DE1912240A1 - Form-Schliessvorrichtung,insbesondere fuer Druckgiess- und Spritzgiessmaschinen fuerMetalle und Kunststoffe - Google Patents
Form-Schliessvorrichtung,insbesondere fuer Druckgiess- und Spritzgiessmaschinen fuerMetalle und KunststoffeInfo
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Description
Herr Wilhelm 0 y r i a χ Sängglen Straße 22, CH 8122 Ffäffhausen,
Form-Schließvorrichtung, insbesondere für Druckgieß- und Spritzgießmaschinen für Metalle und Kunststoffe
Die Erfindung bezieht sich auf eine Form-Schließvorrichtung, insbesondere für Druckgieß- und Spritzgießmaschinen für Metalle
und Kunststoffe.
Es sind derartige Form-Schließvorrichtungen bekannt mit einer auf Holmen aufgenommenen feststehenden Formträgerplatte, einer feststehenden Endplatte und einer zwischen
diesen aus einer Offenstellung in eine Schließstellung bewegbaren Formträgerplatte. Bei einer Ausführungsform derartiger
Vorrichtungen ist es bekannt, zwei an der feststehenden Formträgerplatte oder an der Endplatte angreifende
Kolben-Zylinder-Anordnungen vorzusehen, die die Schließ- und Öffnungsbewegungen der Form mit verhältnismäßig geringem
Druck durchführen. Zur Erzielung des erforderlichen
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Schließdruckes während de» Einspritzvorganges ist zwischen der bewegbaren Formträgerplatte und der Endplatte ein mit
einer Druckdose ausgestattetes Druckstück vorgesehen, das nur während des Spritzvorganges die feststehende Endplatte
mit der bewegbaren Formträgerplatte verbindet. Bei einer derartigen, mit seitlichen Schließzylindern für di· Formträgerplatte
ausgestatteten Vorrichtung (DAS 1 127 Φ69) ist
an der Endplatte eine Druckdose befestigt, während das Druckstück zur Übertragung des Schließdruckes auf die
bewegbare Formträgerplatte seitlich verschwenkbar ist, um die öffnung der Form zu ermöglichen. Hierbei ist das Druckstück
mit einem schwenkbaren lager auf einem der vier Holme aufgenommen. Um die öffnung der Form zu ermöglichen,
muß das Druckstück aus dem Bereiche der Endplatte herausgeschwenkt werden. Diese erforderliche Schwenkung des
Druckstückes außerhalb der Endplatte ist insoweit nachteilig, als der Abstand der Holme so bemessen sein muß,
daß das Druckstück beim Ausschwenken an einem Holm vorbeigeführt werden kann, der dem das Schwenklager tragenden
Holm benachbart ist. Hierdurch wird eine rechteckige Anordnung der vier Holme erforderlich, die an sich überflüssig
ist und lediglich durch den Schwenkradius des Druckstückes bedingt ist. Diese notwendigerweise rechteckige
Anordnung der Holme macht Formträgerplatten und
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eine Endplatte entsprechender Größe erforderlich, wodurch ein asueätzlicher Aufwand bei der Herstellung bedingt ist,
da wegen des vergrößerten Holmabstandes die Platten entsprechend stärker ausgebildet werden müssen, um eine Durchb
iegung zuverlässig zu verhindern. Ein weiterer Nachteil dieser tekannten Ausführungsform besteht darin, diß das
Schwenklager des Druckstückes auf dem Holm axial verschiebbar angeordnet sein muß, damit die Druckdose zur.Wirkung
kommen kann; hinzu kommt, daß bei einem horizontal angeordneten Druckstück dieses nach Entlastung der Druckdose
zwecks Lösung von der bewegbaren Formträgerplatte durch ein zusätzliches Organ zurückgezogen werden muß, um die
Schwenkbewegung zu ermöglichen und die Form öffnen zu können. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Ausführungsform besteht bei horizontal liegendem Druckstück darin, daß ,
bedingt durch die kurze Länge des Schwenklagers und die axiale Verschiebbarkeit, das Druckstück verecken kann, was
zu einem Verklemmen des Drehlagers auf dem Holm führt. Ein weiterer Nachteil besteht noch darin, daß der Druckdose
die Aufgabe zufällt, die durch unterschiedliche öffnungsweiten der Form bei einem Druckstück feststehender Länge
erforderlichen Längenunterschiede zu überbrücken. Dies macht eine Druckdose mit großem Hubvolumen erforderlich,
so daß der Schließdruck bei entsprechender Höhe der Form
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über eine große Dructaaittelsäule übertragen werden muß.
Hierbei wird jedoch wegen der Kompressibilität des Druckmediums eine wesentlich größere Druckmittelmenge benötigt
als dem Hub der Druckmittelmenge entspricht. Der gleiche Nachteil ist auch gegeben, wenn man, wie bereite bekannt
ist, das Druckstück als Kolben-Zylinder-Einheit ausbildet.
Weiterhin ist eine Aueführungsform (DBP 1 006 590) bekannt
geworden, bei der die Druckdose querverschieblich zu der Endplatte angeordnet ist, um den Weg für das an der Druckseite
der bewegbaren Formträgerplatte angeordnete Druckstück freizumachen. Bei dieser bekannten Ausführungsform
besteht die Notwendigkeit, in der Endplatte eine den Abmessungen des Druckstückes entsprechende Durchbrechung
vorzu-iehen, damit beim öffnen der Form das Druckstuck
durch die feststehende Endplatte hindurchtreten kann. Diese erforderliche Durchbrechung der Endplatte bedeutet aber
eine erhebliche Schwächung der Endplatte, die wiederum eine ausreichend starke Ausbildung des Bodens der bewegbar
angeordneten Druckdose erforderlich macht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die den bekannten
Ausführungsformen anhaftenden Nachteile zu vermeiden, und eine Form-Schließvorrichtung zu schaffen, bei der
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einerseits das Druckstück zur Öffnung der Form nicht aus
dem Bereich der Endplatte herausbewegt werden muß und andererseits die Anordnung einer Durchbrechung in der Endplatte
zum Durchtritt des Druckstückes nicht erforderlich ist, und bei der außerdem eine ausreichend lange Führung
für das Druckstück gegeben ist, um die Gefahr einer Vereckung oder Verklemmung zu vermeiden. Dies wird erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß das Druckstück aus zwei senkrecht zu seiner Achse getrennten Teilen besteht, von denen
das eine !Teil an der bewegbaren Formträgerplatte, das andere Teil an der Endplatte aufgenommen ist, und daß das
eine Druckstückteil querverschieblich auf seiner es tragenden Unterlage angeordnet und in seiner Länge beispielsweise
durch eine Schrauben-Mutter-Anordnung veränderbar ist.
Durch die erfindungsgemäße Aufteilung des Druckstückes in zwei Teile und durch die querverschiebliche Anordnung des
einen Druckstückteiles ist es möglich, zum öffnen der Form die beiden Druckstückteile durch Verschiebung des einen
Teiles aus ihrer koaxialen Lage herauszubewegen, so daß
sie parallel zueinander liegen und die Öffnung der Form möglich ist, trotzdem das Druckstück nicht über den Bereich
der Endplatte bewegt wird, und trotzdem keine Durchbrechung der Endplatte erforderlich ist. Durch die stufenlose Längenveränderung
des einen Druckstückteiles wird erreicht, daß
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auch bei unterschiedlichen öffnungsweiten der. Form die
Druckdose stets den gleichen Hub ausführt, da durch die stufenlose Längenverstellung des einen Druckstückteiles
die Gesamtlänge des Druckstückes auf dB jeweilige Öffnungeweite
eingestellt werden kann. Die erfindungsgemäße Anordnung von zwei getrennten Druckstückteilen macht es
möglich, in dem der bewegbaren Formträgerplatte zugeordneten
Druckstückteil einen hydraulischen Zylinder zur Betätigung eines Auswerfers der Form anzuordnen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung kennzeichnet sich dadurch,
daß die beiden Druckstückteile in ihrer Länge veränderbar sind derart, daß sie bei geöffneter Form den Abstand
zwischen der Endpifcte und der bewegbaren Formträgerplatte mit gleichem axialen Spiel durchgreifen. Durch diese
erfindungsgemäße Maßnahme wird erreicht, daß ein maximaler Öffnungsweg der Form gewährleistet ist. Bei einer
Vergrößerung der Formhöhe um beispielsweise 100 mm werden die beiden Druckstückteile jedes um 50 mm in ihrer Länge
verkürzt, so daß der mögliche Öffnungsweg nur um 5® mm'veiv
ringert wird bei einer gegebenen Maschinenlänge. Da sich die Vergrößerung der Formhöhe hier nur in einer der halben
Formhöhe entsprechenden Verkleinerung des Öffnungsweges auswirkt, können bei dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung
in einer Maschine, in der Holmachse gesehen, größere
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Formhöhen aufgenommen und damit größere Teile hergestellt
werden.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Druckdose fest auf der Endplatte oder der bewegbaren Formträgerplatte
angeordnet ist und das ihr zugeordnete Druckstückteil oder das andere Druckstückteil querverschieblich
angeordnet ist.
Eine abgewandelte Ausführungsform kennzeichnet sich dadurch,
daß die Druckdose mit dem ihr zugeordneten Druckstückteil querverschieblich auf der Endplatte oder der bewegbaren
Formträgerplatte angeordnet ist. Bei dieser abgewandelten Ausführungsform ergibt sich ein wesentlicher Vorteil, wenn
erfindungsgemäß auch das der Druckdose nicht zugeordnete Druckstückteil in gleicher Ebene querverschieblich angeordnet
ist und beide Druckstückteile auf eine koaxiale nnd nicht koaxiale Lage einstellbar sind. Bei dieser erfindungsgemäßen
Ausführungsform besteht die Möglichkeit, die Druckdose auch außermittig zur Endplatte anzuordnen, was
vorteilhaft ist bei Spritzteilen, die eine seitliche Anspritsung in der Trennebene der Formen erforderlich machen,
da hier der durch die beiden Formhälften gebildete, dem Spritzteil entsprechende Hohlraum außerhalb der Mittellinie
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der bewegbaren Formträgerplatte angeordnet sein muß. Bei derartigen Spritzteilen muß bei mittiger Anordnung des
Druckstückes die Form selber an sich unnötig groß ausgebildet werden, da sie symmetrisch zur Mittellinie der
Formträgerplatte angeordnet sein muß.
Schließlich ist noch von Bedeutung, daß die Druckstückteile zur Erreichung einer nicht koaxialen Lage gegenläufig
verschiebbar sindj wenn die beiden koaxial angeordneten Druckstückteile zur öffnung der Form aus ihrer
koaxialen Lage bewegt werden müssen, ist bei gegenläufiger Verstellbarkeit beider Druckstückteile bei jedem Druckstück·
teil nur der halbe Verschiebeweg erforderlich, wodurch eine schnellere Arbeitsweise ermöglicht wird.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung dar, und es bedeutet:
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Schließvorrichtung, bei der der vorn liegende Schließzylinder fortgelassen und das bewegliche
Druckstückteil an der feststehenden Druckdose angetrdnet und in seiner Länge veränderlich
ist, während das andere Druckstückteil als Stempel ausgebildet ist,
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| 2 | 1912240 - 9 _ |
|
| Fig. | Horizontalschnitt gemäß Fig. 1 mit in die | |
| 3 | . Schnittebene gelegten Holmen, | |
| Fig. | Darstellung gemäß Fig. 1, bei der auch das | |
| an der bewegbaren Formträgerplatte angeord | ||
| nete Druckstückteil längenveränderlich ausge | ||
| 4 | bildet ist, | |
| Fig. | Horizontalschnitt gemäß Fig. 3 mit in die | |
| 5 | Schnittebene gelegten Holmen, | |
| Fig. | Darstellung gemäß Fig. 3» bei der die Druck | |
| dose mit dem ihr zugeordneten Druckstückteil | ||
| 6 | querverschieblich ausgebildet ist, | |
| Fig. | Horizontalschnitt gemäß Fig. 5 mit in die | |
| 7 | Schnittebene gelegten Holmen, | |
| Fig. | Darstellung gemäß Fig. 5, bei der beide | |
| Druckstückteile querverschieblich und die Form | ||
| 8 | außermittig angeordnet sind, | |
| Fig. | 9 | Darstellung gemäß Fig. 7 bei geschlossener Form, |
| Fig. | Horizontaischnitt gemäß Fig. 8, bei der die | |
| Holme in die Schnittebene gelegt sind. ,^Q | ||
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Die Figuren 1, 3, 5, 7 zeigen die Vorrichtung bei geöffneter die Figuren 2, 4, 6, 8 und 9 bei geschlossener Form. Auf
den Holmen 1 ist am Ende eine Formträgerplatte 2 feststehend
angeordnet, die mit einer mittigen Durchbrechung 3 für den Spritzzylinder 4 und die Spritzdüse 5 versehen ist. Am
entgegengesetzten Ende der Home befindet sich die ebenfalls
feststehende Endplatte 6; zwischen der Formträgerplatte 2 und der Endplatte 6 ist eine bewegbare Formträgerplatte 7
angeordnet. Zur Öffnung und Schließung dieser bewegbaren Formträgerplatte 7 sind an der feststehenden Formträgerplatte 2 zwei Zylinder 8 angeordnet, deren Kolbenstangen 9
an der bewegbaren Formträgerplatte 7 befestigt sind.
Gemäß Figuren 1 und 2 ist auf der Druckseite der bewegbaren Formträgerplatte 7 ein den exnenDruckstückteil bildender
Stempel 10 angeordnet und in einem Ringkragen 11 befestigt. Der zweite Druckstückteil 12 besitzt einen Gewindebolzen
13, durch den die Länge des Druckstückteiles 12 veränderbar ist. Der Druckstückteil 12 ist in Führungsleisten
14, 15 aufgenommen, die Führungsleisten 14, 15 sind
auf einer auf den Holmen 1 verschieblich aufgenommenen Führungsplatte 16 für den Kolben 17 der Druckdose 18 befestigt,
die ihrerseits auf der Endplatte 6 aufgenommen ist.
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Die Verschiebung dee Druckstückteiles 12 in den Führungsleisten 14 und 15 erfolgt durch eine Kolben-Zylinder-Anordnung 19, die an der Führungsplatte 16 befestigt ist und
seitlich an dem Druckstückteil 12 angreift. Der in dem Drucketückteil 12 angeordnete Gewindebolzen 13 gestattet
eine stu fenlose Einstellung des Druckstückteiles auf die
Jeweilige durch die Formhälfte 2Φ, 21 gegebene Formhöhe, so daß die Druckdose 18 stets nur einen gleichbleibenden
Hub durchzuführen braucht. Vor öffnung der Form wird das Druckstückteil 12 aus einer in Fig. 2 gezeigten koaxialen
Lage in die in Fig. 1 gezeigte/koaxiale Lage durch Betätigung der Kolben-Zylinder-Anordnung 19 bewegt, wobei das Druckstückteil 12 innerhalb des Bereiches der
Endplatte 6 verbleibt. Nach Schließung der Form wird das Drucksttickteil 12 aus der in Fig. 1 befindlichen nicht
koaxialen Lage in die koaxiale Lage mit dem Druckstückteil 10 zurückbewegt, worauf die Druckdose 18 unter
Druck gesetzt wird und der Schließdruck über die Druckstückteile 12 und 10 auf die bewegbare Formträgerplatte
7 übertragen wird. In den Stempel 10 ist ein hydraulischer Zylinder 22 angeordnet zur Betätigung einer
Aueweferplatte 25·
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Die Ausführungsformen gemäß Figuren 3 und 4 entsprechen derjenigen gemäß Figuren 1 und 2 mit der Ausnahme, daß
der Druckstückteil 10 gemäß Figuren 1 und 2 ebenfalls in seiner Länge veränderbar ausgebildet ist. Zu diesem Zwecke
ist auf der bewegbaren Formträgerplatte 7 eine Gewindebuchse 24 angeordnet, in der ein Gewindestempel 25 entsprechend
dem Gewindestempel 13 angeordnet ist. Bei Verwendung höherer Formhälften 20, 21 werden die beiden Gewindestempel
15 und 13 jeweils um die halbe Höhendifferenz in die Gewindebuchsen 24 und 12 eingeschraubt. Hierdurch
wird erreicht, daß in der in Fig. 3 gezeigten Offenstellung der Formhälften 20, 21 jeder der beiden Druckstückhälften
24, 25» 12, 13 den Zwischenraum zwischen der Führungsplatte 16 und der bewegbaren Formträgerplatte 7 in
gleichem Maße durchgreift, so daß zwis chen den Stirnflächen des Gewindestempels 13 und der bewegbaren Formträgerplatte
7 einerseits und der Stirnfläche des Gewindestempels 25 und der Führungsplatte 16 andererseits das gleiche Spiel
besteht.
Die Ausführungsform der Figuren 5 und 6 entspricht der Ausführungsform
der Figuren 3 und 4 mit der Ausnahme, daß auf der Endplatte 6 die Führungsleisten 145, 155 befestigt sind,
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in denen eine Druckdose 26 verschiebbar gelagert ist, auf deren Kolben 27 mittels eines als Führung dienenden Hingkragens
115 das Druckstückteil 12 befestigt ist. Die Kolben-Zylinder- Anordnung 19 greift hier seitlich an der Druckdose
26 an.
Die Ausführungsform gemäß den Figuren 7 bis 9 entspricht derjenigen der Figuren 5 und 6 mit der Ausnahme, daß hier
auch das an der bewegbaren Formträgerplatte 7 angeordnete Druckstückteil 24, 25 in gleicher Ebene mit dem Druckstückteil
12, 13 querverschieblich angeordnet ist. Zu diesem Zwecke ist der Hingkragen 11 gemäß Figuren 3 und 4 ersetzt
durch die Führungsleisten 114, 115, die den Führungsleisten 14, 15 parallel gerichtet sind. An der bewegbaren Formträgerplatte 7 ist die Kolben-Zylinder-Anordnung 119 befestigt,die
seitlich an der Gewindehülse 24 angreift. Durch die Verschiebbarkeit der beiden Druckstückteile 12, 13, 24, 25 ist
eine außermittige Druckbeaufschlagung der beweglichen Formträgerplatte durch die Druckdose 26 möglich, wenn dies erforderlich
ist. In diesem Falle werden durch gleichzeitige und gleichmäßige Betätigung der Kolben-Zylinder-Anordnungen
und 19 der Druckstückteil 12, 13 mit der Druckdose 26 und der Druckstückteil 24, 25 aus ihrer mittigen Stellung verfahren.
Wenn die Form geöffnet werden soll, wird entweder
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der eine der beiden Druckstückteile aus der koaxialen Lage bewegt, bis er neben dem anderen Druckstückteil sich befindet,
oder aber beide Druckstückteile werden gleichzeitig und gegenläufig bewegt, wobei jeder Druckstückteil nur
den halben Verschiebeweg zurückzulegen braucht.
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Claims (1)
- - 15 Ansprüche1. Form-Schließvorrichtung, insbesondere für Druckgieß- und Spritzgießmaschinen für Metalle und Kunststoffe mit einer auf Holmen aufgenommenen, feststehenden Formträgerplatte, einer feststehenden Endplatte und einer zwischen diesen durch wenigstens zwei, an der feststehenden Formträgerplatte oder an der Endplatte angreifende Kolben-Zylinder-Anordnungen aus einer Offenstellung in eine Schließstellung bewegbaren Formträgerplatte, wobei zwischen der bewegbaren Formträgerplatte und der Endplatte ein mit einer der Erzeugung eines Schließdruckes dienenden Druckdose ausgestattetes, nur während des Spritzvorganges die Endplatte mit der bewegbaren Formträgerplatte verbindendes Druckstück angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück aus zwei senkrecht zu seiner Achse getrennten Teilen (10; 12, 13) besteht, von denen das eine Teil (10) an der bewegbaren Formträgerplatte (?), das andere Teil (12, 13) an der Endplatte (6) aufgenommen ist, und daß wenigstens das eine Druckstückteil (12, 13) querverschieblich auf seiner es tragenden Führungsplatte (16) angeordnet und in seiner Länge beispielsweise durch eine Schrauben-Mutter-Anordnung (12,13) veränderbar ist..../16 009839/09482. Formschließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Druckstückteile (12, 13; 24, 25) in ihrer Länge veränderbar sind derart, daß sie bei geöffneter Form (20, 21) den Abstand zwischen der Führungsplatte (16) und der bewegbaren Formträgerplatte (7) mit gleichem axialen Spiel durchgreifen.3. Form-Schließvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckdose (18) fest auf der Endplatte (6) oder der bewegbaren Formträgerplatte (7) angeordnet ist, und das ihr zugeordnete Druckstückteil (12, 13) oder das andere Druckstückteil (24, 25) querverschieblich angeordnet ist.4. Form-Schließvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadureh gekennzeichnet, daß die Druckdose (26) mit dem ihr zugeordneten Druckstückteil (12, 13) querverschieben mit der Endplatte (6) oder der bewegbaren SOrmträgerplatt© (7) angeordnet ist.Form-Schließvorriehtung nach Anspruch 4j dadurch gek© zeichnet, daß auch das der Druckdose (26) nicht nete Druckstückteil (249 25) in gleicher Ä©ne schieblich angeordnet ist, wobei beide Bruelsstüektetle (12S 13$ 24, 25) auf eine koaxiale und nicht koaxiale Lage einstellbar sind.009839/09486. Form-Schließvorrichtung nach Anspruch 4 und 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstückteile (12, 13; 24, 25) zur Erreichung einer nicht koaxialen Lage gegenläufig gegeneinander verschiebbar (19» 119) sind.Seiler th flenhh?009839/0948Leerseite
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