DE1921220U - Rautenfachwerkteilstueck. - Google Patents
Rautenfachwerkteilstueck.Info
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Description
RA. 202 978*22.4.65
Dr-Ir-;. ί" ίου!«
'^';"!;^: ;.;■ LO!J'S - Hünnebeek Aktiengesellschaft, Zug / Schweiz
*ι·3 r- a a ü η
Rau tenf achwerk IpMJ
Die Erfindung bezieht sich auf ein Hauteofachwerk mit hohlen,
im Querschnitt geschlossenen lachwerkstab@n, wobei im Kreuzungspunkt
des Fachwerks die Teilstücke eines unterteilten Stabes mit einem durchlaufenden Stab verbunden sind.
Derartige sich kreuzende Pachwerkstab© aus normalen Hund—
oder Vierkaatrohren oder anderen Stäben mit einem hohlen, geschlossenen Querschnitt werden bekanntlich so im Kreuaungs-
puakt gestoßen, da3 die Teilstüeke des unterteilten Stabes
unmittelbar mit dem durchgehenden Stab verschweißt werden.
Bei serienmäßiger Herstellung von Haute nf achwerke η mit parallelen
Gurtungen ist es zur Einhaltung einer genügenden, Genauigkeit erforderlich, die einzelnen Teile in vorgefertigt®
Schablonen eiazulegen undjansehlieSend miteinander zu verbinden«,
Werden nun die gekreuzten Fachwerkstabe in einer 7or—
operation hergestellt, was im allgemeinen als sehr wirtschaft« lieh zu bezeichnen ist, so ergeben sich Schwierigkeiten beim
Einlegen der vorgefertigtes, sich kreuzenden Fachw©rkstä"b@
in die endgültige Schablone. Durch Maßungenauigkeiten der
Gurtungen, durch Sennittoieranzea bei den Fachwerkstäben
und durch Schweißverzug im Knotenpunkt der Fachwerkstab©
wird die Passgenauigkeit ungünstig beeinflußt. Die vier An—
schlußstellen der gekreuzten Fachwerkstäte an den Gurtungen
müssen genau anliegen, um eine zuverlässige Schweißverbindung zu erzielen. Durch die vorerwähnten Ungenauigkei~
ten wird diese Paßgenauigkeit sehr infrage gestellt, so
daß entweder ein Verklemmen bei Plustoleraazea oder eia zu
großer Spalt an der Schweißnaht bei Minustöleraazen auftritt.
Besonders dann, wenn Bautenfachwerkteile zu größeren Tragwerken
zusammengesetzt werden sollen, ist eine absolute Maßhaltigkeit der einzelnen Bauteile erforderlich, um eine
einwandfreie Montage auf der Baustelle zu ermöglichen und um die statische Wirksamkeit des Rautensystems aufrechtzu -»
erhalten. In einer serienmäßigen Fabrikation müssen also besondere Anforderungen an die Genauigkeit gestellt werden.
Bei zerlegbaren Rautenfachwerken muß besonders die Möglichkeit
der Auswechselbarkeit einzelner Fachwerkteile gegeben sein, wenn mit Hilfe dieser Teil® Tragwerke verschiedener
Art hergestellt werden sollen, wie dies im Lehrgerüstbau zum Beispiel notwendig ist» Bei Hautenfachwerken ergibt
sich, hieraus die Tatsache, daß die Iräfte in d@o Fachwerk «·
stäben nicht eindeutig bestimmt sind, sondern zwischen voller Zug- und Druckbeanspruchung wechseln·
Ein besonderer Vorteil des Rautenfachwerkes ist darin zu
sehen, daß durch die gekreuzten.fachwerk»tab· die Kaicklänge
gegenüber normalen Fachwerken auf uag@fäl3X die '*
Hälfte reduziert wird» g
■· 2 ··
Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Rautenfachwerke besteht
darin, daß der Anschluß der beiden sich kreuzenden
Rohre, die im Verhältnis zum Konrdurchmesser dünnwandig
sind, keine ausreichende Zug« und Druckfestigkeit aufweist» Vor allem dann, wenn der unterteilte Stab auf Druck beansprucht
wird, besteht die Gefahr, daß derjdurchlaufende Stab
in dem Knotenpunkt beider Stäbe zusammengepreßt wird, und es wurde festgestellt, daß die Verformung bereits kurs
nach Überschreiten der halben Druckfestigkeit der verweadeten Stäbe auftritt. Eine Lösung derart, daß man die durchgehenden
Stäbe in ihrer Wandstärke gröBer btmißt, k&ßa nicht
in Betracht kommen, weil sie erhöhte Kosten für die Stäbe selbst verursacht und das Gewicht des Hautenfachwerkes er··
höht und infolgedessen sehr unwirtschaftlich ist*
Der Erfindung liegt die Aufgabe augrunde, die vorerwähnten Nachteile zu belaeben und ®ia Rautenf aciiwerk der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei dem Querechnittsverfonaun-·
gen. des durchlaufenden Stabes verhindert werden, das eine
leichtere Montage ermöglicht und bei dem Ytrzüg® duroh
Schweißspannungen in dem gesamten Bauelement unterbunden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in erster Liaie dadurch
gelöst, daß die Teilstück© des unterteilten Stabe® an ©iner
Hülse mit einem sug- und drucksteifen Querschnitt befestigt
sind, die über den ander«ß, durchlaufenden Stab'geftteekti? .
in ihrum lichten Querschnitt der UmtiStpem die·©« Stabe«
Xm wesentlichen angepaßt und auf di«a«ft-Stab g#g«&
b@n gesichert ist, '.. '' -'
3 -
Bei starren Bautenfachwerkbauelementen, beispielsweise bei in
fertig verschweißt© Teiletücke zerlegbaren R&uteafaehw®rktr ärgern oder Raute of achwerkbrücken oder BauteofachweÄstütaea»
kann die Hülse auf dem durchlaufenden Stab durch eine H«ftschweißnaht
an ihren Enden unverschieblieh festgelegt werden· Bei Montageverbänden,-die auf der Baustelle zusammengesetzt
werden und in ihre Einzelbestandteile wieder zerlegbar sein sollen, beispielsweise bei einer Stütze, bei der di® Diagonalstäbe
α es RautenfachwerkeB einaeln einstäbig, also nicht gekreuzt,
zur Baustelle gebracht werden und dort mit den Tertikalen
verschraubt werden, wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung in besonders vorteilhafter Weise der durchlaufende
Stab in der Hülse mittels eines durch Hülse und Stab hindurchgesteckten, an sich bekannten Verbindungsmittels,
vorzugsweise mittels eines Schraubenbolzens, lösbar gegen Verschieben in seiner Längsrichtung "
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Rautenfacto««
werkes nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 ein Teilstück eines Bautenfachwerkea in der Ansichtf
Pig. 2 eine andere Ausführungsform des Kreuzungspunktes der
Fachwerkstäbe in der Ansicht und in einem anderen Maß— stabj
Fig. 3 einen Schnitt durch den Ir@usungepunkt nach der Linie III-III in Fig. 2j
fig. 4- eine andere Ausführungsfora des Kreuzungspuaktes ia ■
Fig. 3 einen Schnitt durch den Ir@usungepunkt nach der Linie III-III in Fig. 2j
fig. 4- eine andere Ausführungsfora des Kreuzungspuaktes ia ■
einem d©r Pig. 3 entsprechenden Sehjaittj jedoch ohne I
Das Raut eaf achwerk der Flg. 1 besteht ausjeinem Ober gurt 1
und einem Untergurt 2 und zwei zwischen den beiden Gurten.
angeordneten kreuzförmigen Fachwerkverstrebungen, von de-nen
jede einen durchlaufenden Stab 3 und einen unterteil··
ten Stab 4· besitzt. Im Knoten- oder Kreuzungspunkt sind die Teilstücke des unterteilten Stabes 4 an die Umfange«
fläche einer Hülse 5 durch Verschweißen angeschlossen. Die
kurze Hülse 5 nat gegenüber den Diagonalstäben 3 und 4
eine größere Wandstärke und ist in ihrem Querschnitt, das
heißt in radialer Richtung, zug- und drucksteif. D«P lichte
Querschnitt der Hülse 5 ist 4«r Ümrißf orm des durchlau··
fenden Stabes 3 im wesentlichen angepaßt, und die Hülse $
umfaßt im Knotenpunkt der beiden Stäbe diesen durchlaufeo.-den
Stab 3 in einem geringen Abstand. Die Hülse 5 ist auf dem durchlaufenden Stab 3 durch kurze Heftschweißnähte an
ihren Stirnrändern gegen Verschieben gesichert. Ei« Stäbe 3 und 4 siad an ihren Enden mit dem Obergurt 1 beziehungsweise Untergurt 2 verschweißt.
Bei einem starren, das heißt nicht in Einzelbestandteile zerlegbaren Rautenfachwerk, wie es in Fig. 1 veranschaulicht
ist, ermöglicht die erfindungsgemäße Ausbildung des Kreuzungspunktes der Diagonalstäbe die spannungsfreie Herstellung
druck~ und zugfester Schweißanschlüsse aus sich
kreuzenden dünnwandigen Rohren., wie aus der nachfolgend
erläuterten Verfahrensweise der Herstellung des Rauten— fachwerkes ersichtlich ist. Zunächst werden die Teilstücke
des unterteilten Stabes 4· ia einer Voroperation in einer
Schablone an die Hülse 5 angeschweißt. Sodann wird der durchlaufende Stab 3 lose durch die Hülse 5 hindurchgesteckt
und die Fachwerkverstrebung in eine Schablone eingelegt, in der der Qbergurt 1 und der Untergurt 2 in einem
exakten Abstand voneinander festgespannt sind. Da der durchlaufende Stab 3 in der Hülse 5 einerseits in seiner
Längsrichtung verschoben und andererseits aufgrund des geringen Abstandes, mit dem er von der Hülse 5 umfaßt wird,
auch in der Hülse 5 gekippt werden kann, können nunmehr die beiden Stabe 3 und 4 so dem Abstand der beiden Gurte 1
und 2 mühelos angepaßt werden, daß sie mit ihren Bndea
satt an den Gurten anliegen. Alsdann erfolgt die Verschweißung der Stäbe 3 und 4 in den Gurt ans chlüs sen, die in
-^ Fig. 1 mit 6 bezeichnet sind. Srst nach dem Einbau aller
Biagoaalstäbe 3 und 4- werden dann die in Fig. 1 mit 7 bezeichneten Heftnähte gelegt, durch die die durchlaufenden
Stäbe in den Hülsen unverschieblieh festgelegt werden· Es
werden daher Verzüge durch Schweißspannungen in dem gesamten
Bauelement vermieden·
Die Figuren 2 und 3 zeigen eine Ausführungsform des Knotenpunktes,
die sich vor allem für Montageverbände eignet,
bei d'-.nen die Fachwerkverstrebung in einzelne Diagonal-'
stäbe zerlegt erst auf der Baustelle zusammengefügt und einmontiert wird. Zu diesem Zweck besitzen die Diagonal—
stäbe in nicht naher dargestellter Weise an ihren Endea
Laschen, mit denen sie mit den parallel zueinander verlaufenden Bauteilen der Fachwerkkonstruktion verschraubt werden
können. Mach der Montage der sich kreuzenden Stäbe 3 und 4 wird durch die Hülse 5 und den durchlaufenden Stab 3 ein
Schraubenbolzen 8 hindurchgesteckt und auf diesen eine Mutter 9 aufgeschraubt. Mittels dieser Schraubenverbindung wird
der durchlaufende Stab 3 in der Hülse 5 unverschieblich, aber
lösbar festgelegt. Diese Fachwerkverstrebung weist gleichfalls einen druck- und zugfesten Anschluß zweier sich kreu~
zender dünnwandiger !öhre auf und erleichtert ebenso die
Montage aufgrund der Beweglichkeit der Stäbe gegeneinander, das heißt der Beweglichkeit des durch die Hülse hindurchgesteckten
durchlaufenden Stabes.
Fig. A- zeigt eine Ausgestaltungsform der kreuzförmigen Fachverstrebung,
bei der die Stäbe nicht aus gewöhnlichen runden Rohren, sondern aus Vierkantrohren 10 bestehen. Auch Mer
ist die Hülse 11 in ihrem lichten Querschnitt der Umrißform
des durchlaufenden Stabes im wesentlichen angepaßt. Selbstverständlich
können die Stäbe auch einen anderen hohlen, ge— schlossenen Querschnitt aufweisen.
7 -
Claims (2)
1. Kautenfachwerk .uit hohlen, in Querschnitt geschlossenen Fach
werkst."iben, wobei im Kreuzungspunkt äea Fachwerks die Teil—
stücke eines unterteilten Stabes mit einem durchlaufenden.
Stab verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Teil— sticke des unterteilten Stabes (4) an einer Hülse (5) mit
zag- and drucksteifent Querschnitt befestigt sind, die
über den t-näeren, durchlaufenden Stab (3) gesteckt, in ihrem
lichten Verschnitt der UmriSform dieses Stabes (J^ im wesent
lichen angepaßt und auf diesem Stab (3) gegen Verschieben gesichert
ist.
2. Rautenfachwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der durchlaufende Stab (3) in der Hülse (5) mittels eines durch Hülse und Stab hindurchgesteckten, an sich bekannten
VerbindangSE.ittels, vorzugsweise mittels eines Schraubenoolzens
(8, 9)» lösbar gegen Verschieben in seiner Längsrichtung gesichert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965H0051768 DE1921220U (de) | 1965-04-22 | 1965-04-22 | Rautenfachwerkteilstueck. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965H0051768 DE1921220U (de) | 1965-04-22 | 1965-04-22 | Rautenfachwerkteilstueck. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1921220U true DE1921220U (de) | 1965-08-12 |
Family
ID=33341507
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965H0051768 Expired DE1921220U (de) | 1965-04-22 | 1965-04-22 | Rautenfachwerkteilstueck. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1921220U (de) |
-
1965
- 1965-04-22 DE DE1965H0051768 patent/DE1921220U/de not_active Expired
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