DE1929362C3 - Stopf aggregat zum Unterstopfen von Gleisschwellen - Google Patents
Stopf aggregat zum Unterstopfen von GleisschwellenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B27/00—Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
- E01B27/12—Packing sleepers, with or without concurrent work on the track; Compacting track-carrying ballast
- E01B27/13—Packing sleepers, with or without concurrent work on the track
- E01B27/16—Sleeper-tamping machines
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- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Stopfaggregdt zum Unter· «topfen von Gleisschwellen mit mindestens einem Paar
im dasselbe Schwellenfach eintauchenden, das Bettungsmaterial
durch Spreizen verdichtenden Stopfplatten, die am unteren Ende von zwei Kipphebeln starr befe-
»tigt sind, welche jeweils um eine quer zum Gleis verlaufende
Achse schwenkbar und oberhalb der Stopfplatten durch eine an ihnen angelenkte Verstellvorrichtung
miteinander verbunden sind.
Stopfaggregate der vorstehend angegebenen Art sind bereits bekannt und weisen u. a. gegenüber solchen +5
Stopfaggregaten, bei denen die Stopfplatten zu beiden Seiten einer Schwelle in benachbarte Schwellenfächer
eintauchen und durch zangenähnliches Gegeneinander- «rbeiten der beiden Stopfplatten die umfaßte Schwelle
unterstopfen, den Vorteil auf, daß sie ohne Umrüstung tür Unterstopfung einer Schwelle, die ein beidseitiges
Unterstopfen nicht zuläßt, verwendet werden können.
Ein Stopfaggregat dei eingangs erwähnten Art ist Gegenstand des älteren Patents 1910 652. Beim Gegenstand
dieses älteren Patents sind die Stopfplatten am unteren Ende eines ihnen zugeordneten Kipphebels
starr befestigt und alle Kipphebel auf einer gemeinsamen, quer zum Gleis und etwa waagerecht verlaufenden
Achse gelagert, wobei die Stopfplatten in der Ausgangsstellung eng benachbart und im wesentlichen paralle!
zueinander stehen, während die oberen Teile der Kipphebel eines Paares voneinander einen weiteren
Abstand haben und über eine zwischen ihnen angeordnete Verstellvorrichtung zu einer gegenläufigen
Schwenkbewegung veranlaßt werden.
Bei diesem Stopfaggregat besteht nun der Nachteil, daß die Stopfrichtung der Stopfplatten eine nach oben
weisende Komponente besitzt. Hierdurch ist es nicht
möglich, die geforderten Toleranzen bei der Überarbeitung
oder Neuverlegung von Gleisen annähernd einzuhalten, und zwar im wesentlichen aus zwei Giünden.
Einerseits verursacht die schräg nach oben, auf den Schwellenkörper zuweisende Stopfrichtung einen
Druckberg unterhalb des Schwellenkörpers, der sich im Querschnitt nach unten'verjüngt, d. h„ theoretisch unmittelbar
nach dem Arbeitsvorgang einen negativen Böschungswinkel besitzt. Ein solcher Böschungswinkel
ist naturgemäß nicht von langer Dauer, und es stellt sich nach relativ kurzer Betriebszeit der Gleise ein positiver
Böschungswinkel des Druckberges selbsttätig ein Diese selbsttätige Einstellung des Böschungswinkels
durch Abrutschen des aufgetürmten Bettungsmaterials verursacht aber wiederum zwangsläufig eine
Absenkung der Gleisanlage, die beim Unterstopfen des Schwellenkörpers mit berücksichtigt werden muß.
Hierdurch wird es außerordentlich schwierig, die geforderten Toleranzen einzuhalten.
Die zweite Ungenauigkeit in der Gleisnivellierung
ergibt sich infolge des »Überdrückens« beim Stopfvorgang. Dieses Überdrucken ist eine gewisse Anhebung
des Schwellenkörpers beim Unterstopfen, die daher rührt, daß beim Stopfvorgang mit schräg nach oben
weisender Stopfkomponente zwangsläufig ein Teil der Gleisbettung hochgedrückt wird. Zwar wird bei Zurücknahme
des Stopfwerkzeuges diese Anhebung des Schwellenkörpers sofort wieder rückgängig gemacht,
doch erschwert dieses Überdrücken erheblich die genaue
Nivellierung des Gleises innerhalb der geforderten Toleranzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Stopfwerkzeug
zu schaffen, mit dem ein Druckberg hoher Festigkeit erzeugt werden kann und bei dessen Einsatz
ein Überdrücken vermieden wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Stopfaggregat der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch
gelöst.'daß jedem Kipphebel eine eigene Schwenkachse zugeordnet ist, und der Abstand der Schwenkachsen
so bemessen ist, daß die Schwenkachsen in der Arbeitsstellung lotrecht über den benachbarten Schwellen des
Schwellenfaches liegen, in das die Stopfplatten eintauchen.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Stopfaggregates bilden die Schwellen praktisch Begrenzungsanschläge
für die Schwenkbewegung der Kipphebel. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die im wesentlichen
schräg nach unten weisende Stopfrichtung eine horizontale und eine senkrecht nach unten weisende
Komponente besitzt, so daß schon beim Stopfvornang ein Druckberg geschaffen wird, der an der Basis
breiter ist als an der Spitze, so daß eine Änderung des Böschungswinkels durch selbständige Einstellung, wenn
überhaupt, nur noch in sehr geringem Maße erfolgt. Die dadurch vermiedene, nachträgliche Absenkung der
Gleislage ermöglicht eine einwandfreie Nivellierung des Gleises. Ferner wird mit dem erfindungsgemäßen
Stopfwerkzeug ein Überdrücken beim Stopfvorgang vollständig vermieden, weil eine nach oben gerichtete
Stopfkomponente fehlt.
Vorzugsweise ist der Abstand der Schwenkachsen verstellbar, so daß eine Anpassung an unterschiedliche
Schwellenfachbreiten möglich ist.
Das erfindungsgemäße Stopfaggregat ist insbesondere für Großstopfmaschinen geeignet, bei denen mehrere
Aggregate zu einer Maschine zusammengefaßt sind. In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung
sind bei einem Stopfaggregat mit zwei Paar'Stopfplat-
ten, die in benachbarte Schwellenfächer eintauchen, die Kipphebel der in das eine Schwellenfüch eintauchenden
Stopfplatten mittels Übertragungsstangen mit den entsprechenden Kipphebeln der Stopfplatten für das andere
Schwellenfach verbunden.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutei t, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Ausführungsform eines Stopfaggregates in schematiseher Darstellung,
F i g. 2 eint abgewandelte Ausführung der Anordnung gemäß Fig. 1.
Jedes der Stopfaggregate weist zwei Kipphebel 3 und 4 auf. Am unteren Ende eines jeden Kipphebels ist
eine Stopfplatte 1 starr befestigt.
Die Kipphebel 3 und 4 sind so ausgebildet, daß sich beim Eintauchen des Stopfaggregates in das Bettungsmaterial
die Stopfplatten in eng benachbarter und im wesentlichen paralleler Position befinden. Die oberen
Teile 3', 4' der Kipphebel eines Stopf aggregates haben ao voneinander einen weiteren Abstand und besitzen jeweils
ein Gelenk 6 bzw. 7. Zwischen diesen Gelenken liegt eine Verstellvorrichtung 5, die durch Verändern
ihrer wirksamen Länge eine gegenläufige Schwenkbewegung der beiden Hebel eines Stopfaggregates bewirkt
Die Schwenkbewegung der Kipphebel 3, 4 erfolgt jeweils um Schwenkachsen 10 und 11. Hierbei ist
es entscheidend, daß die Schwenkachsen 10, 11 einen Abstand voneinander besitzen, der mindestens gleich
der Schwellenfachbreite ist, wodurch sichergestellt wird, daß die Slopfrichtung der Stopfplatten horizontal
oder schräg nach unten ausgerichtet ist Die Schwellen 9 wirken dabei als Anschläge, durch die verhindert
wird, daß eine aufwärts gerichtete Stopfkomponente entstehen kann. In F i g. 1 ist für die Stopfplatte des
Kipphebels 4 in einem Diagramm gezeigt, daß die im wesentlichen schräg nach unten weisende Stopfrichtung
eine horizontale und eine senkrecht nach unten weisende" Komponente besitzt Die Ausführungsformen
gemäß F i g. 1 und 2 unterscheiden sich lediglich dadurch, daß die Gelenke 6 und 7, zwischen denen die
Verstellvorrichtung 5 befestigt ist, und die durch eine Verbindungsstange 12 starr gekoppelten Schwenkachsen
10 und U vertauscht sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Stopfaggregat zum Unterstopfen von Gleisschwellen mit mindestens einem Paar in dasselbe
Schwellenfach eintauchenden, das Bettungsmateria) durch Spreizen verdichtenden Stopfplatten, die am
unteren Ende von zwei Kipphebeln starr befestigt sind, welche jeweils um eine quer zum Gleis verlaufende
Achse schwenkbar und oberhalb der Stopf- i» platten durch eine an ihnen angelenkte Verstellvorrichtung
miteinander verbunden sind, dadurch gekenn?eichnet, daß jedem Kipphebel (3, 4)
eine eigene Schwenkachse (10, It) zugeordnet ist und der Abstand der Schwenkachsen so bemessen
ist, daß die Schwenkachsen in der Arbeitsstellung lotrecht über den benachbarten Schwellen (9) des
Schwellenfaches liegen, in das die Stopfplatten (1) eintauchen.
2. Stopfaggregat nach Anspruch 1, dadurch ge- ao kennzeichnet, daß der Abstand der Schwenkachsen
(10.11) verstellbar ist.
3. Stopfaggregat nach Anspruch 1 oder 2. mit zwei Paar Stopfplatten, die in benachbarte Schwellenfächer
eintauchen, dadurch gekennzeichnet, daß »5
die Kipphebel der in das eine Schwellenfach eintauchenden Stopfplatten mittels Übertragungsstangen
mit den entsprechenden Kipphebeln (3. 4) der Stopfplatten für das andere Schwellenfach verbunden
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691929362 DE1929362C3 (de) | 1969-06-10 | 1969-06-10 | Stopf aggregat zum Unterstopfen von Gleisschwellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691929362 DE1929362C3 (de) | 1969-06-10 | 1969-06-10 | Stopf aggregat zum Unterstopfen von Gleisschwellen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1929362A1 DE1929362A1 (de) | 1971-06-09 |
| DE1929362B2 DE1929362B2 (de) | 1974-08-15 |
| DE1929362C3 true DE1929362C3 (de) | 1975-04-10 |
Family
ID=5736564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691929362 Expired DE1929362C3 (de) | 1969-06-10 | 1969-06-10 | Stopf aggregat zum Unterstopfen von Gleisschwellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1929362C3 (de) |
-
1969
- 1969-06-10 DE DE19691929362 patent/DE1929362C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1929362B2 (de) | 1974-08-15 |
| DE1929362A1 (de) | 1971-06-09 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee | ||
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: FRANZ PLASSER BAHNBAUMASCHINEN-INDUSTRIEGESELLSCHA |
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| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: EIKENBERG, K., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. BRUEMMERSTEDT, H., DIPL.-ING. THOEMEN, U., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 3000 HANNOVER |
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