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DE1918475C - Vorrichtung zur Lecksuche bei Kühlkästen von Industrieöfen, insbesondere Hochdruck-H ochöfen - Google Patents

Vorrichtung zur Lecksuche bei Kühlkästen von Industrieöfen, insbesondere Hochdruck-H ochöfen

Info

Publication number
DE1918475C
DE1918475C DE1918475C DE 1918475 C DE1918475 C DE 1918475C DE 1918475 C DE1918475 C DE 1918475C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
cooling
boxes
way valve
downpipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Westerhoff, Heinz, Dipl.-Ing., 4330 Mülheim
Publication date

Links

Description

schlossen und die Armatur 16 der Wasserleitung 15 geöffnet, so daß Kaltwasser über die Leitungen 15, 2, 4 sowie die Schieber 5 in die Kühlkästen 6, 7, 8 gelangt und von dort über die Dreiwegeventile 10, die Leitungen 9 in die gemeinsame Steigleitung 11 in Richtung des Ausdampfgefäßes 1. Wenn die Steigleitung 11 einen Temperaturabfall aufweist, was z. B. durch Abtasten festgestellt werden kann, wird das Dreiwegeventil 12 von der Position α, wie sie links oben in der Zeichnung dargestellt ist, in die Position b verstellt, so daß das kalte Wasser über die Leitung 13 ins Freie abströmt. Wenn hier kaltes Wasser austritt, sind die Kühlkästen 6, 7, 8 mit Kaltwasser gefüllt.
Nunmehr wird das Dreiwegeventil 12 in die Position c gebracht, und sofort wird der Schieber 16 geschlossen. Der Druck, von z. D. 1 atü, im Ausdampfgefäß 1 drückt nunmehr über die Leitung 13 den in der Leitung 11 oberhalb des Dreiwegeventils 12 vorhandenen Wasserpfropfen weg, so daß anschließend Dampf ausströmt Jetzt wird das Dreiwegeventil 12 wieder in die Ausgangsposition α gebracht und nach einigen Sekunden das Dreiwegeventil 10 des Kühlkastens 6 von Position α auf b umgestellt. Tritt hier als erstes Wasser aus, so ist dies ein Beweis dafür, daß die ganze Zeile der Kühlkästen 6, 7, 8 keine Leckage hat. Wenn jedoch Dampf austritt, so ist zumindestens ein Kasten dieser Zeile defekt, so daß weitergesücht
ίο werden muß. Zu diesem Zweck wird das Dreiwegeventil 10 des Kastens 6 wieder in die Ausgangsposition a, und das Dreiwegeventil 10 des Kastens 7 von Position α auf b gestellt. Wenn als erstes Wasser austritt, so ist es ein Beweis dafür, daß nur der darüberliegende Kasten 6 leck ist. Tritt sofort Dampf aus, dann zeigt dies an, daß unterhalb des Dreiwegeventils 10 des Kastens 7 noch mindestens eine Leckage vorhanden ist, so daß in der vorbeschriebenen Weise weitergesucht werden muß.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

bildet, an den ein Prüfmanometer anzuschließen ist, Patentansprüche: um die Dichtigkeit einer Kühlkastengruppe feststel len zu können. Der Abzweig des Dreiwege-Ventils
1. Vorrichtung zur Lecksuche bei Kühlkasten dient lediglich zum Anschluß eines besonderen Prüfvon Industrieöfen, insbesondere Hochdruck- 5 manometers. Die vorerwähnten Nachteile, insbeson-
. Hochöfen, welche in senkrechten Zeilen überein- dere das Bestehen einer Verstopfungsgefahr bei Aufander angeordnet und über eine Falleitung sowie treten einer Leckage, bestehen auch für diese beeine Steigleitung in Parallel- oder Hintereinan- kannte Anordnung.
derschaltung mit einem Ausdampfgefäß verbun- . Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der
den sind, wobei an die Falleitung eine Kaltwas- io Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
serleitung angeschlossen ist und in die gemeinsa- zur Lecksuche bei Kühlkasten von Industrieöfen der
me Steigleitung oberhalb des obersten Kühlka- eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche unter
stens einer Zeile ein Dreiwegeventil eingesetzt ist, Vermeidung der vorerwähnten Nachteile in einfacher
dadurch gekennzeichnet, daß ein Ab- Weise ausgebildet ist und ein schnelles und sicheres
zweig des Dreiwegeventils (12) über eine Redu- 15 Aufsuchen einer Leckage ermöglicht,
zierung (14) in die Atmosphäre einmündet. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- daß ein Abzweig des Dreiwegeventils über eine Rekennzeichnet, daß in die Verbindungsleitungen duzierung in die Atmosphäre einmündet. Durch diese (9) der einzelnen Kühlkästen (6, 7,8) mit der Ausgestaltung steht nach dem Trennen des Teilsy-Steigleitung (11) je ein Dreiwegeventil (10) an- ao stems vom Ausdampfgefäß und bei nachstehend begeordnet ist. schriebener Bedienungsfolge der übliche Kaltwasser-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- druck im wesentlichen bis zur vorgenannten Reduziekennzeichnet, daß sich in der Falleitung (2), der rung an Dadurch liegt der Druck in den Kühlkasten Wasserleitung (15) sowie den Verbindungsleitun- stets über dem inneren Ofendruck, und bei einer gen (4) von der Falleitung (2) zu den einzelnen «5 eventuellen Leckage können keine festen Bestandteile Kühlkasten (6, 7, 8) Schieber (3, 5, 16) befinden. der Ofenfüllung in das System gelangen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in die Verbindungsleitungen der einzelnen Kühlkasten
mit der Steigleitung je ein Dreiwegeventil angeordnet,
30 so daß die einzelnen Kühlkasten nacheinander geprüft werden können.
In der Falleitung der Wasserleitung sowie den
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Leck- Verbindungsleitungen von der Falleitung zu den einsuche bei Kühlkasten von Industrieöfen, insbesonde- zelnen Kühlkasten befinden sich Schieber, so daß die re Hochdruck-Hochöfen, welche in senkrechten Zei- 35 Kühlkästen gruppenweise oder einzeln vom System len übereinander angeordnet und über eine Fallet- getrennt werden können.
tung sowie eine Steigleitung in Parallel- oder Hinter- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an
einanderschaltung mit einem Ausdampfgefäß ver- Hand der Zeichnung näher erläutert, welche schemabunden sind, wobei an die Falleitung eine Kaltwas- tisch die erfindungsgemäße Vorrichtung zeigt, wobei serleitung angeschlossen ist und in die gemeinsame 40 der Ofen selbst der Einfachheit halber nicht darge-Steigleitung oberhalb des obersten Kühlkastens einer stellt ist.
Zeile ein Dreiwegeventil eingesetzt ist. Mit 1 ist das Ausdampfgefäß bezeichnet, welches
Beim Betrieb von Hochöfen ergibt sich die Schwie- über die Falleitung 2, die Schieber 3, die Verbinrigkeit, bei Auftreten einer Leckage festzustellen, in dungsleitungen 4, in denen sich die Schieber 5 befinwelcher Zeile sich der Fehler befindet, und insbeson- 45 den, an die Kühlkästen 6,7,8 angeschlossen ist. Von dere welcher Kühlkasten defekt ist, damit dieser vom den Kühlkasten 6,7,8 gehen die Abströmleitungen 9 System getrennt werden kann. über die Dreiwegeventile 10 zur gemeinsamen Steig-
Zu diesem Zwecke ist bereits vorgeschlagen wor- leitung 11, welche in das Ausdampfgefäß einmünden, die Kühlkasten zu entspannen und über einen det, und zwar in einer derartigen Höhe, daß der Anschluß kaltes Wasser in die einzelnen Kühlkasten 5° Wasserspiegel im Ausdampfgefäß 1 unter der Ein-7.U geben. Diese bekannte Anordnung hat jedoch den mündung der Leitung 11 liegt,
wesentlichen Nachteil, daß feste Teile der Ofenfül- Die Kühlkästen 6, 7, 8 sind als in einer senkrech-
lung, wie Kalk und Koks, über eine eventuelle Lek- ten Zeile liegend bezeichnet. Es können wesentlich kagc durch den Kühlkasten in die Anschlußleitungen mehr derartige Kästen vorhanden sein, jedoch ist die gelangen und diese verstopfen können. 55 Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung
Weiterhin ist vorgeschlagen worden, Preßluft von am Beispiel dreier Kühlkasten erläutert,
höhcrem Druck, als der Druck im Ofen, in die Steig,- In die gemeinsame Steigleitung Il ist oberhalb des
leitung zu geben. Diese Methode hat jedoch zu- obersten Kühlkastens 6 einer Zeile das Dreiwegevennächst den Nachteil, daß ein zusätzliches Medium, til 12 eingesetzt, dessen einer Abzweig an die Leitung nämlich Preßluft, vorhanden sein muß, und ferner 60 13 angeschlossen ist, in der sich die Reduzierung 14 mit dem Anschluß der Preßluft ein beheiztes und mit befindet und welche mit der Atmosphäre in Verbin-Wasser gefülltes Teilsystem vollkommen geschlossen dung steht.
wird, was den sicherheitstechnischen Vorschriften Der Druck im Hochofen und im Ausdampfgefäß
widerspricht; es sei denn, man sieht in jedem Teilsy- beträgt z. B. 1 atü, während in den Kühlkäsen 6, 7, 8 stern zusätzlich ein Sicherheitsventil vor, was jedoch 65 je nach Höhenlage des Ausdampfgefäßes 1 ein Druck sehr aufwendig und störanfällig ist. von 1,5 bis 3,0 atü herrscht.
Bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art Das Aufsuchen einer Leckage geschieht wie folgt:
ist ein Absperrhahn als Spczial-Dreiweghahn ausge- Zunächst wird der Schieber 3 in der Falleitung 2 ge-

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