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DE1927032C - Scherkopf fur ein Trockenrasiergerät - Google Patents

Scherkopf fur ein Trockenrasiergerät

Info

Publication number
DE1927032C
DE1927032C DE1927032C DE 1927032 C DE1927032 C DE 1927032C DE 1927032 C DE1927032 C DE 1927032C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recesses
cutting blade
outer cutting
shaving head
window
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Masamiki Nishino Motohisa Tanaka Yoshimasa Kadoma Osaka Matsumoto (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Electric Works Co Ltd
Original Assignee
Matsushita Electric Works Ltd
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft einen Scherkopf für ein Trockenrasiergerät, bestehend aus einem äußeren Schneidblatt mit einem oberen Blatteil und sich an diesem anschließenden seitlichen Blatteilen und wenigstens zwei inneren, hin- und herbewegbaren Schermessern, welche gegen das äußere Schneidblatt elastisch angedrückt sind.
Bei den bekannten Scherköpfen dieser Art für Trockenrasiergeräte ist jedes der inneren Schermesser durch eine Vorspannfeder nach oben gegen das äußere Schneidblatt gedruckt, um im Zusammenwirken mit diesem die Schneidwirkung auszuüben. Diese Schneidwirkung ist nur dann optimal günstig, wenn die auf den Scherkopf, d. h. die auf dessen äußeres Schneidblatt von außen einwirkenden Kräfte mit dieser senkrecht zu der Hin- und Herbewegung der inneren Schermesser wirkenden Verspannkraft der Federn in entgegengesetzter Richtung zusammenfallen. Sinti diese als ideal zu bezeichnenden Kräfteverhältnisse jedoch nicht gegeben, dann erfährt das üiißere Schneidblatt örtliche Verformungen bezüglich der inneren Schermesser mangels einer durch dere-i Vorspannfeder ausübbaren Gegenkraft, so daß die gleichmäßige Berührung der inneren Schermesser an dem äußeren Schneidblatt nicht mehr gewahrt und also die Schneidwirkung verschlechtert ist.
Der F.rfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Scherkopf der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die enge Berührung der inneren Schermesser an dem äußeren Schneidblatt in Unabhängigkeit von der Wirkungslinie der auf letzteres von außen cin-' wirkenden Kraft ständig gewährt wird, um dadurch die Voraussetzung für eine ausreicht: d befriedigende Schneidwirkung solcher Scherköpfe zu schaffen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die beiden inneren Schermesser je zwischen einem oberen und einem seitlichen Messerteil einen U-förmigen Basisteil aufweisen, welcher mit — zu den oberen und seitlichen Blattcilen des äußeren Schncidblattes diagonal nach oben und nach verschiedenen Seiten ausgerichteten — Schrägflächen fensterartiger Aussparungen einer den beiden inneren Schermessern gemeinsamen Vorspannfeder in linienförmiger Berührung steht. Die Vorspannfeder ist dabei zweckmäßig an ihren beiden r.ntlen mit je einem Querhaupt versehen, das diese Aussparungen aufweist, welche in Längsrichtung der Vorspannfeder gemessen vor der Montage einen kleineren wechselseitigen Abstand aufweisen sollten als an den Enden der inneren Schermesser ausgebildete Zungen innerhalb von fensterartigen Aussparungen entlang der Scheitcllinie von deren Basisteil zur Berührung mit den Aussparungen der Vorspannfeder.
Der I-förmige Basisteil der beiden inneren Schermesser schafft jeweils eine Linienberührung an der beiden Schermessern gemeinsamen Vorspannfeder. Wenn bei der Rasur das äußere Schneidblatt an einer beliebigen Stelle eine Verformung erfährt, dann bringt diese Linienberührung eine gleichmäßige Kräfteverteilung in den drei Raumkoordinaten, weil die inneren Schermesser jetzt eine zusätzliche Dreh- oder Schwenkbewegung quer zu ihrer Hin- und Herbewegung ausführen können. Die für einen guten Schnitt gewollte enge Berührung zwischen den inneren Schermessern und dem äußeren Schneidblatt wird also ständig beibehalten. Dabei wird eine weitere Fortschrittlichkeit des erfindungsgemäßen Scherkopfes dadurch begründet, daß nur eine Vorspann-Oder ausreicht, an welcher der motorisch angetrie bene Antriebshebel für alle inneren Schermesser angreift. Dies bringt auch eine erleichterte Säuberung des Scherkopfes.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert, wobei
F i g. I den Scherkopf in einem Querschnitt und
Fig. 2 dessen Einzelteile in Perspektivansicht und auseinandergezogener Darstellung zeigt.
ίο Der Scherkopf besteht aus einem äußeren Schneidblatt 10 und zwei inneren Schermessern 11, welche durch eine ihnen gemeinsame Vorspannfeder 12 gegen das äußere Schneidblatt 10 elastisch angedrückt r.ind. Dieses weist in der Längsrichtung verlaufende
»5 Rinnen 13 und eine mittlere Längsrippe 14 auf, und zwischen die freien Enden seiner nach unten ragenden Schenkel ist zum Zwecke der Versteifung dieses äußeren Schneidblattes 10 ein im Querschnitt U-förmiger Boden 15 eingefügt. Der Boden 15 wird in einer zentralen öffnung 19 von dem oberen Ende des motorisch angetriebenen Anlriebshebels 16 für die inneren Schermesser II durchsetzt, welcher also die inneren Schermesser 11 relativ zu dem äußeren Schneidblatt 10 in Längsrichtung desselben hin- und
a5 herbewegt, um so mit diesem zusammen die Schneidwirkung auszuüben
Jedes innere Schermesser 11 weist einen U-förmigen Basistei! 20 auf, der zwischen seinem oberen Messerteil 21 und seinem seitlichen Messerteil 23 ausgebildet ist, wobei für diese oberen und seitlichen Messerteüe davon auszugehen ist, daß diese dem oberen Blatteil 22 bzw. den sich an diesen anschließenden seitlichen Blatteilen 24 des äußeren Schneidblattes 10 gegenüberliegen. Der U-förmige Basistei! 20 der beiden inneren Schermesser 11 ist entlang seiner Scheiteliinie nahe den beiden Enden je mit einer fensterartigen Aussparung mit je einer Zunge 25 bzw. 26 versehen, mittig von welchen jeues innere Schermesser Ii eine Aussparung 19' zur Wirkverbindung mit dem Antricbshebel 16 aufweist.
Die im wesentlichen W-förmige Vorspannfeder 12 ist an ihren beiden Enden mit je einem Querhaupt 27 versehen Jedes Querhaupt 27 der Vorspannfeder 12 weist an seinen beiden Enden je eine fensterartige Aussparung 28 bzw. 29 auf, welche nun zu den oberen und seitlichen Blatteilcn 22 bzw. 24 des äußeren Schneidblaites 10 diagonal nach oben und nach verschiedenen Seiten ausgerichtete Schrägflächen zur linicnförmigen Berührung mit den U-förmigen Bnsisteilen 20 im Bereich der Zungen 25 bzw. 26 der inneren Schermesser Il begründen. Die mit einer mittleren Erhebung 31 auf das obere Ende des Antriebshebels 16 aufgcklemmtc Vorspannfeder 12 drückt also die beiden inneren Schermesser H mit ihren obcren Messerteilen 21 elastisch an den oberen Blatteil 22 des äußeren Schneidblattes 10 an und gleichzeitig die seitlichen Messerteile 23 an die seitlichen Blattteile 24, wobei die linienförmige Berührung der U-förmigen Basisteile 20 der inneren Schermesser ti
mit den Schrägflächen der fensterartigen Aussparungen 28,29 in den beiden Querhäuptern 27 der Vorspannfeder 12 sicherstellt, daß jeder Druck auf das äußere Schneidblatt 10 in jeder beliebigen Wirkungsrichtung die enge Berührung der inneren Schermesser
6s 11 mit dem äußeren Schneidblatt 10 nicht stört, weil dann erstere zum Ausgleich eventueller Verformungen des äußeren Schneidblattes 10 eine Dreh- bzw. Schwenkbewegung um die so geschaffenen Auflager
I 927
erfahren. Die Vorspannkraft der Feder 12 ist also aufgeteilt in Teilkräfte zum elastischen Andrücken der oberen Messerleile 21 der inneren Schermesser Il an den oberen Blatteil 22 des äußeren Schneidblattes 10 und solche zum elastischen Andrücken der seitlichen Messerteile 23 an die seitlichen Blatteile 24 des äußeren Schneidblattes 10, mit welcher Maßnahme eine immer gleichbleibende Schneidwirkung des Scherkopfes unabhängig von der auf das äußere Schneidblatt 10 einwirkenden Kraft gewährleistet ist. jo
Der Scherkopf kann ohne Weiteres auch noch mit einem dritten inneren Schermesser ausgerüstet werden, das beispielsweise mit seinem Messerteil durch die beiden QuerhUupter der Vorspannfeder nur gegen den oberen Blatteil des äußeren Schneidblattes elastisch angedrückt wird. Die Querschnittsform der inneren Schermesser braucht nicht, wie in der Zeichnung gezeigt, unbedingt im wesentlichen U-förmig zu lein, es muß vielmehr nur wenigstens im Bereich der Auflager ein U-förmiger Basisteil geschaffen werden, um die linienförmige Berührung mit der Vorspannfeder bereitzustellen. Für die fenstLiartigen Aussparungen in den Querhäuptern der Voifpannfeder empfiehlt es sich letztlich aus montagetechnischen Gründen, diesen — in Längsrichtung der Vorspannfeder 2;, vor der Montage gemessen — einen kleineren wechselseitigen Abstand zu geben als den Zungen an den Enden der inneren Schermesser, um so einen wechselseitigen festen Sitz sicherzustellen.

Claims (1)

30 Patentansprüche:
1. Scherkopf für ein Trockenrasiergerät, bestehend aus einem äußeren Schneidblatt mit einem oberen Blatteil und sich an diesem anschließenden seitlichen Blatteilen und wenigstens zwei inneren, hin- und herbewegbaren Schermesser», welche neuen das äußere Schneidblatt elastisch angedrückt sind, dadurch gcken η ζ eic h net, daß die beiden inneren Schermesser (II) je /wischen einem oberen (21) und einem seitlichen Messerteil (23) einen U-förmigen Bnsisiei (20 aufweisen, welcher mit — zu den oberen (22) unil seitlichen Blatteilen (24) des äußeren Schneidblaites(IO) diagonal nach oben und nach \erschiedenen Seiten ausgerichteten — Schragflachen fensterartiger Aussparungen (28,29) einer den beiden inneren Schermessern (11) gemeinsamen Vorspannfeder (12) in linienförmiger Berührung
V' Scherkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannfeder (12) an ihren beiden Enden mit je einem O^rhauP1 (27) versehen ist, das die Aussparungen (28,29) aut-
^fscherkopf nach Anspruch 1 oder 2 -dadurch cekennzeichnet, daß entlang der Scheitellinieiler Basisteiie (20) fensterartige Aussparungen mit je einer Zunge (25, 26) zur Berührung mit den Aussparungen (28, 29) der Vorspannfeder(l2) vorgesehen sind. ,ι·-. 4 Scherkopf nach einem der Ansprüche 1 bis .,, dadurch gekennzeichnet, daß die fensterartigen Aussparungen (28, 29) In den Querhäupiern (27) der Vorspannfeder (12) in Längsrichtung derselben gemessen vor der Montage einen kleineren wechselseitigen Abstand aufweisen als die an den -nden der inneren Schermesser (U) ausgebildeten Zungen (25,26) innerhalb von deren fensterartigen Aussparungen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008046072A1 (de) 2008-09-05 2010-03-11 Braun Gmbh Scherkopf für einen Rasierapparat

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102008046072A1 (de) 2008-09-05 2010-03-11 Braun Gmbh Scherkopf für einen Rasierapparat

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