DE1930448B - Fotografische Kamera mit Lichtmessung durch das Objektiv und einer elektrischen Verschlußsteuerschaltung - Google Patents
Fotografische Kamera mit Lichtmessung durch das Objektiv und einer elektrischen VerschlußsteuerschaltungInfo
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Description
Die Erfindung betrilTt eine fotografische Kamera infolge einer Antriebsverbindung mit einem media
mit Lichtmessung durch das Objektiv und einer nischen Element, das die Bewegung des Sucher
elektrischen Verschlußsteuerschaltung, in der ein der spiegeis steuert, so daß noch eine Auswertung de
Ohjekthelligkeit entsprechendes und mit einem licht- Objekthelligkeit unmittelbar vor der eigentliche)
empfindlichen Schaltelement erzeugtes Signal über 5 Aufnahme möglich ist und eine genauere Bestim
eine Auswertschaltung einer Speichervorrichtung zu- mung der Belichtungszeit erfolgt. Außerdem win
geführt wird, die bei Verschlußbetätigung von der eine Verfälschung der Auswertung infolge abrupte
Auswerteschaltung abgetrennt und mit einer Zeit- Lichtänderungen vermieden, da die Umschaltung zi
geberschaltung verbunden wird, die die Verschluß- einem Zeitpunkt durchgeführt wird, zu dem eim
ablaufzeit entsprechend dem gespeicherten Signal io solche abrupte Lichtänderung nicht mehr auftretei
einstellt. *" kann. Die Steuerung von elektrischen Umschalten
Eine Kamera dieser Art ist beispielsweise durch durch den Auslöser bzw. die Spiegelbewegung is
die USA.-PatentscVift 3 324 779 bekannt. Bei der zwnr an sich bereits bekannt (vgl. z. B. USA.-Patent
dabei durchgeführten Innenlichtmessung durch das schrift 3 349 678). Bei einer Anordnung nach de
Objektiv muß das lichtempfindliche Schaltelement 15 Erfindung handelt es sich jedoch nicht lediglich un
während des Verschlußablaufes entweder aus dem eine einfache Umschaltung, sondern es ist eine be
Strahlengang des Objektlichts heraus bewegt oder, stimmte Funktionsfolge verwirklicht, die mit nu:
beispielsweise bej einer einäugigen Spiegelreflex- einem einzigen bewegten Element erreicht wird
kamera, in geeigneter Weise abgeschirmt werden. Dadurch ergibt sich bei geringstmöglichem Aufwanc
Daher muß vor" der eigentlichen Aufnahme der 20 eine einfach aufgebaute Vorrichtung, die zuverlässig
jeweils gemessene Lichtwert mit Hilfe einer Speicher- und genau arbeitet.
vorrichtung vorübergehend gespeichert werden, da- Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel dei
mit sich Trotz dem Ausfall des lichtempfindlichen Erfindung in Anwendung auf eine einäugige Spiegel-
Schaltelements eine genaue Einstellung der Beiich- reflexkamera an Hand der Figuren beschrieben. Ei
tungszeit verwirklichen läßt. 2.5 zeigt
Hierzu sind in einer Anordnung der bekannten Fig. 1 in Ansicht ein Ausführungsbeispiel dei
Art mehrere Schaltvorgänge nacheinander durch- Erfindung zusammen mit einem Blockschema dei
zuführen. Zunächst ist der Schalter für die Speise- Steuerschaltung für den elektrisch gesteuerten Ver-
stromquelle zu schließen. Dann wird der mit dem Schluß;
lichtempfindlichen Schaltelement erhaltene, der 30 Fig. 2 und 3 erläutern in ähnlichen Darstellungen
Objekthelligkeit entsprechende Wert gespeichert. die Funktion des Mechanismus.
Schließlich muß vor dem Abschin en des licht- Die im Blockschema dargestellte Steuerschaltung
empfindlichen Schaltelements oder seiner Bewegung für den elektrisch gesteuerten Verschluß besitzt einen
aus dem Strahlengang des Objektlichtes heraus eine Meßteil la, der ein lichtempfindliches Element ent-
Umschaltung der Speichervorrichtung von der Aus- 35 hält und mit einem Ausgleichskreis 1 b verbunden
warteschaltung auf die Zeitgeberschaltung vorgenom- ist, einen Aufnahmebedingungsteil ' c. der ebenfalls
men werden. Damit ist jedoch der Nachteil verbun- mit einem Ausgleichskreis 1 d verbunden ist, einen
den. daß Änderungen des Objektlichtes, die im Rechenkreis Ie, an den die kombinierten Ausgänge
Zeitraum zwischen dieser Umschaltung und der der Ausgleichskreise Xb und Xd angelegt werden,
eigentlichen Aufnahme noch auftreten können, nicht 40 einen Speicherkreis 1 / zum vorübergehenden Spei-
fiir die Lichtmcssiing erfaßt werden. Wird die Licht- ehern einer der Objekthelligkeit entsprechenden,
messung später durchgeführt, so kann sie durch die elektrischen Größe, die durch einen von dem
iibrupte Änderung des auf das lichtempfindliche Rechenkreis 1 e durchgeführten Rechenvorganc er-
Schaltclemcnt fallenden Lichtes verfälscht werden. halten wird, und einen Zeitsteuerungskreis 1 5'. der
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine 45 in Abhängigkeit von dem Wert arbeitet, der in dem
einfache Vorrichtung zu schaffen, die die Umschal- Speicherkreis 1 / gespeichert ist.
tung der Speichervorrichtung von der Auswerte- Die Zeichnung zeigt ferner eine Stromquelle 2, ein
Schaltung auf die Zeitgcbcrschallung so durchführt. Spicgclgehäiisc 3, ein Spannglied 4, das in der Pfcil-
ilaß cine Auswertung des Objektlichtes möglichst richtung hin- und herbewegbar ist und cine An-
nocli kurz vor der eigentlichen Aufnahme erfolgt 50 triebsverbindung mit einer Verschlußspann- oder
und dabei eine Verfälschung dieser Auswertung Filmt ansportvorrichtung besitzt, sowie einen Spann-
infolge abrupter Liehländerungen am liclitempfind- hebel 5 für eine bekannte Spiegclrückstcllvorrich-
lichen Schaltelement verhindert wird. tung. Der Spannhebel 5 ist zusammen mit einem
Eine Kamera der eingangs genannten Art ist zur Spiegelhochschwenkhcbel 7 durch eine Welle 6
Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß derart aus- 55 schwenkbar in dem Spicgelgchäusc 3 gelagert. Der
gebildet, daß ein vom Auslöser bewegtes, mehr- Spannhebel 5 und der Spiegelhochschwcnkhebel 7
anniges Element vorgesehen ist, dessen einer Arm stehen über eine Spiegelhochschwcnkfeder 11 und
bei Betätigung des Auslösers erst einen Strom- einen Federanlenkzapfen 10 miteinander in Wir-
qucllenschalter schließt, und daß ein zweiter Arm so kungsverbindung. Eine Rückstellfeder 8 trachtet, den
angeordnet ist, daß er bei weiterer Betätigung des 60 Spannhebel 5 in der Zeichnung im Gegensinn des
Auslösers einen Umschalter betätigt, der das Aus- Uhrzeigers zu bewegen. Tn der Einstellung dieser
gangssignal eines an sich bekannten fotometrischen Bewegung wird der Spannhebel 5 von dem Spiegel-
Rechenkreiscs vom Speicherkreis trennt und diesen hoclischwenkliebel 7 und einem Anschlag 12 fest-
an den Zeitsteuerkreis anlegt, und daß ein dritter gehalten, der an dem Spiegclgehäuse 3 befestigt ist.
Arm anschließend die Sperre für die Spiegclbcwe- 65 Der Arm 5« des Spannhebels 5 greift an dem Spann-
gimg aufhebt. glied 4 an. Ein Endteil des Spiegelhochschwenk-
Die Umschaltung der Speichervorrichtung erfolgt hebeis 7 ist mit einer Nut la verschen. Ein auf einer
also nach Schließung des Stromquellenschalters Welle 15 drehbar angeordneter Spiegclträger 14 hat
einen Lappen 14«, cn dem ein Zapfen 16 befestigt
kt. Der Zapfen 16 durchsetzt einen Schlitz 3a des
Spiegelgehüuses 3 und greift in die Nut 7« ein.
An dem Spiegelträger 14 ist ein Spiegel 13 befhiigt,
der von einem Anschlag 17 in einer bestimmten Stellung gegenüber dem Strahlengang gehalten
*ird. Der eine Arm 7/i des Spiegelhochschwenkhulvls
7 greift an einem Blendenkupplungsglied 34 an und steht daher in Antriebsverbindung mit einer
ni-'ht gezeigten Blendensteuerung. Ein anderer Arm Ic ist so angeordnet, daß er am Ende der Aufwaiiss^iwenkang
des Spiegelhochschwenkhebels 7 an ei ium Sperrglied 35 für den vorlaufenden Vorhang
d-< VerschlussLS angreift.
Dun;h eine Welle 19 ist in dem Spiegelgehäuse 3 ein Sperrhebel 18 schwenkbar gelagert, den eine
1: .!er 20 in der Zeichnung im Uhrzeigersinn gegen
linen Anschlag 21 zu bewegen trachtet. Der eine I-ndteil des Sperrhebels 18 bildet einen Haken 18«,
ti ι an einem Zapfen 9 angreift, der an dem Spannfcjiul
5 befestigt ist und auch als Federanlenkteil tv. nt. Der andere Endteil 18 δ ist in der Bewegungstalrn
eines Auslösegliedes 22 angeordnet, das infolg. einer Antriebsverbindung mit dem nachlaufenden
Vorhang des Verschlusses am Ende der Bewegung ti;.·* pachlaufenden Vorhangs des Verschlusses eine
lin- und hergehende Bewegung in der Pfeilrichtung ausführt.
fHirch eine Welle 25 ist in dem Spieöelgehüuse 3 ein
ricrarnviger Steuerhebel 23 schwenkbar gelagert, den
tine Feder 26 in der Zeichnung im Gegensinn des l'hrzcigers gegen einen Anschlag 27 zu bewegen
!"achtet. Der Endrand des Arms 23« des Steuerhebels
23 bildet eine bogenförmige Kurve, die auf <ler Welle 25 zentriert ist. Der Arm 23« ist so angeordnet,
daß er an einem Anschlag 24 angreift, der tu dem Spiegelhochschwenkhebel 7 belestigt ist.
ViVnn der Spiegelhochschwenkmechanismus gespannt
i<. d.h. die Federn 8 und 11 gespannt sind, verhindert
der Angriff des Arms 23« an dem Anschlag 24,
Haß der Spiegclhochschwcnkhebel 7 den Spiegel aufivärtsschwcnkt. Andere Armteile 23/' und 23c sind
mit elektrisch isolierenden Zapfen 28 und 29 verleben,
die einem Stromquellenschaltcr 31 und einem Schalter 32 des Speicherkreises I/ benachbart sind.
|jiese beiden Schalter sind auf einer Isolierplatte 33
montiert. Ein weiterer Armteil 23el des Hebels 23
Jreift an einem Auslöser 30 an, der eine auftnd abwärts hin- und hergehende Bewegung durchführt.
Die Zapfen 28 und 29 und die Schalter 31 und 32 lind relativ zueinander so angeordnet, daß bei einer
im Uhrzeigersinn erfolgenden Verschwenkung des tieiicrhebeis 23 zuerst der StiOmqucllenschallcr 31
geschlossen wird und dpiin der Schalter 32 des
Arbeitskreises 1 / den Stcucrkreis des elektrisch gesteuerten Verschlusses von dem Rechenkreisle auf
den Zeitsteucrkreis 1 g umschaltet. Mit 36 ist eine Filmfläche bezeichnet.
Nachstehend wird die Wirkungsweise einer wie vorstellend beschrieben ausgebildeten Kamera angegeben.
F i g. 1 zeigt den Zustand der Kamera nach einem Aufnahmevorgang. Vor der nächsten Aufnahme wird
zunächst ein Filmtransport durchgeführt, wodurch das Spannglied 4 in Fig. 1 nach links bewegt wird
und an dem Endteil Sa des Spannhebels 5 angreift, so daß dieser gegen die Wirkung der Rückstellfeder 8
in Fig. I im Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Gleichzeitig greift der Anschlag 24 des Spiegelhochschwenkhebels
7 an dem Armteil 23« des Steuerhebels 23 an, so daß der Spiegelhochschwenkhebel 7 nicht im
Uhrzeigersinn schwenken kann. Durch die Verschwenkung des Spannhebels 5 wird daher die
Spiegelhochschwenkfeder 11 gespannt. Am Ende dieses Vorganges erreicht der Federanlenkzapfen 9
des Spannhebels 5 die SchrägfTäche des Sperrhebels
ίο 18 und läuft der Zapfen 18 über dieser Schrägfläche,
so daß der Hebel 18 gegen die Wirkung der Feder 20 in F i g. I im Gegensinn des Uhrzeigers verschwenkt
wird. Infolgedessen greift der Zapfen 9 an einem hakenförmigen Teil 18a an. Der Filmtransport- und
Verschlußspannvorgang ist jetzt durchgeführt worden, worauf das Spannglied4 in Fig. 1 nach rechts
zurückkehrt. Der Spannhebel 5 bleibt in der verschwenkten Stellung, >/obei der Federanlenkzapfen 9
an dem hakenförmigen Teil 18 a des Sperrhebels 18 angreift und die Rückstellfeder 8 und die Spiegelhochschwcnkfeder
11 gespannt sind (F i g. 2). Die Kamera ist jetzt aufnahmebereit.
Jetzt wird der Aufnahmevorgang eingeleitet: Wenn der Auflöser30 in der Richtung des Pfeils in Fig. 2
gedruckt wird, greift er an dem Arm23ii des Steuerhebels
23 an, so daß dieser in F i g. 2 im Uhrzeigersinn gegen die Wirkung der Feder 26 geschwenkt
wird. Durch diese Verschwenkung des Steuerhebels 23 wird zunächst der Stromquellenschalter 31 geschlossen
und dadurch die Steuerschaltung 1 des elektrisch gesteuerten Verschlusses eingeschaltet. In
diesem Zeitpunkt ist der Schalter 32 des Speicher kreises 1/ noch an dem mit dem Rechenkreis Ϊ e
verbundenen Kontakt geschlossen, so daß die von dem Objekt kommenden dnd lurch das Objektiv
der Kamera tretenden Lichtstrahlen in dem Lichtmeßteil 1« eine der Objekthelligkeit entsprechende
elektrische Größe, beispielsweise einen Widerstandswert, einstellen. In Abhängigkeit von anderen Aufnahmebedingungen
als der Objekthelligkeit, z. B. dem eingestellten Blendenwert oder der Empfindlichkeit
des verwendeten Films, wird in dem Aufnahmebedingungsteil 1 c ebenfalls eine elektrische Größe
eingestellt. Der Aufnahmebedingungsteil 1 c besitzt beispielsweise einen Regelwiderstand. Diese beiden
elektrischen Größen werden über je einen Ausglcich;,krcis \b bzw. \d an den Rechenkreisle
angelegt, in dem eine elektrische Größe berechnet wird, die der richtigen Belichtungszeit entspricht.
Diese Berechnung führt zur Erzeugung eines Informationsausganges, der übe: den Schalter 32 an den
Spcichcrkrcis I / abgegeben und dort -tls elektrische
Größe gespeichert wird.
Beim weiteren Absvärtsdrücken des Auslösers 30 wird der Steuerhebel 23 in F i g. 2 im Uhrzeigersinn
verschwenkt, so daß der Schalter 32 den Speicherkreis 1/ vom Rechenkreisle trennt und mit dem
Zeitsteuerungskreis 1 g vevbindet. In diesem ist in dem Speicherkreis 1/ eine elektrische Größe gespeichert,
die der Objekthelligkeit entspricht und in den Zeiistcuerungskreis 1 g eingegeben wird.
Im letzten Teil der Abwärtsbewegung des Auslösers 30 wird der Arm 23« des Steuerhebels 23 von
dem Anschlag 24 abgerückt. Da die Sperrfunktion
des Anschlages 24 jetzt aufgehoben ist, bewirkt die
gespannte Spiegelhochschwenkfeder 11, daß der
Spiegelhochschwenkhebel 7 in F i g. 2 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, bis er durch seinen Anschlag
an dem Fecleranlenkzapfen 10 des Spannhebels 5 angehallen wird (F i g. 3).
Infolge dieser Bewegung des Spiegelhochschwenkhebels 7 greift die untere Fläche des Armteils Ha
des Steuerhebels 23 an dem bogenförmigen Teil 24 a des Anschlages 14 an. Infolge des Drückens des
Auslösers 30 und der von dem Spiegelhochschwenkhebel 7 bewirkten Verschwenkung des Steuerhebels
23 wird dieser in der in Fig. 3 gezeigten Stellung festgehalten. Bei hochgeschwenktem Spiegelhochschwenkhebel
7 bleibt daher der Stromquellenschalter 31 geschlossen und wird der Schalter 32 in einem
Zustand gehalten, in dem er eine Verbindung mit dem Zeitsteuerungskreis ig herstellt. Daher braucht
der Auslöser 30 nicht im gedrückten Zustand gehalten zu werden. Wenn der Auslöseknopf 30 losgelassen
wird und aufwärts in die in Fig. I gezeigte Stellung zurückkehrt, beeinflußt dies weder den
Verschlußauslösemechanismus noch die Steuerschaltung für den Verschluß.
Beim Aufwärtsschwenken des Spiegelhochschwenkhebels 7 schiebt der Arm7ft das mit der
Blende gekuppelte Glied 34 abwärts (F i g. 2). wodurch über eine nicht gezeigte Blendensteuereinrichtung
die Blende des Kameraobjektivs auf einen vorherbestimmten Wert verkleinert wird. Durch den in
die Nut Ta des einen Arms des Hebels 7 eingreifenden
Zapfen 16 wird der Spiegel 13 in F i g. 2 im Gegensinn des Uhrzeigers um die Welle 15 verschwenkt.
Infolgedessen wird ein zu der Filmfläche 36 führender Aufnahmestrahlengang hergestellt,
während der zu dem Suchersystem führende Strahlengang blockiert wird. Da die von dem Lichtmeßteil
1 α erzeugte und transformierte elektrische Größe in dem Speicherkreis gespeichert ist, wird die Funktion
des elektrisch gesteuerten Verschlusses nicht dadurch beeinflußt, daß infolge der Bewegung des
Spiegels 13 der vorher zu dem Lichtmeßteil 1 a führende Strahlengang jetzt blockiert ist. Am Ende
der Schwenkbewegung des Spiegelhochschwenkhebels 7 greift dessen Arm Tc an dem Sperrglied 35
für den vorlaufenden Verschlußvorhang an. so daß dieser abläuft. Nach dem Verstreichen einer Belichtungszeit,
die von dem Zeitsteuerungskreis 1 g in Abhängigkeit von der Objekthelligkeit und anderen
Aufnahmebedingungen gesteuert wird, läuft der nachlaufende Verschlußvorhang ab. wodurch der
Aufnahmevorgang beendet wird.
Am Ende des Ablaufs des nachlaufenden Vorhanss sreift das mit ihm in Antriebsverbindung
stehende Auslöseglied 22 an dem Sperrhebel 18 an und bewegt es sich in Fig. 3 nach links, so daß der
Sperrhebel 18 gegen die Wirkung der Feder 20 im Gegensinn des Uhrzeigers verschwenkt und sein
hakenförmiger Teil 18η von dem Federbefestigungszapfen
9 des Spannhebels 5 abgerückt wird. Infolgedessen wird der Spannhebel 5 in Fig. 3 im Gegensinn
des Uhrzeigers verschwenkt, wobei er mit dem Spiegelhochschwenkhebel 7 zusammenwirkt und diesen
im gleichen Sinn verschwenkt, bis der Spannhebel 5 an dem Anschlag 12 angehalten wird. Nach
der Einwirkung auf den Sperrhebel 18 kehrt das Auslöseglied 22 in seine Ausgangsstellung zurück.
Während der Rücksfellbewegung des Spiegelhochichwenkhebels 7 wird der aus dem Aufnahmestrah-
;r.gang herausgezogene Spiegel 13 durch den in die STut7fl eingreifenden Zapfen 16 in Fig. 3 im Uhr-
:eigersinn zurückgeschwenkt. Dabei schwenken die Arme Uh und lic in Fig. 3 im Gegensinn des
Uhrzeigers zurück, so daß auch das Blendenkupplungsglied
34 und das Sperrglied 35 für den vorlaufenden Vorhang zurückgestellt werden und der
Mechanismus in einen Zustand zurückkehrt, in dem die Blende ganz geöffnet und der vorlaufende Vorhang
blockiert ist (Fig. I). Der Arm Ha des Steuerhebels 23 ist von dem bogenförmigen Teil 2Aa
des Anschlages 24 abgerückt, so daß der Steuerhebel
»o 23 unter der Wirkung der Feder 26 in Fig. 3 im
Gegensinn des Uhrzeigers zurückgeschwenkt und von dem Anschlag in der in Fig. 1 gezeigten Stellung
festgehalten wird, worauf der Steuerhebel 23 wieder an dem Anschlag 24 angreifen kann. Durch die Wirkung
der Isolierzapfen 28 und 29 wird der Stromquellenschalter 31 geöffnet und der Schalter 32 des
Speicherkreises 1/ wieder auf den Rechenkreisle
umgelegt. Die Steuerschaltung wird daher in den in F i g. 1 gezeigten Zustand zurückgestellt, worauf sie
den nächsten Aufnahmevorgang durchführen kann. In dem vorstehend angegebenen Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kamera erfolgt das
Umlegen des Schalters 32 des Speicherkreises 1 / während des Hochschwenkens des Spiegels infolge
einer Antriebsverbindung mit dem Steuerhebel 23.
Auch in einem Innenlicht-Meßsystem, in dem zur Messung die durch den Spiegel hinclurchgetretenen
Lichtstrahlen verwendet werden, kann zum Umschalten des Speicherkreises dieselbe Schalteranordnung
verwendet werden wie in dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel. In Innenlicht-Meßsystemen,
einschließlich solcher für einäugige Spiegelreflexkameras, bei denen die durch das
Objektiv tretenden Lichtstrahlen direkt empfangen
werden, wird im allgemeinen eine Anordnung gewählt, in der vor dem öffnen des Verschlusses das
lichtempfangende Element aus dem Aufnahmestrahlengang herausgezogen wird. In diesem Fall
kann dasselbe Ergebnis erhalten werden wie mit dem Schalter 32 des Speicherkreises 1 / des vorstehend
angegebenen Ausführungsbeispiels, wenn der Umschalter mit der Sperrplatte gekuppelt wird, die das
lichtempfangende Element in der Lichtmeßstellung hält. In dem vorstehend beschriebenen Ausführungs-
beispiel wird der Schalter 32 nach der Durchführung des Aufnahmevorganges automatisch auf den
Rechenkreis umgeschaltet. Diese Umschaltung nuß jedoch nicht unbedingt automatisch erfolgen, sondern
kann auch infolge einer geeigneten Antricbsverbindung während des Spannens des Verschlusses
oder des Filmtransports für die nächste Aufnahme vorgenommen werden.
Claims (4)
1. Fotografische Kamera mit Lichtmessuns durch das Objektiv und einer elektrischen Verschlußsteuerschaltung,
in der ein der Objekthelligkeit entsprechendes und mit einem lichtempfindlichen Schaltelement erzeugtes Sisnal
über eine AuswerteschaJtung einer Speichervorrichtung zugeführt wird, die bei Verschlußbetätigung
von der Auswerteschaltung abgetrennt und mit einer Zeitgeberschaltung verbunden
wird, die die Verschlußablaufzeit entsprechend dem gespeicherten Signal einstellt, dadurch
gekennzeichnet, daß ein vom Auslöser(30) bewegtes, mehrarmiges Element (23) vorgesehen
Ist, dessen einer Arm (23 ft) bei Betätigung des Auslösers (30) erst einen Stromquellenschalter
(31) schließt, und daß ein zweiter Arm (23c) so ingeordnet ist, daß er bei weiterer Betätigung
des Auslösers (30) einen Umschalter (32) betätigt, tier das Ausgangssignal eines an sich bekannten
lotometrischen Rechenkreises (1 e) vom Speicherlireis
(I f) trennt und diesen an den Zeitsteuerkreis (Ig) anlegt, und daß ein dritter Arm (23a)
anschließend die Sperre (24) für die Spiegelbewegung aufhebt.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (32) infolge einer
beim Ablaufen des nachlaufenden Verschlußvorhanges wirkenden Entsperrung (22,18, 5,7)
des in Aufnahmestellung befindlichen Spiegels (13) zurückstellbar ist.
3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Arm (23 a) in Aufnahmestellung
des Spiegels (13) an der Sperre (24) so anliegt, daß er durch eine mit dem mehrarmigen
Element (23) verbundene Feder (245) zurückstellbar
ist, wenn die Sperre (24) durch mit dem nachlaufenden Verschlußvorhang gekoppelte
Entsperrelemente (22,18, 5, 7) aus seinem Bewegungsbereich
entfernt wird.
4. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter infolge einer beim
Spannen des Verschlusses wirksamen Antriebskopplung zurückstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109551/2
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