 besteht und daß eine binäre 1 in der am weitesten rechts
liegenden Bit-Position dieses Wortes gespeichert ist. Gemäß Figur 5 sind für den Ersatz 0 und den PROM 4 die A-Leiter-Bits
000, und es wird eine 1 in die am weitesten rechts liegende Bit-Position
dieses Wortes geschrieben.
Eine binäre 1 wird von jedem PROM auf dessen Ausgangsleiter 0
gegeben, wenn die A-Leiter-Adressen-Bits für den Ersatz 0 von den 4 PROM's empfangen worden sind. Dies bringt die parallelen Ausgangsleiter
0 auf H, und dieses H gelangtauf den Eingangs leiter
0 des Prxoritatscodierers, der es in eine Binärform codiert
wird es
und anschließend/vom Hilfsspeicher 103 als Adresseninformation
und anschließend/vom Hilfsspeicher 103 als Adresseninformation
verwendet wird.
Ein PROM-Platz kann so programmiert sein, daß er eine binäre 1 in mehreren Bit-Positionen aufweist, wenn die Adressen-Bits, die
Zugriff zu diesem PROM-Wort verschaffen, mehreren zu ersetzenden ROM-Adressen zugeordnet sind. Dies ist in Figur 2 für die Ersatzstücke
2 und 3 dargestellt. Die vom PROM 1 für diese Ersatzstücke empfangenen A-Adressen-Bits sind 010, und es wird eine binäre 1 in
die Bit-Positionen 2 und 3 des PROM-Platzes geschrieben, zu dem durch die Bits 010 Zugriff besteht. Die den PROM's 2,3 und 4 zugeführten
Adressen-Bits sind für die Ersatzstücke 2 und 3 verschieden, und deshalb werden unterschiedliche ROM-Wortplätze ersetzt,
709817/0725
obwohl dem PROM 1 die selben drei Bits (AO - A2) zugeführt werden.
die
Es sei darauf hingewiesen, daß /C-Zähler-Bits als Adresseninformation
einem jeden der vier PROM's zugeführt werden und daß diese
Bits für alle acht Ersatzstücke des ersten Satzes 000 sind, wie es die Figuren 2,3, 4 und 5 zeigen. Wenn eine ROM-Adresse,
die einem der ersten acht Ersatzstücke zugeordnet ist, empfangen wird, gibt jeder der vier PROM's ein H, eine binäre 1, auf den
einen seiner Ausgangsleiter , der diesem speziellen Ersatzstück
zugeordnet ist. Da jeder der vier PROM's so programmiert ist, daß er für jedes Ersatzstück eine 1 in der entsprechenden
Bit-Stelle aufweist, bringen alle vier PROM's ihre entsprechenden Ausgangsleiter auf H, wobei diese Ausgangsleiter parallelgeschaltet
sind, und dieses H wird als ein 1-aus-8-Signal an den Codierer geliefert, in dem es in eine 3-Bit-Binärinformation
für den Hilfsspeicher umgesetzt wird. Die C-Leiter liefern zu diesem Zeitpunkt ein binäres 000 als zusätzliche Bits der
Adresseninformation an den Hilfsspeicher. Die drei von den C-Leitern
gelieferten Bits und die drei von den Codierer-Ausgangsleitern 106 gelieferten Bits definieren eindeutig denjenigen
Wortplatz im Hilfsspeicher, welcher die richtige Porgramminformation enthält, die das System zu diesem Zeitpunkt anstelle der
Information benutzen soll, die sich in dem ersetzten defekten ROM-Platz befindet.
Die Figuren 2 bis 5 betreffen den ersten Satz aus 8 Ersatzstücken,
nämlich die Ersatzstücke 0 bis 7, welche die 4 Decodierer-PROM's
709817/0725
103 feststellen können. Die vom Zähler auf den Leitern CO, C1
und C1 erscheinenden Adressen-Bits sind 000. Diese C-Leiter-Bits bleiben für alle 8-Bit-Wörter des ersten Satzes 000.
Der Zähler rückt von seiner Rücksetzposition 000 immer dann zu
seiner Position 001 vor, wenn eine ersetzte Adresse nicht im Sektor 000 der PROM's gefunden wird. Der Zähler liefert in diesem
Fall für alle acht Ersatzstücke des nächsten Satzes, nämlich die Ersatzstücke 8 bis 15, die Bits 001 an die C-Leiter. Auf
gleiche Weise kann der Zähler auf seine restlichen Postitionen vorrücken und die entsprechenden binären Bits an die C-Leiter geben,
um die Feststellung der anderen Ersatzstück-Sätze zu ermöglichen.
Die vier PROM's wären für jeden der anderen Sätze aus acht Ersatzstücken
in gleicher Weise programmiert, wie sie in den Figuren 2 bis 5 für den ersten Satz gezeigt ist. Das heißt, jeder
PROM hätte eine 1 in seiner O-Bit-Stelle für denjenigen seiner
Plätze, der als das erste Ersatzstück eines jeden der anderen Sätze adressiert ist. Gleichermaßen hätten die PROM's eine 1
in ihren anderen Bit-Positionen, wie es in den Figuren 2 bis 5 gezeigt ist, um die anderen Ersat.zstücke in den anderen Sätzen
festzustellen.
Die den Α-Leitern für die Ersatzstücke der anderen Sätze zugeführten
Adressen-Bits können von irgendeinem erforderlichen Bit-Muster sein und wären bestimmt durch die Adresse der zu ersetzenden
fehlerhaften ROM-Plätze.
709817/0725
Für den zweiten bis achten Ersatzstücksatz, die die Ausführungsform der Figur 1 unterbringen kann, wären die C-Leiter-Bits 001
bis 111.
Die Programmierung der PROM's für die anderen Ersatzstücksätze sowie
die A- und C-Leiter-Bits, die den PROM's als Adresseninformation
für diese anderen Ersatzstücke zugeführt werden, sind in den Zeichnungen nicht dargestellt, da es sich dabei nur um eine
Erweiterung der in den Figuren 2 bis 5 gezeigten Darstellung handelt.
Die vier PROM's 103- und der Hilfsspeicher 107 können am Einsatzort
programmierbar sein.
Die PROM's geben ein hohen Potential (H) auf ihre Ausgangsleiter, um einen aktiven Zustand anzuzeigen und der Codierer spricht auf
ein L als aktives Signal an. Um die PROM's und den Codierer kompatibel zu machen, ist der Inverter 109 vorgesehen, und seine
einzige Funktion besteht darin, die aktive PROM-Ausgangssignale
darstellenden H's in die vom Codierer benötigten L's
zu invertieren. Dieser Inverter ist als Teil des Codierers gezeigt, da er für die vorliegende Erfindung keine weitere Bedeutung
hat als die PROM-Aus gangs signale mit dem Codierer kompatibel zu machen.
7cO 9817/0725
o>
CD
Claims (6)
- BLUMBACH . WESER · BERGEN . KRAMER ZWIRNER - HIRSCHPATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADEN 2646162Postadresse München: Patentconsult 8 München 60 Radedcestraße 43 Telefon (089) 883603/883604 Telex 05-212313 Postadresse Wiesbaden: Patentconsult 62 Wiesbaden Sonnenberger Straße 43 Telefon (06121) 562943/561998 Telex 04-186237PatentansprücheΓ 1 .J Schaltungsanordnung zum Ersetzen fehlerhafter Programminformation in Plätzen eines nicht veränderbaren Speichers (ROM) durch gültige Programminformation, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein veränderbarer Speicher-Decodierer (PROM: 103-) vorgesehen istmit wenigstens einem programmierbaren Festwertspeicher mit einer ersten und einer zweiten Gruppe von Adresseneingangsleitern (A-, C-), wobei die erste Gruppe von Adresseneingangsleitern (A-) ein unterschiedliches Bit eines jeden Adressenwortes empfängt und jedes Adressen-Bit einem einzigen Eingang eines einzigen PROM zugeführt wird,mit einem mit der zweiten Gruppe von Adresseneingangsleitern (C-) verbundenen mehrstelligen Zähler (120) zur Erzeugung von Zählerausgangssignalen, welche die Position des Zählers auf der zweiten Gruppe von Adressseneingangsleitern (C-) darstellen,München: Kramer. Dr. Weser · Hirsch — Wiesbaden: Blumbach · Dr. Bergen · Zwirner709817/0725mit einer Vielzahl von an den programmierbaren Festwertspeicher angeschlossenen Ausgangsleitern (0-7), von denen jeder einer unterschiedlichen Bit-Stelle innerhalb eines jeden programmierbaren Festwertspeichers entspricht,wobei der programmierbare Festwertspeicher anspricht auf den gleichlaufenden Empfang eines Adressenwortes, das einen fehlerhaften Platz im nicht veränderbaren Speicher (ROM, 101) spezifiziert, und auf die Zählerausgangssignale (C-), und ein Ersatzsignal auf einen dem spezifizierten Platz zugeordneten Satz von Ausgangsleitern (0-7) gibt;daß ein Hilfsspeicher (107) mit der zweiten Gruppe von Adresseneingangsleitern (C-) verbunden ist; daß ein mit dem Hilfsspeicher (107) verbundener und auf das Ersatzsignal ansprechender Codierer (105) vorgesehen ist zur Erzeugung codierter Adressenxnformation (106-) und zu deren Zuführung zum Hilfsspeicher (107); daß der Hilfsspeicher auf die codierte Adressenxnformation und die Zählerausgangssignale anspricht, um gültige Programminformation als Ersatz für diejenige Information zu erzeugen, die in dem spezifizierten fehlerhaften ROM-Platz gespeichert ist.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der veränderbare Speicher-Decodierer (PROM 103-) mehrere programmierbare Festwertspeicher aufweist und daß die ent-709817/072Ssprechenden Ausgangsleiter (0-7) eines jeden der programmierbaren Festwertspeicher derart parallel verbunden sind, daß jedem Satz paralleler Ausgangsleiter ein einziger der fehlerhaften Plätze zugeordnet ist.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere veränderbare Speicher-Decodierer (PROM 103-) vorgesehen sind und daß die entsprechenden Ausgangsleiter (0-7) eines jeden der veränderbaren Speicherdecodierer (PROM 103-) derart parallel verbunden sind, daß jedem Satz paralleler Ausgangsleiter ein einziger der fehlerhaften Plätze zugeordnet ist.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Impulsgeber (123) zum Fortschalten des Zählers von Position zu Position beim Empfang eines ROM-Adressenwortes, um immer dann die Erzeugung eines Ersatzsignals durch die PROM1S zu steuern, wenn ein empfangenes Adressenwort einen fehlerhaften Platz spezifiziert.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählerausgangssignale auf der zweiten Gruppe der Adresseneingangsleiter (C-) für jede Position des Zählers einen einzigen Wortsektor für die PROM1S definieren und daß eine Schaltungsanordnung (121, 122, 126, 127) vorgesehen ist zum Anhalten des Zählers auf die Erzeugung eines Ersatzsignals hin,- so daß die Zählerausgangssignale, welche die gegen-709817/0725wärtige Zählerposition repräsentieren, den Sektor der PROM's definieren, der für die gegenwärtig empfangene und einen - fehlerhaften Platz spezifizierende ROM-Adresse eindeutig ist.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf ein Ersatzsignal ansprechende Sperrschaltungsanordnung (117, 114, GS) vorgesehen ist, die verhindert, daß der ROM die ungültige Programminformation in dem gegenwärtig adressierten der fehlerhaften ROM-Plätze liefert.709817/072S
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/622,939 US4028683A (en) | 1975-10-16 | 1975-10-16 | Memory patching circuit with counter |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2646162A1 true DE2646162A1 (de) | 1977-04-28 |
| DE2646162B2 DE2646162B2 (de) | 1979-11-29 |
| DE2646162C3 DE2646162C3 (de) | 1980-08-14 |
Family
ID=24496126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2646162A Expired DE2646162C3 (de) | 1975-10-16 | 1976-10-13 | Schaltungsanordnung zum Ersetzen fehlerhafter Informationen in Speicherplätzen eines nicht veränderbaren Speichers |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4028683A (de) |
| JP (1) | JPS5249738A (de) |
| CA (1) | CA1070431A (de) |
| DE (1) | DE2646162C3 (de) |
| FR (1) | FR2328262A1 (de) |
| GB (1) | GB1528100A (de) |
| IT (1) | IT1073061B (de) |
| NL (1) | NL7611422A (de) |
| SE (1) | SE410663B (de) |
Families Citing this family (35)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4150428A (en) * | 1974-11-18 | 1979-04-17 | Northern Electric Company Limited | Method for providing a substitute memory in a data processing system |
| US4821182A (en) * | 1978-07-21 | 1989-04-11 | Tandy Corporation | Memory address decoding system |
| JPS5612566A (en) * | 1979-07-11 | 1981-02-06 | Matsushita Electric Works Ltd | Ultrasonic pulse switch |
| US4456966A (en) * | 1981-02-26 | 1984-06-26 | International Business Machines Corporation | Memory system with flexible replacement units |
| JPS57148273A (en) * | 1981-03-09 | 1982-09-13 | Nippon Soken Inc | Diagnosing device for ultrasonic pulse generating device |
| US4497020A (en) * | 1981-06-30 | 1985-01-29 | Ampex Corporation | Selective mapping system and method |
| US4435754A (en) * | 1981-06-30 | 1984-03-06 | Ampex Corporation | Method of selecting PROM data for selective mapping system |
| JPS5816573U (ja) * | 1981-07-27 | 1983-02-01 | 株式会社日本自動車部品総合研究所 | 自動車後方の障害物検知装置 |
| JPS58123997U (ja) * | 1982-02-16 | 1983-08-23 | 伊奈 達郎 | 三脚の脚体固定装置 |
| US4649510A (en) * | 1982-04-30 | 1987-03-10 | Schmidt Walter E | Methods and apparatus for the protection and control of computer programs |
| JPS595497A (ja) * | 1982-07-02 | 1984-01-12 | Hitachi Ltd | 半導体rom |
| US4606003A (en) * | 1982-09-30 | 1986-08-12 | Pitney Bowes Inc. | Mailing system peripheral interface with replaceable prom for accessing memories |
| GB2129585B (en) * | 1982-10-29 | 1986-03-05 | Inmos Ltd | Memory system including a faulty rom array |
| GB2136992A (en) * | 1983-03-18 | 1984-09-26 | Georg V Coza | Method and System of Ensuring Integrity of Data in an Electronic Memory |
| JPS6011945A (ja) * | 1983-07-01 | 1985-01-22 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | デバッグ装置 |
| US4982360A (en) * | 1983-09-22 | 1991-01-01 | Digital Equipment Corporation | Memory subsystem |
| GB2174517B (en) * | 1985-03-23 | 1990-01-10 | Burr Brown Ltd | Apparatus and method for utilizing an auxiliary data memory unit in a data processing system having separate program and data memory units |
| US5398265A (en) * | 1988-11-10 | 1995-03-14 | Hughes Aircraft Company | Computer subsystem reset by address dependent RC discharge |
| US5155826A (en) * | 1988-12-05 | 1992-10-13 | Fadem Richard J | Memory paging method and apparatus |
| JPH03110296U (de) * | 1990-02-28 | 1991-11-12 | ||
| JPH04346127A (ja) | 1991-05-23 | 1992-12-02 | Sony Corp | 電子装置 |
| US5623665A (en) * | 1992-01-13 | 1997-04-22 | Sony Corporation | Electronic apparatus for patching a read-only memory |
| JP3230262B2 (ja) * | 1992-01-24 | 2001-11-19 | ソニー株式会社 | 電子装置及びその固定情報修正方法 |
| JPH06318261A (ja) * | 1992-09-18 | 1994-11-15 | Sony Corp | 電子装置 |
| JP3284614B2 (ja) * | 1992-09-19 | 2002-05-20 | ソニー株式会社 | 電子装置 |
| JP3810805B2 (ja) * | 1992-09-19 | 2006-08-16 | ソニー株式会社 | 情報修正システム |
| US6421679B1 (en) | 1995-10-27 | 2002-07-16 | International Business Machines Corporation | Concurrent patch to logical partition manager of a logically partitioned system |
| US5813043A (en) * | 1996-07-12 | 1998-09-22 | Motorola, Inc. | Method and system including memory patching utilizing a transmission control signal and circuit |
| US6141740A (en) * | 1997-03-03 | 2000-10-31 | Advanced Micro Devices, Inc. | Apparatus and method for microcode patching for generating a next address |
| US6189145B1 (en) | 1997-05-28 | 2001-02-13 | International Business Machines Corporation | Concurrent patch to logical partition manager of a logically partitioned system |
| US5983337A (en) * | 1997-06-12 | 1999-11-09 | Advanced Micro Devices, Inc. | Apparatus and method for patching an instruction by providing a substitute instruction or instructions from an external memory responsive to detecting an opcode of the instruction |
| US6438664B1 (en) | 1999-10-27 | 2002-08-20 | Advanced Micro Devices, Inc. | Microcode patch device and method for patching microcode using match registers and patch routines |
| JP2001184203A (ja) * | 1999-12-24 | 2001-07-06 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | プログラム修正装置 |
| US7464248B2 (en) * | 2005-04-25 | 2008-12-09 | Mediatek Incorporation | Microprocessor systems and bus address translation methods |
| US7441102B2 (en) * | 2006-02-28 | 2008-10-21 | Freescale Semiconductor, Inc. | Integrated circuit with functional state configurable memory and method of configuring functional states of the integrated circuit memory |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5333337B2 (de) * | 1973-08-21 | 1978-09-13 | ||
| US3934227A (en) * | 1973-12-05 | 1976-01-20 | Digital Computer Controls, Inc. | Memory correction system |
-
1975
- 1975-10-16 US US05/622,939 patent/US4028683A/en not_active Expired - Lifetime
-
1976
- 1976-10-04 SE SE7610996A patent/SE410663B/xx unknown
- 1976-10-13 DE DE2646162A patent/DE2646162C3/de not_active Expired
- 1976-10-13 GB GB42617/76A patent/GB1528100A/en not_active Expired
- 1976-10-14 CA CA263,379A patent/CA1070431A/en not_active Expired
- 1976-10-14 FR FR7630917A patent/FR2328262A1/fr active Granted
- 1976-10-14 JP JP12236476A patent/JPS5249738A/ja active Granted
- 1976-10-15 NL NL7611422A patent/NL7611422A/xx not_active Application Discontinuation
- 1976-10-15 IT IT28378/76A patent/IT1073061B/it active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE410663B (sv) | 1979-10-22 |
| NL7611422A (nl) | 1977-04-19 |
| CA1070431A (en) | 1980-01-22 |
| GB1528100A (en) | 1978-10-11 |
| US4028683A (en) | 1977-06-07 |
| SE7610996L (sv) | 1977-04-17 |
| DE2646162B2 (de) | 1979-11-29 |
| JPS5249738A (en) | 1977-04-21 |
| DE2646162C3 (de) | 1980-08-14 |
| FR2328262B1 (de) | 1981-10-23 |
| FR2328262A1 (fr) | 1977-05-13 |
| IT1073061B (it) | 1985-04-13 |
| JPS5543134B2 (de) | 1980-11-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2646162A1 (de) | Speicherersatzschaltung | |
| DE2646163C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Ersetzen fehlerhafter Informationen in Speicherplätzen eines nicht veränderbaren Speichers | |
| DE2328869C2 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Betreiben eines digitalen Speichersystems | |
| EP0038947B1 (de) | Programmierbare logische Anordnung | |
| DE69127241T2 (de) | Programmierbare Schaltung zur Leistungsverminderung in einer programmierbaren logischen Schaltung | |
| DE69520665T2 (de) | Anordnung von nichtflüchtigen EEPROM,insbesondere Flash-EEPROM | |
| DE3687787T2 (de) | Speicherzugriff-steuerungsschaltung. | |
| DE2922597A1 (de) | Cache-speicher und verfahren zum betrieb einer datenverarbeitungsanlage | |
| DE2400064A1 (de) | Speicherpruefanordnung und diese verwendendes endgeraetsystem in einem datenverarbeitungssystem | |
| DE2151472A1 (de) | Mikroprogrammspeicher fuer Elektronenrechner | |
| DE2926322C2 (de) | Speicher-Subsystem | |
| DE69301535T2 (de) | Integrierte Schaltung mit Mikroprozessor, Speicher und internen Konfigurierbaren Peripherie | |
| DE1901806A1 (de) | Schaltungsanordnung zur Kompensation schadhafter Speicherzellen in Datenspeichern | |
| DE4213574C2 (de) | Halbleiterspeichereinrichtung und Betriebsverfahren dafür | |
| DE2744359C2 (de) | ||
| DE1906940A1 (de) | Speicher mit Redundanz | |
| DE2554502B2 (de) | ||
| DE1260532B (de) | Speicher mit Kenn-Wert-Aufruf | |
| DE3024153A1 (de) | Speicher-subsystem | |
| EP0902924B1 (de) | Redundanzspeichervorrichtung mit rom-speicherzellen | |
| DE69227144T2 (de) | Programmierbare logische Einheit | |
| DE3820728A1 (de) | Verfahren zum pruefen eines festwertspeichers und anordnung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE3828289C2 (de) | ||
| DE2242009C2 (de) | Verfahren und Anordnung zum Erkennen, ob im Mikroprogramm einer Datenverarbeitungsanlage vorgesehene Verzweigungsoperationen ausgeführt werden | |
| DE2744252C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |