DE1912679A1 - Tragschiene fuer Transformatoren - Google Patents
Tragschiene fuer TransformatorenInfo
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Description
- Tragschiene für Transformatoren Um bei großen Transformatoren die Schenkel eines Kerns zusammenpressen und den Kern anheben zu können, benutzt man dicke Schienen aus leitendem oder nicht leitendem Material, die längs der Kernschenkel verlaufen und von den Wicklungen umgeben sind, Diese Schienen vermindern die in einem bestimmten Kerndurchmesser unterbringbare wirksame Eisenfläche des Schenl-els erheblich, bei Verwendung von Schienen aus leitendem Material werden zudem Zusatzverluste in dem massiven Material erzeugt. Bei großen Krafttransformatoren machen diese Zusatzverlust e einen erheblichen TeDl der gesamten Verluste aus0 Die Erfindung bezweckt, diese Zusatzverluste herabzusetzen.
- Die Erfindung geht von einer Tragschiene aus, die längs der Fernschenkel verlaufend innerhalb der Wicklung angeordnet ist.
- Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschiene lamelliert und aus Blechen wechselnder Breite aufgebaut ist.
- Mehrere Ausführungsbeispiele - der Erfindung sind im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben', in dieser zeigen Fig. 1 den Querschnitt eines Kernschenkels mit je einer Tragschiene nach der Erfindung auf jeder Seite des Schenkels, Fig. 2 und 3 zwei verschiedene Verbindungen einer Tragschiene mit den Preßplatten des Joches, Fig. 4 bzw. 5 in größerem Maßstab Einzelheiten der Fig. 2 und 3.
- Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Kernschenkel 1 mit zwei aus je vier Blechen zusammengesetzten Tragschienen 2. Der Kern nat einen durchgehenden Kanal 3 zur Aufnahme nicht gezeigter Bolzen, mit denen die Kernbleche und die Tragschienenbleche zusammengepreßt und so die Tragschienen am Schenkel sicher verankert werden. Bei kleinen und mittelgroßen Transformatoren wird anstelle der Preßbolzen oft Metallband um den Kern gewickelt, um die Kernbleche zusammenzupressen. In diesem Falle sind keine Kanäle 3 vorhanden.
- Fig. 2 und 3 sind Ansichten je eines Außenschenkels eines Transformatorkerns. Die Linien 4 markieren die Außenkontur des Schenkels, die Preßplatte des oberen Joches ist mit 5 bezeichnet und die des unteren mit U.
- Pig. 2 und 4 zeigen eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Tragschiene mit einem oberen Tragbalken 7 und einem unteren Tragbalken 8 verbunden ist. Die Fläche des oberen Joches, die in Kontakt mit der oberen Preßplatte 5 ist, ist mit 9 bezeichnet und die entsprechende Fläche des unteren Joches mit der unteren Preßplatte 6 mit 104 Die Preßplatten haben Tragnasen 11, die an den Preßplatten angeschweißt oaer angeschraubt sind. Die Tragnasen liegen an den Tragbalken 7 bzwO 8 mit einer isolierenden Zwischenlage 12, z.B. aus Glaslaminat, an.
- Fig. 4a, 4b und 4c zeigen, wie die Tragschienen 2 mit dem oberen Tragbalken 7 und dem oberen Joch zusammengeschichtet werden.
- Fig. 4a und 4b zeigen je zwei aufeinander folgende Schichten, In der Schicht in Fig. 4a reichen die Bleche der Tragschiene bis nach oben. In diese Schicht werden zwei Laschenbleche 13 eingelegt, eines auf jeder Seite der Tragschiene. En Jochblech 14 liegt mit seiner Stirnkante 15 an der Seitenkante der Tragschiene 2 an. In der folgenden Schicht, die in Fig. 4b gezeigt ist, geht das Jochblech 14 quer über die Bleche2 der vorhergehenden Schicht der Tragschiene, so daß die Kante 15 des Bleches 14 mit der anderen Seitenkante der Tragschiene abschneidet. Die von unten kommenden Bleche 2 enden an der Unterkante des Jochbleches 14. Der Tragbalken ; erhält in dieser Schicht ein einziges langes Blech 1o. In dieser Weise werden die Bleche 2 der Tragschiene sowohl in die Joche als auch in die Tragbalken eingeschichtet, Die Tragbalken werden mit der Tragsehiene 2 mit Hilfe von Bolzen 19 verbunden, die Löcher 17 in den Blechen 13 und 16 sowie in der Preßplatte 3 und in einer auf der Rückseite des Tragbalkens 7 angeordnete Preßplatte 1@ durchsetzen. Wenn die Bolzen 19 angezogen werden, erhält man einen Reibungsverband zwischen Tragschiene und Tragbalken. Am oberen Joch ist die an der Preßplatte 5 befestigte Tragnase 11 in Berührung mit der Unterkante des Tragbalkens 7, so daß, wenn eine Hubkraft auf die Preßplatte 5 ausgeübt wird, diese über die Nase 11, Tragbalken 7 und Tragschiene 2 auf den Kern übertragen wird0 Aus Fig. 2 geht hervor, daß am unteren Joch die Tragnasen- 11 in Kontakt mit der oberen Kante der Tragschiene 8 liegen, so daß die von der oberen Preßplatte kommende Hubkraft zur unteren Preßplatte 6 über die Tragschienen 2 und die unteren Tragnasen 11 übertragen wird.
- Bei der Ausführungsform, die in Fig. 3 und 5 gezeigt ist, wird die Tragschiene 2 direkt in das Joch eingeschichtet, so daß das Joch als Tragbalken wirkt. In jeder zweiten Schicht reichen dann die Bleche der Tragschiene 2 bis nach oben, wobei auf der einen Seite ein taschenblech 13 und auf der anderen Seite ein Jochblech 14 liegt, wie in Fig. 5a gezeigt ist. Die übrigen Schichten sind in Fig. 5b gezeigt. Dort ist das-Jochblech 14 durchgehend und die Bleche der Tragschiene 2 bilden eine Stoßfuge mit dem Jochblech. Die Jochbleche und Tragschienenbleche, die indiesem Pall Tragbalken 7 bilden, werden mit Hilfe von Bolzen 20 zusammengepreßt, die durch das ganze Joch einschließlich der Tragbalken 7 und der Preßplatten 5 laufen. Die Hubkraft wird von der Preßplatte 5 zur Tragschiene 5 auch hier mit den Tragnasen 11 und dem Tragbalken 7 übertragen, Fig. 4c, die ein Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 4b ist, zeigt, wie die Tragnasen 11 an der unteren Seite des Tragbalkens 7 anliegen. In derselben Weise ist Fig. 5c ein Schnitt längs der Linie B-B in Fig. 5b und zeigt, wie die Tragnasen an dem Teil des Joches anliegen, der den Tragbalken bildet.
- In den Piguren sind die Flächen mit einem Netzmuster gezeichnet, in denen die Uragschiene und die Tragbalken zusammengeschichtet sind und miteinander einen Reibungsverbandtbildene In der Beschreibung ist durchgehend die Bezeichnung Tragschiene für den Teil 2 benutzt, aber die Tragschiene wird wie einleitend angegeben auch zum Zusammenpressen der Schenkelbleche benutzt.
- Bei der Herstellung der Tragschiene ist zu beachten, daß die äußersten Bleche schmal sind, so daß der Streufluß von den Wicklungen nicht in den Kern durch mehrere Blechschichten eindringt, sondern durch die Blechkanten in den Kernschenkel fließt.
Claims (1)
- Patentansprüche :Längs der Kernschenkel innerhalb der Wicklungen angeordnete Tragschiene für Transformatoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (2) lamelliert und aus Blechen verschiedener Breite aufgebaut ist0 2. Tragschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (2) an den Preßplatten (5) der Joche über einen aus Blechschichten zusammengesetzten Tragbalken (7) angeschlossen ist0 3. Tragschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daj die Schiene (2) an den Preßplatten (5) über in die Schiene eingeschichtete Jochbleche (14) angeschlossen ist.40 Tragschiene nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (2) mit dem Kernschen2-cel (1) durch Reibung verbunden ist, wobei die Reibungskraft durch Verkleben, durch Bandagen oder durch durchgehende Schenkelbolzen erhalten ist 5. Tragschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Transformatorblech hergestellt ist, das orientiert oder nicht orientiert sein kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE351268A SE334937B (de) | 1968-03-15 | 1968-03-15 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1912679B2 DE1912679B2 (de) | 1971-06-03 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691912679 Withdrawn DE1912679B2 (de) | 1968-03-15 | 1969-03-13 | Transformator mit lamellierter tragschiene |
Country Status (3)
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|---|---|
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2419573A1 (fr) * | 1978-03-09 | 1979-10-05 | Jeumont Schneider | Perfectionnement aux flasques de serrage d'un noyau magnetique de transformateur de puissance |
| DE3428132A1 (de) * | 1984-07-31 | 1985-06-13 | TC Technologie Consulting Institut für angewandte Forschung GmbH, 8000 München | Verfahren zur messung von fluessigkeitshoehen in behaeltern |
-
1968
- 1968-03-15 SE SE351268A patent/SE334937B/xx unknown
-
1969
- 1969-03-13 DE DE19691912679 patent/DE1912679B2/de not_active Withdrawn
- 1969-03-13 NO NO103469A patent/NO123047B/no unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2419573A1 (fr) * | 1978-03-09 | 1979-10-05 | Jeumont Schneider | Perfectionnement aux flasques de serrage d'un noyau magnetique de transformateur de puissance |
| US4214222A (en) * | 1978-03-09 | 1980-07-22 | Jeumont-Schneider | Improved clamping members in a horizontal magnetic core power transformer |
| DE3428132A1 (de) * | 1984-07-31 | 1985-06-13 | TC Technologie Consulting Institut für angewandte Forschung GmbH, 8000 München | Verfahren zur messung von fluessigkeitshoehen in behaeltern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1912679B2 (de) | 1971-06-03 |
| SE334937B (de) | 1971-05-10 |
| NO123047B (de) | 1971-09-20 |
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