DE1926090A1 - Vorrichtung zum Biegen von Glasscheiben - Google Patents
Vorrichtung zum Biegen von GlasscheibenInfo
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Description
Libbey-Owens-Ford Company 811 Madison Avenue, Toledo, Ohio, U.S.A.
Vorrichtung zum Biegen von Glasscheiben
Für diese Anmeldung wird die Priorität der entsprechenden
US-Anmeldung Ser. Uo. 751 998 vom 24. Mai 1968 in
Anspruch genommen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Biegen von Glasscheiben, und zwar auf eine Förder- und
Trageinrichtung zum Transport und zum Abstützen hochgradig
erweichter Glasscheiben.
Bei der Herstellung gebogener kurvenförmiger Glasscheiben in großen Mengen, beispielsweise bei der Serienproduktion
von Verglasungen für Kraftfahrzeuge u. dgl., ist es üblich,
die Glasscheiben mittels von außen angetriebener Rollenförderer nacheinander durch eine Heizzone, eine Biegezone
und eine weitere Zone zu führen, in der eine weitere Hitzebehandlung, biespielsweise Vergüten oder Tempern
durchgeführt wird.
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In der Biegezone ist es üblich, die Glasscheibe in der Biegestellung festzuhalten, inde'm ihr Förderrand gegen
Anschläge aufläuft, durch die die Scheibe zwischen den beiden Hälften der Biegeform festgehalten wird. Die
Scheibe wird dann von den Förderrollen abgehoben und zwischen den beiden Seilen der Biegeform in die gewünschte
Kurve gebogen. Da die Glasscheibe hochgradig erweicht sein muß, wenn sie in die Biegezone eintritt, sind ihre
Oberflächen sehr empfänglich für Beschädigungen, und Jede relative Bewegung zwischen der Glasscheibe und den
Förderrollen führt zu Beschädigungen der auf den Rollen aufliegenden Oberfläche, so daß die Glasscheibe für die
Verwendung als Verglasung bei Kraftfahrzeugen unbrauchbar wird. Eine derartige relative Bewegung kommt in erster'
Stelle dann vor, wenn die Scheibe auf die Anschläge auflauft, und wenn sie in Kontakt mit den sich drehenden
Förderrollen bleibt, nachdem ihre eigene Vorwärtsbewegung durch die Anschläge gestoppt ist. Eine solche zeitliche
Überschneidung läßt sich vermeiden durch eine sehr genaue seitliche Regelung zwischen dem die Anschläge betätigten
Mechanismus und dem die Glasscheibe von den Förderrollen abhebenden Mechanismus? es ist jedoch außerordentlich
schwierig, diese genaue zeitliche Regelung während der gesamten Produktionszeit aufrechtzuerhalten wegen der
gegebenen Abnutzung und anderer möglichen Veränderungen,
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die sich nachteilig auf die einjustierte Regelung auswirken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Forder-
und Abstützvorrichtung zu schaffen, bei der eine Relativbewegung
zwischen der Oberfläche der Förderrollen und der Glasscheiben mit Sicherheit vermieden wird, ohne daß
eine genaue Regelungseinrichtung und ihre periodische Nachjustierung erforderlich sind.
Erfindungsgemäß wird eine verbesserte Förderrolle vorgesehen,
die eine Relativbewegung in der Rolle selbst ermöglich, nicht aber zwischen der Rolle und der Glasscheibe
wenn die letztere auf die Anschläge aufläuft.
Die erfindungögemäße Förderrolle besteht aus einem
inneren angetriebenen Glied und einer äußeren als Tragorgan dienenden Hülse, die mit dem Antriebsglied gedreht
oder' sich relativ zu ihm bewegen kannj zwischen den beiden
Gliedern der Förderrolle besteht eine iteibung, die ausreicht,
das äußere Glied zu drehen und hierbei die auf ihm ruhende Glasscheibe mitzunehmen, wenn sie frei beweglich
ist; die Reibung reicht jedoch nicht aus, das
äußere Glied zu drehen, wenn die Vorwärtsbewegung der Scheibe verlangsamt oder verhindert wird.
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Die beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, und es bedeutet:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer horizontalen
Biegevorrichtung mit einer auf Förder-
rollen aufgenommenen zu biegenden || . Glasscheibe,
Fig. 2 teilweise AufBicht gemäß Fig. 1, bei
der die Förderrollen und die untere ■-. . Hälfte der Biegevorrichtung gezeigt .
■;- sind, .
Fig. 3 vergrößerter teilweiser Schnitt durch,
eine Förderrolle,
Fig. 4 Querschnitt gemäß Linie 4-4 der
Fig. 3- .-..- ■ . .. ■ ·■·
Bei der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Biegen von
Glasscheiben gezeigt mit einer Mehrzahl von im Abstand horizontal angeordneter Förd.errollen längs des Förderweges
zur Bewegung .hochgradig erhitzter zu biegender .Glasscheiben
die ,untere Hälfte der Biegeform besitzt eine formgebende
fiingfläche,, und, sie. ist. gegenüber, dem..Jf'örderweg senkrecht
909849/0939,.,,
verstellbar von einer Stellung unterhalb des Förderweges in eine zweite Stellung oberhalb des Förderweges} außerdem
sind Anschläge vorgesehen, die eine zu biegende Schiene oberhalb der unteren Hälfte der Biegeform anhalten, wenn
sich diese in ihrer ersten Position befindet; die untere Biegeform ist nach oben anhebbar, wobei die Glasscheibe
von der Förderbahn abgenommen wird und auf die formgebende Ringfläche durchsackt; nach erfolgtem Biegevorgang wird
die untere Formhälfte abgesenkt und die gebogene' Scheibe auf den Förderer zurückgegeben. Bei einer derartigen
Ausführungsform kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß jede Förderrolle einen angetriebenen Schaft und eine
die Last tragende, den Schaft umschließende und frei auf ihm aufgenommene Hülse besitzt, und daß Mittel vorgesehen
sind, die Scheibe in einer vorbestimmten axialen Stellung auf dem Schaft zu halten; die Hülse ist ein Zylinder,
dessen innerer Durchmesser größer ist als der Außendurchmesser des angetriebenen Schaftes, so daß die Hülse auf
diesen exzentrisch angeordnet ist und nur eine linienförmige Berührung mit dem Schaft hat.
In den Zeichnungen ist die Erfindung dargestellt bei einer zweiteiligen Biegevorrichtung für Glasscheiben;
sie kann jedoch überall vorteilhaft seinf wo Gegenstände
auf einer Förderbahn kontinuierlich bewegt und verlangsamt
oder angehalten werden müssen.
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Die Mg. 1 zeigt eine typische Druck- Biegevorrichtung 10,
die aus einer praktisch feststehenden oberen Hälfte 11 und einer beweglichen unteren Hälfte 12 besteht, die in
einen Rahmen 15 aufgenommen sind. Zum Transport der Glasscheiben 15 ist-eine Fördereinrichtung 14 vorgesehen, die
die Scheiben in die Biegevorrichtung 10 einführt und nach erfolgtem Biegevorgang die gebogene Scheibe aus der Biegeform
herausführt. Das Fördersystem besteht aus Eintrittsrollen-16,
die von der Heizzone bis zur Biegevorrichtung führen, aus Tragrollen 17 innerhalb der Biegevorrichtung
und aus Ausgangsroilen 18, die von der Biegevorrichtung
zu einer Vergütungs- oder Temperungszone führen; sämtliche
Rollen sind drehoar zwischen Schienen 19 angeordnet, die von Ständern 20 getragen werden, die sich zu beiden Seiten
der Biegevorrichtung erstrecken.
Die untere Hälfte der Biegeform ist eine sogenannte Ringform und besitzt ein Basisglied 21, eine Mehrzahl von
auf diesem Basisglied aufrechtstehenden Stützen 22 und aus einem formgebenden Element 23, das auf den Enden der
Stützen 22 befestigt.ist. Das formgebende Element stimmt
mit dem Umfang der zu biegenden Glasscheibe 15 überein, und besitzt eine formgebende Oberfläche 24, die der Kurvenform
des Umfanges der zu biegenden Scheibe entspricht.
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Die untere Hälfte der Biegeform 12 ist in senkrechter
Richtung 'bewegbar* um die zu biegende Glasseheibe von
den Förderrolien 17 abzuheben und in Druckeingriff mit
der oberen Hälfte 11 der Biegeform zu bringen} damit die
untere Biegeform frei gegenüber den Förderrollen 17
bewegbar ist,7 ist das formgebende Element '23 gebildet
aus mehreren Abschnitten 25,die sich in Querrichtung zur
Förderbahn erstrecken und aus längs der Förderbahn gerichteten Teilen oder Segmeriten 26, die zwischen den
Förderrollen liegeni so daß" die untere Hälfte der Biegeform
gegenüber den Förderrollen angehoben und abgesenkt
werden kann. ■ > -· ; " ■ ; ·
Die Basis 21 der unteren HaIfte 12 der Biegeform ist auf
ei*neri dehliften 27 befestigt, der durch telesköpartige
Glieder 28 abgestützt ist, die lediglich eine senkrechte
Bewegung zulassen; diese senkrechte Bewegung wird durchgeh ;
führt, mittelia meiner:-den Schlitten tragenden- Kolbenstange
29 eines Preßluft Zylinders 30^. .■",-"■ >
· ·
Die obere .Hälfte: 1.1 der Biegeform besitzt ein· becherförmige.s
formgebend.es, Element. 31 mi.ti. .einer- geschlossenen
Oberflä.che, 32, ^die, der Formgebung-der zur biegenden dcheibe
•e,n-t spricht. ,Die, obere ,Hälfte: 11 der ^iegeform- ist federnd
an einen liahmen 33 angeordnet,. der ,.hängend, durpli die· .--..
■ „ - 8 -
8 4 9/0^3,9 \. , ^ :>
-.
'· Bolzen 14 an dem Maschinenrahmen 13 befestigt ist. Die
Bolzen 13 sind von Federn 35 umgeben, die die obere Hälfte 11 der Biegeform im Abstand von dem Rahmen 33
hiten. Die Federn 35 wecken als Puffer, um einen übermäßigen
Druck auf die Glasscheibe durch die untere Hälfte 12 der Biegeform zu verhindern, wenn diese nach oben bewegt
und in Druckeingriff mit der oberen Hälfte 11 gelangt.
Flache Glasscheiben 15, die auf die erforderliche Erweichungstemperatur
erhitzt sind, werden aus einer Heizzone in die Biegevorrichtung 10 durch die Eintrittsrollen
16 gefördert und in der zu biegenden Stellung von den Stützrollen 17 übernommen. Wenn die Scheibe zwischen die
Hälften der Biegeform gelangt, wird sie angehalten, indem ihr vorderer Rand mit Anschlägen 36 in Eingriff gelangt,
die in den Förderweg hinein und aus ihm heraus bewegt werden können durch Zylinder 37, die auf der Basisplatte
21 angeordnet sind. Eine nicht dargestellte photoelektrisch Zelle tastet den Eintritt der Glasscheibe in die Biegezone
ab und leitet einen Biegevorgang ein durch Erregung eines Zeitsteuergerätes, das die Betätigung der Zylinder 30
und der Zylinder 37 steuert.
Wenn der vordere Rand einer in die Biegevorrichtung eintretenden Glasscheibe 15 auf die Anschläge 36 aufläuft,
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vergeht eine gewisse Zeit, bevor die untere Hälfte 12
der Biegeform durch die Kolbenstange 29 angehoben wird, um die Glasscheibe von den .Rollen 17 abzuheben. Es wurde
gefunden, daß selbst bei sorgfältigster Überwachung und Steuerung der Biegeoperation diese geringe zeitliche
Verzögerung, die nur zweizehntel Sekunden betragen mag, nicht vermeidbar ist} diese zeitliche Verzögerung reicht
aus zur Beschädigung der Scheibenoberfläche aufgrund der relativen Bewegung zwischen den sich drehenden Oberflächen
der Rollen undder festgehaltenen Oberfläche der GKL as-
- scheibe.
Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß jede der Förderrollen 17 mit einem inneren angetriebene
Schaft 38 und einer äußeren Traghülse 59 ausgestattet ist,
die mit. dem Schaft 38 gedreht oder gegenüber ihm eine
Relativbewegung ausführen kann» Daher sind der Schaft
und die Hülse in der Weise miteinander gekoppelt, daß die
Hülse durch den Schaft angetrieben wird, solange die Glasscheibe sich auf den förderrollen bewegt? sie schleift
jedoch auf der Rolle, wenn die Vorwärtsbewegung der Glasscheibe
unterbrochen wird. ·
Wie Flg. 2 zeigt, sind die Enden der Schäfte 38 der Förderrollen
17 in lagern 40 aufgenommen, die von den Schienen
'■- 10■ -■
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getragen werden. An einem Ende ragen die Schäfte 38 durch die Lager hindurch und sind mit AntriebaOrganen, beispielsweise
Kettenrädern 41 und einer Kette 42, versehen, so daß der gesamte Satz der Rollen 17 in Gleichsinn angetrieben
werden kann.
Die äußere Hülse 39 einer jeden Förderrolle 17 ist etwas kürzer als der Schaft 38 und ist auf ihm in axialer
Richtung gehalten durch die Ringe 43, die mit Stiftschrauben 44 auf dem Schaft 38 befestigt sind. Beim Aufsetzen
der Hülse 39 auf den Schaft 38 wird ein enger Spalt zwischejn den Hülsenenden und den Ringen 43 gelassen, um die durch
die Wärme bedingte Ausdehnung der Hülsen zu kompensieren"»
Auf der Hülse 39 ist ein Überzug aus Asbest oder Glasfasermaterial
aufgebracht, um. eine nachgiebige, hitzebeständige und kratzarme Oberfläche zu schaffen, die mit den erweichten
Glasscheiben in.Kontakt steht.
Wie in den Pig. 3 und 4- gezeigt ist, ist der Innendurchmesser
der Hülse 39 größer als der Durchmesser des Schaftes
38, so daß, wenn die Hülse frei auf dem Schaft ruht, sie exzentrisch zu ihm liegt und nur mit ihrem Scheitel 47
auf dem Sohaft 38 aufliegt. Die von dem Schaft 38 auf die Hülse 39 übertragene Antriebskraft ist somit begrenzt auf
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die Reibungskraft, die zwischen der metallischen Oberfläche des Schaftes und der inneren Oberfläche der Hülse
entstehen kann, und sich praktisch auf eine Linie 47 beschränkt. Bei dieser Konstruktion ist gewährleistet,
daß, wenn eine Glasscheibe 15 #rei beweglich von links nach rechts auf den Sorderrollen 17 fortschreitet, die
Reibungskraft zwischen dem Schaft 38 und der Hülse 39f
die die Drehbewegung der Hülse und damit die Portbewegung
der Glasscheibe bewirkt, geringer ist als diejenige Kraft, die durch das Glasgewicht und die Hülse
ausgeübt wird, wo daß die Hülse ein Eingriff mit dem Schaft gehalten ist und sich mit ihm dreht. Wenn jedoch
die Vorwärtsbewegung der Scheibe durch eine äußere Kraft
un*erbrochen wird, wenn nämlich der Scheibenrand an die
Anschläge 36 anlauft, wird die zur Bewegung dor Scheibe j
erforderliche Reibungskraft um ein Vielfaches größer als die Kraft zwischen dem Schaft und der Hülse, ao daß ein
I Schleifen zwischen rfchaft 38 ν na Hülse 3 J eintritt. Dieses Γ
Schleifen halt solange an, bis die Scheibe 15 von den Rollen 17 du.ch Aufwärtsbewegung der unteren Hälfte 12
der Biegeform abgehoben ist. Wenn die bekannten Förderrollen
verwendet würden, würde ein Schleifen zwischen den
Rollen und der Oberfläche der Glasscheibe entstehen; es '
wurde j edeoh gefunden, daß die Reibungskraft zwischen der
- 12 - t
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Oberfläche des Überzuges 46 der Hülse 39 und der Glas-Oberfläche stets größer ist als die Reibungskraft zwischen
dem Schaft 38 und der Hülse 39, so daß ein Schleifen immer nur zwischen den letzteren Gliedern eintreten kann.
! Bei dem üblichen Betrieb werden hocherweichte Glasscheiben
" 15 durch die Eintrittsrollen 16 aus einer Heizzone in die
Biegevorrichtung 10 gefördert, wo sie von den Stützrollen 17 übernommen werden! diese Rollen bewegen die Glasscheibe
! vorwärts, bis ihr vorderer Rand gegen die vorbeschriebenen
Ansehläge 36 anläuft. Dann wird Druckluft auf den Zylinder
30 gegeben, so daß die Kolbenstange 29 sich aufwärts bewegt und die untere Hälfte der Biegeform 12 durch die
Rollen 17 hindurch mit der Glasscheibe 15 nach oben hebt. Während des ZeitZwischenraumes zwischen dem Anhalten und
dem Anheben der Glasscheibe tritt ein Schleifen zwischen der Hülse 39 und dem Schaft 38 ein, da der Schaft ständig
angetrieben istf eine relative Bewegung zwischen der Oberfläche der Rolle und der erweichten Oberfläche der
Glasscheibetritt jedoch nicht ein.
Wenn die Glasscheibe 15 von den Rollen 17 angehoben wird, werden die Anschläge 36 automatisch nach unten abgesenkt
unterhalb der Oberfläche der Förderbahn, so daß di-e
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zwischen den formgebenden Flächen 24 und 32 gebogene
Scheibe", wenn sie durch das Absenken der unteren Hälfte
der Biegeform auf die ,Förderrollen 17 zurückgegeben wird,
frei aus der Biegeform heraustransportiert und an die Rollen 18 übergeben werden kann.
Wenn die gebogene Scheibe auf die Rollen 17 zurückkehrt, ist wiederum-die zur Vorwärtsbewegung der Scheibe erforderliche
Kraft geringer als die Reibungskraft 'zwischen dem Schaft 38 und der Hülse 39, so daß die Hülse von dem
Schaft gedreht wird und die Scheibe aus der Biegeform
herausgetragen wird zu den Förderrollen 18,
Dadurch, daß eine Relativbewegung zwischen den hocherhitztejn
Glasscheiben und-ea? der Oberfläche der Förderrollen vermieden wird, wird der zeitliche Unterschied zwischen dem
Anhalten der Scheibe und ihrem Abheben von den Rollen bedeutungslos, da die Scheibenoberfläche nicht mehr beschädigt
werden kann» Es sind daher keine Steuervorrichtungen erforderlich, um sicherzustellen, daß im Moment
des Stillsetzens die Scheibe auch van den Rollen abgehoben wird.
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Claims (3)
1. Biegevorrichtung für Glasscheiben mit einer Vielzahl
von eine waagerechte Förderbahn bildenden, im Abstand angeordneten angetriebenen Förderrollen und mit einer
unteren und oberen, der Form der zu biegenden Glasscheibe entsprechenden Biegeformhälfte, wobei die
untere Formhälfte aus einer unterhalb der Förderbahn befindlichen Stellung in eine oberhalb der Förderbahn
befindliche Stellung anhebbar ist, und/wobei in die
Förderbahn einschwenkbare Anschläge zur Stillsetzung einer in die Biegeposition gelangenden Glasscheibe
und eine Betätigungsvorrichtung zum Anheben der unteren Biegeformhälfte mit der Glasscheibe vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß Jede einzelne Förderrolle aus einem angetriebenen
Schaft und aus einer von diesem getragenen, einen größeren Innendurchmesser als der Schaftdurchmesser
aufweisenden, in axialer fiichtung gehaltenen Hülse besteht.
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2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die untere Biegeformhälfte eine Ringbiegeform ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Förderrollen in Unterbrechungen der die Bingform bildenden Schiene angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse einen Überzug aue einem
weichen, federnden nicht reibenden Material trägt.
Säkr u. Pfenning
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