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DE1928915A1 - Polyurethanelastomere Kompositionen - Google Patents

Polyurethanelastomere Kompositionen

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Publication number
DE1928915A1
DE1928915A1 DE19691928915 DE1928915A DE1928915A1 DE 1928915 A1 DE1928915 A1 DE 1928915A1 DE 19691928915 DE19691928915 DE 19691928915 DE 1928915 A DE1928915 A DE 1928915A DE 1928915 A1 DE1928915 A1 DE 1928915A1
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DE
Germany
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bis
disulfide
tert
group
polyurethane
Prior art date
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Granted
Application number
DE19691928915
Other languages
English (en)
Other versions
DE1928915C3 (de
DE1928915B2 (de
Inventor
Kiyoshi Ichikawa
Syoji Morimura
Keisuke Murayama
Isamu Suzuki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sankyo Co Ltd
Asahi Chemical Industry Co Ltd
Original Assignee
Sankyo Co Ltd
Asahi Chemical Industry Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sankyo Co Ltd, Asahi Chemical Industry Co Ltd filed Critical Sankyo Co Ltd
Publication of DE1928915A1 publication Critical patent/DE1928915A1/de
Publication of DE1928915B2 publication Critical patent/DE1928915B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1928915C3 publication Critical patent/DE1928915C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/36Sulfur-, selenium-, or tellurium-containing compounds
    • C08K5/43Compounds containing sulfur bound to nitrogen

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Polyurethanes Or Polyureas (AREA)

Description

Patentanwalt ι übiiiri ιβ, (τ,-linerέΛβαη 88
6. Juni 1969 P.5004
Sankyo Company, Limited in Tokyo (Japan)
und
Asahi Kasei Kogyo Kabushiki Kaisha in Osaka City (Japan). •
Polyurethanelastomere Kompositionen.
Die Erfindung "bezieht sich auf die Stabilisierung von Polyurethanelastomeren, einschließlich polyurethanelastischer Fäden oder Garne.
Sie "bezieht sich insbesondere auf die Stabilisierung ■von Polyurethanelastomeren durch Inkorporieren in dieselben wenigstens einer der PiperidinoSulfidverbindungen der allgemeinen Formel
-c.
CH
2 5
IT
Λ ρ
(S)
(D
worin IL· und Rp, die gleich oder verschieden sein können, eine Alkylgruppe, wie Methyl, Äthyl, Propyl, Dodecyl oder Stearyl, eine Cycloallrylgruppe, wie Cyclopentyl oder Cyclohexyl, eine Arylgruppe, wie Phenyl, Tolyl, ChIοrphenyl,. Inisyl oder Naphthyl, oder Wasserstoffatom darstellen, vorausgesetzt, daß R-. und R2 nicht gleichzeitig Wasser- .-stoffatom darstellen, oder sie bilden zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an das sie gebunden sind, einen gesättigten 5-, 6- oder 7-gliedrigen alicyclischen Ring, der gegebenenfalls substituiert sein kann mit einer Allcylgruppe, wie Metnyl oder Äthyl; worin X dar—stellt >C=0, ^CH2 oder eine G-ruppierung der Formel >CH-O-R^ (worin R_ Wasserst off atom, eine Acylgruppe, wie Acetyl oder Benzoyl, oder eine N-substituierte Carbamoylgruppe, wie F-Äthylcarbamoylj li-phenylcarbaiBoyl oder li-Cyclohexylcarbamoyl darstellt); und worin η eine ganze Zahl von 2 bis 4 einschließlich darstellt.
In anderer Hinsicht bezieht sich die Erfindung auf die Stabilisierung von Polyurethanelastomeren durch Inlrorpcrieren in dieselben wenigstens einer der Piperidinosulfilverbindungen der Pormel (1) in Kombination mit
SO δ S SO/1619
wenigstens einer der Rienolverbindungen der allgemeinen
Formel
HO
(II)
worin R1 1 Wasserstoffatom oder tert.-Butyl darstellt; worin H2 1 WasserstoffatoE oder eine Alkylgruppe, wie Methyl oder tert.-Eutyl darstellt; worin π eine ganze Zahl 1 oder 2 darstellt; und worin R^1 eine Alkylgruppe, wie Methyl, Butyl oder Cctyl oder eine Alkoxygruppe, wie Methoxy, Äthoxy oder Octoxy darstellt, wenn m 1 ist,
oder Schwefelatom, ^>( Gruppierung der Formel :GH - CH2 - CII -
oh
>0
oder eine
worin R.f Wasserstoffatom
oder eine Gruppierung der Formel
OH
R2'
(worin R1' und R?' die oben beschriebene Bedeutung haben)] darstellt, wenn m die Bedeutung 2 hat.
90985Q/1619
Polyurethanelast-omere sind wegen ihrer ausgezeieh- - fieten mechanischen und elastischen Eigenschaften in weitem Umfang benutzt worden, jedoch neigen sie häufig dazu, schwerer Photozersetzung in Verbindung mit Färbung zu unterliegen, wenn sie dem licht, wie dem Sonnenlicht oder ultraviolettem Licht ausgesetzt werden. Zum Zwecke der Stabilisierung der Polyurethane gegen derartige Photozersetzung ist in der Technik eine Anzahl von Lichtstabilisatoren vorgeschlagen worden. Beispielsweise sind Phenolverbindungen oder Benzophenonverbindüngen in großem Ausmaß als solche Stabilisatoren verwendet worden. Diese bisher bekannter. Stabilisatoren sind jedoch hinsichtlich der Stabilisierung von Polyurethanen nicht befriedigend wirksam. Es besteht,daher für die Polyurethanelastomere ein Bedürfnis nach ausgezeichneter Stabilisierung gegen Zersetzung, insbesondere durch langandauernde Einwirkung des äußeren Sonnenlichts oder der wiederholten chemischen Reinigung (trockene Reinigung).
Als ein Ergebnis umfangreicher Untersuchungen ist nun unerwarteterweise gefunden worden, daß die polyurethanelastomeren Kompositionen, zu denen wenigstens eine der Piperidinosulfidverbindungen der Formel (I) allein oder in Kombination mit wenigstens einer der Phenolverbindungen der Formel (II) hinzugefügt wurde, eine ausgezeichnete Stabilität gegen Zersetzung durch Licht, Bitze und Chlorbleiche ergeben, und daß sie keine Färbung der daraus gebildeten Produkte verursachen.
Es ist daher ein Merkmal der vorliegenden Erfindung, polyurethanelastomere Kompositionen, welche polyurethanelastische Garne oder Fäden mit verbesserter Stabilität umfassen, aufzuzeigen.
- b -909850/1619
Die Piperidinosulfidverbindungen (I), welche erfindungBgemäß verwendet werden, können bequem nach bekannten Methoden hergestellt werden, beispielsweise durch ein Verfahren, welches in Tetrahedron 25 (1967), 1697 beschrieben worden ist, wonach eine Piperidinverbindung (III) unter Abkühlen auf -4U0C zur Reaktion gebracht wird mit Schwefeldichlorid oder Schwefelmonochlorid in Dimethylformamid, um die Piperidinosulfidverbindung (I), zu erhalten, was in dem folgenden Schema dargestellt ist:
CH,
CIL
(III)
SCl,
oder
S2Ci2
CH
C -C
ι /\
(D
IT--(S)
worin R.., R2, η und X die oben beschriebenen Bedeutungen haben.
Bevorzugte Beispiele von Piperidinosulfidverbindungen., welche durch die formel (I) dargestellt werden, sind die folgenden:
I- 1 Bis-(2,2,6,6-tetramethylpiperidino)-disulfid, I- 2 /Bis-(2,2,6,6-tetrametfeyXpiperidiao}-1;i?iBi2lfid,
S0S850/161S
I- 3 Bis~(4.-oxo-2,2,6,6-tetramethylpiperidino)-disul£id, I- 4 Bis-(4-oxo-2,2,6,6-tetrarethylpiperidino)-trisulfid, I- 5 Bis-(2,2-diroethyl-4-oxo-6-cyclohexylpiperidino)-disulfid,
I- 6 3is-(2,2*-diiDethyl-6-ph.enylpiperidino)-disulfid, I- 7 Bis-(2,2,6-trimethyl-6-phenyl-4-oxopiperidino)-
disulfid,
1-8 1,1·-Bis-(1-aza-2,2-dimethyl-4-oxo-spiro- (5 ,5]-
undecyl)-trisulfid,
1-9 1,1 '-Bis-(1-aza-2,2-dimethyl-7-methyl-spirο- ^5,5] -
undecyl)-disulfid,
1-10 Bis-(4-hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidino)-
disulfid,
1-11 Βΐ8-(4-ΐ)8ΐιζο7ΐοχ7-2,2,6,6-tetraroethylpiperidino)-
tetrasulfid und
1-12 Bis-(4-(-T-phenylcarl)aiDoyloxy)-2,2,6,6-
■betraraethylpiperidinoj -disulfid.
Die PhenolTerbindungen der Formel (II) sind ebenfalls "bekannte Stabilisatoren. Es wurde auch gefunden, daß die Inkorporation der Phenolverbindung (II) in Verbindung mit der Piperidinosulfidverbindung (I) wegen ihres Synergismus pölyurethanelastomere Kompositionen mit ausgezeichneter Stabilität gegen Zersetzung durch Licht, Hitze und Chlorbleiche ergibt, im Vergleich zu dem Fall, daß jede dieser Verbindungen allein inkorporiert wird.
Bevorzugte Beispiele der Phenolverbindungen der Formel (II) sind die folgenden:
II-1 4-Methyl-2,6-di-tert.-butylphenol, II-2 2-tert.-Eutyl-4-π^ethoxyphenol,
II-3 1,1 -Bis-(2-methyl-4-h3rdroxy-5-tert. -butylphenyl) butan,
SU8SS0/1619 ' -
H-5 ---4- -
11-4 Eis- (2-methyl-4-hydroxy-5''-tert. -butj^lphenyl) -
sulfid,
II-r> 1,1,3-Tris-(2-methyl-4-fcydroxy-fi-tert. -buty !phenyl) butan,
I1-6 2,2-Eis-(4-hydroxyphenyl)-propan und II-7 1,1-Iis-(4-hydroxyphenyl)-cyclohexan.
Lin gemäß der vorliegenden Erfindung zn verwendendes Polyurethanelastomer kann üblicherweise nach der folgenden Methode hergestellt v/erden. Ein Polymer mit einem verhältnismäßig niedrigem Molekulargewicht, welches ein endständiges aktives Wasserstoffatom besitzt, beispielsweise PoIyäther oder Polyester, wird zur Reaktion gebracht mit einem organischen Pol3risocyanat und einem Kettenstreckmittel mit swei oder mehr aktiven Wasserstoffatomen, beispielsweise Diamin, Glykol, Wasser oder Gemischen davon, in Gegenwart oder Abwesenheit eines Lösungsmittels in einer einzigen Stufe oder in einer mehrstufigen Reaktion, um ein Polyurethanelastomer mit hoJaem Kolekulargewicht herzustellen. Diese Methode wurde beispielsweise beschrieben in den japanischen Patentveröffentlichungen Fo. 2994/1959, 22682/ 1964, 488/1966 und 13629/1967 sowie in den japanischen Patentanmeldungen EO. 43100/1967 und 54998/1967. Bei der obigen Methode werden als Polyisocyanat und als Kettenstreckmittel vorzugsweise ein aromatisches Diisocyanat und ein Diamin angewendet entsprechend den gewünschten Eigenschaften des Produkts.
Die polyurethanelastomeren Kompositionen können geformt sein, beispielsweise als Fasern, Harz, PiIm, Platten und dergleichen durch bekannte geeignete Verfahren. Unter
- 8 909850/1619
dieser geformten Gegenständen werden als "besonders bedeutsame Beispiele elastische Fäden oder Garne durch Trockenspinnen erhalten.
Die Piperidinosulfidverbindung (T) und die Phenolverbindung (II) werden gewöhnlich jeweils in einer Menge von von 0,01 bis 5 Gewichtsprozent hinzugefügt, bezogen auf die Menge der Polyurethanpolymere. Diese Verbindungen werden bevorzugt angewendet in Form feiner Pulver oder einer lösung davon in einen; geeigneten lösungsmittel, und sie können inkorporiert werden in Polyurethan entweder in einer Stufe vor Beendigung der Polymerisationsrealction des Polyurethans oder in irgendeiner gewünschten Stufe nach der Beendigung der Polymerisationsreaktion. In Tedeia Fall können die Piperidinosulfidverbindung (i) und die Phenolverbindung (II) bequem dispergiert und in Polyurethanelastomere inkorporiert werden, da sie eine ausgezeichnete Verträglichkeit mit Polyurethan haben.
Andere konventionelle bekannte Additive, wie Reaktionspromotoren, Füllmittel, Pigmente oder dergleichen können> gegebenenfalls in die polyurethanelastomeren Kompositionen inkorporiert werden.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert, ohne den Erfindungsgedanken durch beschriebene Einzelheiten zu beschränken.
Beispiel 1
100,0 g Polyäthylenadipat mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 1250 wurden unter Rühren zur Reaktion gebracht mit 32,0 g 4,4l-Diphenylroethan-diisocyanat bei 95°C während 90 Minuten unter einem Stickstoffstrom, um
BAD ORiGiNAL
- 9 909850/1619
ein Polymer mit einer endständigen Isocyanatgruppe zu erhalten, nachdem das Polymer auf Raumtemperatur abgekühlt war, wurde es unter Rühren in 150 g trocknen) Dimethylacetamid bei Raumtemperatur gelöst, um eine gleichförmige vorpolymere Lösung zu bilden.
Getrennt wurde ein Gemisch von 4,2 g Tetramethylendiamin, 0,1 g Wasser und 100 g Dimethylacetamid hergestellt. Zu diesem Gemisch wurde die erwähnte vorpolymere Lösung unter Rühren und bei Raumtemperatur hinzugefügt. Su der erhaltenen Lösung mit hoher Viskosität wurde eine Lösung einer unten angegebenen Menge des Stabilisjamngsmittels in 15 g Dimethylacetamid gegeben und anschließend genürend gerührt. !lach dem 22ntgasen wurde die erhaltene viskose Lösung durch eine Spinndüse in einem auf 210 0 erhitzten und 4 m langen Luftstrom mit einer Spinngeschwindigkeit von 320 m/min extrudiert. Der so erhaltene elastische Faden hatte eine Festigkeit von 0,79 g/den, eine Dehnung von 810 $ und eine bleibende Setzung (überelastische Durchbiegung) von 4,2 $. . . -·
Die polyurethanelastischen fäden oder Garne, welche nach dem obigen Verfahren hergestellt sind, wurden getestet im Hinblick auf ihre Stabilitäten gegen Zersetzungen durch Lichtund Chlorbleiche wie folgt. Das Testmuster wurde 15 Stunden der Ultraviolettbestrahlung ausgesetzt mit Hilfe eines Fadeometers (Lichtechtheitsprüfers), wie er in Japanese Industrial Standard, JIS-1044-3-8 beschrieben ist, wonach das Testmuster auf seine Festigkeit und seine Färbung geprüft wurde. Im Hinblick auf die Untersuchung der Stabilität gegen Zersetzung durch Chlorbleiche wurde das Testmuster in eine 0,5 #ige wäßrige Lösung von Jfatriumhypochlorit bei 500C während 24 Stunden getaucht, wonach das üestmuster auf seine Festigkeit und seine Fär-
909850/1619 ·
BAD ORIGINAL
- ίο -
"bun 2 re-ruft wurde. Der Durchscnnittswert der Ergebnisse, nie von fünf Testirustern erhalten ^irden, ist der ioljender» m.9\ eile 1 zu entr.ehmer.
Wie sicr. aus der tabelle 1 er ibt, hatte aas elastische Tarn, v/elches der, erfindunrsrerrrLieti inirorroriert enthielt, ausgezeichnete Eigenschaften hir:-- sic.-itlicl n^r 1 ioi tstatilit-it υπα der Chlortleichee sa>i Lit:ät. 3esT..ftes vnrde "bei Garnen, welche die l'iperidin'c— sulT'idveri"inann;/ in Fc-mti^a+icr! r^ix aer Pü^nolvert irr":.'· ir.3corT oriert en "f.- alrer., eir.e "beruern-7e:i.c.'v;srte "^irVun^ als !<■. 1^e des rSyr.erc;isr^
teiaer 7erbind.un/_:er. leob.acntet.
Nacelle 1
* ** Licht-
stabilü
JS.t Chlorbleiche-
Stabilität
Fär
bung
Art des
Stabili
sators
Hinzuge
fügte
!!enge {<?,)
Retention
der i"e-
stirireit
Fär
bung
Setenticn
der Pe-
stigireit
Xt)
Blaß
gelb
1-1 0,6 ι
83,0
Farb
los
88,0 Il
1-2 ti 30,7 Il 61,5 It
1-3 Il 79,5 Il 90,2 ti
1-4 Il 88,6 It 76,8 Il
1-5 Il 90,2 Il 80,2 It
1-6 Il 85,0 Il 86^0 ti
1-7 ir 72,3 Il 76,3 π
1-8 Il 80,4 ti 91,6
tZ'X*\
909850/1S19
-■41- —
BAD'ORfGiNAL
1-9 Il '-4, t Il ob, 5 Il
1-10 Il b4,i 11 ■ t-si 7 It
1-11 11 ess Q ti 43,8 11
1-12 Il 76,9 Il 85,9 tt
T-3-1 JT-1 0,3+0,3 99,3 It 96,5 It
I-3+11-3 It 9^,3 It ?4,7 Il
Ι-3+-Τ-6 ti 96,1 Il 94,2 11
ΙΙ-1 0,6 54,4 Blaß- 58,3 1. raun
ΙΤ-3 Il 61,6 Il 45. ,0 11
ΙΙ-6 Il 51,0 It 50,5 Il
CIm e
Susatz
28, b gelb 30.8 braun
Der Stabilisator ist aufgrund seiner Bezifferung aus der obigen Zusammenstellung zu identifizieren. G-e wichtspro ζ ent, bezogen auf die Menge des Polyurethanpolymers.
Beispiel 2
Das gleiche Verfahren, welches im Beispiel 1 beschrieben ist, wurde wiederholt unter Verwendung der folgenden Reaktionsteilnehmer: 115,2 g Polycaprolactonglykol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 1440 und 27,8 g 2,4-Tolylen-Diisocyanat, um ein Yorpolymer mit endständigen Isοcyanatgruppen zu erhalten. Fach dem Ent-
■ . ■ ORIGINAL IMSPECTED
909850/1619
- 12 -
gasen bei 1OS0C unter einem Druck von 2 mmllg wurden 19,2 r I-iethylen-bis-o-chloranilin und eine unten angegebene Menge des Stabilisators unter führen zu dem erwMhnten Yorpolymer hinzugefügt. Fach erneutem Entgasen wurde das erhaltene Gemisch in eine Form geschüttet und 12 Stunden bei 105°C geläutert und anschließend 10 Tage bei Raumtemperatur stehengelassen. Man erhielt eine Platte mit einer Festigkeit von 430 kg/cm , einer Dehnung von 700 ic und einer Shorehärte A von 88.
Die Polyurethanelastomerplatte, welche nach dem obigen Verfahren hergestellt war, wurde im Hinblick auf ihre Lichtstabilität und ihre thermische Stabilität geprüft. Der Test der Lichtstabilität wurde in der gleichen ¥eise durchgeführt, wie in dem obigem Beispiel 1 beschrieben. Bei dem Test der thermischen Stabilität wurde das Testmuster 6 Stunden auf 150 C erhitzt, und danach wurde das Testmuster auf seine Festigkeit und seine Färbung geprüft. Der Durchschnittswert der von fünf Beispielen erhaltenen Ergebnisse ist aus der folgenden Tabelle 2 zu entnehmen.
¥ie sich aus Tabelle 2 ergibt, zeigt die Polyurethanplatte, in der die vorliegende Piperidinosulfidverbindung und die Phenolverbindung in einer Menge von ^e 0,1 Gewichtsprozent inkorporiert sind, eine bemerkenswert hoh.e Stabilität als Folge des Synergismus beider'Verbindungen im Vergleich mit einer Platte, in der die vorliegende Piperidinosulfidverbindung oder die Phenolverbindung jeweils allein in einer Menge von 1,5 Gewichtsprozent inkorporiert ist.
BAD
- 13 909850/181.9
Tabelle 2
Stabilisator *
und hinzugefügte
Ohne
Zusatz
LientStabilität Pär- ;
bung
Thermische Stabilität
Menge ** (#) Reten
tion der
Festig
keit Xfo)
Reten-
■tion der
Festig
keit ($6)
Färbung
1-1 II-3 Farb
los
0,3 0,3 95,4- Il 91,3 Farblos
0,1 0,1 87,6 Il 90,2 Il
0,05 0,05 78,2 Farb
los
89,5 Il
0,3 - 68,5 (S 76,7' Farblos
0,6 - 76,8 Il 88,0 H
1,5 - 80,4 Blaß
gerb
90,5 Il
0,3 35,1 I! 68,5 Blaß
gelb
0,6 62,9 Il 73,2 Il
1.5 73,2 Qeib 77,9 It
26,9 67,5 Gelb
Der Stabilisator ist aufgrund seiner Bezifferung aus
der obigen Zusammenstellung zu identifizieren»
Gewichtsprozent, bezogen auf di© Menge des Polyurethanpolymers.
' Patentansprüche i
- 14 -
909850/1619

Claims (8)

  1. Patentansprüche :
    1 J ."."!ine pclyuretiiatielastomere !Composition, die ^eren 'ersetsunr stabilisiert ist, dadurch reicennzexctmet, aaiä sie eine zur wirksamen Verhinderung von Zersetzungen ausreichende y.eii^e eines Stabilisierungsmittel) s inkorporiert enthält, von dein ein Eest^.Hdteil wenigstens eine der Piperidinosull'idvertindungen der allgemeinen i'
    K,
    R1 R
    (S)1
    ist, worin IL und R2, die gleich oder verechiedeia sein können, eine Alkylgruppe» eine Arylgruppe oder Wasserstoffatom darstellt, vorausgesetzt, daß R1 und Rp, nicht gleichzeitig Wasserstoffatoin sind, oder sie bilden zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an das sie gebunden sinä, einen gesättigten 5-, 6- oder 7~gliedrigen alycyclisciien Ring, der mit einer Alkylgruppe substituiert sein kann; worin Σ >G=0, >CH2 oder eine Gruppierung der Formel > GH-O-R, (worin R-, Ϋ/asserstoffatom, eine Acylgruppe oder eine Η-substituierte Car'bamoylgruppe ist) darstellt;
    BAD
    15
    909850/1619
    und worin η eine ^p.nse Zahl von 2 bis 4 einschließlich darstellt.
  2. 2. Eine nolyurethanelastcmere Komposition, die gegen Herset3un~ stabilisiert ist, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner inkorporiert enthält eine zur wirksamen Verhinderung der Zersetzung ausreichende Menge wenigstens einer Phenolverbindung der allgemeinen !Formel
    EO
    worin R1' Wasserstoffatom oder tert.-Butyl darstellt; worin R2 1 Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe darstellt; worin m eine ganze Zahl 1 oder 2. darstellt; und worin R„' eine Alkylgruppe oder eine Alkoxygruppe darstellt, wenn id 1 ist, oder Schwefelatom, ^,nr^-CH3 \/T\ oder eine
    Gruppierung der Pormel -> CH-CHp-CH-CH, [ worin R A ·
    ¥asser0toffatom oder eine G-ruppierung der Formel
    - 16 -'
    9098 50/1619
    BAD ORIGINAL
    ^~\ ηττ . (worin EJ ' und Rp' die oben be—' Vj=/
    schriebene Bedeutung haben, ist) ) darstellt, wenn m die Bedeutung 2 hat.
  3. 3. Eine polyurethanelastomere Komposition nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einer Menge von 0,01 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf die Mange der Polyurethanpolymere wenigstens eine Verbindung, ausgewählt aus der folgenden Gruppe enthält:
    Bis-(2,2,6,6-tetramethylpiperidino)-disulfid; Bis-(2,2,6,6-tetramethylplperidino)-trisulfId; Bis-(4-0X0-2,2,6,6-tetramethylpiperidino)-disulfid; Eis-(4-oxo-2,2,6,6-tetramethylpiperidino)-trisulfid; Bis-(2,2-dimethyl-4-oxo-6-cyclohexylpiperidino)-disulfid; Bis-(2,2-dimethyl-6-phenylpiperidino)-disulfid; Bis-( 2,2,6-triinethyl-6-phenyl-4-oxopiperidino) -disulfid; 1,1 l-Eis-(1-aza-2,2-dinieth.yl-4-oxo-spiro-r5,5) -undecyl)-trisulfid;
    1,1 '-Bis-(1-aza-2,2-diiDethyl-7-iDethyl-spiro-^5,5) -undecyl)-disulfid;
    Bis-(4-hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidino)-disulfid; Bis-(4-benzoyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidino)-tetrasulfid; und
    Bis-C4-(F-phenylcarbamoyloxy)-2,2,6,6-tetramethylpiperidino)-disulfid.
  4. 4. Eine polyurethanelastomere Komposition nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner inkorporiert enthält in einer Menge von jeweils 0,01 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf die Menge der Polyurethanpolymere,
    - 17 909850/1619
    wenigsten eine Verbindung, ausgewählt aus der folgenden Gruppe e;
    4-Methyi-2,6-di-tert.-butylphenol;
    2-tert.-Butyl-4-methoxyphenol;
    1,1 -Bis- (2-me thyl-4-hydr oxy-5-tert. -butylphenyl) -btitan; Bis-(2-methyl-4-hydroxy-5-tert.-butylphenyl)-sulfid; 1,1,3-^rls-(2-methyl-4-hydroxy-5-tert.-butylphenyl)-butan; 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan; und 1,1-Bis-(4-hydroxyphenyl)-cyclohexan.
  5. 5. Ein pplyu^ethanelastischer Faden, welcher gegen Zersetzung stabilisiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß er eine zur wirksamen Verhinderung von Zersetzungen ausreichende Menge eines Stabilisierungsmittels inkorporiert enthält, von dem ein Bestandteil wenigstens eine der Piperidinosulfidverbindungen der allgemeinen Formel
    Hp
    A.
    (S)
    und Rp, die gleich oder verschieden sein
    ist, worin iL und Rp
    können, eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe oder Wasserstoff atom darstellt, vorausgesetzt, daß R- und R« nicht gleichzeitig Wasserstoffatom sind, öder sie bilden zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an das sie gebunden sind, einen gesättigten 5-, 6- oder 7-gliedrigen alycyclischen
    909 850/1619
    - 18 -
    Ring, der mit einer Alkylgruppe substituiert sein kann; worin X >C=O, ^CII2 oder eine Gruppierung der Pormel ;>CII-O-?^ (worin R^ Wasserstoffatom, eine Acylgruppe oder eine N-substituierte Carbamoylgruppe ist) darstellt; und worin η eine ganze Zahl von 2 bis 4 einschließlich darstellt.
  6. 6. Ein polyurethanelastischer Eaden, welcher gegen Zersetzung stabilisiert ist, nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß er ferner inkorporiert entnält eine sur wirksamer. Yerhinaervnr der Zersetzung ausreichende Menge wenistens einer Phenoiverbindurig der allgemeinen Pormel
    worin R..1 Wasserstoffatom oder tert.-Butyl darstellt; worin Rg1 Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe darstellt; worin m eine ganze Zahl 1 oder 2 darstellt; und worin R5' eine Alkylgruppe oder eine Alkoxygruppe darstellt, wenn m 1 ist, oder Schwefelatom, ^n^CEi Y w * oder eine
    Gruppierung der Pormel
    0
    2
    I worin R.1
    Wasserstoffatom oder eine Gruppierung der Pormel
    909850/1619
    - 19 -
    BAD ORiGINAL
    (worin aJ ur.'d lip1 ^ie oben "be
    schriebene Bedeutung haben, ist) J darstellt, wenn m die · Bedeutung 2 hat.
  7. 7. Sin polyurethanelastischer Faden nach Anspruch 5, dadurch rekennseichnet, daß er in einer !!enge τοη 0,01 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf die !-!enge der Polyirethanpolyroere wenigstens eine Verbindung, ausgewählt aus der folgenden Gruppe erthölt:
    2is-(2,2,6,6-tetraraethylpiperidino}-disulfid; Sis-( 2,2,6,6-tetrarcetlry-lpiperidin ο ) -trisulf id; lis- ( 4-OXO-2,2,6,6-te trarae tliylpiperidino ) -disulf id; Bis-(4-oxo-2,2,6.6-tetrsniethylpiperidino)-trisulfid; Bis- ( 2,2-diiaethyl-4-oxo-6-cy clohexylpiperidino ) -disulf id; Bis- (2,2-diraetliyl-6-plieny !piperidino) -disulf id; Bis-(2,2,6—triiaethyl-6-ph.enyl-4-oxopiperidino)-disulf id; 1,1 l-Bis-(1-aza-2,2-dimethyl-4-oxo-spiro-fiJ,5l -undeeyl)-trisulfid:
    1,1 '-Bis-(i-aza-2,2-diii]ethyl-7-ii]ethyl-spiro-f5,5} -undecyl)-disulfid;
    Eis-( 4^-hydroxy—2,2,6,6-t e trame thylpiperidino )-disulf id; Bis-(4-benzoyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidino)—tetrasulfid; und
    Bis-^-CH-phenylcarbamoyloxy) -2,2,6,6-tetrainethylpiperidino] disulfid.
  8. 8. Ein polyurethanelastischer Paden nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß er ferner inkorporiert enthält in einer Menge von jeweils 0,01 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf die Menge der Polyurethanpolymere, wenigstens eine Verbindung, ausgewählt aus der folgenden Gruppe
    - 20 909850/16 19
    BAD ORIGINAL
    ,- 4-Methyl-2,6-di-tert. -butylphenol; 2-tert. -Butyl-4-methoxyphenol; 1,1 -Bis-( 2-methyl-4-hydroxy-5-tert, -butylphenyl) -butan; Bis-(2-methyl-4-hydroxy-5-tert.-butylphenyl)-sulfid; 1,1,3-2ris-( 2-methyl-4-liydroxy-5-tert. -butylphenyl) -butan; 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan; und 1,1-Bis-(4-hydroxyphenyl)-cyclohexan.
    909850/1619
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