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Regler Die Erfindung betrifft einen Regler zum Schalten zwischen
einer ersten Regeleinrichtung, die auf einen Festwert eingestellt ist oder einen
schmalen Regelbereich hat, und einer zweiten Regeleinrichtung mit einen breiten
Regelbereich, so daß ein zu regelndes Gerät entweder in einem fest eingestellten
oder in einem durch einen Bediener willkürlich einstellbaren Zustand betrieben werden
kann.
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Die Erfindung kann insbesondere für Gerät. verwendet werden, deren
Einstellung schwierig ist, zum Beispiel für Farbfernsehempfäger oder dergleichen.
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In Fig. 1 ist in üblicher Rundfunkempfänger abgebilast, bei den an
einer Antenne 1 ein Block 2 mit einer Abstimmeinrichtung, einem Zwis chenfrequenzvers
tarker und einem Demodulator angeschlossen ist und bei dem ferner ein lautstärkeregelnder
Regelwiderstand 4 zwischen einem Ausgangsanschluß 3 des Blocks 2 und Erde geschaltet
ist,
wobei ein Schleifkontakt 5 des Regelwiderstands 4 mit einem
Gitteranschluß 7 einer Niederfrequenz-Endverstärkerröhre 6 verbunden ist. Ein Kathodenanschluß
8 der Endverstärkerröhre 6 ist über einen Überbrückungskondensator 9 und einen tonregelnden
Regelwiderstand 10 geerdet, von den ein Schleifkontakt 11 geerdet ist. Durch Verschieben
des Schleifkontakts 11 kann die Tonqualität geändert werden. Ferner sind ein Ausgangsübertrager
12 und ein Lautsprecher 13 vorhanden.
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Bei einem derartigen Rundfunkempfänger ist es wünschenswert, die
Lautstärke nach Belieben zu regeln, und zwar Je nachdem, wann und wo man ein Rundfunkprogramm
hart. Andererseits ist manchmal eine Festwert-Lautstärkeregeleinrichtung erforderlich,
um ständig eine bestimmte Lautstärke zu erzeugen. Im allgemeinen wird ein Drehpotentiometer
als Iautstärkeregelnder Regelwiderstand 4 für einen Rundfunkempfänger verwendet.
Wenn ein derartiger Regelwiderstand verwendet wird, ändert sich die LautstErke linear
mit dem Drehwinkel des Potentiometerknopfs, so lange die Lautstärke oder der Drehwinkel
klein ist, während bei größeres Drehwinkel die Lautstärke stärker als der Drehwinkel
ansteigt. Wenn in der Nacht ein Rundfunk~ programm mit einem derartigen Rundfunkempfänger
gehört wird, kann es vorkommen, daß andere Personen durch einen derartigen plötzlichen
Lautstärkeanstieg gestört werden.
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In einem derartigen Fall ist es schwierig, schnell die Lautstärke
auf einen richtigen Wert zu regeln. Daher wird ein Lautstnrkeregler benötigt, der
die Regelung auf eine vorbestimmte konstante Lautstärke oder eine Lautstärke innerhalb
eines vorbestimmten Regelbereichs erlaubt.
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Das gleiche gilt auch für die Tonregeleinrichtung.
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Auch hier ist es notwendig, daß die Tonregeleinrichtung willkürlich
verstellt werden kann. Bei einer derartigen
Tonregeleinrichtung
tritt jedoch folgende Schwierigkeit auf: Für manche Musikstücke ist es wünschenswert,
die Lautstärke der tiefen Töne moglichst groß zu machen, während für andere Musikstücke
es wünschenswert ist, die Lautstärke der tiefen Töne klein zu halten. Tatsächlich
kommt eshäufig vor, daß ein Rundfunkprogramm gehört wird, ohne daß die Tonregeleinrichtung
des Rundfunkempfängers richtig eingestellt ist, weil es oft schwierig ist, eine
derartige Einstellung vorzunehmen oder der Hörer nicht weiß, wie er eine derartige
Einstellung vorzunehmen hat.
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Es wird daher ein Tonregler benötigt, der eine bestimmte Tonqualität
einstellt, die verhältnismäßig günstig für ale MusikstUcke ist.
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Ein Farbfernsehempfänger ist ein gutes Beispiel für ein Gerät, bei
dem es notwendig ist, sowohl eine Regeleinrichtung mit einem großen Regelbereich,
in dem die Einstellung nach Belieben geregelt werden kann, als auch eine Regeleinrichtung
zu haben, die auf einen Festwert geregelt ist, der gewöhnlich als vorteilhaft angesehen
wird, oder einen engen Regelbereich (Halbfestwertregelung) hat, so daß keine große
Abweichung von dem Festwert eintritt.
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Im Farbfernsehempfänger sollten die Helligkeit der Kontrast, die
Farbsättigung und der Farbwert immer optimal entsprechend der Umgebungshelligkeit
und den ijbertragungsbedingungen eingestellt sein.
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Es kommt jedoch häufig vor, daß die Regeiknöpfe unachtsam oder durch
ein Kind verdreht werden oder die Umgebungshelligkeit und/oder die Übertragungsbedingungen
sich stark ändern, so daß es oft vollkommen unmöglich ist, festzustellen, welche
Regeleinrichtung in welcher Weise zu verstellen ist. In einem derartigen Fall ist
ein schlechtes Fernsehbild die Folge. Tatsächlich ist es schwierig,
ein
gutes Bild in einem Farbfernsehempfänger einzustellen, bei dem einmal ein schlechtes
Bild aufgetreten ist, ohne daß eine im Einstellen erfahrene Person hilft, zum Beispiel
ein Kundendiensttechniker. Es ist jedoch offensichtlich nicht möglich, jedesmal
einen Kundendiensttechniker zu rufen, wenn eine Neueinstellung schwierig ist oder
nicht durchgeführt werde kann. Für derartige Fälle ist ein Regler erforderlich,
der auf einen bestimmten Zustand oder Festwert regelt oder desaen Regelbereich so
bemessen ist, daß keine zu große Abweichung von dem Festwert auftritt (Halbfostwertregolung).
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Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Regler anzugeben, der einen
zufriedenstellenden Betrieb eines Geräts gewährleistet, selbst wenn die Einstellung
des Geräts schwierig ist.
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Der Regler gemäß der Erfindung hat eine erste Regeleinrichtung mit
einem großen Regelbereich, innerhalb dessen die Regelung willkürlich vorgenommen
werden kann, und eine zweite Festwert~ oder Halbfestwert-Regeleinrichtung, wobei
die beiden Regel einrichtungen wahlweise mit einem Übertragunskanal durch einen
Schalter verbunden werden können. Wenn also Schwierigkeiten bei der Einstellung
der ersten Regeleinrichtung auftreten, die einen großen Regelbereich hat, kann ein
befriedigender Betrieb des zu regelnden Geräts durch Umschalten von der ersten Regeleinrichtung
zur zweiten Festwert- oder Halbfestwert-Regeleinrichtung mit Hilfe des Schalters
erzielt werden.
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Gemäß der Erfindung sind ferner mehrere Regeleinhoiten vorgesehen,
bei denen jeweils durch Umschalten vahlweise die erste Regeleinrichtung mit großem
Regelbereich und die zweite Festwert- oder Halbfestwert-Regeleinrichtung durch einen
Schalter mit einem Signaltlbertragungskanal
verbunden werden können,
wobei die Schalter dieser Regeleinheiten miteinander kuppelbar sind. Daher ermöglicht
die Erfindung, die Schalter dieser Regoleinheiten, die eng benachbart zueinander
sind, miteinander zu kuppeln, so daß durch Betätigung lediglich eines Schalters
ein befriedigender Betrieb des zu regelnden Geräts erreicht werden kann.
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Die Erfindung soll anhand der Zeichnung näher erläutert werden. Es
zeigen: Fig. 1 ein Schaltbild eines Lantstärke- und Tonreglers eines üblichen Rundfunkempfängers;
Fig. 2 ein Schaltbild eines ersten Ausführungsbei spiels des Reglers gemäß der Erfindung
für den Lautstärkeregler des Rundfunkempfängers von Fig. 1; Fig. 3 ein Schaltbild
eimes anderen üblichen Lautstärkereglers; Fig. 4 oin Schaltbild eines zweiten Ausführungsbei
spiels des Reglers ge.Mß der Erfindung für den Lautstärkeregler von Fig. 3; Fig.
5 und 6 ein Schaltbild eines dritten bzw. vierten Ausführungsbeispiele des Reglers
gemäß der Erfindung, angewendet bei dem Tonregler des Rundfunkempfängers von Fig.
1; Fig. 7 ein Schaltbild des Lautstärkereglers gemäß der Erfindung für einen Farbfernsehempfänger
; Fig. 8 ein Schaltbild einer Kontroll-Lampe, die an den Regler gemäß der Erfindung
angeschlossen werden kann;
Fig. 9 und 10 Frontansichten der Anordnung
von Knöpfen und Schalttasten der zugehörigen Regler des in Fig. 7 abgebildeten Farbfernsehempfängers;
und Fig. 11 ein Schaltbild eines fünften Ausführungsbeispiels des Reglers gemäß
der Erfindung für den Farbsättigungs- und Farbwertregler eines Farbfernsehempfängers.
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Es sollen jetzt die bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung
beschrieben werden.
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Fig. 2 zeigt ein AusfUhrungsbeispie gemäß der Erfindung, das bei
eine. latstärkeregelnden Regelwiderstand 4 eines Rundfunkempfängers in Form eines
Potentiometers verwendet wird.
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Gemäß Fig. 2 ist ein Anschluß 3 mit einem Schalter 14 verbunden,
dessen Kontakte 14 A und 14 B über einen Halb festwert-Regelwiderstand 5 geerdet
sind, der in eine Stel lung entsprechend einer gewünschten Lautstärke eingestellt
worden ist, wobei der Regelwiderstand 4 einen großen Re gelbereich hat.
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Ein Anschluß 7 ist mit einem Schalter 16 verbunden dessen Kontakte
16 A und 16 B mit Schleifkontakten 17 und 3 des Regelwiderstands 15 bzw. 4 verbunden
sind.
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In diesem Ausführungsbeispiel sind zwei Schalter erforderlich, und
diese Schalter sollen mit dem Schalter i4 bzw. 16 kuppelbar sein. In Fig. 2 wird
der Halbfestwertw Regelwiderstand 15 oder der Regelwiderstand 4 mit großem Regelbereich
zwischen die Anschlüsse 3 und 7 durch BetEtigen der Schalter 14 bzw. 16 geschaltet,
Fig.
3 zeigt ein Schaltbild eines anderen üblichen Lautstärkereglers, bei dem ein Widerstand
18 zwischen dem Anschluß 3 und Erde geschaltet ist. Falls der Widerstand 18 parallel
zum Regelwiderstand 4 wie in Fig0 3 geschaltet werden kann, kann die Schaltung so
vorgenommen werden, daß das Schalten durch einen einzigen Schalter, wie in Fig.
4 abgebildet, durchgeführt wird. In Fig. 4 sind die Regelwiderstände 4 und 15 parallel
zwischen dem Anschluß 3-und Erde geschaltet, während die Kontakte 16 A und 16 B
des Schalters 16 mit den Schleifkontakten 17 und 5 der Regeiwiderstände 15 bzw.
4 verbunden sind und der Schalter 16 mit dem Anschluß 7 verbunden ist. In diesem
Ausführungsbeispiel können der Ralbfestwert-Regelwiderstand 15 und der Regelwiderstnd
4 mit großem Regelbereich durch Umlegen des Schalters 16 sich gegenseitig ersetzen,
Fig. 5 und 6 zeigen die Erfindung, angewendet bei dem Tonregler des Rundfunkempfängers
von Fig. lo Gemäß Fig. 5 ist ein Anschluß 8 mit einem Schalter 19 über einen Uberbrückungskondensator
9 verbunden. Kontakte 19 A und 19 B des Schalters 19 sind über einen tonregelnden
Halbfestwert-Regelwiderstand 20, der vorzugsweise auf einen richtigen Ton eingestellt
ist, bzw. durch einen tonregelnden Regelwiderstand 10 mit großem Regelbereich geerdet.
Schleifkontakte 11 und 21 der Regelwiderstände 10 und 20 sind geerdet. Im Ausführungsbeispiel
von Fig. 5 ist es durch Umlegen des Schalters 19 zum Kontakt 19 A oder 19 B möglich,
wahlweise die Tonqualität des Rundfunkempfängers auf einen Festwert einzustellen
oder nach Belieben einstellbar zu machen.
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Gemäß Fig. 6 ist der Kontakt 19 A über einen Drehkondensator 22,
der auf einen Festwert eingestellt ist, und einen Halbfestwert-Regelwiderstand 20
geerdet, während
der Kontakt 19 B über einen Kondensator 9 und einen
tonregelnden Regelwiderstand 10 mit großem Regelbereich geerdet ist. In diesem usführungsbeispiel
kann eine Tonqualität in einem vorbestimmten schmalen Bereich durch Umlegen des
Schalters 19 zum Kontakt 19 A erzeugt werden.
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Andererseits kann durch Umlegen des Schalters 19 zum Kontakt 19 B
und durch Verschieben des Schleifkontakts 11 jede gewünschte Tonqualität erzeugt
werden.
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Daher können mit den oben anhand von Fig. 2 und 4 bis 6 beschriebenen
Reglern für Lautstärke und Ton jede gewünschte Lautstärke und jede gewünschte Tonqualität
durch Umlegen des Schalters zu dem mit B bezeichneten Kontakt und Verschieben des
Schleifkontakts des Regelwiderstands, mit dem dieser Kontakt verbunden ist, eingestellt
werden. Falls Schwierigkeiten bei der Regelung der gewünschten Tonqualität oder
der gewünschten Lautstärke auftreten sollten oder der Bediener nicht weiß, wie er
die notwendige Regelung durchzuführen hat, wird der Schalter zu dem mit A bezeichneten
Kontakt umgelegte Dadurch können eine bestimmte Lautstärke und eine bestimmte Tonqualität
eingestellt werden.
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Fig. 7 zeigt den Regler gemäß der Erfindung in Anwendung bei einem
Farbfernsehempfänger.
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Gemäß Fig. 7 ist eine Antenne 31 mit einem Vldeogleichrichter 34
über einen Kanalwähler, der eine tingangsschaltung, einen Hochfre4uenzverstärker
und eine Xischstufe hat, und einen Videozwischenfrequenzverstärker 33 verbunden.
Der Ausgangsanschluß des Videozwischenfrequenzverstärkers 33 ist mit dem Eingangs
anschluß eines Ratiodetektors 35 verbunden. Der Ausgangsanschluß des Ratiodetektors
35 ist mit einem Schalter 36 verbunden, der Kontakte 36 1 und 36 B hat, wobei der
Kontakt
36 B von der Schaltung getrennt ist. Der Kontakt 36 A ist
mit einem Verbindungspunkt zwischen dem Schwingkondensator eines Colpitts-Oszillators
37 und einer spannungsabhängigen Kapazitätsiode 39 verbunden. Der Ausgangsanschluß
des Oszillators 37 ist mit dem Eingangsanschluß der Mischstufe des Kanalwählers
32 verbunden. Vom Ausgangsanschluß des Ratiodetektors 35 wird eine Ausgangsspannung
entsprechend der Änderung der Videozwischenfrequenz abgenommen und über den Schalter
36 an die spannungsabhängige Kapazitätsdiode 39 angelegt. Die Kapazität der Kapazitätsdiode
39 ändert sich entsprechend dieser Ausgangsspannung, so daß die Oszill-ationsfrequenz
des Colpitts-Oszillators 37 geändert wird, um den richtigen Wert anzunehmen. Das
heißt, eine übliche automatische Frequ.nzregelschaltung wird durch den Kanaiwähler
32, den Videozwischenfrequenzverstärker 33, den Ratiodetektor 35, den-Colpitts-Oszillator
37 und die Kapazitätsdiode 39 gebildet.
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Ferner ist ein Tonfrequenzblock 40 mit einem Tonzwischenfrequenzverstärker
und einem Tondemodulator vorhanden. Der Ausgangsanschluß des Tonfrequenzblocks 40
ist mit einem Schalter 41 verbunden, von dem ein Kontakt 41 A über einen lautstärkeregelnden
?ralbfes twert-Regölwider stand 42 geerdet ist, der auf einen Festwert eingestellt
ist, um die richtige Lautstärke zu geben. Der Schleifkontakt des Regelwiderstands
42 ist mit einem Kontakt 43 A eines Schalters 43 verbunden, während der Kontakt
41 B des Schalters 41 über einen lautstärkeregelnden Regelwiderstand 44 geerdet
ist, dessen Schleifkontakt mit dem Kontakt 43 B des Schalters 43 verbunden ist.
Der Schalter 43 ist auch mit dem Gitter einer Niederfrequenz-End verstärkerröhre
30 verbunden. Die Kathode der Endverstärkerröhre 30 ist mit einem Schalter 46 über
einen Überbrüchungskondensator 45 verbunden. Der Schalter 46
ist
mit einem Kontakt 46 A über einen lautstärkeregelnden Festwert-Regelwiderstand 47
geerdet, der auf einen Festwert eingestellt ist, um die richtige Lautstärke zu ergeben,
wobei der Schleifkontakt des Regelwiderstands 40 geerdet ist. Der Kontakt 46 B des
Schalters 46 ist über einen lautstärkeregelnden Regelwiderstand 48 geerdet, der
einen großen Regelbereich hat, wobei der Schleifkontakt des Regelwiderstands 48
geerdet ist1 Ferner sind ein Ton frequenz-Ausgangsübertrager 49 und ein Lautsprecher
50 vorhanden.
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Der Ausgangsanschluß des Videogleichrichters 34 ist mit einem ersten
Videoverstärker 51 verbunden, von dem der Ausgangsanschluß mit einer Synchrons4gnaltrennschaI
tung 52 verbunden ist, deren Ausgangsanschluß mit einer Vertikalablenkschaltung
53 und einer florizontalablenkschaltung 54 verbunden ist.
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Der Ausgangsanschluß des ersten Videovers-tärkers 51 ist mit einer
Rohre 56 des zweiten Videoverstärkers über einen Kopplungskondensator 55 verbunden.
Das Gitter der Röhre 56 ist mit einem Schalter 58 über einen Widerstand 57 verbunden.
Ein Kontakt 58 A eines Schalters 58 ist mit dem Schleifkontakt eines helligkeitsregelnden
Halbfestwert-Regelwiderstands 59 verbunden der auf die richtige Helligkeit fest
eingestellt ist, während der Kontakt 58 B des Schalters 58 mit dem Schleifkontakt
eines helligkeitsregelnden Regelwiderstands 60 mit großem Regelbereich verbunden
ist. Die Regelwiderstände 59 und 60 sind zueinander parallel geschaltet. Aus der
Zeichnung ist ersichtlich, daß ein positives Potential an einem Ende der Parallelschaltung
angelegt ist, deren anderes Ende geerdet ist. Die Kathode der Röhre 56 des zweiten
Videoverstärkers ist über eine Parallelschaltung eines kontrastregelnden HalbfestwertRegelwidrstands
51, der auf den richtigen Kontrast fest eingestellt ist und
einen
kontrastregelnden Regeiwiderstand 62 mit großem Regelbereich geerdet. Ferner ist
ein Schalter 63 vorhanden, der über einen überbrückungskondensator 64 geerdet ist.
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Ein Kontakt 63 A des Schalters 63 ist mit dem Schleifkontakt des Regelwiderstands
61 verbunden, während der Kontakt 63 B des Schalters 63 mit dem Schleifkontakt des
Regelwiderstands 62 verbunden ist. Die Anode der Röhre 65 des zweiten Videoverstärkers
ist mit der Kathode einer Kathodenstrahlröhre 65 verbunden.
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Der Ausgangsanschluß des ersten Videoverstärkers 51 ist mit dem Gitter
einer Röhre 66 eines ersten Bandpaßverstärkers verbunden, deren Anode mit einem
Impuls(burst)-verstärker 68 über die Primärwicklung eines Bandpaßübertragers 67
verbunden ist. Die Sekundärwicklung des Bandpaßiibertragers 67 ist an einem Ende
über einen Widerstand 6Q geerdet, während ihr anderes Ende über eine Parallelschaltung,
bestehend aus einem farbsättigungrsregelnden Halbfestwert-Regelwiderstan@ 70, der
auf die richtige Farbsättigung fest eingestellt ist, und einem farbsättigungsregelnden
Re-gelwiderstand 71 mit großem Regelbereich, ebenfalls geerdet ist. Ferner it ein
Schalter 72 vorhanden, der mit einem zweiten Bandpaßverstärker 73 verbunden ist,
wobei ein Kontakt 72 A des Schalters 72 mit dem Schleifkontakt des Regelwiderstands
70 und ein Kontakt 72 B des Schalters 72 mit dem Schleifkontakt des Regelwiderstands
71 verbunden ist. Der zweite BandpaBverstärker 73 ist mit einem Block 74 verbunden,
der Farbsignaldemodulatoren und Rot-Gelb-, Blau-Gelb- und Grün-Gelb-Farbdifferenzsignalverstärker
hat. Die Ausgangsanschlüsse des Rot-Gelb-, des Blau-Gelb- und des Grün-Gelb-Farbdifferenzsignalverstärkers
sind mit den Gittern der Kathodenstrahlröhre 65 verbunden.
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Der Ausgangsanschluß der Synchronsignaltrennschal tung 52 ist mit
dem Eingangsanschluß des Impulsverstärkers
68 verbunden, dessen
Ausgangsanschluß über die Primärwicklung eines Vor-Übertragers 76 in einem Phasendetektor
75 geerdet ist. Die Sekundärwicklung des Vor-Übertragers 76 ist mit einem Ende mit
einem Schalter 77 über einen Kondensator 87 verbunden. Der Schalter 77 ist mit einem
Kontakt 77 A über einen farbwertregelnden Halbfestwert-Regelwiderstand 78, der auf
den richtigen Farbwert fest eingestellt ist, und mit einem anderen Kontakt 77 B
über einen farbwertregelnden Rsgelwiderstand 79 mit großem Regelbereich geerdet.
Die Schleifkontakte der Regelwiderstände 78 und 79 sind ebenfalls geerdet. Der Verbindungspunkt
der Widerstände 80 und 81 des Phasendetektors 75 ist mit einer Reaktanzröhre 82
verbunden, von der der Ausgangsanschluß mit einem Zwischenträger-Oszillator 83 verbunden
ist. Der Ausgangsanschluß des Zwischenträger-Oszillators 83 ist mit dem Phasendetektor
75 und dem Farbsignaldemodulator des Blocks 74 verbunden.
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Es soll jetzt der Betrieb des Farbfernsehempfängers von Fig. 7 beschrieben
werden. Ein Farbfernsehsignal, das an der Antenne 31 eintrifft, wird verstärkt und
in ein Zwischenfrequenzsignal im Kanalwähler umgewandelt, weiter im Videozwischenfrequenzverstärker
33 verstärkt.und dann durch den Videogleichrichter 34 gleichgerichtet. Ein von dem
Videogleichrichter 34 abgenommenes Tonsignal wird verstärkt und im Tonfrequenzblock
40 demoduliert. Die Amplitude oder die Lautstarke des Tonfrequenzsignals wird durch
die Regeiwiderstände 42 und 44 eingestellt. Anschließend wird das Tonfrequenzsignal
weiter in der Tonfrequenz-Endverstärkerröhre 40 verstärkt. Der Verstärkungsgrad
des Tonfrequenzsignals in Abhängigkeit von der Frequenz wird durch den Regelwiderstand
47 bzw. 48 bestimmt, wenn das Tonsignal in der Endverstärk@rröhre 30 verstärkt wird.
Das heißt, die Tonqualität wird durch Verstellen der Regelwiderstände 47 und 48
geändert. Das in
der Endverstärkerröhre 30 verstärkte Tonfrequenzsignal
wird über den Übertrager 49 in den Lautsprecher 50 eingespeist und dort in Schall
umgewandelt.
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Von dem Videogleichrichter 34 abgenommene Luminanz-und Chrominanzsignale
werden im ersten Videoverstärker 51 verstärkt, von dem das Ausgangssignal in die
Synchronsignaltrennschaltung 52 eingespeist wird. Das am Ausgangsanschluß der Synchronsignaltrennschaltung
52 erhaltene Vertikalsynchronsignal wird in die Vertikalablonkschaltung 53 eingespeist,
um dadurch einen Elektronenstrahl in der Kathodenstrahlröhre 65 vertikal abzulenken.
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Andererseite wird das von der Synchronsignaltrenn schaltung 52 abgenommene
Horizontalsynchronisignal in die Horizontalablenkschaltung 54 eingespeist, um dadurch
den Elektronenstrahl der Kathodenstrahlröhre 65 horizontal abzulenken. An dieser
Stelle wird eine von der Horizontalablenkschaltung 45 abgenommene Hochspannung an
der Anode der Kathodenstrahlröhre angelegt. Das Luminanzsignal, das vom Ausgangsanschluß
des ersten yidooverstdrkers 51 abgenommen wird, wird in das Gitter der Röhre 56
des zweiten Videoverstärkers über einen Koppelkondensator 56 eingespeist. Die Gittervorspannung
der Röhre 57 wird durch die Regelwiderstände 59 und 60 geändert; Wenn- die Gittervorspannung
sich ändert, ändest sich die Anodenspannung der Röhre 56 und damit die Kathodenvorspannung
der Kathodenstrahlröhre 65, so daß die Helligkeit geregelt wird.
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Daher wird die Helligkeit durch Verschieben der Schleifkontakte der
REgelwiderstände 59 und 60 geregelt. Ferner wird durch Änderung des Widerstandswerts
der Regelwiderstände 61 und 62, die mit der Kathode der Röhre 56 des zweiten Videoverstärkers
verbunden sind, der Verstärkungsgrad der Röhre 56 in Abhängigkeit ven der Frequenz
des Luminanzsignals geändert, se daß der Kontrast ger@gelt
wird.
Das in der Röhre 56 verstärkte Luminanzsignal wird in die Kathode der Kathodenstrahlröhre
65 eingespeist, so daß ein Schwarz-Weiß-Signal auf dem Schirm der Kathoden strahlröhre
65 reproduziert wird. Das Ausgangssignal des ersten Videoverstärkers 51 wird in
der Röhre 66 des ersten Bandpaßverstärkers verstrkt, und das vom Übertrager 67 abgenommene
Chrominanzsignal wird über die Regelwiderstände 70 und 71 in den zweiten Bandpaßverstärker
73 eingespeist, um durch diesen verstärkt zu werden, und dann in die Chrominanzsignaldemodulatorschaltung
des Blocks 74.
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Mittels des Chrominanzsignals, das von der Anode der Röhre 66 des
ersten Bandpaßverstärkers abgenommen wird, und des Horizontalsynchronsignals, das
von der Synchron signaltrennschaltung 52 abgenommen wird, wird das Impulssignal
vom Ausgang des Impulsverstärkers 68 abgenommen und dann in den Phasendetektor 75
eingespeist.
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In den Phasendetektor 75 wird auch das Oszillationssignal vom Zwischenträger-Oszillator
83 eingespeist, um die Phase des Impulssignals mit der Phase des Zwischenträger-Oszillationssignals
zu vergleichen. Daher wird ein Signal entsprechend der Differenz zwischen diesen
beiden Signalen erzeugt. Dieses Signal wird in di-e Reaktanzröhre 82 eingespeist,
um die Phase des durch den Oszillator 83 erzeugten Oszillationssignals zu regeln,
Das vom Oszil lator 83 abgenommene Oszillationssignal wird in den Warbsignaldemodulator
im Block 74 eingespeist, und R@t-Gelb-, Blau-Gelb- und GrUn-Gelb-Farbdifferenzß
nale werde @m Ausgang des Farbsignaldemodulators entsprechend der Ph2rJ des Zwischenträger-Oszillationssignals
erhalten. Diese Farbdifferenzsignale werden im Rot-Gelb-, Blan-Gelb- un Grün-Gelb-Verstärker
im Block 74 verstärkt und dann zum Gitter der Kathodenstrahlröhre 65 übertragen.
Auf dione Weise wird ein Farbfernsehbild wiedergegeben.
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An s der vo rangegangenen Bescllreibung ist ersichtlich, daP d am
Ausgang des Farbsignaldernodulators auftretende Farbsignal von der Phase des Zwischenträger-Oszillationssignal
abhängt. Durch Einstellen der Regelwiderstände 78 und 7 wird die Phase des Impulssignals
so geändert, daß das in die Reaktanz-röhre 82 eingespeiste Eingangssignal auch entsprechend
der Phase des Zwischenträger-Oszilla tionssignals geändert wird. Auf diese Weise
wird der Farbwert durch Einstellen der Regelwiderstände 78 und 79 geändert.
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In dem in Fig. 7 abgebildeten Ausführungsbeispiel können die Lautstärke,
der Ton, die Helligkeit, der Kontrast, die Farbsättigung und der Farbwert nach Umlegen
der Schalter 47, 46, 58, 63, 72 und 77 zu den Kontakten 43 B, 46 B, 58 B, 63 B,
72 B bzw. 77 B willkürlich geändert werden. Falls es schwierig ist, die Einstellung~der
betreffenden Größen vorzunehmen, oder falls der Bediener nicht weiß, wie die Einstellung
vorzunehmen ist, können Lautstärke, Ton, Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung und
Farbwert jeweils auf einen Festwert eingestellt werden, indem die Schalter 43, 46,
58, 63, 72 und 77 zu den Kontakten 43 A, 46 A, 58 A, 63 A, 72 A bzw. 77 A umgelegt
werden (falls die Regelwiderstände 42, 47, 59, 61, 70 und 78 auf einen Festwert
oder so eingestellt sind, daß keine Abweichung von dem Sollbereich verursacht wird,
selbst wenn die Schleifkontakte der Regelwiderstände 42, 47, 59, 61, 70 und 78 verschoben
werden).
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In einem Farbfernsehempfänger sind die Helligkeit, der Kontrast,
die Farbsättigung und der Farbwert eng miteinander verknüpft, so daß kein befriedigendes
Bild erzeugt wird, bis diese Faktoren befriedigend eingestellt sind. Wenn dayher
die Bildwiedergabe unbefriedigend ist, ist es für Laien schwierig, das Bild durch
Verstellen
der Regelwiderstände 60, 62, 71 und 79 richtig einzustellen.
Durch die Erfindung wird es in einem derartigen Fall ermöglicht, sofort ein befriedigendes
Bild durch Umschalten der Schalter 58, 63, 72 und 77 zu den Kontakten 58 A, 63 A,
72 A bzw. 77 A einzustellen.
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In einem Farbfernsehempfänger ist es ferner wünschenswert, daß der
Helligkeitsregelschalter 58 und der Kontrastregelschalter 63 miteinander gekuppelt
sind, so daß die Helligkeit und der Kontrast auf Festwerte durch ein einziges Schalterumlegen
eingestellt werden können, da die Helligkeit und der Kontrast eng miteinander verknüpft
sind. Es ist auch wünschenswert, daß der Farbsättigungsregelschalter 72 und der
Farbwertregelschalter 77 miteinwander oder der Helligkeitsregelschalter 58, der
Kontrastregel schalter 63 und der Farbsättigungsregelschalter 72 mit dem Farbwertregelschalter
77 und diese vier Schalter auch mit dem Lautstärkeregelschalter 46 gekuppelt sind1
so daß eine derartig gekuppelte Schaltereinheit in einen vorbestimmten Zustand durch
ein einziges Schalterumlegen gebracht werden kann. Ferner ist es wünschenswert,
daß der automatische Frequenzregelschalter 36 mit den erwähnten gekuppelten Schaltern
gekuppelt ist, so daß eine automatische Frequenzregelung sorgenommen werden kann,
wenn der Regler gemäß der Erfindung in einen vorbestimmten Zustand gebracht wird.
Vorzugsweise ist eine Kontroll-Lampe wie in Fig. 8 abgebildet für das in Fig. 7
abgebildete Ausführungsbeispiel vorgesehen. Gemäß Fig. 8 sind eine Stromquelle 84,
ein Kontroll-Lampenschalter 85, Kontakte 89 A und 85 B des Schalters 58 und eine
Kontroll-Lampe 86 vorhanden. Die Kontroll-Lampe 86 wird zur Anzeige verwendet, daß
der Regler in den vorbestimmten Zustand geschaltet wordeden ist.
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Vorzugsweise können der Helligkeits-, Kontrast-, Farbsättigungs-
und Farbwertregelschalter 38, 63, 72 bzw.
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77 mit dem Kontroll-Lampenschalter 85 kuppelbar sein, so daß beispielsweise
die Kontroll-Lampe 86 eingeschaltet werden kann, wenn die zugehörigen Regeleinrichtungen
in einen vorbestimmten Zustand geschaltet werden.
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Fig. 8 und 9 zeigen eine Frontansieht der Anordnung der Knöpfe der
Regelwiderstände und der Schalter von Fig.
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7. In Fig. 8 sind Knöpfe 91 - 96 für die Regeiwiderstände 44, 60,
62, 71 bzw. 79 mit jeweils großem Regelbereich, Knöpfe 97 - 102 für die Halbfestwert-Regelwiderstände
42, 59, 6t, 70 bzw. 78 und Schaltertasten 103 - 108 für die Schalter 43, 58, 63,
72 bzw. 77 vorhanden. Gowöhnlich kann ein Fernsehzuschauer ein zufriedenstellendes
Fernsehbild einstellen, indem er einfach die Schaltertasten 103 - 108 drückt, ohne
die Knöpfe 91 - 102 zu verdrehen.
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Daher sind' gewöhnlich diese Knöpfe hinter einer Tür (nicht abgebildet)
verdeckt, so daß nur die Sohaltertasten freiliegen.
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Die Schalter können beispi@lsweiso Druck-, Kipp-, Dreh- und Schiebeschalter
sein.
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In Fig. 10 ist ferner eine Schaltertaste für den Helligkeits-, Kontrast-,
Farbsättigungs- und Farbwertregelschalter 58, 63, 72 bzw. 77 abgebildet, die miteinander
kuppelbar sind. In diesem Fall sind der lautstärke- und tonregelnde Halbfestwert-Regelwiderstand
42 bzw. 46 nicht vorhanden. Es ist zweckmäßig, die Knöpfe 93 - 96 sowie 99 bis 102
und die Schaltertaste 109 wie in Fig. 9 anzuordnen.
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Es soll jetzt ein weitores Ausführumgsbeispiel der Erfindung anhand
von Fig. 11 erläutert wordem. In Fig. 11 ist zunächst ein Bandpaßübertrager 201
abgebildet, der mit einen ersten Schalter 202 verbumden ist. Ein Kontakt 202 B des
erstem Schalters 202 ist mit @inem Kontakt 204
eines zweiten Schalters
204 über einen Festwiderstand 203 verbunden. Der Kontakt 200 B ist auch über einen
Regelwiu derstand 205 und einem Kondensator 206 geerdet. Der Schleifkontakt des
Regelwiderstands 205 ist mit dem Kontakt 204 B verbunden. Ein Kontakt 202 A des
ersten Schalters 202 ist über Regelwiderstände 207 - 209 und einen Kondensator 206
geerdet. Der Schleifkontakt des Regelwiderstands 207 ist mit dem Kontakt 202 A verbunden,
während der Schleifkontakt des Regelwiderstands 209 mit einem Verbindungspunkt zwischen
dem Regelwiderstand 20) und dem Kondensator 206 verbunden ist. Der Schleifkontakt
des Regelwiderstands 208 ist mit einem Kontakt 204 A des zweiten Schalters 204 verbunden.
Der zweite Schalter 204 ist auch mit dem Gitter der Rot-Gelb-, er Blau-Gelb- und
der Grün-Gelb-Farbdifferenzsignalverstärker-Röhre 210 bis 212 verbunden. Ferner
ist eine Röhre 213 eines zweiten Videoverstärkers vorhanden. Außerdem ist ein kontrastregelnder
Regelwiderstand 2t4 zwischen der Kathode der Röhre 213 und Erde geschaltet. Der
Schleifkontakt des Regelwiderstands 214 ist mit dem des Regelwiderstands 208 kuppelbar.
Es ist auch ein Impulsausgangsübertrager 215 und ein Phasendetektor 216 vorhanden,
Die Sekundärwicklung des Impulsausgangsübertragers 215 ist mit einem End anschluß
mit einem dritten Schalter 218 über einen Kondensator 217 verbunden. Der dritte
Schalter 218 hat Kontakte 218 A und 218 B, die über Regelwiderstände 219 bzw. 220
geerdet sind. Die Schleifkontakte der Regeliderstände sind direkt geerdet. Der Regelwiderstand
205 ist ein fae sättigungsregelnder Regelwiderstand mir gr@ßem Regelbe reich, wie
er in einem gewöhnlichen Farbfernsehempfänger vorhanden ist. Die Regelwiderstände
207 und 209 werden vCt Hersteller beim Abgleich des Fernsehempfängers eingesteli
wonach ihre Schleifkontakte gegen Ver@@hiebung gesichert werden. Der Regelwiderstand
208 ist ein gemäß der Refü@@ dung vorgesehener farbsättigungsregelnder Regolwiderstand
dessen
Widerstandswert geringer als der Widerstandswert der Regel widerstände 207 und 20Q
ist. Der Wert des Regelwiderstands 208 wird so gewählt, daß die Farbsättigung nicht
stark vom besten Wert - selbst bei ihrer Änderung -abweichen kann. Der Regelwiderstand
220 ist ein farbwertregelnder Regelwiderstand mit großem Regelbereich, wie er in
einem gewöhnlichen Farbfernsehempfänger vorhanden ist. Der Regelwiderstand 219 ist
ein gemäß der Erfindung vorgesehener farbwertregelnder Regelwiderstand, dessen Schleifkontakt
nach seiner Einstellung festgestellt wird.
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Der erste, zweite und dritte Schalter 202, 204 bzw. 218 sind miteinander
kuppelbar. Normalerweise ist der erste Schalter 202 mit dem Kontakt 202 B, der zweite
Schalter 204 mit dem Kontakt 204 B und der dritte Schalter 218 mit dem Kontakt 218
B verbunden. In einem derartigen Zustand wird ein Farbsignal, das das Ausgangssignal
eines Bandpaß verstärkers (nicht abgebildet) ist, in das Gitter der Rot-Gelb-, der
Blau-Gelb- und der Grün-Gelb-VerstErkerröhre 210 - 212 über den Bandpaßübertrager
201 und den farbsättigungsregelnden Regelwiderstand 205 gespeiste Ferner wird ein
Ausgangsimpuls von einem Impulsverstärker (nicht abgebildet) in den Phasendetektor
216 über den Übertrager 215 eingespeist und auch zur Erde über den Kondensator 217
und den farbwertregelnden Regelwiderstand 220 geleitet. Daher wird durch Änderung
des Widerstandswerts des Regelwiderstands 220 die Phase des Impulssignals geändert,
so daß der Farbwert geändert wird. In einem derartigen Farbfernsehempfänger ist
es, falls entweder der farbsättigungsregelnde Regelwiderstand 205 oder der farbe
wertregelnde Regelwiderstand 220 stark verstellt sind, sehr schwierig, die Farbsättigung
und den Farbwert optimal einzustellen, so daß die Neueinstellung beträchtliche Zeit
in Anspruch nimmt. In diesem Fall werden gemäß der Erfindung der erste Schalter
202 zum Kontakt 202 A, der zweite Schalter 204 zum Kontakt 204 A und der dritte
Schalter
218 zum Kontakt 218 A gleichzeitig umgelegt. Der Aufbau ist so vorgenommen, daß
bei Verringerung des Kontrastes die Farbsättigung ebenfalls verringert wird, da
die Schleiçkontaktehder Regelwiderstände 207 und 209 bei der Fertigung des Farbfernsehempfängers
nach der Eins tellung festgestellt worden sind, der Regelbereich des Re gelwiderstands
208 klein und der Schleifkontakt des Regelwiderstands 208 mit dem Schleifkontakt
des kontrastregelnden Regelwiderstands 214 kuppelbar ist. Daher kann eine Farbsättigung
erzielt werden, bei der die natUrlichen Farben beibehalten werden. Ferner kann ein
befriedigender Farbwert eingestellt werden, da der farbwertregelnde Regelwiderstand
219 nach der richtigen Einstellung festgestellt worden ist.