[go: up one dir, main page]

DE1910057B2 - Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von pentaerythrit - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von pentaerythrit

Info

Publication number
DE1910057B2
DE1910057B2 DE19691910057 DE1910057A DE1910057B2 DE 1910057 B2 DE1910057 B2 DE 1910057B2 DE 19691910057 DE19691910057 DE 19691910057 DE 1910057 A DE1910057 A DE 1910057A DE 1910057 B2 DE1910057 B2 DE 1910057B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reaction
reactor
formaldehyde
stage
solution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691910057
Other languages
English (en)
Other versions
DE1910057C3 (de
DE1910057A1 (de
Inventor
Yoshizo Nishinomiya; Yasuda Shinichi Neyagawa; Minato (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koei Chemical Co Ltd
Original Assignee
Koei Chemical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koei Chemical Co Ltd filed Critical Koei Chemical Co Ltd
Publication of DE1910057A1 publication Critical patent/DE1910057A1/de
Publication of DE1910057B2 publication Critical patent/DE1910057B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1910057C3 publication Critical patent/DE1910057C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C31/00Saturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C31/18Polyhydroxylic acyclic alcohols
    • C07C31/24Tetrahydroxylic alcohols, e.g. pentaerythritol
    • C07C31/245Pentaerythritol

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Pentaerythrit, indem Formaldehyd mit Acetaldehyd in einer wäßrigen Lösung in Anwesenheit eines alkalischen Kondensationsmittels zur Reaktion gebracht wird.
Ein Ziel der Erfindung ist es, Pentaerythrit hoher Qualität kontinuierlich und wirtschaftlich herzustellen, indem die Mängel der konventionellen »Backverfahren und einiger kontinuierlicher Verfahren zur Herstellung von Pentaerythrit überwunden werden.
Bei der industriellen Herstellung von Pentaerythrit wurden in den meisten Fällen Batch-Systeme angewandt. Jedoch herrscht in einem solchen System, da ein Rührer verwendet wird, die Rückmischung des Inhaltes im Reaktionsbehälter vor. Daher besteht dort auch eine starke Möglichkeit, daß der nicht umgesetzte Acetaldehyd und das Zwischenprodukt aus dem Reaktor austreten, ohne dori für eine ausreichende Zeit, um die Reaktion zu einem gewünschten Ausmaß ablaufen zu lassen, zu verbleiben.
Im allgemeinen wird angenommen, daß die Herstellung von Pentaerythrit, indem die Umsetzung von Formaldehyd und Acetaldehyd miteinander in Anwesenheit eines alkalischen Kondensationsmittels bewirkt wird, nach folgenden, nacheinander ablaufenden Reaktionen vor sich geht:
CII,O t CH1CIIO
OH CII, CHO
CH.Oll
C II, O · CIl, CHO °" · CiClU)Hi, CHO C II.OIl
(II.O ■ Cllii IU)Ih. ' HO
OH Ci( II.Olli. CIlO
iliii
(IU) · ( ι' ll.ol h, ( 11( ι · ι Ii ίΐ.ηιΐι. · I iCO( >\k·
Dje in den obengenannten Reaktionen erzeugten
rwischenprodukte I, II und III sind schwierig abzu-
nen. Es ist schwierig, die Zwischenprodukte abzu-
*-* nen und wieder zu gewinnen und sie wiederum
·? stoffe für die Reaktion zu verwenden.
Falls andererseits die Reaktionszeit übermäßig in
■esenheit des alkalischen Kondensationsmittels
Pneert wird, würde eine Cannizzaro-Reaktion des
f^ormaldehyds mit sich selbst auftreten, so daß die
füeuare Menge de;: Formaldehydes abnehmen
!ifjrde und die Ausbeule des gewünschten Reaktions-
„roduktes sich reduzieren würde.
Auf Grund durchgeführter Versuche und Untersuchungen wurde nun gefunden, daß es, um ein befriedigendes Ergebnis bei der kontinuierlichen Herstellung von Pentaerythrit zu erhalten, notwendig • t die Reaktionsmischung in einem besonderen Reaktor für eine bestimmte Zeitdeuer stehenzulassen tnd daß es hierfür notwendig ist, die Reaktionslösung !lurch einen solchen besonderen Reaktor in einem kolbenhubartigen Fluß ohne Verursachung einer Rückmischung durchzuleiten
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Serie von zwei oder mehr aufrecht stehenden, zylindrischen Reaktoren aufeinenderfolgend miteinander verbunden verwendet werden wobei jeder Reaktor aus einem Mischteil, einem Kühlteil und einem Reaktionsteil besteht, eine Mischung von Formaldehyd und alkalischen:» Kondensationsmittel in dem Mischteil des 1. Reaktors kontinuierlich eingeführt wird und durch die Serie der Reaktoren nacheinander durchgeleitet wird, während kontinuierlich Acetaldehyd in den Mischteil jedes Reaktors eingeführt wird, wobei die Verweilzeit der Reaktionsmischung im Mischteil weniger als 1 min ist, daß Verhältnis von Höhe zu Durchmesser des Reaktionsteiles mehr als 7 beträgt, die Verweilzeit der Reaktionsmischung in jedem Reaktor zwischen 5 und 30 min ist, die lineare Geschwindigkeit im Reaktionsteil höher als 0,2 m/min ist und die Reaktionstemperatur in jedem Reaktionsteil 20 bis 50 C beträgt die aus dem Schlußreaktor kommende Losung des Reaktionsproduktes mit Säure neutralisiert wird und die neutralisierte Lösung in der ersten Stufe unter Normaldi uck oder überatmosphäiischen Druck und dann in der 2. Stufe unter Vakuum konzentriert wird. Ferner wurde gefunden, daß ein Rühren, wie es eine gleichmäßige Durchmischung der Reaktionsstoffe in dem Reaktor bewirkt, die Ausbeute herabmindert und einen starken Einfluß auf die Verschlechterung der Qualität haben würde. Die Erfindung wird naher mit Bezug auf die Zeichnung erläutert, die einen schematischen seitlichen Schnitt einer Vorrichtung zelgt die zur Durchführung einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung geeignet ist
Gemäß der Erfindung wird, mit Bezug auf die Zeichnung eine Reaktionsapparatur verwendet, die aus einer'Serie von stehenden, turmähnlichen Reaktoren A B besteht, wovon jeder einen Abschnitt 3 zum Mischen'besitzt, in welchen Acetaldehyd durch einen Einlaß 4 eingeleitet wird. In den Mischteil 3 des e-sten Reaktors A wird eine vermischte Lösung einer wäßrigen Lösung von Formaldehyd und eines alkalischen Kondcnsationsmittels durch einen Einlaß eingeleitet. Jeder Reaktor A, B ... besitzt e.ncn Kühlteil 2 zum Kühlen der Reaktiü.ismischung, der oberhalb des Mischtcilcs 3 Hegt und sich an diesen .■inschließt.
Oberhalb des Kühlteiies 2 und sich an diesen anschließend befindet sich ein Reaktion.steil 1, in welchem die Reaktion hauptsächlich durchgeführt wird. In der Zeichnung bedeutet 6 den Einlaß für ein 1S Kühlmittel. An Stelle einen Kühlteil anzubringen, kann eine Kühleinrichtung im Mischieil, falls gewünscht, angebracht werden. Falls ferner die Reaktion adiabatisch durchgeführt werden soll, kann der Kühlteil nicht in jedem Fail erforderlich sein. Obwohl ίο lokale Rückmischung im Mischteil und Kühlteil unvermeidbar ist, sollte Vorsorge getroffen werden, so daß Rückmischung innerhalb der Reaktionsapparatur so wenig wie möglich auftritt.
Die aus dem oberen Teil des ersten Reaktors A •«5 ausfließende Reaktionsmischung (eine wäßrige Lösung von Formaldehyd, Kondensationsmittel und Pentaerythrit, der im ersten Reaktor A erzeugt wurde) wird durch eine Leitung 7 in den Mischteil 3 des zweiten Reaktors B durch den Einlaß 5 geleitet. Hier ίο wird wiederum Acetaldehyd durch den Einlaß 4 in den Mischteil 3 des zweitea Reaktors B eingeführt. In der Zeichnung sind nur zwei Reaktoren gezeigt, es ist jedoch auch möglich, drei oder mehr Reaktoren vorzusehen.
Fs sei darauf hingewiesen, daß eine Mischung von Formaldehyd und Kondcnsationsmittel nur in den ersten Reaktor eingeführt wird, und diese Mischung kann durch den ersten und die darauf folgenden Reaktoren fließen, während Acetaldehyd getrennt in diese Reaktoren eingeleitet wird, beispielsweise ein Teil durch den Einlaß 4 des ersten Reaktors A und der übrig bleibende Teil durch den Einlaß 4 des zweiten Reaktors B.
Der Körper jedes Reaktors sollte zylindrisch sein (d. h. von rundem Querschnitt), und die Länge des Reaktionsteiles sollte das siebenfache oder mehr des Durchmessers betragen.
In der gezeigten Ausführungsform sind der Mischteil 3 und Kühlteil 2 vollständig mit dem Reaktionsteil 1 verbunden, jedoch können, falls gewünscht, diese Tei'e abgetrennt und durch Leitungen miteinander verbunden werden.
Weiterhin sind in der gezeigten Ausführungsform der Mischteil, Kühlteil und Reaktionsteil in der gezeigten Anordnung in aufsteigender Richtung miteinander verbunden, jedoch können sie, falls gewünscht, in unterschiedlicher Reihenfolge angeordnet werden, d. h. Kühlteil, Mischteil und dann Reaktionsteil.
50 In jedem Fall sollte der Reaktionsteil so ausgelegt sein, daß er die Rückmischung der Reaktionsmischung möglichst nicht bewirkt, um gleichgerichteten, axialen Fluß (Aufwärtsfluß) der Reaktionsmischung sicherzustellen.
55 Das Ausmaß des Rückmischens im Reaktor kann auf geeignete Weise durch die wohlbekannte Vervveilzeitkurve bestimmt werden. So wird eine Spurensubstanz stoßweise in den Einlaß des Reaktors eingeführt und die Änderung der Konzentration der Spurcn-60 substanz in der ausfließenden Menge am Auslaß des Reaktors gemessen. Jc größer die Rüekinischung im Reaktor ist, um so langsamer ist die Kon/.entrationsänderung und je starker der kolbenhubartige Fluß (gleichgerichteter, aufwärtsgerichleter, axialer Fluß) 65 ist, um so schärfer ist die Kon/.entralionsäiiderung. Bei dem Verfahren der Erfindung ist die Konzentrationsänderung in Abhängigkeit von der Form des Reaktors verschieden. Ls wurde gefunden, daß, falls
5 6
die Reaktionsmischung kontinuierlich durch einen Diese Mischung wurde in einen Mischteil des ersten
aufrechten, zylindrischen Reaktor mit einer Länge Stufenreaktors einer aus sieben, in Reihe geschalteten
von mehr als dem Siebenfachen des Durchmessers mit Reaktoren bestehenden Apparatur eingeführt,
einer Verweilzeit von 5 bis 30 min mit einer linearen In den Mischteil wurden 29,4 kg/h (0,334 kMoI/h)
Geschwindigkeit von mehr als 0,2 m/min, Vorzugs- 5 einer wäßrigen Lösung von 50%igem Acetaldehyd
weise 0,3 bis 3 m/min, durchgeleitet wird, ein kolben- kontinuierlich eingeleitet, und die Mischung wurde
hubartiger Fluß im Reaktionsteil vorherrscht, so daß während ungefähr 3 Sekunden durchgeführt,
die Ausbeute an Pentaerythrit erhöht wird. Nachdem die mit Acetaldehyd gemischte Lösung mit
Die Anzahl der Stufen (d. h. die Anzahl der Reak- Hilfe eines Plattenwärmetauschers gekühlt war, wurde toren) in welche der Acetaldehyd getrennt einzuleiten io die Lösung in einen aufrecht stehenden, hohlen ist, muß mindestens 2, vorzugsweise 5 oder mehr, Reaktionsteil, mit einem Durchmesser von 250 mm betragen. Gemäß der Erfindung kann bei jedem zu und einer Höhe von 10 m eingeführt. Die Reaktionsverwendenden Molverhältnis Formaldehyd zu Acet- mischung wurde zum Aufwärtsfließen durch den aldehyd von mehr als 4,5 Pentaerythrit von hoher Reaktionsteil mit einer linearen Geschwindigkeit von Qualität in hoher Ausbeute erhalten werden. Da bevor- 15 ungefähr 50 cm/min gezwungen. Die Verweilzeit im zugterweise die Rückmischung soweit wie möglich ersten Reaktor betrug 19 min. Nach dem Passieren des nach der Zugabe des Acetaldehyds vermieden werden ersten Reaktors wurde die Mischung in einen Mischteil soll, sollte die Verweilzeit im Mischteil auf weniger des zweiten Stufenreaktors eingeleitet,
als 1 Minute gehalten werden. Unmittelbar vor dem Eintritt in den Mischteil des
Die Reaktionstemperatur beträgt vorzugsweise 20 20 zweiten Stufenreaktors betrug die Temperatur der
bis 500C. Lösung 25° C.
Die Lösung des Reaktionsproduktes, die aus dem In der zweiten Stufe wurde die gleiche Mischung
Endreaktor austritt, wird mit Ameisensäure oder mit Acetaldehyd, das Abkühlen und die Reaktion wie
Schwefelsäure in einem mit einem Rührer versehenen in der ersten Stufe durchgeführt.
Neutralisationsbehälter neutralisiert. 25 Die gleiche Arbeitsweise wurde bis zum Schluß-
Die neutralisierte Lösung wird in einen ersten reaktor oder 7. Reaktor wiederholt.
Destillationsturm gegeben, der unter Normaldruck Die Prozentzahlen der Zugabe von Acetaldehyd in
oder überatmosphärischem Druck betrieben werden den entsprechenden Stufen waren wie folgt:
kann. Für die Wirksamkeit der Wiedergewinnung des % der Zugabe
Formaldehyds ist es nicht wünschenswert, die Destil- 30 an Acetaldehyd
Iation in der ersten Stufe unter reduziertem Druck 1. Stufe 20
durchzuführen. 2. Stufe 20
Der Gehalt an Formaldehyd in der wäßrigen Lösung 3. Stufe 20
von konzentriertem Pentaerythrit aus dieser ersten 4. Stufe 12
Destillation liegt wünschenswerterweise unter 1,5 %, 35 5. Stufe 12
da wegen der Konzentrierung unter reduziertem Druck 6. Stufe 12
in der zweiten Stufe die Konzentration des Form- 7. Stufe 4
aldehyds in der wäßrigen Lösung des Pentaerythrits
höher wird und folglich die Löslichkeit des Pentaery- Die Verweilzeit in jeder Stufe betrug ungefähr
thrits anteigen würde und die Menge der ausgeschie- 40 18 min. In der Schlußstufe oder der 7. Stufe wurde die
denen Kristalle kleiner werden würde. Lösung 1 h verweilen gelassen. Die Temperatur der
Der Formaldehyddampf und das aus dem oberen aus der Schlußstufe kommenden Lösung des Reak-
Teil des Destillationsturmes abfließende Wasser in tionsproduktes betrug 28° C. Die Lösung wurde mit
der ersten Stufe kann als Dampfquelle für die zweite Ameisensäure auf ein pH von 6,5 neutralisiert.
Konzentrierungsstufe dienen, die unter einem redu- 45 Nach der Neutralisation betrug die Konzentration
zierten Druck gefahren wird, und dann als Ausgangs- an Pentaerythrit in der Lösung (1860 kg/h) 11,1 %, und
material für die Reaktion zurückgeführt werden, um die Ausbeute, bezogen auf verwendeten Acetaldehyd,
in den ersten Reaktor eingeleitet zu werden. betrug 91 %.
Bei der Konzentrierung in der zweiten Stufe ist die Die neutralisierte Lösung wurde in einen Turm zui
Konzentrierung des Pentaerythrits so hoch, daß es 50 kontinuierlichen Destillation geleitet. In dieser Destil-
erforderlich ist, die Verdampfungstemperatur durch Iation wurde ein Dampf aus Wasser und Formaldehyd
Druckreduzierung herabzumindern, so daß die Zer- mit 10% Formaldehyd in einer Menge von 900 kg/r
sitzung und Verfärbung des Produktes vermieden und ein Abfluß mit 0,9% Formaldehydgehalt vorr
wird. unteren Ende des Turmes in einer Menge von 960 kg/h
Nach der Konzentrierung unter reduziertem Druck 55 erhalten.
in der zweiten Stufe kann Pentaerythrit aus der konzen- Der Dampf von Wasser und Formaldehyd vorr
trierter» Lösung kristallisiert und gewonnen werden. oberen Teil des Destillationsturmes wurde als Wärme·
Das Verfahren der Erfindung wird an Hand des quelle für den darauf folgenden Vakuumverdampfei
folgenden Beispiels erläutert: benutzt.
60 Der Abfluß vom unteren Teil des Destillationsturme!
Beispiel der ersten Stufe wurde zusammen mit dem aus derr
Waschen der Pentaerythritkristalle stammenden Was-
Eine wäßrige Lösung von 20%igem Formaldehyd ser unter einem Druck von 200 mm Hg in derr
in einer Menge von 1500 kg/h (10 kMol/h) und eine Vakuumverdampfer bis zu einer Dichte von 1,2:
wäßrige Lösung von kaustischer Soda in einer Menge 65 konzentriert, um so die Kristallisation von Pentaery
von 96 kg/h (2,4 kMol/h), beide auf unter 15°C thrit zu bewirken. Die Kristalle wurden in einer Trenn
gekühlt, wurden so miteinander vermischt, daß sie zentrifuge von Wasser befreit, mit Wasser gewascher
auf einer Temperatur nicht oberhalb 15°C waren. und getrocknet. Der Grad der Verfärbung vor
Phthalsäureharz der Kristalle gemäß der japanischen Industrienorm (JlS) K 1510 lag unter Nr. 1 des colorimetrischen Standards.
Vergleichsbeispiel
Zum Vergleich mit dem vorangegangenen Beispiel gemäß dem Verfahren der Erfindung wurde folgender Versuch durchgeführt. 8 Flaschen, jede ausgerüstet mit einem Rührer, wurden in Serie geschaltet, und 1800 g/h einer vermischen Lösung von einer wäßrigen Lösung von Formaldehyd und kaustischer Soda wurden kontinuierlich in die erste Flasche eingeleitet und nacheinander durch die anderen Flaschen weitergeführt.
Die Konzentration an Formaldehyd in der vermischten Lösung betrug 18,64% und die Konzentration an kaustischer Soda in dieser 5,61%.
Die folgenden Mengen an wäßriger Lösung von Acetaldehyd wurden kontinuierlich in die ensprechenden Flaschen zugegeben (die Konzentration an Acetaldehyd in der wäßrigen Lösung betrug 39,5%).
In jeder Flasche betrug die Verwcil/cit 45 min, und die Reaktionslempcratur wurde auf 24 bis 25 C gehalten.
1. Flasche 44,3 g/h
2. Flasche 44.3 gh
3. Flasche 44,3 g/h
4. Flasche 26,6 g/h
5. Flasche 26,6 g/h
ίο 6. Flasche 26,6 g/h
7. Flasche 8,9 g/h
Gesamt 221,6 g/h
In die 8. Flasche wurde kein Acetaldehyd gegeben.
Die aus der Schlußflasche oder der 8. Flasche kommende Lösung des Reaktionsprodukles wurde kontinuierlich mit Ameisensäure neutralisiert. Die Konzentration an Pentaerythrit in dieser ncutrali sierten Reaktionslösung (2051 g/h) betrug 11,4% Die Ausbeute war 86,7",,, bezogen auf verwendeter Acetaldehvd.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen «39 517

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Pentaerythrit, dadurch gekennzeichnet, daß eine Serie von zwei oder mehr aufrecht stehenden, zylindrischen Reaktoren aufeinanderfolgend miteinander verbunden verwendet werden, wobei jeder Reaktor aus einem Mischteil, einem Kühlteil und einem Reaktionsteil besteht, eine Mischung von Formaldehyd und alkalischem Konderisationsmittel in dem Mischteil des 1. Reaktors kontinuierlich eingeführt wird und durch die Serie der Reaktoren nacheinander durchgeleitet wird, während kontinuierlich Acetaldehyd in den Mischteil jedes Reaktors eingeführt wird, wobei die Verweilzeit der Reaklionsmischung im Mischteil weniger als 1 min ist, daß Verhältnis von Höhe zu Durchmesser des Reaktionsteiles mehr als 7 beträgt, die Verweüzeit der Reaktionsmischung in jedem Reaktor zwischen 5 und 30 min ist, die lineare Geschwindigkeit im Reaktionsteil höher als 0,1 m/min ist und die Reaktionstemperatur in jedem Reaktionsteil 20 bis 50LC beträgt, die aus dem Schlußreaktor kommende Lösung des Reaktionsproduktes mit Säure neutralisiert wird und die neutralisierte Lösung in der ersten Stufe unter Normaldruck oder überatmosphärischen Druck und dann in der 2. Stufe unter Vakuum konzentriert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Reaktoren verwendet werden, die jeweils aus einem Mischteil, einem Kiihlteil und einem Reaktionsteil, nacheinander integral in der angegebenen Reihenfolge von unten nach oben angeordnet bestehen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lineare Geschwindigkeit der Reaktionsmischung im Reaktionsteil 0,3 bis 3 m/min beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß fünf oder mehr aufrecht stehende, zylindrische Reaktoren verwendet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein molares Verhältnis von Formaidehyd zu Gesamtmenge an getrennt zugefügtem Acetaldehyd von 4,5 oder höher verwendet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Schlußreakior kommende Lösung des Reaktionsproduktes einer Konzentrierung unterworfen wird.
7. Verfahren nach Anspruch ], dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf aus Formaldehyd und Wasser vom oberen Ende des Destillationsturmes der ersten Stufe als Wärmequelle für die zweite Konzentrierungsstufe verwendet wird und dann das Formaldehyd enthaltende Wasser als Ausgangsmaterial für die Reaktion zum ersten Reaktor zurückgeführt wird.
DE19691910057 1968-03-02 1969-02-27 Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Pentaerythrit Expired DE1910057C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1351968 1968-03-02
JP1351968 1968-03-02

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1910057A1 DE1910057A1 (de) 1969-09-25
DE1910057B2 true DE1910057B2 (de) 1976-04-22
DE1910057C3 DE1910057C3 (de) 1976-12-09

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2129116C1 (ru) * 1995-06-07 1999-04-20 Индивидуальное частное предприятие по разработке нестандартных средств контроля и автоматизации процессов "СКАП" Способ автоматического управления процессом получения пентаэритрита

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2129116C1 (ru) * 1995-06-07 1999-04-20 Индивидуальное частное предприятие по разработке нестандартных средств контроля и автоматизации процессов "СКАП" Способ автоматического управления процессом получения пентаэритрита

Also Published As

Publication number Publication date
SE358631B (de) 1973-08-06
SE358631C (de) 1975-09-29
GB1240254A (en) 1971-07-21
DE1910057A1 (de) 1969-09-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2408731B1 (de) Verfahren zur herstellung von a,b-ungesättigten c10-aldehyden
DE2545508B2 (de) Verfahren zum destillieren und reinigen eines rohalkohol enthaltenden gemisches
EP0033929A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Triacetin
DE1924720A1 (de) Apparatur zur kontinuierlichen Herstellung von Phthalsaeureestern von Glykolen
EP0090969A1 (de) Verfahren und Reaktor zum kontinuierlichen Aufschliessen von Pflanzenfasermaterial
DE1958777C3 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Polyestern
DE60209746T2 (de) Verfahren zur umsetzung von caprolactam zu nylon 6
DE2658893A1 (de) Verfahren zur durchfuehrung einer reaktion und reaktionsgefaess fuer dieses verfahren
DE2853990C2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Fettalkoholen
DE3308879A1 (de) Verfahren zur herstellung von acrylsaeure- oder methacrylsaeureestern
DE2364088B2 (de) Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Phenol-Harnstoff- oder Melaminharzen
DE2056198A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Propylenoxid aus Propylenchlorhydrin
DE1910057B2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von pentaerythrit
DE1910057C3 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Pentaerythrit
DE1300528B (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Phosphorsaeure
DE2914342A1 (de) Verfahren zur rueckgewinnung nicht umgesetzter olefinischer monomerverbindungen
DE2205070A1 (de)
DE2425878A1 (de) Kontinuierliches verfahren fuer die erzeugung eines diols aus einem diolester
DE1493688A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von 1,3,5-Trioxan hoechster Reinheit
DE815037C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Acetaldol und/oder Crotonaldehyd
DE1493039C (de) Verfahren und Vorrichtung zu kontinuierlichen Herstellung von Ameisensäure
DE8207701U1 (de) Vorrichtung zur durchfuehrung von kondensationsreaktionen in fluessiger phase
DE3137356C2 (de) Verfahren zur Herstellung von konzentrierter Ameisensäure
AT369787B (de) Verfahren zur gewinnung von zuckern aus cellulosehaeltigem pflanzlichem material
DE1720306C (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Phenolharzen

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee