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DE1928797A1 - Carbamate von Bisphenolen - Google Patents

Carbamate von Bisphenolen

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Publication number
DE1928797A1
DE1928797A1 DE19691928797 DE1928797A DE1928797A1 DE 1928797 A1 DE1928797 A1 DE 1928797A1 DE 19691928797 DE19691928797 DE 19691928797 DE 1928797 A DE1928797 A DE 1928797A DE 1928797 A1 DE1928797 A1 DE 1928797A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
methylene
bis
formula
compound
trichlorophenol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691928797
Other languages
English (en)
Inventor
Nikawitz Edward J
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Givaudan SA
Original Assignee
L Givaudan and Co SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by L Givaudan and Co SA filed Critical L Givaudan and Co SA
Publication of DE1928797A1 publication Critical patent/DE1928797A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/48Medical, disinfecting agents, disinfecting, antibacterial, germicidal or antimicrobial compositions
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/40Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing nitrogen
    • A61K8/44Aminocarboxylic acids or derivatives thereof, e.g. aminocarboxylic acids containing sulfur; Salts; Esters or N-acylated derivatives thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q1/00Make-up preparations; Body powders; Preparations for removing make-up
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q11/00Preparations for care of the teeth, of the oral cavity or of dentures; Dentifrices, e.g. toothpastes; Mouth rinses
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q15/00Anti-perspirants or body deodorants
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q19/00Preparations for care of the skin
    • A61Q19/10Washing or bathing preparations

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Description

Dr. Ing. A. van der Werft Dr. Franz Leder er
PATENTAN WXLTI
KiWMSiS
6520/5
L. Givaudan & CIe Socie'te Anonyme, Vernier-Geneve Carbamate von Bisphenolen
Die Erfindung betrifft neue Verbindungen der allgemeinen
Formel
CO-NHR
I
O-NHR
worin R eine niedere Alkylgruppe oder eine niedere Älkenylgruppe, X Halogen,vorzugsweise Chlor,und η die Zahl 2 oder j5 bedeuten, wobei ,wenn n=2 ist, R die Methylgruppe darstellt.
jr/13.5.69
809881/1743
19287S7
Die Erfindung betrifft auch Mittel, die die neuen Verbindungen der allgemeinen Formel'I als antibjakterielle Wirkstoffe enthalten ,als auch ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der Formel 1.
Bisphenole sind als Wirkstoffe von desodorierender. Seifen weit verbreitet. Diese Seifen haben sich als wirksam, nützlich und sicher im Gebrauch erwiesen. Die ausgeprägte Tendenz dieser Seifen,sich unter dem Einfluss von Licht zu verfärben, wirkt sich jedoch nachteilig aus.
Die neuen Verbindungen der Formel I weisen eine überraschende und unerwartete Kombination von Eigenschaften au:'. :'::e verfügen,eingearbeitet in Seife,über starke antibakteriell Wirksamkeit und zeigen geringe oder gar keine Tendenz ,.anter dem Einfluss von Licht sich zu verfärben. Dazu kommt, dass sie,verglichen mit den zum selben Zweck verwendeten Bisphenolen ,eine viel kleinere orale Toxizltät aufweisen.
Es wurde gefunden, dass die neuen Verbindungen der Formel I als antibakterielle Wirkstoffe für sich allein oder zusammen mit einer grossen Zahl von kapillar-oder oberflächenaktiven Materialien ausser Seife verwendet werden können. Beispiele solcher Materialien sind Salze von sulfatierten Alkoholen, wie z.B. Natriumlaurylsulfat, Salze von sulfatierten und sulfonierten Alkylamiden, Salze von Alkyl- arylsulfonaten, z.B. Na'triumdodecylbenzolsulfonat, Alky!naphthalin.-
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0AD ORIGINAL
19287S7
sulfonsäuren und ihre Salze ; Salze von sulfonierten Alkylaryl-polyätherälkoholen und viele andere solcher. Produkte, Detergentien und Emulgatoren, seien dies anionische, kationische, nichtionische oder amphotere oberflächenaktive Stoffe. Eine ausführliche Beschreibung solcher kapillaraktiver oder oberflächenaktiver Agenzien findet sich in Encyclopedia of Surface-Active Agents, I.P. Sisley, Chemical Publishing Co., Inc., New York, N.Y., and Surface Active Agents, A.M. Schwartz and I.Vi. Perry, Interscience Publishers, Inc. , Nexv York, N.Y.
Es ist bekannt, dass viele bakteriostatisch aktive Ar.enzien, speziell diejenigen des quaternären Ammoniumsalztyps ir Anwesenheit von kapillar- oder oberflächenaktiven Stoffen wie z.B. Seifen oder Detergentien,inaktiviert werden. Die bakteriostatische Aktivität der neuen Verbindungen der Formel : hingegen wird durch eine Krosse Anzahl bekannter oberflächenaktiver Substanzen nicht wesentlich reduziert, sondern oft irr. Gegenteil noch erhöht. Aus diesem Grund sind diese neuen Verbindu-. ^e1. der Formel I speziell nützlich in Kombination mit solchen kapillaraktiven Materialien.
Des weiteren können die neuen Verbindungen dor vorlie;-.e;.-den Erfindung zusammen mit pulverisierten Trägern, wie z.B. Stärke oder Talk, und erwUnschtenfalls zusammer. mit medirinisr e; Wirkstoffen verwendet werden. Sie können ebenfalls in gepressr.e Festkörper eingearbeitet werden. Lösungen der neuen Verbinder.pe;, der Formel I in geeigneten Lösungsmitteln können in kosmetische
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Mittel, wie z.B. Stifte, Pasten, Gelees, Cremes, Lotions, Roll-on's oder Aerosole eingearbeitet werden. Die Verbindungen können ebenfalls feingemahlen mittels Üblicher Methode in Salben eingearbeitet werden. Lösungen oder Dispersionen der neuen Verbindungen können ferner zur Reinigung von medizinischen Instrumenten, Geräten zur Nahrungsmittelherstellung, oder Überhaupt generell zur Reinigung von Oberflächen verwendet werden, auf welchen das Bakterienwachstum verhindert werden soll.
Die neuen bakteriostatischen Verbindungen könner. in solchen antibakteriellen Kompositionen, wie z.B. Seifen oder anderen oberflächenaktiven Mitteln, oder Mitteln, die Detergenzien enthalten, in relativ kleinen Mengen verwendet werden. Schon Mengen von 0,1 bis 1$ des Totalgewichts des Mittels können in Frage kommen, obschon vorzugsweise Konzentrationer/ von 1 bis 3$ angewandt werden. Mengen von weiiiger als 0,If' erweisen sich im allgemeinen als wenig nützlich, da die dadurch erreichte Wirksamkeit zu gering ist. Obschon auch Mengen vor; 5$ oder mehr in Frage kommen, ergibt sich doch die obere Grenze: aus nützlichen.Erwägungen heraus. Allgemein gilt,dass eine Erhöhung der Konzentration des Wirkstoffs die germicide Wirksamkeit des Mittels erhöht. Bei höheren Konzentrationen wird jedoch einerseits das Verhältnis der Kosten von Baktericid zu Επα-prodjkt unökonomisch, andererseits können solch hohe Konzentratjonen die Eigenschaften des letzteren ungünstig beeinflussen.
Bei der Verwendung in Seife können die Wirkstoffe in f.e-
9 0 9 8 8 1/17 4 3
BAD ORIGINAL
eigneter Weise während des mechanischen Herstellungsprozesses der Seife, z.B. beim Mahlprozess zugegeben werden. Dabei muss auf eine gleichmässige Verteilung des Wirkstoffes in der Seife 'geachtet werden. Die Wirkstoffe können zu diesem Zweck z.B. in einer geringen Menge eines geeigneten Lösungsmittels gelöst werden, oder diese gleichmässige Verteilung kann auch mit Hilfe eines geeigneten Dispergier- oder Netzmittels bewerkstelligt werden. Es kommt jede Methode, die eine feine Verteilung des Wirkstoffes im Endprodukt gestattet, in Frage.
Die neuen bakteriostatischen Verbindungen können in ähnlichen Konzentrationen, wie oben für Seife angegeben, kosmetischen Mitteln und Mitteln, die andere Detergenzien als Seife enthalten, einverleibt werden, wobei jeweils die bei der Herstellung solcher Mittel Üblichen Methoden angewandt werden können.
Die oben angegebenen Bereiche flir die Totalkonzentrationen an bakteriostatischen Wirkstoffen gelten auch, wenn die Verbindungen der Formel I im Gemisch mit anderen bakteriostatischen Stoffen, wie z.B. bakteriostatischen Phenolen, Bisphenolen, Carbaniliden, Salicylaniliden, etc. verwendet werden.
Die Carbamate der allgemeinen Formel I werden durch Umsatz eines Bisphenols der allgemeinen Formel
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OH
II
worin X und η obige Bedeutung haben,
mit einem Isocyanat der allgemeinen Formel RNCO, wobei R die obige Bedeutung hat,erhalten.
Der Umsatz wird vorzugsweise in Anwesenheit von katalytisch wirksamen Mengen tertiärer Amine, wie z.B. Triäthylamin, Dimethylanilin und Pyridin,durchgeführt. Das molare Verhältnis von Bisphenol der Formel II zu Isocyanat ist dabei vorzugsweise 1:2. Es ist dabei ratsam, das Isocyanat in einem kleinen Ueberschuss, z.B. von 5 bis 10$ zu verwenden, es kommen aber auch grössere UeberschUsse in Frage.
Die Reaktion wird vorzugsweise in Anwesenheit von Lösungsmitteln oder Verdünnern »die den Isocyanaten gegenüber inert sind, durchgeführt. Beispiele solcher Lösungsmittel sind Aceton, Acetonitril, Benzol, Toluol, Aethylendichlorid und Aether. Der Umsatz kann bei Zimmertemperatur (wobei,da die Reaktion oft exotherm verläuft,gekühlt werden kann) oder beim Siedepunkt des verwendeten.Lösungsmittels, bzw. Verdünners oder auch bei irgend einer Temperatur zwischen den oben ange-
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gebenen Grenzen durchgeführt werden.
ErwUnschtenfalls kann die Reaktion auch in einem geschlossenen System durchgeführt werden, wobei erhöhte Temperaturen und superatmosphärische Drucke angewandt werden.
Die neuen Verbindungen der Formel I sind im allgemeinen kristalline, weisse Produkte und können aus dem Reaktionsgemisch durch Filtration entfernt werden. Je nach der Menge des beim erfindungsgemässen Verfahren verwendeten Lösungsmittels oder Verdünners und der Löslichkeit des Reaktionsproduktes 1st es ratsam, vor dem Filtrieren das Reaktioiisgemisch zu kühlen oder auch Verdünnungsmittel, in denen die Carbamate unlöslich sind, zuzugeben Die Wahl- dieser Verdünnungsmittel hängt von der Art des bei der Reaktion benutzten Lösungsmittels ab. Wurden dabei wasserlösliche Lösungsmittel verwendet, wird man Wasser zugeben. Wurden andererseits Lösungsmittel wie Benzol, Toluol oder Aethylendichlorid verwendet, wird man mit Vorteil Hexan oder Heptan zugeben.
Die neuen-Verbindungen können allgemein in guter Reinheit erhalten und. können direkt ihrer Verwendung zugeführt werden. Werden andererseits sehr reine. Produkte benötigt, können die primären Reaktionsprodukte durch Umkristallisieren aus geeigneten Lösungsmitteln, wie z.B. Alkoholen, Toluol, Xylol, Ketonen oder Mir schungen solcher Lösungsmittel weiter gereinigt werden.
809881/1743 BADOr1QINAU
Die neuen Verbindungen der Formel I sind im allgemeinen bei Zimmertemperatur in den meisten organischen Lösungsmitteln schwer löslich. Ausnahmen bilden Dimethylformamid und Dimethylsulfoxyd.
Zur Illustration der antibakteriellen Eigenschaften der neuen Verbindungen der vorliegenden Erfindung dienen die folgenden in Seife vorgenommenen Versuche. Diese bakteriostatischenVersuche in vitro wurden folgendermassen durchgeführt: eine Verbindung wurde in einem geeigneten Lösungsmittel, normalerweise Dimethylformamid,in einer Konzentration von 6% gelöst. 1/2 ml davon wurde zu JDOmI einer j5$-igen Lösung von. Stück seife gegeben. Die verwendete Seife war eine neutrale, weisse Toilettenseife vom Natriumsalztyp. Diese Seife wies die folgende Zusammensetzung an Fettsäuren aufs
OeI- und Linolsäure ca. 45
Palmitinsäure ca. 10
Niedere Fettsäuren (Laurin»etc.) ca. I5
Stearinsäure ca. 10
Man erhielt so eine wässrige Seifenlösung, die 3OOOO 7/ml Seife und 300 7/ml Wirkstoff enthielt. Es wurden nun zwei Verdünnungsreihen hergestellt, wozu keimfreies destilliertes Wasser verwendet wurde und das Endvolumen in den Reagenzgläsern jeweils 2,0 ml betrug. In jedes Reagenzglas wurden hierauf
28 ml flüssiger Dextrose Trypticase Extrakt Agar gegeben.
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Dann gab man den Inhalt der Reagenzgläser in keimfreie Petrischalen und liess erhärten. Die höchste Endkonzentration an Wirkstoff betrug 20 7/ml. Hierauf wurde mit einer Kultur von Staphylococcus aureus inokuliert und während 48 Stunden bei 35° inkubiert. Als'bakteriostatisch wirksame Konzentration"(in 7/ml) galt jeweils die niedrigste Konzentration, die das Wachstum des TestOrganismus vollständig verhinderte. Auf analoge Weise wurden ausserdem Versuche in Abwesenheit von Seife durchgeführt, wobei die Verdünnungen im Lösungsmittel hergestellt wurden. Dabei betrug dessen Endkonzentration im Agar nie mehr als 5$·
Die Resultate dieser Versuche mit den neuen Verbindungen der Formel I als auch diejenigen mit bekannten antibakterieilen Wirkstoffen sind in der untenstehenden Tabelle I aufgeführt. Die Kolonne 1 wiedergibt die Aktivitätswerte der jeweiligen Versuchslösung ohne Seife« Die Kolonne 2 wiedergibt die Resultate der Versuche, in welchen das Verhältnis von Seife zu Verbindung = 100:1 betrug. In beiden Fällen bedeuten die Zahlen die minimale Konzentration (7/ml), in welcher das Wachstum von Staphylococcus aureus vollständig verhindert wurde.
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Tabelle I Verbindung
2,2'-Methylen-bis (4,6-dichlorphenol)-di(N-methylearbamat)
2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlorphenol) -di (N-methyl jaroaniat)
KoIl. 1 KoIl. 2 I.25-O.625 1.25-0.625
I.25-O.625 O.625-O.312
2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlor- 1.25-0.625 0.625-0.312 phenol)-di(N-äthylcarbamat)
2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlor- 1.25-0.625 O.625-O.312 phenol)-di(N-propylcarbamat)
2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlor- 1.25-0.625 1.25 -O.625 phenol)-di(N-butylc arbamat)
2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlor- 1.25-0.625 O.625-O.312 phenol)-di(N-allylcarDamat )
2,2l-Methylen-bis (4,6-dichlorphenol)
O.7Ö-O.39 I.56 -O.76
2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlor- 0.39-0.19 I.56-O.76
phenol) (Hexachlorophen)
Es ist interessant, festzustellen, dass gewisse,
den Verbindungen der Formel I chemisch eng verwandte Verbindungen, unter denselben Versuchsbedingungen geprüft,sich als inaktiv erwiesen. Solche Vergleichssubstanzen sind z.B. die Carbamat- ester von 2,2'-Methylen-bis (4,6-ä.Ichlorphenol),wobei als Ester der Mettxylester ausgeschlossen ist, das Cyclohexyl N-carbamat von von 2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlorphenol),als auch die
Carbamate von 2,2!-Methylen-bis (4-chlorphenol).
Die vorteilhaften Färbeigenschaften der neuen Verbindungen
der Formel I, eingearbeitet in Stückseife, ergeben sich aus
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- ii .
den folgenden Versuchen:
Man stellte Stücke von Seifen her, die ungefähr 2% einer neuen Verbindung der Formel. I enthielten, wobei folgendermassen vorgegangen wurde: ca. 30 g Seifenschnitzel, 0,7 g des Wirkstoffs und 4ml Wasser wurden in einem Mörser innig vermischt. Dann wurde in Stücke gepresst. Die so hergestellten Stücke wurden dem Tageslicht ausgesetzt (praktisch ausschliesslich sonniges Wetter), die festgestellte Farbänderung wurde visuell gewertet, \vobei die folgende Skala angewandt wurde:
Bewertung der Verfärbung
Farbskala
1. weiss
2. fast weiss
3. weiss mit Grauton
4. weiss mit ausgeprägtem Grauton
5. wie 4,- aber mit lohfarbener Tönung
6. schwach braun
7. braun
8. dunkelbraun
9. stärker dunkelbraun
10. fast schwarz
Als Vergleich Hess man auch Seifenproben,die 1% 2,2'-Methylen-bis (4,6-dichlorphenol) und 2,2'-Methylen-bis-(3,4,6-trichlorphenol) enthielten, als auch eine Seifenprobe, die
keinen Wirkstoff enthielt, mitlaufen. Die Resultate sind in der Tabelle II zusammengefasst.
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to
«Ρ
00 00
nach
1 h
nach
2 1/2 h
nach nach
8 h
Tabelle II nach
28 h
nach
4 Tagen *
nach
ÜL Tagen*
nach
18 Tasen*
Verbindung 6 . 7 8 8 nach
23 h
9 10 10 10
IJi 2,2'-
Methylen-bis-
(4,6-dichlor-
phenol)
6 7 8 8 8 9 10 10 10
2% 2,2'-
Methylen-bis-
(4,0-dichlor- .
phenol)
6 7 8 8 8 9 10 10 10
1% 2,2'-
Methylen-bis-
(3,4,6-tri-
chlorphenol)
6 7 8 8 8 9 10 10 10
2% 2,2'-
Methylen<-bis~
(3,4,6-tri-
Chlorphenol)
1 2 3 4 8 5 5 5 5
Bis N-Methy1-
carbamat von
2,2!-Methylen-
biö (4,6-di-
chlorphenol )
1 2 ' 2 *
3
4 4 4 4 5
Bis N-Aethyl-
carbamat von
2,2'-Methylen-
bis (3,4,6-tri-
chlorphenol )
3
CO
♦ inkl. flacht
nach
Bis K-!
2? -Jfe t&ylesi-rbis *>
nach
2 1/2 h
!■
nach
Tabelle II (Fortsetzung)
nach naeh nach nach nach nach
β h __ 23 h' 28 h' 4 Tagen* 5 Tagen» 18 Tagen*
.. C 3 »4 j 6-TTiehl or-
3is H-Propyl-.©aroamay ■ ;.V;on 2*-itot;hy.JLe
2" -Me tr4
* ijf*Ul. iJaeht
2 2
2 2
1 1
2 1
2 2
CD QO CD
- l4 -
Es ist bemerkenswert, dass ein Gehalt an 2,2'-Methylenbls (4,6-dichlorphenol) oder 2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlorphenol) eine starke Verfärbung der Seife ergibt t währenddem ein Gehalt an Verbindungen der Formel I die Seife weiss oder doch praktisch weiss bleiben lässt, Es ist ebenfalls bemerkenswert, dass die Carbamate von zwei bekannten antibakteriellen. Phenolen, nämlich von 2,2'-Thio-bis (4,6-dichlorphenol) und von 2-Hydroxy-4-chlorphenol-2' ,V-äichlorphenyläther, die Seife ebenso stark wie das 2^2f-Methylen-bis (4,6-dichlorphenol) oder das 2J2'-Methylen~bis (3,4,6-trlchlorphenol) verfärben.
Hindiahfclioh dsr Toxizität erbringen die neuen Verbindungen" der Pofji.al !,verglichen mit bekannten Bisphenolen,einen deutlichen und unerwarteten Portschritt. Die entsprechenden LIV,-."Werte (Ratte, oral) lauten wie folgt:
2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlor-
phenol)
2,2'-Methylen-bis-
phenol)-dl(N-methyl-
earbamat)
a^'-Methylen-biB (4,6-di chi or phenol}—-divN-iuethyicarbainat)
l6l mg/kg
>13
>13 SÄg
der P^rtnul I ,ysr-dt^t
un^enj onoha? tend «in
fola't hergestellt? ■
BAD ORIGINAL
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A. Zwei Teile einer Verbindung der Formel I (feingemahlen) werde).· gut :nit 96 Teilen von Natriumseifenspänen gemischt. Hierauf wird gemahlen und gepresst.
B* Ein Teil irgend einer bakteriostatiscb wirksamen Verbindung der Formel I (feingemahlen) wird sorgfältig mit einem Teil ^^,V-Trichlorcarbanilid, oder einem Teil Hexachlorophen, oder einem Teil Dibromsalicylaniiid, oder einem Teil Tribromsalieylanilid,öder einem Teil eines Gemisches der beiden letztgenannten Substanzen gemischt. Das Gemisch wird mit 98 Teilen Natriumseifenspänen innig gemahlen und dann gepresst.
Ein Gemisch von bakteriostatlsch aktiven Verbindungen kann andererseits ajch zuerst mit einen; oder zwei Teilen Natriumlaurylsulfat oder mit Salzen von sulfatierten oder sulfonierten Alkylamiden "oder mit Salzen von sulfonierten Alkylarylpolyätheralkoholen gemischt werden und das so resultierende Gemisch alsdann innig zusammen mit 97-96 Teilen Natriumseifenspänen gemahlen werden.
Eine weitere Modifikation ergibt sieh daraus, dass zuerst Dispergier- oder Netzmittel in einer kleinen Menge Wasser, Aceton, Alkohol, etc.gelöst oder emulgiert werden, hierauf mit den bakteriostatisch aktiven Verbindungen der Formel I gemischt wird, wobei gegebenenfalls aber auch noch weitere bakteriostatisch
aktive Verbindungen zugegeben werden können und das Ganze hierauf in Seife .eingearbeitet wird.
9 C 9 8 8 1 / 1 7 4 3 BADORWIHAk
In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen in °Celsius angegeben und bei den Teilen handelt es sich.um Gewichteteile.
BflBPiel 1
Herstellung von 2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlorphenofl-dl (N-methylcarbamatl)
(1) 20 β 2,2' -Mettylen-bie (3#4,6-triohlorphenol) und 400 ml trockenes Toluol werden in einen 1-Literkolben gegeben, der mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Tropftrichter und einem Rückflusskühler mit Trockenrohr versehen ist.
Man gibt 1 ml Triäthylamin und 8,5 ml Methyllsocyanat zu der gerührten Suspension. Die Temperatur steigt von 25°' auf 30° an. Man beobachtet zuerst Lösungsbildung und darauf das Entstehen eines Niederschlags.
Man rührt das Gemisch 16 Stunden bei Zimmertemperatur und dann noch 5 Stunden bei Rüekflusstemperatur. Man kühlt auf Zimmertemperatur ab, filtriert den entstandenen Niederschlag ab, wäscht ihn mit wenig Toluol und trocknet ihn. Ausbeutet 19#6 gi Schmelzpunkt des Produktes 200-205°..
Es kann aus 350 ml Toluol uaikristallisiert werden. Ausbeutet l8*6 gi der Schmelzpunkt des bei 95° bei einem Brück von 4 mm Hg getrocknete» Produktes beträgt 207-2090 (Zersetzung)
»0 9881/1743
(2) 40,7 g 2,2'~Methylen-bis (3*4,6-trichlorphenol), 150 ml trockenes Aceton, 1 ml Triäthylamin und l4 ml'Methylisocyanat werden in einem geeigneten Gefass (siehe unter 1) zur
Reaktion gebracht. Die ReaktIonstemperatur steigt spontan auf 45°an, und es bildet sich ein dicker Niederschlag. Das Reaktionsgemisch wird hierauf 2 Stunden bei Zimmertemperatur und anschllessend 3 Stunden bei Rückflusstemperatur (58-59°) gerührt. Man gibt 200 ml Hexan zu und rührt über Nacht bei Zimmertemperatur. Es wird alsdann auf -10° abgekühlt, der Niederschlag filtriert, mit eiskaltem Hexan gewaschen und getrocknet. Auebeute: 48,3 S des Produktes, Schmelzpunkt 206-208° (Zersetzung).
Beispiel 2
Herstellung von 3,2'-Methylen-bis f4,6~dlohlorpheno;ndi(N-methylcarbamat).
(1) 53,8 g 2,2'-Mathylen-bis {4,6*dichlorphenol), 400 ml trockene» Toluol, 1 ml frlEthylamin und 16 ml itethylisoeyanat werdeti in einem geeigneten Gefäss wie oben beschrieben zur Reaktion gebracht· Man rührt; das Gemisch 2 Stunden. Man beobachtet ύ*Β Entstehen eines dicken Niederschlages. Man gibt 200 al !i?oluol aum Reaktionsgemisöh und rührt 5 Minuten bei RUökfluss.tiemperia,tur· Nasi* 20 afcHnefe» kühlt man !Stunde auf -10° „Der weiss© IJiedersclilag wird ab filtriert, mit eiskaltem Taluol gev?asohen und getrofslmst». Ausbeute;' 43 g, das Produkt -sintert bei 22G<* und schmilst feoi 236-238**.
1749
Man kristallisiert aus einem Gemisch von 800 ml Alkohol urid ' 100 ml Aceton um. Ausbeute: 17,5 Sr Schmelzpunkt des Produktes 240-243° (Zersetzung) nach Sintern.
(2) 33*8 g 2,2f-Methylen-Dls (4>6-dichlorphenol), 100 ml trockenes Aceton, 0,5 ml Trläthylamin und 14 ml Methylisocyanat werden in einem geeigneten Gefäss zur Reaktion gebracht. ; Die Temperatur des Gemisches steigt auf 50° und es bildet sich ein Brei. Man gibt 50 ml Aceton zu um das Rühren au erleichtern. Nach 3-stUndigem Rühren bei Zimmertemperatur (mühsam) wird dies noch bei RUckflu3Steniperatur 1 Stunde fortgesetzt. Man gibt 200 ml Hexan zu und rührt wiederum 10 Stunden. Hierauf wird der weisse Niederschlag abfiltriert, mit eiskaltem Hexan ge- " waschen und getrocknet. Ausbeute 42 g, Schmelzpunkt des Produktes 233-235° (Zersetzung).
Beispiel 3 -"'"""· ' ' --^
Herstellung von 2 f2*-Methyl en-bis (^ f4,6-'trfiGh"lbr-· " Phenol)-di(N-allylcarbawat) ^ - ua
Man bringt 40,7 g 2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trlchlor-Phenol) in 300 ml Aceton, 0,5 ml Triäthylamin und 22 ml Allyl- ' isocyanat zur Reaktion, nämlich 4 Stunden bei Zimmertemperatup und anschliessend 2 Statideri bei HUcki'luastemperatVA3-, ?4^ι gibt 300ml Hexan zu und kühlt hierauf daa Gemisch 1 Stunde in Ms/Methanol* Man filtriert den Niederschlag ab, wäscht ihn mit Toluol und trocknet
§09181/1743 BAD ORHSINAL
ihn. Ausbeute 41,8 g, Schmelzpunkt des Produktes 190-191°, Farbe: weiss.
Beispiel 4
Herstellung von 2,2'-Methylen-bis (3^,6-trlohlorphenol)-di(N-propylcarbamat)
Man lässt 4O,7 g 2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlorphenol), 300 ml Toluol, 1 ml Triäthylamin und 24 ml Propylisocyanat in 50 ml Toluol wie in Beispiel 1 beschrieben reagieren. Darauf erhitzt man das Gemisch unter Rühren 5 Stunden auf 60°, dann rührt man 18 Stunden bei Zimmertemperatur und schlussendlich 4 Stunden bei RUckflusstemperatur. Man kühlt auf Raumtemperatur ab, gibt. 250 ml Petroläther zu und rührt 1 Stunde bei -10^ weiter. Der gebildete Niederschlag wird abfiltriert, mit eiskaltem Toluol-^gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 15*8 g, Schmelzpunkt des Produktes 195-198°. Man kristallisiert aus 225 ml Aethylendiehlorid um und erhält 12,8 g eines Produktes vom Schmelzpunkt 202-204°.
Beispiel 5
Herstellung von 2,2'-Methylen-bls (3,4,6-trichlorphenol)-d|.j[N-äthylcarbamat).
Man .lässt 4o,7 g Hexachlorophen in 250 ml trockenem Aceton, 909881/1743
1 ml Triäthylamin und 19 ml Aethylisocyanat wie in Beispiel 1 beschrieben in einem geeigneten Gefass reagieren. Nachdem die exother/me Reaktion abgeklungen ist, rührt man das Gemisch 2 Stunden bei' Zimmertemperatur, hierauf 2 Stunden bei Ruckflusstemperatur und kühlt dann 1 Stunde auf -10°. Man filtriert den weissen Niederschlag, wäscht ihn mit eiskaltem Aceton und trocknet ihn. Ausbeute 38,5 g, Schmelzpunkt des Produktes 199-202°.
Beispiel 6 ,;.w ^
Herstellung von 2,2'-Methylen-bis (3»^j6-trichlorphenol)-di(N-butylcarbamat)
Man lässt 4o,7 g Hexachlorophen in 250 ml trockenem Tml Butylisocyanat
Aceton, /Triäthylamin und 27 ml sa wie in Beispiel 1 beschrieben reagieren. Nach 30 Minuten Rühren bildet sich ein dicker Niederschlag. Man gibt 100 ml Aceton zum Reaktionsgemisch um das Rühren zu erleichtern. Nach 2-stündigem Rühren bei 6o° und l6-stündigem Weiterrühren bei Zimmertemperatur filtriert man den Niederschlag ab, wäscht ihn mit Aceton und trocknet ihn. Ausbeute: 52,2°, Schmelzpunkt 168-170°. Man kristallisiert das Produkt aus 800 ml Aethylendichlorid um und erhält kj> g eines bei 174-175° schmelzenden Produktes.
909881/1743 ©AD ORiGINAL
Beispiel 7 Flüssige Make-up Lotion
Die folgenden Ingredienzien werden in einem geeigneten Mixer sorgfältig gemischt.
Teile
Kolloidales Magnesiumaluminiumsilikat ■ 1
mikronisiertes Eisenoxyd 2
Kaolin " 4,5
TiO2 4
Natrium-carboxymethyl-
cellulose 0,85
Glycerin 3
Wasser 29,15
2,2'-Methylen-bis p,4,6-
trichlorphenol)-di(N-methyl-
carbamat) (mikronisiert) 0,5
Man gibt 4 Teile Natriumlaurylsulfat zu und rührt das Gemisch intensiv. Anstelle des oben eingesetzten Carbamate kann auch jedes der in den Beispielen 2-6 hergestellten Carbamate verwendet werden.
909881/1743
Beispiel 8
Flüssiger Puder
A) Man vermischt 100 g kolloidales Kaolin intensiv mit 800 ml destilliertem Wasser.
B) Man vermischt 49,5 g TiOp, 10 g 2,2'-Methylen-bis (4,6-dichlorphenol)-di(N-methylcarbamat) und 50 g Glycerin innig.
Diese Gemische A und B werden zusammengegeben und gut geschüttelt. Der hergestellte Puder kann erwünschtenfalls noch angefärbt werden. Anstelle des in diesem Beispiel eingesetzten Carbamates kann jedes der in den Beispielen 1 und 5-6 hergestellten Carbamate verwendet werden.
Beispiel 9 Creme mit reinigenden Eigenschaften
Man schmilzt 20 Teile Paraffin 125/127. Hierauf addiert man zuerst 15 Teile Petrolatum und anschliessend 65 Teile Mineralöl 65/75. Ein Teil TiOp und ein Teil mikronlsiertes 2,2'-Methylen-bis (^,o-trichlorphenoO-diiN-allylcarbamat) werden durch Mahlen miteinander vermischt. Anstelle des in diesem Beispiel verwendeten Carbsuaiatiä kann jedes der in den Beispielen 1, 2, 4, 5 und 6 hergestellten Carbamate verwendet werden.
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Beispiel 10 Zahnpasta
13 g Calciumcarbonate 37 g Dicalciumphosphat-dihydrat und 1 g 2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlorphenol)-di(N-propylcarbamat) werden vorgemischt und hierauf in einem geeigneten Mixer mit einer Lösung von 30 g Glycerin, 1 g irländischem Moos, 15 g Wasser und 0,2 g Saccharin vermischt. Nachdem eine homogene Paste vorliegt, werden 3 g Natriumlaurylsulfonacetat und 0,8 g eines geeigneten Aromastoffes zugegeben. Man mischt nochmals, mahlt die Paste, entlüftet sie und füllt in Tuben ab. Anstelle des in diesem Beispiel, verwendeten Carbamates kann jedes der in den Beispielen 1, 2, 3, 5 und 6 hergestellten Carbamate verwendet werden.
Beispiel 11 Zahnpulver
Die folgenden Ingredienzien werden bis zum Erreichen vollständiger Homogenität miteinander vermischt.
Teile
mikrokristallines Aluminiumhydroxyd 89
Natrium-N-lauryl- . .
sarcosinat 5
mikronisiertes 2,2'-Methylen-
bis (3,4,6-trichlorphenol)-di(N- .
äthylcarbamat) 2 ~
f 90988 1/17A3
Saccharin 0,1
Geschmackstoff 1
Anstelle des in diesem Beispiel verwendeten Carbamates
und 6 kann jedes der in den Beispielen 1-4/hergestellten Carbamate
verwendet werden.
Beispiel 12
Desodorantstift
496 g Natriumstearat, 311 g Glycerin und 622 g Wasser werden zusammengeschmolzen. 15*5 g 2,2'-Methylen-bis (3*^*6-trichlorphenol)-di(N-butylcarbamat) und I08 g Parfumöl werden in 4650 g speziell denaturiertem Alkohol gelöst. Die' Carbamatlösung wird in das geschmolzene Gemisch gerührt. Hierauf wird die Masse in geeignete Formen gegossen. Anstelle des in diesem Beispiel verwendeten Carbamates kann jedes der in den Beispielen 1-5 gestellten Carbamate verwendet werden.
Alle die in den Beispielen 7-12 beschriebenen Mi'ttel weisen bakteriostatische Eigenschaften, Stabilität der Farbe und niedrige Toxizität auf, d.h. also Eigenschaften, die auch für die vorgängig beschriebenen Seifen (die Verbindungen der allgemeinen Formel I enthaltend,) zutreffen.
B&D ORIGINAL
909881/1743 '

Claims (27)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel
worin R eine niedere Alkylgruppe oder eine niedere Alkenylgruppe, X Halogen und η die Zahl 2 oder 3 bedeuten, wobeijwenn η = 2 ist, R die Methylgruppe darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel
II
worin X und η die obige Bedeutung haben,
mit einem Isocyanat der allgemeinen Formel RNCO, worin R dasselbe wie oben bedeutet, umsetzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den Umsatz der Verbindung der Formel II mit dem Isocyanat in Anwesenheit einer katalytisch wirksamen Menge eines
BAD
- 26 -tertiären Amins durchführt.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf ein Mol der Verbindung der Formel XI mindestens 2 Mole Isocyanat eingesetzt werden.
§. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis dadurch gekennzeichnet, dass man als Verbindung der Formel 11 2,2*-Methylen-bis (ή,δ-dichlorphenol) und als Isocyanat Methylisocyanat verwendet.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3$ dadurch gekennzeichnet, dass man als Verbindung der Formel ZZ 2,2*-Methylen'-biB (3,4,6-trichlorphenol) und als Isocyanat Methylisooyanat verwendet.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verbindung der Formel IZ 2,2l-Hethylen-bi3 (3,4,6-trichlorphenol) wtid als Isocyanat Aethylisooyanat verwendet.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass «an als Verbindung der Formel IZ 2,2'-Methylen-bis (39 1i>6-trichlorphenol) und als Isocyanat Propylisocyanat verwendet.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis J5, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verbindung der Formel II 2,2'-Methylen-bis (j5*^i6-trichlorphenol) und als Isocyanat Butylisocyanat verwendet.
9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis J5» dadurch gekennzeichnet, dass man als Verbindung der Formel II 2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlorphenol) und als Isocyanat AlIyIisocyanat verwendet.
909881 /1743
10. Reinigungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es einen anionischen, kationischen, nichtionischen oder amphoteren organischen oberflächenaktiven Stoff oder ein Gemisch solcher Stoffe und eine antibakteriell wirksame Menge einer Verbindung der allgemeinen Formel
worin R eine niedere Alkylgruppe oder eine niedere Alkenylgruppe, X Halogen und η die Zahl 2 oder 3 bedeuten, wobei,wenn η = 2 ist, R die Methylgruppe darstellt, enthält.
11. Reinigungsmittel gemäss Anspruch 10, dadurch ge kennzeichnet,' dass es als Verbindung der Formel I 2,2'-Metl ylenbis (4,6-dichlorphenol)»di(N-methylcarbemat) enthält.
12. Reinigungsmittel gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es als Verbindung der Formel I 2,2'-Methylen* bis (j>*^ j6-tri chlorphenol)-di (N-me thy Io ar bam at) enthält.
BAD ORIGINAL
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13. Reinigungsmittel gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es als Verbindung der Formel I 2,2!-Methylenbis (3i4,6-trichlorphenol)-di(N-äthylcarbamat) enthält.
14. Reinigungsmittel gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es als Verbindung der Formel I 2.,2T-Methylenbis (3,4,6-trichlorphenol)-di(N-propylcarbamat) enthält.
15. Reinigungsmittel gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es als Verbindung der Formel I 2,2'-Methylenbis ^,^,e-trichlorphenolJ-diCN-butylcarbamat) enthält.
16. Reinigungsmittel gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es als Verbindung der Formel I 2,2!-Methylenbis (3,4,6-trichlorphenol)-di(N-allylearbamat) enthält.
iiStf1/174 3'-
17. Kosmetisches Mittel, dadurch gekennzeichnet, dass es ungefähr 0,1 bis ungefähr o%. einer Verbindung der allgemeinen Formel
worin R eine niedere Älkylgruppe oder eine niedere Alkenylgruppef X Halogen und η die Zahl 2 oder 3
bedeuten* wobei, wenn η = 2 ist, R die Methylgruppe darstellt,,
enthält.
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l8. Verwendung einer Verbindung der allgemeinen Formel
worin R eine niedere Alkylgruppe oder eine niedere Alkenylgruppe, X Halogen und η die Zahl 2 oder 3 bedeuten, wobei,wenn η = 2 ist, R die Methylgruppe darstellt,
als antibakterieller Wirkstoff in Reinigungs- und/oder kosmetischen Mitteln.
19. Verwendung von 2,2'-Methylen-bis (3,^,6-trjchlor phenol)-di(N-rnethylcarbamat)als antibakterieller Wirkst off in Reinigungs- ur. 1/oder, kosnietisehen Mitteln.
20. Verwendung von 2,2X -Methylen-bis (4,6-diehlorphenol) -di (K-me r^'lcarbainat) als antibal '(uieller WiT"ksi.of i :i. Reiniguncs- 'Uid/oder kosmetischen Mitteln =
BAD ORIGINAL
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21* Verbindungen der allgemeinen Formel
worin R eine niedere Alkylgruppe oder eine niedere Alkenylgruppe, X Halogen und η die Zahl 2 oder bedeuten, wobei, wenn η = 2 ist, R die Methylgruppe darstellt.
22. 2,2'-Methylen-bis (4,6-dichlorphenol)-di(N-methylcarbamat).
23. 2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlorphenol)-di{N-methylcarbamat.
24. 2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlorphenol)-di(N-äthylcarbamat.
25. 2,2'-Methylen-bis (3,4,6-trichlorphenol)-di(N-propyl· carbamat.
26. 2,2'-Methylen-bis (^^,ocarbamat.
909&81/1743
BAD ORIGINAL
27. 2,2'-Methylen-bis carbamat.
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