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DE1913874U - Einachsige mehrzwecklandmaschine, insbesondere einachsschlepper. - Google Patents

Einachsige mehrzwecklandmaschine, insbesondere einachsschlepper.

Info

Publication number
DE1913874U
DE1913874U DE1965C0012635 DEC0012635U DE1913874U DE 1913874 U DE1913874 U DE 1913874U DE 1965C0012635 DE1965C0012635 DE 1965C0012635 DE C0012635 U DEC0012635 U DE C0012635U DE 1913874 U DE1913874 U DE 1913874U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
machine according
gear box
wheel
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1965C0012635
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
COUAILLAC ET BLY
Original Assignee
COUAILLAC ET BLY
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by COUAILLAC ET BLY filed Critical COUAILLAC ET BLY
Publication of DE1913874U publication Critical patent/DE1913874U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D51/00Motor vehicles characterised by the driver not being seated
    • B62D51/004Motor vehicles characterised by the driver not being seated characterised by the transmission

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

cas E
Etablissements GOTJAILLkö et BiY
MehrzweGklandmascliine, insbesondere Einachsschlepper
Die Heuerung feetrifft Verbesserungen der als
Einachsschlepper und als Motorhacken benutzbaren Mehrzwecklandmaschinen.
In der nachstehenden Beschreibung sind unter
der Bezeichnung Einachsschlepper verhältnismässig leichte landmaschinen zu verstehen, welche einen Motor, im allgemeinen einen Benzinmotor oder einen Motor für Dieselöl, aufweisen, welcher an einer Achse mit zwei seitlichen Rädern angebracht ist. Das so ausgebildete Gerät ist mit ]?ührungsholmen versehen, welche seine lenkung durch den es begleitenden landwirtschaftlichen Arbeiter gestatten. Derartige Maschinen sind im allgemeinen zum
— ρ ~
Pflügen bestimmt, sie können aber natürlich auch zahlreiche andere Punktionen ausüben, z.B# den Antrieb einer Bodenfräse, das Ziehen einer ¥alze, einer Hacke, einer Egge usw..
Es sind ferner Motorhacken bekannt, bei welchen der Motor eine Messer tragende Querwelle antrabt.
Die Motorhacken sind im allgemeinen Maschinen, welche eine geringere Leistung als die Einachsschlepper haben, aber schneller als diese sind.
Die Motorhacken können auch umgebaut werden, insbesondere durch den Ersatz der die Messer tragenden Welle durch eine Tragachse. Man kann auf diese Weise Motorfräsen, Hackmaschinen, Buschhaekmasehinen, Motormäher, Schlepper für Anhänger usw. herstellen.
Es ist zwar bereits vorgesehlagen worden, Motorhacken in Einachsschlepper umzuwandeln, doch werden in diesem Pail keine befriedigenden Ergebnisse erzielt. Das Gewicht dieser Geräte ist nämlich im allgemeinen zu gering und ihre Fahrgeschwindigkeit zu hoch, so dass bei einer in einen Einachsschlepper umgewandelten Motorhacke die Triebräder die Neigung zeigen, am Boden zu rutschen, was eine schlechte Pflugarbeit ergibt.
Umgekehrt ist es bei der Umwandlung eines
Einachsschleppers in eine Motorhacke störend, dass die die Messer tragende Welle zu hoch liegt. Ferner verhindert die Breite des Motorgehäuses, die Messer in geringer gegenseitiger Entfernung anzubringen und erzeugt einen beträchtlichen Fahrwiderstand, da die Stirnfläche des Gehäuses die Neigung hat, Erde vor sich herzuschieben. -
Die Neuerung bezweckt, diesen Nachteilen abzuhelfen und eine Mehrzwecklandmaschine zu schaffen, welche sowohl
einen Einachsschlepper als auch eine Motorhacke bilden kann.
Die neuerungsgemässe Mehrzwecklandmaschine
mit einem Explosionsmotor, welcher von einem Gestell getragen wird und eine querliegende Antriebswelle über einen Getriebekasten antreibt, ist wesentlich dadurch gekennzeichnet, dass der Getriebekasten wenigstens drei verschiedene Übersetzungsverhältnisse aufweist, und dass die Ausgangswelle des Getriebekastens über ein Kegelrädergetriebe und eine in einem flachen Gehäuse angeordnete Kettenübertragung eine Antriebswelle antreibt, welche unter dem Getriebekasten an dem unteren Teil dieses flachen Gehäuses angeordnet ist.
Das die Kettenübertragung enthaltende flache
Gehäuse ist vorzugsweise in der Symmetrieebene der Maschine angeordnet, wobei das Kegelrädergetriebe unmittelbar in dem Getriebekasten angeordnet ist.
Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform
der Neuerung ist eines der Kegelräder des Kegelrädergetriebes parallel zu der Ebene der Kette angeordnet, was gestattet, den Motor und den Getriebekasten in die längssymmetrieebene der Maschine zu legen.
Bei einer bevorzugten Ausführung der Neuerung ist noch eine Anordnung der !"enkholme vorgesehen, bei welcher diese umgedreht werden können. Ferner weist der Getriebekasten einen Rückwärtsgang und eine Zapfstelle auf. Es kann daher eine Mähmaschine an die Zapfstelle des Getriebekastens angeschlossen werden, wobei die Triebräder durch den EÜckwärtsgang angetrieben werden.
Die Neuerung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
Fig. 1 ist eine teilweise axial geschnittene
Seitenansicht einer neuerungsgemässen, als Einachsschlepper ausgebildeten Maschine, wobei der Getriebekasten z.T. weggebroehen ist.
fig. 2 zeigt in gleicher Weise die als Motorhacke eingerichtete gleiche Maschine in der Betriebsstellung.
Mg. 3 ist eine Schnittansicht des für die
vorhergehende Maschine vorgesehenen Getriebekastens in grösserem Maßstab.
Pig. 4 ist eine längs der linie IV-IV der
Fig· 3 geschnittene Teilansieht des Getriebekastens und des sich an diesen anschliessenden Gehäuses.
Mg. 5 zeigt in einer sche&atisehen schaubildlichen Darstellung eine besondere Benutzung der Maschine.
Die in Pig. 1 beispielshalber dargestellte
neuerungsgemässe Mehrzweckmaschine weist einen Explosionsmotor 1 auf, welcher über einen Kupplungskästen 2 (mit Reibscheiben 20) ein Zahnrad 3 antreibt, welches von einer Welle 10 getragen wird und sich in dem Getriebekasten 4 befindet· Auf dem Deckel 5 desselbenlst ein drehbarer Halter 6 für eine schräge Stange 7 angeordnet. Der Halter 6 kann um eine lotrechte Achse A-A verdreht und in seiner Stellung durch einen Handgriff 11 verriegelt werden.
Die Stange 7 trägt an ihrem oberen Ende zwei
lenkholme 8, welche um eine Achse 9 schwenkbar sind, welche in ihrer Stellung durch einen Klemmhebel 11a verriegelt werden kann.
Der Deckel 5 trägt noch den Schalthebel 30
für den Getriebekasten 4. ETeuerungsgemäss enthält dieser drei Gänge, einen Rückwärtsgang und eine Zapfstelle. Bei der dargestellten Ausführung trs ibt das Zahnrad 3 über ein Zahnrad 13 eine Primärwelle 14 an, welche einen Satz von drei weiteren Zahnrä-
dem mit abnehmenden Durchmessern 15» 16, 17 trägt und in eine Zapfstelle 18 ausläuft*
Parallel zu der Welle 14 liegt in der Längssymmetrieebene der Maschine die geriefte Sekundärzelle 19, an welcher ein einfaches Schaltrad 21 und ein doppeltes Sehaltrad 23, 24 angebracht sind. Diese Schalträder können in der Längsrichtung durch Gabeln 22, 40 mittels des Hebels 30 über einen an sich bekannten und nicht dargestellten Betätigungsmechanismus verschoben werden.
Das Zahnrad 16 steht ferner mit einem Zahnrad 51 einer Hilfswelle 25 in Eingriff, welche die Eüekwärtsfahrt ermöglicht und ein zweites Zahnrad 52 trägt, mit welchem das Schaltrad 21 in Eingriff kommen kann.
Die Sekundärwelle 19, welche von einer Trennwand 26 getragen wird, trägt jenseits derselben ein Kegelrad 27, welches mit einem zweiten Kegelrad in Eingriff steht, welches :
durch einen Zahnkranz 2s gebildet wird, dessen Achse zu der des j vorhergehenden Kegelrades senkrecht liegt, und dessen Mittelebene ; daher parallel zu der durch die Wellen 14 und 19 definierten Symmetrieebene des Getriebekastens 4 liegt.
Der Zahnkranz 28 ist an einer teilweise gerief-
ten Querwelle 29 (i*ig. 4) befestigt, welche in Kugellagern 31» 32 gelagert ist, und an welcher ein Kettenrad 33 für eine doppelte Kette angebracht ist. Dieses Kettenrad treibt über eine doppelte Kette 34 ein zweites Kettenrad 35 an, welches in dem unteren Teil eines flachen Gehäuses 36 angeordnet ist, welches die Kette 34 schützt und unter dem Getriebekasten 4 in der Symmetrieebene desselben angeordnet ist. Das Kettenrad 35 ist an einer gerieften Hohlwelle 37 angebracht, welche in Kugellagern 38 gelagert ist und aus dem Gehäuse 36 vorspringt. j
fr S^
Die Antriebswelle 37 ist ferner mit allen
bekannten Einrichtungen versehen, welche gestatten, nach Belieben an ihr sowohl Tragräder beim Arbeiten als Einachsschlepper als auch Messer ο»dgl« für den Betrieb als Motorhacke anzubringen· Die Welle 37 kann z.B» gemäss einem an sich bekannten System auf jeder Seite in ein Sechskantendstüek 39 auslaufen, auf welches Sechskantmuffen 41 aufgeschoben werden, welche die Werkzeuge oder die Räder tragen, wobei die Anordnung durch eine nicht dargestellte zentrale Welle verstiftet wird, welche durch die zentrale Bohrung 42 der Welle 37 geht.
Die Wahl der Übersetzungsverhältnisse des Getriebekastens 4 hat bei der vorgesehenen Anwendung eine besondere Bedeutung, da sie die richtige Anpassung der Maschine an die verschiedenen vorgesehenen Benutzungen bestimmt.
Beispielshalber sind nachstehend einige Zahlenwerte angegeben, welche besonders günstige Ergebnisse für den Pail geliefert haben, dass der Motor 1 eine leistung von 3 bis 5, 5 GV hat und mit einer mittleren Drehzahl von 1500 und 3600 U/min arbeiten kann.
Bezugszeiehen des Zahnrads Zähnezahl
3 10
13 50
15 39
16 29
17 15 21 Schaltrad 45
23 ) 31 ) Schaltrad
24 ) 21
51 ) 30 ) Rückwärtsgang
52 ) 21
Bezugszeichen des Zahnrads Zahnezahl
27 Kegelrad 10
28 » 45
33 Kettenrad 12
35 22
Bei der obigen Ausbildung werden folgende Untersetzungsverhältnisse für den Getriebekasten erhalten:
- von der Motorwelle 10 bis zur Welle 14:
IG/50 = 1/5> so dass das Untersetzungsverhältnis I/5 für die Zapfstelle 18 beträgt.
- von der Welle 19 bis zur Endwelle 37:
(1O/45)x (12/22), d.h. etwa 1/8. Unter diesen Bedingungen erhält man für die gesamte Übertragung unter Ausschluss des Getriebekastens ein Untersetzungsverhältnis von: (IO/5O) χ (10/45) x (12/22) = 1/42,2 = 1/a.
Man erhält dann folgende Zahlen entsprechend dem gewählten Gang:
Im ersten Gang - Das Schaltrad 21 steht mit dem Zahnrad 17 in Eingriff. Das Untersetzungsverhältnis beträgt:
(1/A) χ (15/45) = 1/123,75.
Im zweiten Gang - Das Zahnrad 23 des anderen Schaltrades steht mit dem Zahnrad 16 in Eingriff» Das Untersetzungsverhältnis beträgt:
(1/A) x (29/31) = 1/44,1.
Im dritten Gang - Das Zahnrad 24 steht mit dem Zahnrad 15 in Eingriff. Das Untersetzungsverhältnis beträgt:
(1/A) x (39/21) = 1/22,21.
Im Rückwärtsgang - Das Schaltrad 21 steht mit dem Zahnrad 52 der Hilfswelle in Eingriff. Das Untersetzungsverhältnis beträgt:
(1/A) χ (29/30) χ (21/45) = 1/91,44* Wie man sieht, sind die Geschwindigkeitswerte
stark abgestuft. Ferner stellt man fest, dass das Untersetzungsverhältnis der durch die Kegelräder 27, 28 und die Kettenräder 35, 55 gebildeten Anordnung 1/41,,2 beträgt, d.h. es ist sehr gross. Dies ist einer der Gründe, aus welchen schliesslieh an der Welle 57 für die auszuführenden Arbeiten gut angepasste Drehzahlen verfügbar sind. Ferner sieht man, dass die verwendete Übertragung gestattet, den Motor 1 so anzuordnen, dass kein Treibriemen benutzt wird.
Mit der obigen Übertragung können unter Berücksichtigung der verschiedenen möglichen Drehzahlen des Motors folgende Zahlenwerte erhalten werden:
I - Theoretische fahrgeschwindigkeit in km/h
a) Räder von 6 χ 12 oder 5.00 χ 12 ( Rollumfang 1*695 m)
Motordrehzahl
in ü/min 1500 2000 2500 2800 5200 5600
1 » Gang
2» Gang
3. Gang
Rückwärtsgang 1 ,62
b) Räder von 5.00 χ 15 (Rollumfang: 1,935 m)
1,25 1 ,64 2,05 2,5 2,64 2 ,86
5,45 4 ,6 5,72 6,45 7,55 8 ,25
6,85 9 ,15 11,4 12,8 14,6 16 ,5
1 ,62 2 ,22 2,78 5,1 5,56 4
1. Gang 1,4 1,87 2 ,34 2,62 3 ,4 3,25
2. Gang 5,95 5,25 6 ,55 7,35 8 ,6 9,4
5. Gang 7,8 10,4 13 14,6 16 ,06 18,8
Rückwärtsgang 1,85 2,54 3 ,H 3,54 4 4,56
- 9 II - Drehzahl der Werkzeuge in ü/min
1ST •π
Hotordrehzahl
in U/min 1500 2000 2500 2800 3200 3600
1. Gang 12,1 16,15 20,2 22, 6 26 28,1
2· Gang 34 45,4 56,5 63, 5 72,5 81,5
3· Gang 67,5 90 112,5 126 144 162,5
Rückwärtsgang 16,4 21,9 27,4 30, 6 35 39,4
Drehzahl der Zapfstelle in U/min
300 400 500 560 640 720
Die so ausgebildete Maschine kann insbesondere
entsprechend dem gewählten Gang folgendermassen benutzt werden": 1» Gang: Benutzung als Einachsschlepper. Das Zahnrad 21 steht mit dem Zahnrad 17 in Eingriff (Übersetzungsverhältnis 15/45)· Ein Paar von mit luftreifen versehenen Rädern 44 wird an einer durch die hohle Welle 37 tretenden Radachse 45 angebracht, wobei die Antriebsbewegung durch die Sechskantmuffen 41 der Pig. 4 übertragen wird. Der Radabstand 44 kann nach Belieben entsprechend der länge der Radachse 45 gewählt werden.
Bei dieser Verwendungsart trägt eine Eonsole 46 des Gehäuses 36 einen schwenkbaren Arm 47, an welchen die Deichsel 48 des Pfluges mittels eines Gelenksystems 49 mit einstellbarer Schräglage angekuppelt ist, welches in an sich bekannter Weise einen Betätigungshebel 50 aufweist» Ton dem Pflug sind schematisch nur der Vorschneider 53 und die Pflugschar mit ihrem Streichblech 60 dargestellt, lerner ist an einem Ansatz 54 des flachen Gehäuses 36 eine entfernbare Stange 55 angebracht, welche
ein verschiebbares Gegengewicht 56 zum Gewichtsausgleich des Pfluges tragt*
Man ersieht aus der Tabelle Ia oder Ib, dass im ersten Gang die Fahrgeschwindigkeiten zwischen 1,2 und 3,2 km/h bei dem obigen Zahlenbeispiel liegen, was ein günstiger Bereich ist, da er genügend langsam ist.
Mit diesem Übersetzungsverhältnis kann die
Maschine auch zum Schleppen von geschleppten Werkzeugen benutzt werden, mit welchen folgende Oberflächenarbeiten ausgeführt werden können: Hacken, Jäten, Eggen, Häufeln, Walzen» Diese Werkzeuge werden an der Konsole 46 angebracht. Wenn insbesondere . eine kurze Radachse 45 benutzt wird, können beiderseits des Gehäuses 36 Zwillingsräder aus Stahl angebracht werden. Der Einachsschlepper kann dann sehr schmale Reihen von 25 cm an durchlaufen, so dass er die gleichen Dienste wie eine einrädrige Maschine leistet.
An der Zapfstelle 18 können auch mittels eines bekannten Übertragungssystems mit Winkeltrieb 71 (J1Ig* 5) drehbare fräswerkzeuge (Klauenfräse) angebracht werden, welche bis zu einer !liefe von 15 bis 22 cm arbeiten können. Man kann so unter Berücksichtigung der Eigenuntersetzung des Anbaus der Iräsen Drehzahlen der Klauen zwischen 110 und 264 U/min erhalten.
Die Fräshaken können auch durch Messerscheiben 72 einer Motorhacke ersetzt werden, wie in Pig. 5 angenommen. Diese Scheiben sind auf der gleichen Welle 73 angebracht. Man kann so Haüferbeiten mittels einer Drehbewegung mit einem mit zwei Triebrädern versehenen Gerät vornehmen.
Dank dieser Ausbildung kann die gleiche Arbeit wie mit einer üblichen Motorhacke ohne Triebräder vorgenommen
werden, jedoch mit erheblich grösserer Gleichmässigkeit, und zwar gerade wegen des Vorhandenseins dieser Rader.
2. Gang. Das Sehaltrad 23 steht mit dem Zahnrad 16 in Eingriff (Fig. 2). Dieses üntersetzungsverhaltnis ermöglicht das Arbeiten als Motorhacke. Hierfür nimmt die Radachse 45 nebeneinanderliegende oder durch Abstandsstücke auseinandergehaltene mit Messern 66 versehene Scheiben 65 auf. An dem Schwenkarm 47 kann ferner ein lotrechter Schneidstab 57 zur Einstellung der Eindringtiefe der Messer 66 in den Boden und in gewissen lallen zur Bremsung des Vorrückens des Geräts angebracht werden.
Bei diesem Übersetzungsverhältnis erhält man
eine langsame Motorhacke, bei welcher die Drehzahl der Messer zwischen 34 und 81,5 ü/min liegt. Das Vorrücken der Maschine wird durch das Gehäuse 36 infolge der geringen Breite desselben nicht behindert. Da ferner der Stab 57 in einer Flucht mit diesem Gehäuse liegt, kann der Boden trotzdem an der Stelle der betreffenden Reihe bearbeitet werden. Infolge seines genügenden Gewichts (z.B. 60 bis 70 kg) und seiner Stabilität hat das Gerät einen guten Wirkungsgrad, insbesondere in hartem Boden, bei welchem leichtere und schnellere Motorhacken eine Hüpfneigung zeigen.
Mit der gleichen Untersetzung kannjferner die
Maschine bei ihrer Verwendung als Einachsschlepper Schlepparbeiten in beliebigem Gelände mit zwischen 3,5 und 8,5 km/h liegenden Geschwindigkeiten ausführen.
Gang» Das Schaltrad 24 steht mit dem Zahnrad 15 in Eingriff. Dieser Gang kann für eine schnelle Motorhacke benutzt werden, wobei dann die Geschwindigkeit der Messer 66 zwischen 67,5 und 162,5 U/min liegt.
Bei Ausrüstung der Maschine mit Rädern und einer zusätzlichen Radachse können Schlepparbeiten auf der landstrasse mit zwischen 6 und 18 km/h liegenden Geschwindigkeiten vorgenommen werden.
Rückwärtsgang. Das Schaltrad 21 wird mit dem Zahnrad 52 der Hilfswelle 25 in Eingriff gebracht.
Man kann dann in an sieh bekannter Weise an
der Zapfstelle 18 eine Mähmaschine mit einem stirnseitigen Mähbalken mit hin und her gehender Bewegung anbringen. Die I>enkholme 8 werden dann umgedreht, wofür die Stange 7 nach Entriegelung des Halters 6 durch eine Drehung um 180° nach 7a gebracht wird ♦
Die Mähgeschwindigkeit kann zwischen 1,6 und
4,5 km/h gewählt werden, wie dies aus den Tabellen Ia, Ib_ hervorgeht, was ebenfalls ein günstiger Bereich ist.
Die neuerungsgemässe Maschine ist also für
alle Arbeiten geeignet und leistet als Einachsschlepper und als Motorhacke vergleichbare Dienste. Ihr Herstellung ist ferner wirtschaftlich, so dass man für den Preis eines Einachsschleppers zum Pflügen auch eine Motorhacke erhalten kann*
Die Neuerung kann natürlich abgewandelt werden. So können insbesondere die Ausbildung des Getriebekasten und die gewählten Übertragungsverhältnisse in weiten Grenzen verändert werden.

Claims (11)

  1. -i,-RA.010068*-e.1.65
    /J if
    Sehutzansprüche - f $
    1·) Gleichzeitig als Einachsschlepper und als Motorhacke "benutzbare Mehrzwecklandmasehine mit einem Explosionsmotor, welcher von einem Gestell getragen wird und über einen Getriebekasten eine querliegende Antriebswelle antreibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Getriebekasten (4) wenigstens drei verschiedene Übertragungsverhältnisse aufweist und die Ausgangswelle (19) des Getriebekastens (4) über ein Kegelrädergetriebe (271 28) und eine in einem flachen Gehäuse
    (36) angeordnete Kettenübertragung (34) einen unter dem Getriebekasten an dem unteren Teil des flachen Gehäuses (36) angeordnete Antriebswelle (37) antreibt.
  2. 2.) landmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Kettenübertragung (34) enthaltende flache Gehäuse (36) in der Längssymmetrieebene der Maschine angeordnet ist, wobei das Kegelrädergetriebe (27> 28) in dem Getriebekasten (4) untergebracht ist.
  3. 3·) Landmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eines (28) der Kegelräder parallel zu der Ebene der Übertragungskette (34) angeordnet ist.
  4. 4.) Landmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Untersetzungsverhältnis zwischen der Antriebswelle (37)und der Primärwelle (14) des Betriebekastens (4) etwa 1/5 beträgt,
  5. 5») Landmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Untersetzungsverhältnis der Kegelräder (27, 28) etwa 1/4,5 beträgt.
  6. 6.) Landmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge-
    4c
    kennzeichnet, dass das Untersetzungsverhältnis der Kettenübertragung (34) etwa i/,8 beträgt.
  7. 7.) landmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Untersetzungsverhältnis der Übertragung ohne den Getriebekasten (4) etwa I/40 beträgt·
  8. 8») Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie lenkholme (8) aufweist, welche um eine lotrechte Achse (9) um 180° gedreht werden können, und dass der Getriebekasten (4) einen Rückwärtsgang aufweist, derart, dass eine Mähmaschine an die Zapfstelle des Getriebekastens angesetzt werden kann, wobei dann die Triebräder durch den Rückwärtsgang angetrieben werden.
  9. 9·) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Räder (44) beiderseits des flachen Gehäuses (36) in unmittelbarer Hahe desselben angebracht sind, derart, dass ein Zwillingsradsatz entsteht, so dass die Maschine praktisch zu einer einrädrigen Maschine wird.
  10. 10.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Tragräder (44) aufweist, und dass Messer (72) an dem an der Zapfstelle angebrachten Präsmechanismus befestigt sind, derart, dass eine mit Triebrädern versehene Motorhacke entsteht.
  11. 11.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor, die Kupplung und der Getriebekasten in der Längssymmetrieebene der Maschine in einer Flucht liegen.
DE1965C0012635 1964-02-28 1965-01-08 Einachsige mehrzwecklandmaschine, insbesondere einachsschlepper. Expired DE1913874U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR965473A FR1403668A (fr) 1964-02-28 1964-02-28 Perfectionnements aux machines agricoles polyvalentes, notamment motoculteurs

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DE1913874U true DE1913874U (de) 1965-04-15

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965C0012635 Expired DE1913874U (de) 1964-02-28 1965-01-08 Einachsige mehrzwecklandmaschine, insbesondere einachsschlepper.

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FR (1) FR1403668A (de)

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JPS4717451Y1 (de) * 1968-03-14 1972-06-17
FR2281707A1 (fr) * 1974-08-12 1976-03-12 Staub Ste Tracteurs Motoculteu Dispositif de commande de motoculteur

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FR1403668A (fr) 1965-06-25

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