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DE1929362C3 - Stopf aggregat zum Unterstopfen von Gleisschwellen - Google Patents

Stopf aggregat zum Unterstopfen von Gleisschwellen

Info

Publication number
DE1929362C3
DE1929362C3 DE19691929362 DE1929362A DE1929362C3 DE 1929362 C3 DE1929362 C3 DE 1929362C3 DE 19691929362 DE19691929362 DE 19691929362 DE 1929362 A DE1929362 A DE 1929362A DE 1929362 C3 DE1929362 C3 DE 1929362C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tamping
plates
stuffing
threshold
pivot axes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691929362
Other languages
English (en)
Other versions
DE1929362B2 (de
DE1929362A1 (de
Inventor
Helmut Dipl.-Ing. 3001 Wuelferode Sieke
Rainer Dipl.-Ing. 3000 Hannover Sieke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Franz Plasser Bahnbaumaschinen Industrie GmbH
Original Assignee
Gleis- U. Strassenbautechnik Gmbh, 3000 Hannover
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gleis- U. Strassenbautechnik Gmbh, 3000 Hannover filed Critical Gleis- U. Strassenbautechnik Gmbh, 3000 Hannover
Priority to DE19691929362 priority Critical patent/DE1929362C3/de
Publication of DE1929362A1 publication Critical patent/DE1929362A1/de
Publication of DE1929362B2 publication Critical patent/DE1929362B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1929362C3 publication Critical patent/DE1929362C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B27/00Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
    • E01B27/12Packing sleepers, with or without concurrent work on the track; Compacting track-carrying ballast
    • E01B27/13Packing sleepers, with or without concurrent work on the track
    • E01B27/16Sleeper-tamping machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Stopfaggregdt zum Unter· «topfen von Gleisschwellen mit mindestens einem Paar im dasselbe Schwellenfach eintauchenden, das Bettungsmaterial durch Spreizen verdichtenden Stopfplatten, die am unteren Ende von zwei Kipphebeln starr befe- »tigt sind, welche jeweils um eine quer zum Gleis verlaufende Achse schwenkbar und oberhalb der Stopfplatten durch eine an ihnen angelenkte Verstellvorrichtung miteinander verbunden sind.
Stopfaggregate der vorstehend angegebenen Art sind bereits bekannt und weisen u. a. gegenüber solchen +5 Stopfaggregaten, bei denen die Stopfplatten zu beiden Seiten einer Schwelle in benachbarte Schwellenfächer eintauchen und durch zangenähnliches Gegeneinander- «rbeiten der beiden Stopfplatten die umfaßte Schwelle unterstopfen, den Vorteil auf, daß sie ohne Umrüstung tür Unterstopfung einer Schwelle, die ein beidseitiges Unterstopfen nicht zuläßt, verwendet werden können.
Ein Stopfaggregat dei eingangs erwähnten Art ist Gegenstand des älteren Patents 1910 652. Beim Gegenstand dieses älteren Patents sind die Stopfplatten am unteren Ende eines ihnen zugeordneten Kipphebels starr befestigt und alle Kipphebel auf einer gemeinsamen, quer zum Gleis und etwa waagerecht verlaufenden Achse gelagert, wobei die Stopfplatten in der Ausgangsstellung eng benachbart und im wesentlichen paralle! zueinander stehen, während die oberen Teile der Kipphebel eines Paares voneinander einen weiteren Abstand haben und über eine zwischen ihnen angeordnete Verstellvorrichtung zu einer gegenläufigen Schwenkbewegung veranlaßt werden.
Bei diesem Stopfaggregat besteht nun der Nachteil, daß die Stopfrichtung der Stopfplatten eine nach oben weisende Komponente besitzt. Hierdurch ist es nicht
möglich, die geforderten Toleranzen bei der Überarbeitung oder Neuverlegung von Gleisen annähernd einzuhalten, und zwar im wesentlichen aus zwei Giünden.
Einerseits verursacht die schräg nach oben, auf den Schwellenkörper zuweisende Stopfrichtung einen Druckberg unterhalb des Schwellenkörpers, der sich im Querschnitt nach unten'verjüngt, d. h„ theoretisch unmittelbar nach dem Arbeitsvorgang einen negativen Böschungswinkel besitzt. Ein solcher Böschungswinkel ist naturgemäß nicht von langer Dauer, und es stellt sich nach relativ kurzer Betriebszeit der Gleise ein positiver Böschungswinkel des Druckberges selbsttätig ein Diese selbsttätige Einstellung des Böschungswinkels durch Abrutschen des aufgetürmten Bettungsmaterials verursacht aber wiederum zwangsläufig eine Absenkung der Gleisanlage, die beim Unterstopfen des Schwellenkörpers mit berücksichtigt werden muß. Hierdurch wird es außerordentlich schwierig, die geforderten Toleranzen einzuhalten.
Die zweite Ungenauigkeit in der Gleisnivellierung ergibt sich infolge des »Überdrückens« beim Stopfvorgang. Dieses Überdrucken ist eine gewisse Anhebung des Schwellenkörpers beim Unterstopfen, die daher rührt, daß beim Stopfvorgang mit schräg nach oben weisender Stopfkomponente zwangsläufig ein Teil der Gleisbettung hochgedrückt wird. Zwar wird bei Zurücknahme des Stopfwerkzeuges diese Anhebung des Schwellenkörpers sofort wieder rückgängig gemacht, doch erschwert dieses Überdrücken erheblich die genaue Nivellierung des Gleises innerhalb der geforderten Toleranzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Stopfwerkzeug zu schaffen, mit dem ein Druckberg hoher Festigkeit erzeugt werden kann und bei dessen Einsatz ein Überdrücken vermieden wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Stopfaggregat der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst.'daß jedem Kipphebel eine eigene Schwenkachse zugeordnet ist, und der Abstand der Schwenkachsen so bemessen ist, daß die Schwenkachsen in der Arbeitsstellung lotrecht über den benachbarten Schwellen des Schwellenfaches liegen, in das die Stopfplatten eintauchen.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Stopfaggregates bilden die Schwellen praktisch Begrenzungsanschläge für die Schwenkbewegung der Kipphebel. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die im wesentlichen schräg nach unten weisende Stopfrichtung eine horizontale und eine senkrecht nach unten weisende Komponente besitzt, so daß schon beim Stopfvornang ein Druckberg geschaffen wird, der an der Basis breiter ist als an der Spitze, so daß eine Änderung des Böschungswinkels durch selbständige Einstellung, wenn überhaupt, nur noch in sehr geringem Maße erfolgt. Die dadurch vermiedene, nachträgliche Absenkung der Gleislage ermöglicht eine einwandfreie Nivellierung des Gleises. Ferner wird mit dem erfindungsgemäßen Stopfwerkzeug ein Überdrücken beim Stopfvorgang vollständig vermieden, weil eine nach oben gerichtete Stopfkomponente fehlt.
Vorzugsweise ist der Abstand der Schwenkachsen verstellbar, so daß eine Anpassung an unterschiedliche Schwellenfachbreiten möglich ist.
Das erfindungsgemäße Stopfaggregat ist insbesondere für Großstopfmaschinen geeignet, bei denen mehrere Aggregate zu einer Maschine zusammengefaßt sind. In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung sind bei einem Stopfaggregat mit zwei Paar'Stopfplat-
ten, die in benachbarte Schwellenfächer eintauchen, die Kipphebel der in das eine Schwellenfüch eintauchenden Stopfplatten mittels Übertragungsstangen mit den entsprechenden Kipphebeln der Stopfplatten für das andere Schwellenfach verbunden.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutei t, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Ausführungsform eines Stopfaggregates in schematiseher Darstellung,
F i g. 2 eint abgewandelte Ausführung der Anordnung gemäß Fig. 1.
Jedes der Stopfaggregate weist zwei Kipphebel 3 und 4 auf. Am unteren Ende eines jeden Kipphebels ist eine Stopfplatte 1 starr befestigt.
Die Kipphebel 3 und 4 sind so ausgebildet, daß sich beim Eintauchen des Stopfaggregates in das Bettungsmaterial die Stopfplatten in eng benachbarter und im wesentlichen paralleler Position befinden. Die oberen Teile 3', 4' der Kipphebel eines Stopf aggregates haben ao voneinander einen weiteren Abstand und besitzen jeweils ein Gelenk 6 bzw. 7. Zwischen diesen Gelenken liegt eine Verstellvorrichtung 5, die durch Verändern ihrer wirksamen Länge eine gegenläufige Schwenkbewegung der beiden Hebel eines Stopfaggregates bewirkt Die Schwenkbewegung der Kipphebel 3, 4 erfolgt jeweils um Schwenkachsen 10 und 11. Hierbei ist es entscheidend, daß die Schwenkachsen 10, 11 einen Abstand voneinander besitzen, der mindestens gleich der Schwellenfachbreite ist, wodurch sichergestellt wird, daß die Slopfrichtung der Stopfplatten horizontal oder schräg nach unten ausgerichtet ist Die Schwellen 9 wirken dabei als Anschläge, durch die verhindert wird, daß eine aufwärts gerichtete Stopfkomponente entstehen kann. In F i g. 1 ist für die Stopfplatte des Kipphebels 4 in einem Diagramm gezeigt, daß die im wesentlichen schräg nach unten weisende Stopfrichtung eine horizontale und eine senkrecht nach unten weisende" Komponente besitzt Die Ausführungsformen gemäß F i g. 1 und 2 unterscheiden sich lediglich dadurch, daß die Gelenke 6 und 7, zwischen denen die Verstellvorrichtung 5 befestigt ist, und die durch eine Verbindungsstange 12 starr gekoppelten Schwenkachsen 10 und U vertauscht sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche: 1
1. Stopfaggregat zum Unterstopfen von Gleisschwellen mit mindestens einem Paar in dasselbe Schwellenfach eintauchenden, das Bettungsmateria) durch Spreizen verdichtenden Stopfplatten, die am unteren Ende von zwei Kipphebeln starr befestigt sind, welche jeweils um eine quer zum Gleis verlaufende Achse schwenkbar und oberhalb der Stopf- i» platten durch eine an ihnen angelenkte Verstellvorrichtung miteinander verbunden sind, dadurch gekenn?eichnet, daß jedem Kipphebel (3, 4) eine eigene Schwenkachse (10, It) zugeordnet ist und der Abstand der Schwenkachsen so bemessen ist, daß die Schwenkachsen in der Arbeitsstellung lotrecht über den benachbarten Schwellen (9) des Schwellenfaches liegen, in das die Stopfplatten (1) eintauchen.
2. Stopfaggregat nach Anspruch 1, dadurch ge- ao kennzeichnet, daß der Abstand der Schwenkachsen (10.11) verstellbar ist.
3. Stopfaggregat nach Anspruch 1 oder 2. mit zwei Paar Stopfplatten, die in benachbarte Schwellenfächer eintauchen, dadurch gekennzeichnet, daß »5 die Kipphebel der in das eine Schwellenfach eintauchenden Stopfplatten mittels Übertragungsstangen mit den entsprechenden Kipphebeln (3. 4) der Stopfplatten für das andere Schwellenfach verbunden sind.
DE19691929362 1969-06-10 1969-06-10 Stopf aggregat zum Unterstopfen von Gleisschwellen Expired DE1929362C3 (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1929362A1 DE1929362A1 (de) 1971-06-09
DE1929362B2 DE1929362B2 (de) 1974-08-15
DE1929362C3 true DE1929362C3 (de) 1975-04-10

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ID=5736564

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DE1929362A1 (de) 1971-06-09

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee
EI Miscellaneous see part 3
EILA Invalidation of the cancellation of the patent
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: FRANZ PLASSER BAHNBAUMASCHINEN-INDUSTRIEGESELLSCHA

8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: EIKENBERG, K., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. BRUEMMERSTEDT, H., DIPL.-ING. THOEMEN, U., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 3000 HANNOVER

8339 Ceased/non-payment of the annual fee