[go: up one dir, main page]

DE1922743A1 - Spinneinheit zum Verspinnen eines Faserbandes - Google Patents

Spinneinheit zum Verspinnen eines Faserbandes

Info

Publication number
DE1922743A1
DE1922743A1 DE19691922743 DE1922743A DE1922743A1 DE 1922743 A1 DE1922743 A1 DE 1922743A1 DE 19691922743 DE19691922743 DE 19691922743 DE 1922743 A DE1922743 A DE 1922743A DE 1922743 A1 DE1922743 A1 DE 1922743A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spinning
delivery device
rotor
spinning rotor
unit according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691922743
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Breitenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SKF GmbH
Original Assignee
SKF Kugellagerfabriken GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SKF Kugellagerfabriken GmbH filed Critical SKF Kugellagerfabriken GmbH
Priority to DE19691922743 priority Critical patent/DE1922743A1/de
Priority to GB1289601D priority patent/GB1289601A/en
Priority to US32134A priority patent/US3673781A/en
Priority to FR7016052A priority patent/FR2041821B1/fr
Priority to CH661470A priority patent/CH504546A/de
Priority to JP45037208A priority patent/JPS5034657B1/ja
Publication of DE1922743A1 publication Critical patent/DE1922743A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/28Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques using electrostatic fields

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

DR. -ING. TIPL.-lh C. M VJ. D(PL.-PHYS. D R. DIPL.-PHYS.
HÖGER - STELLRECHT- GRIESSBACH - HAECKER
PATENTANWÄLTE IN STUTTGART
A 37 276 b
y - 129
3o. April 1969 19227 A3
SKP Kugellagerfabriken Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Schweinfurt, Ernst-Sachs-Str 2-8
Spinneinheit zum Verspinnen eines Faserbandes
Die Erfindung betrifft eine Spinneinheit zum Verspinnen eines Fäserbandes, mit einem in einem Lagergehäuse gelagerten, eine Spinnkammer aufweisenden Spinnrotor, dem eine Liefereinrichtung und eine Vereinzelungsvorrichtung vorgeschaltet ist, mit deren Hilfe das vorgelegte Faserband in Einzelfasern auflösbar ist, die der Spinnkammer zuführbar sind.
Beim Einsatz solcher Spinneinheiten hat man erkannt, dass die Garnfestigkeit zu einem wesentlichen Teil davon abhängt, wie sich die vereinzelten Stapelfasern in der Sammelrille des Spinnrotors anlagern. Es wurde in diesem Zusammenhang gefunden, dass sich optimale Ergebnisse erzielen lassen, wenn sich die Einzelfasern im Spinnrotor zueinander parallel ausrichten.
009845/1603
A 37 276 b
y - 129
3o. April I969 9 --?-
Als Transprotmedium für die vereinzelten Stapelfasern benutzt man bei Spinneinheiten der eingangs erwähnten Art einen Luftstrom. Mit dessen Hilfe lassen sich, sieht man vom Fasertransport ab, die Stapelfasern beim Austritt aus der Vereinzelungsvorrichtung strecken bzw. in Transportrichtung ausrichten, wodurch eine parallele Faseranlagerung in der Samme1-, rille des Spinnrotors begünstigt wird.
Aufgrund des hochtourigen Antriebes des Spinnrotors hat bei diesen Spinneinheiten der Fasertransport mit sehr hoher Geschwindigkeit zu erfolgen. Dies wirkt sich aber entlang der Transportstrecke auf die Stapelfasern insofern nachteilig aus, als sich, bedingt durch die Reibung des Gases an der Innenwand des entsprechenden Führungskanals, zwischen Gasmolekülen erhebliche Geschwindigkeitsdifferenzen ergeben, so dass die Fasern, insbesondere bei Kontaktnahme mit der sich längs der Kanalwand erstreckenden Grenzschicht, in .sich zum Teil stark gekrümmt und so im Luftstrom orientiert werden, dass sie zu einem grossen Teil kreuz und quer in die Spinnkammer eintreten.
Aus diesem ungeordneten Anlagern der Stapelfasern resultiert unter dem Einfluss der im Spinnrotor wirksam werdenden hohen Zentrifugalkraft eine geringe Garnfestigkeit. Das ungeordnete Anlagern der Stapelfasern erfolgt dabei in verstärktem Masse . in solchen Spinnrotoren, die zur Erzeugung des für den Fasertransport erforderlichen Luftstromes als Gebläserad ausgebildet sind und in der Spinnkammer einen Unterdruck erzeugen. Es
en
entsteh dadurch in der Spinnkammer zwangsläufig Luftverwir-. belungen, die sich auf die erzielbare Garnfestigkeit und damit auf die herstellbare Garnlänge in der Zeiteinheit in verstärktem Masse nachteilig auswirken.
-3-
98 4 5.-A1 6Ό-3:
A 37 276 b
y - 129
3o. April 1969
Hier setzt nun die Erfindung ein. Sie hat zum Ziel, die oben dargelegten Mängel und Schwierigkeiten bei Spinneinheiten der eingangs erwähnten Art auszuschalten und basiert auf der Erkenntnis, dass sich die angestrebte parallele Anlagerung der Stapelfasern im Spinnrotor zur Erzielung einer hohen Redoublierung der Fasern nur dann in hohem Masse erzielen lässt, wenn die Faserbev/egung von der Liefereinrichtung zum Spinnrotor unter weitgehender Ausschaltung eines bewegten Gases vonstatten geht. Demgemäss zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, dass die Vereinzelungsvorrichtung ein elektrostatisches Feld aufweist j dessen eine Elektrode die Liefereinrichtung und dessen andere Elektrode mindestens einen Teil der Innenfläche des Spinnrotors bildet. Der Einsatz elektrostatischer Kräfte für den Fasertransport vermeidet entlang der Transportbahn nicht nur die Fasern in ihrer Länge nachteilig beeinflussende Turbulenzen, sondern bietet insofern einen sehr wesentlichen Vorteil,als die Stapelfasern bei Verlassen der Liefereinrichtung zugleich vereinzelt werden. Diese Vereinzelung kommt einmal durch entsprechend hohe elektrostatische Kräfte zustande, welche am Auslass der Liefereinrichtung die einzelnen Fasern aus dem vorverzogenen Faserband herausziehen und zum anderen dadurch ganz wirksam, dass die herausgelösten Einzelfasern eine gleichnamige elektrische Ladung haben, wodurch abstossende Kräfte wirksam werden, die die Fasern gegenseitig zwangsläufig in radialem Abstand halten. Die Erfindung ermöglicht es deshalb, auf eine mechanische Vereinzelungsvorrichtung gegebenenfalls ganz zu verzichten.
Darüber hinaus bewirkt das elektrostatische Feld beim Austritt der Fasern aus der Liefereinrichtung zwangsläufig eine Faserstreckung und ein Ausrichten derselben in der Weise, dass sie parallel zueinander dem Spinnrotor zufliegen*
-k-
0098A5/1
A 37 276 b
y -· 129
3o. April 1969 L· -Jt-
Die der Spinnkammer gestreckt zufliegenden Stapelfasern werden schliesslich unter dem Einfluss der im Innern der Spinnkammer rotierenden Luft in der Bewegungsrichtung des Spinnrotors mitgerissen und durch die hierbei wirksam werdende Zentrifugalkraft in radialer Richtung in die Rotorsammelrille abgedrängt, wobei sich im wesentlichen alle Stapelfasern zueinander parallel anlagern.
Die Erfindung ermöglicht damit eine hohe Garngleichmässigkeit bei einer wesentlichen Steigerung der Garnfestigkeit durch die günstiger vonstatten gehende Redoublierung der Stapelfasern sowie eine erhebliche Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass bereits bekannt ist, mit Hilfe eines elektrostatischenPeldes Stapelfasern einem Spinnrotor zuzuführen. Es handelt sich dabei aber nicht um einen eine Spinnkammer zur Redoublierung von Stapelfasern aufweisenden Spinnrotor, sondern derselbe ist trichterförmig ausgebildet und die in den Trichter fliegenden Stapelfasern werden, ohne dass sie zunächst in einer Sammelrille parallel zueinander ausgerichtet werden, sofort wieder als Garn versponnen. Mit Hilfe solcher Spinneinheiten hergestellte Garne weisen eine sehr geringe Garnfestigkeit und Garngleichmässigkeit auf und sind deshalb mit aus redoublierten Stapelfasern hergestelltem Garn nicht zu vergleichen.
Was nun die Erfindung betrifft, so kann, wie bereits oben erwähnt worden ist, auf die Anordnung einer speziellen Vereinzelungsvorrichtung verzichtet werden·; die Liefereinrichtung als solche kann ausserdem eine beliebige Ausbildung aufweisen. Die Liefereinrichtung kann aber auch mit einer Vereinzelungs-
009845/1603
1822743
A 37 276 b
y - 129
3o. April 1969
walze kombiniert sein, die jede bekannte Ausbildung haben kann. Die Liefereinrichtung kann mit einer oder mit mehreren Lieferwalzen ausgestattet sein, wobei im Falle der Verwendung lediglich eine Lieferwalze das mit dieser zusammenwirkende Gegenstück ein Schuh oder eine weitere Walze sein kann. In jedem Falle ist mindestens ein Teil der Liefereinrichtung, um diese als Elektrode verwenden zu können, elektrisch leitend, insbesondere metallisch, auszubilden, wobei es günstig ist, die Konstruktion so zu treffen, dass die Liefereinrichtung mit dem einen Pol einer Hochspannungsquelle verbindbar ist. Die bei der Liefereinrichtung zum Einsatz kommende mindestens eine Walze braucht dabei selbst nicht aus elektrisch leitendem Material bestehen, das gleiche trifft auch auf eine gegebenenfalls mit dieser kombinierte Vereinzelungswalze zu.
Die Zuordnung der Liefereinrichtung zum Spinnrotor kann verschieden sein. Besonders günstige Verhältnisse in bezug auf die Faserbewegung von der Liefereinrichtung zum Spinnrotor lassen sich dadurch schaffen, dass der Auslass der Liefereinrichtung im wesentlichen koaxial zum Spinnrotor angeordnet ist, so dass der Faserflug in einem Bereich des elektrostatischen Feldes erfolgt, in dem Kräftegleichheit herrscht und sich dadurch eine Ablenkung von Stapelfasern nicht ergeben kann. Der Auslass der Liefereinrichtung kann aber auch im Abstand von der Achse des Spinnrotors vorgesehen sein. In diesem Falle ist es jedoch günstig, zwischen dem Auslass der Liefereinrichtung und dem Spinnrotor eine stationäre Führungsvorrichtung zur Führung der vereinzelten Stapelfasern bis in die Nähe des Spinnrotors vorzusehen, da in diesem Falle der Fasertransport nicht in einem ausgeglichenen Kräftefeld erfolgt und deshalb der Fall eintreten könnte, dass
009845/1603
A 37 276 b
y - 129
3o. April 19β9
Stapelfasern aus ihrer Transportbahn abgelenkt werden. Die Führungsvorrichtung wird man vorteilhaft durch ein gegebenen-.falls sich in Transportrichtung konisch verjüngendes Rohr aus Isolierstoff, wie beispielsweise Glas, bilden.
Um gegebenenfalls der Tendenz der in die Spinnkammer geleiteten Stapelfasern entgegenzuwirken, dass bei der Neutralisation dieser Stapelfasern, wenn sie die Vandung des Spinnrotors berühren, diese wieder von der durch die Liefereinrichtung gebideten Elektrode angezogen und dementsprechend aus der Spinnkammer wieder herausgezogen werden, wird in weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, koaxial zum Spinnrotor eine die Spinnkammer nach aussen abdeckende Prallplatte aus Isolierstoff, beispielsweise aus Glas, vorzusehen, mit deren Hilfe sich die Stapelfasern in radialer Richtung an die Innenumfangsfläche des Spinnrotores umlenken lassen. Diese Prallplatte wird man vorteilhaft stets vorsehen, gleichgültig, ob der Auslass der Liefereinrichtung koaxial oder exzentrisch zum Spinnrotor vorgesehen ist. Im ersteren Falle wird man zur Führung der Stapelfasern ein Rohr verwenden, das die Prallplatte zentral durchdringt, während im letzteren Falle dieses Rohr beispielsweise an der Peripherie der Prallplatte angeordnet werden kann.
Der Spinnrotor selbst kann als massiver Körper aus elektrisch leitendem Metall, insbesondere Stahl, hergestellt sein. Um aber das elektrostatische Kraftfeld im wesentlichen auf die Spinnkammer zu beschränken und die bewegten Massen des Spinnrotors so klein wie möglich zu halten, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Spinnrotor aus Isolierstoff und an seiner Innenseite mit einer elektrisch leitenden Schicht ausgestat-
-7-
Q09845/1603
1322743
A 37 276 b
y - 129 J
3o. April I969 r 7?-
tet, die vorzugsweise die Rotorinnenseite ganz abdeckt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Mit Io ist als Ganzes ein rotationssymmetrischer Spinnrotor bezeichnet, der eine von seiner gemäss der Zeichnung rechten Seite her zugängliche Spinnkammer 12 hat. Mit I^ ist am Umfang der Spinnkammer eine Sammelrille bezeichnet. Der Spinnrotor ist auf einer Hohlwelle 1.6 drehfest angeordnet und beispielsweise aus nichtelektrisch leitendem Material, insbesonde-
re Kunststoff, hergestellt. Er weist deshalb ein verhältnismässig geringes Gewicht auf. Die Stirn- und Umfangsflächen der Spinnkammer sind mit einem elektrisch leitenden Belag 18 beschichtet. Der Kunststoff des Spinnrotors ist vorzugsweise aus der Gruppe der ABS-Polymerisate, und die leitende Schicht ist beispielsweise eine aufgedampfte Kupfer-Nickelschicht. Der Zugang zur Spinnkammer 12 ist mit Hilfe einer koaxial zum Spinnrotor angeordneten Prallplatte 2o abgedeckt, die bei stationär befestigt ist. Mit 24 ist ein an der Peripherie der Prallplatte befestigtes, sich in Transportrichtung der Stapelfasern verjüngendes Führungsrohr bezeichnet, dem in kurzem Abstand eine z.B. durch ein Walzenpaar angedeutete, als Ganzes mit 26 bezeichnete Liefereinrichtung vorgeschaltet ist. Die Hohlwelle 16 sowie die Liefereinrichtung ist über elektrische Leitungen 28 bzw. 3o mit einer Hochspannungsquelle 32 elektrisch verbunden, die mehrere tausend Volt Spannung, insbesondere zwanzig- bisdreissigtausend Volt Spannung liefert.
Mit 31* ist ein der Liefereinrichtung vorgelegtes Faserband bezeichnet, das in derselben in'bekannter Weise vorverzogen wird.
-8-
009845/1603
A 37 276 b
3o. April 1969 O -Jf-
Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, befindet sich die Ebene, in der der Auslass der Liefereinrichtung liegt, in radialem Abstand von der Rotorachse. Da Spinnrotor und Liefereinrichtung jeweils eine Elektrode bilden und demgemäss zwischen sich ein elektrostatisches Feld erzeugen, werden am Auslass der Liefereinrichtung aus dem vorverzogenen Faserband Jk einzelne Fasern 36 herausgezogen, dabei gestreckt und mit hoher Geschwindigkeit durch das Rohr 2k hindurch der Spinnkammer 12 zugeführt. Bei Eintritt in die Spinnkammer werden die Fasern durch die rotierende Luft in der Spinnkammer in der Bewegungsrichtung des Spinnrotors mitgenommen und unter der Wirkung der Zentrifugalkraft in der Sammelrille Ik parallel zu sich selbst angelagert. Aus dieser werden sie in bekannter Weise abgezogen, wobei durch den sich bei der Rotation des Spinnrotors in dessen Innern bildenden Fadenabzugsballon die einzelnen Fasern zu Garn gesponnen werden. Sobald die einzelnen Stapelfasern in die Spinnkammern eindringen und Berührung mit der leitenden Schicht 18 bekommen, werden diese neutralisiert, so dass die durch die Liefereinrichtung gebildete Elektrode nunmehr auf diese eine Zugkraft ausübt. Es ist denkbar, dass vereinzelte Stapelfasern, insbesondere wenn sie sich noch nicht im unmittelbaren Bereich des Rotorumfanges befinden, dadurch veranlasst v/erden könnten, wieder in Richtung der Liefereinrichtung 26 zu fliegen. Um dies zu vermeiden, ist die Prallplatte 2o vorgesehen, auf der dann diese Stapelfasern zwangsläufig auftreffen und in Umfangsrichtung der Spinnkammer umgelenkt werden.
-9-
00984.5/1603

Claims (8)

  1. A 37 276 b
    y - 129 a
    3o. April 1969 J
    Patentansprüche :
    lJ Spinneinheit zum Verspinnen eines Faserbandes, mit einem in einem Lagergehäuse gelagerten, eine Spinnkammer auf v/eisenden Spinnrotor, dem eine Liefereinrichtung und eine Vereinzelungsvorrichtung vorgeschaltet ist, mit deren Hilfe das vorgelegte Faserband in Einzelfasern auflösbar ist, die der Spinnkammer zuführbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Vereinzelungsvorrichtung ein elektrostatisches Feld aufweist, dessen eine Elektrode die Liefereinrichtung (26) und dessen andere Elektrode mindestens einen Teil der Innenfläche des Spinnrotors (lo) bildet.
  2. 2. Spinneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslass der Liefereinrichtung (26) im wesentlichen koaxial zum Spinnrotor angeordnet ist.
  3. 3. Spinneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslass der Liefereinrichtung (26) im Abstand von der Achse des Spinnrotors (lo) vorgesehen und zwischen dem Auslass der Liefereinrichtung und dem Spinnrotor eine stationäre Führungsvorrichtung (24) zur Führung der vereinzelten Stapelfasern (36) bis in die Nähe des Spinnrotors (lo) angeordnet ist.
  4. 4'. Spinneinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (24) durch ein sich gegebenenfalls in Bewegungsrichtung der Stapelfasern konisch verjüngendes Rohr aus Isolierstoff, beispielsweise Glas, gebildet ist.
    -lo- .
    009845/1603
    A 37 276 b
    y" 129 ///»
    3o. April 19β9 W -3fo-
  5. 5. Spinneinheit nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass koaxial zum Spinnrotor (lo) eine die Spinnkammer (12) des Spinnrotors nach aussen abdeckende Prallplatte (2o) aus Isolierstoff, beispielsweise Glas, angeordnet ist und dass das Führungsrohr (2*1) die Prallplatte (2o) durchdringt.
  6. 6. Spinneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spinnrotor (lo) aus Isolierstoff ist und an seiner Innenseite eine elektrisch leitende Schicht (18) aufweist, die vorzugsweise die Rotorinnenseite ganz abdeckt.
  7. 7. Spinneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Liefereinrichtung (26) elektrisch leitend, insbesondere metallisch ist, und mit dem einen Pol einer Hochspannungsquelle (32) verbindbar ist.
  8. 8. Spinneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Liefereinrichtung(26) mindestens eine Walze und ein mit dieser zusammenwirkendes Gegenstück, beispielsweise einen Schuh oder eine weitere Walze, aufweist.
    009845/1603
DE19691922743 1969-05-03 1969-05-03 Spinneinheit zum Verspinnen eines Faserbandes Pending DE1922743A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691922743 DE1922743A1 (de) 1969-05-03 1969-05-03 Spinneinheit zum Verspinnen eines Faserbandes
GB1289601D GB1289601A (de) 1969-05-03 1970-04-24
US32134A US3673781A (en) 1969-05-03 1970-04-27 Apparatus for spinning yarn
FR7016052A FR2041821B1 (de) 1969-05-03 1970-04-30
CH661470A CH504546A (de) 1969-05-03 1970-05-01 Spinneinheit zum Verspinnen eines Faserbandes
JP45037208A JPS5034657B1 (de) 1969-05-03 1970-05-02

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691922743 DE1922743A1 (de) 1969-05-03 1969-05-03 Spinneinheit zum Verspinnen eines Faserbandes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1922743A1 true DE1922743A1 (de) 1970-11-05

Family

ID=5733231

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691922743 Pending DE1922743A1 (de) 1969-05-03 1969-05-03 Spinneinheit zum Verspinnen eines Faserbandes

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3673781A (de)
JP (1) JPS5034657B1 (de)
CH (1) CH504546A (de)
DE (1) DE1922743A1 (de)
FR (1) FR2041821B1 (de)
GB (1) GB1289601A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2364261A1 (de) * 1973-12-22 1975-06-26 Schubert & Salzer Maschinen Verfahren und vorrichtung zur zufuehrung von fasern auf die innenwand eines spinnrotors einer offen-end-spinnvorrichtung
DE102011102883A1 (de) * 2011-05-31 2012-12-06 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Offenend-Spinnvorrichtung

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5243254B2 (de) * 1973-12-19 1977-10-29
US4028871A (en) * 1976-08-23 1977-06-14 Cor, Inc. Process and apparatus for producing spun yarn
US4170866A (en) * 1978-07-31 1979-10-16 Aschenbrenner Frank A Process and apparatus for producing open-end spun yarn
JPS5564555U (de) * 1978-10-27 1980-05-02
JPS55171751U (de) * 1979-05-29 1980-12-09
US4468922A (en) * 1983-08-29 1984-09-04 Battelle Development Corporation Apparatus for spinning textile fibers
WO2016123384A1 (en) * 2015-01-30 2016-08-04 Board Of Regents, The University Of Texas System Systems and methods for electrostatically individualizing and aligning fibers
KR101684119B1 (ko) * 2015-05-28 2016-12-07 현대자동차주식회사 정전기를 이용한 pet 섬유와 케이폭 섬유의 혼섬장치 및 이를 이용한 혼섬방법

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2364261A1 (de) * 1973-12-22 1975-06-26 Schubert & Salzer Maschinen Verfahren und vorrichtung zur zufuehrung von fasern auf die innenwand eines spinnrotors einer offen-end-spinnvorrichtung
DE102011102883A1 (de) * 2011-05-31 2012-12-06 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Offenend-Spinnvorrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
FR2041821A1 (de) 1971-02-05
JPS5034657B1 (de) 1975-11-10
GB1289601A (de) 1972-09-20
FR2041821B1 (de) 1974-08-09
CH504546A (de) 1971-03-15
US3673781A (en) 1972-07-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT255944B (de) Spinnverfahren zum Verspinnen von Stapelfasern und Spinnvorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens
DE19514408C5 (de) Ringspinnverfahren
CH628375A5 (de) Spinnverfahren zum spinnen von einzelfasern zu einem faden.
EP0378807A1 (de) Vlieskrempel
DE2023234B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Fasermaterial beim Offenendspinnen
DE1922743A1 (de) Spinneinheit zum Verspinnen eines Faserbandes
EP0178466B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Garnes
DE2806991A1 (de) Verfahren zum offenend-spinnen
DE1710038B2 (de) Offenend-spinnvorrichtung
WO2004081268A1 (de) Vorrichtung zum herstellen eines gesponnenen fadens
DE2714089A1 (de) Spinnverfahren
DE2732678A1 (de) Spinnverfahren
DE2018744B2 (de) Vorrichtung zum Reinigen von Fasermaterial an einer Offenend-Spinnvorrichtung
DE3618314C2 (de)
DE2460226A1 (de) Pneumatisches und elektrostatisches offenend-spinnverfahren und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE3402083C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Spinnfasernformation
DE2449411B2 (de) OE-Rotorspinnmaschine
DE2131270A1 (de) Faserauskaemmvorrichtung fuer ringlose Feinspinnstellen von Spinnmaschinen
DD267067A5 (de) Vorrichtung zum herstellen eines garnes
DE882209C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Faservlieses
DE3634557A1 (de) Vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen
DE2606193A1 (de) Gehaeuse einer aufloesevorrichtung einer offen-end-rotorspinneinheit
EP3688209B1 (de) Verdichtereinrichtung
DE10358484A1 (de) Vorrichtung zum Herstellen eines gesponnenen Fadens aus einem Stapelfaserverband
DE3421204C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines echt gedrehten Fadens