DE1921640A1 - Verfahren zum Herstellen eines mehrschichtigen Materials mit einer hydrophilen Schicht auf einem hydrophoben Schichttraeger - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines mehrschichtigen Materials mit einer hydrophilen Schicht auf einem hydrophoben SchichttraegerInfo
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Description
• 19216A0
33/22 14. April 1969
PATENTANWÄLTE
DR.-ING. WOLFF, H. BARTELS, . Reg.-Nr. 121 905
DR. BRANDES/DR.-ING. HELD —
7 STUTTGART-N, LANGE STRASSE 51
Eastman Kodak Company, Rochester, Staat New York, Vereinigte Staaten von Amerika
Verfahren zum Herstellen eines mehrschichtigen Materials mit einer hydrophilen Schicht auf einem
hydrophoben Schichtträger. · ·
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines mehrschichtigen Materials, das einen Schichtträger besitzt,
der eine aus einem Polymer bestehende Oberfläche aufweist, bei welchem man in einer Behandlungsstation
diese Oberfläche einer Wechselstromkoronaentladung aussetzt,
ehe man eine wenigstens auf ihrer Unterseite hydrophile Schicht aufträgt.
Bei photographischem Aufzeichnungsmaterial, das
durch Auftragen einer oder mehrerer Emulsionsschichten auf einen Schichtträger' hergestellt wird, besteht schon
lange der Wunsch, einen Schichtträger aus einem wasserdichten Papier verwenden zu können, um zu verhindern, daß
Entwicklungsflüssigkeiten und Waschwasser in das Papier des Trägers eindringen, damit die für das Waschen und Trocknen
erforderliche Zeit verkürzt wird. Papier, das mit'synthetischen
Polymeren aus Organischen Lösungsmitteln beschichtet wird, wäre zwar als Schichtträger geeignet. Abgesehen von
anderen Nachteilen ist. es jedoch ziemlich kostspielig.
In jüngster Zeit wurde gefunden, daß sich Schichtträger,
die hinsichtlich der Viasserbeständigkeit die für photographisches Aufzeichnungsmaterial gewünschten Eigenschaften
besitzen, verhältnismäßig billig herstellen
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lassen T wenn man zur Beschichtung des Papierträgers synthetische Polymere, wie z.B.^ Polyolefine oder lineare Polyester,
verwendet. Diese Polymere lassen sich nämlich ohne-Verwendung
organischer Lösungsmittel auftragen, wobei billig
durchzuführende Verfahren, bei dem die Polymere auf den Schichtträger aufextrudiert werden, angewendet werden können.
Schichten, die hydrophil sind, wozu auch die photographischen Emulsionen gehören, haften jedoch nicht auf der hydrophoben
Oberfläche eines solchen Schichtträgers.
Es wurde nun gefunden, daß sich eine ausreichende Haftung
einer hydrophilen Schicht an der aus einem Polymer bestehenden Oberfläche eines Schichtträgers erzielen läßt, wenn man
diese Oberfläche vor der Beschichtung einer starken Koronaentladung
aussetzt und dadurch aktiviert. Da dieses Verfahren zur Erzielung der erforderlichen Haftung zwischen
dem Schichtträger und der aufzutragenden Schicht billig und mit verhältnismäßig großer Geschwindigkeit durchgeführt
werden kann, schien es zunächst für die Herstellung photographischen Aufzeichnungsmaterials geeignet zu sein.
Versuche ergaben jedoch, daß dieses Verfahren einen erheblichen Nachteil besitzt. Auf dem unter Verwendung dieses
Verfahrens hergestellten photographischeri Aufzeichnungsmaterials entstand, wenn die photographische Emulsionsschicht
oder -schichten trägerlos auf die Trägerschicht aufgebracht wurden, ein aus quer verlaufenden Linien bestehendes
, deutlich sichtbares Muster. Diese Querlinien machen das Aufzeichnungsmaterial unbrauchbar. Es wurde
festgestellt, daß die Querlinien besonders stark in Erscheinung treten, wenn der Schichtträger mit einem elek-;
trisch leitenden Material versehen ist, was bei der Verwendung
eines Schichtträgers aus einem Polymer oder einem mit einem Polymer beschichteten Papier wegen der während
des Arbeitsprozesses sich bildenden elektrostatischen Ladungen vor allem dann erforderlich ist, wenn der Schicht-
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träger mit Farbemulsionsschichten beschichtet wird. Das
elektrisch leitende Material, das sich innerhalb des Schichtträgers befinden oder eine Schicht auf dem Schichtträger
bilden kann, hat die Aufgabe, diese Ladungen unschädlich
zu machen, weshalb es auch als antistatisches Material bezeichnet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren
zu schaffen, das es gestattet, zur Erzielung einer Haftung zwischen der aus einem Polymer bestehenden Oberfläche eines
Schichtträgers und.der auf diese aufzubringenden Schicht die Oberfläche des Schichtträgers mittels einer Wechselstrom-Koronaentladung
zu aktivieren, ohne daß im fertigen Material Unregelmäßigkeiten, bei photographischem Aufzeichnungsmaterial
in Form von Querliiiien, in Erscheinung treten.
Ausgehend von der Erkenntnis, daß die Querlinien von Ungleichmäßigkeiten
in der auf den Schichtträger aufgetragenen Schicht und diese Unregelmäßigkeiten von der Ladungsverteilung
auf der aktivierten Oberfläche herrühren, ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Frequenz
des die Koronaentladung erzeugenden Stromes und die Geschwindigkeit,
mit der die*Schicht auf den Schichtträger
aufgebracht wird, so gewählt sind, daß sich die Schicht
gleichmäßig auf den Schichtträger legt.
Es wurde nämlich festgestellt, daß durch eine geeignete
Wahl der Frequenz der Koronaentladung und der Geschwindigkeit,
mit der die Beschichtung durchgeführt uird, Ungleichmäßigkeiten
in der aufgetragenen Schicht und damit bei photographischeni Aufzeichnungsmaterial die beschriebenen Querlinien
vermieden werden- können.
Ein Band aus einer beispielsweise nhotogranhischen Emulsion, das mittels einer Beschichtungsvorrichtung auf den Schichtträger
aufgebracht wird, besitzt eine ausgeprägte, meßbare Eigenfrequenz und spricht daher auf eine Schwingungen anregende
Energie, beispielsweise SchalIv.'eIlen, hai verschiedenen
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BAD
Frequenzen an, V7obei es zu Resonanzschwingungen des Bandes
kommt, wenn die anregende Energie Frequenzen enthält, die gleich einer oder mehrerer Eigenfrequenzen des Bandes sind,
/änderungen in der Amplitude der Schwingungen, die das Band '
ausführt, führen wahrscheinlich zu den störenden Unregelmäßigkeiten, die in der aufgetragenen Schicht oder* den aufgetragenen
Schichten in Erscheinung treten.
Eine der Quellen, die das Band zu Schwingungen anregen können, ist das elektrostatische Ladungsmuster auf dem
Schichträger, wie es bei einer Aktivierung des Schichtträgers mit einer Koronaentladung entsteht. Das auf den
Schichtträger aufzutragende Band scheint unter bestimmten Umständen in Resonanz mit dem in Bandlängsrichtung eine
v/ellenartige Potentialverteilung aufweisende! Ladungsmuster
zu kommen-, wodurch immer dann beim Durchgang durch die
Eeschichtungsstation Querlinien entstehen, wenn ein solches Ladungsmuster mit einer Frequenz wirksam wird,.die
einer der Eigenfrequenzen des Bandes entspricht. Es hat
den Anschein, daß die Ladungen auf der aktivierten, aus einem Polymer bestehenden Oberfläche des Schichtträgers,
die im VJechsel positiv und negativ sind, das aus der Beschichtungsmasse
bestehende Band im Uechsel abzustoßen und anzuziehen suchen. Uenn hierbei Resonanz eintritt,
legt sich das Band nicht gleichförmig auf den Schichtträcjer,
wodurch bei photographischen Aufzeichnungsmaterialien nach .-dem
Entwickeln sichtbare Querlinien entstehen. Durch eine geeignete l'ahl der Frequenz des die Koronaentladung erzeugenden
Stromes wird eine Hesonanzschwingung der aufzutragenden
Schicht oder Schichten während des /oiftragungs-Vorgangs
verröicäen, wodurch keine Unregelmäßigkeiten in der aufgetragenen Schicht entstehen und man ein ausgezeichnetes
Endprodukt erhält.
Die geeigneten Uerte der Frequenz und der Geschwindigkeit
hängen von chemischen und physikalischen Eigenschaften des
Beschichtungsmaterials und der für die Beschichtung verwen-
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; BADORiGINAL
deten Vorrichtung ab. Sie lassen sich jedoch für jeden
Fall durch Versuche ermitteln.
Vermutlich hängen die geeigneten Tier te der Frequenz der
Koronaentladung und der Geschwindigkeit, mit der der Schichtträger beschichtet v/erden muß, in erster Linie von der Zusammensetzung
des in einer oder mehreren Schichten aufgebrachten Beschichtunasmaterials ab, seiner Viskosität und
seiner Dichte oder trägen Ilasse. Die Zusammenhänge sind
jedoch so kompliziert und v/eitere Einflüsse so stark, daß sich bis jetzt noch nicht rechnerisch ermitteln läßt,
welche Frequenz beispielsweise bei einer bestimmten Geschwindigkeit
brauchbar oder unbrauchbar ist. Soweit festgestellt v/erden konnte, liegen die geeigneten Werte für
die Frequenz des die Koronaentladung erzeugenden Stromes etwa zwischen 30 Hz und 40 kHz und die Geschwindigkeit, mit der
die Schicht auf den Schichtträger aufgebracht v/erden muß und mit der auch durch die Koronaentladung hihdurchgeführt werden
kann, zwischen etwa 3 m/min und etwa 700 m/min. i7enn
es erwünscht ist, die Resonanz- oder Eigenfrequenz des
aufzutragenden Bandes tatsächlich zu messen, kann dies leicht mit Hilfe eines Frequenzgenerators ausgeführt werden.
Man braucht lediglich das..Band zu beobachten, während die Frequenz der auf das Band beispielsv/eise mittels eines Lautsprechers abgestrahlten Energie geändert wird,und die Frequenzen
festzustellen, denen das Band in Resonanz kommt.
Die geeigneten Werte können beispielsweise dadurch ermittelt
werden, daß man zunächst die Koronaentladungsvorrichtung, die beispielsv/eise von einem Funkenstreckengenerator
gespeist wird, mit ITetzfrequenz betreibt und prüft,
ob sich bei einer Geschwindigkeit von etwa. 30 m/min, mit der anschließend der Schichtträger auch beschichtet wird,
störende Unregelmäßigkeiten ergeben. Sollte dies der Fall sein, so kann nunmehr die Frequenz und/oder die Geschwin-
- 4a -
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digkeit solange erhöht v/erden, bis die Unregelmäßigkeiten beseitigt sind oder wenigstens nicht mehr störend in Erscheinung
treten. Sofern es sich um ein photographisches Aufzeichnungsmaterial handelt, kann der Abstand der Querlinien
als Anhaltspunkt dafür dienen, ob die Frequenz und die Geschwindigkeit erhöht werden müssen. In der Regel
ist der störende Einfluß der Querlinien umso geringer, je geringer der Abstand benachbarter Linien voneinander ist.
Dieser Abstand wiederum ist umso !deiner, je größer die Frequenz und die Geschwindigkeit des Schichtträgers während
der Aktivierung gewählt ist.
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BAD OTOlNAt
Um eine ausreichende Aktivierung der Oberfläche des Schichtträgers
zu erhalten, sollte die die Koronaentladung erzeu-' gende Spannung ziemlich hoch sein und etwa in der Größenordnung
zwischen 25 000 V und 50 000 V Spitzenwert liegen. Der günstigste Spannungswert hängt zum Teil von dem Polymer
ab, dessen Oberfläche zu aktivieren ist, bei photographischem Aufzeichnungsmaterial auch von der Art der Silberhalogenidemulsion,
die anschließend aufgetragen wird, ferner von dem sich in der Beschichtungsmasse befindenden hydrophilen
Kolloid, der Geschwindigkeit des Schichtträgers, der Zahl der Elektroden und anderer Größen. Innerhalb des angegebenen
Bereiches bewirkt jedoch die Koronaentladung in der Regel eine gute Haftung, wenn sich der Schichtträger
mit einer Geschwindigkeit in der Größenordnung von etwa 30 bis etwa 300 m/min oder höher bewegt. Es können aber
*uch höhere Spannungen verwendet werden, so daß der Abstand
zwischen dem Schichtträger und der Entladungselektrode von etwa 3 mm bis etwa 6 mm vorgesehen werden kann. Niedrige
Spannungen in der Größenordnung von 10 kV erfordern einen so geringen Abstand der Entladungselektrode von der zu aktivierenden
Oberfläche, daß in der Regel Verbindungsstellen des Schichtträgers schon zu dick sind oder nur sehr dünne
Schichtträger verwendet werden können. Spannungen von mehr als etwa 70 000 V sind insofern ungeeignet, als dann die
Gefahr besteht, daß die Koronaentladung die aus einem Polymer bestehende Schicht, beispielsweise eine Polyäthylenschicht
auf einem Papierträger, durchschlägt. Bei anderen Polymeren ist es jedoch möglich, daß die Schicht nicht
durchschlagen wird und daß Spannungen über 70 000 V zweckmäßig
sind, um eine gute Haftung zu erzielen. Wie weiter unten im einzelnen beschrieben ist, kann der Kontaktwinkel
eines Wassertropfens auf der aktivierten Oberfläche dazu verwendet werden, um die Güte der Haftung einer hydrophilen
Schicht aus einem organischen Kolloid an der aktivierten Oberfläche zu beurteilen. In anderen Fällen kann es jedoch
erforderlich seih, die Beschichtungsmasse tatsächlich auf-
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zubringen und am fertigen Produkt den Grad der Haftung zu bestimmen.
Für photographisches Aufzeichnungsmaterial können Schicht- :
träger mit Filmen oder Oberflächen aus verschiedenen Polymeren verwendet v/erden, einschließlich Additions- und Kondensationspolymeren.
Wenn die Oberfläche des Schichtträgers in der erfindungsgemäßen Weise aktiviert wird, ist eine gute
Haftung eines hydrophilen Stoffes, wie z.B. Gelatine, gewährleistet. Zu diesen Polymeren zählen Polyolefine wie
z.B. Polyäthylene, Polypropylene und Äthylen-Propylen-Copolymerisate,
Polystyrol, Polybutene, Polypentene, Polyacrylsäureester, lineare Polyester und Polycarbonate wie
z.B. Polyäthylenterephthalate, Polyamide wie z.B. solche aus Hexamethylendiamin und Adipinsäure (Nylon), Celluloseester,
Polyacrylnitril, Polyvinylidenchlorid und andere:
/er
angegebenen Monomere, beispielsweise iithylen-
angegebenen Monomere, beispielsweise iithylen-
vinylacetat-Copolymerisate. Papier, das mit diesen Polymeren beschichtet ist, ist als Schichtträger besonders geeignet*
Wie schon erwähnt, ist die Anwendung des erfindungsgemäßen
Verfahrens besonders vorteilhaft, wenn Filme aus solchen Polymeren und Papiere, die mit solchen Polymeren beschichtet
sind, einen elektrisch leitenden Stoff enthalten, da durch die Zusammenwirkung der Koronaentladung mit dem
elektrisch leitenden Stoff die störenden Unregelmäßigkeiten
""/ Der elektrisch leitende Stoff kann eine äußere Schicht
bilden, die auf dem Schichtträger auf derjenigen Seite aufgebracht ist, die der zu aktivierenden Seite abgekehrt ist.
Trägt man das elektrisch leitende Material auf die aktivierte Oberfläche selbst auf, so bilden sich auch in dieser Schicht
Unregelmäßigkeiten, die bei einem photographischen Aufzeichnungsträger zu sichtbaren Querlinien führen. Auch dieser \ ·.
unerwünschte Effekt kann durch die geeignete Wahl der Frequenz des die Koronaentladung erzeugenden Stromes und
die Geschwindigkeit des Schichtträgers beseitigt werden. -
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Elektrisch leitende Schichten, die die Ansammlung elektro-
* statischer Ladungen während des Arbeitsprozesses in ausreichendem
Maße verhindern, sind in der US-Patentanmeldung Ser.No. 594 226 beschrieben. Statt in Form einer Schicht
kann das elektrisch leitende Material auch in dem Polymer selbst, dem Papier oder zwischen dem Papier und der darauf
aufgetragenen Schicht aus einem Polymer vorgesehen sein. Solche "innere" antistatische Schichten sind in dem US-Patent
3 253 922 beschrieben.
Die photographischen Schichten, die auf eine erfindungsgemäß aktivierte, aus einem Polymer bestehende Oberfläche
eines Schichtträgers aufgebracht werden können, umfassen alle Arten von Schichten aus organischen Kolloiden, wie
z.B. Gelatinzwischenschichten, Gelatinfilterschichten
und Gelatin-Silberhalogenidemulsionsschichten. Das Silberhalogenid kann beispielsweise Silberbromid, Silberjodid
oder Silberchlorid sein oder aus Mischkristallen dieser Silberhalogenide, wie Silberchlorbromid, bestehen. Das
hydrophile organische Kolloid dieser Schichten ist vorzugsweise Gelatin, jedoch kann das Gelatin ganz oder teilweise
durch bekannte Gelatinderivate, wasserlösliche Polymere, beispielsweise partiell hydrolysiertes Celluloseacetat,
Cellulosemethyläther, Polyvinylalkohol, hydrolysierte Vinylacetatmischpolymerisate,
Vinylacetat-Vinylalkoholmischpolymerisate, Alkylacrylat-Acrylsäuremischpolymerisate und dergl,
ersetzt werden.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich auch
Aufzeichnungsmaterialien für die Farbphotographie herstellen, die auf dem aktivierten Schichtträger rot-, grün- und
blauempfindliche Gelatine-Silberhalogenidemulsionsschichten
aufweisen, welche einen Blau-grün-Farbkuppler (d.h. einen
sog. phenolischen Farbkuppler), einen Purpurrotfarbkuppler
(beispielsweise einen 5-Pyrazolonkuppler) bzw, einen Gelbiz, B. einen Kuppler mit einer offenkettigen
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Ketomethylengruppe) enthalten. Geeignete nicht-diffundierende Farbkuppler sind in den US-Patenten 2 407 293, 2 640
und 2 956 876 beschrieben. Die Farbkuppler können dabei in
die Emulsionsschichten nach üblichen, bekannten Verfahren
eingearbeitet werden, beispielsweise.unter Verwendung sog.
Kupplerlösungsmittel, was durch die USA-Patentschrift 2 322 027 bekannt ist.
Die nach der Erfindung hergestellten Aufzeichnungsmaterialien mit einer oder mehreren Emulsionsschichten auf der aktivierten,
aus einem Polymer bestehenden Oberfläche des Schichtträgers, können nach dem Belichten in üblicher Weise unter
Verwendung von Silberhalogenidentwicklerlösungen, Fixierlösungen und dergl. entwickelt v/erden. Aufzeichnungsmaterial
mit Emulsionsschichten, iu die Farbkuppler eingearbeitet sind, kann zu Farbnegativen belichtet und direkt zu Farbpositiven
unter Verwendung üblicher Entwicklerlösungen verarbeitet werden, die eine aus einem primären aromatischen
Amin bestehende Silberhalogenidentwicklerverbindung enthalten. Das Silberbild wird dann ausgebleicht und gemeinsam
mit dem übrigen Silberhalogenid aus den Schichten unter Hinterlassung subtraktiv farbiger Farbstoffbilder
in den Schichten entfernt.
Nach dem Verfahren der Erfindung hergestellte mehrschichtige
farbphotographische Aufzeichnungsmaterialien können
auch nach dem Umkehrfarbprozeß zu Farbpositiven entwickelt
werden.
Das Auftragen der EeSchichtungsmasse auf die aktivierte
Oberfläche darf nicht zu lange nach der Aktivierung er- ' folgen, da sonst die Haftung unter Umständen nicht mehr
ausreichend ist. Im allgemeinen tritt das Problem einer Verminderung der Haftung nicht auf, wenn der Schichtträger
nach der Aktivierung der Beschichtungsvorrichtung suge5'-führt
wird, die Verzögerung in der Beschichtung also nur durch den notwendigen-Transport des Schichtträgers von der
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Koronaentladungseinrichtung zur Beschichtungsvorrichtung
bedingt ist. Fig. 2 zeigt die Abhängigkeit der Haftung einer speziellen Gelatin-Silberhalogenidemulsion mit eingearbeitetem
Farbkuppler auf der aus Polyäthylen bestehenden, aktivierten Oberfläche eines Schichtträgers, in Abhängigkeit
von der Zeit, wobei die Zeitspanne von 0,01 Std
bis etwa 100 Std reicht. In diesem Fall war eine gute Haftung gewährleistet, wenn die Beschichtung nicht mehr
als 48 Std nach der Aktivierung erfolgte. Bei anderen Silberhalogenidfarbemulsionen war die Haftung noch ausreichend,
wenn sie erst 7 Tage nach der Aktivierung des Schichtträgers auf diesen aufgetragen worden sind,und bei
gewöhnlichen Schwarz/Weiß-Emulsionen ist zu erwarten,daß die Haftung noch ausreichend ist, wenn die Beschichtung der
aktivierten, aus einem Polymer bestehenden Oberfläche, erst 1 Jahr nach der Aktivierung erfolgt. In Fig. 2 ist
als Maß für die Haftung der Kontaktwinkel in Graden angegeben. Im Falle einer aus Polyäthylen bestehenden Oberfläche
ist die trockene und feuchte Adhäsion von Gelatineschichten ausreichend, wenn der Kontaktwinkel kleiner als
etwa 76°, beispielsweise 40° bis 75°, beträgt. Der Kontaktwinkel wird an einem Tropfen destillierten, Wassers
gemessen, der auf einem ebenen Bereich der aktivierten Oberfläche aufgebracht wird. Den Kontaktwinkel erhält
man durch Projektion des Profils des Tropfens auf einen Bildschirm, wobei man zweckmäßigerweise einen Umriß-Projektor
verwendet. Zur Messung des Kontaktwinkels wird dann der Winkel bestimmt, den die Tangente an den
Tropfen an dem die Unterlage berührenden Rand mit der
Unterlage bildet. Die Meßwerte der Fig. 2 wurden an einem mit Polyäthylen beschichteten Papier ermittelt, dessen
Oberfläche unter Verwendung eines Funkenstreckengenerators bei 60 hz und einer Spannung von etwa 50 000 V bei einer
Transportgeschwindigkeit des Papieres von etwa 40 m/Min aktiviert worden ist. Die Proben wurden dann bis zu
100 Std liegengelassen und nach dieser Alterung mit einer
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Silberhalogenidemulsion, die einen Farbkuppler enthielt,
beschichtet. Anschließend wurde das Material belichtet und nach den üblichen Farbentwicklungsverfahren entwickelt.'
Dabei konnte festgestellt werden, daß diejenigen Proben, deren Schichtträger erfindungsgemäß aktiviert wordten ist
und bei dem die Beschichtung etwa 1 Std bis 48 Std nach
der Aktivierung erfolgt, eine gute Haftung zwischen Emulsionsschicht und Schichtträger besaßen. An weiteren Proben
wurde festgestellt, daß mit der Verkürzung des Zeitraumes
zwischen der Aktivierung des Schichtträgers und seiner Beschichtung mit einer einen Farbkuppler enthaltenden .
Emulsionsschicht die Haftung )HÖ5MMMMWXtXMXdO)!^
etwas geringer ist.
Zur Speisung der Koronaentladeelektrode oder -elektroden während der Aktivierung der Oberfläche des Schichtträgers
können die bekannten Energiequellen verwendet werden. Beispielsweise kann ein Funkenstreckengenerator benutzt
werden. Die Frequenz der Koronaentladung läßt sich am einfachsten durch eine Änderung der Frequenz des den Generator
erregenden Stromes ändern, da dieser Strom die Ausgangsgröße des im Funkenstreckengenerator vorhandenen
Oszillators moduliert. Diese Ausgangsgröße wird ferner durch die Zahl der Entladungen der Funkenstrecke moduliert,
wodurch üblicherweise die Frequenz auf das Vierfache bis Zehnfache erhöht wird. Die Resonanzfrequenz des abgestimmten
Kreises liegt häufig zwischen 200 kHz und 500 kHz . Bei den durchgeführten Versuchen ergab sich, daß eine Spannung
zwischen 25 kV und 50 kV oder auch darüber eine sehr gute Haftung zwischen der Emulsionsschicht und der aktivierten
Oberfläche des Schichtträgers ergab. Spannungen in diesem
Bereich sind zur Aktivierung von Polymeren bei einer Trans- '■-Portgeschwindigkeit
des Schichtträgers zwischen etwa 30 m/Min
und 350 m/llin oder höher geeignet. Diese Ausgangs spannung
kann durch Veränderung der Größe der Entladungsstrecke und
durch Veränderung der Eingangsspannung des Oszillators verändert werden.
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- Mb-J-
Statt eines Funkenstreckengenerators kann auch ein Generator
verwendet werden, der eine sich kontinuierlich ändernde Ausgangsspannung erzeugt. Rotierende Maschinen, beispielsweise
in Form eines Motor-Generator-Satzes, oder Röhrenoszillatoren erzeugen eine solche Ausgangsspannung. Die
Steuerung der Frequenz erfolgt beim Motor-Generator-Satz durch die Steuerung der Drehzahl des Antriebsmotors, beim
Röhrengenerator durch die Steuerung der elektrischen Größe der im Schwingkreis liegenden Bauelemente. Die Spannung kann
bei einem als rotierende Maschine ausgebildeten Generator mit Hilfe eines verschiedene Anzapfungen aufweisenden Transformators
stufenweise und durch eine Steuerung der Felderregung kontinuierlich verändert werden, und zwar zwischen
etwa 5 kV und etwa 30 kV oder höher bei TraBsportgeschwindigkeiten
des Schichtträgers zwischen etwa 30 m/Min und 350 m/Min.
In der Koronaentladungsvorrichtung können beispielsweise mehrere Metallelektroden verwendet werden, die sich in
geringem Abstand von der aus einem Polymer bestehenden Oberfläche des Schichtträgers befinden, während der Schichtträger
über eine geerdete Metallwalze läuft, die mit einem dielektrischen Stoff, wie z.B.einem linearen Polyester,
beschichtet ist. Es kann aber auch beispielsweise eine Metallwalze als Träger für den Schichtträger verwendet
werden, wenn andererseits eine Elektrodenanordnung verwendet wird, die die Walze äquidistant teilweise umgibt
und bei der jede Elektrode wenigstens9 in dem der metallischen
Walze am nächsten liegenden Bereich mit einem Dielektrikum beschichtet ist. Wie oben erwähnt, sollte der
Abstand der Elektroden von der aus einem Polymer bestehenden, zu aktivierenden Oberfläche und der geerdeten Walze so
groß sein, daß eine Koronaentladung bei einer ausreichend hohen Spannung entsteht und daß ein freier Durchtritt des
Schichtträgers durch den Spalt möglich ist.
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Die Koronaentladungsvorrichtung braucht nicht mit reinem Wechselstrom gespeist zu v/erden. Es kann auch ein modulierter
Gleichstrom, d.h., ein Gleichstrom mit überlagertem Wechselstrom, verwendet werden. Ein Vorteil durch die Anwendung
von Gleichstrom konnte bisher nicht festgestellt werden.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung weiter erläutern.
Probe 1
Als Schichtträger diente ein beidseitig mit Polyäthylen beschichtetes Papier, wokei die Schichtstärke der PoIy-
äthylenschichten einem Auftrag von etwa 4 kp/100 m entsprach.
Der Schichtträger enthielt keinen elektrisch leitenden Stoff als antistatisches Material. Die eine der
beschichteten Flächen wurde bei einer Transportgeschwindigkeit von etwa 40 m/Hin aktiviert, indem sie einer
Koronaentladung ausgesetzt wurde. Die Koronaentladung wurde mittels eines Funkenstreckengenerators bei 50 kV
Wechselspannung und einem Generatorspeisestrom von 60 hz
erzeugt. Der mit dieser Aktivierung erzielte Kontaktwinkel
lag unter 75°. Nach der Aktivierung wurde auf die aktivierte Oberfläche eine Gelatine-Silberhalogenidemuision mit
derselben Geschwindigkeit aufgetragen, mit der der Schichtträger bei der Aktivierung bewegt wurde. Zur Beschichtung
wurde ein üblicher Beschichtungstrichter verwendet. Nach der Belichtung der Emulsionsschicht erfolgte die Entwicklung
mit einer Schwarz/Weiss-Entwieklerflüssigkeit. Das auf diese Weise erhaltene Silberbild in der Emulsionsschicht
zeigte, daß die Emulsionsschicht ziemlich gleichmäßig war und fest an der aktivierten Oberfläche haftete. Die Emulsionsschicht
ist jedoch noch gleichmäßiger, wenn die Koronaentladung eine Frequenz von über 200 hs besitzt«
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Probe 2 -
Ein in der gleichen Stärke wie bei der Probe 1 mit Polyäthylen
beschichtetes Papier war mit einer inneren elektrisch leitenden Schicht, die durch Tränken mit Natriumsulfat
erzeugt-worden war, und auf der der Entladungselektrode
zugekehrten Seite mit einer elektrisch leitenden Schicht aus einer Mischung von kolloidaler Kieselsäure
und p-(1,1,3,3-Tetramethylbuty1)phenoxyäthoxyäthylnatrium-
sulfonat
üttXfäfc wie dies im Beispiel 3 beschrieben ist,versehen,Die
/Polyäthylenschicht wurde dann in der bei der Probe 1 beschriebenen
Weise aktiviert. Die andere Polyäthylenschicht wurde in der gleichen Weise einer Koronaentladung ausgesetzt.
Anschließend wurde ein Toner aufgebracht, um das aus Querlinien bestehende Muster sichtbar zu machen, wie
es Fig. 1 zeigt. Die andere Oberfläche wurde dann mit ·
einer Silberhalogenidemulsion mit derselben Geschwindig^
keit beschichtet, mit der der Schichtträger bei der Aktivierung bewegt worden ist. Auf der trockenen Oberfläche
der Emulsionsschicht war dasselbe Linienmuster schwach
sichtbar. Nach einer gleichmäßigen Belichtung der Emulsionsschicht
und Entwicklung in einer Schwarz/Weiß-Entwicklerflüssigkeit wurde ein Silberbild sichtbar, das
in der ganzen Schicht aus einem Linienmuster ähnlich demjenigen
gemäß Fig. 1 bestand. Kopien, die mit einem in dieser Weise gestellten Aufzeichnungsmaterial gemacht
wurden, besaßen deshalb keine annehmbare Qualität.
Probe 3 Γ
Die Probe 3 wurde in derselben Weise-hergestellt wie
die Probe 2, mit der Ausnahme, daß für die Aktivierung
der Polyäthylenschicht ein Speisestrom mit einer Frequenz
von 400 hz statt 60 hz verwendet worden ist. Das Aufbringen
eines Toners unmittelbar nach der Aktivierung der Polyäthylenoberfläche
zeigte Quer linien,, deren Abstand voneinander nur etwa 0,8 mm bis 1,6 nun betrug* Eine auf die
aktivierte Oberfläche mit einer Beschichtungsgeschwindigkeit von etwa 40 m/Min aufgebrachte Silberhalogenidemulsion
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haftete naß und trocken fest am Schichtträger. Ein Linienmuster war weder vor der Belichtung noch nach der Belichtung
und Entwicklung sichtbar. -
Die beschriebenen Proben zeigen den Einfluß des sog.
antistatischen Materials. Ferner zeigen sie, daß im allgemeinen beim Beschichten mit organischen kolloidalen
Lösungen,wie wässrigen Gelatinelösungen, Gelatine-Silberhalogeniddispersionen,
Farbstofflösungen, Silberhalogenidemulsionen mit Farbkupplern, Kupplerlösungsmitteln usw.
das Auftragen solcher Lösungen auf die Oberfläche eines
Polymers, welche mittels einer Koronaentladung aktiviert worden ist, für deren Erzeugung ein Strom von mindestens
400 hz verwendet wurde, bei geeigneten Beschichtungsgeschwindigkeiten die Beschichtungsmasse in Form eines
trägerlosen Bandes aufgetragen werden kann, ohne daß Ungleichmäßigkeiten in der aufgetragenen Schicht und damit
bei photographischem Material die erwähnten Querlinien entstehen.
Ein mehrschichtiges Aufzeichnungsmaterial für Farbbilder ,
würde in folgender Weise hergestellt: Ein Papierschichtträger wurde vor der beidseitigeh Beschichtung mit Polyäthylen mit einer Gelatinelösung geleimt, die ein elektrisch leitendes Salz zur Bildung einer
inneren elektrisch leitenden Schicht enthielt. Die beiden
.4
Polyäthylenschichten wurden sodann durch Extrusion aufgetragen, wobei die Schichtdicke einer Beschichtung mit etwa
4 kg/100 m entsprach. Dann wurde eine äußere ,elektrisch
leitende Schicht als antistatisches llaterial aufgetragen, .
die aus einer wässrigen Dispersion aus 0,59 kp Hydroxy-.. • äthylcsllulose, 63,5 kp einer 30 %igen kolloidalen Kiesersäure dispers ion und etwa 5,4 kp p-(l,1,3,3-Tetramethy1-butyUphenoxyäthoxyäthylnatriumsulfat
bestand. Diese antistische Schicht wurde auf die Drahtseite des Schichtträgers
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aufgetragen, und zwar vorzugsweise, nachdem das Polyäthylen
mit einer Koronaentladung aktiviert worden ist. Dabei wurde darauf geachtet, daß für die Koronaentladung eine Frequenz
verwendet wurde, die eine gleichmäßige Auflage der antistatischen Schicht ermöglicht. Die andere Seite des Schichtträgers
wurde dann unter Verwendung eines Funkenstreckengenerators, der mit einem Strom von 400 Hz gespeist wurde,
bei einer Spannung von etwa 50 000 V und einer Schichtträgergeschwindigkeit von etwa 40 m/Min aktiviert. Für
das anschließende Auftragen einer blauempfindlichen Gelatineemulsionsschicht,
die einen Gelb-Farbkuppler enthielt, und einer Gelatine-Zwischenschicht, würde ein
Doppelgießtrichter verwendet, so daß gleichzeitig ein zweischichtiges, trägerloses Band auf die aktivierte
Oberfläche aufgetragen wurde. Die Beschichtungsgeschwindigkeit war dieselbe wie die Transportgeschwindigkeit bei
der Aktivierung des Schichtträgers. Weitere Paare von Schichten, die je eine Silberhalogenidemulsionsschicht
enthielten, welche für ein Farbumkehrverfahren verwendbar sind, wurden in entsprechender Weise aufgetragen.
Diese Schichten waren primär für grünes Licht bzw. rotes Licht empfindlich und enthielten nicht-diffundierende
Purpurrot- bzw. Blaugrün-Farbkuppler. Zwischen jeder farbempfindlichen Schicht lag eine Gelatinezwischenschicht.
Das fertige Aufzeichnungsmaterial wurde mit einem farbigen Original belichtet und nach dem üblichen Farbumkehrver-*
fahren entwickelt. Querlinien traten in den positiven Farbbildern nicht in Erscheinung. Die Haftung der Emulsionsschichten
auf der aktivierten Polyäthylenfläche war ausgezeichnet. Wenn hingegen die Emulsionsschichten in
derselben Weise auf die Polyäthylenfläche aufgebracht wurden, wenn diese mit einer Koronaentladung bei einer
Spannung von 50 kV, einer Frequenz des Speisestromes von 60 Hz.und einer Transportgeschwindigkeit des Schichtträgers
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19216 AO
von etwa 40 m/Min aktiviert worden war, waren die Querlinien
deutlich sichtbar und das Bild nicht brauchbar.
Auf einen Papierträger, der elektrisch leitendes Material enthielt, wurde durch Extrusion auf beide Seiten eine
Schicht aus Polyäthylenterephthalat aufgebracht, wobei der
Auftrag etwa 4 kp/100 in Oberfläche betrug. Der Schichtträger
wurde sodann mit einer äußeren antistatischen Schicht auf der Unterseite versehen, wie dies beim Beispiel
2 beschrieben wurde. Eine Aktivierung der der antistatischen Schicht gegenüberliegenden, aus dem Polymer
bestehenden Oberfläche ergab bei einem Speisestrom mit 60 Hz für die Koronaentladung und einer Transportgeschwindigkeit
des Schichtträgers von etwa 40 m/Hin für
die gleichzeitig aufgetragene und einen Farbkuppler enthaltende Gelatine-Silberhalogenidemulsionsschicht eine
sehr starke Haftung. Das Linienmuster erschien jedoch in allen Emulsionsschichten. Wurde jedoch die Frequenz auf
etwa 400 Hz erhöht,so konnten bei einer Transportgeschwindigkeit des Schichtträgers von etwa 40 m/Iiin und einer
gleich großen Beschichtungsgeschwindigkeit keine Querlinien beobachtet v/erden. In der "blauempfindlichen Emulsionsschicht
entstand auch keine Schleierbilduna und in
der grünempfindlichen Emulsionsschicht entstanden keine Flecken.
Eine Koronaentladung, die- von einem Generator gespeist
wurde, der eine sich kontinuierlich ändernde Spannung von 28 kV und 3 kHz abgab, wurde bei einer Transportgeschwindigkeit
des Schichtträgers von etwa 100 m/Min zur Aktivierung der Oberfläche eines mit Polyäthylen beschichteten
Schichtträgers anstelle einer von einem Funkenstreckengenerator erzeugten Koronaentladung verwendet. Der Aufzeichnungsträger
wurde nach dem Verfahren gemäß Beispiel 2
909886/1438
hergestellt, wobei der Schichtträger nach der Aktivierung
der Beschichtungsvorrichtung zugeführt wurde, so daß die Beschichtungsgeschwindigkeit genauso groß
war wie die Transportgeschwindigkeit v/ährend der Aktivierung. Querlinien waren in den einzelnen Schichten
nicht zu sehen. Soweit festgestellt werden konnte, erlaubt ein Generator, der eine sich kontinuierlich ändernde
Spannung abgibt, einen etwas größeren Spielraum bei der Wahl der Frequenz für die Koronaentladung bei einer
vorgegebenen Beschichtungsgeschwindigkeit oder Transportgeschwindigkeit des Schichtträgers, da anscheinend die
Verteilung der Ladungen auf der aktivierten Oberfläche
etwas willkürlicher ist. Ein solcher Generator hat auch den Vorteil, daß er weniger Kosten als ein Funkenstreckengenerator
macht, da er billiger ist und zu einem höheren Wirkungsgrad der gesamten Aktivierungsanlage führt.
Ein pigmentierter Polyäthylenschichtträger, der antistatisches
Material enthielt, wurde anstelle des in Beispiel 2 verwendeten, mit Polyäthylen beschichteten Papierträgers,
benutzt* Für die Aktivierung der Oberfläche mittels einer Koronaentladung wurde eine Frequenz des Speisestromes
von 250 Hz gewählt. Die Tränsportgeschwindigkeit des Schichtträgers war gleich der Beschichtungsgeschwindigkeit
und betrug etwa 2,3 m/Min. Man erhielt eine gute Haftung zwischen dem Schichtträger und den Emulsionsschichten»und
Querlinien traten nicht auf.
Pas Verfahren nach Beispiel 2 wurde dahingehend abgeändert,
daß für die Koronaentladung eine sich kontinuierlich ändernde Spannung von 28 kV und 3 kHz verwendet wurde. Die Transportgeschwindigkeit des Schichtträgers während der Aktivierung
war gleich der Beschichtungsgeschwindigkeit und betrug etwa 40 m/Min. Querlinian konnten nicht festge-
90 9886/1Aflfi
19216AO
«0
stellt werden und alle Emulsionsschichten hafteten gut am Schichtträger.
Ein gemäß Beispiel 2 hergestelltes, mit Polyäthylen beschichtetes Papier wurde mittels einer Koronaentladung
aktiviert, wobei die sich kontinuierlich ändernde Speisespannung 50 kV, die Frequenz 10 kHz und die
Transportgeschwindigkeit des Schichtträgers etwa 265 m/Min betrug. Mit derselben Geschwindigkeit wurde anschließend '
eine Gelatine-Silberhalogenidemulsionsschicht aufgetragen. Nach der Belichtung und Entwicklung mittels eines Entwicklers
vom Hydrochinontyp konnten keine Querlinien oder Ungleichmäßigkeiten in der Emulsionsschicht festgestellt
v/erden und die Emulsionsschicht haftete fest am Schichtträger. -
Das Verfahren gemäß Beispiel 2 wurde dadurch abgeändert, '
daß man von einem mit Polypropylen anstelle von Polyäthylen beschichteten Schichtträger ausging. Außerdem
wurde die Oberfläche der Polypropylenschicht einer stärkeren Koronaentladung ausgesetzt, die entweder durch Verwendung
einer höheren Spannung oder durch Anwendung einer geringeren Transportgeschwindigkeit erreicht wurde.Nach
der Aktivierung war die Haftung einer Gelatinemulsion ausreichend, wenn der Kontaktwinkel kleiner als etwa 54°
war,wohingegen im Falle einer Polyäthylenbeschichtung ein Kontaktwinkel von v/eniger als etwa 76° ausreichend war.
Infolge der Wahl einer geeigneten Frequenz und einer geeigneten Transportgeschwindigkeit war nicht nur die Haftung
der Emulsionsschicht an der Polypropylenschicht gut. Es
konnten auch keine Querlinien festgestellt werden.
909886/U
Claims (1)
- Patentansprüche/Ι«!verfahren zum Herstellen eines mehrschichtigen Materials, das einen Schichtträger besitzt, der eine aus einem Polymer bestehende Oberfläche aufweist, bei welchem man diese Oberfläche einer Wechselstromkoronaentladung aussetzt, ehe man eine wenigstens auf ihrer Unterseite hydrophile Schicht aufträgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des die Koronaentladung erzeugenden Stromes und die Geschwindigkeit, mit der die Schicht auf den Schichtträger aufgebracht wird, so gewählt sind, daß sich die Schicht gleichmäßig auf den Schichtträger legt. ·2· Verfahren nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß für das Auftragen der Schicht in Form eines sich in bewegtem Zustand befindenden Bandes auf den Schichtträger, dessen Oberfläche bei der Aktivierung ein aus quer zur Bandlängsrichtung verlaufenden Zonen mit abwechselnd positivem und negativem Potential bestehendes Ladungsmuster erhalten hat, wobei die Ladungsdichte durch ein elektrisch leitendes Material des Schichtträgers vergrößert worden ist, die Frequenz des die Koronaentladung erzeugenden Stromes, die Geschwindigkeit, mit der der Schichtträger bei der Beschichtung bewegt wird, und die Geschwindigkeit, mit der der Schichtträger durch die Koronaentladung hindurchbewegt wird, so aufeinander abgestimmt werden, daß das Ladungsmuster des Schichtträgers auf das Band mit einer von dessen Eigenfrequenz verschiedenen Frequenz einwirkt, ·3* Verfahren nach'Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man auf den Schichtträger eine aus einem Kolloid bestehende Schicht trägerlos aufträgt*909886/U864. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge~ kennzeichnet, daß man auf den Schichtträger mindestens eine strahlungsempfindliche Schicht aufträgt.5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man für die Herstellung eines photographischen Aufzeichnungsmaterials ein Band mit mindestens einer Silberhalogenidemulsionsschicht aufträgt.6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man mehrere Silberhalogenidemulsionsschichten aufträgt, die für verschiedene Bereiche des sichtbaren Spektrums empfindlich sind und Farbkuppler enthalten.7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die verschieden sensibilisierten Schichten gleichzeitig aufgetragen werden.8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtempfindlichen Schichten je aus einer Gelatine-Silberhalogenidemulsion bestehen, die einen Farbkuppler zur Bildung subtraktiver Farbbilder mittels eines primären aromatischen Amin-Silberhalogenidentwicklers enthalten und primär für blaues bzw. grünes bzw. rotes Licht empfindlich sind sowie in dieser Reihenfolge aufgetragen werden.9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man von einem Schichtträger ausgeht, der aus einem beidseitig mit dem Polymer beschichteten Papier besteht.10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Polymerschicht auf der einen Seite aus Poly-, äthylen, Polypropylen , einem Äthylenmischpolymerisat oder einem linearen Polyester besteht«909886/Uee- t-h -11) Verfahren nach einem der Ansprüche t bis iO, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Schichtträger verwendet, der einen elektrisch leitenden Stoff enthält.12) Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schichtträger mit einer elektrisch leitenden Schicht versehen wird, nachdem er einer Koronaentladung ausgesetzt worden ist.13) Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß man von einem Schichtträger ausgeht, der ein auf beiden Seiten mit Polyäthylen beschichtetes Papier aufweist und eine innere Schicht aus einem elektrisch leitenden Stoff in direktem Kontakt mit dem Papier sowie eine äußere Schicht aus dem elektrisch leitenden Stoff auf der einen Polyäthylenschicht besitzt, wobei der elektrisch leitende Stoff aus einer Mischung von kolloidaler Kieselsäure und wenigstens einem Stoff der Gruppe besteht, die alkalisches Metallsalz der 2,5-Naphthalindisulfonsäure, ein Alkalimetallsalz einer niederen Alkylnaphthalinsülfonsäure, ein Alkalimetallsalz eines Kondensationsproduktes aus Formaldehyd und 2,5-Naphthalindisulfonsäure, ein Alkalimetallsalz eines Alkylarylpolyäthersülfonats und ein Alkalimetallsalz einer polymeren Carbonsäure umfaßt.14» Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß für die innere Schicht des elektrisch leitenden Stoffes Natriumsulfat und für die äußere:Schicht eine Mischung aus kolloidaler Kieselsäure und ρ*(Ϊ,1,3,3-fetramethylbutyl)-phenoxyäthoxyäthylnatriumsulfat gewählt wird.15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Erzeugung der Koronaentladung (einen Wechselstrom mit einer Frequenz zwischen etwa 30 Hz909886/U86«ιund etwa 40 kHz, vorzugsweise mehr als 200 Hz, verwendet und den Schichtträger mit einer Geschwindigkeit zwischen 3 m/Min und etwa 700 m/Min durch die Behandlungsstation' hindurchbewegt. >16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß man die Beschichtungsmasse nicht früher als etwa 30 Min nach Beendigung der Aktivierung der Oberfläche des Schichtträgers auf diese aufträgt.909886/ U86
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