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DE2012930C - Vorrichtung zum gleichmäßigen Beschik ken von Schneckenförderern in Erntewagen - Google Patents

Vorrichtung zum gleichmäßigen Beschik ken von Schneckenförderern in Erntewagen

Info

Publication number
DE2012930C
DE2012930C DE19702012930 DE2012930 DE2012930C DE 2012930 C DE2012930 C DE 2012930C DE 19702012930 DE19702012930 DE 19702012930 DE 2012930 DE2012930 DE 2012930 DE 2012930 C DE2012930 C DE 2012930C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metering
rake
screw conveyor
harvest
wagons
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702012930
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor 8903 Haunstetten Durner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Pflugfabrik GmbH
Original Assignee
Bayerische Pflugfabrik GmbH
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Pflugfabrik GmbH filed Critical Bayerische Pflugfabrik GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE2012930C publication Critical patent/DE2012930C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Beschicken von Schneckenförderern, die im Anschluß an einen Roll· oder Kratzboden im Auswurf bereich von darüber angeordneten Dosierwalzen in einem Erntewagen geladene faserartige, landwirtschaftliche ErntegUter entleert.
Zum Entleeren von fasrigen ErntcgUtern wie Gras, Heu oder Maishilcksel aus Erntewagen werden vielfach Schneckenförderer für eine seitliche Wagencntleerung benutzt. Ferner werden solche Schneckenförderer auch zur Beschickung von Fördergebläsen an Hiickselwagen verwendet. In beiden Fällen wird das jeweilige Erntegut mittels Kratz- oder Rollboden und Dosiorwalzen dem Schneckenförderer zugeführt. Hierbei ist es meist unvermeidbar, daß schlecht aufgelöstes, also zusammenhängendes, klumpiges Erntegut von oben ii den Schneckenförderer gelangt, wo es dann zwangläufig zu Verstopfungen führt. Es treten dann auch erhöhte Drehmomente am Antrieb der Schnecke auf. Die Abladeleistung fällt durch diese Unzulänglichkeiten und laufenden Störungen stark ab.
Zur Vermeidung dieser Störungen hat sich daher die Erfindung zur Aufgabe gemacht, eine Vorrichtung zu schaffen, die es gestattet, entsprechend der Art des zu fördernden Gutes eine kontinuierliche, störungsfreie Beschickung des Schneckenförderers zu gewährleisten.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß oberhalb des Schneckenförderers ein Dosierrechen vertikal schwenk- und feststellbar angeordnet ist und in hochgeschwenkter Stellung den Raum zwischen Dosierwalzen und einer Prallwand ganz oder teilweise abdeckt.
Eine solche Vorrichtung verhindert das Eindringen von schlecht aufgelöstem Erntegut in den Schneckenförderer. Hierdurch werden Verstopfungen vermieden, ein kontinuierlicher Zufluß wird erreicht und Drehmomentenspitzen werden weitgehend abgebaut.
Je nach Art des Erntegutes ist es vorteilhaft, den Rechen in seiner Stellung über dem Schneckenförderer stufenlos einstellbar anzuordnen. Bei Schüttgut kann es von Vorteil sein, den Rechen ganz wegzuschwenken. Bei anderen Erntegütern bringt ein veränderlicher Zinkenabstand des Rechens weitere Vorteile.
Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispieles dargestellt und im nachfolgenden beschrieben. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 die Anordnung des Dosierrechens an einem Häckselwagen in der Seitenansicht,
F i g. 2 die dazugehörige Draufsicht.
An einem Rahmen 1, der den Kratz- oder Rollboden? trägt, ist eine quer zur Bewegungsrichtung des Roll- oder Kratzbodens fördernde Schnecke 2 gelagert, unterhalb dor eine Sehneckenwanne 3 vor einer Prallwand 4 angeordnet 1st, dip durch cmc Zufüllöffnung 5 mit einem Fördergebläse 6 verbun-
den ist. ., .. . .,
Oberhalb des Übergunges vom Roll- oder Kratzboden7zurQucrförclcrschncckc2 sind mehrere übereinunder angeordnete Dosierwalzen 8 drehbar ge.
Tm Bereich zwischen Prallwand 4 und Dosierwal·
ίο zen8 befindet sich oberhalb der Förderschnecke 2 ein Düsicrrcchen 9, der um eine an der Prallwand 4 befestigte Achse 10 in vertikaler Richtung schwenkbar ist. Mittels einer Spindel U ist der Dosierrechen 9 stufenlos in seiner Neigung zur Horizon-
is taten einstellbar und feststellbar.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Das nach dem Beladen des Erntewagens in diesem aufgenommene Erntegut wird durch den Roll- oder Krulzboden7 und die Dosierwalzen 8 in Richtung auf die Prall-
ao wand 4 gefördert, von wo es in den Bereich der Schnecke 2 gelangt, die das Erntegut durch die Zuführöffnung 5 dem Fördergebläse 6 zuführt. Jc nach Art des Erntegutes wird der Dosierrechen 9 oberhalb der Förderschnecke 2 mehr oder weniger aus-
geschwenkt und in seiner Schräglage je nach Förderleistung der Förderschnecke 2 festgestellt. Zusammenballendes Erntegut wird zunächst vom Dosiorrechen 9 zurückgehalten und gelangt nur langsam über den schräggestellten Rechen 9 in den Bereich
der Förderschnecke 2. Bei rieselfähigem Schüttgui, wie beispielsweise gehäcksclter Mais, kann der Rechen 9 auch ganz weggeschwenkt werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Beschik-
ken von Schneckenförderern, die im Anschluß an einen Roll- oder Kratzboden im Auswurfbereich von darüber angeordneten Dosierwalzen in einem Erntewagen geladene faserartige, landwirtschaft-
liehe Erntegüter entleert, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Schneckenförderers (2) ein Dosierrechen (9) vertikal schwenkbar und feststellbar angeordnet ist und in hochgeschwenkter Stellung den Raum zwischen Do-
sierwalzen (8) und einer Prallwand (4) ganz oder teilweise abdeckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dosierrechen (9) um eine parallel zur Antriebsachse der Förderschnecke (2) angeordnete Achse (10) schwenkbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dosierrechen (9) stufenlos verstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zinkenabstand des Dosierrechens (9) veränderlich ist.
DE19702012930 1970-03-18 Vorrichtung zum gleichmäßigen Beschik ken von Schneckenförderern in Erntewagen Expired DE2012930C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2012930C true DE2012930C (de) 1971-07-15

Family

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