DE1608527B1 - Untertageausbau - Google Patents
UntertageausbauInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/04—Lining with building materials
- E21D11/10—Lining with building materials with concrete cast in situ; Shuttering also lost shutterings, e.g. made of blocks, of metal plates or other equipment adapted therefor
- E21D11/107—Reinforcing elements therefor; Holders for the reinforcing elements
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
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- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/18—Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf einen Ring-, ■ durch das Gerüst besser in ihrer Lage gehalten und
Bogen-, Segment- oder Polygonausbau aus eisen- planmäßig genauer verlegt werden können. Auch
bewehrtem Beton, für Streckenausbau, Tunnel- und die Zeit des Fertigstellens des Bewehrungsgerippes
sonstige Untertagebauwerke, mit miteinander ver- ist verkürzt. Wird das Ausbaugitterwerk mit einschweißten
Gurt- und Verbindungselementen als 5 betoniert, so nimmt es die auftretenden Zug-Bewehrung.
Spannungen im Beton voll auf. Auch kann das
Gitterträger sind in gerader und gebogener Form, Gitterwerk dabei gleichzeitig als Schalungsträger bez.
B. zum Bau von Hallen, bekannt. Im Untertage- nutzt werden, indem die Schalungsplatten, die
bau sind sie zur Aufnahme der Schalung bei Beton- Schalungsbretter oder die Schalungshaut mit Bearbeiten
ebenfalls bekanntgeworden. Dabei wurde io festigungsbügeln, -haken od. dgl. an dem Schalungsüblicherweise
nach dem Ausbruch ein Vor- oder träger befestigt werden.
Hilfsausbau zum Schütze der Untertagearbeiter vor Auch die Herstellung des Gitterwerkes des Aus-Steinfall
eingesetzt. Daraufhin wurde ein Beweh- baus ist wesentlich vereinfacht. Es fällt jegliches
mngsstützgerüst eingefahren, das die Bewehrung für Flechten fort. Gefertigt werden lediglich gleich
einen Eisenbetonausbau und die Neuschalung zu 15 große, offene Vielecke aus Stäben. Diese können
tragen hatte. Beim Einbringen des Betons wurde serienmäßig maschinell hergestellt werden. Es entdann
der Hilfsausbau entfernt oder auch als ver- fällt für den Benutzer jegliche Biegearbeit, dadurch
lorener Ausbau im Ausbruch belassen. Dann wurde auch jegliche Biegevorrichtung. Da die Vielecke verdas
Bewehrungsstützgerüst entweder weiter zum Ort hälinismäßig kleine Teile darstellen, ist auch ihr
hydraulisch vorgepreßt oder abgebaut und wieder 20 Transport einfach.
neu aufgebaut. Dieses bekannte Vorziehen ergab Zur Erfüllung der gestellten Aufgabe kennzwei
wesentliche Nachteile: Der immer wieder- zeichnet sich der erfindungsgemäße Ausbau dadurch,
kehrende Abbau des Gerüstes und der Abbau des daß die Verbindungselemente einzelne, gleichartige,
Hilfsausbaus stellen Zeitverluste dar oder, bei Be- zu Vielecken gebogene, mit einer Trennfuge verlassen
des Hilfsausbaus in dem Ausbruch, erfordert 35 sehene Bügel sind, die zickzackförmig aneinanderdieser
einen entsprechend größeren Querschnitt. Be- gesetzt und unter Schließung der Trennfuge mit den
kannt sind ferner Ausbausegmente und Gruben- Gurtstäben verschweißt sind.
stempel aus Eisenbeton, die in bekannter Weise über Die dreieck- oder vieleckbildenden Verbindungs-Tage
hergestellt und als fertige Teile unter Tage bügel sind offen, und ihre Trennfuge befindet sich
transportiert werden. Es ist weiter ein Ausbau be- 30 an einer Ecke ihrer vieleckigen Form. Sie werden
kannt, ohne daß er praktische Anwendung gefunden nur jeweils an der Außenseite ihrer Anlage an den
hat, bei dem ein Holzausbau einbetoniert werden Gurtstäben verschweißt, wobei auch gleichzeitig die
sollte, um dem Ausbau angeblich eine Nachgiebig- Fuge mit zugeschweißt wird. Da die Verbindungskeit
zu verleihen. Dieses Einbetonieren kann infolge bügel alle gleiche Größe aufweisen, ergibt sich bei
der Dicke der Schichten nicht ohne Verschalung er- 35 gleichmäßigem Aufschweißen dieser Bügel ein Segfolgen,
der Holzausbau kann auch nicht als vor- ment, dessen Gurtstäbe parallel verlaufen; ereilender
Ausbau zum Schütze der Untertagearbeiter findungsgemäß werden jedoch auch Segmente erangesehen
werden, da er kaum Druck aufnehmen stellt, deren Ober- und Untergurtstäbe den statischen
kann; zudem erfolgt bei Einsatz eines solchen Aus- oder räumlichen Gegebenheiten angepaßt sind. Dabaus
in warmen und trockenen Bauen unter Tage 40 durch können Gitterträger entstehen, die an einem
ein Schrumpfen des Holzes, so daß dann die in dem oder an beiden Enden, z. B. auf der Sohle, einen
Holzrahmen gebildeten Betonplatten mit allseitigem kleineren oder größeren Gurtabstand aufweisen oder
Spiel an den Bewehrungen aufgespießt sind oder, bei bei denen ein kleinerer oder größerer Gurtabstand
Einsatz in feuchten Bauen unter Tage, das Holz in der Mitte des Bogens, z. B. an der Firste, auftritt,
quillt und einen Druck erzeugt, der zur Zerstörung 45 Entfernen sich die Gurtstäbe in der Firste vondes
Ausbaus führt. Dieser Ausbau ist demnach für einander, so werden sich die Verbindungsbügel
alle Verhältnisse unter Tage ungeeignet. steiler zueinander stellen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die In den Ausführungsbeispielen sind einmal par-
vorgenannten Nachteile und Schwierigkeiten zu be- allele Gurtstäbe, im anderen Falle zur Firste zu zu-
heben. Anstatt wie bisher für die Abstützung eines 50 nehmend sich voneinander entfernende oder sich
Untertage-Hohlraumes nacheinander die verschie- nähernde Gurtstäbe verwandt. Dabei können ein in-
densten Rüstungen einzusetzen und wieder aus- nerer oder unterer stärkerer Gurtstab mit zwei bzw.
zubauen, soll eine einzige Abstützung gleichzeitig drei äußeren oder oberen schwächeren Gurtstäben
erst als erste Abstützung, dann als Bewehrungs- kombiniert werden, die mit gleich großen, ein
stützgerüst und dann (miteinbetoniert) als Be- 55 offenes Dreieck bildenden Verbindungsbügeln, die
wehrung selbst dienen. Als erste Abstützung stellt zickzackförmig aneinandergereiht sind, durch Schwei-
das eingebrachte Gitterwerk einen alle bergmännische ßen verbunden sind. Bei den drei Obergurten ist die
Bedingungen erfüllenden Ausbau dar, der nicht sie umschließende Dreieckseite mittig mit einer Ein-
wieder ausgebaut wird, demzufolge von der Ausbau- buchtung nach innen versehen, in die der mittlere
kolonne achtsamer aufgestellt wird als ein Hilfs- 60 Gurtstab zu liegen kommt, so daß dieser von innen
ausbau, von dem bekannt ist, daß er kurz darauf umfaßt ist. Auch bei mehr als drei Gurtstäben kann
wieder ausgebaut wird. Damit ist gleichzeitig eine eine ähnliche Verbindung durchgeführt werden,
erhöhte Sicherheit für die unter Tage Tätigen ge- Die Verbindung der einzelnen Segmente erfolgt
geben. durch Verschlüsse. Diese werden durch Anordnung
Als Bewehrungsgerüst bietet dieser Ausbau, ins- 65 von ineinanderpassenden Kupplungsteilen an den zu
besondere bei der Abstützung größerer Hohlräume verbindenden Enden gebildet. Diese Kupplungsteile
unter Tage, wesentliche Erleichterungen bei der An- werden durch Federn, Keile, Exzenter und der-
ordnung der zu betonierenden Bewehrungseisen, die gleichen Verbindungsmittel zusammengehalten. Die
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Teile können gewalzt, gepreßt, gegossen oder ge- Ähnliche Platten werden auch eingesetzt, um
schmiedet sein. So werden als Beispiel die zwei oder Gitterträgersegmente mit Gl-Profil- oder ähnlich
drei Obergurtstäbe mit ihren Enden mit je einem profilierten Segmenten zu verbinden. Nach dem Aus-Winkeleisen
verbunden, das an einem Ende mit dem gleichen der Höhe wird durch Verbindungsmittel,
Rücken zum anschließenden Segment zeigt, während 5 wie Schrauben, Keile, Exzenter u. ä., ein biegesteifer
das Winkeleisen am anderen Ende mit der Winkel- Übergang zwischen Gitterträgern und Gl-Profilen
öffnung zum anschließenden zeigt. Beim Verbinden erzielt.
der Segmente legt sich das eine Winkeleisen in das Insbesondere als Bewehrungsstützgerüst und als
andere hinein. Das mit der WinkelöfEnung nach einzubetonierende Bewehrung erfolgt ein allseitiges
außen zeigende Winkeleisen trägt außerdem beider- io genaues Einstellen durch über den Umfang verteilte
seits einen seitlichen Anschlag für das einzulegende Spindeln, die sich gegen den allseitigen Stoß ab-Winkeleisen.
Damit ist der Anschluß sowohl in der stützen. Ist der Stoß z. B. bereits vorbetoniert oder
Höhe als auch gegen seitliche Verschiebung fest- mit einer Isolierschicht versehen, so wird zum Schutz
gelegt. Am inneren Gurtstab wird an seinem einen dieser Schicht der Spindelkopf mit einer Gummi-Ende
ein Stück Rohr aufgeschweißt, das aufgedornt 15 oder Kunststoffkappe überzogen,
ist. In diese trichterförmige Öffnung wird der Gegen- Die Einstellspindel besteht z. B. aus einem U-förstab eingeführt. Von der Mitte der Winkeleisen, wo migen Blech, das an zwei Obergurtstäbe anes befestigt ist, geht je ein Flach- oder Winkeleisen geschweißt ist und in seinem Innenraum eine anleicht geneigt und beide auseinanderstrebend zum geschweißte Mutter aufweist. Ein passender Schrauinneren Gurtstab, an welchem es angeschweißt wird. 20 benbolzen als Spindelschaft mit Kopfplatte und, Über diese beiden gegeneinandergelegten Eisen wird wenn notwendig, mit Kunststoffkappe kann nach Beeine Federklemme geschoben und angeschlagen, so darf bis zur Anlage am Beton vorgeschraubt werden, daß die Segmente gegeneinandergezogen werden. Dabei kann der Spindelschaft auch nur auf eine Teil-Zum Einsetzen der Klemme weisen die beiden länge mit Gewinde versehen sein.
Eisen etwa an der Stelle ihres geringsten Abstandes 25 Von Gerüst zu Gerüst sind Abstandhalter eineine Aussparung auf. gesetzt.
ist. In diese trichterförmige Öffnung wird der Gegen- Die Einstellspindel besteht z. B. aus einem U-förstab eingeführt. Von der Mitte der Winkeleisen, wo migen Blech, das an zwei Obergurtstäbe anes befestigt ist, geht je ein Flach- oder Winkeleisen geschweißt ist und in seinem Innenraum eine anleicht geneigt und beide auseinanderstrebend zum geschweißte Mutter aufweist. Ein passender Schrauinneren Gurtstab, an welchem es angeschweißt wird. 20 benbolzen als Spindelschaft mit Kopfplatte und, Über diese beiden gegeneinandergelegten Eisen wird wenn notwendig, mit Kunststoffkappe kann nach Beeine Federklemme geschoben und angeschlagen, so darf bis zur Anlage am Beton vorgeschraubt werden, daß die Segmente gegeneinandergezogen werden. Dabei kann der Spindelschaft auch nur auf eine Teil-Zum Einsetzen der Klemme weisen die beiden länge mit Gewinde versehen sein.
Eisen etwa an der Stelle ihres geringsten Abstandes 25 Von Gerüst zu Gerüst sind Abstandhalter eineine Aussparung auf. gesetzt.
In einer anderen Ausführungsform der Ver- Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausbindung
der Segmente ist an einem Segmentende führungsformen beschränkt, so könnten, z. B. auch
eine Platte mit Schlitz angeschweißt, während am in besonderen Fällen, einmal die Verbindungsbügel
Gegenende eine ebensolche Platte mit einem halb- 30 mit solchen anderer Größenordnung gemeinsam einrunden
Bügel befestigt ist. Beim Verbinden dringt gesetzt werden; z. B. könnten kürzere Zwischenstäbe
der Bügel in den Schütz und nimmt einen Querkeil eingeschoben werden; auch könnten bei vieleckigen
auf, der das feste Aufeinandersitzen der Segmente Verbindungsbügeln diese die Gurtstäbe abwechselnd
sichert. außen und innen umfassen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, an den 35 Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind
Enden der Gitterträger gelochte Platten anzu- in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigt
schweißen, deren Verbindung durch Schrauben er- Fig. 1 eine Vorderansicht eines Bewehrungsstützfolgt.
Letztere werden derart gewählt, daß sie min- gerüstbogens mit parallel angeordneten Gurtstäben,
destens die gleiche Zugkraft übernehmen, wie sie die F i g. 2 eine Vorderansicht eines Bewehrungsstütz-Gurtstäbe
aufweisen. Auch können z. B. die Enden 40 gerüstbogens, bei dem sich die Gurtstäbe zur Firste
der Gurtstäbe mit Gewinde versehen werden und hin voneinander entfernen,
mittels Muttern an einer gemeinsamen Platte ver- F i g. 3 eine Vorderansicht eines Bewehrungsstützbunden
werden, die wiederum an einem Trägerende gerüstbogens, bei dem sich die Gurtstäbe zu den
angeschweißt sein kann oder an beiden Trägerenden Fußpunkten hin voneinander entfernen,
angeschraubt wird. Alle Verschlüsse können sowohl 45 Fig. 4 eine Vorderansicht eines Bewehrungsstützals zugfeste Verbindung ausgearbeitet werden oder gerüstes in Portalform,
angeschraubt wird. Alle Verschlüsse können sowohl 45 Fig. 4 eine Vorderansicht eines Bewehrungsstützals zugfeste Verbindung ausgearbeitet werden oder gerüstes in Portalform,
nur als Zusammenbau- und Fixierungsverbindung, F i g. 5 eine Vorderansicht eines Bewehrungsstütz-
die ein leichteres Montieren gerade bei großen gerüstes in Ringform,
Querschnitten ermöglicht. Fig. 6 bis 9 Querschnitte durch Bewehrungsstütz-
Am Fußende wird eine Fußplatte angebracht, die 50 gerüstträger in Dreieck-, Viereck- und Sechseckform,
mit den unteren Enden der Gurtstäbe verschweißt Fig. 10a eine Vorderansicht eines Fußpunktes
ist, wobei diese sowohl in gleichbleibendem Abstand eines Bewehrungsstützgerüstes,
als auch zusammen- oder auseinandergezogen be- Fig. 10b eine Seitenansicht entsprechend Fig. 10 a, festigt sind. Als einfache Platte dient sie der guten Fig. 11a eine Vorderansicht eines Verbindungs-Auflage des Trägers. Diese Platte kann jedoch auch 55 punktes zweier Segmente,
als auch zusammen- oder auseinandergezogen be- Fig. 10b eine Seitenansicht entsprechend Fig. 10 a, festigt sind. Als einfache Platte dient sie der guten Fig. 11a eine Vorderansicht eines Verbindungs-Auflage des Trägers. Diese Platte kann jedoch auch 55 punktes zweier Segmente,
mit einer zweiten, hier als Spindelplatte oder Fig. lib einen Querschnitt durch den Gerüst-Spindelfuß
bezeichneten Platte kombiniert werden, träger mit Blick auf die Rückseite einer Verbindungsum
die Gitterträger in ihrer Höhe verstellen zu platte gemäß Fig. 11a,
können und z. B. unterschiedlich gesetzte Baue in F i g. 12 eine Vorderansicht einer anderen Aus-
ihrer Höhe einander anzugleichen. Zum Beispiel 60 führungsform eines Verbindungspunktes,
wird in zwei Bohrungen der Spindelplatte je ein Fig. 13 eine Vorderansicht der Verbindung des
kopfloser Gewindebolzen eingeschweißt, auf die je oder der inneren Gurte der Bewehrungsträger,
eine Gewindemutter bis zur Platte eingeschraubt F i g. 14 eine Vorderansicht eines Abschnittes eines
wird. Die Bolzen der Spindelplatte werden dann in Bewehrungsstützgerüstes mit daran befestigten Scha-
zwei größeren Bohrungen der Fußplatte von unten 65 lungsplatten,
eingeschoben, so daß die Fußplatte auf den Ge- F i g. 15 eine Vorderansicht eines Abschnittes eines
windemuttern ruht und durch diese angehoben Bewehrungsstützgerüstes mit Auflagern für Betonwerden kann. stähle,
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Fig. 16 eine Vorderansicht eines Abschnittes eines sehen, in welches der Gegenstoß leicht eingefädelt
Bewehrungsstützgerüstes mit darauf angebrachten und sicher festgelegt werden kann. Ferner ist etwa
Spindeln zum genauen Festlegen seiner Lage, mittig an den Winkeleisen 8 und 9 je ein weiteres
Fig. 17 eine Seitenansicht eines Abstandhalters, Winkeleisen 12 oder Flacheisen angeschweißt, das mit
der zwischen den einzelnen Ausbauten eingesetzt 5 seinem anderen Ende an den inneren Gurtstab 1 anwird,
geschweißt ist, derart, daß dieses letztgenannte Ende
F i g. 18 eine Seitenansicht einer Verbindungs- etwas vom Stoß zurücktritt. Beim Zusammenbau
stelle des Gitterträgers mit Vollprofilträgern. werden dann diese Eisen 12 etwas schräg stehen,
In den Figuren bezeichnet 1 einen unteren Gurt- und zwar werden sie von den äußeren Gurtstäben 2,
stab, 2 und 2' zwei obere, gegebenenfalls schwächere io 2', 2" zu dem inneren Gurtstab 1 hin etwas ausein-
Gurtstäbe. Diese Gurtstäbe werden mit den Verbin- einanderlaufen. Dies bezweckt, über beide Eisen 12
dungsbügeln 3 zu Dreieckgitterträgern vereinigt, in- eine Federklammer 14 zu schieben und anzuschlagen,
dem die Verbindungsbügel, die um die Gurtstäbe her- so daß die beiden Segmente fest zusammengezogen
umgreifen, lediglich außen über ihre Anlage an den werden.
Stäben verschweißt werden. Die Verbindungsbügel 15 Damit die Federklemme 14 leicht einzusetzen ist,
sind offene Drahtdreiecke, deren Schlitz 4 derart an sind an den Flach- oder Winkeleisen 12 in ihren zu-
einer Ecke des Dreiecks innerhalb der Anlage an einander nächstgelegenen Teilen Ausschnitte 15 aus-
einem Gurtstab angeordnet ist, daß er mit dem An- gespart, die ein Überstreifen der Klemme 14 ermög-
schweißen an dem Gurtstab auch gleichzeitig zu- liehen.
geschweißt wird. In den Ausführungsformen nach 20 Eine andere Ausführungsform der Verbindung der
den F i g. 1 bis 5 laufen die Gurtstäbe parallel, und Segmente zeigen die Fi g. 11 a und 11b. An das Ende
die Verbindungsbügel 3, die alle die gleiche Größe der Gurte ist eine Platte 16 angeschweißt, in welcher
besitzen, reihen sich in gleichmäßiger Folge Bügel ein Langloch eingebracht, ist. Das Gegenende des
an Bügel über den gesamten Gerüstbogen. In der Segmentes trägt ebenfalls eine Platte, auf der ein
Ausführungsfonn nach Fig. 7 liegen in der äußeren 25 Bügel 18 befestigt ist, der beim Zusammenbau das
Dreiecksebene drei Gurtstäbe 2, 2' und 2". Alle Langloch durchquert und mittels eines in ihn ein-
Gurtstäbe sind durch die Verbindungsbügel 5 verbun- geschlagenen Querkeiles 17 die Segmente gegenein-
den. Letztere weisen in der. äußeren Dreiecksebene anderzieht. Zur Verstärkung können auch noch
eine Einbiegung 6 auf, in welcher ein dritter Gurtstab Schrauben 19 die Platten zusammenhalten,
aufgenommen wird. In der äußeren Dreiecksebene 30 In der Fußplatte 7, auf welcher die Gurtstäbe be-
werden daher die zwei Eckgurtstäbe von dem Ver- festigt sind, befinden sich zwei Bohrungen, deren
bindungsbügel außen umfaßt, während der mittlere Durchmesser es ermöglicht, daß zwei auf einer wei-
Gurtstab von innen umfaßt wird. Auf der Sohle endi- teren Platte 20 aufgeschweißte kopflose Bolzen 21
gen die Gurtstäbe auf einer Fußplatte 7. Sie können sie durchdringen. Zwischen beiden Platten 7 und 20
auf dieser Fußplatte auch näher zusammengezogen 35 tragen die Bolzen 21 je eine Mutter 22, die es ermög-
werden. liehen, den Stützbogen um die Länge der Bolzen 21
In den Ausführungsformen nach den F i g. 2 und 4 anzuheben, so daß seine Höhe genau eingestellt werist
der innere Gurtstab gegenüber den äußeren Gurt- den kann. Die genaue seitliche Einstellung der Bögen
stäben zur Firste hin mit zunehmendem Abstand an- wird von Spindeln gesichert, die über den Umfang
geordnet. Da auch hier die Größe der Verbindungs- 40 verteilt sind. Zwischen je zwei äußere Gurtstäbe,
bügel gleichbleibt, wird deren Verlauf zu den Gurt- z. B. 2 und 2', wird ein U-förmig gebogener gelochter
stäben zur Firste hin steiler, sie rücken näher zu- Blechstreifen 23 befestigt. In seinem Grunde wird
sammen. Es ist jedoch auch eine Ausführungsfonn eine Mutter 24 festgelegt, durch die ein Schraubmöglich,
bei der die Gurtstäbe nach den Fußpunk- bolzen 25 eingeschraubt wird, der gegen den Stoß zu
ten hin auseinandergehen (Fig. 3). 45 eine Platte 26 trägt. Diese Platte ist z. B. mit einer
Wie beispielsweise die F i g. 8 und 9 wiedergeben, Schutzkappe 27 aus Kunststoff oder anderem elasti-
können auch z. B. vier oder sechs Gurtstäbe mit schem Werkstoff bedeckt. Das Gewinde des Schraub-
Bügeln 10 bzw. 13 vereinigt werden; auch hierbei bolzens kann sich über die gesamte Länge oder über
werden die Schweißstellen außen an den Gurtstäben nur eine Teillänge erstrecken.
angesetzt und der Schlitz 4 im Bügel gleichzeitig mit 50 In Strecken- oder Tunneilängsrichtung sind die
zugeschweißt. . Ausbaubögen wie auch die Bewehrungsstützgerüst-
Die einzelnen Stützbögen sind in Segmente unter- bogen durch Abstandhalter 28 auf genauen Abstand
teilt, um den Transport leichter bewerkstelligen zu festgelegt. Beim Einbetonieren können auch die Gekönnen.
Die Stöße der Segmente sind mit Verbin- rüstbogen mit einbetoniert werden und können, wenn
dungsmitteln ausgestattet, die eine genaue, feste und 55 sie mit den Bewehrungseisen fest verbunden sind, bei
sichere Verbindung gewährleisten. Zu diesem Zweck der Berechnung zu den tragenden Stäben mit einsind
an den äußeren Gurtstäben quer zum Bogen gerechnet werden.
z. B. ein Winkeleisen 8, das mit der Spitze zum anzu- Sind die Gitterträger gleichzeitig Schalungsträger,
schließenden Segment zeigt, angeschweißt. Das an- so werden z. B. die Schalungsplatten 29 mittels Bezuschließende
Segment weist an gleicher Stelle ein 60 festigungsbügeln 30 an den inneren Gurtstab 1 an-Winkeleisen
9 auf, das jedoch mit seiner Winkel- geschraubt. Soll der Gitterträger nur als Bewehöffnung
zum erstgenannten Segment zeigt. Dieses rungsstützgerüst dienen, werden z. B. an den äuße-Winkeleisen
9 nimmt beim Zusammenbau das Winkel- ren Gurtstäben 2, 2' die Auflager 31 für die Beweheisen8
in sich auf. Um eine seitliche Führung zu rungsstäbe befestigt.
sichern, hat das aufnehmende Winkeleisen 9 seitliche 65 Ein Übergang von einer Profilform auf die andere,
Lappen, zwischen denen das aufgenommene Winkel- z. B. vom Gitterträger auf ein I-Pronl 32, wie es die
eisen 8 festliegt. Der innere Gurtstab 1 ist an einem Fig. 18 zeigt, ist ebenfalls möglich. An den zu ver-
Stoß mit einem Stück aufgedornten Rohr 11 ver- einigenden Enden der beiden Träger wird je eine
Endplatte 33 angeschweißt und beide Endplatten dann mittels Schrauben vereinigt.
Claims (15)
1. Ring-, Bogen-, Segment- oder Polygonausbau aus eisenbewehrtem Beton, für Streckenausbau,
Tunnel- und sonstige Untertagebauwerke, mit miteinander verschweißten Gurt- und Verbindungselementen
als Bewehrung, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente einzelne, gleichartige, zu Vielecken gebogene, mit
einer Trennfuge (4) versehene Bügel (3, 5,10,13) sind, die zickzackförmig aneinandergesetzt und
unter Schließung der Trennfuge mit den Gurtstäben (1, 2, 2', 2") verschweißt sind.
2. Ausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfuge (4) der Verbindungsbügel (3, 5, 10, 13) an einer Ecke innerhalb ihrer
Anlage an einem Gurtstab angeordnet ist.
3. Ausbau nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von
drei oberen Gurtstäben (2, 2', 2") der mittlere Gurtstab (2") von einer Einbiegung (6) der äußeren
Dreieckseite des Verbindungsbügels innen umfaßt ist.
4. Ausbau nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verbindenden
Enden der Gitterträgersegmente mit ineinanderpassenden und fest zu verbindenden Kupplungsteilen
versehen sind.
5. Ausbau nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der
oberen Gurtstäbe je ein die Stäbe (2, 2', 2") verbindendes Winkeleisen (8, 9) angeschweißt ist,
das an einem Ende mit dem Rücken, am anderen Ende mit der Winkelöffnung zum anschließenden
Segment zeigt, und an das winkeloffene Winkeleisen (9) beiderseits ein seitlicher Lappen als Anschlag
angebracht ist.
6. Ausbau nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den die
äußeren Gurtstäbe verbindenden Winkeleisen (8, 9) und dem inneren Gurtstab (1) je ein Flach-
oder Winkeleisen (12) leicht geneigt eingeschweißt ist, derart, daß beide Eisen zum inneren Gurtstab
(1) auseinanderstreben.
7. Ausbau nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Ende des
inneren Gurtstabes (1) ein Stück Rohr (11) befestigt ist, daß zur Aufnahme des Gegenstandes
aufgedornt ist.
8. Ausbau nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß über die beiden Flachoder
Winkeleisen (12), die die Innengurte mit dem Außengurt verbinden, eine Federklemme
(14) aufgeschoben ist, derart, daß bei ihrem Anschlagen die Segmente fest gegeneinandergezogen
werden.
9. Ausbau nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden die Gurte verbindenden
Flach- oder Winkeleisen (12) etwa an der Stelle ihres geringsten Abstandes eine Aussparung
(15) zum Einführen der Federklemme (14) angeordnet ist.
10. Ausbau nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende eines Segments
mit einer Platte (16) bewehrt ist, die einen Schlitz aufweist, und an dem Gegenende eine
ebensolche Platte mit einem in den Schlitz passenden Bügel (18) befestigt ist, wobei in letzteren
ein die Segmente gegeneinanderziehender Querkeil (17) einzusetzen ist.
11. Ausbau nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurtstäbe auf
einer gemeinsamen Fußplatte (7) parallel oder zusammengezogen befestigt, z. B. verschweißt sind.
12. Ausbau nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der Fußplatte (7)
zwei Bohrungen (19) angeordnet sind, durch die zwei kopflose Schraubenbolzen (21) hindurchgehen,
die auf einer zweiten Einstellplatte (20) angeschweißt sind und zwischen beiden Platten
(7, 20) je eine Mutter (22) tragen, auf denen die Fußplatte (7) aufgelegt ist.
13. Ausbau nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Umfang des
Gerüstes verteilt die genaue Lage des Gerüstes festlegende Spindeln befestigt sind, die aus einem
U-förmig gebogenen, an zwei äußeren Gurtstäben angeschweißten Blechen (23) mit an einer in diesen
festgehaltenen Mutter (24), durch die ein Schraubbolzen (25) ein- und ausschraubbar ist,
zusammengehalten sind.
14. Ausbau nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel mit einer Schutzkappe
(27) aus Kunststoff, Gummi oder ähnlichem elastischem Werkstoff versehen ist.
15. Ausbau nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß von Gerüst zu Gerüst
Abstandhalter (28) eingesetzt sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 009 521/121
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0054242 | 1964-10-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1608527B1 true DE1608527B1 (de) | 1970-05-21 |
Family
ID=7227032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19641608527D Pending DE1608527B1 (de) | 1964-10-13 | 1964-10-13 | Untertageausbau |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT258837B (de) |
| DE (1) | DE1608527B1 (de) |
Cited By (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0033820A3 (en) * | 1979-06-25 | 1981-08-26 | Pantex-Stahl Ag. | Tubbing, use of this tubbing and method of constructing it |
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