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DE1262811B - Amphibisches Bruecken- und UEbersetzfahrzeug - Google Patents

Amphibisches Bruecken- und UEbersetzfahrzeug

Info

Publication number
DE1262811B
DE1262811B DEG32984A DEG0032984A DE1262811B DE 1262811 B DE1262811 B DE 1262811B DE G32984 A DEG32984 A DE G32984A DE G0032984 A DEG0032984 A DE G0032984A DE 1262811 B DE1262811 B DE 1262811B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
vehicle
ramp
vehicles
float
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG32984A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Pol Hermann Wa Dipl-Ing
Dipl-Ing Hans Eberhard
Rudolf Pawlus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Eisenwerke Kaiserslautern GmbH
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Eisenwerke Kaiserslautern GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL282340D priority Critical patent/NL282340A/xx
Priority to BE621627D priority patent/BE621627A/xx
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Priority to DEG32984A priority patent/DE1262811B/de
Priority to FR905542A priority patent/FR1343538A/fr
Priority to CH1001262A priority patent/CH401726A/de
Priority to GB32350/62A priority patent/GB968755A/en
Priority to SE9108/62A priority patent/SE307519B/xx
Priority to US219073A priority patent/US3152569A/en
Publication of DE1262811B publication Critical patent/DE1262811B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/14Floating bridges, e.g. pontoon bridges
    • E01D15/22Floating bridges, e.g. pontoon bridges designed as, or mounted on, vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60FVEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; AMPHIBIOUS OR LIKE VEHICLES; CONVERTIBLE VEHICLES
    • B60F3/00Amphibious vehicles, i.e. vehicles capable of travelling both on land and on water; Land vehicles capable of travelling under water
    • B60F3/0061Amphibious vehicles specially adapted for particular purposes or of a particular type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES S/MW^ PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Deutsche Kl.
EOId
B 6Of
65 al-9
Nummer: 1262 811
Aktenzeichen: G 32984 XI/65 al
Anmeldetag: 23. August 1961
Auslegetag: 7. März 1968
Zum Einsatz in Katastrophenfällen und auch für militärische Einsätze wurden schon die mannigfaltigsten land- und wassergängigen sogenannten Amphibienfahrzeuge entwickelt, die je nach ihrem in erster Linie in Aussicht genommenen Einsatzgebiet als Teile einer Schwimmbrücke, als Fähre oder auch als Zwischenlösungen ausgebildet waren. Eine besondere Klasse dieser Amphibienfahrzeuge, die üblicherweise mit eigenem Antrieb und Steuerungsmöglichkeit für die Fortbewegung sowohl auf dem Lande als auch im Wasser ausgerüstet sind, weist einen Schwimmkörper auf, der durch seitlich angelenkte und ausklappbare Seitenschwimmkörper für die Wasserfahrt verbreitert werden kann.
Auf Grund der gegebenen Aufgabenstellung sind *5 hier solche Fahrzeuge zu bevorzugen, die ohne irgendwelche zusätzliche Hilfsmittel sowohl als Glieder einer Schwimmbrücke als auch als Einzelfähre, schließlich auch als größere Fähre in Verbindung mehrerer Fahrzeuge eingesetzt werden können. Ein besonderes Problem bleibt insonderheit bei den Schwimmbrücken immer die Ausbildung der Brückenköpfe, mit welchen die Schwimmbrücke mit den Ufern verbunden wird. Es wurden nun schon die verschiedensten Vorschläge gemacht, wie solche Fahrzeuge mit Rampen versehen werden können und wie diese Rampen ausgebildet sein müssen, um den aufgezeigten unterschiedlichen Aufgaben möglichst weitgehend gerecht zu werden. Es hat sich eben bisher immer gezeigt, daß solche Fahrzeuge, die als Glieder einer Schwimmbrücke ideal oder zumindest nahezu ideal waren, als Fähre weniger gut brauchbar waren und umgekehrt.
So wurde schon vorgeschlagen, ausgehend von den eingangs genannten Fahrzeugen mit einem Hauptschwimmkörper und seitlich angelenkten ausklappbaren Seitenschwimmkörpern, diese Seitenschwimmkörper mit zusätzlichen Fahrbahntafeln auszurüsten, die sich über einen Großteil der Länge der Seitenschwimmkörper erstrecken und an deren im ausgeklappten Zustand äußeren oberen Seitenkante angelenkt sind. Dabei wurden zwei verwandte Lösungen vorgeschlagen. Bei der einen liegt die zusätzliche Fahrbahntafel an der senkrechten Außenseite der Seitenschwimmkörper an und wird in ihrer Einsatzlage nach oben geklappt. Damit geht den Seiten-Schwimmkörpern und dem Gesamtfahrzeug aber ein Gutteil des Auftriebes bei Wasserfahrt verloren, der gegeben wäre, wenn die Seitenschwimmkörper nicht mit entsprechenden Ausnehmungen zur Aufnahme der Fahrbahntafeln versehen wären. Bei der anderen Ausbildungsform sind die Fahrbahntafeln nach oben auf das Deck der Seitenschwimmkörper geklappt und Amphibisches Brücken- und Übersetzfahrzeug
Anmelder:
Eisenwerke Kaiserslautern G. m. b. H.,
6750 Kaiserslautern, Barbarossastr. 30;
Klöckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft,
5000 Köln-Deutz 1, Deutz-Mülheimer-Straße
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Dr. rer. pol. Hermann Walter Gehlen,
6750 Kaiserslautern;
Rudolf Pawlus, 5000 Köln-Deutz;
Dipl.-Ing. Hans Eberhard, 4100 Duisburg
werden durch zusätzliche Träger, die ebenfalls aus den Seitenschwimmkörpern ausklappbar sind, in ihrer Einsatzstellung unterstützt. Hier bilden die ausgeklappten Seitenschwimmkörper mit den zusätzlichen Fahrbahntafeln, wenn diese auf den Seitenschwimmkörpern verbleiben, keine durchgehende Ladefläche mit dem Deck des Hauptschwimmkörpers.
Beiden Fahrzeugtypen ist gemeinsam, daß die zusätzlichen Fahrbahntafeln lediglich eine Verbreiterung der Ladefläche und eine Anschlußmöglichkeit an ein benachbartes Fahrzeug bringen, daß aber mit diesen Fahrbahntafeln der Übergang von einer aus einem oder mehreren Fahrzeugen gebildeten Fähre oder einer Schwimmbrücke zum Ufer des zu überwindenden Gewässers ohne zusätzliche Mittel nicht möglich ist. Auch wenn die ältere Erfindung für sich in Anspruch nimmt, daß die von ihr vorgeschlagenen Fahrbahntafeln zum Übergang aufs Land als Rampe dienen können, bringt der Vorschlag keine befriedigende Lösung dieses Problems. Erstens ist der Abstand zwischen der äußeren Seitenwand des Seitenschwimmkörpers und dem Endbereich der ausgeklappten Fahrbahntafel so kurz, daß ein Übergang zum Ufer praktisch nur dann geschaffen werden kann, wenn dieses senkrecht oder nahezu senkrecht ist und zweitens die Ladefläche des Fahrzeuges, wenigstens angenähert, sich in Uferhöhe befindet. Des weiteren fehlen die für den Einsatz der Fahrbahntafeln als Rampe zum Übergang auf das Ufer unbedingt erforderlichen Feststellmittel für die Rampe in der vorgesehenen Winkelstellung.
Solche zusätzlichen Mittel sind bei einer Fahrzeugform, die speziell als Brückenbaueinheit für
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3 4
Schwimmbrücken gedacht ist, als an das schwenkbare Weiterhin können Fähren aus mehreren Fahrzeu-Brückenelement angelenkte Rampe bekannt. Der Bau gen gebildet werden, wobei wahlweise die einzelnen einer Schwimmbrücke setzt hier demgemäß den Ein- Fahrzeuge unmittelbar mit den Seitenbords ihrer Seisatz zweier Fahrzeuge mit Sonderausrüstung für die tenschwimmkörper zusammengekuppelt werden könbeiden Enden der Brücke voraus. Fehlt ein solches 5 nen oder auch unter Zwischenschaltung der dann Fahrzeug, ist die Brücke in ihrer gesamten Länge, wiederum in eine Lage in rechtem Winkel zur Längsgleichgültig aus wieviel Fahrzeugen sie besteht, nicht achse der einzelnen Fahrzeuge gebrachten Rampenbrauchbar. Will man dies verhindern und demgemäß teile. Die sodann die Stirnseiten einer solchen aus mehrere oder alle Fahrzeuge mit der Sonderrampe mehreren Fahrzeugen bestehenden Fähre bildenden ausrüsten, müßten diese bis auf zwei vor Einsatz der io Seitenbords der äußersten Fahrzeuge können mit den Brücke abmontiert und abgelegt werden. Beides ist übrigen selbständigen Rampengliedern als Anlegebei den heute erhobenen strategischen und taktischen und Laderampe versehen werden. Forderungen keine einwandfreie brauchbare Lösung. Schließlich können die Fahrzeuge als Brücken-
Der vorliegenden Erfindung liegt demgemäß die fahrzeuge zu einer Schwimmbrücke zusammengestellt Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeug der vorstehend ge- 15 werden, wobei wiederum je nach benötigter Tragschilderten Art zu entwickeln, das den verschiedenen kraft Fahrzeuge unmittelbar oder unter Zwischenaufgezeigten Einsatzmöglichkeiten möglichst weit- schaltung der Rampenglieder aneinander gekuppelt gehend gerecht wird, d. h. das Fahrzeug muß so aus- werden können. Die Endfahrzeuge der Brücke vergerüstet sein, daß es mit eigenen Mitteln sowohl als fügen dann wiederum noch über Rampenglieder, mit Einzelfähre als auch als Teil einer aus mehreren Fahr- 20 denen die Verbindung zum Ufer hergestellt werden zeugen bestehenden Fähre, schließlich auch als Teil kann/Bei der Benutzung des Fahrzeuges als Brückeneiner Schwimmbrücke eingesetzt werden kann, es muß fahrzeug können, da die nötige Anzahl von Rampenalso Zusatzteile aufweisen, die sowohl als Verbin- gliedern vorhanden ist, zwei Fahrbahnen für Gegendungsteile zwischen zwei schwimmenden Fahrzeugen verkehr geschaffen werden.
verwendbar sind als auch als höhenverstellbare Ram- 25 In jedem dieser Fälle ist kein Rampenglied übrig,
pen, die im Fahrzeug selbst verstaut werden können, das irgendwo gesondert abgelegt werden müßte, noch
und in allen Lagen des schwimmenden Fahrzeuges werden weitere Rampenglieder benötigt, die beson-
die Fahrbahn des Hauptfahrzeuges ohne Stufenüber- ders mitgeführt werden müßten. In jedem Fall, in
gang erweitern. welchem die Rampenglieder nicht in den Ausnehmun-
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch ein 3° gen der Seitenschwimmkörper verbleiben, sondern amphibisches Brücken- und Übersetzfahrzeug zum zur Längsachse des Fahrzeuges im rechten Winkel an wahlweisen Einsatz als Fähre oder Schwimmbrücken- einer Achse entlang der oberen Seitenkante des einheit mit eigenem Antrieb und Steuerungsmöglich- Hauptschwimmkörpers eingehängt werden, sind diese keit für Land- und Wasserfahrt mit einem Haupt- in beliebiger Winkellage feststellbar, sind dann also schwimmkörper und seitlich angelenkten, für die 35 starr in der eingestellten Winkellage mit dem Fahr-Wasserfahrt ausklappbaren Seitenschwimmkörpern, zeug verbunden. Dies ist deshalb wichtig, weil sonst sowie mit zusätzlichen Rampengliedern, die bei Land- beim Beladen einer Fähre vom Ufer her oder beim fahrt in Ausnehmungen der Seitenschwimmkörper ge- Befahren einer Schwimmbrücke die jeweilige Anlenklagert sind, bei welchem erfindungsgemäß die Ram- stelle, wenn sie belastet wird, einknicken würde, penglieder als selbständige Teile ausgebildet sind, die 40 Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten je nach Einsatzart bei ausgeklappten Seitenschwimm- der durch dieselbe erzielten Vorteile ergeben sich aus körpern ebenfalls, zu je zweien übereinander, in den der nachstehenden Beschreibung einer in den Zeichentsprechenden Ausnehmungen der Seitenschwimm- nungen schematisch dargestellten beispielsweisen körper in deren Längsrichtung untergebracht sind Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, dergestalt, daß die obere Fläche des jeweils oberen 45 F i g. 1 zeigt das erfindungsgemäße Amphibienfahr-Rampengliedes mit dem direkt befahrbaren Deck des zeug in seiner Zusammenstellung zur Fortbewegung Hauptschwimmkörpers in einer Ebene liegt oder mit auf dem Lande in Seitenansicht, in ihren Schmalseiten maximal zu vieren nebeneinander Fi g. 2 ist ein schematischer Schnitt etwa nach der in Achsen einhängbar sind, die entlang der oberen Linie ΙΙ-Π, in F i g. 1 dargestellt, in Seitenkante des Hauptschwimmkörpers verlaufen und 50 F i g. 3 ist das Fahrzeug wiederum in Seitenansicht nach einem älteren Vorschlag durch Stütz- und mit ausgeschwenkten Seitenschwimmern dargestellt; Schwenkmittel auf den Seitenschwimmern, mit diesen F i g. 4 zeigt wiederum einen Schnitt etwa nach der in ihrer jeweiligen Winkellage starr gekuppelt, ab- LinieIV-IVder Fig. 3; gestützt sind. F i g. 5 ist eine Draufsicht auf zwei durch ihre
Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des 55 Rampenteile verbundene Fahrzeuge;
Brücken- und Übersetzfahrzeuges wird einmal er- Fig. 6 ist eine Ansicht der Anordnung nach
reicht, daß ein Einzelfahrzeug als Fähre eingesetzt F i g. 5;
werden kann und wahlweise an einer Seite oder an F i g. 7 schließlich gibt Einzelheiten der Lagerung
beiden Seiten die mitgeführten selbständigen Rampen- der Rampenteile wieder.
glieder in rechtem Winkel zur Längsachse des Fahr- 60 Das erfindungsgemäße Amphibienfahrzeug ist in an zeuges eingehängt und in beliebiger Winkellage zur sich bekannter Weise mit einem Hauptschwimmkör-Waagerechten, abgestützt auf die Seitenschwimm- per 1 und zwei Seitenschwimmkörpern 2 ausgerüstet, körper, festgelegt werden können. Durch die Länge Letztere können bei Landfahrt auf das Deck des der Rampenglieder wird gewährleistet, daß ein genü- Hauptschwimmkörpers 1 geklappt werden. Der gend großer Abstand zwischen dem Seitenbord des 65 Hauptschwimmkörper 1 weist weiterhin einen Führer-Fahrzeuges und dem Ufer eingehalten werden kann, stand 3 für Landfahrt und einen Führerstand 4 für so daß auch unter schwierigsten Uferverhältnissen Wasserfahrt auf. Das Deck des Hauptschwimmkörein Be- und Entladen des Fahrzeuges möglich ist. pers 1 ist so ausgebildet, daß es als direkt befahrbarer
Bestandteil der Briickenfahrbahn einer zu bildenden Schwimmbrücke oder der Ladefläche bei Einsatz des Fahrzeuges als Fähre benutzt werden kann. Im den Führerständen entgegengesetzten Ende 5 des Fahrzeuges ist der Antrieb für die Wasser- und Landfahrt untergebracht. Der Auspuff des bzw. der als Antrieb in Frage kommenden Verbrennungsmotoren ist bei 6 nach oben gezogen. Die Seitenschwimmkörper 2 weisen Ausnehmungen 7 auf, in welchen selbständige Rampenglieder 8 untergebracht sind, vorzugsweise in jeder Ausnehmung zwei, so daß das Fahrzeug mit insgesamt vier Rampengliedern ausgerüstet ist. Sind die Seitenschwimmkörper 2 für die Wasserfahrt ausgeklappt, so schließen die Rampenteile 8 mit der Fahrbahn bzw. Ladefläche des Hauptschwimmkörpers 1 in einer Ebene ab.
Sollen nun mehrere Fahrzeuge zu einer größeren Fähre oder zu einer Schwimmbrücke verbunden werden, können die Rampenteile 8 mittels eines Kranes 9, der Bestandteil des Fahrzeuges ist, aus den Ausnehmungen 7 der Seitenschwimmkörper 2 herausgehoben und, wie aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich, in ihre die einzelnen Fahrzeuge verbindenden Lage gebracht werden. Der Kran 9 ist selbstverständlich schwenkbar und kann gegebenenfalls bei 10 um eine senkrechte Schwenkachse zusammengefaltet werden.
Bei Verbindung mehrerer Fahrzeuge durch die Rampenteile 8 werden diese durch den Kran 9, wie gesagt, aus den Ausnehmungen 7 der Seitenschwimmer 2 herausgehoben und in Achsen 11 (F i g. 7) eingehängt, die entlang den seitlichen oberen Kanten des Hauptschwimmkörpers 1 verlaufen. Weiterhin werden die Rampen auf den Seitenschwimmkörpern 2 abgestützt, was, wie ebenfalls F i g. 7 zu entnehmen ist, insonderheit durch hydraulische Zylinder 12 erfolgen kann, über die die Rampen in beliebige Winkellagen geschwenkt und festgestellt werden können, so daß sie insonderheit auch als Rampen zum Anlegen an das Ufer (F i g. 6) geeignet sind.
Aus den verschiedenen Figuren ergibt sich auch, daß die Seitenschwimmkörper in ausgeklapptem Zustand und noch in ihren entsprechenden Ausnehmungen ruhenden Rampengliedern mit dem Deck des Hauptschwimmkörpers eine durchgehende Ladefläche bilden. Eine ebensolche durchgehende Ladefläche ist gegeben, wenn zwei Fahrzeuge unter Einsatz der Rampenglieder aneinander gekuppelt werden. Die zwei Rampenglieder des einen Fahrzeuges und die beiden Rampenglieder des anderen Fahrzeuges ergänzen sich zu einer Fläche, deren Ausdehnung im wesentlichen auch der Ausdehnung der Deckfläche des Hauptschwimmkörpers entspricht, welcher als Ladefläche einsatzfähig ist, vor allen Dingen können die Rampenglieder in beliebiger Winkelstellung festgelegt werden, so daß zum einen eine biegesteife Verbindung zwischen den einzelnen Fahrzeugen einer Schwimmbrücke herstellbar ist, zum anderen aber ein einwandfreier Übergang zum Ufer. Je nach Belastungsfällen können im Einsatz als Fähre oder als Brückenfahrzeug die Fahrzeuge unmittelbar mit ihren Seitenschwimmkörpern oder unter Zwischenschaltung der Rampenglieder aneinander gekuppelt werden. So ist es z. B. ohne weiteres möglich, an den Enden einer Schwimmbrücke zwei Fahrzeuge unmittelbar aneinanderzukuppeln, um hier die Tragfähigkeit zu erhöhen, während über die übrige Brücke die Kupplung der Fahrzeuge aneinander unter Zwischenschaltung der Rampenglieder erfolgt.
Mit der erfindungsgemäßen Rampenanordnung an den hier in Frage stehenden Amphibienfahrzeugen wird also mit einfachsten Mitteln eine umfassende Einsatzmöglichkeit für das Fahrzeug erreicht. Dies ist bei dem eingangs umrissenen Aufgabengebiet von besonderer Bedeutung, da einmal das Fahrzeug nicht zu viele und zu komplizierte Bedienungsmittel aufweisen darf, die leicht Beschädigungen unterworfen sind und dann zum Ausfall des Fahrzeuges führen, zum anderen aber einwandfrei eine ganze Reihe von Aufgaben erfüllen muß, so daß es nicht notwendig ist, für jede einzelne Aufgabe ein Spezialfahrzeug einzusetzen, wobei der Ausfall eines einzigen solchen Spezialfahrzeuges den Einsatz sämtlicher anderer Fahrzeuge illusorisch machen kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Amphibisches Brücken- und Ubersetzfahrzeug zum wahlweisen Einsatz als Fähre oder Schwimmbrückeneinheit mit eigenem Antrieb für Land- und Wasserfahrt, mit einem Hauptschwimmkörper und seitlich angelenkten, für die Wasserfahrt ausklappbaren Seitenschwimmkörpern, sowie mit zusätzlichen Rampengliedern, die bei Landfahrt in Ausnehmungen der Seitenschwimmkörper gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rampenglieder als selbständige Teile ausgebildet sind, die je nach Einsatzart bei ausgeklappten Seitenschwimmkörpern ebenfalls, zu je zweien übereinander, in den entsprechenden Ausnehmungen der Seitenschwimmkörper in deren Längsrichtung untergebracht sind dergestalt, daß die obere Fläche des jeweils oberen Rampengliedes mit dem direkt befahrbaren Deck des Hauptschwimmkörpers in einer Ebene liegt oder mit ihren Schmalseiten maximal zu vieren nebeneinander in Achsen einhängbar sind, die entlang der oberen Seitenkante des Hauptschwimmkörpers verlaufen und nach einem älteren Vorschlag durch Stütz- und Schwenkmittel auf den Seitenschwimmern, mit diesen in ihrer jeweiligen Winkellage starr gekuppelt, abgestützt sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 935 436;
    deutsche Auslegeschrift Nr. 1 035 679;
    österreichische Patentschrift Nr. 214 968;
    französische Patentschrift Nr. 812 326.
    In Betracht gezogene ältere Patente:
    Deutsches Patent Nr. 1124 383.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    809 517/198 2. €8 © Bundesdrucketei Berlin
DEG32984A 1961-08-23 1961-08-23 Amphibisches Bruecken- und UEbersetzfahrzeug Pending DE1262811B (de)

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