DE1929246A1 - Amphibisches Bruecken- und UEbersetzfahrzeug - Google Patents
Amphibisches Bruecken- und UEbersetzfahrzeugInfo
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Description
klöckner-humboldt-deutzag-KÖLM 5 Köln-Deutz, den 4. Juni 1969
D 69/32 - TP mö/b -j
.Amphibisches Brücken- und Übersetzfahrzeug
Die Erfindung bezieht sich auf amphibische Brücken- und Übersetzfahrzeuge mit zusätzlichen Schwimmkörpern, die während
der Iiandfahrt über dem als Fahrzeugrumpf ausgebildeten
Hauptschwimmkörper gelagert und beiderseits um an den Längsseiten
des Hauptschwimmkörpers vorgesehene Drehzapfen seitlich herausklappbar sind.
Derartige Fahrzeuge, die vornehmlich für den militärischen Einsatz bestimmt sind, müssen sich bei Landfahrt in an
für eine Eisenbahn-Verladung begrenzten Maßen des Querschnittsprofils halten. Für den Übergang in die Verwendung für eine
Schwimmbrücke oder als Übersetzfahrzeug besteht die Forderung, daß die Umwandlung in kürzester Zeit und unter Zuhilfenahme
möglichst weniger Personen durchführbar ist.
Die Fahrzeuge sollen ferner in der Verwendung als Brükken-
und Übersetzfahrzeuge mittels der herausklappbaren Zusatz-Schwimmkörper in Weit- oder Engkoppelung auf mindestens
zwei verschiedene Größen der tragenden Deckflächen und entsprechend unterschiedliche Belastbarkeiten umstellbar sein.
Für diesen Zweck wurde beispielsweise in der deutschen Patentschrift 1 105 301 vorgeschlagen, daß die zusätzlichen
Schwimmkörper aus je zwei auf dem Haupt schwimmkörper übereinander
gelagerten und unter sich gelenkig verbundenen Teilschwimmkörpern bestehen. Dadurch wird es möglich, entweder
die zusätzlichen Schwimmkörper insgesamt aus ihrer Lage für
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die Landfahrt seitlich herauszuklappen (für Engkoppelung) oder durch weitere^ Ausfalten tier Teilschwimmkörper die
Deckfläche weiter zu vergrößern (für Weitkoppelung). Diese bekannte Lösung der Aufgabe erfüllt jedoch nicht eine weitere
Bedingung, nach der die zusätzlichen Schwimmkörper auch als Rampen für auf- und abfahrende Fahrzeuge verwendbar bzw.
umwandelbar sein sollen, damit Sonderfahrzeuge für diesen Zweck vermieden werden.
Beim Fahrzeug nach der Erfindung bestehen in Überein-Stimmung
mit dem vorher genannten Fahrzeug die zusätzlichen Schwimmkörper aus mindestens je zwei auf dem Hauptschwimmkörper
übereinander gelagerten und unter sich gelenkig verbundenen Teilschwimmkörpern. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzlichen Schwimmkörper zunächst insgesamt um zwischen dem Hauptschwimmkörper und den in Landfahrt
oberen Teilschwimmkörpern in halber Höhe des unmittelbar über dem Hauptschwimmkörper gelagerten TeilSchwimmkörpers
vorgesehene Drehzapfen herausklappbar sind und daß die nun oben liegenden Teilschwimmkörper nochmals um 180 ° in
demselben Dre'hsinn um an den Längsseiten zwischen den Teilschwimmkörpern
in Höhe der Fahrbahn angeordnete Drehzapfen herausklappbar sind. Danach haben sämtliche Schwimmkörper
eine durchgehende Höhe der als Ladefläche bzw* Fahrbahn dienenden
Deckfläche, die rechtwinklig zur Längsrichtung des Fahrzeuges maximal der dreifachen Breite des als Fahrzeug-'
rumpf ausgebildeten Hauptschwimmkörpers entspricht und damit für eine Weitkoppelung günstige Verhältnisse liefert.
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Der nach dem Herausklappen äußere !Feilschwimmkörper ist
erfindungsgemäß nochmals in der Weise unterteilt, daß ein im spitzen Winkel auslaufender und um Gelenkzapfen von unten
her herausklappbarer Teil das Endglied einer Rampe bildet. Diese Rampe hat, wenn die über dem Fahrzeugrumpf eingeklappten
Zusatzschwimmkörper jeweils die halbe Breite des Fahrzeugrumpfes einnehmen, somit maximal die dreifache Länge dieser
halben Breite. Die so gebildete Rampe von üblicher Länge unterscheidet sich von der bekannter Fahrzeuge für denselben
Verwendungszweck vorteilhaft dadurch, daß sie durch Ausfalten mit reinen Gelenkbewegungen gebildet ist, was sich gegebenenfalls
voll-mechanisch durchführen läßt. Die Rampen-Endglieder sind zweckmäßig in mehrere, z.B. vier Einzelglieder
unterteilt, die,jedes für sich,mit dem äußeren Teilschwimmkörper
gelenkig verbunden sind, um eine Anpassung an etwaige Unebenheiten des Ufers zu ermöglichen.
In Weiterbildung der Erfindung hat der in der Ablage
für die Landfahrt obere Teilschwimmkörper eine äußere Abschrägung, die einerseits eine Anpassung des Gesamtfahrzeuges
an das für die Eisenbahnverladung zulässige Lademaß liefert und anderseits die Schwenkbarkeit des als Rampe herausgeklappten zusätzlichen Schwimmkörpers aus der waagerechten
Lage nach unten ermöglicht. Die Erfüllung dieser beiden unumgänglichen Forderungen liegt zu einem wesentlichen Teil
dem Überlegungen zu Grunde, die zu der besonderen Art des Herausklappens der Teilschwimmkörper nach dem Grundgedanken
der Erfindung führten.
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Zum Zwecke einer Engkoppelung der Schwimmfahrzeuge sind weitere, wahlweise einschiebbare Drehzapfen in Deckhöhe an
den Außenkanten des Haupt Schwimmkörpers vorgesehen, um die
ein Herausklappen der Zusatzschwimmkörper als Ganzes ermöglicht
wird» In dieser an sich "bekannten Verwendung liefern die nicht weiter ausgeklappten Zusatzschwimmkörper mit einer
Erhöhung des Auftriebes eine entsprechende Vergrößerung'der
Belastbarkeit.
Pur das Herausklappen der beiderseitigen Zusatzschwimm- |
körper wird ferner vorgeschlagen, daß ein Verstellzylinder
beiderseits über die Deckhöhe nach oben ragende Lenker verbindet und daß weitere Verstellzylinder diese Lenker mit den
Zusatzschwimmkörpern, vorzugsweise mit den in der Landfahrt oberen TeilSchwimmkörpern gelenkig verbinden. Um günstige
Verhältnisse für den großen Schwenkwinkel von 180 ° zu erzielen,
erhalten die genannten Lenker zweckmäßig eine Anordnung der Gelenkstellen in Dreiecksform. Diese Verstelleinrichtung
ist ohne jede Änderung der Anlenkung für beide be- i sehriebenen Arten des Herausklappens der Zusatzschwimmkörper
(zur Weit- und Engkoppelung) geeignet.
Weitere Verstellzylinder sind zum gegenseitigen Verschwenken der Teilschwimmkörper vorgesehen.
Die Verwendung der herausklappbaren Teilschwimmkörper als Rampen erfordert zur Anpassung an die jeweilige Höhe des
Ufers gegenüber der Wasseroberfläche eine entsprechende Verstellbarkeit
gegenüber dem Hauptschwimmkörper. Zu diesem Zweck sind erfindungsgemäß als Verbindung des Hauptschwimm-
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körpers mit dem nach dem Herausklappen unmittelbar anschließenden Teilschwimmkörper einerseits Drehzapfen in Deckhöhe
und im Abstand darunter ein Versteil-Mechanismus, vorzugsweise in Gestalt hydraulischer Zylinder vorgesehen. Die Anlenkung
an diesen beiden Stellen kann unmittelbar anschließend an den ersten Klappvorgang (für Weitkoppelung) erfolgen,
bei dem die zusätzlichen Schwimmkörper als Ganzes um 180 ° herausgeschwenkt sind. Die im HauptSchwimmkörper gelenkig
abgestützten hydraulischen Zylinder bewirken einerseits die erforderliche Schwenkung der Rampe um die in Deckhöhe
vorgesehenen Drehzapfen und bilden anderseits nach dem Auflegen der Rampe auf das Ufer das Schlußglied eines in sich
steifen Dreieck-Verbandes, der beim Befahren eine Änderung der Trimmlage des Hauptschwimmkörpers verhindert.
Die im Hauptschwimmkörper gelenkig abgestützten hydraulischen
Zylinder sind auch für den Pail der Engkoppelung dazu
geeignet, nach dem Herausklappen der zusätzlichen Schwimmkörper um die in Deckhöhe an den oberen Seitenkanten des
Hauptschwimmkörpers vorgesehenen Drehzapfen eine steife Verbindung zwischen Hauptschwimmkörper und Zusatz-Schwimmkörpern
herzustellen. Während der Landfahrt sind die hydraulischen Zylinder vorteilhaft in' Nischen der Seitenwände des Hauptschwimmkörpers
gelagert und um darin fest angebrachte untere Drehzapfen, beispielsweise mittels je eines Hilfszylinders,
in die Stellung zur Verbindung mit den zusätzlichen Schwimmkörpern
herausschwenkbar.
In der Zeichnung ist ein amphibisches Brücken- 12nd Öbersetzfahrzeug
gemäß der Erfindung beispielsweise schematisch
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dargestellt.
Es zeigern
Es zeigern
Abb. 1 in der Seitenansicht das Fahrzeug in der Stellung der zusätzlichen Schwimmkörper für Landfahrt;
Abb. 2 das Fahrzeug in der Draufsicht;
Abb. 3 das Fahrzeug in der Vorderansicht;
Abb. 4 das Fahrzeug in der Vorderansicht ohne Fahrerhaus und mit eingeklappten zusätzlichen Schwimmkörpern;
Abb. 5 das Fahrzeug mit um 180 ° seitlich herausgeklappten zusätzlichen Schwimmkörpern in einer Stellung für die
Engkoppelung mit benachbarten Fahrzeugen;
Abb. 6 das Fahrzeug mit seitlich herausgeklappten Teilschwimmkörpern
in einer Stellung für die Weitkoppelung mit benachbarten Fahrzeugen;
Abb. 7 das Fahrzeug mit seitlich herausgeklappten Teilschwimmkörpern
in der Ausfaltung als tJferrampe;
Abb. 8 das Fahrzeug in der Vorderansicht ohne Fahrerhaus mit eingeklappten zusätzlichen Schwimmkörpern, sowie
die Anordnung der für das Herausklappen der zusatzliehen,Schwimmkörper
vorgesehenen hydraulischen Zylinder;
Abb. 9 das seitliche Herausklappen der zusätzlichen Schwimmkörper
in eins· Zwischenstellung und
Abb. 10 in einer weiteren Zwischenstellung und in der Endstellung;
Abb. 11 das Fahrzeug in halber Vorderansicht mit eingeklapp-
Abb. 11 das Fahrzeug in halber Vorderansicht mit eingeklapp-
t tem zusätzlichen Schwimmkörper mit den für die Weitkoppelung
vorgesehenen Drehzapfen;
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Zusatz-Schwimmkörpers um den Drehzapfen für die Weitkoppelung gemäß Abb. 10$
Abb. 13 den Zusatz-Schwimmkörper in der um 180 ° als Ganzes ^herausgeklappten Stellung}
Abb. 14 den Klappvorgang eines TeilSchwimmkörpers aus der
Stellung gemäß Abb. 13 in einer Stellung zur Weit-■ koppelung mit einem benachbarten amphibischen Brükken- und Obersetzfahrzeug)
Abb. 15 in größerem Maßstab das Fahrzeug in halber Rückansi ctt ohne stirnseitige Brüstung in der Stellung zur
Weitkoppelung mit den für das Ausklappen des äußeren TeilSchwimmkörpers vorgesehenen hydraulischen Zylindern;
für die Landfahrt und die Anordnung der hydraulischen Zylinderι
Abb. 17 das Fahrzeug in halber Vorderansicht mit den als Uferrampe voll auegeklappten Teilschwimmkörpern in verschiedenen Stellungen und die dazu vorgesehenen hydraulischen Zylinder·
In Abb. 1 bis 3 stellt 1 den Hauptschwimmkörper eines
amphibischen Brücken- und Übersetzfallzeuges dar, der vorn das Fahrerhaus 2 und hinten eine Brüstung 3 trägt. An der
Unterseite des Hauptechwimmkörpere 1 sind die Bäder 4f 5» 6»
für die Landfahrt angelenkt und zwar so, daß sie bei Landfahrt dem Hauptschwimmkörper 1 eine große Bodenfreiheit ge-
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"ben und bei Wasserfahrt durch Einziehen bis an die Unterkante
des Bodens, wie durch die strich-punktierten Linien in Abb.
und 3 angedeutet, nicht mehr störend wirken. Die Portbewegung bei Wasserfahrt erfolgt mittels eines, wie Abb. 3 zeigt, unterhalb
des fahrerhaus es 2 in einem !Tunnel 8 angeordneten
Propellers 9. Auf der Deckfläche 10 des Hauptschwimmkörpers lagern zwischen dem Fahrerhaus 2 und der Brüstung 3 zusätzliche
Schwimmkörper 11 und 12, die wie Abb. 2 zeigt, je zur Hälfte die Breite des Hauptschwimmkörpers 1 einnehmen, und in die |
Ablage bei Landfahrt nicht über dessen seitliche Begrenzung hinausragen. Dabei sind die zusätzlichen Schwimmkörper 11
und 12, wie aus Abb. 4 zu ersehen ist, in einzelne Über Gelenke
miteinander verbundene Teilschwimmkörper 13, 14, 15 bzw. 16, 17, 18 unterteilt, die in der Ablage zur Landfahrt
übereinander liegen. Die Teilschwimmkörper 15 und 16 bilden
dabei, wie Abb. 7 zeigt, die Endglieder des als Uferrampe herausgeklappten zusätzlichen Schwimmkörpern
In Abb. 4 lagern die zusätzlichen Schwimmkörper 11 und 12 |
über dem Hauptschwimmkörper 1 in der Stellung für die Landfahrt. Die !Peilschwimmkörper 13 und 18 weisen äußere Abschrägungen
auf, die eine Anpassung des Gesamtfahrzeuges an
das für die Eisenbahnverladung vorgegebene Lademaß und eine 'Verschwenkung der als lampe herausgeklappten Zusatzschwimmkörper
nach unten (Abb. 7) ermöglichen. ι/
Die TeilSchwimmkörper 13 und 18 sind an den Enden mit
Seitenwangen 19 und 20 versehen, die in Abb. 4 über die Kontur der Teilechwimmkörper bis zur Deokflache 10 hinunterragen
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und in Höhe der Deckfläche- 10 sowie in halber und ganzer; Höhe
der Teilschwimmkörper 14 und 17 Bohrungen 21, 22, 23 bzw. 24,
25, 26 zur Aufnahme, von Drehzapfen enthalten. Der Haupt-: schwimmkörper 1 trägt oberhalb der Deckfläche Vorsprünge
mit Gegenbohrungen in Höhe der Deckfläche und in halber Höhe der Teilschwimmkörper 14, 17 zur wahlweisen Aufnahme von
Drehzapfen 27 und 28 bzw. 29 und 30, um die die zusätzlichen Schwimmkörper 11 und 12 als ganze wahlweise seitlich herausklappbar
sind.
In Abb. 5 sind die zusätzlichen Schwimmkörper 11 und seitlich des Hauptschwimmkörpers 1 um die Drehzapfen 27 und
als Ganzes um 180 ° herausgeklappt. Die nach oben weisenden Flächen der Teilschwimmkörper 14 und 17 bilden mit der Deckfläehe
10 des Hauptschwimmkörpers 1 eine in deren Höhe durchgehende zusätzliche Ladefläche oder als Fahrbahn dienende
Deckfläche. In der gezeigten Stellung ist die gesamte Deckfläche beispielsweise doppelt so groß wie die Deckfläche
des Hauptschwimmkörpers 1.
In Abb. 6 sind die Teilschwimmkörper 13 und 14 bzw.
und 18 in eine Stellung zur Weitkoppelung mit benachbarten Fahrzeugen herausgeklappt. Diese Stellung der Teilschwimmkörper
wird erreicht durch Herausklappen der zusätzlichen Schwimmkörper 11 und 12 insgesamt um die Drehzapfen 29 und
30 und ein nochmaliges Herausklappen der Teilschwimmkörper 14 und 17 um die Drehzapfen 31 und 32.
In Abb. 7 sind die Teilschwimmkörper 13 und 14 bzw. und 18 mit den jeweils zugehörigen Endgliedern 15 und 16
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seitlich des RauptSchwimmkörpers voll ausgeklappt. Sie so
entfalteten zusätzlichen bui. "Jimkörper bilden eine Uferrampe,
die aus der Stellung zur Weitkoppelung nach Abb. 6 durch Herausklappen der Endglieder 15 und 16 von unten heraus erreicht
wird. Der Klappvorgang des Endgliedes 16 aus dem Teilschwimmkörper
17 ist beispielsweise durch zwei in strich-punktierten Linien angedaifcete Zwischenstellungen verdeutlicht. Weiterhin
zeigt Abb. 7, daß die Uferrampe als ganze, wie in strichpunktierten
Linien der rechten Seite angedeutet, aus der Waa- f gerechten nach oben und unten schwenkbar ist. Damit kann
die Uferrampe der jeweiligen Höhe des Ufers angepaßt werden.
Abb. 6 bis 10 zeigen das Herausklappen der zusätzlichen
Schwimmkörper für die Engkoppelung mittels der dafür vorgesehenen Einrichtung. Vor den stirnseitigen Enden der zusätzlichen
Schwimmkörper (siehe auch Abb. 16) sind beiderseits dreieckförmige Lenker 33» 34 am Hauptschwimmkörper 1 in Deckhöhe
nahe den Drehzapfen 27, 28 drehbar gelagert. Zwischen
diesen Lenkern befindet sich ein hydraulischer Doppelzylin- ä
der 35 mit beiderseits darin geführten Kolben, deren Kolbenstangen
an die oberen Enden der Lenker 33» 34 angelenkt sind. Weitere hydraulische Zylinder 36, 37, die an den Teilschwimmkörper
η 13, 18 drehbar geführt sind, greifen mit ihren Kolbenstangen
ebenfalls an den Lenkern 33» 34 gelenkig an.
Die Versorgung der hydraulischen Zylinder mit Drucköl und ihre Steuerung sind der Einfachheit halber und,, da sie
nicht uamittelbar zur Erfindung gehören, in der Zeichnung
nicht dargestellt. Aus den Abb. 8 bis 10 ist erkennbar, daß
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am Herausklappen der zusätzlichen Schwimmkörper um 1.80 °
alle drei hydraulischen Zylinder beteiligt sind und daß der erste Teil der Schwenkung vornehmlich von den Zylindern 36»
37 ausgeführt wird.
In Abb. 11 bis 14, die den Schwenkvorgang für eine Weitkoppelung darstellen, sind die Drehzapfen 29, 30 in halber
Höhe der Teilschwimmkörper 14, 17 in die entsprechenden Bohrungen 23, 24 der Seitenwangen der Teilschwimmkörper 13, 18
und in die Gegenbohrungen der Vorsprünge des Haupt Schwimmkörpers eingesteckt. Die Schwenkung der zusätzlichen Schwimmkörper insgesamt um diese Drehzapfen wird von denselben
hydraulischen Zylindern über die Breieckslenker ausgeführt, wie vorher für die Engkoppelung beschrieben. In der Endstellung gemäß Abb. 13 liegt die Deckflache der Teilschimmkörper 13t 18 in Höhe der Deckfläohe 10 des Haupt Schwimmkörpers
1. Abb. 14 zeigt das anschließende Herausklappen der Teilschwimmkörper 14, 15 und 16, 17 um die zwischen den Teilschwimmkörpern vorgesehenen Drehzapfen 31, 32. Die Einrichtung
für diese Betätigung ist hier nicht dargestellt,
Abb. 15 zeigt die Einrichtung für das Herausklappen der
äußeren Te11schwimmkörper 14, 1 3 auf der einen Seite des Fahrzeuge« t an beiden Stirnseiten sind hydraulische Zylinder 38,
39 vorgesehen, die alt ihrem einen Ende an je einen der Teilschwiaokörper 14, 13 und Bit Ihrem anderen Ende an je einem
Lenker 40 angelenkt eind. Diese Lenker sind mit ihrem inneren Ende gleichachsig zu den zwischen den Teilschwimmkörpern
13, 14 wirkaamen Drehzapfen 31 gelagert. Die Schwenkung de·
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BAD ORfGiNAL
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Teilschwimmkörpers 14 wird mittels dieser Einrichtung in ganz entsprechender Weise ausgeführt wie die vorher "beschriebene
Schwenkung der zusätzlichen Schwimmkörper insgesamt.
In Abb. 15 sind weitere hydraulische Zylinder 42 dargestellt, die mit ihrem unteren Ende am Hauptschwimmkörper
und mit dem oberen Ende ihrer Kolbenstange am Teilschwimmkörper 13 angelenkt sind. Die zuletzt genannte Gelenkverbindung
wird nach dem Äusklappen der Schwimmkörper hergestellt.
Vorher lagen die Zylinder 42 in Nischen 43 des Hauptschwimm- | körpers, aus denen sie mittels eines Hilfszylinders 44 herausschwenkbar
sind. Die doppelt-wirkenden Zylinder 42, deren Verteilung in !Längsrichtung des Fahrzeuges aus Abb. 16 ersichtlich
ist, bilden das Schlußglied eines Dreiecksverbandes zwischen dem Hauptschwimmkörper und den zusätzlichen
Schwimmkörpern·
Die Seitenansicht Abb. 16 des Fahrzeuges zeigt die axial
verschiebbaren Drehzapfen 27 in Deckhöhe des Haüptschwimmkörpers
und 29 in halber Höhe des Teilschwimmkörpers 14.
Durch wahlweises Einschieben der einen oder anderen Drehzapfen
in die entsprechenden Bohrungen der Seitenwangen · des Teilsehwimmkörpers 13 und der TorSprünge des Hauptschwimmkörpers
wird das Ausklappen für Eng- und Weitkoppelung ermöglicht. Abb. 16 zeigt auch die Unterteilung der Rampen-Endglieder
15, die jedes für sich am Teilschwimmkörper 14
herausschwenkbar gelagert sind.
In Abb. 17, in der die Eampen-Endglieder 15 aus den
Ausnehmungen auf der Unterseite des TeilSchwimmkörpers 14
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- 13- . iqoq?,R 4.6.69.
herauageklappt sind, ist die Schwenkbarkeit der Rampen insgesamt
um die Drehzapfen 27 mittels der hydraulischen Zylinder 42 zur Anpassnung.an die jeweilige Höhe des Ufers in drei
Stellungen wiedergegeben. .
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Claims (1)
- 5 Köln-Deutz, den 4. Juni 1969 D 69/32 - 5PP Mö/BPatente*. -->rttche1. Amphibisches Brücken- und Übersetzfahrzeug mit zusätzlichen Schwimmkörpern, die während der Landfahrt über dem als Fahrzeugrumpf ausgebildeten Hauptschwimmkörper gelagert und beiderseits um an den Längsseiten des HauptSchwimmkörpers vorgesehene Drehzapfen seitlich herausklappbar sind, wobei die zusätzlichen Schwimmkörper aus mindestens je zwei auf dem Hauptschwimmkörper übereinander gelagerten und unter I sich gelenkig verbundenen Teilschwiamkörpern bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Schwimmkörper 11, 12) zunächst insgesamt um zwischen den HauptschwimmkÖrper(1)und den in Landfahrt oberen Teilechwimmkörpern(13, 13)in halber Höhe des unmittelbar über dem Hauptschwimmkörper(i)gelagerten Teil8chwlmmkörpere(14t 17)vorgesehene I^ehzapfen(29, 30) heraueklappbax sind und daß die nun oben liegenden Teilachwimmkörper(14, 17)nochmals um 180 ° in demselben Drehsinn um an den Längsseiten zwiachen den Teil8chwimmkö*rpern(14t13) | bzw.(17,18)in Höhe der Fahrbahn angeordnete Drehzapfen(31, 32)heraueklappbar «ind.2, Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nach dem Herausklappen äußere Xeilschwimmkörper 14, 17) nochmals in der Weise unterteilt ist, daß ein im spitzen Winkel auslaufender und um Gelenkzapfen von unten her herausklappbarer Teil( 15, 16)das Bndglied einer Rampe bildet.009882/0830- Z - Λ 4.6.693. Fahrzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rampen-Endglieder(15, 16) in mehrere, z.B. vier Einzelglieder unterteilt sind, die jedes für sich mit dem äußeren Teil schwimmkörper (14-» 17) gelenkig verbunden sind.4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß der in der Ablage für die Landfahrt obere Teilschwimkörper (13, I8)eine äußere Abschrägung hat, die einerseits eine Anpassung des Gesamtfahrzeuges an das für die Eisenbahnverladung zulässige Lademaß liefert und anderseits die Schwenkbarkeit der als Rampe herausgeklappten Teilschwimmkörper aus der waagerechten Lage nach unten ermöglicht.5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in Landfahrt oben liegenden Teilschwimmkörper(13, I8)an ihren Enden Seitenwangen (19» 20) haben, die mit Bohrungen (23, 24) zur Aufnahme der Drehzapfen (29, 30) für eine Gelenkverbindung mit VorSprüngen am Hauptschwimmkörper (1 )versehen sind.6. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß weitere Bohrungen in den Vorsprüngen des Hauptschwimmkörpers (1) in Deckhöhe und entsprechende Gegenbohrungen in den Seitenwangen (19, 20) der Teilschwimmkörper (13, 18) zur Aufnahme wahlweise einschiebbarer Drezapfen (27, 28) vorgesehen sind, tun die ein Herausklappen der zusätzlichen Schwimmkörper (11, 12) insgesamt für eine Engkoppelung benachbarter Fahrzeuge ermöglicht wird.009882/0830- - 3r -' ■ 4.6.697. Fahrzeug nach einem der .Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für das Herausklappen der beiderseitigen Zusatz schwimmkörper (11, 12$, ein Verstellzylinder (35) beiderseits über die Deckhöhe nach oben ragende lenker (33» 34) verbindet und daß weitere Verstellzylinder (36, 37) diese Lenker mit den ZusatzSchwimmkörpern (11, 12), vorzugsweise mit den in der Landfahrt oberen TeilSchwimmkörpern (13, 18) gelenkig verbinden.8. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindung des Hauptschwimmkörpers(1) mit dem nach dem Herausklappen unmittelbar anschließenden Teilschwimmkörper (13, 18) Drehzapfen (27, 28 in Deckhöhe und im Abstand darunter ein Verstell-Maiianisaius, vorzugsweise in Gestalt hydraulischer Zylinder (42) vorgesehen sind.9. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Verstellzylinder (38, 39) zum | gegenseitigen Verschwenken der Teilschwimmkörper (14, 13) vorgesehen sind.009882/0830Leerseite
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