DE1928790A1 - Entfernungsmesser fuer optische Geraete - Google Patents
Entfernungsmesser fuer optische GeraeteInfo
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Description
Patentanwalt·
n/o/ -Ina. A. Qrönecker
DrJng. H. Kinkeld-y ■ * .. i ß, Juni 1969
P 2552 - 27/Ba
Bell & Howell Company, 7100 McCormick Road,
Chicago. Illinois, 6064-5 /USA
"Entfernungemesser für optische Geräte"
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Entfernungsmesser für optische Geräte, insbesondere für Kameras, mit scharfstellbarem
Objektiv und einem Pendelkörper zur Ermittlung der Scharfeinstell-Entfernung nach dem Prinzip der Triangulation.
Die Erfindung ist insbesondere darauf gerichtet, mit geringstem. Aufwand für optische Geräte mit einer auf einen Gegenstand
achmrfBtellbaren Objektivlinsenanordnung einen zuverlässigen
Entfernungsmesser au schaffen, der nach dem Prinzip der Triangulation die Scharfeinsbell-Entfernung möglichst frei
von in der Körpergröße des Benutsers liegenden Einflüssen ermittelt.
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Bin Entfernungsmesser der eingangs erwähnten Art iat nach
der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß sum Ausgleich von Schwankungen der Benutzungshöhe der Kamera eine Steuereinrichtung
vorhanden ist.
Bei einem Entfernungsmesser nach dem Triangulationeprinzip,
nur Verwendung in einem Instrument oder Gerät mit einem
einstellbaren Objektiv und einem Gehäuse, das um eine vorbestimmte Achse in einem die Hypotenuse eines Dreiecks
festlegenden Winkel ausriohthar ist, ist gemäß der Erfindung
vorgesehen, daß ein Pendelkörper in dem sur Scharfeinstellung
des Objektive in eine Winkellage bringbaren Gshäuse unter Schwerkrafteinwirkung verstellbar und hierzu auf einer Drehachse
schwenkbar gelagert ist, daS mittels einer Höhenausgleiohseinrlchtung
die Drehachse im wesentlichen senkrecht zu dem Gehäuse verstellbar ist und daß das Objektiv unter
Ausgleich von Höhenschwankungen der Drehachse oberhalb einer Basislinie des Dreiecks durch den Pendelkörper genau einstellbar ist.
Sin wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Höhenausgleichseinrichtung ein von Hand justierbares, auf
den Pendelkörper wirkendes Stellglied aufweist.
Insbesondere kann die Höhenausgleichseinrichtung ein in Länge-
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7. _
J
J
richtung bcv/egXiches Hubelement aufxieieen., welches die Drehachse
trägt und diese iia wesentlichen in Längsrichtung seiner
Bewegungsbahn bewegt, wobei zur Längsausrichtung des Hubelementes dieses mit einem von Hand betätigbaren Stellelement
gekuppelt ist bzwο in Betriebsverbindung steht. Zur Bewegung
des Hubelementes auf einem Bogen kann eine Nockenfläche vorgesehen sein, an die ein Nocken-Anlagestück des Hubelementes
durch eine Feder andrückbar ist. Letzteres kann mittels eines Exzenters auf dem handbetätigbaren Stellelement in Betriebelage
bringbar sein.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kenn zur Scharfstellung
des Objektivs ein Betätigungselement dienen, das durch ein von Hand verdrehbares Stellglied verstellbar iet.
Vorzugsweise weist die Höhenausgleichseinrichtung einen handbetätigbaren
Stellknopf auf, der einen Exzenter mitnimmt, bei dessen Vorstellung ein mit ihm in Betriebeverbindung stehendes
Hube lenient im wesentlichen linear bewegbar ist, welches
zur Justierung des Penö.elkörpers auf einer im wesentlichen linearen Bewe^ungsbahu mit diesem verbunden ist. Zu deren
Veränderung kann in dem Gehäuse ein Nocken vorgesehen sein.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß die Einrichtung zur
Scharfeinstellung des Objektivs im gesamten Stellbereich
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an dem Pendelkörper anliegt und bei Scharfeinstellung in Abhängigkeit von der Einstell-Lage dee Pendelkörpers das
Objektiv mit Entferaungs- bzw. Höhenausgleich scharf st ellbar ist.
Nach der Erfindung ist eine Entfernungsmeßvorrichtung mit einer Einrichtung zum Ausgleich insbesondere der Körpergröße
des Benutzers versehen, der diesen Ausgleich nach Wahl einstellen und verändern kann, wenn das Gerät in anderer Höhe
verwendet werden soll, insbesondere durch einen Benutzer von anderer Körpergröße. Zur Entfernungsmessung und Scharfeinstellung ist ein Pendelkörper mit einer Nockenfläche vorgesehen, dessen Anlagestelle an letzterer in bezug auf die
Stellung des Objektivs verstellt werden kann. Trotz der Ausgleichseinrichtung kann der Entfernungsmesser und die
Scharf stelleinrichtung wahlweise automatisch bzw. halbautomatisch oder von Hand betätigt werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
- Fig. 1 eine Seitenansicht eines !Teils eines optischen
Gerätes mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 eine vergrößerte Schrägansicht von !Seilen einer
erfindungegemäßen Vorrichtung, teilweise im
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klh I ι I fc >. - · » V
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Schnitt bzw« unter Weglassung von Einselteilen,
Fig. 3 eine Seitenansicht ähnlich Fig. 2 von Teilen,
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, teilweise im Schnitt bzw. unter Weglassung von Einzelteil
Fig. 4 und 5 vergrößerte Schrägensichten der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in verschiedenen Betriebsstellungen, unter Weglas sung von Einzelteilen,
und
Fig. 6 und 7 schematische Barstellungen des Prinzips
der Triangulation mit und ohne Auegleich von Einstellfehlern.
Die "Körpergröße des Benutzers" wird zum Zweck der Einstellung
einer Höhenausgleichs einrichtung im folgenden als durch die Scheitelhöhe dos aufrechtstehenden Benutzers gegeben
betrachtet. Diese Größe wird mit der Höhe oberhalb der den
Gegenstand tragenden Ebene in Beziehung gesetzt. Der au ermittelnde
¥iokel~ist der Neigungswinkel der optischen Achse
des Gerätes bzw. Instrumentes bis au einer Stelle, an welcher ©in© Senkrechte durch-den Gegenstand die iEragebene
schneidet. Dor Ausdruck "Fußpunkt d©s Gsgenstandes" bezieht
sich auf &©n Schnittpunkt der Senkrechten durch den Gegenstand mit der Tragebenöe Sind verschieden© Sragebenen vorhanden,
so ist als "Fußpunkt" die Schnittstelle der Senk-
bad 909881/0976 ■
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- 6 rechten mit der Tragebene des Benutzers zu wählen. ...
In Fig· 1 ist ein !Teil eines optischen Gerätes oder Instrumentes
dargestellt, beispielsweise einer Kamera 10, deren Gehäuse 12 wenigstens eine Seitenwand 14 und eine Vorderwand
16 aufweist. Pas Gehäuse 12 enthält eine (nicht dargestellt^ Sucheranordnung mit einer Markierung, welche mit dem
Fußpunkt eines anvisierten Gegenstandes ausgerichtet werden kann. Am Gehäuse 12 ist ein Entfernungsmesser 20 aur Einstellung
eines scharf stellbaren Objektivs 22 befestigt, das an der Vorderwand 16 des Gehäuses,, 12 angeordnet ist. Die Scharfstellung
des Objektivs 22 erfolgt durch Bewegung eines Linsenhalters 24 (Fig· 4), so daß die Brennebene der Objektivlinsenanordnung 22 mit der Abbildung eines entfernt angeordneten
Gegenstandes in Obereinstimmung mit einer (nicht dargestellten) Filmebene der Kamera 10 gebracht ist. Eine Änderung
entweder der Gegenstandsentfernung zur Kamera 10 oder
der Ebene, auf welche das Objektiv 22 scharf gestellt ist, bewirkt eine Verschiebung der Abbildungsebene aus der Filmebene
heraus· Die Objektivlinsenanordnung 22 muß daher innerhalb
eines Bereichs von Gegenstandsentfernungen aur Kamera 10
scharfstellbar oder fokussierbar sein.
An der Seitenwand 14 des Kameragehäuses 12 (Figo 1) ist ein
Böhenausgleichs-Skalenknopf 30 angeordnet, der gegenüber
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Anzeigemarken einer HÖhenskala 52 verstellbar iat. Letztere
.gibt einen Bereich von Körpergrößen der Gerätebenutzer an.
Der Skalenknopf 50 gestattet es einem Benutzer, das Entfernungemeß-
bzw. Triangulationseyatea auf die seiner eigenen
Körpergröße entsprechende Höhe einzustellen» Durch diese Einstellung wird eine Fußlinie bzw. Senkrechte 34 (Fig. 6 und 7)
eines rechtwinkligen Dreiecke in Abhängigkeit von der Körpergröße dee Benutzers festgelegt. Das Dreieck ermöglicht die
Entfernungsmessung nach dem Triangulationsprinzip mittels
des Entfernungsmessers 20* Der ermittelte Abstand kann in
einer Anordnung zur Bestimmung des Neigungswinkels der Hypotenuse 56 (Fig. 4, 6 und 7) dieses Dreiecks gegenüber der
Senkrechten 54 dienen· Aus diesen Werten läßt sich die Länge
einer Basislinie oder Waagrechten 58 ermitteln, die in dem
Dreieck die Senkrechte 54 und einen entfernt angeordneten
Gegenstand 40 verbindet.
Um den Neigungswinkel zu erfassen, ist bei der bevorzugten Auaführungsfona der ,-Erfindung ein Pendelkörper 44 (Fig; 2
und 5) vorgesehen, der in eine schwerkraftbedingte Lage schwenkbar ist, wenn die Objektivlinsenanordmmg 22 geneigt
wird. Deren optische Achse fällt mit der Hypotenuse 36
des Breiecks zusammen. Ib folgenden wird vorausgesetzt,
daß dl« Basis- oder Grundlinie 38 waagrecht verläuft und
•ine Tragebene definiert, auf der sowohl der Benutzer als
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- 8 -auch der Gegenstand 40 stehen.
Zunächst sei angenommen, daß der Benutzer eine ndurchschnittliche" Körpergröße Iiat, auf die eine Entfernungsiaeßeinrichtung ohne Höhenausgleich fabriksei tig eingestellt let. Vie
aus der in Fig. 6 gestrichelt gezeichneten Linie 36 AN hervorgeht $ wird durch die Schwenkbewegung des Pendelkörpers 44
entsprechend dem Hypotenusenwinkel des Dreiecks zum Fußpunkt eines nahen Gegenstandes 40 N die Entfernung zu diesem genau
angezeigt· In ähnlicher Weise ermöglicht der von der opti
schen Achse bsiVo Hypotenuse 36 AF eingenommene Winkel zum
Fußpunkt eines ferneren Gegenstandes 40 F eine genaue Be stimmung dies©r Gegenstandsentfernung.
Ist jedoch die Körpergröße des Benutzers kleiner oder größer
als der "Durchschnitt^, so arbeitet die zuletzt genannte Entfernungsmeß- bau« Scharfstellvorrichtung nicht mehr genau.»
Die Hypotenusen der "Fehlerdreieske^ sind in Fig. 6 durch
gestrichelte Linien 36 IM und 36 EF dargestellte Wenn ein
Benutzer mit vom PurohsGhaitt abweichender Körpergröße die Kamera 10 neigt f um im Sucher die Besugsmarkierung mit dem
Fußpunkt eines Gegenstandes X-O zur Deckung zu bringen, so
wird der Peadeikörpei1 44 auf einen fehlerhaften Winkel eingestellt.
Der Einsbellfehlor rührt davon her, daß die Nok»
kenflache 50 des Pende!körpers 44 gemäß einem Durchschnitts-
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wert berechnet baw. bemessen ist. Der Einstellfehler beim
Betrachten eines Gegenstandes durch einen großen Menschen bewirkt, daß das Objektiv 22 zu kurz scharf gestellt wird,
weil der Winkel unter dem Durchschnitt liegt» Umgekehrt
ist es bei einer kleinen Person. Ohne Ausgleich des Einstellfehlers würde das Objektiv 22 bei einem großen Benutzer
zu kurz, das heißt auf eine Stelle vor dem Gegenstand
40 scharf gestellt, wie das in Fig. 6 durch die gestrichelten Linien 36 EST und 36 M1H dargestellt ist. Bei
einem kleinen Benutzer würde umgekehrt die Scharfeinstellung zu weit liegen, wie das die Linien 36 BFS und 36 EKS
andeuten.
Durch Einstellung des Pendelkörpers 44 entsprechend der
Körpergröße des Benutzers wird der b@i gleichbleibender Winkellage dieses Pendelkörpers 44 hervorgerufene Fehler
ausgeglichen. Wie man aus Fig. 7 ersieht, erfolgt die Scharfeinstellung für nah© und ferne Gegenstände 40 N bzw. 40 F
dann genau, wenn der PendeXkörper 44 senkrecht verstellt
wird, um die Verlagerung der !©igung des Gerätegehäuees 12
zwecks richtiger Entfer&imgsanzeige abzuändern« Biθ schematische
Darstellung in Fig. ? zeigt, daß auch größere und telainer© Personen als der "!Durchschnitt15 jeweils die gleichen Gegenstandsentferaungen zur Kamera 10 ermitteln können.
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Il ·
Ist d©r Pendelkörper 44 (Fig. 2 und 3) frei beweglich, so
kann er unter Sehwer]o?afteinwirkung um ©ine Drehachse 46
herum frei schitfingeni Ist der Pendelkörper 44 bei seiner
Schwenkbewegung um die Drehachse 46 in eine Justierstellung gelangt, so kommt der Stellstift 48 des Mnsenhalters 24 aa
der Hockenfläche 50 des Pendelkörpers 44 zur Anlage. Letzterer wird dadurch in seiner Stellung fixiert bzw» festgehalten,
während der Linsenhalter 24 in Abhängigkeit von dieser
Einstellung justiert wird oder ist. Der St©llstift 48 ist
genügend weit hin und her beweglich, um die Scharf©inst@13L-Entfernung
des Objektivs 22 in einem vorgegebenen Bereich verändern zu können« Die Bewegung des Stellstiftes 48 ©r~
folgt zwischen einer Lage, ia der keine Berührung mit der
Bockenflache 50 des Pendel!::-^p3^s 44 stattfindet und einer
den Pendelkörper 44 arretierenden Lag©» Bin als U-förmig®
Feder J?2 ausgebildetes elastisches Element drückt den Stellstift
48 ständig in Sichtung zur Anlege an die Hockenfläche 50 des Pendelkörpers 44. Ein Ead© der Feder 52 ist is Hal=·
teaufnahmen 54 einer Halteplatte 56 verankert, welche im
Gehäuse 12 gelagert ist.
Ein Anschlagelement 60 (Fig. 4 und 5) für den Stellstift
iet auf der Halteplatte 56 durch einen Bolzen 82 gehaltert,
auf dem ein Steuerhebel 66 außen vor einer Beckplatte 68
,1 (Fig. 1) gelagert ist, welche eine die Vorrichtung aufnehmer^!®
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Kammer abdeckt. Xm Inneren dieser Kammer trägt der Bolzen
•62 auch einen. liebelarm 72, der zusammen mit dem Steuerhebel
66 zwischen einer Handbetätigungsstellung (Fig. 5)oberhalb
einer Neutralen oder Kuhestellung (Fig. 1 und 4) und einer
darunter befindlichen AutomatikstelXung bewegbar ist. Vom
unteren Ende des Hebelarms 72 ragt ein Dorn 74 in ©ine Aussparung
76 des Anschlagelementes 60.. Die Bewegung des Steuerhebels
66 wird durch den Dorn 74· auf des Stellstift 48 übert
ragen j der eine JLufnahmeö'f fnung 76 im Ansehlagelement 60
dnreb@©$8t>
Letstere ist etwas größer als die Abmessungen ·
de© St@llstiftes 48t so daß ein gewisses Bewegungsspiel zwieefe@n
diesen feilen vorhanden ist$ das eine Bewegung der Teile
gegeneinander mit kleineren Hubübersohreitungen zuläßtβ
Schwenkt man den Steuerhebel 6S von Hand nach oben8 eo wird
die Achse 62 iiit dem Heb ο lana 72 verdreht und der Dorn 74
aus der Auspa:?ujiff 76 im Jinßchlaßelement 60 hercausseEcgen
(Fig. -^). Der Dorn 7Z!· ißt so abgevfinlcelt t &ε& cn sus der
Aussparung 76 herausgezogen auf die Oberfläche das Ansahlagelementes
60 örtickt.. Letzteres wird aonti r©ibs^h3,üßsis 13£·λτ.·
klemmend cn die Ealteplatte .r»S erpreßt % so Ceß die Feder 52
keine verd;-:ei"ng des SkaXenlmopfes Cv bewirken keiiiio -1^i
dG3? Auf war-^B? .'.jrTTCjrikung gelangt eine ilitate des Hebelarms '72
zur Anlage cn eiaem Stift 80. der radieiX zur ßr-eiiachse 46
mit dem Ponclo';.l-örpör 4Ί· ve^stiftet ist. Der Hebelarm ?2
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schiebt des. Pende!körper MA- über den Stift 80 in ein© senlE~
reehte Lag;es. die von einer aiehtsenlcreehten Lage verschieden
ist j in welcher der Pendelkörper 44 zuvor eingestellt gewesen
sein kann. Auf diese Weise wird die SJoekenfläehe 50 des Pendelkörpers
MA- aus der Bewegungsbahn des Stellstiftes 48 heraus·»
bewegt? so daß dieser von Hand im gesamten Einstellbereieh
des Objektivs 22 justierbar ist.
Zur Hsadeinotellung cles Objelrfcivs 22 nach Anheben des Steuerhebels 66 dient der außen sngeordnete Ska3.enlcaopf 84, der
vom Benutzer in besug auf die Harkierungen einer EntfernungS".
skala 86 eingestellt v/erden kann, welche den Scharf einstellbereich
des Objektiv a 22 enseigt. Die Verdrehung des an einem
Aohsbolz-en 83 befestigten SJialenlmopfes &A- bewirkt die ¥er»
drehung des ilöhsbolaens 88 und eines sn dessen innerem Ende
angebrachten liiufjelfj 90. I'Qtster-os steht mit einer auf dem
A^a^hlR^Qleracr.t 60 onsscbiMeton SfxhEtatsng© 92 iai Eingriffe
JJoi Yerdreb-un?;; o.oa Κιιοτλ'.'Θπ Β·'·!- bei-rogt sich das /ineohlagele-.ii^Tit
60 UBi 'Zi1S J".'.-:5?ßG 6i:!. ur.a ve.vato3.lt ^en StAft..48 so, daß
dc?j? Lijßaijr.hii.ltcv.r.* Γ·'';- ö.fcs Objektivs 22 j;i dio Stellung ge»·
braaiit -vrirci.f reA^co der von der ßkala Üft anfcozoigten Entforaiua-s
o:ot£p.vi-^ht- WoiT, dc:c Heb ο lan?. ?2 axi dem Stift 80
anliegt, }-:a:cn äi?jr ΐmäe.li:örper MA- bxqL· nicht frei um seine
Achse 46 bsvysge:?^ /:v.-nh vronn ö.or- Pendel!r.öi'por 44 sich in
einer LnsgleielAghtellimg; befindet;,, hat e.v keine Wirkung
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auf die Lage des kraftschlüssig-eingestelltes Stellstiftes
48. Da der Pendelkörper 44 in eine senkreeht© od©r "UnendlichiB-Stellung
v©rs@hoben wurde 9 ist sein® lo©k@aflä@h@ 5© nur- darm
in der Bewegungsbahn des St@ll@tift©§ 48δ wenn d©r Linsenhalter
24 auf '"unendlich" eingestellt ist»
Eine automatisehe Scharfstellung d©s Ob^aktiye 22 wird dadurch
ermöglicht t daß.der Steuerhebel 66 naeh unt©n geschwenkt
wird. ■ Dies bevrirkt eine Schwenkbewegung des Hebelarms 72 (bei
der Anordnung nach. Fig«, 4 und 5 i*& TJhTSeIgOi11SiXm)O Gieichzei«
tig wird das Anschlagelement 60 ctaOh dea Dora 7^ des Hebelarms
72 iia gleiohen Sinne geschwenkte Di© Bewegimg d©s An- ,
ßchlagelementes 60 aus der Handbetätigungsstellung wird eingeleitet,
wenn der JDorn ψ\· unter Heibimg auf d©m Ansehlagelement
60 in dessen Aussparung 76 gleitet, worauf der Dorn 74 das -Äasehlagelement 60 schiebt· Der Stellstift 48 wird
von einor Kante der Aufnahiaeöffnung 78 mitgenomiaen und von
der Koökenfläsh© 50 des Pendelkörpers 44 bis zn dem einen
Imde seines Bswagungsbereiehes abgehobene Ber Pendelkörper
44 ist nun. um aein© Drehachse 46 unter Schwerkrafteinwirkung
frei bOi'jegliofeg abhängig von der Heigung der optischen Achs©
36 des Objektivs 22*
Sobald der Benäolkcirper 44 eine neue baw. justiert© Stellung
eingenommen hat% wird der Steuerhebel 66 losgelassen, so daß
er in s©in© neutrale oder !Ruhestellung zurückkehrt (Fig.4)»
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Die Freigabe des Steuerhebels 66 gestattet es dem Anschlagelement 60 t in seine normale Stellung zuiniskzc&ehren, wodurch
der Stellstift 4-8 von der Jeder 52 zur Anlage an der
Hoekenfläsh© 50 des Pendelkörpers 44 gedrückt und der Lin»
eenhalter 24 entspreshend der Winkellage d©s Pendelkörpere
44 eingestellt wird.
Die Einstellung der Lage des Pendelkörpers 44 zum Ausgleich.
gegen Höhenschwankungen erfolgt durch ?erdrehen dee Höhen=
,.,.isgleichs-Skaleiiknopfes 30, der auf der Halteplatte 5δ ait=
t©ls des Asksbolaens 98 gelagert ist. Letzteres· äur©fes©tst
exzentrisch ein Lager bsw, ein Lagerteil 1009 das ias©rhalb
eines Ti'ägerringes 102 eines Hubelementee 106 Terdrehbar
ist« Am inneren Ende des Saopfes 50 ist ein imsöhlag 108
railir;·.! sum Achsbolzen 98 so angeordnets daß ör bei lTsrarecl©s
Saopfes 30 mit diesem auf einem Bogen bewegt wird«.
γ Boge:a$ um den <i©r Fnopf JO "\rerdrehbar ist. wird durch
eine in der Halt ©platte 36 angeordnete Aussparung HO festgelegt j in welche der Msohlag 108 ragt.
Das EubeleEönt 106 steht mit dem Höhenausglöieäsknopf 30
über das Lager 100 und dem Trägerring 102 in Betriebswert
bindung, so daß in Abhängigkeit von einer Yerärehung des
Kaopfes 30 die Lage des Pendelkörpers 4^i- einetellbar ist<.
Wird der Aohsbolzen 98 duroh den Skalenkaopf 30 verdreht 5
9 0 9 8 81/0976 BÄD original
so wird das längliche Hubelement 106 angehoben bzw. abgesenkt (Fig. 3). Nahe dem oberen Ende des Hubelementes 106 ist die
Drehachse 46 des Pendelkörpers 44 befestigts @o daß auf diesen
Bewegungen des Hubelementes 106 Übertragern werden. Wenn
letzteres im wesentlichen in Längerichtimg verschoben wird,
lenkt eine Nockenfläche 118 der Eaiteplatt® 56 die Drehachse
46 aus der geraden Bewegungebahn um (Fig«, 2}« Bin Hockengleiter,
der als die Drehachse 46 umgebende Buchse 120 ausgebildet ist, liegt an der NoskenfXäeh© 118 an vm.ä führt bei
Längslbewegungen des Hub elemente β 106 dessen oberes Ende in
eines fiac&sa Bögen. Um zu gewährleisten, daB di@ Buchse
an der Hoekanfläehe 118 anliegt, igt ein a-le feder 124 ausgebildetes
Vorspennelement vorhandes^ Sae einerseits in einem
JjQQh. 126 des Eubelement®ß 106 w&& andererseits Ia der Halteplatte
56 festgelegt ist»
Die Höhenausgleicheeinrieatung ermöglicht eis© Lageverstellung
des Pendelkörpers 44 entlang eine® Bogena 130 (Fig. 3)·
Dadurch ist sichergestellt, daß der Pendelkörper 44 stets senkrecht hängt, wobei Jedoch die Kockenflache 50 em Stell-Btift
48 anliegt, wenn dig Stellung "Unendlich" eingestellt
ist. Der Pendelkörper 44 kann angehoben oder abgesenkt werden, so daß der Stellstift 48 in verschiedenen Lagen an der
Nockenflache 50 anliegt, wenn die Einstellung unter Schwerkrafteinwirkung
erfolgt. Wegen der Veränderung der Anlage-
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stelle wird der !düsenhalter 2M- bei gleicher Lage des Pendelkörpers
44 um verschiedene Beträge über den Einstellbereich des Hubelementes 106 verstellt. Auf diese Weise erfolgen genaue
Entfernungsmessungen im gesemten Scharfeinstellbereich
des Objektivs 22.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile der Erfindung einschließlich
konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritte können sowohl für sich als auch
in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
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Claims (1)
- Patent aasprüehe1. Entfernungsmesser für optische Geräte, insbesondere für Kameras, mit. scharf stellbarem Objektiv und einem Pendelkörper zur Ermittlung der Scharfeinstell-Entfernung nach dem Prinzip der !Triangulation, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich von Schwankungen der Benutzungshöhe der Kamera (10) eine Steuereinrichtung (30, 106) vorhanden ist.2. Entfernungsmesser nach dem Triangulationsprinzip, zur Verwendung in einem Instrument oder Gerät mit einem einstellbaren Objektiv und einem Gehäuse, das um eine vorbestimmte Achse in einem die Hypotenuse eines Breiecks festlegenden Winkel ausrichtbar ist, dadurch gekennzeichnet , daß ein Pendelkörper (44) in dem zur Scharfeinstellung des Objektivs in eine Winkellage bringbaren Gehäuse (42) unter Schwerkraf teinwirkung verstellbar und hierzu auf einer Drehachse (46) schwenkbar gelagert ist, daß mittels einer Höhemausgleichseinrichtung (30, 106) die Drehachse (46) im wesentlichen senkrecht 2U dem Gehäuse (12) verstellbar ist und daß das Objektiv (22) unter'00 9881/0976Ausgleich von Eohenschwankungen der Drehachse (46) oberhalb einer Basislinie (58) des Breiecks durch den Pendelkörper (44) genau einstellbar ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k β η η zeichnet , daß die Höhenauegleichseinrichtung ein von Hand justierbares, auf den Pendelkörper (44) wirkendes Stellglied (30) aufweist.4. Vorrichtung nach Anspruch Z oder 3, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Höhenauegleichseinrichtung ein in Längsrichtung bewegliches Hubelement (106) aufweist, welches die Drehachse (46) trägt und diese im wesentlichen in Längsrichtung seiner Bewegungsbahn bewegt, und daß zur Längsausrichtung des Hubeleaentts (106) dieses mit einem von Hand betätigbaren Stellelteent (30) gekuppelt ist bzw. in Betriebsverbindung steht.5· Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gtkiii· zeichnet , daß zur Bewegung des Hubeleeente· (106) auf einem Bogen (130) eine Nockenflache (118) vorgesehen ist.6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e k β η η -ßAD ORIGINAL909881/0976 —zeichnet t daß ein Hocken-Anlageatück (120) des Hubelementes (*iO6) durch eine Feder (124) an die Nockenfläche (I18)andrückbar ist.7* Vorrichung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß das Eubelement (106) mittels eines Exzenters (98) auf dem handbetätigbaren Stellelement (30) in Betriebslage bringbar ist.8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7t dadurch gekennzeichnet, daß zur Scharfeinstellung des Objektivs (22) ein Betätigungselement (60) dient, das durch ein von Hand verdrehbares Stellglied (84) verstellbar ist.9· Vorrichtung wenigstens nach, einem der Ansprüche 1t 2$ 5 oder 8t dadurch gekennzeichnet t daß die HöhenausgleichsGinriehtung einen handbetätigbaren ßtelllcnopf (30) aufweistt der eiiiaii SczentGr (98) mitnimmt( bei dessen Verstellung ein mit ihm in Betriebsverbindung steliGndGB Hubolencnt (106) i.o wesentlichen linear bewegbar istt weScifces zur ouGtiG^-mg des Penäellcörpers (44) auf einor ira vresentlichoa 15.ne.aren Bevregungebann mit diesem verbuK.den ist.BAD ORIGINAL 90 98 8 1/097610. Vorrichtung nach Anspruch 9« dadurch gekennzeichnet , daß zur Veränderung der im wesent- liehen linearen Bewegungsbahn des Pendelkörpere (44) in dem Gehäuse. (12) ein Nocken (118) vorgesehen iet.11. Vorrichtung insbesondere nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zur Scharfeinstellung des Objektive (22) im gesamten Stell bereich an dem Fendelkörper (44) anliegt und bei Scharfeinstellung in Abhängigkeit von der Einstell-Lage des Pendelkörpers (44) das Objektiv (22) mit E&tferaunge-Höhenausgleich schärfst ellbar ist.909881/0976■ W .Le e r s e it e
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