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DE1928311A1 - Einlaufrohr fuer Giessformen - Google Patents

Einlaufrohr fuer Giessformen

Info

Publication number
DE1928311A1
DE1928311A1 DE19691928311 DE1928311A DE1928311A1 DE 1928311 A1 DE1928311 A1 DE 1928311A1 DE 19691928311 DE19691928311 DE 19691928311 DE 1928311 A DE1928311 A DE 1928311A DE 1928311 A1 DE1928311 A1 DE 1928311A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inlet pipes
pipes according
conical
inlet pipe
inlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691928311
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Metz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arcelor Luxembourg SA
Original Assignee
Arbed SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arbed SA filed Critical Arbed SA
Publication of DE1928311A1 publication Critical patent/DE1928311A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/50Pouring-nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mold Materials And Core Materials (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

AHBEB
Acie τie8 Reuniea de Burbaoh-Eieh-Dudelange, Soöleti Aaonyne Luxembourg} Avenue de la Libert!, Luxembourg
Blnlaufrohr für OitSforesn
PUr diese Erfindung wird die Priorität aus der luxemburgischen Anmeldung Nr. 56·211 rom 5* «Tun! 1968 in Anspruch
Die vorliegende Erfindung betrifft Einlaufrohr« für SieSformen, insbesondere teilbare Blnlaufrohr·, die eine gleichmäßige Auelaufgeschwindigkeit während der gesamten GieSdauer sichern»
Die Gießgeschwindigkeit von Stahl durch feuerfeste Einlaufrohre hängt im wesentlichen von dem Hiveauetand dee Eisens in der Gießform und von dem Querschnitt des Einlauf rohr· ab. Di· Verminderung der Sießgesehwindigkeit, die für gewöhnlich von der schrittweisen Verminderung der Standhafte des flüssigen sieana in der Gießform abhängt, wird in der bisherigen Praxis durch eine beständige Vergrößerung des Querschnittes des Einlaufrohre Infolge des Verschleißes ausgeglichen. Ba nan annehmen kann, JaS der Verschleiß der Seitdauer proportional ist» besteht die Möglichkeit, einem gewiesen Ausmaß d®s TsrechieiSes bei der Berechnung der Ausstrb'ismenge Bschnuag su tragen, allerdings unter der Voraussetsung, daS die öffnung des Eialaufrohres ein mittleres Kaliber Reitst, denn bei
BAD ORlGtNAL
deren Durchmesser in der Größenordnung von lOGrnm und mehr liegt, kann sich die Ausströmmenge von der ersten bia sur letzten Gußform um die Hälfte vermindern. Di· Berechnung der Ausströmmenge, die sich auf die vergrößerung de·, Durchmessers des Blnlaufrohres infolge des Verschleißes »tütet, let nur mit einer Ansah! von JJnsioherneiten Möglich». Im übrigen führt der Verschleiß selbst in vielen lullen i^u einer Spalten- und Rißbildung, was seinerseits su «ine« Platsen des Halses des Einlaufrohree führen kann. Biese Beschädigungen der Austrittsöffnung dea Einlaufrohre·» ebenso ^ wie eins Yerschlackung der AuetrittsÖffnung bewirken «ine
Wirbelbildung an der Oberfläche des Gfießstrahls und ▼erwehren die Gefahr des Lufteinachlusses. . .,
Γ f. '
Unter Berücksichtigung dieser Sohwierigkeitea sieht dl« vorliegende Erfindung ein Sixdaufrohr -ror, ämm während der gesamten Zeitdauer dee QieSrorganges einen konstanten Auafluß ebenso wie einen glatten, nicht turbulenten Oießetrahl alcherstellt.
Die konstruktion der Einlaufrohre gemäß vorliegender Erfindung unterscheidet sich von den bisher verwendeten Einlaufrohren durch die Tatsache, daß sie in horizontaler Richtung " während des Gießvorganges in einzelne Abschnitte unterteilt werden. Diese Art des Torgehens bietet den Torteil, daß man nach Maßgabe des öießvorganges die beschädigten und verschlackten Teile des Haie*a des Sinlaufrohres aueschalten und auf diese Weise einen wirbelfreien Giefietrahl sicherstellen kann. Die GieSgeschwindigkeit kann wie bisher konstant gehalten werden, wobei man allerdings die ständig» Vergrb'Serung des Querschnitts eines sylindrischen ^inlaufroferee infolge des Verschleißes in Beeaaung stelle» nuS, Es 1st indessen viel vorteilhafter, zu solchen Eialaufrohran seine Su- : flucht zu nehmen, deren Gießloch eine konische Jbrm aufweist, da es unter diesen Umständen möglich ist, ein gegen Ter» schleiß widerstandsfähigeres, feuerfestes Material au wählen,
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BAD
denn die fortschreitende Vergrößerung dee Durchmessers der Öffnung durch Unterteilung gleicht die Verninderung dee Iiveauetandes des flüssigen Eisens in der 31«fifor* mue und eichert eine praktisch glelohmäfiige Gieegesohwindlgkelt.
AuBer Sinlaufrohren mit konischem und glattes diefilooh kann man auch Einlaufrohre verwenden, die aus swei oder mehreren übereinanderliegenden konischen Stumpfen bestehen, wobei der untere Teil des einen Kegeletumpfee ein wenig stärker τβrjungt let alB der obere Teil des folgenden Kegeletunpfee« In diesem Pail kann die Unterteilung in der Höhe der Te.rbindung swiechen swei aufeinanderfolgenden Kegelstumpfen erfolgen.
Die aufeinanderfolgende Unterteilung des Halses des Einlaufrohre β kann ja nach den Umständen vorgenaraaen werden,die von der Art und den Abmessungen des Sinlaufzohree, den Tolueen der Grießform und der Ansahl der su gießenden Barren wie auch von der Beschaffenheit des Stahls abhängen, und «war ß*ch dem Gießen eineβ einzigen oder mehrerer Barren. Öle Unterteilung selbst geschieht mit Hilfe einer unter der Gleflfora befestigten Teilvorrichtung oder in irgendeiner anderen, in der feennik bekannten Art und Weise.
Unterteilung der Öffnung dee ^inlaufrohre in dea gewünschten Ausmaß kann unmittelbar nach Beginn dee stattfinden, Bs ergibt aion, dafi nan nicht sehr auf sohaffenheit der Charge RQcksioht su neheen braueht, man das Einlauf rohr in die Gießfoy» mn Ort und Stell* ge»· bracht hat, da man das konische Einlaufrohr gemäfi de?1 Erfindung leicht derart unterteilen kann, daß man die gewünschte Gießgeschwindigkeit bei einer gegebenen Charge erreicht« Überdies kann man durch einige Einlaufrohre gemäß der vorliegenden Erfindung den großen Bietend mn klassischen Einlaufrohren veröchledenen Durchmessers ereetsen.
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BAD ORfQfNAV
Ihi die Binlaufrohre widerstandsfähiger in maohen und dl· Bißbildung.und dme Platsen dt« Hal··· dee Blnlaufrohr·· su vermindern, und «war eowobl während d·· GleßTorgange al· auch nährend dtr unterteilung, wird gemäß einer AuefUhruageform der Erfindung dee Äußere dee Einlaufrohre· alt einer UeehhUll« umgeben. Die Tateaehe de· Einhüllen· oder de· ttofangene der Binlaufrohre mit Hilf· einer Schutshüll· oder duroh feste BeIfen gestattet es, die Dick· der wind· d«· Einlauf -rohres su Termindern. Die BleohhUlle kann Ausschnitt· besitsen deren Zahl und deren Abstand voneinander in Abhängigkeit von ) der Ansahl der Unterteilungen, dl· wahrend dee GießTorgange· stattfinden, gewählt werden· Dl··· Buten machen dl· Unterteilung leichter und schneller.
Der duroh die vorliegende Erfindung ereielte Jbrteohritt 1st nioht duroh den Durchneeser, dl· form oder dl· Beeohaffenheit der Einlaufrohre begrenzt. 7ersohiedenbeiten dee Durohmefeers, die u.a. in Abhängigkeit τοη der gewünschten Gießgeeohwindiglceit gewählt werden, rcrhindern in keiner feie· dl· Anwendung der Torliegenden Erfindung. Se soll inmerhla hervorgehoben werden, daß Binlaufrohre τοη dicken Abmessungen ·1η· Verstärkung duroh ein feste· Blech in stärkeren Maße geboten . ereoheinen lassen. Die Form des Oießlooh·· des Binlaufrohre· " kann sylindrlsoh oder konisch β ein; dabei «erden die beeten Ergebnisse alt konischen Einlauf rohren ersielt. Di· Erfindung läßt sich auch mit ebensolchem Erfolg auf Einlaufrohre mit mehreren Kanälen anwenden, Di· *inlaufrohr· können au· Silizium-, Magneaiuo- oder AluminiumTerbindungen, aber auoh aus Graphit oder irgendeinem anderen Material bestehen» Öle können auch eins gemischte 2usammensetsung aufw«ie«n. Grundsätzlich ist die Beschaffenheit des Werkstoffes rom Gesichtspunkt der Torliegenden Erfindung aus nioht kritisch. Ss 1st immerhin ratsam, nicht dem weitTerbreiteten Beatreben su entsprechen, den Einlaufrohren eine bestimmte leichte Abreibbarke it su verleihen, um eine Vergrößerung des Querschnittes des Einlaufrohreβ durch Verschleiß während des Gießens eioherau-
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stellen, um einen gleichmäßigen Ausfluß aufrechtsuerhalten, eondern rielmehr konische Einlaufrohre su verwenden, die einen möglichet geringen Verechl £ unterliegen. Daa Sineetsen'dee Einlaufrohree in die Oberform kann τοη außen oder vom Inneren der Gießform aua erfolgen.
Was die Beschaffenheit der erzielten Qlsßbarren anlangt, eo läßt sich eine sehr beträchtliche Verminderung der fehleteilen feststellen. Das gleiche ist, wenn auch in geringere* Ausmaße, der Fall hinsichtlich der Zahl der Querrieee auf den Barren beim Herausnehmen aus der Ibra oder beim Vorwaisen·
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine Aueführungeform der Erfindung. Der Einlauftrichter besteht aus dem Oberteil 1 und dem Unterteil 2.
Das Unterteil ist kure vor dem Autlaufend· bei 3 kegelatumpfförmlg verjüngt. Dadurch wird ein gleichmäßiger Auefluß der Gießmasse sichergestellt· Die Läng« dee unteren Teile 2 des Einlauf ro hrea ble eur Verjüngung 3 und unterhalb derselben «oll jedesmal etwa das swei» bis aeohefaohe dee jeweiligen inneren Bohrdurchmeaeere betragen.
Das Oberteil 1 1st am Singußende 4 bogenförmig erweitert, üb mit Sicherheit die Qußmasae aufnehmen au können.
Das Unterteil 2 ist in der dargeetellten Aueftthrungeförji mit eine« Schutzmantel 5 aus Bleoh umgeben, üb eine ü des Einlauf ro hrea mil; Sicherheit iu rerhindern.
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BAD ΛΟήδίΚίίΑϊ"; ί"?&&

Claims (7)

Patentansprüche
1. Einlaufrohre für Gießformen, dadurch gekennzeichnet, daß eie beim Gießen in Ibrmen in waagerechter Biohtung ein- oder mehrmale unterteilt warden, and ewer Tor oder während dee Gießrorgange.
2. Einlaufrohre nach Aneprooh 1. dadurch gekennzeichnet, daS •ie durch einen KLeohmantel oder durch auSen angebracht· Beifen widerstandsfähiger geaaoht eind.
3. Einlaufrohre naoh Anspruch 2, dadurch gekennselohnet, da£ die BIeohhüllβ luten aufweist, deren Sah! und Abstand τοη-einander τοη der Ansahl der Unterteilungen abhängt·
4. Einlauf rohre naoh den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dae Gießlooh ein· konisch· Ib ra aufweist·
5. Einlauf rohre nach den Ansprüchen 1 bie 3, dadaroh gekennzeichnet, daß das Gießlooh aus aehreren übereinander angeordneten, konischen Abschnitten besteht, wobei der untere Teil eine· konischen Abschnitt· ein wenig enger gehalten ist als der obere teil de· folgenden Konus·
6. Einlauf rohre nach den Ansprüchen 1 bie 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine maximale Beständigkeit gegenüber Verschleiß aufweisen·
7. Einlauf rohre nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit Hufe einer Teilrorriohtung oder einer anderen geeigneten Einrichtung unterteilt sind·
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ÖAD ORiGlNAt
DE19691928311 1968-06-05 1969-06-03 Einlaufrohr fuer Giessformen Pending DE1928311A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
LU56211 1968-06-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1928311A1 true DE1928311A1 (de) 1970-02-05

Family

ID=19725624

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691928311 Pending DE1928311A1 (de) 1968-06-05 1969-06-03 Einlaufrohr fuer Giessformen

Country Status (8)

Country Link
AT (1) AT300225B (de)
BE (1) BE733477A (de)
CH (1) CH506359A (de)
DE (1) DE1928311A1 (de)
ES (1) ES367939A1 (de)
FR (1) FR2011899A1 (de)
LU (1) LU56211A1 (de)
NL (1) NL6908467A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3621334C1 (en) * 1986-06-26 1988-02-18 Hagenburger Chamotte Ton Method and device for the production of metallic mouldings
BE1000192A5 (fr) * 1986-03-05 1988-08-23 Didier Werke Ag Tube plongeur.
US5072779A (en) * 1987-09-07 1991-12-17 Danieli & C. Officine Meccaniche Spa Continuous casting machine of a reduced height with immersed teeming nozzle

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE1000192A5 (fr) * 1986-03-05 1988-08-23 Didier Werke Ag Tube plongeur.
DE3621334C1 (en) * 1986-06-26 1988-02-18 Hagenburger Chamotte Ton Method and device for the production of metallic mouldings
US5072779A (en) * 1987-09-07 1991-12-17 Danieli & C. Officine Meccaniche Spa Continuous casting machine of a reduced height with immersed teeming nozzle

Also Published As

Publication number Publication date
LU56211A1 (de) 1970-01-14
BE733477A (de) 1969-11-03
ES367939A1 (es) 1971-04-16
NL6908467A (de) 1969-12-09
CH506359A (fr) 1971-04-30
AT300225B (de) 1972-07-25
FR2011899A1 (en) 1970-03-13

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