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DE1261300B - Rautenfachwerk - Google Patents

Rautenfachwerk

Info

Publication number
DE1261300B
DE1261300B DEH55834A DEH0055834A DE1261300B DE 1261300 B DE1261300 B DE 1261300B DE H55834 A DEH55834 A DE H55834A DE H0055834 A DEH0055834 A DE H0055834A DE 1261300 B DE1261300 B DE 1261300B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
sleeve
framework
diamond
rods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH55834A
Other languages
English (en)
Inventor
E H Emil Mauritz Huenne Dr-Ing
Burg Klamm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUENNEBECK AG
Original Assignee
HUENNEBECK AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUENNEBECK AG filed Critical HUENNEBECK AG
Priority to DEH55834A priority Critical patent/DE1261300B/de
Publication of DE1261300B publication Critical patent/DE1261300B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/04Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of metal
    • E04C3/08Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of metal with apertured web, e.g. with a web consisting of bar-like components; Honeycomb girders
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/04Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of metal
    • E04C2003/0486Truss like structures composed of separate truss elements
    • E04C2003/0491Truss like structures composed of separate truss elements the truss elements being located in one single surface or in several parallel surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Rautenfachwerk Die Erfindung bezieht sich auf ein Rautenfachwerk mit hohlen, im Querschnitt geschlossenen Fachwerkstäben, wobei im Kreuzungspunkt des Fachwerks die Teilstücke eines unterteilten Stabes mit einem durchIaufenden Stab verbunden sind.
  • Derartige sich kreuzende Fachwerkstäbe aus normalen Rund- oder Vierkantrohren oder anderen Stäben mit einem hohlen, geschlossenen Querschnitt werden bekanntlich so im Kreuzungspunkt gestoßen, daß die Teilstücke des unterteilten Stabes unmittelbar mit dem durchgehenden Stab verschweißt werden. Bei serienmäßiger Herstellung von Rautenfachwerken mit parallelen Gurtungen ist es zur Einhaltung einer genügenden Genauigkeit erforderlich, die einzelnen Teile in vorgefertigte Schablonen einzulegen und anschließend miteinander zu verbinden. Werden nun die gekreuzten Fachwerkstäbe in einer Vorfertigung hergestellt, was im allgemeinen als sehr wirtschaftlich zu bezeichnen ist, so ergeben sich Schwierigkeiten beim Einlegen der vorgefertigten sich kreuzenden Fachwerkstäbe in die endgültige Schablone. Durch Maßungenauigkeiten der Gurtungen, durch Schnittoleranzen bei den Fachwerkstäben und durch Schweißverformungen im Knotenpunkt der Fachwerkstäbe wird die Paßgenauigkeit ungünstig beeinflußt. Die vier Anschlußstellen der gekreuzten Fachwerkstäbe an den Gurtungen müssen genau anliegen, um eine zuverlässige Schweißverbinduno, zu erzielen. Durch die vorerwähnten Ungenauigkeiten wird diese Paßgenauigkeit sehr in Frage gestellt, so daß entweder ein Verklemmen bei Plustoleranzen oder ein zu großer Spalt an der Schweißnaht bei Minustoleranzen auftritt.
  • Besonders dann, wenn Rautenfachwerkteile zu größeren Tragwerk-en zusammengesetzt werden sollen, ist eine absolute Maßhaltigkeit der einzelnen Bauteile erforderlich, um eine einwandfreie Montage auf der Baustelle zu ermöoIichen und um die C statische Wirksamkeit des Rautensystems aufrechtzuerhalten. In einer serienmäßigen Fabrikation müssen also besondere Anforderungen an die Genauigkeit gestellt werden.
  • Bei zerleabaren Rautenfachwerken muß besonders die Möglichkeit der Auswechselbarkeit einzelner Fachwerkteile gegeben sein, wenn mit Hilfe dieser Teile Tragwerke verschiedener Art hergestellt werden sollen, wie dies im Lehrgerüstbau z. B. notwendig ist. Bei Rautenfachwerken ergibt sich hieraus die Tatsache, daß die Kräfte in den Fachwerkstäben nicht eindeutig bestimmt sind, sondern zwischen voller Zug- und Druckbeanspruchung wechseln.
  • Ein besonderer Vorteil des Rautenfachwerkes ist darin zu sehen, daß durch die gekreuzten Fachwerkstäbe die Knicklänge gegenüber normalen Fachwerken auf ungefähr die Hälfte reduziert wird.
  • Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Rautenfachwerke besteht darin, daß der Anschluß der beiden sich kreuzenden Rohre, die im Verhältnis zum Rohrdurchmesser dünnwandig sind, keine ausreichende Zug- und Druckfestigkeit aufweist. Vor allem dann, wenn der unterteilte Stab auf Druck beansprucht wird, besteht die Gefahr, daß der durchlaufende Stab in dem Knotenpunkt beider Stäbe zusammengepreßt wird, und es wurde festgestellt, daß die Verformung bereits kurz nach überschreiten der halben Druckfestigkeit der verwendeten Stäbe auftritt. Eine Lösung derart, daß man die durchgehenden Stäbe in ihrer Wandstärke größer bemißt, kann nicht in Betracht kommen, weil sie erhöhte Kosten für die Stäbe selbst verursacht und das Gewicht des Rautenfachwerkes erhöht und infolgedessen sehr unwirtschaftlich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorerwähnten Nachteile zu beheben und ein Rautenfachwerk der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem Querschnittsverformungen des durchlaufenden Stabes verhindert werden, das eine leichtere Montage ermöglicht, und bei dem Verformungen durch Schweißspannungen in dem gesamten Bauelement unterbunden werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in erster Linie dadurch gelöst, daß die Teilstücke des unterteilten Stabes an einer Hülse mit einem zug- und druckreifen Querschnitt befestigt sind, die über den anderen, durchlaufenden Stab gesteckt, in ihrem lichten Querschnitt der Umrißform dieses Stabes im wesentlichen angepaßt und auf diesem Stab gegen Verschieben gesichert ist.
  • Bei starren Rautenfachwerkbauelementen, beispielsweise bei in fertig verschweißte Teilstücke zerlegbaren Rautenfachwerkträgern oder Rautenfachwerkbrücken oder Rautenfachwerkstützen, kann die Hülse auf dem durchlaufenden Stab durch eine Heftschweißnaht an ihren Enden unverschieblich festgelegt werden. Bei Montageverbänden, die auf der Baustelle zusammengesetzt werden und in ihre Einzelbestandteile wieder zerlegbar sein sollen, beispielsweise bei einer Stütze, bei der die Diagonalstäbe des Rautenfachwerkes einzeln einstäbig, also nicht gekreuzt, zur Baustelle 'gebracht werden und dort mit den Vertikalen verschraubt werden, wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung in besonders vorteilhafter Weise der durchlaufende Stab in der Hülse mittels eines durch Hülse und Stab hindurchgesteckten, an sich bekannten Verbindungsmittels, vorzugsweise mittels eines Schraubenbolzens, lösbar gegen Verschieben in seiner Längsrichtung gesichert.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Rautenfachwerkes nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 ein Teilstück eines Rautenfachwerkes in der Ansicht, F i g. 2 eine andere Ausführungsforin des Kreuzungspunktes der Fachwerkstäbe in der Ansicht und in einem anderen Maßstab, F i g. 3 einen Schnitt durch den Kreuzungspunkt nach der Linie 111-III in F i g. 2, F i g. 4 eine andere Ausführungsform des Kreuzungspunktes in einem der F i g. 3 entsprechenden Schnitt, jedoch ohne Verbindungsmittel.
  • Das Rautenfachwerk der F i g. 1 besteht aus einem Obergurt 1 und einem Untergurt 2 und zwei zwischen den beiden Gurten angeordneten kreuzförmigen Fachwerkverstrebungen, von denen jede einen durchlaufenden Stab 3 und einen unterteilten Stab 4 besitzt. Im Knoten- oder Kreuzungspunkt sind die Teilstücke des unterteilten Stabes 4 an die Umfangsfläche einer Hülse 5 durch Verschweißen angeschlossen. Die kurze Hülse 5 hat gegenüber den Diagonalstäben 3 und 4 eine größere Wandstärke und ist in ihrem Querschnitt, d. h. in radialer Richtung, zug- und drucksteif. Der lichte Querschnitt der Hülse 5 ist der Umrißform des durchlaufenden Stabes 3 im wesentlichen angepaßt, und die Hülse 5 umfaßt im Knotenpunkt der beiden Stäbe diesen durchlaufenden Stab 3 in einem geringen Abstand. Die Hülse 5 ist auf dem durchlaufenden Stab 3 dürch kurze Heftschweißnähte an ihren Stirnrändem gegen Verschieben gesichert. Die Stäbe 3 und 4 sind an ihren Enden mit dem Obergurt 1 bzw. Untergurt 2 verschweißt.
  • Bei einem starren, d. h. nicht in Einzelbestandteile zerlegbaren Rautenfachwerk, wie es in F i g. 1 veranschaulicht ist, ermöglicht die erfindungsgemäße Ausbildung des Kreuzungspunktes der Diagonalstäbe die spannungsfreie Herstellung druck- und zugfester Schweißanschlüsse aus sich kreuzenden dünnwandigen Rohren, wie aus der nachfolgend erläuterten Verfahrensweise der Herstellung des Rautenfachwerkes ersichtlich ist. Zunächst werden die Teilstücke des unterteilten Stabes 4 in einer Vorfertigung in einer Schablone an die Hülse5 angeschweißt. Sodann wird der durchlaufende Stab 3 lose durch die Hülse5 hindurchgesteclzt und die, Fachwerkverstrebung in eine Schablone eingelegt, in der der Obergurt 1 und der Untergurt 2 in einem exakten Abstand voneinander festgespannt sind. Da der durchlaufende Stab 3 in der Hülse 5 einerseits in seiner Längsrichtung verschoben und andererseits auf Grund des geringen Abstandes, mit dem er von der Hülse 5 umfaßt wird, auch in der Hülse 5 gekippt werden kann, können nunmehr die beiden Stäbe 3 und 4 so dem Abstand der beiden Gurte 1 und 2 mühelos angepaßt werden, daß sie mit ihren Enden satt an den Gurten anliegen. Alsdann erfolgt die Verschweißung der Stäbe 3 und 4 in den Gurtanschlüssen, die, in F i g. 1 mit 6 bezeichnet sind. Erst nach dem Einbau aller Diagonalstäbe 3 und 4 werden dann die in F i g. 1 mit 7 bezeichneten Heftnähte gelegt, durch die die durchlaufenden Stäbe in den Hülsen unverschieblich festgelegt werden. Es werden daher Verformungen durch Schweißspannungen in dem gesamten Bauelement vermieden.
  • Die F i g. 2 und 3 zeigen eine Ausführungsform des Knoteapunktes, die sich vor allem für Montage,-verbände eignet, bei denen die Fachwerkverstrebung in einzelne Diagonalstäbe zerlegt erst auf der Baustelle zusammengefügt und einmontiert wird. Zu diesem Zweck besitzen die Diagonalstäbe in nicht näher dargestellter Weise an ihren Enden Laschen, mit denen sie mit den parallel zueinander verlaufenden Bauteilen der Fachwerkkonstruktion verschraubt werden können. Nach der Montage der sich kreuzenden Stäbe 3 und 4 wird durch die Hülse 5 und den durchlaufenden Stab 3 ein Schraubenbolzen 8 hindurchgesteckt und auf diesen eine Mutter 9 aufgeschraubt. Mittels dieser Schraubenverbindung wird der durchlaufende Stab 3 in der Hülse 5 unverschieblich, aber lösbar festgelegt. Diese Fachwerkverstrebung weist gleichfalls einen druck- und zugfesten Anschluß zweier sich kreuzender dünnwandiger Rohre auf und erleichtert ebenso die Montage auf Grund der Beweglichkeit der Stäbe gegeneinander, d. h. der Beweglichkeit des durch die Hülse hindurchgesteckten durchlaufenden Stabes.
  • F i g. 4 zeigt eine Ausgestaltungsform der kreuzförmigen Fachwerkverstrebung, bei der die Stäbe nicht aus gewöhnlichen runden Rohren, sondern aus Vierkantrohren 10 bestehen, Auch hier ist die, Hülse 11 in ihrem lichten Querschnitt der Umrißform des durchlaufendeu Stabes im wesentlichen angepaßt. Selbstverständlich können die Stäbe auch einen anderen hohlen, geschlossenen Querschnitt aufweisen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1, Rautenfachwerk mit hohlen, im Querschnitt geschlossenen Fachwerkstäben, wobei im Kreuzungspunkt des Fachwerks die Teilstücke eines unterteilten Stabes mit einem durchlaufenden Stab verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilstücke des unterteilten Stabes (4) an einer Hülsr, (5) mit zug- und drucksteifem Querschnitt befestigt sind, die über den anderen, durchlaufenden Stab (3) gesteckt, in ihrem lichten Querschnitt der Umrißform dieses Stabes (3) im wesentlichen angepaßt und auf diesem Stab (3) gegen Verschieben gesichert ist.
  2. 2. Rautenfachwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durchlaufende Stab (3) in der Hülse (5) mittels eines durch Hülse und Stab hindurchgesteckten, an sich bekannten Verbindungsmittels, vorzugsweise mittels eines Schraubenbolzens (8, 9), lösbar gegen Verschieben in seiner Längsrichtung gesichert ist.
DEH55834A 1965-04-22 1965-04-22 Rautenfachwerk Pending DE1261300B (de)

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DEH55834A DE1261300B (de) 1965-04-22 1965-04-22 Rautenfachwerk

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DEH55834A DE1261300B (de) 1965-04-22 1965-04-22 Rautenfachwerk

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ID=7159160

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DEH55834A Pending DE1261300B (de) 1965-04-22 1965-04-22 Rautenfachwerk

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DE (1) DE1261300B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT400600B (de) * 1991-10-25 1996-01-25 Waagner Biro Ag Knotenelement für stahlfachwerke
US20220259017A1 (en) * 2019-07-04 2022-08-18 Kobelco Construction Machinery Co., Ltd. Lattice structure and work machine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT400600B (de) * 1991-10-25 1996-01-25 Waagner Biro Ag Knotenelement für stahlfachwerke
US20220259017A1 (en) * 2019-07-04 2022-08-18 Kobelco Construction Machinery Co., Ltd. Lattice structure and work machine
US12195308B2 (en) * 2019-07-04 2025-01-14 Kobelco Construction Machinery Co., Ltd. Lattice structure and work machine

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