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DE1908382A1 - Gleichrichtende elektrische Schaltung - Google Patents

Gleichrichtende elektrische Schaltung

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Publication number
DE1908382A1
DE1908382A1 DE19691908382 DE1908382A DE1908382A1 DE 1908382 A1 DE1908382 A1 DE 1908382A1 DE 19691908382 DE19691908382 DE 19691908382 DE 1908382 A DE1908382 A DE 1908382A DE 1908382 A1 DE1908382 A1 DE 1908382A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
voltage
output
negative feedback
amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691908382
Other languages
English (en)
Inventor
Bent Hertz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LARSEN JOHANNES FROEKJAER
Original Assignee
LARSEN JOHANNES FROEKJAER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LARSEN JOHANNES FROEKJAER filed Critical LARSEN JOHANNES FROEKJAER
Publication of DE1908382A1 publication Critical patent/DE1908382A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D1/00Demodulation of amplitude-modulated oscillations
    • H03D1/08Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear two-pole elements
    • H03D1/10Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear two-pole elements of diodes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Gleichrichtende elektrische Schaltung Die vorliegende Erfindung betrifft eine gleichrichtende elektrische Schaltung mit einem Eingang zum Einspeisen einer Wechselspannung und einem Ausgang, an welchem ein von der Grösse der Eingangsspannung abhängiges Gleichstromsignal abnehmbar ist.
  • Es ist bereits eine Schaltung dieser Art bekannt, bei welcher zwischen dem Eingang und dem Ausgang der Schaltung ein Wechzelspannungsverstärker und ein nachfolgendes gleichrichtendes Schaltungsglied eingeschaltet sind und ein Spannungs-Gegenkopplungspfad von der dem Ausgang zugewandten Seite des gleichrichtenden Schaltungsgliedes zum Verstärkereingang zurückgeführt ist. Im Gegenkoppkungspfad befindet sich ein ohmscher Widerstand, der einen linearen Zusammenhang zwischen dem hindurchfliessenden Strom und dem am Widerstand auftretenden Spannungsabfall zeigt. Eine solche elektrische Schaltung hat die Eigenschaft, eine in-hohem Mass lineare Gleichrichtung der an den Eingang gelegten Wechselspannung herbeizuführen. Die Linearität der Gleichrichtung nimmt mit steigendem Verstärkungsgrad des Verstärkers zu.
  • Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe besteht darin, eine gleichrichtende elektrische Schaltung zu schaffen, welche eine vorbestimmte nichtlineare Abhängigkeit des Gleichstromsignals von der eingespeisten Iechselspannung zeigt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird von der erwähnten bekannten Schaltung ausgegangen, bei welcher zwischen dem Ein gang und dem Ausgang der Schaltung ein Wechselspannungsverstärker und ein nachfolgendes gleichrichtendes Schaltungsglied eingeschaltet sind und ein Spannungs-Gegenkopplungspfad von der dem Ausgang zugewandten Geite des gleichrichtenden Schaltungsgliedes zum Verstärkeretagang zurückgeführt ist.
  • Die Erfindung liegt zur Hauptsache darin, dass der Gegenkopplungspfad ein einen Spannungsabfall erzeugendes Schaltungsglied mit einer nichtlinearen Strom-Spannungs-Charakteristik entsprechend der gewtinschten Abhangigkeit des Gleichstromsignals von der eingespeisten Wechselspannung enthält.
  • Bei dieser erfindungsgemässen Schaltung hat die Kennlinie des dem Verstärker nachgeschalteten gleichrichtenden Schaltungsgliedes praktisch keinen influss auf die Gleichrichter-Charakteristik der Schaltung. Die Gleichrichter-Charakteristik wird praktisch einzig und allein von der Strom-Spannungs-Charakteristik des im Gegenkopplungspfad liegenden Schaltungsgliedes bestimmt.
  • weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, aus der nun folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den zugehörigen Zeichnungen, in denen einige Ausfilhrungsmöglichkeiten der erfindungsgemässen Schaltung schematisch und rein beispielsweise veranschaulicht sind.
  • Fig. 1 zeigt ein erstes AusführungsbeiQtiel der Schaltung für Einweggleichrichtung; Fig. 2 stellt den zeitlichen Verlauf der- Spannungen -am Eingang und am Ausgang der Schaltung nach Fig. 1 dar, für den Fall, dass das im Gegenkopplungspfad liegende Schaltungsglied eine sogenannte quadratische, d.h. mit der zweiten Potenz ansteigende Srom-spannungs-Charakteristik aufweist; Fig. 3 zeigt eine analoge Darstellung der Spannungen am Eingang und am Ausgang der Schaltung nach Fig. 1, für den Fall, dass das im Gegenkopplungspfad liegende Schaltungsglied eine logarithmische Strom-Spannungs-Charakteristik aufweist; Fig. 4 und 5 zeigen verschiedene Ausführungsvar:ianten ies im Gegenkoplungspfad enthaltenden Schaltungsgliedes; Fig. 6 veranschaulicht eine Ausführungsform der Schaltng für Zweiweggleichrichtung; Fig. 7 stellt den zeitlichen Verlauf der Spannungen am Eingang und am Ausgang der Schaltung nach Fig. 6 dar, für den Fall, dass das Schaltungsglied in den Gegecopplungspfaden der beiden Verstärker eine logarithmische Strom-Spannungs-Charakteristik autiweist; Fig. 8 veranschaulicht ein weiteres Ausführungsbeispiel der Schaltung für Einweggleichrichtung; Fig. 9 stellt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Schaltung für Zweiweggleichrichtung dar; Fig. 10 zeigt zur Kompensation von Temperatureinflüssen dienende zusätzliche Schaltungsmassnahmen, die an jeder der in den Fig. 1, 6, 8 und 9 veranschaulichten Schaltungen anwendbar ist.
  • Zur grundsätzlichen Erläuterung der Erfindung wird zunächst auf das Ausführungsbeispiel zemäss Fig. 1 verwiesen.
  • Die dort dargestellte elektrische Schaltung weist einen Eingang mit zwei Elemmen 11 und 12, sowie einen Ausgang mit zwei Klemmen 13 und 14 auf. Je eine der Eingangs- und Ausgangsklemmen, nämlich 12 und 14, sind miteinander direkt verbunden und an Masse gelegt. Die andere Eingangsklemme 11 steht über einen ohmschen Widerstand R0 mit dem einen Pol des Einganges eines Wechselspannungsverslärkers 15 in Verbindung, dessen anderer Eingangsol an Masse liegt. Der Verstärkerausgang ist über ein gleichrichtendes Schaltungsglied 16, z.B. eine Halbleiterdiode mit weitgehend beliebiger Kennlinie an die Ausgangsklemme 13 angeschlossen. Ein Spannungs-Gegenkopplungspfad 17 ist von der Ausgangsklemme 13 zum Verstärkereingang zurückgeführt. Dieser Gegenkopplungspfad enthält ein einen Spannungsabfall erzeugendes Schaltungsglied Rx mit einer nichtlinearen Strom-Spannungs-Charakteristik. Im vorliegenden Beispiel ist das Schaltungsglied Rx durch eine Diode 18 gebildet, das jedoch nicht die Aufgabe hat, einen Strom gleichzurichten, sondern lediglich als nichtlinearer Widerstand dient. Die Polung der Dioden 16 und 18 muss aufeinander abgestimmt sein, so dass diese Dioden mit gleicher Durchlassrichtung in Reihe in einem Strompfad zwischen dem Verstärkereingang und dem Verstärkerausgang liegen. Dabei könnte die Polarität der beiden Dioden 16 und 18 auch umgekehrt als in Fig. 1 sein.
  • Ein zweiter Gegenkopplungspfad 19 führt direkt vom Verstärkerausgang zum Verstärkereingang. Dieser zweite Gegenkopplungspfad 19 enthält ein gleichrichtendes Schaltungsglied 20, z.B.
  • eine Diode, deren Polarität jener im ersten Gegenkopplungspfad 17 entgegengesetzt ist. Während also die Dioden 16 und 18 jeweils nur für die eine Halbwelle der Wechselspannung am Verstärkerausgang durchlässig sind, ist die Diode 20 jeweils nur für die andere Halbwelle der genannten Wechselspannung durchlässig. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass der Verstärker 15 während jeweils einer Halbwelle über den Pfad 17 und während der andern Halbwelle über den Pfad 19 gegengekoppelt ist. Damit eine Gegenkopplung, d.h. negative Rückkopplung entsteht, ist es erforderlich, dass die Eingangs-Wechselspannung und die Ausgangswechselspanung des Verstärkers 15 atets um 180° gegeneinander verschobene Phase aufweisen.
  • Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschriebenen Schaltung gemäss Fig. 1 ist wie folgt: Der Momentanwert der in den Eingang 11, 12 der Schaltung eingespeisten Wechseispannung ist uo, der Momentanwert der Wechselspannung am Verstärkereingang ist u1 und der Momentanwert der Gleichspannung am Ausgang 13, 14 der Schaltung ist u2. Der durch den ohmschen Widerstand R0 fliessende Strom hat den Momentanwert io, während der durch den Gegenkopplungspfad 17 fliessende Strom den Momentanwert ix hat. Der Verstärkungsgrad des Verstärkers 15, einschliesslich des Spannungsabfalles über der Diode 16, beträgt G. Demzufolge gilt: U2 u1 = - 2/G (1) Ausserdem gelten die Spannungsgleichungen : - u0 + R0 i io + U1 = 0 (2) - u1 + Rv . iv + u0 = 0 (3) Durch Einsetzen von (1) in (3) und durch Umformen erhält man U2 (1 + 1 x (4) = -R . i Nimmt man an, dass der Verstärkereingang im Vergleich zu sehr hochohmig ist oder/und eine hohe Transferimpedanz besitzt, was in der Praxis durchaus der Fall ist, dann kann man näherungsweise annehmen-, dass io = ix = i.
  • Unter dieser Voraussetzung lässt sich der Strom i aus (2) berechnen: = 1/R0 (u0 u1) Durch Einsetzen von (1) ergibt sich: Setzt man den zuletzt ermittelten Ausdruck für den Strom i in der Gleichung (4) ein, erhält man: Wenn der Verstärkungsfaktor G gross ist, z.B. G = 1000, dann ist G vernachlässigbar klein, und die Gleichung (6)-wird näherungsweise Die zuletzt erhaltene Gleichung (7) zeigt, dass der Momentanwert u2 der Spannung am Ausgang 13, 14 nicht nur proportional dem Momentanwert u0 am Eingang 11, 12 ist, sondern auch proportional dem nichtlinearen Widerstand Rx im Gegenkopplungspfad 17. Da u2 = - X u i und i = R . uOs besteht zwischen der Ausgangsspannung u2 und der Eingangsspannung u der gleiche nichtlineare Zusammenhang wie zwischen dem Strom durch das Schaltungsglied 18 und dem an diesem Glied 18 entstehenden Spannungsabfall.
  • Das gilt natürlich nur für jene Halbwellen der lFechselspannung, in denen die Dioden 16 und 18 durchlassig sind, d.h.
  • im vorliegenden Beispiel für positive Werte von uO. In den anderen Halbwellen ist die Spannung u2 am Ausgang 13, 14 gleich Null. Es ergibt sich somit eine Einweggleichrichtung.
  • Für den Fall, dass das Schaltungsglied Rx in seiner Durchlassrichtung einen mit der zweiten Potenz der Stromstärke ansteigenden Widerstandswert aufweist, wird u - Konstante . uo2 wenn uO positiv ist. Der sich dabei ergebende Verlauf der Spannungen u und u2 ist in Fig. 2 dargestellt.
  • Wenn hingegen der Widerstandswert des Schaltungsgliedes Rx eine logarithmische Funktion der Stromstärke ist, dann wird die Ausgangsspannung u2 = k1 + k2 log i = k1 + k3 log u wenn u0 positive ist. k1, k2 und k3 sind Konstantene Der sich ergebende zeitliche Verlauf der Spannungen u0 und u2 ist in Fig. 3 veranschaulicht.
  • Um die gewünschte Strom-Spannungs-Charakteristik des nichtlinearen Schaltungsgliedes Rx zu erhalten, kann es notwendig sein, eine oder mehrere Dioden mit einem oder mehreren ohmschen Widerständen durch Reihen- oder Parallelschaltung zu kombinieren. Beispiele hierfür sind in den Fig. 4 und 5 gegeben. Nach Fig. 4 ist eine erste Diode 21 mit einem ohm--schen Wilderstand 22 in Reihe geschaltet, während eine zweite Diode 23 an die erwähnte Reihenschaltung parallel angeschlossen ist. Im Beispiel von Fig. 5 sind lediglich eine Diode 24 und ein ohmscher Widerstand 25 miteinander in Reihe geschaltet.
  • Die starke Spannungs-Gegenkopplung, die von der Ausgangsklemme 13 der Schaltung über den Pfad 17 zum Verstärkereingang führt, bringt als weitere Vorteile, dass die Kennlinie der gleichrichtenden Diode 16 praktisch keinen Einflilss auf die Ausgangsspannung u2 hat, und dass die Ausgangsspannung u2 weitgehend unabhängig von der an die Ausgangsklemmen 13 und 14 angeschlossenen Belastung ist. Ein allenfalls auftretendes Absinken der Ausgangsspannung infolge hoher Belastung wird durch entsprechende Reduktion der Gegenkopplung automatisch kompensiert.
  • Das in Fig. 6 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Schaltung gewährt eine Zweiweggleichrichtung, bei der während jeder Halbwelle der Wechselspannung u eine AusgangsgleichsparmlIng u2 auftritt. Die Schaltung nach Fig. 6 ist im wesentlichen eine Verdoppelung der in Fig. 1 gezeigten Schaltung in Gegentaktanordnung. Im einen Kanal sind die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 benutzt, im anderen Kanal jedoch entsprechende Bezugszeichen mit einem Beistrich. An die Eingangsklemmen 11 und 12 der Schaltung ist die Primärwicklung 26 eines transformatorischen Uebertragers 27 angeschlossen, der zwei gleiche Sekundärwicklungen 28 und 28 aufweist. Das eine Ende jeder Sekundärwicklung liegt an Isse, während das andere Ende der einen Sekundärwicklung 28 mit dem Widerstand Ro des einen Kanals und das entsprechende Ende der andern Sekundärwicklung 28' mit dem Widerstand Rol des andern Kanals in Verbindung steht. Die Ausgänge beider Kanäle sind an die ihnen gemeinsame Ausgangsklemme 15 angeschlossen.
  • Die beiden nichtlinearen Schaltungsglieder Rx und Rx' in den Gegenkopplungspfaden 17 und 17t haben eine übereinstimmende Strom-Spannungs-Charakteristik. Für den Fall, dass die Widerstandswerte der Schaltungsglieder Rx und Rxl eine logarithmische Funktion des Stromes sind, ergibt sich der in Fig. 7 dargestellte zeitliche Verlauf der Spannungen u und u2. Wird an die Ausgangsklemmen 13 und 14 der Schaltung nach Fig. 6 ein Gleichstromgalvanometer angeschlossen, so entspricht der Ausschlag des Galvanometerzeigers dem Logarithmus der Eingangsspannung an den Klemmen 11 und 12.
  • Die Skala des Galvanometers kann daher mit linearer Teilung unmittelbar in Dezibel oder Neper geeicht werden. Sei geeigneter Dimensionierung der Verstärker 15 und 15t gelingt es, auf dem Galvanometer eine sich über 30 oder 40 Dezibel erstreckende, streng lineare Teilung der Skala zu erhalten.
  • Eine Anordnung mit der Schaltung nach Fig. 6 und einem nachfolgenden Gleichstromgalvanometer ist vorzüglich zur Verwendung als Aussteueamgsmesser in Tonstudios für Radio, Fernsehen und Film geeignet.
  • In Fig. 8 ist eine abgeänderte Ausführung der Einweggleichrichter-Schaltung nach Fig. 1 veranschaulicht. Der haupt sächliche Unterschied besteht darin, dass anstelle der Diode 16 (Fig. 1) nun ein Transistor 30 als gleichrichtendes Schaltungsglied dem Verstärker 15 nachgeschaltet ist. Dabei ist die Basis des Transistors 30 mit dem Verstärkerausgang verbunden, während der Emitter an die Ausgangsklemme 13 der Schaltung und der Kollektor an eine konstante Gleichstromquelle 31 angeschlossen sind. Beim dargestellten Beispiel und der gezeigten Polung der Diode 18 im Gegenkopplungspfad 17 ist der Transistor 30 ein p-n-p-Typ. Er wirkt nicht nur als gleichrichtendes Schaltungsglied, sondern zugleich auch als zusätzliche Verstärkerstufe in der Emitterschaltung, die am Ausgang 13, 14 einen besonders niedrigen Innenwiderstand der Schaltung gewährleistet. Demit wird die Wirkung der Schaltung noch mehr unabhängig von der äusseren Belastung, die an den Ausgangsklemmen 15 und 14 angeschlossen wird Als weiterer Unterschied gegenüber der Schaltung von Fig. 1 ist zu erwähnen, dass im zweiten Gegenkopplungspfad 19 anstelle der Diode 20 nun ebenfalls ein Transistor 32 vorhanden ist. Die Basis des Transistors 32 ist mit dem Verstärkerausgang verbunden, der Emitter ist an den Verstärkereingang angeschlossen, und der Kollektor steht mit einer konstanten Gleichstromquelle 33 in Verbindung. Dieser zweite Transistor 32 ist ein n-p-n-Typ, damit die erforderliche Durchlassriohtung zwischen Basis und Emitter gewährleistet ist. In jenen Halbwellen, in denen die Ausgangsspannung u2 jeweils Null ist, bewirkt der Transistor 32 nicht nur eine kräftige Gegenkopplung des Verstärkers 15, sondern auch ein Kursschliessen des Verstärkereinganges, wodurch gegebenenfalls störende .Spannungsspitzen im Verstärirr -vermieden werden.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 8 ist im übrigen gleich wie jene der Schaltung gemass Fig. 1.
  • Fig. 9 zeigt eine Schaltung fur Zweiweggleichrichtung, die analog der Schaltung nach Fig. 6 ausgebildet ist, aber die Abänderungen gemäss Fig. 8 aufweist. Am Ausgang 13, 14 tritt in jeder Halbwelle der Eingangswechselspannung uO ein Gleichstromsignal u2 auf, das weitgehend unabhängig von der äusseren BiNstung ist. Der Zusammenhang zwischen der Eingangsspannung u0 und der Ausgangsspannung u2 ist wieder praktisch ausschliesslich durch die Strom-Spannungs-Charakteristik der nichtlinearen Schaltungsglieder Rx und Rxt in den Gegenkopplungspfaden 17 und 171 bestimmt.
  • Die Tatsache, dass die Ausgangsspannung-uz direkt proportional dem Widerstandswert Rx bzw. Rx' im Gegenkopplungspfad ist, kann sich insofern nachteilig auswirken, als die zur Gewinnung einer bestimmten Charakteristik benutzten Dioden oder andern Halbleiterelemente, z.B. auch Transistoren, meistens ihre Eigenschaften unter dem Finfluss der Temperatur beträchtlich andern In der Gleichung u2 = k1 + + k log u ist der Summand k1 verhältnismässig stark temperaturabhängig.
  • Diesem Nachteil kann man natürlich dadurch beßegnen,- dass die ganze Schaltung in einen Behälter mit konstanter Temperatur (mit Thermostet) eingebaut wird. Statt desser-oder zusätzlich kann die Schaltungserweiterung gemäss Fig. 10 zur Anwendung gelangen.
  • Durch den Block 40 ist eine der bisher beschriebenen Schaltungen mit Eingangsklemmen 11, 12 und Ausgangsklemmen 13, 14 dargestellt. Die Ausgangsklemme 14 ist direkt mit einer weiteren Anschlussklemme 42 verbunden, während die Ausgangsklemme 13 über ein Halbleiterelement ni, das eine Diode sein kann, mit einer zusätzlichen Ausgangsklemme 41-in Verbindung steht. Die remme 41 ist ferner ueber einen ohmschen Widerstand Rk mit einer Gleichstromquelle 44 verbunden.
  • Die Gleichstromquelle 44 lisfert über den Widerstand Rk einen konstanten Strom daron des Halbleiterelement 43. Letzteres ist derart gewählt, dass sein Durchlasswiderstand möglichst die gleiche Temperaturabhängigkeit zaigt wie die Schaltungsglieder Rx und Rx'. Ueber dem Halbleiterelement 43 entsteht dabei ein Spannungsabfall mit wenigstens annähern?-. der gleichen Temperaturabhängigkeit, wie sie die Spannung u2 an es den Klemmen 13, 14 zeigt. Darcit erreicht man, dass die-Ausgangsspannung u3 an den Anschlussklemmen 41 und 42 erheblich weniger oder praktisch kaum mehr temperaturabhängig ist Es gilt: = k1 + k3 log u2 wobei jetzt der Sujrand k4, im Gegensatz zu dem vorstehend erwähnten Summanden K1, nur noch eine verhältnismässig geringe oCet gar keine Temperaturabhängigkeit mehr aufweist.
  • Die beschriebene einfache Kompensation der Temperatureinflüsse ist deshalb möglich, weil die an den Klemmen 13 und 14 erscheinende Ausgangsimpedanz der Gleichrichterschaltung nach Fig. 1, 6, 8 oder 9 verhältnismässig klein ist, wie schon weiter oben dargelegt wurde, so dass die Ausgangsimpedanz im Vergleich zum lliderstandswert des Halbleiterelementes 43 vernachlässigbar ist. Dies ist in besonders hohem Mass bei den Schaltungen nach Fig. 8 und 9 der Fall.
  • Da den Schaltungsgliedern Rx und Rxt in den Gegenkopplungspfaden 17 bzw. 17' keine gleichrichtende Fwaktion zukommt, ist es nicht nötig, in diesen Schaltungsgliedern Dioden oder Transistoren zu verwenden. Statt solchen können auch andere Bauteile mit einem nichtlinearen Widerstandswert zur Anwendung gelangen.

Claims (6)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    g Gleichrichtende elektrische Schaltung mit einem Eingang zum Einspeisen einer l-[echselspannung und einem Ausgang, an welchem ein von der Grösse der Eingangsspannung abhängiges Gleichstromsignal abnehmbar ist, wobei zwischen dem hingang und dem Ausgang der Schaltung ein Wechselspannungsverstärker und ein nachfolgendes gleichrichtendes Schaltungsglied eingeschaltet sind und ein Spannungs-Gegenkopplungspfad von der dem Ausgang zugewandten Seite des gleichrichtenden Schaltungsgliedes zum Verstärkereingang zurückgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenkopplungspfad ein einen Spannungsabfall erzeugendes Schaltungsglied mit einer nichtlinearen Strom-Spannungs-Charakteristik entsprechend der gewnschten Abhängigkeit des Gleichstromsignals von der eingespeisten Wechselspannung enthält.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das im Gegenkopplngspfad enthaltene Schaltungsglied mindestens eine Diode oder einen Transistor aufweist, wobei das gleichrichténde Schaltungsglied und die Diode bzw. der Transistor mit gleicher Durchlaasrichtung in Reihe in einem Strompfad zwischen dem Verstärkerausgang mit dem Verstärkereingang liegen.
  3. 3. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Diode bzw. der Transistor mit mindestens einem ohmschen Widerstanfl parallel und/oder in Reihe geschaltet ist.
  4. 4. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch -gekennzeichnet,dass das im Gegenkopplungspfad enthalten«e Schaltungsglied eine logarithmische Strom-Spannungs-Charakteristik aufweist.
  5. 5. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das im Gegenkopplungspfad enthaltene Schaltungsglied eine mit der zweiten Potenz ansteigende Strom-Spannungs-Charakteristik aufweist.
  6. 6. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das gleichrichtende Schaltungsglied ein Transistor ist, dessen Basis mit dem Verstärkerausgang, dessen Emitter mit dem Ausgang der Schaltung und dessen Kollektor mit einer Gleichstromquelle in- Verbindung stehen.
DE19691908382 1968-02-27 1969-02-20 Gleichrichtende elektrische Schaltung Pending DE1908382A1 (de)

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