DE1921866U - Verschwenkbare lichtschutzblende mit einrastbarem hilfslager. - Google Patents
Verschwenkbare lichtschutzblende mit einrastbarem hilfslager.Info
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Description
Verschwenkbare Lichtschutzblende mit
einrastbarem Hilfslager.
Die Neuerung betrifft eine vorzugsweise für Fahrzeuge bestimmte Lichtschutzblende mit einer Drehachse, deren eines Ende aus der
Achsenrichtung zu einem Schwenkzapfen abgebogen und in einem Schwenklager drehbar gelagert ist und deren anderes Ende in ein
Hilfslager einrastbar ist. Die Lagerung der beiden Drehachsenenden
ist notwendig» damit die lange Blende nicht an ihrem freien Ende in unzulässige Schwingung durch Fahrerschütterungen versetzt
wird. Jedoch muß das freie, der Fahrzeugmitte zugewandte Drehachsenende in einem Hilfslager ausrastbar gelagert sein, damit
die Lichtschutzblende zusammen mit ihrer Drehachse um ihren von dieser abgebogenen Schwenkzapfen um etwa 90° von der Windschutzscheibe
zum seitlichen Türfenster hin verschwenkt werden kann.
Bei einer Lichtschutzblende der genannten Art ist das einwandfreie
Einrasten des freien Achsenendes in die Bohrung des Hilfslagers
nur unter der Voraussetzung möglich, daß die Schwenkbewegung des Achsenendes, die im Bereich des Hilfslagers stattfindet
, in der durch die Bohrung gehende Symmetrieebene des
Hilfslagers liegt. Die Anordnung von Schwenklager und Hilfslager an der Befestigungswand muß also genauestens aufeinander abgestimmt
sein. In der Praxis tritt jedoch des öfteren der Fall auf, daß das Karosserieblech an der für das Schwenklager oder für das
Hilfslager vorgesehenen Befestigungsfläche Form- und/oder Maßabweichungen aufweist, die entweder bereits bei der Fabrikation
entstehen oder aber im Fahrbetrieb oder bei Unfällen durch Verwindungen hervorgerufen werden. Bereits eine geringe Lageveränderung
der für das Schwenklager festgelegten Montagestelle, die eine minimale Verlagerung der Drehachse für den Schwenkzapfen
hervorruft, wirkt sich auf die unbeabsichtigte Auslenkung der Blendenachse aus ihrer vorgeschriebenen Richtung entsprechend
ihrer Länge in bezug auf das freie Achsenende derart stark aus, daß dieses nicht ohne erhebliche Rückfederungsspannung in das
Hilfslager eingerastet werden kann. Diese Rückfederungsspannung bewirkt aber, daß bei den unvermeidbaren Erschütterungen des Fahrzeuges
während der Fahrt die Blendenachse unter der Wirkung ihrer Vorspannung aus dem Hilfslager wieder ausrastet.
Zur Beseitigung dieses Mangels schlägt die vorliegende Neuerung vor, das Schwenklager so auszubilden, daß der Schwenkzapfen sich
in einem Drehkörper dreht, der gegen das ortsfeste Schwenklager nur in einer Ebene drehbar ist, die durch den Schwenkzapfen und die
seine Achse schneidende Mittellinie der Hilfslagerbohrung
bestimmt ist.
Geht man davon aus, daß der Schwenkzapfen ausschließlich um eine raumfeste Achse drehbar ist, so bewegt sich das freie Ende
der Blendenachse bei Drehung des Schwenkzapfens um diese im Raum unveränderlich festliegende Achse auf einem Kreis in einer Ebene,
zu welcher die von dem Schwenkzapfen und der Blendenachse bestimmte
Ebene in jeder Bewegungsphase senkrecht steht. Die Drehbewegung der Blendenachse um die raumfeste Achse erfolgt also in einer
Richtung, die auf der von der Blendenachse und dem Schwenkzapfen
festgelegten Ebene senkrecht steht. Ist nun der Schwenkzapfen auch in dieser Ebene gegen das Schwenklager drehbar - wie das gemäß
der vorliegenden Neuerung der Fall ist -, so ist es möglich, das freie Ende der Blendenachse ohne Rückfederungsspannung in die
Hilfslagerbohrung einzuführen, ganz gleich, zu welcher Seite hin deren Einführungsschlitz gerichtet ist», da die beiden senkrecht
aufeinander stehenden Bewegungsebenen dem freien Ende der
Blendenachse innerhalb deren Dreh- und Schwenkbereiches eine Bewegung in jeder Richtung gestatten.
Daß die Blendenachse neben der Schwenkbewegung um die Achse des Schwenkzapfens auf eine Drehbewegung in nur einer Ebene beschränkt
ist, hat zur Folge, daß sich die Lage des im Drehkörper gelagerten
Schwenkzapfens ebenfalls nur durch Drehbewegung in einer einzigen
Ebene verändern kann. Daraus ergibt sich der Vorteil, daß sich die Lage der in das Hilfslager eingerasteten Blendenachse nicht
in unerwünschter Richtung durch eine Drehbewegung verändert und demzufolge die in eine bestimmte Stellung gebrachte Blendscheibe
diese Lage nicht verlassen kann.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Neuerungsgegenstandes ist dadurch verwirklicht, daß der Schwenkzapfen sich in einem
Drehkörper dreht, der gegen das ortsfeste Schwenklager nur in einer Ebene drehbar ist, die durch die Symmetrieebene der Hilfslagerbohrung
mit Einführungsschlitz gebildet wird. Dadurch ist der Vorteil erzielt, daß die bloße Folge einer reinen Schwenk-
und einer reinen Drehbewegung der Blendenachse zum Einrasten ihres freien Endes in die Hilfslagerbohrung führt.
Als Drehkörper kann beispielsweise ein Rotationsellxpsoid oder ein Kreiszylinder ganz oder als Abschnitt verwendet werden. Es
ist aber auch möglich, einen Drehkörper zu benutzen, der eine Rippe aufweist, die in einer entsprechend geformten Ringnut des
Schwenklagers geführt wird. Alle diese Drehkörper zeichnen sich
durch gedrungene Bauweise aus und weisen den Vorteil auf, daß sie ohne zusätzliche Befestigungsmittel über den Schwenkzapfen im
Schwenklager gehalten werden. Ausserdem sind sie in eingebautem
Zustand auf der der Blendenachse zugewandten Seite den Umrißlinien
des Schwenklagers angepaßt und abgerundet, so daß nicht nur ein gutes Aussehen erzielt, sondern auch die Gefahr ausgeschaltet
ist, daß sich jemand an den Lagerbestandteilen verletzt.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Neuerung anhand von Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen:
— 3 —
Fig. 1 eine an einer Befestigungswand montierte Lichtschutzblende,
die mit ihrem Schwenkzapfen in einem neuerungsgemäß ausgebildeten, im Schnitt dargestellten Lager schwenkbar
und drehbar gelagert ist, vor dem Einrasten ihres freien Achsenendes in die Bohrung eines Hilfslagers, wobei die
Symmetrieebene der Hilfslagerbohrung mit Einführungsschlxtz mit der Drehebene des Drehkörpers zusammenfällt, in verkleinertem
Maßstab,
Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1 im Schnitt gemäß der Linie II - II,
Fig. 3 eine gemäß Fig. 1 ausgebildete und montierte Lichtschutzblende,
wobei die Symmetrieebene der Hilfslagerbohrung mit Einführungsschlitz senkrecht zur Drehebene des Drehkörpers
angeordnet ist, in verkleinertem Maßstab,
Fig. 4 das an der Befestigungswand montierte Schwenklager mit
Drehzapfen und Drehkörper gemäß Fig. 1 in vergrössertem Maßstab,
Fig. 5 den Schwenkzapfen und Drehkörper gemäß Fig. *+ im Schnitt
nach der Linie V-V der Fig. 1,
Fig. 6 die perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform des Drehkörpers, der als halber Kreiszylinder ausgebildet
ist, in vergrössertem Maßstab,
Fig. 7 die Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform des Drehkörpers,
der als Halbkugel mit Führungsrippe ausgebildet ist, in vergrössertem Maßstab,
Fig. 8 den Gegenstand der Fig. 7 im Schnitt gemäß der Linie VIII - VIII.
Die Blendscheibe 1 der Lichtschutzblende ist mit einer Achse 2 drehbeweglich verbunden, deren eines aus der Achsenrichtung
abgebogenes und als Schwenkzapfen 3 ausgebildetes Ende in einem Schwenklager Io gelagert und dessen anderes in Achsenrichtung
verlaufendes Ende 5 in ein Hilfslager 14 einrastbar ist.
Der konisch ausgestaltete Schwenkzapfen 3 tritt in die entsprechend
konisch geformte Bohrung 8 eines Drehkörpers 7 ein. Der Schwenkzapfen 3 wird mittels einer Schraubendruckfeder 6, die sich einerseits
am zylindrischen Ende 4 des Schwenkzapfens 3 und andererseits am Aussenrand der Auslauföffnung 12 des Schwenklagers Io abstützt
in die Bohrung 8 hineingezogen. Durch diesen auf den Schwenkzapfen 3 ausgeübten Zug wird der Drehkörper 7 gegen die Wandung der
Lagerschale 11 gedrückt, so daß zwischen dieser und dem Drehkörper
7 eine dem Druck der Schraubendruckfeder 6 entsprechend große Bremsreibung erzielt wird.
Das Schwenklager Io und das Hilfslager 14 sind durch die
Schrauben 13 und 16 mit der Befestigungswand 17 verbunden.
Der Drehkörper 7 ist gegen das ortsfeste Schwenklager Io nur in
einer einzigen Ebene drehbar, wobei der Drehbereich durch die Bewegungsfreiheit des zylindrischen Zapfenendes 4 innerhalb der
Auslauföffnung 12 festgelegt ist.
Bei der Lichtschutzblende gemäß Fig. 1 und 3 ist als Drehkörper ein Körper eingesetzt, der im Bereich der Berührung mit der
Lagerschale 11 aus einem Rotationsellipsoid besteht und auf der berührungsfreien, der Blendscheibe 1 zugewandten Seite elliptisch
abgeflacht ist, was aus den Fig. 4 und 5 besonders deutlich hervorgeht.
Gemäß Fig. 6 ist der Drehkörper 7 ein halber Kreiszylinder, der ebenso wie das Rotationsellipsoid an der der Blendscheibe 1
zugewandten Seite anstatt durch eine ebene Fläche beispielsweise auch durch eine elliptisch gekrümmte Fläche begrenzt sein kann.
In Fig. 7 und 8 ist als Drehkörper 7 ein Kugelabschnitt gezeigt, der eine Rippe 9 aufweist, welche in einer entsprechend geformten
(nicht dargestellten) Ringnut des Schwenklagers Io geführt wird.
Gemäß Fig. 1 ist eine das Einrasten des freien Achsenendes 5 in die aufgeschlitzte Bohrung 15 des Hilfslagers IH ermöglichende
Bewegung der Blendscheibe 1 aus der dargestellten Blendenstellung in Pfeilrichtung Y durch Drehen der Blendscheibe 1 um die Rotationsachse
des Drehkörpers 7 in Richtung des Pfeiles X zu verwirklichen.
Gemäß Fig. 3 ist das Hilfslager IU so angeordnet, daß die
durch die Bohrung 15 gehende Symmetrieebene des Hilfslagers senkrecht zur Drehebene des Drehkörpers 7 verläuft. Das freie
Achsenende 5 läßt sich daher nicht, wie bei der Anordnung des Hilfslagers IM· gemäß Fig. 1, aus der dargestellten Lage durch
blosses Drehen der Blendscheibe 1 in Pfeilrichtung Y direkt in die Bohrung 15 des Hilfslagers IH einführen. Einer solchen
Drehbewegung, durch welche das Achsenende 5 in die genannte Symmetrieebene des Hilfslagers IH unmittelbar vor dessen Bohrung
15 gelangt, muß sich noch eine Schwenkbewegung der Blendscheibe um den Schwenkzapfen 3 anschliessen, damit das Achsenende 5
in die Bohrung 15 eingerastet werden *kann.
Claims (5)
1. Vorzugsweise für Fahrzeuge bestimmte Lichtschutzblende mit einer Drehachse, deren eines Ende aus der Achsenrichtung zu einem
Schwenkzapfen abgebogen und in einem Schwenklager drehbar gelagert ist und deren anderes Ende in ein Hilfslager einrastbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkzapfen (3) sich in einem Drehkörper (7) dreht, der gegen das ortsfeste Schwenklager
(lo) nur in einer Ebene drehbar ist, die durch den Schwenkzapfen (3)
und die seine Achse schneidende Mittellinie der Hxlfslagerbohrung (15) bestimmt ist.
2. Lichtschutzblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkzapfen (3) sich in einem Drehkörper C7) dreht,
der gegen das ortsfeste Schwenklager (lo) nur in einer Ebene drehbar ist, die durch die Symmetrieebene. der Hxlfslagerbohrung
(15) mit Einführungsschlitz gebildet wird.
3. Lichtschutzblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Drehkörper (7) ein Rotationsellipsoid verwendet wird.
1I. Licht schutzblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Drehkörper (7) ein Kreiszylinder verwendet wird.
5. Lichtschutzblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehkörper (7) eine Rippe (9) aufweist, die in einer
entsprechend geformten Ringnut des Schwenklagers (lo) geführt wird.
Priority Applications (3)
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| DEH52112U DE1921866U (de) | 1965-05-29 | 1965-05-29 | Verschwenkbare lichtschutzblende mit einrastbarem hilfslager. |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEH52112U DE1921866U (de) | 1965-05-29 | 1965-05-29 | Verschwenkbare lichtschutzblende mit einrastbarem hilfslager. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1921866U true DE1921866U (de) | 1965-08-19 |
Family
ID=33341686
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEH52112U Expired DE1921866U (de) | 1965-05-29 | 1965-05-29 | Verschwenkbare lichtschutzblende mit einrastbarem hilfslager. |
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