[go: up one dir, main page]

DE1910951C - Vorrichtung zum Aufnehmen und Einsacken von Schüttgut - Google Patents

Vorrichtung zum Aufnehmen und Einsacken von Schüttgut

Info

Publication number
DE1910951C
DE1910951C DE1910951C DE 1910951 C DE1910951 C DE 1910951C DE 1910951 C DE1910951 C DE 1910951C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soft packs
picking
bulk material
conveyor
sacks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ede Dr. Budapest Pszotka
Original Assignee
Budapesti Mezögazdasagi Gepgyar, Budapest
Publication date

Links

Description

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 25 sonderer Bedienungsmann für den Vorschub erforkennzeichnet, daß der Förderer am Ausgabeende derlich ist. Ein mechanischer Vorschub derartiger einen Kanal (4) aufweist, an den sich die Ausläu- Vorrichtungen macht dagegen den Einbau eines kostfe (5) anschließen. ; spieligen Antriebes erforderlich.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- Aufgabe der Erfindung ist es, eine neue Vorrichdurch gekennzeichnet, daß am vom Gutaufnah- 30 tung der genannten Art zu schaffen, mit der ohne zumekopf abgewandten Ende des Förderers (2) eine sätzliche Hilfskraft oder Antriebsmotor ein Vorschub mittels eines Lenkhebels (14) betätigbare Leit- entsprechend der jeweils z. B. aus einer Halde aufge- und Schließvorrichtung und daran anschließend nommenen Schüttgutmenge möglich ist.
die Ausläufe (5) derart vorgesehen sind, daß die ' Bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art Ausläufe mittels der Leit- und Schließvorrichtung 35 ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch geabwechselnd geschlossen und geöffnet werden löst, daß zum Tragen der Säcke gegen die Wirkung können. eines Kraftspeichers nach unten verschwenkbare Trag-
4. Vorrichtung nach mindestens einem der An- arme vorgesehen sind, deren freie Enden unterhalb sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der von Ausläufen liegen und die an ihren anderen En-Antrieb der Laufräder (11) eine Verbindungsvor- 40 den mit einem Getriebe gekoppelt sind, und daß das richtung (15) zum Entkuppeln von gleichachsigen Getriebe, über eine Freilaufvorrichtung mit der die Laufrädern (11) enthält. Laufräder tragenden Welle derart gekoppelt ist, daß
jeder unbelastete Tragarm frei nach oben geschwenkt
werden kann und durch das Bewegen eines Tragarms
45 nach Uüien unter der Last eines sich füllenden Sackes
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung eine Vorschubbewegung gegen das aufzunehmende zum Aufnehmen und Einsacken von Schüttgut, insbe- Gut bewirkt wird.
sondere von Getreidekörnern, bei welcher ein ange- Durch diese einfache Lösung ist ein fortlaufender
triebener Förderer, welcher an einem Ende einen Antrieb der Vorrichtung in Vorschubrichtung allein Gutaufnahmekopf zur Aufnahme des Schüttguts und 50 durch das zunehmende Einfüllgewicht der Säcke am anderen Ende einen verschließbaren Auslauf zum möglich. Durch Ausnutzung der Schwerkraft des be-Anschließen von Säcken aufweist, auf einem Lauf- reits geförderten Schüttguts wird dabei nicht nur ein werk mit auf einer Welle sitzenden Laufrädern an- gesonderter Motorantrieb bzw. die Muskelkraft einer geordnet ist. zusätzlichen Hilfskraft eingespart, sondern gleichzei-
Eine solche Vorrichtung ist bereits bekannt und ar- 55 tig auch ein von der kontinuierlichen Förderung abbeitet mit einer Schaltvorrichtung, die einen auf die hängiges kontinuierliches Vorrücken der Vorrichtung Laufräder wirkenden Antrieb so beeinflußt, daß bei in das zu fördernde Gut hinein sichergestellt. Die Erreichen eines bestimmten Gewichts der mit Schutt- neue Vorrichtung ermöglicht also ein Verladen von gut gefüllten Säcke der Antrieb verlangsamt oder ab- Schüttgut in Säcke auf einfache, wirtschaftliche und geschaltet wird. Diese bekannte Vorrichtung stellt da- 60 automatische Weise mit Hilfe nur einer einzigen Bemit sicher, daß bei Erreichen des jeweils gewünschten dienungsperson.
Abfüllgewichts durch Abschaltung des Förderers Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Er-
und/oder des Fahrantriebs kein weiteres Schüttgut an findung weist der Förderer am Ausgabeende einen die Säcke gelangt. Kanal auf, an den sich die Ausläufe anschließen. Mit
Ferner ist eine Einpackvorrichtung bekannt, die 65 Hilfe eines solchen Kanals ist eine freizügige Anordmehrere Weichpackungen automatisch, z. B. in einen nung von Förderer, Ausläufen und an diesen anzu-Karton packt. Diese bekannte Vorrichtung arbeitet schließenden Säcken möglich,
mit einem Flügelrad, das jeweils zwischen zwei Flü- Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind am
vom Gutaufnahmekopf abgewandten Ende des Förderers eine mittels eines Lenkhebels betätigbare Leit- und Schließvorrichtung und daran anschließend die Ausläufe derart vorgesehen, daß die Ausläufe mittels der Leit- und Schließvorrichtung abwechselnd geschlossen und geöffnet werden können.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung enthält der Antrieb der Laufräder eine Verbindungsvorrichtung zum Entkuppeln von gleichachsigen Laufrädern. Diese Verbindungsvorrichtung gestattet eine Entkupplung der Laufräder von den den Antrieb bildenden Tragarmen, so daß eine freizügige Bewegung der Laufräder nach vorwärts und rückwärts im r.ichtfördernden Zustand der Vorrichtung möglich ist
Zwei Ausfübrungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
F i g. 1 ist eine Seitenansicht des einen Ausführungsbeispiels;
F i g. 1 a ist die Vorderansicht einer Einzelheit der
Fig. 2 ist die Draufsicht des anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung, und
F i g. 2 a ist eine Seitenansicht einer Einzelheit der Fig. 2.
Gleiche Bezugszeichen weisen in den Zeichnungen auf ähnliche Einzelheiten hin.
Wie aus der F i g. 1 hervorgeht, wird die im weiteren als Verlademaschine bezeichnete erfindungsgemäße Vorrichtung entlang ihrer Längsachse in Richtung des Pfeiles in einen Haufen von Schüttgut vorgeschoben. Das» Schüttgut wird durch einen Gegengewindeschneckenförderer 1 zu einem Kratzband 2 befördert, wodurch das zugeführte Gut nach oben befördert wird. Der Antrieb des Schneckenförderers 1 und des Kratzbandes 2 erfolgt von einem elektrischen Motor 3. Das heraufbeförderte Gut gelangt über einen Kanal 4 in Ausläufe 5.
An die Ausläufe 5 sind Säcke 6 angeschlossen, die an den Enden von gelenkig gelagerten Tragarmen 7 aufruhen. Die Tragarme 7 bilden übet ein Gelenk 8 mit einem Zahnsegment 9 zweiarmige Hebel. Das Zahnsegment 9 arbeitet mit einem Zahnrad 10 zusammen, das mit Laufrädern 11 auf der gleichen Welle befestigt ist. Eine Freilaufvorrichtung 12 zwischen Zahnrad 10 und Welle des Laufrades 11 gestattet, daß die Tragarme 7 nach Entfernung der Säcke unter Einwirkung von Rückholfedern 13 in ihre oberen Lagen zurückkehren.
Ein Hebel 14 dient zum Lenken des zufließenden Verladegutes in den einen oder anderen Sack 6.
Es ist leicht einzusehen, daß beim allmählichen Anfüllen der Säcke 6 der betreffende Tragarm 7 in F i g. 1 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird und dadurch das Laufrad 11 über das Zahnradgetriebe 9,10 entgegen dem Uhrzeigersinn antreibt. Dadurch wird die Verlademaschine in der Pfeilrichtung vorgeschoben, so daß der Schneckenförderer 1 wieder mit dem vollen Haufen des Verladegutes in Berührung kommt und eingreifen kann.
Nachdem die Säcke 6 von den Tragarmen 7 entfernt worden sind, werden diese durch die Rückholfeder 13 in ihre angehobene Stellung zurückgeschwenkt, wo sie mit neuen, leeren Säcken 6 beladen werden können. Die Rücklaufbewegung der Tragarme 7 wird durch die Freilauf vorrichtung 12 ohne Drehung des Laufrades 11 ermöglicht, so daß die Verlademaschine während des Betriebes nur vorgeschoben wird.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 und 2 a ist
mit einer Wellenkupplung ausgerüstet, die über eine lösbare Verbindungsvorrichtung 15 mit den Halbwellen 16 der Laufräder 11 verbunden ist. Auf diese Weise ist es möglich, die Verlademaschine außer Betrieb vorwärts und rückwärts zu bewegen bzw. mittels
ίο Handgriffen 17 an den Tragarmen 7 zu lenken.
Aus dem Obigen geht hervor, daß bei Betätigung der Verlademascbine der Schneckenförderer 1 in'seiner ganzen Länge mit dem Haufen des Verladegutes in Berührung kommt Nicht dargestellte Verriegelun-
gen der Tragarme 7 werden gelöst und die Wellenkupplung bzw. die Verbindungsvorrichtung 15 eingeschaltet. An beide Ausläufe 5 werden Säcke 6 angeschnallt und der Elektromotor 3 des Kratzbandes angelassen. Zunächst werden die Tragarme 7 mittels ih-
ao rer Handgriffe 17 durch das Bedienungspersonal niedergedrückt, wodurch die Verlademaschine auf den Haufen des Verladegutes zu in Richtung des Pfeiles vorgeschoben wird. Bei Berührung des Schneckenförderers 1 mit dem Verladeguthaufen be-
a5 ginnt die Förderung des Verladegutes zum Kratzband 2 und von hier über den Kanal 4 in die Ausläufe 5. Nachdem etwa 10 kg Verladegut sich in einem Sack 6 angesammelt hat, wird der entsprechende Tragarm 7 durch dieses Gewicht bereits ohne Mitwirkung des Bedienungspersonals nach unten gedrückt und beim Vollwerden des Sackes in seine untere Endlage geschwenkt Beim Erreichen der unteren Endlage wird in nicht dargestellter Weise — z. B. durch Schließen des Stromkreises eines elektromagnetischen Schalters — der Leitkanal 4 automatisch mit dem anderen Auslauf 5 verbunden, so daß von nun an das Verladegut dem anderen Sack 6 zufließt. Übrigens kann eine derartige Umlenkung auch mittels des Hebels 14 bewirkt werden.
Nach Füllen eines Sackes 6 wird der volle Sack durch das Bedienungspersonal vom entsprechenden Tragarm 7 abgehoben, so daß der Tragarm 7 durch seine zugeordnete Feder 13 in seine Ausgangslage in Fig. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn nach oben geschwenkt wird. In dieser Lage wird ein leerer Sack am hochgeschwenkten Tragarm 7 angebracht und an den entsprechenden Auslauf 5 angeschlossen.
Der Winkel der Verschwenkung der Tragarme 7 sowie der Höhenlage der Ausläufe 5 sind in nicht dargestellter Weise gemäß der Größe des Sackes 6 einstellbar ausgebildet. Auf diese Weise kann bei einem gewünschten Füllgewicht eine selbsttätige Umlenkung des Zuflusses in einen vorbereiteten anderen Sack stattfinden. Das Bedienungspersonal kann den Füllvorgang bequem beobachten und eine Anstauung von Verladegut in der Verlademaschine verhindern. Sollte eine Anstauung des Verladegutes doch eintreten, was z.B. vorkommen kann, wenn das dem Schneckenförderer 1 zufließende Verladegut nicht in
So gleichem Maße entnommen werden kann, so kann ein nicht dargestellter Fühler den Elektromotor 3 ausschalten.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind besonders darin zu sehen, daß ein Selbstvorschub der
«5 Verlademaschine ohne besonderes Bedienungspersonal automatisch und ohne weiteren Energieaufwand erfolgt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

„...„_„ .. . gem eine ZeUe zur Aufnahme mehrerer nebeneinan- Patentanspruche: S^ ^ ^^ ^^^^ Weichpackungen bildet
1. Vorrichtung zum Aufnehmen und Einsacken Die Weichpackungen werden von einem relativ hovon Schüttgut, insbesondere von Getreidekör* hen Niveau aus in das Flügelrad gegeben, das sich nern, bei welcher ein angetriebener Förderer, wel- 5 ohne eigenen Antrieb allein unter der Schwerkraftscher an einem Ende einen Gutaufnahmekopf zur wirkung der Weichpackungen derart um eine hori-Aufnahme des Schüttguts und am anderea Ende zontale Achse dreht, daß die Weichpackungen an einen verschließbaren Auslauf zum Anschließen einer unterhalb des Einfüllorts liegenden Stelle aus von Säcken aufweist, auf einem Laufwerk mit auf dem Flügelrad heraus- und in einen Karton hineineiner Welle sitzenden Laufrädern angeordnet ist, io gleiten. Eine geeignete Nockensteuerung des Flügeldadurch gekennzeichnet, daß zum Tra- rads bewirkt dabjsi das reihenweise Füllen des Kargen der Säcke gegen die Wirkung eines Kraftspei- tons mit den Weichpackungen.
chers nach unten verschwenkbare Tragarme (7) Der Vorschub anderer bekannter Vorrichtungen vorgesehen sind, deren freie Enden unterhalb von zum Aufnehmen und Fördern von Schüttgut erfolgt Ausläufen (5) liegen, und die an ihren anderen 15 von Hand, z. B. mittels der Übertragung einer Klin-Enden mit einem Getriebe (9,10) gekoppelt sind, kenradvorrichtung. Der handbetätigte Arm der KHn- und daß das Getriebe über eine Freilaufvorrich- kenradvorrichtung ist unmittelbar hinter der Fördertung (12) mit der die Laufräder (11) tragenden schnecke angebracht Der erforderliche schrittweise Welle derart gekoppelt ist, daß jeder unbelastete Vorschub wird von hier aus durch das Bedienungs-Tragarm frei nach oben geschwenkt werden kann *o personal bewirkt Maschinen dieser Art sind zum und durch das Bewegen eines Tragarms (7) nach Verladen von Saatgut und anderen feinkörnigen Güunten unter der Last eines sich füllenden Sackes tern vorzüglich geeignet. Zum Einsacken sind sie eine Vorschubbewegung gegen das aufzunehmen- aber nicht geeignet, weil dann über das zum Einsakde Gut bewirkt wird. ken erforderliche Bedienungspersonal hinaus ein be-

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1586073C3 (de) Vorrichtung zum Beschicken des Speiseschachts einer Zigarettenmaschine
DE1556516C3 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Beladen des Ladebehälters eines Müllfahrzeuges
DE68909656T2 (de) Anlage zum Fördern von stabförmigen Artikeln.
DE2301977B2 (de) Vorrichtung zum schrittweisen dosierbaren Abbau eines Haufwerkes
DE2907011C2 (de) Vorrichtung zum Befüllen eines Sackes
DE3840826C2 (de)
DE1910951C (de) Vorrichtung zum Aufnehmen und Einsacken von Schüttgut
DE2442560C3 (de) Vorrichtung zum Einlegen von Gegenständen in einen nach oben offenen Aufnahmebehälter
DE1759043B2 (de) Selbstladender Schaufelbagger
DE1910951B (de) Vorrichtung zum Aufnehmen und Einsakken von Schüttgut
EP0590437B1 (de) Vorrichtung zum Befüllen von Säcken mit einem pulverförmigen, körnigen oder granulatförmigen Füllgut, insbesondere Sand
DE2902151C2 (de) Vorrichtung zur Obenentnahme von Silogut
DE3309967A1 (de) Bodenreinigungsmaschine
EP3560862B1 (de) Zuführeinrichtung für schüttgutartig bereitgestellte kleinteile
DE2535701C3 (de) Vorrichtung zum Abtragen, Transportieren und Austeilen von Silagefutter aus Fahrsilos, Mieten o.dgl. zu Futterstellen (sog. Silofräse)
DE1261445B (de) Einrichtung zum selbsttaetigen UEberfuehren von Zigaretten oder anderen stabfoermigen Gegenstaenden von einer Fertigungsmaschine zu einer diese Gegenstaende weiterverarbeitenden Maschine
DE1556582C3 (de) Antrieb für Seilschrappervorrichtungen zum Fördern von Schüttgütern
DE2348591A1 (de) Zufuehrtrichter fuer zigarettenzaehl-, -transport- und verpackungsmaschinen
DE1910951A1 (de) Verlademaschine fuer Schuettgut
DE2029046A1 (de) Auslaufkasten fur Schuttgutbunker
DE1586076C3 (de) Vorrichtung zur direkten Einspeisung eines Zigarettenflusses in den Speisetrichter einer Zigarettenverpackungsmaschine
DE2401193A1 (de) Vorrichtung zum geordneten einbringen von schlauchbeuteln
DE1634880C3 (de) Schürfkübelfahrzeug
AT256712B (de) Vorrichtung zum Austragen von Schüttgütern
EP2228304B1 (de) Vorrichtung zum Befüllen von Säcken