DE1262811B - Amphibisches Bruecken- und UEbersetzfahrzeug - Google Patents
Amphibisches Bruecken- und UEbersetzfahrzeugInfo
- Publication number
- DE1262811B DE1262811B DEG32984A DEG0032984A DE1262811B DE 1262811 B DE1262811 B DE 1262811B DE G32984 A DEG32984 A DE G32984A DE G0032984 A DEG0032984 A DE G0032984A DE 1262811 B DE1262811 B DE 1262811B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bridge
- vehicle
- ramp
- vehicles
- float
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 12
- 230000009182 swimming Effects 0.000 claims description 4
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 5
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
- E01D15/00—Movable or portable bridges; Floating bridges
- E01D15/14—Floating bridges, e.g. pontoon bridges
- E01D15/22—Floating bridges, e.g. pontoon bridges designed as, or mounted on, vehicles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60F—VEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; AMPHIBIOUS OR LIKE VEHICLES; CONVERTIBLE VEHICLES
- B60F3/00—Amphibious vehicles, i.e. vehicles capable of travelling both on land and on water; Land vehicles capable of travelling under water
- B60F3/0061—Amphibious vehicles specially adapted for particular purposes or of a particular type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bridges Or Land Bridges (AREA)
- Ship Loading And Unloading (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES S/MW^ PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Deutsche Kl.
EOId
B 6Of
65 al-9
Nummer: 1262 811
Aktenzeichen: G 32984 XI/65 al
Anmeldetag: 23. August 1961
Auslegetag: 7. März 1968
Zum Einsatz in Katastrophenfällen und auch für militärische Einsätze wurden schon die mannigfaltigsten
land- und wassergängigen sogenannten Amphibienfahrzeuge entwickelt, die je nach ihrem in erster
Linie in Aussicht genommenen Einsatzgebiet als Teile einer Schwimmbrücke, als Fähre oder auch als Zwischenlösungen
ausgebildet waren. Eine besondere Klasse dieser Amphibienfahrzeuge, die üblicherweise
mit eigenem Antrieb und Steuerungsmöglichkeit für die Fortbewegung sowohl auf dem Lande als auch im
Wasser ausgerüstet sind, weist einen Schwimmkörper auf, der durch seitlich angelenkte und ausklappbare
Seitenschwimmkörper für die Wasserfahrt verbreitert werden kann.
Auf Grund der gegebenen Aufgabenstellung sind *5
hier solche Fahrzeuge zu bevorzugen, die ohne irgendwelche zusätzliche Hilfsmittel sowohl als Glieder einer
Schwimmbrücke als auch als Einzelfähre, schließlich auch als größere Fähre in Verbindung mehrerer Fahrzeuge
eingesetzt werden können. Ein besonderes Problem bleibt insonderheit bei den Schwimmbrücken
immer die Ausbildung der Brückenköpfe, mit welchen die Schwimmbrücke mit den Ufern verbunden wird.
Es wurden nun schon die verschiedensten Vorschläge gemacht, wie solche Fahrzeuge mit Rampen versehen
werden können und wie diese Rampen ausgebildet sein müssen, um den aufgezeigten unterschiedlichen
Aufgaben möglichst weitgehend gerecht zu werden. Es hat sich eben bisher immer gezeigt, daß solche
Fahrzeuge, die als Glieder einer Schwimmbrücke ideal oder zumindest nahezu ideal waren, als Fähre
weniger gut brauchbar waren und umgekehrt.
So wurde schon vorgeschlagen, ausgehend von den eingangs genannten Fahrzeugen mit einem Hauptschwimmkörper
und seitlich angelenkten ausklappbaren Seitenschwimmkörpern, diese Seitenschwimmkörper
mit zusätzlichen Fahrbahntafeln auszurüsten, die sich über einen Großteil der Länge der Seitenschwimmkörper
erstrecken und an deren im ausgeklappten Zustand äußeren oberen Seitenkante angelenkt
sind. Dabei wurden zwei verwandte Lösungen vorgeschlagen. Bei der einen liegt die zusätzliche
Fahrbahntafel an der senkrechten Außenseite der Seitenschwimmkörper an und wird in ihrer Einsatzlage
nach oben geklappt. Damit geht den Seiten-Schwimmkörpern und dem Gesamtfahrzeug aber ein
Gutteil des Auftriebes bei Wasserfahrt verloren, der gegeben wäre, wenn die Seitenschwimmkörper nicht
mit entsprechenden Ausnehmungen zur Aufnahme der Fahrbahntafeln versehen wären. Bei der anderen
Ausbildungsform sind die Fahrbahntafeln nach oben auf das Deck der Seitenschwimmkörper geklappt und
Amphibisches Brücken- und Übersetzfahrzeug
Anmelder:
Eisenwerke Kaiserslautern G. m. b. H.,
6750 Kaiserslautern, Barbarossastr. 30;
Klöckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft,
5000 Köln-Deutz 1, Deutz-Mülheimer-Straße
6750 Kaiserslautern, Barbarossastr. 30;
Klöckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft,
5000 Köln-Deutz 1, Deutz-Mülheimer-Straße
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Dr. rer. pol. Hermann Walter Gehlen,
6750 Kaiserslautern;
Rudolf Pawlus, 5000 Köln-Deutz;
Dipl.-Ing. Hans Eberhard, 4100 Duisburg
werden durch zusätzliche Träger, die ebenfalls aus den Seitenschwimmkörpern ausklappbar sind, in
ihrer Einsatzstellung unterstützt. Hier bilden die ausgeklappten Seitenschwimmkörper mit den zusätzlichen
Fahrbahntafeln, wenn diese auf den Seitenschwimmkörpern verbleiben, keine durchgehende
Ladefläche mit dem Deck des Hauptschwimmkörpers.
Beiden Fahrzeugtypen ist gemeinsam, daß die zusätzlichen Fahrbahntafeln lediglich eine Verbreiterung
der Ladefläche und eine Anschlußmöglichkeit an ein benachbartes Fahrzeug bringen, daß aber mit
diesen Fahrbahntafeln der Übergang von einer aus einem oder mehreren Fahrzeugen gebildeten Fähre
oder einer Schwimmbrücke zum Ufer des zu überwindenden Gewässers ohne zusätzliche Mittel nicht
möglich ist. Auch wenn die ältere Erfindung für sich in Anspruch nimmt, daß die von ihr vorgeschlagenen
Fahrbahntafeln zum Übergang aufs Land als Rampe dienen können, bringt der Vorschlag keine befriedigende
Lösung dieses Problems. Erstens ist der Abstand zwischen der äußeren Seitenwand des Seitenschwimmkörpers
und dem Endbereich der ausgeklappten Fahrbahntafel so kurz, daß ein Übergang zum Ufer praktisch nur dann geschaffen werden kann,
wenn dieses senkrecht oder nahezu senkrecht ist und zweitens die Ladefläche des Fahrzeuges, wenigstens
angenähert, sich in Uferhöhe befindet. Des weiteren fehlen die für den Einsatz der Fahrbahntafeln als
Rampe zum Übergang auf das Ufer unbedingt erforderlichen Feststellmittel für die Rampe in der vorgesehenen
Winkelstellung.
Solche zusätzlichen Mittel sind bei einer Fahrzeugform, die speziell als Brückenbaueinheit für
809 517/198
3 4
Schwimmbrücken gedacht ist, als an das schwenkbare Weiterhin können Fähren aus mehreren Fahrzeu-Brückenelement
angelenkte Rampe bekannt. Der Bau gen gebildet werden, wobei wahlweise die einzelnen
einer Schwimmbrücke setzt hier demgemäß den Ein- Fahrzeuge unmittelbar mit den Seitenbords ihrer Seisatz
zweier Fahrzeuge mit Sonderausrüstung für die tenschwimmkörper zusammengekuppelt werden könbeiden
Enden der Brücke voraus. Fehlt ein solches 5 nen oder auch unter Zwischenschaltung der dann
Fahrzeug, ist die Brücke in ihrer gesamten Länge, wiederum in eine Lage in rechtem Winkel zur Längsgleichgültig
aus wieviel Fahrzeugen sie besteht, nicht achse der einzelnen Fahrzeuge gebrachten Rampenbrauchbar. Will man dies verhindern und demgemäß teile. Die sodann die Stirnseiten einer solchen aus
mehrere oder alle Fahrzeuge mit der Sonderrampe mehreren Fahrzeugen bestehenden Fähre bildenden
ausrüsten, müßten diese bis auf zwei vor Einsatz der io Seitenbords der äußersten Fahrzeuge können mit den
Brücke abmontiert und abgelegt werden. Beides ist übrigen selbständigen Rampengliedern als Anlegebei
den heute erhobenen strategischen und taktischen und Laderampe versehen werden. Forderungen keine einwandfreie brauchbare Lösung. Schließlich können die Fahrzeuge als Brücken-
Der vorliegenden Erfindung liegt demgemäß die fahrzeuge zu einer Schwimmbrücke zusammengestellt
Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeug der vorstehend ge- 15 werden, wobei wiederum je nach benötigter Tragschilderten
Art zu entwickeln, das den verschiedenen kraft Fahrzeuge unmittelbar oder unter Zwischenaufgezeigten
Einsatzmöglichkeiten möglichst weit- schaltung der Rampenglieder aneinander gekuppelt
gehend gerecht wird, d. h. das Fahrzeug muß so aus- werden können. Die Endfahrzeuge der Brücke vergerüstet
sein, daß es mit eigenen Mitteln sowohl als fügen dann wiederum noch über Rampenglieder, mit
Einzelfähre als auch als Teil einer aus mehreren Fahr- 20 denen die Verbindung zum Ufer hergestellt werden
zeugen bestehenden Fähre, schließlich auch als Teil kann/Bei der Benutzung des Fahrzeuges als Brückeneiner
Schwimmbrücke eingesetzt werden kann, es muß fahrzeug können, da die nötige Anzahl von Rampenalso
Zusatzteile aufweisen, die sowohl als Verbin- gliedern vorhanden ist, zwei Fahrbahnen für Gegendungsteile
zwischen zwei schwimmenden Fahrzeugen verkehr geschaffen werden.
verwendbar sind als auch als höhenverstellbare Ram- 25 In jedem dieser Fälle ist kein Rampenglied übrig,
pen, die im Fahrzeug selbst verstaut werden können, das irgendwo gesondert abgelegt werden müßte, noch
und in allen Lagen des schwimmenden Fahrzeuges werden weitere Rampenglieder benötigt, die beson-
die Fahrbahn des Hauptfahrzeuges ohne Stufenüber- ders mitgeführt werden müßten. In jedem Fall, in
gang erweitern. welchem die Rampenglieder nicht in den Ausnehmun-
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch ein 3° gen der Seitenschwimmkörper verbleiben, sondern
amphibisches Brücken- und Übersetzfahrzeug zum zur Längsachse des Fahrzeuges im rechten Winkel an
wahlweisen Einsatz als Fähre oder Schwimmbrücken- einer Achse entlang der oberen Seitenkante des
einheit mit eigenem Antrieb und Steuerungsmöglich- Hauptschwimmkörpers eingehängt werden, sind diese
keit für Land- und Wasserfahrt mit einem Haupt- in beliebiger Winkellage feststellbar, sind dann also
schwimmkörper und seitlich angelenkten, für die 35 starr in der eingestellten Winkellage mit dem Fahr-Wasserfahrt
ausklappbaren Seitenschwimmkörpern, zeug verbunden. Dies ist deshalb wichtig, weil sonst
sowie mit zusätzlichen Rampengliedern, die bei Land- beim Beladen einer Fähre vom Ufer her oder beim
fahrt in Ausnehmungen der Seitenschwimmkörper ge- Befahren einer Schwimmbrücke die jeweilige Anlenklagert
sind, bei welchem erfindungsgemäß die Ram- stelle, wenn sie belastet wird, einknicken würde,
penglieder als selbständige Teile ausgebildet sind, die 40 Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten
je nach Einsatzart bei ausgeklappten Seitenschwimm- der durch dieselbe erzielten Vorteile ergeben sich aus
körpern ebenfalls, zu je zweien übereinander, in den der nachstehenden Beschreibung einer in den Zeichentsprechenden
Ausnehmungen der Seitenschwimm- nungen schematisch dargestellten beispielsweisen
körper in deren Längsrichtung untergebracht sind Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes,
dergestalt, daß die obere Fläche des jeweils oberen 45 F i g. 1 zeigt das erfindungsgemäße Amphibienfahr-Rampengliedes
mit dem direkt befahrbaren Deck des zeug in seiner Zusammenstellung zur Fortbewegung
Hauptschwimmkörpers in einer Ebene liegt oder mit auf dem Lande in Seitenansicht, in
ihren Schmalseiten maximal zu vieren nebeneinander Fi g. 2 ist ein schematischer Schnitt etwa nach der
in Achsen einhängbar sind, die entlang der oberen Linie ΙΙ-Π, in F i g. 1 dargestellt, in
Seitenkante des Hauptschwimmkörpers verlaufen und 50 F i g. 3 ist das Fahrzeug wiederum in Seitenansicht
nach einem älteren Vorschlag durch Stütz- und mit ausgeschwenkten Seitenschwimmern dargestellt;
Schwenkmittel auf den Seitenschwimmern, mit diesen F i g. 4 zeigt wiederum einen Schnitt etwa nach der
in ihrer jeweiligen Winkellage starr gekuppelt, ab- LinieIV-IVder Fig. 3;
gestützt sind. F i g. 5 ist eine Draufsicht auf zwei durch ihre
Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des 55 Rampenteile verbundene Fahrzeuge;
Brücken- und Übersetzfahrzeuges wird einmal er- Fig. 6 ist eine Ansicht der Anordnung nach
reicht, daß ein Einzelfahrzeug als Fähre eingesetzt F i g. 5;
werden kann und wahlweise an einer Seite oder an F i g. 7 schließlich gibt Einzelheiten der Lagerung
beiden Seiten die mitgeführten selbständigen Rampen- der Rampenteile wieder.
glieder in rechtem Winkel zur Längsachse des Fahr- 60 Das erfindungsgemäße Amphibienfahrzeug ist in an
zeuges eingehängt und in beliebiger Winkellage zur sich bekannter Weise mit einem Hauptschwimmkör-Waagerechten,
abgestützt auf die Seitenschwimm- per 1 und zwei Seitenschwimmkörpern 2 ausgerüstet,
körper, festgelegt werden können. Durch die Länge Letztere können bei Landfahrt auf das Deck des
der Rampenglieder wird gewährleistet, daß ein genü- Hauptschwimmkörpers 1 geklappt werden. Der
gend großer Abstand zwischen dem Seitenbord des 65 Hauptschwimmkörper 1 weist weiterhin einen Führer-Fahrzeuges
und dem Ufer eingehalten werden kann, stand 3 für Landfahrt und einen Führerstand 4 für
so daß auch unter schwierigsten Uferverhältnissen Wasserfahrt auf. Das Deck des Hauptschwimmkörein
Be- und Entladen des Fahrzeuges möglich ist. pers 1 ist so ausgebildet, daß es als direkt befahrbarer
Bestandteil der Briickenfahrbahn einer zu bildenden
Schwimmbrücke oder der Ladefläche bei Einsatz des Fahrzeuges als Fähre benutzt werden kann. Im den
Führerständen entgegengesetzten Ende 5 des Fahrzeuges ist der Antrieb für die Wasser- und Landfahrt
untergebracht. Der Auspuff des bzw. der als Antrieb in Frage kommenden Verbrennungsmotoren ist bei 6
nach oben gezogen. Die Seitenschwimmkörper 2 weisen Ausnehmungen 7 auf, in welchen selbständige
Rampenglieder 8 untergebracht sind, vorzugsweise in jeder Ausnehmung zwei, so daß das Fahrzeug mit
insgesamt vier Rampengliedern ausgerüstet ist. Sind die Seitenschwimmkörper 2 für die Wasserfahrt ausgeklappt,
so schließen die Rampenteile 8 mit der Fahrbahn bzw. Ladefläche des Hauptschwimmkörpers
1 in einer Ebene ab.
Sollen nun mehrere Fahrzeuge zu einer größeren Fähre oder zu einer Schwimmbrücke verbunden werden,
können die Rampenteile 8 mittels eines Kranes 9, der Bestandteil des Fahrzeuges ist, aus den Ausnehmungen
7 der Seitenschwimmkörper 2 herausgehoben und, wie aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich,
in ihre die einzelnen Fahrzeuge verbindenden Lage gebracht werden. Der Kran 9 ist selbstverständlich
schwenkbar und kann gegebenenfalls bei 10 um eine senkrechte Schwenkachse zusammengefaltet werden.
Bei Verbindung mehrerer Fahrzeuge durch die Rampenteile 8 werden diese durch den Kran 9, wie
gesagt, aus den Ausnehmungen 7 der Seitenschwimmer 2 herausgehoben und in Achsen 11 (F i g. 7) eingehängt,
die entlang den seitlichen oberen Kanten des Hauptschwimmkörpers 1 verlaufen. Weiterhin werden
die Rampen auf den Seitenschwimmkörpern 2 abgestützt, was, wie ebenfalls F i g. 7 zu entnehmen ist,
insonderheit durch hydraulische Zylinder 12 erfolgen kann, über die die Rampen in beliebige Winkellagen
geschwenkt und festgestellt werden können, so daß sie insonderheit auch als Rampen zum Anlegen an
das Ufer (F i g. 6) geeignet sind.
Aus den verschiedenen Figuren ergibt sich auch, daß die Seitenschwimmkörper in ausgeklapptem Zustand
und noch in ihren entsprechenden Ausnehmungen ruhenden Rampengliedern mit dem Deck des
Hauptschwimmkörpers eine durchgehende Ladefläche bilden. Eine ebensolche durchgehende Ladefläche ist
gegeben, wenn zwei Fahrzeuge unter Einsatz der Rampenglieder aneinander gekuppelt werden. Die
zwei Rampenglieder des einen Fahrzeuges und die beiden Rampenglieder des anderen Fahrzeuges ergänzen
sich zu einer Fläche, deren Ausdehnung im wesentlichen auch der Ausdehnung der Deckfläche
des Hauptschwimmkörpers entspricht, welcher als Ladefläche einsatzfähig ist, vor allen Dingen können
die Rampenglieder in beliebiger Winkelstellung festgelegt werden, so daß zum einen eine biegesteife Verbindung
zwischen den einzelnen Fahrzeugen einer Schwimmbrücke herstellbar ist, zum anderen aber
ein einwandfreier Übergang zum Ufer. Je nach Belastungsfällen können im Einsatz als Fähre oder als
Brückenfahrzeug die Fahrzeuge unmittelbar mit ihren Seitenschwimmkörpern oder unter Zwischenschaltung
der Rampenglieder aneinander gekuppelt werden. So ist es z. B. ohne weiteres möglich, an den
Enden einer Schwimmbrücke zwei Fahrzeuge unmittelbar aneinanderzukuppeln, um hier die Tragfähigkeit
zu erhöhen, während über die übrige Brücke die Kupplung der Fahrzeuge aneinander unter Zwischenschaltung
der Rampenglieder erfolgt.
Mit der erfindungsgemäßen Rampenanordnung an den hier in Frage stehenden Amphibienfahrzeugen
wird also mit einfachsten Mitteln eine umfassende Einsatzmöglichkeit für das Fahrzeug erreicht. Dies ist
bei dem eingangs umrissenen Aufgabengebiet von besonderer Bedeutung, da einmal das Fahrzeug nicht
zu viele und zu komplizierte Bedienungsmittel aufweisen darf, die leicht Beschädigungen unterworfen
sind und dann zum Ausfall des Fahrzeuges führen, zum anderen aber einwandfrei eine ganze Reihe von
Aufgaben erfüllen muß, so daß es nicht notwendig ist, für jede einzelne Aufgabe ein Spezialfahrzeug
einzusetzen, wobei der Ausfall eines einzigen solchen Spezialfahrzeuges den Einsatz sämtlicher anderer
Fahrzeuge illusorisch machen kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Amphibisches Brücken- und Ubersetzfahrzeug zum wahlweisen Einsatz als Fähre oder Schwimmbrückeneinheit mit eigenem Antrieb für Land- und Wasserfahrt, mit einem Hauptschwimmkörper und seitlich angelenkten, für die Wasserfahrt ausklappbaren Seitenschwimmkörpern, sowie mit zusätzlichen Rampengliedern, die bei Landfahrt in Ausnehmungen der Seitenschwimmkörper gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rampenglieder als selbständige Teile ausgebildet sind, die je nach Einsatzart bei ausgeklappten Seitenschwimmkörpern ebenfalls, zu je zweien übereinander, in den entsprechenden Ausnehmungen der Seitenschwimmkörper in deren Längsrichtung untergebracht sind dergestalt, daß die obere Fläche des jeweils oberen Rampengliedes mit dem direkt befahrbaren Deck des Hauptschwimmkörpers in einer Ebene liegt oder mit ihren Schmalseiten maximal zu vieren nebeneinander in Achsen einhängbar sind, die entlang der oberen Seitenkante des Hauptschwimmkörpers verlaufen und nach einem älteren Vorschlag durch Stütz- und Schwenkmittel auf den Seitenschwimmern, mit diesen in ihrer jeweiligen Winkellage starr gekuppelt, abgestützt sind.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschrift Nr. 935 436;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 035 679;
österreichische Patentschrift Nr. 214 968;
französische Patentschrift Nr. 812 326.In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1124 383.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 517/198 2. €8 © Bundesdrucketei Berlin
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL282340D NL282340A (de) | 1961-08-23 | ||
| BE621627D BE621627A (de) | 1961-08-23 | ||
| DEG32984A DE1262811B (de) | 1961-08-23 | 1961-08-23 | Amphibisches Bruecken- und UEbersetzfahrzeug |
| FR905542A FR1343538A (fr) | 1961-08-23 | 1962-07-30 | Pont ou véhicule le franchissement amphibie automoteur |
| CH1001262A CH401726A (de) | 1961-08-23 | 1962-08-22 | Amphibisches Brücken- und Übersetzfahrzeug |
| GB32350/62A GB968755A (en) | 1961-08-23 | 1962-08-22 | Improvements in or relating to amphibious bridges, ferry vehicles and the like |
| SE9108/62A SE307519B (de) | 1961-08-23 | 1962-08-22 | |
| US219073A US3152569A (en) | 1961-08-23 | 1962-08-23 | Amphibious vehicle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG32984A DE1262811B (de) | 1961-08-23 | 1961-08-23 | Amphibisches Bruecken- und UEbersetzfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1262811B true DE1262811B (de) | 1968-03-07 |
Family
ID=7124595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG32984A Pending DE1262811B (de) | 1961-08-23 | 1961-08-23 | Amphibisches Bruecken- und UEbersetzfahrzeug |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3152569A (de) |
| BE (1) | BE621627A (de) |
| CH (1) | CH401726A (de) |
| DE (1) | DE1262811B (de) |
| GB (1) | GB968755A (de) |
| NL (1) | NL282340A (de) |
| SE (1) | SE307519B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2641466A1 (de) * | 1976-09-15 | 1978-03-23 | Goeppner Ulrich W Dipl Ing | Amphibisches bruecken- und uebersetzfahrzeug |
| DE3206222A1 (de) * | 1982-02-20 | 1983-09-01 | IBEK Ingenieurbüro Echtler Kaiserslautern GmbH, 6750 Kaiserslautern | Ponton fuer schwimmbruecken und faehren |
| DE3242507A1 (de) * | 1982-11-18 | 1984-05-24 | Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Bundesminister der Verteidigung, dieser vertreten durch den Präsidenten des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung, 5400 Koblenz | Auftriebserhoehung bei amphibischen bruecken- und uebersetzfahrzeugen |
| DE3421163A1 (de) * | 1984-06-07 | 1985-12-12 | Eisenwerke Kaiserslautern Göppner GmbH, 6750 Kaiserslautern | Verfahren zum zusammenkuppeln von amphibischen fahrzeugen zu mehrfachfaehren bzw. schwimmbruecken |
Families Citing this family (16)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3332388A (en) * | 1965-10-22 | 1967-07-25 | Andrew L Moraski | Combination automobile barge and trailer |
| US3492825A (en) * | 1968-06-28 | 1970-02-03 | Arthur A Pearson | Portable boat dock |
| FR2021224A1 (de) * | 1968-10-22 | 1970-07-17 | Schmidt Karl | |
| BE754670A (fr) * | 1969-09-17 | 1971-01-18 | Lohmann & Stolterfoht Ag | Appareil de pont |
| US3682126A (en) * | 1970-05-26 | 1972-08-08 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Amphibious bridge vehicle |
| US3858541A (en) * | 1973-05-31 | 1975-01-07 | Jr John C Metcalf | Modular boat system |
| DE2709948C3 (de) * | 1977-03-08 | 1980-09-18 | Maschinenfabrik Buckau R. Wolf Ag, 4048 Grevenbroich | Amphibisches Frachttransportfahrzeug |
| JPS5392898U (de) * | 1977-12-15 | 1978-07-28 | ||
| US4262381A (en) * | 1979-11-02 | 1981-04-21 | Blink James A | Amphibious vehicle bridge apparatus |
| SE432086B (sv) * | 1980-02-19 | 1984-03-19 | Frans Gustaf Lundholm | Hopfellbar pontonanordning |
| FR2579556B1 (fr) * | 1985-04-01 | 1987-05-15 | France Etat Armement | Dispositif pour ameliorer la flottabilite d'un ensemble flottant |
| EP1332896B1 (de) * | 2002-01-30 | 2005-11-30 | General Dynamics Santa Barbara Sistemas GmbH | Amphibisches Brücken- und Übersetzfahrzeug |
| US8187045B2 (en) | 2007-01-19 | 2012-05-29 | Thibodaux Ronald J | Air-propelled vessel with articulating member |
| US8382539B2 (en) * | 2007-02-27 | 2013-02-26 | Constructions Industrielles De La Mediterranee-Cnim | Amphibious vehicle for bridging a water-filled opening |
| US10731305B2 (en) * | 2017-11-01 | 2020-08-04 | Dinh Chinh Nguyen | Fast installing self-propelled pontoon bridge |
| CN110497750A (zh) * | 2019-07-02 | 2019-11-26 | 刘璐 | 一种两栖多用途高速渡船 |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR812326A (fr) * | 1936-01-14 | 1937-05-07 | Forges Chantiers Mediterranee | Portière bac automotrice à passerelles pour le passage des rivières |
| DE935436C (de) * | 1953-04-11 | 1955-11-17 | Hilgers A G | Schwimmbruecke |
| DE1035679B (de) * | 1954-10-23 | 1958-08-07 | Hermann Walter Gehlen Dipl Ing | Schwimmbruecke aus fahrbaren, schwimmfaehigen Brueckenbaueinheiten |
| AT214968B (de) * | 1959-10-22 | 1961-05-10 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Mehrzweckfahrzeug zur Bildung von Schwimmbrücken, Fähren od. dgl. |
| DE1124383B (de) * | 1958-12-10 | 1962-02-22 | Hermann Walter Gehlen Dipl Ing | Amphibisches Bruecken- und UEbersetzfahrzeug |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1105301B (de) * | 1959-05-02 | 1961-04-20 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Amphibienfahrzeug |
| US3028018A (en) * | 1959-05-08 | 1962-04-03 | Alfred H Mott | Collapsible boom for mobile cranes |
| DE1098389B (de) * | 1959-05-15 | 1961-01-26 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Amphibienfahrzeug |
| GB864857A (en) * | 1959-10-26 | 1961-04-12 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Multi-purpose amphibious craft for use in constructing floating bridges or ferries |
| US3068830A (en) * | 1960-04-27 | 1962-12-18 | Philip W Dickerson | Boat |
-
0
- BE BE621627D patent/BE621627A/xx unknown
- NL NL282340D patent/NL282340A/xx unknown
-
1961
- 1961-08-23 DE DEG32984A patent/DE1262811B/de active Pending
-
1962
- 1962-08-22 GB GB32350/62A patent/GB968755A/en not_active Expired
- 1962-08-22 CH CH1001262A patent/CH401726A/de unknown
- 1962-08-22 SE SE9108/62A patent/SE307519B/xx unknown
- 1962-08-23 US US219073A patent/US3152569A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR812326A (fr) * | 1936-01-14 | 1937-05-07 | Forges Chantiers Mediterranee | Portière bac automotrice à passerelles pour le passage des rivières |
| DE935436C (de) * | 1953-04-11 | 1955-11-17 | Hilgers A G | Schwimmbruecke |
| DE1035679B (de) * | 1954-10-23 | 1958-08-07 | Hermann Walter Gehlen Dipl Ing | Schwimmbruecke aus fahrbaren, schwimmfaehigen Brueckenbaueinheiten |
| DE1124383B (de) * | 1958-12-10 | 1962-02-22 | Hermann Walter Gehlen Dipl Ing | Amphibisches Bruecken- und UEbersetzfahrzeug |
| AT214968B (de) * | 1959-10-22 | 1961-05-10 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Mehrzweckfahrzeug zur Bildung von Schwimmbrücken, Fähren od. dgl. |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2641466A1 (de) * | 1976-09-15 | 1978-03-23 | Goeppner Ulrich W Dipl Ing | Amphibisches bruecken- und uebersetzfahrzeug |
| DE3206222A1 (de) * | 1982-02-20 | 1983-09-01 | IBEK Ingenieurbüro Echtler Kaiserslautern GmbH, 6750 Kaiserslautern | Ponton fuer schwimmbruecken und faehren |
| DE3242507A1 (de) * | 1982-11-18 | 1984-05-24 | Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Bundesminister der Verteidigung, dieser vertreten durch den Präsidenten des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung, 5400 Koblenz | Auftriebserhoehung bei amphibischen bruecken- und uebersetzfahrzeugen |
| DE3421163A1 (de) * | 1984-06-07 | 1985-12-12 | Eisenwerke Kaiserslautern Göppner GmbH, 6750 Kaiserslautern | Verfahren zum zusammenkuppeln von amphibischen fahrzeugen zu mehrfachfaehren bzw. schwimmbruecken |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3152569A (en) | 1964-10-13 |
| NL282340A (de) | |
| BE621627A (de) | |
| CH401726A (de) | 1965-10-31 |
| SE307519B (de) | 1969-01-07 |
| GB968755A (en) | 1964-09-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1262811B (de) | Amphibisches Bruecken- und UEbersetzfahrzeug | |
| DE1556958B1 (de) | Amphibienfahrzeug | |
| DE1929246A1 (de) | Amphibisches Bruecken- und UEbersetzfahrzeug | |
| DE2211912A1 (de) | Fahrzeug mit ablegbarer rampe zum bilden von bruecken, insbesondere schwimmbruecken und faehren | |
| DE1556451B2 (de) | Amphibienfahrzeug zum einsatz als brueckenfahrzeug | |
| EP0086985B1 (de) | Ponton für Schwimmbrücken und Fähren | |
| EP1332896A1 (de) | Amphibisches Brücken- und Übersetzfahrzeug | |
| DE1949206A1 (de) | Amphibienfahrzeug | |
| DE2544435A1 (de) | Amphibienfahrzeug | |
| DE1166649B (de) | Amphibienfahrzeuge fuer schweren Bruecken- und Faehrbetrieb | |
| DE2908380C2 (de) | Fahrzeug zum Transportieren, Wassern und Aufnehmen von Pontons zur Bildung einer Schwimmbrücke | |
| DE1966374A1 (de) | Pontonschwimmbruecke | |
| DE3601062C2 (de) | ||
| DE3204473A1 (de) | Amphibisches bruecken- und uebersetzfahrzeug | |
| DE1924613A1 (de) | Amphibisches Fahrzeug mit Hilfsschwimmkoerpern | |
| AT214968B (de) | Mehrzweckfahrzeug zur Bildung von Schwimmbrücken, Fähren od. dgl. | |
| DE1105301B (de) | Amphibienfahrzeug | |
| DE2622471C3 (de) | Schwimmfähiges Kraftfahrzeug | |
| DE2920786C2 (de) | Schwimmfähiges Lastkraftfahrzeug | |
| DE1928893C2 (de) | Mehrteiliger Ponton zum Bilden von Schwimmbruecken oder Faehren | |
| DE1556958C (de) | ||
| DE1927273A1 (de) | Schwimmbruecke | |
| DE3242507C2 (de) | Auftriebserhöhung bei amphibischen Brücken- und Übersetzfahrzeugen | |
| DE1098389B (de) | Amphibienfahrzeug | |
| DE1781060C (de) | Selbstfahrendes Übersetz und Schwimm bruckengerat |