DE1780670C3 - Innenrückblickspiegel - Google Patents
InnenrückblickspiegelInfo
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- DE1780670C3 DE1780670C3 DE19651780670 DE1780670A DE1780670C3 DE 1780670 C3 DE1780670 C3 DE 1780670C3 DE 19651780670 DE19651780670 DE 19651780670 DE 1780670 A DE1780670 A DE 1780670A DE 1780670 C3 DE1780670 C3 DE 1780670C3
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Links
- 239000012858 resilient material Substances 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 5
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 3
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R1/00—Optical viewing arrangements; Real-time viewing arrangements for drivers or passengers using optical image capturing systems, e.g. cameras or video systems specially adapted for use in or on vehicles
- B60R1/02—Rear-view mirror arrangements
- B60R1/08—Rear-view mirror arrangements involving special optical features, e.g. avoiding blind spots, e.g. convex mirrors; Side-by-side associations of rear-view and other mirrors
- B60R1/083—Anti-glare mirrors, e.g. "day-night" mirrors
- B60R1/086—Anti-glare mirrors, e.g. "day-night" mirrors using a mirror angularly movable between a position of use and a non-glare position reflecting a dark field to the user, e.g. situated behind a transparent glass used as low-reflecting surface; Wedge-shaped mirrors
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft einen Innenrückblickspiegel für Kraftfahrzeuge nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Ein solcher Innenrückblickspiegel ist aus der DE-AS 12 03 145 bekannt, bei welchem eine keilförmige
Spiegelscheibe in ein Gehäuse eingefügt ist, das gegenüber einem mit der Spiegelhalterung verbundenen
Gehäuseteilstück in zwei unterschiedlich geneigte Betriebsstellungen verschwenkbar ist, wobei die
Schwenkbewegung durch einen in dem die Spiegelscheibe tragenden Gehäuse gelagerten Kipphebel
veranlaßt wird, der mit einer bügeiförmigen Feder zusammenwirkt, die an dem anderen Gehäuseteilstück
angeordnet ist und den Kipphebel jeweils in eine von zwei stabilen Endstellungen, die Gebrauchs- oder die
Abblendstellung, drückt, wobei zusätzlich die Lager für den Kipphebel oder dessen Lagerzapfen elastisch sind
und beim Umschwenken von der einen in die andere Endstellung eine Totpunktstellung durchlaufen wird.
Die US-PS 29 10915 zeigt einen Innenrückblickspiegel,
bei welchem eine dem Betrachter zugewandte erste Scheibe vom Rand eines aus einem Elastomer
gebildeten Gehäuses getragen wird, während eine zweite Scheibe, die Spiegelscheibe, mit ihrem oberen
Rand in eine mit Abstand von der ersten Scheibe im Gehäuse ausgebildeten Nut eingreift, während der
untere Rand der zweiten Scheibe zu beiden Seiten einer nach unten vorspringenden, als Handhabe dienenden
und nach unten aus dem Gehäuse herausragenden Lasche auf dem Gehäuseboden abgestützt ist, und zwar
entweder hinter einer Arretierungsrippe, wobei die zweite Scheibe dann etwa parallel zur ersten Scheibe
verläuft, oder vor der Arretierungsrippe, wobei die zweite Scheibe dann im Winkel zur ersten Scheibe
verläuft. Um die zweite Scheibe aus der einen in die andere Betriebstellung zu bewegen, muß der Widerstand
der am Gehäuseboden angeformten Arretierungsrippe überwunden werden, indem etwa in
Richtung der beabsichtigten Schwenkbewegung um die durch die den oberen Rand der zweiten Scheibe
umgreifenden Gehäusenut gebildete Schwenkachse ein Druck oder Zug auf die Lasche ausgeübt wird, durch den
der untere Rand der zweiten Scheibe gegen die Arretierungsrippe bewegt wird, wobei nur eine
vergleichsweise kleine Komponente der aufgewandten Kraft wirksam wird, um den Gehäuseboden nach unten
auszulenken und dadurch die Überwindung der Arretierungsrippe zu ermöglichen. Es muß daher
ίο
entweder ein hochelastischer Werkstoff für das Gehäuse verwandt werden, damit der Kraftaufwand in
Grenzen bleibt oder aber es ist ein die Handhabung sehr erschwerender hoher Kraftaufwand erforderlich, wenn
das Gehäuse relativ stabil gestaltet wird, was erwünscht ist, damit das Spiegelbild während der Fahrt deutlich
erkennbar bleibt. Bei einem hochelastischen Werkstoff würde das Spiegelbild durch die Fahrterschütterung
ständig verzerrt werden.
Schließlich ist noch eine Spiegelkonstruktion durch die DE-PS 9 73 940 bekannt geworden, bei der ein aus
elastischem Material bestehendes, balgförmiges, an einer Tragplatte befestigtes, den Rand der Spiegelscheibe
umschließendes Element in einer zur Spiegelscheibe senkrechten Vertikalebene etwa sektorförmig gestaltet
und aufgrund seiner Elastizität derart verformbar ist, daß der Sektorwinkel zur Einstellung der Spiegelscheibe
gegenüber der Tragplatte veränderbar ist. Dabei besitzt dieses Element eine Vorspannung in Richtung
eines großen Sektorwinkcls. Im Bereich des vorderen, unteren Randes dieses Elements greift ein Band an,
dessen anderes Ende auf eine an der Tragplatte gelagerte Spindel aufgewickelt werden kann, um
dadurch den vorderen Rand des Elements gegen die Tragplatte /u ziehen und den Sektorwinkel zu
verkleinern. Außerdem ist auf der Spindel verschwenkbar ein zweiarmiger Hebel gelagert, dessen einer Arm
nach unten aus dem balgförmigen Element herausgeführt ist und dessen anderer Arm geeignet ist, beim
Verschwenken des Hebels auf das Band zu drücken und dieses V-förmig auszulcnken und dadurch zu verkürzen,
um dadurch die Spiegelscheibe aus einer Normalstellung in eine Abblendstellung zu verschwenken. Abgesehen
davon, daß bei dieser Konstruktion das Durchlaufen einer Totpunktstellung des Hebels auf dem Weg in die
Abblendstellung weder beschrieben noch bei der in der Zeichnung dargestellten Konstruktion möglich ist, weist
diese bekannte Konstruktion neben einem verhältnismäßig komplizierten Aufbau noch den Nachteil auf, daß
das Band zwar einer Vergrößerung des Sektorwinkels über das eingestellte Maß hinaus entgegenwirkt, nicht
aber einer Verkleinerung des Sektorwinkels, so daß aufgrund der Elastizität des balgförmigen Elements und
der Fahrterschütterungen eine. stabile Lage der Spiegelscheibe kaum möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Innenrückblickspiegel der eingangs beschriebenen Art
so auszubilden, daß er besonders einfach herstellbar ist und modernen Sicherhcilsanforderungen entspricht.
Insbesondere soll der Spiegel innerhalb des Spiegclgehäuses ausreichend Raum besitzen, um ein Polsterkissen
zur Abstützung der Spiegelscheibe aufnehmen zu können.
Die Lösung besteht erfindungsgemäß aus den im kennzeichnenden Teil des Palentanspruchs enthaltenen
Merkmalen.
Die erfindungsgeinüße Konstruktion ist besonders
einfach aufgebaut und läßt sich einfach und billig verwirklichen, da lediglich ein Gehäuse aus elastischem
Kunststoff mit einer Halterung, eine keilförmige Spiegelscheibe und ein zweiarmiger I lebel erforderlich
sind, wobei bei /weckmäßiger Gestaltung der gesamte Gchäuscinnenraum zur Aufnahme eines Polsterkissens
zur Verfügung steht. Sie läßt sich leicht und sicher bedienen und ohne diese leichte Hedienbarkeit zu
beeinträchtigen, läßt sich das Gehäuse ausreichend stabil gestalten, um ein verzerrungsfreies Spiegelbild zu
gewährleisten.
Die Figur zeigt einen Querschnitt durch einen Innenrückblickspiegel mit zweiteiligem Gehäuse.
Insgesamt bezeichnet 22 einen aus Kunststoff gefertigten, dünnwandigen Gehauseabschaitt mit einer
Spiegelöffnung, die von einem Rand 27 des Gehäuseabschnittes 22 eingefaßt ist Vom inneren des Gehäuses
her liegt an dem Rand 27 eine .Spiegelplatte 24 an, die
keilförmig ausgebildet ist. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel wird die Spiegelplaite 24 durch ein im
Gehäuseinneren angeordnetes, elastisch nachgiebiges, dämpfendes Polsterkissen 25 gegen den Rand 27
gedruckt. Die Spiegelplatte 24 kann mit dem Polsterkissen
25 verklebt oder verschweißt sein.
Zur Befestigung des Spiegels an /. B. einer Fahrzeugkarosserie ist ein Haltearm 47 vorgesehen, der mit einer
Gelenkkugel 28 versehen ist. Diese Gelcnkkugel 28 greift in eine Kugelpfanne an einem Gehäuseabschnitt
30 der Halterung des Gehäuses ein, der aus Kunststoff besteht und federelastisch in eine Ausnehmung 37 des
anderen Gehäusesabschnilles 22 unter Vorspannung eingesetzt ist. An einem Ausbeulabschnitt 36 des
Gehäuseabschnittes 30 der Halterung greift ein Hebelarm eines zweiteiligen Hebels 32 an, der drehbar
in dem Rand 27 gelagert ist, wobei der andere Hebelarn:
als Betätigungsgriff über den Gehäuseumfang nach
außen vorsteht.
Durch Betätigung des Hebels 32 wird unter Überwindung der durch den Ausbeulabschnitt 36
ausgeübten Rückstellkraft, die bestrebt ist. den Hebel in
ίο der gezeigten Lage festzuhalten, der Gehäuseabschnitt
22 und damit die Spiegelplatte 24 gegenüber dem den Ausbeulabschnitt 36 aufweisenden Gehäuseabschnitt 30
verschwenkt, worauf der Ausbeulabschnitt 36 schließlich nach Durchlaufen einer Totpunktstellung seine in
der Figur in unterbrochenen Linien gezeigte ausgebeulte Stellung einnimmt, in der er den Hebel in seiner
anderen Endlage festlegt. Durch erneute Betätigung des Hebels 32 kann der Ausbeulabschnitt 36 wieder
eingebeult und der Spiegel wieder in seine Ausgangsposiljon gebracht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Innenrückblickspiegel für Kraftfahrzeuge mit einem Gehäuse, das zumindest teilweise aus einem federelastischen Werkstoff besteht, eine keilförmige Spiegelplatte einfaßt und eine Halterung aufweist, gegenüber der es mittels eines zweiarmigen Hebels entgegen einer Federkraft über eine Totpunktlage hinaus in zwei stabile Endstellungcn. der Normal- und der Abblendstellung, kippbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung einen Gehäuseabschnitt (30) mit einem Ausbeulabschnitt (36) enthält, an dem ein Arm des Hebels (32) unmittelbar angelenkt ist, der unter der Federelastizität des Ausbeulabschnitts in Richtung seiner jeweiligen stabilen Endstellung gehalten wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19651780670 DE1780670C3 (de) | 1965-12-15 | 1965-12-15 | Innenrückblickspiegel |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG0045458 | 1965-12-15 | ||
| DE19651780670 DE1780670C3 (de) | 1965-12-15 | 1965-12-15 | Innenrückblickspiegel |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1780670A1 DE1780670A1 (de) | 1973-10-11 |
| DE1780670B2 DE1780670B2 (de) | 1978-03-30 |
| DE1780670C3 true DE1780670C3 (de) | 1978-11-23 |
Family
ID=5704516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651780670 Expired DE1780670C3 (de) | 1965-12-15 | 1965-12-15 | Innenrückblickspiegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1780670C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1996027512A1 (de) * | 1995-03-06 | 1996-09-12 | Georg Baersch | Fahrzeug-aussenrückspiegel |
-
1965
- 1965-12-15 DE DE19651780670 patent/DE1780670C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1780670B2 (de) | 1978-03-30 |
| DE1780670A1 (de) | 1973-10-11 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |