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DE1921441C - - Google Patents

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Publication number
DE1921441C
DE1921441C DE19691921441 DE1921441A DE1921441C DE 1921441 C DE1921441 C DE 1921441C DE 19691921441 DE19691921441 DE 19691921441 DE 1921441 A DE1921441 A DE 1921441A DE 1921441 C DE1921441 C DE 1921441C
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DE
Germany
Prior art keywords
acid
mixture
methylcyclohexanol
oxidation
cyclohexanol
Prior art date
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Expired
Application number
DE19691921441
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English (en)
Other versions
DE1921441A1 (de
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Publication date
Application filed filed Critical
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Priority to DE19691921441 priority Critical patent/DE1921441A1/de
Priority to NL6918332A priority patent/NL6918332A/xx
Priority to AT1153569A priority patent/AT293352B/de
Priority to BE743359D priority patent/BE743359A/xx
Priority to FR6944450A priority patent/FR2030928A5/fr
Priority to GB63099/69A priority patent/GB1300398A/en
Priority to US19494A priority patent/US3705921A/en
Priority to JP45032407A priority patent/JPS4823423B1/ja
Publication of DE1921441A1 publication Critical patent/DE1921441A1/de
Publication of DE1921441C publication Critical patent/DE1921441C/de
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Granted legal-status Critical Current

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Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von /f-Methyladipinsäure großer Reinheit, wobei als Ausgangsprodukt ein Methylcyclohexanol-Isomerengemisch aus der Hydrierung von Rohkresol verwendet wird, welches auch Cyclohexanol enthalten kann.
Auslegeschrift 1 205 516, Beidaß aus einem m-Methylcyclodurch Oxy-
nannten
^ zur
u aus der &■ hervorßeht' muß m- und p-Kresol und bis zu 20% o-Kresol oder bis zu 20% o-Kresol/Phenol oder bis zu 20% Phenol, aus. Das hydrierte Rohkresol der genannten Zusammensetzung wird mit 50- bis 70%iger Salpetersäure mit 5 oder ohne Zusatz eines Katalysators bei den aus der Literatur bekannten Temperaturen, z. B. bei 600C, oxydiert. Nach Abkühlen des Gemisches, z. B. auf 10 bis +250C, fällt eine fast reine /ff-Methyladipinsäi.re mit einem Schmelzpunkt von 95° C aus. Charakterisiert wurde die Verbindung nach W. Marko wnik ο f f, Liebigs Annalen 336 (1904), S. 302, durch das Dianilid. Die bei der Oxydation entstandene Adip ölsäure fällt bei Einsatz des erfindungsgemäßen Ausgangsmaterials und Einhaltung der angegeben η is Arbeitsbedingungen nicht aus, obwohl sie in der zur Oxydation verwendeten Salpetersäure schwerer lösl .Ί ist als /3-Methyladipinsäure. Es wird dies auf J>» Löslichkeitsbeeinfiussung durch kurzkettige Carbi' >·. säuren zurückgeführt, die als Nebenprodukte e ■■'-· ao stehen.
Kühlt man — wie oben angegeben — auf +10
ab, so scheidet sich eine sehr reine ß-Methyladipinsäu!.
in etwa 60%iger Ausbeute, bezogen auf das eingesetzt?
m- und p-MethylcyclohexanoI-Gemisch, ab. Pic
«5 Mutterlauge wird — wie bereits erwähnt — entweder durch Zugabe von wasserfreier Salpetersäure oü.v
durch Einengen wieder auf einen Gehalt von 50 Ii., 70% HNO3 gebracht und in den Oxydationsprozc >
zurückgeführt. Da sich aber hierbei die aus o-Meth;. 1-
cyclohexanol und Cyclohexanol gebildete Adipinsäure
pSreeredef ^T^Z^^ oder ein Gemisch aus diesem und m-Methylcyclohexanol mit n.cht mehr als 70% der meta-Verbindung eingesetzt werden. 6
Es wurde nun gefunden, daß man das Verfahren zur Herste lung von ^-Methyladipinsäure aus einem Methylcyclohexanol-Isomerengemisch durch Oxydation mit konzentrierter, wäßriger Salpetersäure bei
hiervon ausgeschleust werden. Wird auch dieser ausgeschleuste Anteil auf Methyladipinsäure aufgearbeitet, so erhöht sich die Ausbeute von 60 auf 91 %·
Das Verfahren der vorliegenden Erfindung wird durch die nachstehenden Beispiele illustriert.
Beispiel 1 Unter Rühren wurden zu 154,1 g 66%iger Salpeter-
SOwie 12°/o
und Cyclo-
SS5Ä
Alk0h0lzu.Sabe Tde «™ Gemisch noch
einerseits „..„ww^no i^mmacn senr
aufwendig und teuer ist, ist es vorteilhaft, das wesent-
._. —- .-..»111611 der Erfindung
direkt einzusetzen.
Bei dem vorliegenden Verfahren kann nach Ausschleusen eines Teils der anfallenden Mutterlauge diese durch Einengen und/oder Zugabe hochkonzentrierter Salpetersäure wieder auf einen ΗΝΟ,-Gehalt von bis 70% gebracht und in den Reaktionsprozeß zurückgeführt werden.
Die Oxydation des Metfay!cyclohexanol-/Cyclohexanolgemisches wird vc.„ugsweise kontinuierlich durchgeführt.
Das erfindungsgemäße Verfahren geht also von hydriertem, handelsübliche«) Rohkresol, bestehend aus
vollständig war. wurde filtriert Hierbei wurden 40,3 g
der Theorie, bezogen
._ ___, I) erhalten. Säurezahl:
703; Schmelzpunkt: 950C.
Die bei dem Versuch erhaltene Mutterlauge wurde im Vakuum eingeengt und mit 96%iger Salpetersäure wieder auf die anfängliche Konzentration von 66% gebracht. Bei Verwendung dieser Mutterlauge wurde unter den oben angegebenen Bedingungen die Ausbeute an /9-Methyladipinsäure auf 64 g ~ 91 % gesteigert.
Beispiel 2
Die Oxydation wurde kontinuierlich durchgeführt, wobei der Säureumlauf zwischen einem Reaktor, einem Entgaser sowie einem Kühler durch den Auftrieb infolge der Gasentwicklung bewerkstelligt wurde. Bei größeren Apparaturen dürfte sich die Verwendung einer Umlaufpumpe empfehlen, über Dosierpumpen
wurden je Stunde 750 g Methylcyclohexanolgemisch und 2 kg 67%ige Salpetersäure, die 0,1% des im Beispiel 1 verwendeten Katalysatorgemisches enthielt, durch Düsen in den Reaktor eingeführt. Vom Produkt wurde ein aliquoter TeU vor dem Kühler über einen gesonderten Kühler kontinuierlich abgezogen. Die Oxydationslösung wurde auf 10% abgekühlt und die ausgeschiedene /S-Methyladipinsäure abfiltriert.
Zum Einsatz kam bei diesem Versuch ein anderes im Handel erhältliches hydriertes Kresolgemisch, das aus 50% p- und 34%m-Cyclohexanol sowie aus 16% Cyclohexanol und o-Methylcyclohexanol bestand. Es wurden 505 g /S-Methyladipinsäure erhalten, was einer Ausbeute, bezogen auf m- und p-MethylcyclohexanoI, von 57% entsprach.
Von der bei diesen Versuchen anfallenden und eingeengten Mutterlauge wurden 25% ausgeschleust, der Rest wurde mit 1,4 kg 96%iger Salpetersäure und Wasser ergänzt, so daß wiederum eine 67%ige Einsatzsäure entstand. Im übrigen wurde wie oben beschrieben verfahren. Die Umsetzung dieser aufgefrischten Mutterlauge mit 750 g/Stunde des oben erwähnten hydrierten KresoJgemisches ergab je Stunde 735 g/9-Methyladipinsäure (=83 % der Theorie).

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von /3-Methyladipinsäure aus einem Methylcyclohexanol-lsomerengemisch durch Oxydation mit konzentrierter, wäßriger Salpetersäure bei erhöhter Temperatur, Abkühlen des Oxydationsgemisches und Abtrennen der ausgefallenen Dicarbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangsmaterial ein Methylcyclohexanolgemisch aus der Hydrierung von Rohkresol verwendet, das bis zu 20% o-MethylcyclohexanoI und/oder Cyclohexanol enthält.
DE19691921441 1969-04-26 1969-04-26 Verfahren zur Herstellung von 3-Methyladipinsaeure Granted DE1921441A1 (de)

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BE743359D BE743359A (de) 1969-04-26 1969-12-18
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